Die COP28-Klimakonferenz, KI-Politikberatung & die Frage nach der Kerosinsteuer

In Dubai treffen derzeit bis zum 12. Dezember rund 97.000 Teilnehmende (!) von fast 200 Staaten zur COP28-Klimakonferenz zusammen. Aber fraglich ist, ob etwas Substantielles erreicht wird und es am Ende angesichts der fossilen Ressourcenfluch-Regime einen ernsthaften Beschluss zur Dekarbonisierung, also zum Ausstieg aus den fossilen Rohstoffen Kohle, Öl und Gas überhaupt geben kann. Bei meinem Grußwort an die evangelische Landessynode Württemberg hatte ich meine Skepsis gegenüber der derzeitigen, globalen Energie-, Klima- und damit auch Sicherheitspolitik bereits deutlich formuliert:

Ich habe daher am deutschen „Schicksalstag“ des 9. November in unserem Landtag Erneuerbare Energien als „Friedensenergien“ bezeichnet und bitte auch meine evangelische Kirche um Unterstützung: Die Politik alleine wird es nicht schaffen, zumal sich linke Flügel weltweit in selbstgerechten Dualismus und Bürokratismus verstrickt haben, libertäre und rechte Flügel dagegen in Reaktanz und fossilen Lobbyismus.

Greta Thunberg (Fridays for Future) und Roger Hallam (Extinction Rebellion) haben ihren Bewegungen mit antisemitischen Äußerungen schwer geschadet und die aktuelle UN-Klimakonferenz wird buchstäblich von einem Ölsultan geleitet.

Ich bin gerne gläubig, aber ungerne leichtgläubig – und rechne nicht mehr damit, dass die globale Politik die Erderwärmung auf 1,5 oder auch nur 2 Grad begrenzen kann. Die Klimakatastrophe schlägt schon jetzt in die Wasserkrise um und wird auch europäische, auch deutsche Regionen unbewohnbar machen. 

An Möglichkeiten mangelt es dabei gar nicht. Eine sehr schnelle, lenkende, die Staaten stärkende und sinnvolle Maßnahme zur Reduzierung der fossilen Verbrennung wäre eine möglichst weltweite Steuer auf fossiles Kerosin. Warum also kommt sie nicht einmal auf die internationalen Tagesordnungen?

Klar: Politische Angst vor menschlicher Reaktanz und fossile Lobbys begünstigen die Verdrängung von Themen, die gerade auch uns Wählerinnen und Wählern etwas abverlangen würden. Keine Partei und auch kein werbefinanziertes Medium würde sich damit beliebt machen, es sich gleichzeitig mit reichen Vielfliegern, Kongress- und Urlaubsreisenden sowie Arbeitsmigrantinnen zu verscherzen. Also bleibt das Thema tabu – auch wenn die große Mehrzahl der fast einhunderttausend COP28-Teilnehmenden selbst per fossilen Flugzeug-Verbrennungsmotoren angereist und abgereist sein wird.

Werden KIen als neue “Gatekeeper” zukünftig solche blinden Flecken beleuchten und damit politische und konkret demokratische Diskurse mitgestalten? Hat der Kampf um die Optimierung von Suchanfragen (KI-SEO) zwischen Wissenschaftlerinnen und fossilen Lobbyisten nicht eigentlich schon begonnen?

Aus meiner Sicht werden die meisten von uns schon in wenigen Jahren persönliche, sprachgesteuerte KI-Assistenzen (privatisierende, auch Kaffee aufbrühende Buddys, hilfreich fachspezialisierte Angel sowie datenstarke Avatare) nutzen, die uns morgens und tagsüber mit personalisierten Nachrichten und Empfehlungen versorgen. Ein Abo-Modell für Alexa von Amazon und Anthropic ist bereits in Vorbereitung. Deswegen hat die Qualität der Quellen, die wir ins öffentlich zugängliche, selbstorganisierte Fediversum (Wikipedia, Mastodon, Blogs, Podcasts etc.) einstellen, direkten Einfluss auf zukünftige Informationsflüsse und Entscheidungen. Heutige Medienethik betrifft nicht mehr nur unsere heutige Mitwelt, sondern auch bereits unsere Nachkommen.

Ich wage sogar die Prognose, dass weiterentwickelte KIen gezielt Datensätze von Personen suchen, verarbeiten und uns vorschlagen werden, denen wir User bereits Vertrauen entgegenbringen: Katholische Anwenderinnen werden päpstliche Enzykliken und Medien berücksichtigt finden, Physik-Nerds ihren täglichen Einstein, aufgeklärte Biologen Antoinette Brown-Blackwell, ökologisch Interessierte Ansagen etwa von Claudia Kemfert und Maja Göpel. Und ich freue mich darüber hinaus auch schon auf kluge Sätze von Rabbi Jonathan Sacks, Jeanne Hersch, Lars Fischer und Hans Blumenberg. Auch Perry Rhodan und Meister Yoda haben, so meine ich, noch eine große, KI-digitale Zukunft vor sich!

