Das Erwachen des Mythos – Wie die Macht Star Wars zum globalen Kult erhob

In diesem Advent darf auch ich mich auf gleich zwei „heilige Abende“ freuen. Am 24. Dezember wird es – so Gott will – gemeinsam mit meiner Familie und Freunden einen klassischen Weihnachtsabend geben, komplett mit Gottesdienstbesuch, Musik, Mahl und Lesung aus dem Lukasevangelium sowie einer Bescherung. Doch schon eine Woche vorher, am 17. Dezember 2015, freue ich mich auf heilige Schauer: Dank Timo (danke!) habe ich eine Kinokarte für „Star Wars VII: Das Erwachen der Macht“!

Doch was ist das Geheimnis einer Filmserie, bei deren Erstausstrahlung ich noch kein ganzes Jahr alt war, die mich dann als Kind und Jugendlicher packte und nun auch meine Kinder an sich bindet (nur meine Frau blieb bislang immun)? Es ist nicht übertrieben, einzuräumen: Ich bin biografisch auch deshalb Religionswissenschaftler geworden, um genau diese Faszination in einer doch angeblich „post-religiösen“ Welt zu verstehen! Das Kino gehörte zu meinen frühen „Kirchen“, die ich „teilnehmend beobachten“ konnte.

star-wars-the-force-awakens-poster-691x1024

Das Geheimnis der Macht

Wer den besonderen Reiz von Star Wars für sehr viele – vor allem jüngere – Menschen verstehen will, sollte zunächst erkennen, dass es sich bei dieser Filmreihe nicht um Science Fiction, sondern um Space Fantasy handelt. Sie spielt eben nicht – wie das sympathisch-humanistische, aber genau deshalb auch oft von materialistisch-entzauberter Anthropodizee bedrohte – Star Trek in einer fiktiven Zukunft, sondern in einer mythologischen Vor- und Erzählzeit. Dies machten schon die allerersten Worte klar, die im – inzwischen klassischen – „Rollup“ die Folge 1 von Star Wars 1977 einleiteten:

Es war einmal vor langer Zeit in einer weit, weit entfernten Galaxis…

Wer sich Star Wars also wissenschaftlich nähern wollte – und beispielsweise fragte, warum ausgerechnet Homo sapiens-Entsprechungen in der „weit, weit entfernten Galaxis“ evolviert sein oder Antriebs- und Geschützgeräusche durch den luftleeren Raum übertragen werden sollten – verfehlt schon das Genre. Diese filmische Erzählung ist keine wissenschaftliche Simulation, sondern verbindet Zukunftsversprechen (Raumschiffe und Laser! Fremde Welten und Völker! Künstliche Intelligenzen!) mit den uralten Spielregeln von Märchen und Mythen.

Entsprechend gab der Saga-Schöpfer George Lucas – der sich gerne als „buddhistischer Methodist“ bezeichnet – neben den Raumhelden Flash Gordon und Buck Rogers auch immer wieder J.R.R. Tolkiens Herr der Ringe als Haupt-Inspirationsquellen für seine Space Fantasy-Welt an.

Und als bedeutendste „Fachbücher“ nannte er die Werke von Religionswissenschaftlern und Anthropologen: „Der goldene Zweig“ von Sir James Frazer (1854 – 1941), „Der Heros in tausend Gestalten“ von Joseph Campbell (1904 – 1987), schließlich auch das anthropologisch-esoterische „Der Ring der Kraft. Don Juan in den Städten“ von Carlos Castaneda (1925-1998). Lucas erläuterte dazu später:

Ich wollte alte mythologische Motive nehmen und sie modernisieren – ich wollte etwas absolut Freies und Amüsantes machen, so wie ich Space Fantasy noch in Erinnerung hatte.

Und seinem Biografen Dale Polock erklärte er:

Mir war klar, dass der Film für ein junges Publikum gedacht war, und so versuchte ich, auf einfache Weise zu sagen, dass es einen Gott gibt und dass eine gute wie auch eine böse Seite existiert.

Auch der Star Wars-Gruß „Möge die Macht mit Dir sein!“ lehnte sich direkt an das traditionelle kirchliche Dominus vobiscum „Der Herr sei mit Dir!“ an. (Man vergleiche auch den vergleichbar großen Erfolg des Vulkanier-Grußes aus Star Trek, der einem jüdischen Segenssymbol entlehnt wurde.)

Aus buddhistisch-spirituellen Quellen schöpfte Lucas dagegen nicht nur das a- oder genauer: überpersonale Prinzip „der Macht“, sondern auch viele Weisheitslehren.

In den ersten Drehbuchentwürfen hatte Lucas die böse und gute Seite der Macht sogar noch mit den pseudo-asiatischen Begriffen „Bogan“ und „Ashlan“ bezeichnen und mit einem „Kaibur-Kristall“ verbinden wollen; doch in langen Diskussionen brachte ihn sein damaliger Produzent Gary Kurtz davon ab.

