Stier – gewaltsame Sternentode

Der Stier gilt als eines der ältesten Sternbilder, das schon in der Jungsteinzeit bekannt gewesen zu scheint. Im Stier finden wir nicht nur die Plejaden, sondern auch die Supernova aus dem Jahr 1054. Und so geht es in dieser Ausgabe um Sternexplosionen. Wenn Sterne, die weitaus mehr Masse haben als die Sonne, ihren Brennstoff aufgebraucht haben, kollabieren sie zu Neutronensternen, es entsteht Entartungsdruck, der schlagartig den Kollaps bremst – und das zerreißt dann den Stern.

Skorpion – Besuch beim Gegen-Mars

Die Griechen sagen, Orion läuft vor dem Skorpion weg, den Artemis auf ihn gehetzt hat. Die Astronomen finden im Skorpion den Stern Antares, den “Gegen-Mars”, der ebenso rot leuchtet wie Mars selbst. Allerdings ist Antares wesentlich größer als Mars und leuchtet wesentlich heller als die Sonne, obwohl er wesentlich kühler ist. Antares liegt in den letzten Zügen und ist also ein roter Riese. Und wie die entstehen, lernen wir in dieser Ausgabe.

Fische – der Frühlingspunkt

Die Babylonier haben es sich leicht gemacht und die Fische definiert als zwei Fische, die voneinander wegschwimmen. Die Griechen haben es kompliziert gemacht und eine aberwitzige Geschichte um Eros und Aphrodite erfunden, über die vermutlich schon ganze Bücher geschrieben wurden. Außerdem soll in den Fischen der Stern von Bethlehem erschienen sein.

Astronomisch interessanter im Sternbild Fische ist der Frühlingspunkt, der Schnittpunkt des Himmelsäquators mit der Ekliptik.