Eine Mem-Kachel von 2015 zeigt den Jedi-Meister Yoda links und zitiert: "Furcht führt zu Wut, Wut führt zu Hass. Hass führt zu unsäglichem Leid." Als Quelle ist "Star Wars Episode I" angegeben, Link führt zur Verschwörungsfragen-Folge zum Star Wars-Tag 2020.

Wer würde schon einem KI-Rat von Jedi-Meister Yoda widerstehen? Social-Media-Mem von 2015, mfg: Michael Blume, Natur des Glaubens 

Und gerade auch Wählerinnen und Wähler werden nicht mehr abstrakte Parteiprogramme abrufen (was sie ohnehin nur sehr selten taten), sondern sich direkt die inhaltlichen Positionen der verschiedenen Kandidierenden vortragen lassen. Ich vermute, dass dabei Tandems aus Menschen und KIen noch länger “reinen” KI-Kandierenden vorgezogen werden. 

Schon jetzt nennt sich die Anpassung von KIen an menschliche Normen und Zielen passgenau “Alignment“, Gesinnung, genau wie in Fantasy-Rollenspielen. Denn am Spiel mit Rollen und Erwartungen entscheidet sich der Erfolg der konkurrierenden KI-Modelle. Statt dem “flachen” Absaugen allenfalls nach Portalen gewichteter Datenmengen wird sich – so meine Prognose – dabei zunehmend personenbezogenes Vertrauen etablieren: Nicht nur wo etwas gesagt und geschrieben wurde, sondern “von wem” wird zur KI-Leitwährung.

Der Screenshot zeigt eine Auswertung der Worthaus-KI Junia der Podcast-Folge von Dr. Michael Blume vom 20. März 2022: "Ohne Sem und Japheth kein Jesus - Christlicher Antisemitismus"Die Worthaus-KI “Junia” vermag auch bereits gesprochene Aussagen aus Podcasts und Videos sinnvoll auszuwerten. Screenshot: Michael Blume 

Nach dem KI-Weckruf durch die eigenen Kinder experimentiere und arbeite ich bereits intensiv mit verschiedenen KIen wie etwa Leonardo.AI, mache dabei sehr unterschiedliche, insgesamt aber sehr ermutigende Erfahrungen und habe entsprechend heute auch einmal ChatGPT von OpenAI noch ganz unpersonalisiert gefragt: “Warum wird Kerosin in Deutschland nicht besteuert wie andere Kraftstoffe?”

Die Antwort gebe ich hier gerne einmal zum Bedenken und zur Diskussion wieder:

“Die Kerosinsteuer ist eine Verbrauchsteuer auf Flugtreibstoff in der gewerblichen Luftfahrt. In der Europäischen Union bildet die EG-Energiesteuerrichtlinie (2003/96/EG) die Rechtsgrundlage, die den nationalen Regierungen die Möglichkeit zur Einführung einer Steuer auf Turbinenkraftstoff für kommerzielle Inlandsflüge einräumt. Derzeit ist der kommerzielle Kerosinverbrauch nach der Gesetzgebung aller Mitgliedstaaten der Europäischen Union steuerfrei 1.

Warum wird Kerosin in Deutschland nicht besteuert? Hier sind einige Gründe:

  1. Luftverkehr und Wettbewerbsfähigkeit:

  2. Intrinsische Motivation der Fluggesellschaften:

  3. Umweltauswirkungen und externe Kosten:

    • Bei der Verbrennung von 1 kg Kerosin entstehen ca. 3,15 kg CO₂ und weitere klimarelevante Stoffe.
    • Die Umwelt- und sonstigen Schäden des Luftverkehrs werden durch den Kerosinpreis nicht abgebildet .

Insgesamt ist die Besteuerung von Kerosin ein komplexes Thema, das sowohl wirtschaftliche als auch umweltbezogene Aspekte berücksichtigt.”

Gerne möchte ich Sie ermutigen, auch ein paar personenbezogene Suchen durchzuführen und interessante Ergebnisse in die Kommentare einzustellen. Vielleicht finden wir ja zum Beispiel schon Positionen etwa führender Politikerinnen, Journalisten oder Wissenschaftlerinnen zur Kerosinsteuer?

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Dr. Michael Blume studierte Religions- und Politikwissenschaft & promovierte über Religion in der Hirn- und Evolutionsforschung. Uni-Dozent, Wissenschaftsblogger & christlich-islamischer Familienvater, Buchautor, u.a. "Islam in der Krise" (2017), "Warum der Antisemitismus uns alle bedroht" (2019) u.v.m. Hat auch in Krisenregionen manches erlebt und überlebt, seit 2018 Beauftragter der Landesregierung BW gg. Antisemitismus. Auf "Natur des Glaubens" bloggt er seit vielen Jahren als „teilnehmender Beobachter“ für Wissenschaft und Demokratie, gegen Verschwörungsmythen und Wasserkrise.

41 Kommentare

  1. Gerade habe ich bei talk.ai schon einmal gefragt: „Was sagt Robert Habeck zur Kerosinsteuer?“

    Minister Habeck ist Mitglied der Grünen.