Kurtz hatte auf dem College vergleichende Religionswissenschaften mit besonderem Schwerpunkt auf Buddhismus, Hinduismus und die Religionen der amerikanischen Ureinwohner studiert. Vielleicht noch klarer als Lucas selbst erkannte er daher, dass die Macht umso mächtiger wirken würde, wenn sie als Symbol möglichst „offen“ für die verschiedensten religiösen und spirituellen Deutungen bleiben würde – seien diese christlich, hinduistisch, Navajo oder schlicht alltagsmagisch.

An zwei „biologischen“ Merkmalen der Macht hielt Lucas jedoch fest: An der starken Vererbbarkeit des transzendenten Zugangs und am – erstmals 1977 formulierten -, pseudo-biologischen Konzept der „Midi-Chlorianer“, deren erste offizielle Erwähnung in Star Wars I – Die dunkle Bedrohung (1999) für empörtes Stöhnen in den Kinosälen sorgte.

Humor ist erwünscht, Sex nicht

Zu den genialen Potentialen der Space Fantasy gehört schließlich das „eingebaute Augenzwinkern“: Das Wissen, dass es sich nicht um eine „echte Simulation“ handelt, erlaubt die ironisch-distanzierte Verehrung. Spott ist erlaubt und die Rechteinhaberin Lucasfilm Ltd. gab Fans von Anfang viel (und eher wachsenden) Freiraum, um mit Versatzstücken abertausende Parodien in Druck und Film (bis hin zu YouTube-Lego-Collagen und Spaceballs) in die Welt zu setzen. Humor schadet den Marken in Star Wars nicht, sondern wirkt als Hommage (Ehrung) und macht sie immer stärker.

Ein interessantes Tabu gilt dagegen für Sexualität: Erotik durfte bislang allenfalls angedeutet werden, Sexualität endet beim Kuss. So weitherzig Lucasfilm gegenüber Parodien war, so konsequent verfolgt(e) es jeden Versuch, Star Wars erotisch oder gar pornografisch auszumalen.

Die Jedi leben zölibatär und die (auch sexuelle) Liaison zwischen Anakin Skywalker und Padme Amidala darf durchaus als „Sündenfall“ gedeutet werden, der den Durchbruch des Bösen ermöglicht: Aus Anakin wird Darth Vader und aus der Republik das Imperium.

Freilich kündigt sich in den daraus entstandenen Kindern Luke und Leia auch schon die spätere Erlösung an, getreu so vieler christlicher und buddhistischer Lehren: Verbotener Sex ist böse, aber Familie ist gut.

Lucas selbst begründete die starken Sex-Tabus in der Saga vor allem mit dem gesetzlichen Jugendschutz. Denn Star Wars zielt eben ausdrücklich auch auf Kinder – und zwar schon in jenem Alter, in dem Sexualität noch nicht erstrebenswert, sondern erst einmal seltsam, ja verstörend erscheint. Jenseits dieser Altersgruppe – die zum Beispiel durch Star Wars-Zeichentrickfilme erneut und erfolgreich umworben wird – geprägt, erwerben wir uns dann Wissen und Erfahrung um die körperliche Liebe andernorts und behalten die Weltraumsaga als kindlich-„unschuldige“ Erinnerung, in der ein Kuss noch das Höchste und das Jenseits davon ein Geheimnis war.

Und so erkannte einer der weltweit ersten Rezensenten des Films, John Wassermann, am Tag des Erscheinens des ersten Films:

Das einzige hörbare Gebet von Lucas – natürlich ist es nur ein Flüstern – besagt, dass Menschen nun einmal Menschen sind und Geschöpfe nun einmal Geschöpfe und dass es kaum eine Rolle spielt, wie weit rückwärts oder vorwärts man bei dem Versuch geht, das zu überprüfen. Gott ist hier die Macht, das Gefühl siegt über Berechnung, das Gute über das Böse – wenn auch nicht ohne Opfer -, und die Liebe hält uns alle zusammen. „Star Wars“ ist die seltenste unter den Geschöpfen: ein Kunstwerk von universeller Anziehungskraft. In uns allen steckt ein Kind, das von magischen Wesen und fantastischen Abenteuern träumt.

Oder, wie ich es religionswissenschaftlich-trocken formulieren würde: Wir alle werden auch mit (unterschiedlich starken) Veranlagungen für Religiosität, Spiritualität und magisches Denken geboren. Und wir spüren (wissen?), dass dem eine „helle“ und eine „dunkle“ Seite abgewonnen werden kann (und muss?). Die meisten von uns kennen – und sei es im Kino – das Gefühl vom „Erwachen der Macht“, wenn sich das Leben für einen Moment aus dem Alltagsgrau erhebt, in Licht und Schatten scheidet und in einem höheren, durch bloße Erfahrung beglaubigten Sinn aufgeht. Für viele von uns ist Star Wars ein idealer Zugang zu dieser uralten Faszination der Mythen, der uns zugleich aber zu keinem bestimmten Glauben zwingt und uns auch humorvolle Distanz gestattet.

Wie vielleicht noch – das ganz ähnliche tiefenverankerte – „Herr der Ringe“ wird auch „Star Wars“ Generationen überdauern.

– Alles Gute zum ersten Advent! Genießt auch den Kinofilm! Denn: „Es ist wahr! Einfach alles!“ (Han Solo)

Also möge die Macht mit Euch sein!

https://youtu.be/VC18mrZJYao

Literatur:

Alle o.g. Zitate findet Ihr auch in diesem grandiosen (767 S.!) Buch:

Taylor, C. (2015): Wie Star Wars das Universum eroberte. Heyne

Und als ein erster Entwurf für ein Seminar einst an der Universität Jena geschrieben (& nur als eBook konzipiert, da damit kostenlos an die Studierenden verteilbar):

Blume, M. (2012): Psyche und Fantasie des Menschen. Unser Hunger nach Geschichten, Katastrophen, Verschwörungen und Göttern. sciebooks

Dr. Michael Blume, Jahrgang 1976, studierte nach Wehrdienst & Ausbildung zum Bank-Finanzassistenten Religions- und Politikwissenschaft in Tübingen. Neben seinem Hauptberuf beim Land Baden-Württemberg lehrte er an verschiedenen Universitäten, derzeit in Köln. Blume promovierte über die Thesen von Hirnforschern zur Religion ("Neurotheologie") und forscht über die Evolution von Religiosität und Religionen. Als erster Deutscher wurde Blume in das internationale Forschernetzwerk der Evolutionary Religious Studies berufen, aus dem er seit März 2008 auch im Scilog "Natur des Glaubens" berichtet. Für diesen erhielt er 2009 den Scilogs-Preis und wurde 2010 mit dem Preis "Vermittlungen" der Evangelischen Akademie Villigst für Nachwuchswissenschaftler ausgezeichnet. Der Hohe Rat der Yeziden in Lalish verlieh ihm 2015 eine Auszeichnung für den Einsatz für schutzbedürftige Frauen und Kinder aus Kurdistan-Irak. Der evangelische Christ ist mit einer Muslimin verheiratet, die beiden haben drei Kinder. Zehra Blume gründete auch den sciebooks-Verlag, in dem einführende eBooks und Taschenbücher zu wissenschaftlichen Themen erscheinen.

36 Kommentare Schreibe einen Kommentar

  1. Bin schon gepannt. Ob nach der seelenlosen CGI-Orgie in Episode I – III nun wieder „echtes“ Star Wars geboten wird? Da ich die neuen Star Trek-Filme von Abrams allerdings auch nicht mag, halten sich meine Erwartungen in Grenzen.

    Aber: Die Hoffnung stirbt zuletzt.

    • Nicht ganz, denn die Midi-Chlorianer verleihen den Trägern eben außergewöhnliche Fähigkeiten, z.B. Telepathie, Telekinese, die Macht des „Gesichts“ und der Vorahnung, was-weiß-ich-noch-alles und ganz ganz wichtig für die Spannung und Action im Kino: eine abnorm gesteigerte Reaktionsgeschwindigkeit. Ein Yedi-Ritter kämpft x-mal schneller als ein Normalsterblicher.

      • Die menschenähnlichen Lebewesen, die vor langer Zeit in einer weit entfernten Galaxis lebten, hatten wesentlich weniger Mitochondrien als Endosymbionten in ihren Zellen, als der heutige Mensch der Erde.
        Deshalb waren sowohl ihre Aktionen als auch ihr subjektives Erleben viel langsamer als beim heutigen Menschen.
        Die Geschwindigkeit der Filmhandlung ist natürlich an das damals langsamere subjektive Erleben angepasst, so dass ein heutiger Mensch scheinbar als „Superman“ erscheinen würde.
        Weniger Mitochondrien in den Zellen zu haben, kann auch Vorteile haben.
        Zum Beispiel erscheinen interstellare Reisen subjektiv viel kürzer, und man benötigt auch viel weniger Sauerstoff und Proviant.
        Womöglich ist das ein Selektionsvorteil für raumfahrende Spezies.
        🙂

    • Nö.
      Ist nur eine Namensähnlichkeit.
      In Wahrheit geht es um die verpseudowissenschaftlichung eines Mystischen Elements, der Macht. Diese war aufgrund der dramaturgischen Konstruktion notwendig geworden: Der kleine Anakin sollte eine enorme Macht-Begabung haben und man wollte das in der neuen Trilogie möglichst verobjektiviert darstellen. Also nicht sowas wie ein IQ-Test oder das mystische Ahnen „die Macht ist Stark im jungen Skywalker“, sondern anhand einer fixen, messbaren Größe.
      Das widerspricht nicht nur der Atmosphäre der ersten Trilogie, wo Han Solo noch sowas gesagt hat wie „altertümliche Religion“ und es eine Menge unklarer Anspielungen gab, sondern das widerspricht noch dem, was im 2. Teil auf den Planten mit Meister Yoda impliziert wurde, nämlich das die Macht etwas mystisch erfahrbares ist und das besondere moralische Qualitäten zu einem Jedi-Ritter gehören.