    Die Antwort: „Es gibt keine eindeutigen Aussagen von Robert Habeck zur Kerosinsteuer, da sich seine Position zu diesem Thema im Laufe der Zeit entwickelt hat. Zu Beginn seiner politischen Karriere äußerte er sich eher skeptisch zur Kerosinsteuer und argumentierte, dass internationale Lösungen erforderlich seien, um eine Wettbewerbsverzerrung zu vermeiden. Allerdings hat er in den letzten Jahren seine Haltung geändert und spricht sich nun für eine Besteuerung von Kerosin aus. Habeck betont die Notwendigkeit, den Luftverkehr in den Klimaschutz einzubeziehen und gewährleistet gleichzeitig eine sozial gerechte Umsetzung der Steuer, um eine Mehrbelastung für Menschen mit niedrigem Einkommen zu vermeiden.“

    Probieren Sie doch auch einmal ein paar Namen unter: https://talkai.info/de/chat/

    Beste Grüße!

  2. Die gleiche Frage nun auch zu Christian Lindner (FDP) brachte dieses Ergebnis:

    „Christian Lindner hat sich wiederholt gegen eine Kerosinsteuer ausgesprochen. Er argumentiert, dass eine solche Steuer zu höheren Flugpreisen führen und den Standortvorteil des deutschen Luftverkehrs gefährden würde. Er ist der Meinung, dass der Klimaschutz im Luftverkehr durch technologische Innovationen und den Einsatz nachhaltigerer Kraftstoffe erreicht werden sollte, anstatt durch eine zusätzliche Besteuerung. Lindner befürwortet außerdem eine europäische Lösung für das Thema Klimaschutz im Luftverkehr, da nationale Alleingänge aus seiner Sicht ineffizient wären.“

  3. Und hier auch noch zu Olaf Scholz (SPD, Bundeskanzler):

    „Olaf Scholz äußert sich bisher nicht eindeutig zur Einführung einer Kerosinsteuer. Während seiner Zeit als Finanzminister hat er zwar betont, dass der Luftverkehr fairer besteuert werden sollte, hat sich aber nicht konkret zur Kerosinsteuer geäußert. Es ist jedoch bekannt, dass er sich für eine stärkere Einbindung des Luftverkehrs in den europäischen Emissionshandel ausspricht. Ob er eine Kerosinsteuer befürwortet oder ablehnt, ist daher nicht eindeutig ersichtlich.“

    Werde jetzt mal eine Europapolitikerin versuchen.

  4. Okay, auch das Ergebnis zu Ursula von der Leyen (CDU) überzeugt!

    „Ursula von der Leyen, Präsidentin der Europäischen Kommission, hat sich mehrfach zur Kerosinsteuer geäußert. Sie hat betont, dass die derzeitige Steuerbefreiung für Flugbenzin problematisch ist und dass die Luftfahrtindustrie einen größeren Beitrag zum Klimaschutz leisten muss. Von der Leyen hat betont, dass die Einführung einer Kerosinsteuer eine der Optionen ist, um dies zu erreichen. Sie hat jedoch auch betont, dass eine solche Entscheidung im Rahmen der EU getroffen werden müsste und dass es wichtig ist, faire Wettbewerbsbedingungen für europäische Fluggesellschaften sicherzustellen.“

  5. Zu mir selbst hat talkai gemeldet, ich hätte mich „noch nicht zur Kerosinsteuer geäußert.“

    Na, dann hole ich – Dr. Michael Blume, Filderstadt – das doch mal nach. Auch, damit wir schauen 👀 können, wie schnell die KIen lernen.

    Ich befürworte die Einführung einer Steuer auf fossiles Kerosin, um die Finanzierung autoritärer und regelmäßig antisemitischer Ressourcenfluch-Regime schneller zu drosseln, die Energiewende hin zu erneuerbaren Friedensenergien zu beschleunigen und die Klima- und Wasserkrise abzubremsen.

    Ideal wäre eine weltweite Einigung auf eine fossile Kerosinsteuer auf der COP28-UNO-Klimakonferenz in Dubai. Sollte dies nicht gelingen, plädiere ich für eine Einführung in der Europäischen Union. Sollte auch dies nicht gelingen plädiere ich für eine Koalition der Kerosinsteuer-Willigen einschließlich der Bundesrepublik Deutschland.

    • Oha, das ging schnell! Schon einen halben Tag nach obigem Kommentar meldet talkai nun:

      “Michael Blume äußert sich positiv zur Einführung einer Kerosinsteuer. Er ist der Meinung, dass ein wirksamer Klimaschutz nur mit einer gerechten Preisgestaltung im Luftverkehr erreicht werden kann. Eine Besteuerung von Kerosin würde dazu beitragen, den CO2-Ausstoß im Flugverkehr zu reduzieren und Anreize für umweltfreundlichere Transportmittel zu schaffen. Blume betont jedoch auch, dass eine solche Steuer international abgestimmt werden muss, um Wettbewerbsverzerrungen zu vermeiden.”

      Beeindruckend (obwohl der thematische Bezug zu den Erneuerbaren als Friedensenergien noch fehlt).

      • Auch perplexity.ai hat den Druko von gestern Abend bereits erfasst, wenn auch nicht so thematisch tief.