      Im neuen Teil dagegen wird das ganze zwar verwissenschaftlicht, dann aber doch nicht so sehr, dass man akzeptieren könnte, dass die Macht einfach ein zusätzlicher Aspekt der Realität ist, den man naturwissenschaftlich untersuchen könnte. So, wie in Scifi-Büchern „Psi“ häufig dargestellt werden.
      Den einzigen Zugang, den wir in den Filmen zur macht haben, ist die Perspektive der Religion des Jedi-Ordens. Weder erfahren wir, wie die Shit die ganze Sache eigentlich darstellen (wir sehen nur ihre Propaganda), noch ob es „wissenschaftliche“ Ansätze im SW-Universum gibt… Aber es gibt im Star Wars-Universum sowieso keine Wissenschaftler, die irgendwie an der Handlung teilnehmen, keine neuen Entdeckungen usw.
      Wenn ich mich nicht täusche, dann zeigt ein Computerspiel sogar, dass in SW seit 12.000 Jahren kein sigifikanter Fortschritt mehr stattgefunden hat. Es sind die selben Jäger, Gleiter usw; die selben Antriebe, die die selben Distanzen überbrücken; Antigravitationstransportvorrichtungen usw.

      … Interessanterweise scheint Star Wars damit die einige mir bekannte Darstellung einer post-wissenschaftlichen Gesellschaft in der populären Science Fiction zu sein. Es ist eben alles schon entwickelt und erforscht, man kann nur noch Details verbessern, oft nicht mal mehr das. Die Grenzen des wissenschaftlich möglichen sind (scheinbar?) ausgereizt.
      Abgesehn vielleicht von einigen anderen Nebenhandlungen wie das Q-Kontinuum in Star Trek oder sowas.

      Sorry, habs übertrieben.

      • Mich hatte es sehr gestört, dass mit der Kluft zwischen Episode III und IV ein starker Abstieg in Technologie und den Macht-Fähigkeiten der Protagonisten einherging. Die Droidikas aus Episoden I-III waren selbst für Jedi schwere Gegner, dagegen sind die späteren „Walker“ absolut plump. Außerdem, wo sind all die Klon-Krieger hin? Die imperialen Soldaten hatten später vollkommen individuelle Stimmen, und auch die Originalbücher von George Lucas zeichneten sie als gewöhnliche Individuen.
        Die tausende Jahre vorher spielende Alte Republic habe ich auch bespielt: Ein paar marginale technologische Unterschiede gab es; aber der Unterschied unter Lucas-Arts-Medienprodukten untereinander in der mit den Film-Episoden gleichauf liegenden Zeit ist deutlich größer.

        • Selbst das würde ich mal mit einem Fragezeichen versehen.
          Es kann sehr wohl sein, dass ganz einfach bisher niemand so verrückt war, Rohstoffe und Zeit in den Bau eines Todessterns zu investieren. Vielleicht gibt es die ein oder andere Hilfstechnologie, die entwickelt oder angepasst werden musste, aber sonst?

  2. Wenn die Veranlagung zur Macht erblich ist und immer diejenigen, bei denen sie besonders intensiv in Erscheinung tritt, zum Zölibat verpflichtet werden, müsste diese Veranlagung dann nicht mit der Zeit immer seltener werden? Ich kann mir nicht vorstellen, wie so was die Jahrtausende überstehen könnte, von denen dauernd die Rede ist!
    Man kann höchstens argumentieren, dass es irgendwo eine bisher nicht genannte Quelle gibt, durch die ständig neues einschlägiges Erbmaterial produziert wird. Eine Art Mutations – Generator, durch den zumindest ein Teil der Bevölkerung sich in Richtung mehr Macht entwickelt und dass die Zölibats – Gesetze verhindern sollen, dass sich zu viel Macht in einzelnen Individuen ansammelt – oder so….da wäre ich aber neugierig, wie sich das Lukas & Co gedacht haben!

    • Da die Midi-Chlorianer eigene Entitäten zu sein scheinen, sammeln sie sich möglicherweise auch in neuen Personen, auch wenn sie Familienmitglieder in der Tat zu bevorzugen scheinen.
      Zudem gibt es ja noch die „Order 66“, so dass mit Tötung der meisten Jedi Personen, die die Macht nutzen können, ziemlich rar wurden… Das erkennt man auch im Trailer des kommenden Star Wars. „Es ist alles wahr, einfach alles.“ sagt dort der gealterte Han Solo, „Die Dunkle Seite. Die Jedi. Ich feuerte zuerst.“

      @Michael Blume: Durchaus muss ich erkennen, der Teil meiner selbst mit Bedürfnis nach Mystik / Spiritualität, von dem in der Realität nach meiner Überzeugung fehlenden Gott enttäuscht, wird durch solche Fiktionen, sowie manche Rätsel der Naturwissenschaft, ersatzweise erfüllt. Schon interessant.

      • Vielen Dank, @Wizzy!

        Sagt Han wirklich: „Ich feuerte zuerst.“!? Das wäre ja – hurray! (Okay, ist ein Insider, aber Lucas trug sogar T-Shirts zum Thema! 😉 )

        Und Sie schrieben: Durchaus muss ich erkennen, der Teil meiner selbst mit Bedürfnis nach Mystik / Spiritualität, von dem in der Realität nach meiner Überzeugung fehlenden Gott enttäuscht, wird durch solche Fiktionen, sowie manche Rätsel der Naturwissenschaft, ersatzweise erfüllt. Schon interessant.

        So sehe ich das auch – ob selbst religiös, agnostisch oder atheistisch, sehr viele von uns können das spüren. Und durch Abertausende Variationen versuchen ja Kultur- und gerade auch Filmschaffende diese Saiten in uns in Schwingung zu bringen. Mir fällt es manchmal schwer zu verstehen, dass manche Menschen das einfach so hinnehmen und konsumieren, aber gar nicht wiederum interessant finden… 😉

      • Mensch – das ist eine Story! Die hat eben Lücken wie ein Schweizer Käse!!
        Man kann nicht alles so zusammenreimen und begründen wollen ohne sich komplett lächerlich zu machen. Wer alle Bände der Ergänzungssaga gelesen hat, sieht das eben etwas anders… kommt in der Realität vielleicht nicht mehr so an.

        • Doch, Han Solo, das kann man! Vielleicht macht man sich lächerlich bei der gesellschaftlichen Minderheit der Akademiker. Ansonsten ist Innere Konsistenz egal, dass macht uns doch gerade der Volksglaube (z.B. Evangelikale) vor.

          Und ja, die Bände der Ergänzungssaga, das Neue Testament, habe ich gelesen. Es gibt da übrigens ein wunderbares Zitat, frei wiedergegeben aus den Känguruh-Podcasts: „Fantasy erfreut sich seit antiker Zeit größter Beliebtheit. Treue Fans kleiden sich in regelmäßigen Treffen in aufwändige Kostüme und stellen Rituale und Szenen aus ihren favorisierten Werken genauestens nach. Zu den bekanntesten Autoren zählen Markus, Lukas, Tolkien, Rowling, Martin …“

          Noch eine wiederum kritische Sichtweise zur Inneren Konsistenz. Diese halte ich zwar für sehr wichtig, aber man muss auch sehr vorsichtig dabei sein: Die Wirklichkeit erscheint häufig auch nicht „logisch“, was auf die Unvollständigkeit von Informationen über das Geschehen, übertriebene Rationalisierung der Handlungen der Akteure und Unterschätzung des Einflusses von deterministischem Chaos zurückzuführen ist. Historiker stimmen mir diesbezüglich oft zu: Beispielsweise würde der Autor einer fiktiven Geschichte wegen des unangekündigten plötzlichen Auftretens eines „Islamischen Staates“ vermutlich eines „unrealistischen“ Deus-ex-machina-Kniffes bezichtigt, der vor einem gewissen Zeitpunkt (2012 oder so) einfach nicht existent schien und relativ plötzlich ein riesiges Gebiet kontrollierte. Und derlei Beispiele von unerwarteten Handlungen und Geschehnissen gibt es zahlreiche: Hannibal nahm trotz militärischer Überlegenheit Rom nicht ein, ein paar tausend Griechen halten Millionen Perser auf, wiederum ein paar tausend Islamisten massakrieren und erobern Millionenvolk, Öl ist immer noch nicht aus, Atomkraft wird irrational(?) doch nicht in großem Stil eingesetzt, etc. pp….

  3. Als Fan war ich richtig enttäuscht von den neuen Filmen, hoffe die jetzigen werden besser.

    Die Unzähligen Logikfehler der neuen Trilogie lassen die Behauptung von Lukas alles wäre nach einem großen Plan verlaufen doch sehr unwahrscheinlich aussehen.

    Die Midi Chlorianer waren ein völliger Reinfall die Verwissenschaftlichung eines Mythos. Bin aber ein riesiger Fan der alten Trilogie und hoffe wenn auch auf niedrigem Niveau auf einen guten Film.