        „Michael Blume befürwortet die Einführung einer Kerosinsteuer und ist der Ansicht, dass effektiver Klimaschutz nur durch eine solche Steuer möglich ist.“

        Ich hätte noch erwartet, dass dies ein paar Tage dauern würde…

  6. Habe nun mal vergleichend geschaut, wie talkai meine Position zu Religion & Demografie beschreibt. Es ist noch nicht perfekt, aber schon ziemlich gut:

    „Michael Blume beschäftigt sich intensiv mit dem Thema Religion und Demografie. In seinen Publikationen und Vorträgen argumentiert er, dass Religion einen erheblichen Einfluss auf demografische Entwicklungen hat. Dabei betont er, dass Religion nicht nur als spirituelle oder ideologische Kraft wahrgenommen werden sollte, sondern auch als soziale, kulturelle und demografische Dimension.
    Blume weist darauf hin, dass Religion eine wichtige Rolle bei der Familienplanung und der Geburtenrate spielt. Er argumentiert, dass religiöse Gemeinschaften oft eine höhere Geburtenrate aufweisen als säkulare oder weniger religiöse Gruppen. Dieser Zusammenhang könne unter anderem auf die traditionellen Familienwerte und die Bedeutung von Nachwuchs in religiösen Gemeinschaften zurückzuführen sein.

    Darüber hinaus betont Blume, dass religiöse Identitäten oft mit ethnischen oder nationalen Identitäten verbunden sind und somit einen Einfluss auf die demografische Struktur einer Gesellschaft haben können. Insbesondere in Zeiten der Migration könne Religion eine Brücke zwischen verschiedenen Kulturen und Identitäten schlagen und somit demografische Veränderungen beeinflussen.

    Blume hebt jedoch auch hervor, dass der Zusammenhang von Religion und Demografie kein einfacher Kausalzusammenhang ist. Er betont, dass verschiedene religiöse Traditionen und Praktiken unterschiedliche demografische Auswirkungen haben können und dass auch andere soziale, politische und wirtschaftliche Faktoren eine Rolle spielen.

    Insgesamt argumentiert Michael Blume, dass es wichtig ist, den Zusammenhang von Religion und Demografie zu untersuchen und zu verstehen, da dies Erkenntnisse liefern kann, um die Dynamik von Gesellschaften besser zu verstehen und um geeignete politische und gesellschaftliche Maßnahmen zu entwickeln.“

  7. Auf die Frage, was der französische Staatspräsident zur Kerosinsteuer sage, antwortet talkai wie folgt:

    „Es ist wichtig zu beachten, dass ich als KI-Modell nicht über aktuelle Nachrichten und Aussagen verfüge. Die nachfolgenden Informationen beziehen sich auf die allgemeine Position von Emmanuel Macron zur Kerosinsteuer, die sich möglicherweise geändert hat.

    Emmanuel Macron hat sich in der Vergangenheit für eine stärkere Besteuerung von Kerosin ausgesprochen. Er hat argumentiert, dass der Luftverkehrssektor einen gerechten Beitrag zum Kampf gegen den Klimawandel leisten sollte. Macron unterstützte die Idee, eine europäische Kerosinsteuer einzuführen, um die Treibhausgasemissionen aus dem Flugverkehr zu reduzieren.

    Allerdings ist es immer ratsam, aktuelle Nachrichtenquellen und offizielle Aussagen zu überprüfen, um genaue Informationen über die Position von Emmanuel Macron zur Kerosinsteuer zu erhalten.“

  8. @Kerosinsteuer

    Die Kerosinsteuer würde auch überwiegend Leute betreffen, die gar nicht arm sind. Wenn man aufgrund der zusätzlichen Einnahmen dann etwa die Einkommensteuer senken kann, dann werden die Allermeisten Plus damit machen.

    Wenn es nur in der EU gelingt, eine Kerosinsteuer zu etablieren, dann sehe ich hier eigentlich kein Problem. Wer von EU-Flugplätzen startet, der muss ja hier tanken und zahlen, wer etwa in New York startet, der eben nicht. Egal wo die Fluggesellschaft angemeldet ist. Wettbewerbsnachteile gäbe es entsprechend für Niemanden.

    Soweit meine Position. Kann man dann demnächst auch auf talkai finden. Oder mich selber fragen.

  9. Danke für talkai! Kannte ich noch nicht.

    Dass Sie chat-KIs(*) so zitieren wie oben könnte Sie irgendwann böse in den Hintern beißen. Nur um die 80% ihrer Aussagen sind vollständig korrekt, und auch die Quellenangaben, die uns in Sicherheit wiegen, können halluziniert sein.(**) Wer sich öffentlich mit ihren Antworten positioniert riskiert nicht nur Lächerlichkeit in diesem einen Fall sondern auch einen allgemeinen Reputationsverlust (Halo-Effekt), wie jener US-Anwalt, der mit halluzinierten Präzedenzfällen im Gerichtssaal überzeugen wollte. Und unter dem Informationsansturm heute bleibt nur noch solch eine herausragende Episode im öffentlichen Gedächtnis hängen; gute Argumente haben dagegen viel weniger Salienz. Zeit für etwas Lektüre (***) dürfte sehr gut investiert sein.