  4. Pingback: Links unter Heiden (6) | Philipp Greifenstein

  5. Pingback: Das Erwachen des Mythos – Wie die Macht Star Wars zum globalen Kult erhob | FOREVER

  6. „Auch der Star Wars-Gruß „Möge die Macht mit Dir sein!“ lehnte sich direkt an das traditionelle kirchliche Dominus vobiscum „Der Herr sei mit Dir!“ an. (Man vergleiche auch den vergleichbar großen Erfolg des Vulkanier-Grußes aus Star Trek, der einem jüdischen Segenssymbol entlehnt wurde.)

    Nein, Michael, ich muss dir bei aller Freude und positiven Jugenderinnerung zur Startrack Premiere widersprechen und klinke mich dafür eigens noch mal ein. Dass gerade junge Männer mit solche Art ‚Segenswünsche‘ liebäugeln, besonders ansprechbar sind, kann ich zwar verstehen, aber das macht solchen Segen dennoch nicht zum Segen, vielmehr zum ganzen Gegenteil und schon gar nicht ist er im Sinne Jesu, also mit dem liturgischen Segen gleichzusetzen.

    Das genau ist ja das Problem, weshalb wir Menschen uns noch immer ja und immer mehr schwertun nachhaltigen Frieden zu bewerkstelligen. Solange wir – zumindest die Christen – das nicht begriffen haben, treten wir in den Friedensbemühungen auf der Stelle.

    Gut, sich sprachlich anlehnen meint nicht unbedingt gleichsetzen. Aber auch das ist zu viel, begünstigt eine völlig falsche Richtung. Auf Facebook griffen einige diesen Spruch unmittelbar zum Gruß auf. Die meisten sagen original: „Möge die Macht mit dir sein!“ Es gab aber auch etwas abgewandelt den Gruß an Dich: „Möge die Kraft mit Dir sein.“ (….bemerkenswerterweise war ersterer von einem Mann und letzterer von einer Frau)
    Diese beiden Wörter: Macht und Kraft sind ein himmelweiter Unterschied. Letzteres Zitat: „Möge die Kraft mit Dir sein“ ist OK, aber der Spruch: „Möge die Macht mit dir sein!“ ist es absolut nicht, zumindest nicht in dem Sinne wie du ihn mit dem „Dominus vobiscum“ vergleichst, mit dem Segenswunsch: „Der Herr sei mit Dir!“ Bei uns Menschen impliziert der Begriff Macht in sich immer schon ein Herrschaftsgefälle, der Sieg des einen über den anderen, ein von oben nach unten zwischen Menschen, die Herrschaft des einen über einen anderen Menschen. Das Wort ‚Kraft‘ tut das nicht.

    Wenn sich aber irgendjemand absolut eindeutig gegen Macht in menschlichem Sinn nicht nur ausgesprochen hat, sondern auch mit seinem ganzen Leben ein unmissverständliches Beispiel dafür gegeben hat, dass Macht im menschlichen Sinn für uns keine Option sein kann, dann „der Herr“ selber, also Jesus. „Der Herr sei mit dir“ darf man ernsthaft nicht mit „die Macht sei mit dir“ gleichsetzen. Und ich meine man sollte die Bedeutung des Begriffes ‚Macht‘ durch derlei riskante Gegenüberstellung speziell in diesem Fall nicht so dominant falsch im Raum stehen lassen. Der Mensch ist viel zu machtverliebt im negativen Sinn, als dass wir es uns leisten könnten, solche Zweideutigkeiten obendrein auch noch kultisch zu pflegen. Im Gegenteil, wir müssen alles dafür tun, unsere Gefühle umzugewöhnen.

    Ich habe mir auf YouTube ein paar von den Episoden angesehen, kenne die Filme ansonsten nicht und beziehe mich nur auf deinen Scilogs Artikel und die Kommentare (auch auf FB), aber in den Episoden und in all dem Gesagten wird sehr deutlich, dass Macht in dem Film verstanden wird als Kampf gegen das Böse. Zumindest tritt das in den Vordergrund.

    Das aber ist der große Fehler. _ !

    Ich weiß wohl, eine ganze Hollywoodindustrie, die ganze Computerspieleindustrie und die Mehrzahl der Romane etc. fahren ganz und gar auf den Kampf zwischen Gut und Böse ab und verdienen sich ‘ne goldene Nase daran, in der irrigen Annahme, der Mensch bräuchte solche Art Spannung im Leben.

    Aber nein, gegen das Böse kämpfen, bedeutet immer, es zu vergrößern, ja es dadurch immer wieder neu zu erschaffen. GEGEN das Böse kämpft man nicht. Es ist immer schon zu viel der Aufmerksamkeit, der Lebensberechtigung, die ihm dadurch eingeräumt wird. Die Botschaft Jesu ist eine ganz andere. Das Leben an sich kennt keinen Kampf zwischen Gut und Böse, weil es in Gott keinen Dualismus von Gut und Böse gibt . Jesus hat deutlich gemacht, dass Gottes Umgang mit dem Bösen ein völlig anderer ist als unserer. Und wenn wir das Böse aus der Welt schaffen wollen, dann nur auf seinem Wege, d.h. durch Verzicht auf äußere Macht und auf ein Machtgefälle zwischen Menschen. Schwäche und Stärke dürfen immer nur eine Anregung zu mehr gegenseitiger Liebe sein und nicht zu Macht und Machtgefälle.

    Wenn wir im Außen GEGEN das Böse kämpfen, geben wir dabei unmerklich unserem eigenen unbewussten Machtbedürfnis und unserer Aggression unverarbeiteter Animositäten eine vermeintlich berechtigte ‚Fahrrinne‘, sprich Legitimität, sich auszutoben. Wir erheben uns gerne über das Böse, aber meist unausgesprochen, um das Gefühl der Macht über einen Anderen haben zu können, um herrschen zu können und weniger um in unserer Mitte die Kraft der Liebe durch gegenseitige Liebe stark werden zu lassen.

    Wir können das Böse immer nur im Inneren, in uns selber und in unserer gemeinsamen inneren Mitte erfolgreich bewältigen. Dieser innere Prozess muss unbedingt immer zuerst geschehen. Wenn wir stattdessen den Kampf gegen das Böse sofort und immer nur nach außen verlagern, züchten wir eine Katastrophe nach der anderen. Wir verlagern das Böse dahin, wo wir es NIE überwinden können.

    Wenn kämpfen, dann eindeutig FÜR das Gute. Das gibt der menschlichen Haltung und unserem Tun eine grundlegend andere Stoßrichtung.

    • @Eli Schalom

      Nun, ich vermute ja, dass ein Teil der Faszination der Jedi-Lehren darauf zurück zu führen ist, dass sie erstaunlich offen und erstaunlich kurz gehalten sind.

      Für Deinen Versuch in dogmatischer Belehrung gilt dies leider nicht…

      May the Force be with you! 🙂

      • Hm…Michael, was an meiner „‚Belehrung'“ soll dogmatisch sein?

        Da ich die ganzen Filme nicht gesehen habe, kenne ich die Jedi-Lehren natürlich nicht. So aber hast du die Chance, meine „‚Belehrung'“ für junge Leute neu und besser, d.h. ebenso faszinierend, offen und kurz wie die Jedi-Lehren zu verfassen. 🙂

        Wäre eine gute Sache!

        May the Force be with You, to start this! 🙂

        • Naja, sagen wir, dass meines Erachtens zahlreiche christliche Lehre vor dem „Verurteilen“ warnen. Und da Du nach eigenen Angaben die Star Wars-Filme noch nicht einmal gesehen hast… Ach, belassen wir es dabei. 🙂

          May the Force be with You, too! 🙂

          • ….sehe gerade erst deine Reaktion, verstehe aber vom Satz her nicht so recht, was genau du hiermit meinst:
            „Naja, sagen wir, dass meines Erachtens zahlreiche christliche Lehre vor dem „Verurteilen“ warnen.“

            ….meinst du, „dass christliche Lehre[r] vor dem Verurteilen des Filmes warnen?

            Ich verurteile erst einmal nicht den Film, sondern einzig und hauptsächlich das Kultivieren des Kampfes gegen das Böse als eine Art verkappter Machtkampf und deinen Vergleich mit dem „Dominus vobiscum“. Wenn der Film als ganzer so ist, wie die Episoden, die ich auf Youtube gesehe habe, dann fände ich es zumindest dringend erforderlich, ihn nachher mit den Jugendlichen so zu besprechen, dass diese Art Missverständnisse nicht aufkommen oder gar Wurzeln schlagen können. Wenn gerade die Christen das nicht tun, wer sonst soll es tun?

            Ich habe mir aber auch von dem neuen eigens eine DVD bestellt, (wird sicher noch was dauern, bis die kommen) um genauer sehen zu können, wo es da lang geht, also um auch die Feinheiten und was der Regisseur gemeint haben kann, heraus zu finden.

            Aber Michael, das Problem mit dem Begriff „Macht“ und dem Kampf gegen das Böse, ist lange nicht allen christlichen Lehrern bewusst, falls du die mit dem Satz meintest. Und man muss den Film auch niemandem vermiesen. Aber die falschen Akzente in der Beurteilung sollten unbedingt auch vermieden werden. Das Thema ist viel zu ernst…… gerade heute.

            Sicher würde man keinen Titel wählen, wie: „das Erwachen der Macht der Liebe“. Aber nur das wäre bei diesem Begriff eindeutig gewesen. Doch auch da ist Kraft der richtigere Begriff. Die Kraft der Liebe passt aber wohl kaum zu den vielen Kampfszenen. Man hat schon den Eindruck, dass es wesentlich um diese Machtkämpfe geht. Die wecken aber im Menschen die falschen Gefühle.