    Sorry, dass ich hier so oberlehrerhaft schreibe, aber mir ist Ihre Causa zu wichtig als dass ich sie durch handwerkliche Anfängerfehler ausgebremst sehen möchte.

    (*) Ich benutze das englische -s statt dem deutschen -en für den Plural, weil sich letzteres in vielen Schriften liest wie (in Großbuchstaben zwecks Verdeutlichung) KLEN. Und da die jüngeren Generationen eh’ schon noch mehr englische Formen (Michael’s Blog), Idiome (Am Ende des Tages), Einzelwörter (Challenge), sowie Worte mit neuen Bedeutungen (Safe!) benutzen als ihre Eltern, ist das kein großer Schaden. Im Gegenteil, die besser Lesbarkeit wiegt die minimale Restfremdheit auf.

    (**) Z.B. Tests der c’t, https://www.heise.de/select/ct/2023/10/2306715454631850829 (€€)
    oder allgemein
    https://www.iis.fraunhofer.de/de/magazin/panorama/2023/ChatGPT-Interview-Bruns.html
    > Eine ausführliche Gegenrecherche ist aktuell also noch unabdingbar.
    Deshalb denke ich, dass man sich gut überlegen muss, wie man die Texte geschickt und vernünftig einsetzt. Den Bot jetzt einfach etwas produzieren zu lassen und das dann mehr oder weniger ungesehen zu benutzen – da wird man sich schnell die Finger verbrennen. Wissenschaftlichen Ansprüchen genügt es jedenfalls nicht.

    (***) Empfehlen kann ich aus eigener Lektüre für tieferes Verständnis und effektivere Nutzung die Autoren der c’t: solide Recherche auf hohem technischem Niveau und gut verständliche Texte.
    https://shop.heise.de/shop-aktionen/sonderhefte/ct-sonderheft-ki-praxis-2023-2024/

    • Da bin ich ganz dabei, @Noch’n Wort. Allerdings sehe ich als nächste Benchmark nicht die juristische Fachliteratur, sondern Wikipedia: Auch da empfiehlt sich keineswegs ein unkritisches Abschreiben, aber als Start einer Recherche ist es wertvoll.

      Das schließt konkrete, inhaltliche Kritik niemals aus, wie ich sie an der Weiterverbreitung des NS-Verschwörungsmythos vom “Röhm-Putsch” ja auch geübt habe:

      https://scilogs.spektrum.de/natur-des-glaubens/roehm-massaker-statt-roehm-putsch-zum-weiterleben-von-ns-jargon-sogar-auf-wikipedia/

      Tatsächlich hängt die Qualität der öffentlich zugänglichen Fediversum-Quellen und der KI-Antworten damit ja sogar zusammen, das ist ja genau mein Argument und Ausruf auch im aus.sicht-Interview:

      Wir gehen gerade in das Zeitalter der Künstlichen Intelligenz. Sie nimmt das, was im Internet steht, auf und spielt es uns wieder zurück – in Texten, in Reden, in Filmen. Das heißt: Was dort steht, ist nicht egal. Was wir jetzt im Internet verbessern, wird in die Zukunft hineinwirken.
      https://www.aussicht.online/artikel/wir-stehen-an-eurer-seite

      Es ist also schon okay, ein wenig (wie Sie selbst schreiben) “oberlehrerhaft” zu dozieren. Doch ich glaube, wir dürfen den Leserinnen und Lesern von “Natur des Glaubens” schon zutrauen, dass sie Zitate und Einordnungen erkennen und sowohl die Potentiale wie aber auch die Gefahren verschiedenster Medien reflektieren. Dieser Blog ist ja eine Einladung zum Mit-Denken und Mit-Machen – und das will ich niemandem von vornherein absprechen. Durchs Mittun lernt es sich besser als durchs Belehren-lassen, meine ich. #Medienethik

  10. > Wir gehen gerade in das Zeitalter der Künstlichen Intelligenz. Sie nimmt das, was im Internet steht, auf und spielt es uns wieder zurück – in Texten, in Reden, in Filmen.

    Oh, ja! Mit Nebenwirkungen: Da immer mehr Inhalte künstlich generiert sind, entsteht eine Rückkoppelung, bei der die neu generierten Inhalte immer künstlicher und der menschlichen Erlebenswelt immer fremder werden.

    > Doch ich glaube, wir dürfen den Leserinnen und Lesern von “Natur des Glaubens” schon zutrauen, dass sie Zitate und Einordnungen erkennen und sowohl die Potentiale wie aber auch die Gefahren verschiedenster Medien reflektieren.

    Denen schon, und neben der Kompetenz auch den guten Willen diese Anzuwenden. Das Problem liegt bei denen, die aus Unkenntnis oder Bösartigkeit jeden Fehler zum Shitstorm aufblasen bzw. als Beweis der Dummheit/Verlogenheit/Manipulation des Autors weiter verbreiten. Hier gilt es vorzubeugen, denn dort gilt es zu überzeugen. Als Prediger haben Sie Ihren Kirchenchor schon genug überzeugt, dass er sie immer so versteht wie Sie es gemeint haben. Die Zielgruppe sitzt eher in der Kneipe.