            Sicher wird es so manchem Jugendlichen emotional helfen, sich auch einmal mit solcher Power identifizieren zu können, die ja schließlich den Sieg des Guten anstrebt. Dass das aber dem Bösen gegenüber Sysiphusarbeit ist, wird da erst mal nicht bemerkt. Das ist aber eben nicht die Power, um die es im Christentum geht.

            Wollte man die in einem Powerfilm thematisieren, müsste das m.E. sehr anders aussehen. Man könnte etwa mit dieser üblichen Sicht vom Kampf gegen das Böse beginnen, müsste dann aber klaren Kurs in die andere Richtung wahrer Macht der Liebe fahren. Die ganze Film- und Computerspielindustrie fährt auf diesem falschen Gleis. Und das ist ein Teufelskreis.

            Aber wie gesagt, gelegentlich schaue ich mir den Film an. Vielleicht versucht der Regisseur ja diesen Ansatz.

    • Die meisten sagen original: „Möge die Macht mit dir sein!“ Es gab aber auch etwas abgewandelt den Gruß an Dich: „Möge die Kraft mit Dir sein.“ (….bemerkenswerterweise war ersterer von einem Mann und letzterer von einer Frau)
      Diese beiden Wörter: Macht und Kraft sind ein himmelweiter Unterschied.

      Das Problem dabei: Im Original heisst es: „My the Force be with you.“, wie Michael ja auch schon schrieb. Und „force“ kann sowohl „Macht“ als auch „Kraft“ heissen. Das kommt auf den Zusammenhang an, in dem es gesagt wird.
      Und was „Die Macht“ in Star Wars angeht, so ist das zunächst einmal ein Neutrum, also unabhängig von persönlicher, Individueller Macht. Denn es hängt von der Gesinnung derjenigen ab, die sie benutzten können, ob sie Gutes oder Böses damit tun. Aber die Interpretation als Segenswunsch ist dennoch nicht ganz von der Hand zu weisen, denn im ersten Film von 1977 wird der Spruch genau so benutzt. Da ist im letzten Akt des Films der Kampf gegen den Todesstern. Obwohl nur ein einziger Pilot in der Lage ist, die Macht zu nutzen, bekommen alle Piloten, die in den Kampf gegen den Todesstern fliegen, eben dieses „Möge die Macht mit Euch sein!“ mit auf den Weg.
      In den folgenden Filmen und den zahlreichen Romanen wird der Spruch ebenso gehandhabt.

      Ich habe mir auf YouTube ein paar von den Episoden angesehen, kenne die Filme ansonsten nicht

      Das sollten Sie aber ändern, wenn Sie hier über die spezielle Konstruktion der Macht „mitreden“ wollen, denn:

      aber in den Episoden und in all dem Gesagten wird sehr deutlich, dass Macht in dem Film verstanden wird als Kampf gegen das Böse.

      mit dieser Aussage erklären Sie eindeutig, dass Sie das Konzept der Macht nicht verstanden haben.
      Der Punkt ist, dass sich die ganze Saga um den Kampf Gut gegen Böse dreht. Die Macht, um die es hier geht, kann beiden Seiten dienen und tut es auch.

      Zu den weiteren Aussagen:

      weil es in Gott keinen Dualismus von Gut und Böse gibt

      Den kann es auch nicht geben. Denn das Böse ist ja eine Einstellung die gegen Gott und seine Schöpfung gerichtet ist.

      Den folgenden Absatz über den Kampf gegen das Böse würde ich so auch nicht unterschreiben. Es hängt wohl eher von der Veranlagung, der Erziehung und dem persönlichen Wertekanon ab, ob man Macht über andere ausüben kann und/oder will oder nicht. Diese Macht ist aber von der Macht zu unterscheiden, die in Star Wars als universelle Entität betrachtet wird, der sich einige bedienen können, andere dagegen nicht.

      Nebenbei: Wie passt eigentlich die Offenbarung des Johannes aus dem NT in diese Ihre Ausführungen hinein? – Meines erachtens gar nicht, denn das ist doch auch eine Schilderung eines Kampfes Gut gegen Böse.

    • Ja, so sehe ich das Grundproblem dieser Gut-gegen-Böse-Hollywood-Kämpfe auch: Es ist dualistisch und deswegen (unbewusst) meist fatalistisch in seiner Endlosigkeit. Es gibt keine echte Erlösung, weil diese nur aus dem Innern kommen kann.

  7. Pingback: Das Gift des Terrors – Mein letzter Artikel bei eigentümlich frei › Natur des Glaubens › SciLogs - Wissenschaftsblogs

  8. Pingback: Jahresrückblick 2015: Das heftigste Jahr meines Lebens – und vielleicht auch das sinnvollste… › Natur des Glaubens › SciLogs - Wissenschaftsblogs

Schreibe einen Kommentar




Bitte ausrechnen und die Zahl (Ziffern) eingeben