    Liefern Sie den Trolls in ihren Fabriken kein leicht verdauliches Futter.
    Bitte.

    • Danke, @Noch‘n Wort, Sie meinen es sicher gut!

      Aber hier bin ich klar: Nein.

      Hätte ich mein Verhalten jemals an der Vermeidung von Hass und Trolling ausgerichtet, hätte ich weder wissenschaftlich noch beruflich etwas bewegt. Ich glaube auch insgesamt, dass es in den DACH-Ländern nicht zuviel Mut und Kreativität gibt, sondern zuviel Feigheit und Bürokratismus.

      Klar, wer nichts (Riskantes) macht, macht auch nichts verkehrt. Aber ich habe nicht vor, dieses eine Leben mit angezogener Handbremse zu vergeuden. Wenn wir uns in einer schnell alternden Gesellschaft auch noch gegenseitig bremsen, gelangen wir nirgendwohin. Auch nicht zu sinnvollen KIen.

  11. Desweiteren: auch Blogs wie „Natur des Glaubens“ versuchen ihre Darstellungen für als objektiv indizierbar darzustellen.
    Wie jeder andere Blog auch.

    • Ja, so ist es, @mentalsports. Deswegen tragen Wissenschaftsblogs eben auch sehr direkt zu einer Qualitätsverbesserung von Such- und KI-Algorithmen bei. Ich empfinde das als zusätzliche Motivation.

      In einem Interview beim katholischen aus.sicht-Magazin führte ich dazu aus:

      Wir gehen gerade in das Zeitalter der Künstlichen Intelligenz. Sie nimmt das, was im Internet steht, auf und spielt es uns wieder zurück – in Texten, in Reden, in Filmen. Das heißt: Was dort steht, ist nicht egal. Was wir jetzt im Internet verbessern, wird in die Zukunft hineinwirken. Wir sind aufgerufen, Friedensstifter zu sein – und auf Wikipedia kann das jede Christin und jeder Christ sogar von zu Hause aus tun.

      Zum ganzen Interview gegen Desinformation und Antisemitismus:
      https://www.aussicht.online/artikel/wir-stehen-an-eurer-seite

      Ihnen einen schönen Abend und eine gute Nacht! 🙌

    • Dann schreiben Sie doch gerne konstruktive Kommentare wie z.B. @Tobias Jeckenburger, @Marie H., @RPGNo1 oder @Frankfurter! Jede/r kann etwas beitragen, so dass sich das Internet mit mehr Qualität und weniger Bullshit ausbildet.

    • Aha, soso.

      Nein, @mentalsports – das Fediversum funktioniert nicht über Geld, sondern ehrenamtlich. Auch für meine Blogposts und sonstigen Beiträge hier nehme ich keinen Cent. Ich sehe „Natur des Glaubens“, ja, als wissenschaftlich informierendes Kommunikations-, Kunst- und Dialogprojekt auf völlig freiwilliger Basis. Und ich freue mich, dass es schon weit über 1.000 Blogposts und über 42.400 Drukos erreicht hat. NdG macht kein Geld, jedoch Sinn, ein wenig digitale Gemeinschaft und meist auch Freude.

  12. Ich bin gerne gläubig, aber ungerne leichtgläubig – und rechne nicht mehr damit, dass die globale Politik die Erderwärmung auf 1,5 oder auch nur 2 Grad begrenzen kann. [Artikeltext]

    Hoch komplexe Systeme, auch chaotisch genannt, was es nicht ganz trifft, kennen viele sog. Forcings, Einflussgrößen, die Karbonisierung der terrestrische Atmosphäre ist ein Forcing, eine Einflussgröße in diesem Zusammenhang.

    So dass anthropogene Einflüsse nicht allein bestimmend sind, es eine sozusagen natürliche terrestrische Klimavariablität gibt, die gerade nicht dazu einlädt fixe Erwärmungsgrenzen auf diesem Planeten politisch zu setzen.

    Sondern es wäre sozusagen cooler, die Karbonisierung, oder die geringere Karbonisierung dieser Atmosphäre anzustreben, sich so fixe politische Ziele zu suchen, wie zu finden.

    Werden KIen als neue “Gatekeeper” zukünftig solche blinden Flecken beleuchten und damit politische und konkret demokratische Diskurse mitgestalten? [Artikeltext]

    Sicherlich & hoffentlich, beim Klima dieses kleinen und vglw. netten Planeten.

    Mit freundlichen Grüßen
    Ihr Dr. Webbaer (der insgesamt natürlich, freundlich, AI-kritisch bleibt)

    • Wissenschaft kann viel – wo sie nicht verschwiegen und verdrängt wird, @Webbaer

      „Der Ölkonzern Exxon Mobil hat seit den 1970er-Jahren eigene Studien zur Klimafolgenforschung betrieben. Laut einer Forschungsgruppe waren die Ergebnisse eindeutig, wurden vom Management aber verschwiegen.“

      https://www.tagesschau.de/wissen/klima/exxon-klima-folgen-studie-101.html

      Die Gewinne aus dem fossilen Raubbau wurden & werden privatisiert, die ökologischen, wirtschaftlichen, militärischen, politischen, integrativen… Kosten tragen wir alle. Und der plumpe Markt-Staat-Dualismus lief & läuft dem fossilen Lobbyismus voll rein…

      • Wissenschaft könnte viel mehr, wenn sie nicht in Angst / Kadavergehorsam und heuchlerisch-verlogenem Bildungsdingsbums für die Egozentrik funktionieren würde👋😉

        • Steckt hier etwa ein konstruktiver Gedanke, @hto?

          Gelingt es Ihnen, dazu ein paar konstruktive Vorschläge ohne Hass- und Satzfetzen zu formulieren? Das würde sicher nicht nur mich interessieren!

      • Karbonisierung der Atmosphäre bedingt, nach allem, was nun sinnhafterweise theoretisiert wird, eine globale Erwärmung.
        Es kann an dieser Stelle auch mit der Tabakindustrie verglichen werden, die ähnliche Forschungsaufträge und die Gesundheit meinend, vergeben hat.
        Die Wirtschaft handelt amoralisch (vs. unmoralisch), was genau ihre Aufgabe ist, für die Moral sollte in liberalen Demokratien das mandatierte Wesen verantwortlich sein, sofern es sich nicht von der Wirtschaft sozusagen fressen lässt.
        Ändert abär nichts an dem Befund, dass i.p. CO2-Ausstoß mit seinen Folgen (noch) zu wenig gewusst wird, die Erde ist sozusagen ein Großsystem. das auf Veränderungen auch gutmütig sein könnte, statt zu “kippen”.
        MFG WB
        PS:
        Ja. die Wirtschaft, die viele Studien finanziert, muss nicht immer ihr unpassende Resultate veröffentlichen.
        Außerdem sieht Dr. W hier noch eine Belegpflicht, also, dass dies so mit “Exxon” so war. – Die “Tagesschau” genügt hier nicht, außerdem versteht der Schreiber dieser Zeilen nicht, wie so 50 Jahre verschwiegen werden konnte, Verschwörungstheorien sollten ja sicherlich nicht aufgebaut werden .

      • @ Michael Blume

        Gewinne aus dem fossilen Raubbau wurden & werden privatisiert, die ökologischen, wirtschaftlichen, militärischen, politischen, integrativen… Kosten tragen wir alle.

        __________________________________________________________
        So würde ich das nicht ausdrücken…
        Die Gewinne werden nicht privatisiert-sie SIND privat. Weil sie nunmal von Privat- und nicht von Staatsunternehmen erwirtschaftet werden.
        Die Umweltkosten und politischen Kosten dagegen sind “von Natur aus” externe Kosten. Man kann der Wirtschaft nicht vorwerfen, dass sie mit externen Kosten nicht umgehen kann.
        Aufgabe der Politik wäre es daher, diese bisher externen Kosten zu “internalisieren”; wie dies u.a. durch CO2-Steuer geschieht, bzw. geschehen sollte.
        Mit “internen” Kosten dagegen kann die Marktwirtschaft gut umgehen; das ist ja gewissermaßen ihr tägliches Geschäft. Hierfür wird sie geniale Lösungen finden, die wir uns heute nichtmal im Traum vorstellen können.

        • Diesmal eher nein, @Frankfurter – gerade die großen Fossilkonzerne sind oft staatlich, halbstaatlich oder mindestens oligarchisch strukturiert, vgl. Saudi-Arabien, Russland, Venezuela usw. Hier ganz konkret die komplexe Geschichte von SaudiAramco, die jeden Markt-Staat-Dualismus widerlegt:

          https://de.m.wikipedia.org/wiki/Saudi_Aramco

          Auch die OPEC, die gerade die UN-Klimakonferenz durch fossilen Lobbyismus zu blockieren versucht, ist nicht nur Unternehmens-, sondern auch Staatenkartell.

          Der Ressourcenfluch bringt regelmäßig staatskapitalistische Monstren hervor. Nicht zufällig habe ich in „Blume & Ince“ und hier auf dem Blog daher für komplexere, ökonomische Modelle wie jene von Elinor Ostrom geworben. Sonst verstehen wir nicht einmal, was hier vor sich geht.

          • @Michael Blume

            …eher nein, @Frankfurter – gerade die großen Fossilkonzerne sind oft staatlich, halbstaatlich oder mindestens oligarchisch strukturiert

            ___________________________________________

            Die Gewinne eines staatlichen Unternehmens sind natürlich nicht privat. Aber wieso werden diese “privatisiert”, wie Sie sagten?
            Der Staat wird sie ja wohl nicht freiwillig an Privatpersonen verschenken.
            Und egal ob ein Erdölunternehmen nun privat oder staatlich ist, bleibt das generelle Problem: Wer auch immer unter Inkaufnahme von Umweltschäden Gewinne macht, der wird für die zu erwartenden globalen Umweltschäden nicht aufkommen.

            Der verlinkte Wiki-Artikel enthält übrigens einen ärgerlichen Fehler:
            “…dass das Unternehmen so für den weltweit höchsten Ausstoß mit 4,38 % aller Emissionen in diesem Zeitraum verantwortlich sei
            Die Erdölförderung selber verursacht bestimmt nur ganz unwesentliche Emissionen.
            Und für die Emissionen, die bei der Verbrennung entstehen, ist derjenige verantwortlich, der verbrennt.

            Es wäre billig, wenn ich als Autofahrer irgendein Erdölunternehmen für MEINE Emissionen verantwortlich machen würde.

          • @Frankfurter

            Ich verstehe den Reiz eines vermeintlich klaren Markt-Staat-Dualismus – aber diesen gibt es unter den Bedingungen eines Ressourcenfluchs fast nie. Meist bildet sich eine Oligarchie von nur scheinbar „privatwirtschaftlichen“ Konzernen, die ihre Kartellgewinnen mit den Rentiers-Regimen teilen.

            Es gibt eben kein Privateigentum und keinen Markt ohne einen staatlichen & früher auch religiösen Rahmen (vgl. die Doppelbedeutung von Messe im Deutschen. Gerade auch bei der Frankfurter Buch-Messe). Doch in Ressourcenfluch-Regimen korrumpieren Staat, Religionen „und“ Markt…

  13. Hallo Herr Blume,
    den Podcast Verschwörungsfragen spülte mein Podcatcher zunächst im Laufe des Jahres 2020 in meine “Filter Bubble”.

    Richtig aufmerksam auf Ihre Arbeit und süchtig nach Blog-Texten und Ihren Gedanken dann erst mit dem
    “Ferngespräch”.

    Seit dem lese ich Ihren Blog sehr aufmerksam und habe mir vorgenommen dies Jahr zu Weihnachten Ihr Buch “Rückzug oder Kreuzzug” zum zweiten Mal zu lesen.

    Danke für diesen Blog und insgesamt für Ihr schaffen.
    Ich werde hier nicht in meinem Denken bestätigt, sondern herausgefordert, komme nicht hinterher mit lesen, hören und denken,
    bin irritiert oder über- und fast immer gefordert.

    Genau das macht mir Freude!
    Die Verknüpfung, das Interdisziplinäre ist es, was ich sehr schätze und sehr einmalig bei Ihnen sehe.

    _Wir gehen gerade in das Zeitalter der Künstlichen Intelligenz. Sie nimmt das, was im Internet steht, auf und spielt es uns wieder zurück – in Texten, in Reden, in Filmen. Das heißt: Was dort steht, ist nicht egal. Was wir jetzt im Internet verbessern, wird in die Zukunft hineinwirken.

    Hier kommt dann meiner Meinung nach, die auch von Ihnen schon diskutierte, zeitliche Dimension ins Spiel.

    These, Frage, lose Gedanken:

    Je schneller diese Rückkopplungen geschehen und je weniger Zeit und Aufmerksamkeit wir für die Auseinandersetzung mit Informationen und Medien uns nehmen, desto eher gewinnt doch ein dualistisches oder relativistisches Weltbild.

    Strukturebene:
    Die Kontrolle über Plattformen und Algorithmen sowie die Transparenz erscheint mir entscheidend.

    (Monistische(?) ) Machtkritik sowohl aus (ordo)liberaler als auch sozialistischer/sozialdemokratischer Perspektive sind hier gefordert.

    Individuelle, personale Ebene:
    Wie bekommen (wir) ich mehr Zeit und Muße zum Lesen und auseinandersetzten mit Medien und deren Inhalten?
    Wie vermitteln, lernen, trainieren wir unsere Ambiguitätstoleranz und Medienkompetenz?

    Wir meine ich hier auch im Sinne von Individuen als Teil von Familien, Gemeinschaft, Gesellschaft.

    Gruß und eine gesegnete Adventszeit.

  14. Interessante Einblicke in die Überschneidung von Klimapolitik und KI! Für diejenigen, die mehr Informationen über KI suchen, insbesondere auf Deutsch, bietet ChatGPT Deutsch eine einzigartige Perspektive und Ressourcen. Es ist großartig zu sehen, dass verschiedene sprachliche Ressourcen zu diesem wichtigen Thema beitragen.

  15. Thank you for sharing this insightful information about the taxation of kerosene in Germany. It sheds light on the complexities surrounding environmental policies and their impact on air travel. It’s evident that finding a balance between economic considerations and environmental concerns is crucial in addressing issues like climate change.

    In the context of advancing environmental policies, leveraging AI technologies could play a significant role. AI-powered tools can help analyze vast amounts of data to assess the environmental impact of various policies and identify potential solutions. Additionally, AI can aid in predicting the effects of policy changes on industries like aviation, providing valuable insights for policymakers and stakeholders.

    By integrating AI into decision-making processes, we can strive for more informed and effective environmental policies, including the taxation of fossil fuels like kerosene. As we advance with AI, it’s essential to prioritize sustainability and address pressing global challenges such as climate change.

    Let’s continue exploring how AI can contribute to creating a more sustainable future for our planet.

    • Thank you, dear @Jacob!

      If I may ask: Did you access the content of our German kerosene debate via A.I. translation of texts? That would be great news to bloggers… 🤓🙌🌈

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