Abschied vom Klischee der Islamisierung und “ewigen” Musliminnen und Muslime – Eindrücke aus Diskussionen rund um Islam in der Krise

Es brodelt, nicht nur im Iran: Inzwischen sind es Dutzende Frauen im Iran, die in der Öffentlichkeit das Kopftuch abgelegt und damit gegen den staatlichen Zwang protestiert und ihre Verhaftungen riskiert haben. Und im erbitterten Ringen zwischen Reformern und Radikalen hat nun der gewählte Präsident Rohani eine Befragung aus 2014 öffentlich machen lassen, nach der schon damals 49,8 Prozent der Erwachsenen im Iran den Zwang zum Tragen des Kopftuches ablehnten.

Ob letzten Freitag bei einer Veranstaltung der Petrikirche in Baldham mit dem Pfarrer und Religionswissenschaftler Dr. Gereon Sedlmayr oder am Samstag in Frankfurt in einer Diskussion in einem deutsch-türkischen Akademikerverein mit Taner Aktas – immer mehr Menschen beginnen zu begreifen, dass es unter Musliminnen und Muslimen nicht nur unterschiedliche Frömmigkeitsstile, sondern auch einen wachsenden – noch überwiegend stillen – Rückzug aus der Religion gibt. Und mehr und mehr nehmen auch Muslime wie Nichtmuslime an den Lesungen und Diskussionen teil, die “Islam in der Krise” schon selbst gelesen haben und nun vertieft diskutieren wollen. Dass es “nicht möglich” sein sollte, “auch mit Muslimen kritisch über den Zustand des Islams zu diskutieren”, kann ich überhaupt nicht bestätigen – gerade auch Musliminnen und Muslime, denen ihr Glauben noch etwas bedeutet, nehmen interessiert und kritisch-konstruktiv an den Debatten teil!

Diskussion über „Islam in der Krise“ bei der TAAD Frankfurt. Foto: Abdul-Ahmad Rashid

Und wenn also Europäer spätestens ab dem 17. Jahrhundert in großer Zahl zu religiösen Zweifeln und kultureller Selbstkritik in der Lage waren – warum sollten es denn Muslime heute nicht sein? Immer mehr wollen nicht gedemütigt, aber auch nicht länger von beruflichen Islamverteidigern bevormundet werden, die ihnen – ich zitiere aus akademischen Äußerungen – weißmachen wollen, ihre Zweifel und schwindende Praxis sei nur eine „Verinnerlichung“ des Glaubens und im Übrigen sei der Islam „eine angewandte Reflektion der Postmoderne“. Wer durchaus zutreffend über „Blütezeiten des Islam“ und „Spaltungen des Christentums“ zu erzählen weiß, sollte umgekehrt auch die derzeitige Krise der islamischen Traditionen nicht länger hinter Wortwolken zu verstecken versuchen.

Denn tatsächlich bricht die islamische Praxis in der islamischen Welt längst flächendeckend ein, betet nicht einmal mehr die Hälfte derjenigen, die sich in Deutschland noch selbst als Muslime bezeichnen, überhaupt noch regelmäßig, geschweige denn täglich oder gar fünf Mal täglich. Und schon in der DIK-Studie von 2009 beantworteten beispielsweise 38 Prozent der Iranstämmigen die Frage nach der Religionszugehörigkeit mit „keine“, 10 Prozent bezeichneten sich als Christen – Antworten, die in vielen islamisch geprägten Staaten noch lebensgefährlich wären und entsprechend häufig unterlassen werden. Eine neue Pew-Studie vermeldete Anfang 2018, dass 23% der Erwachsenen, die als Muslime in den USA geboren worden waren, inzwischen die Religion verlassen hatten. Passend zu den erwähnten, deutschen Daten bekannten sich 55% dieser Ex-Muslime als konfessionslos und 22% als Christen.

Dabei dominiert unter Muslimen noch der stille Rückzug, in dem ein – gerne sogar trotzig verstärktes – Lippenbekenntnis zum Islam mit tatsächlich schwindender religiöser Praxis einhergeht. Es kostet ja auch nichts, sich selbst als „Muslim“ zu bezeichnen und so gehörten bereits laut der erwähnten DIK-Studie 2009 weniger als 20% der entsprechend Bekennenden beitragspflichtig irgendeinem islamischen Verband an – und 50% wussten nicht einmal mehr einen einzigen zu benennen.

Klar ist das harter Tobak für die Geltungsansprüche von Religionsfunktionären, Radikalen und auf „den Islam“ spezialisierten Akademikern – aber es wird doch Zeit, das nicht länger zu verschweigen. Denn dieser enorme Säkularisierungsschub wird in unseren deutschen Statistiken nur deswegen nicht sichtbar, weil wir bei Christen und Juden selbstverständlich nur die beitragspflichtigen Mitgliedschaften erfassen, die islamische Religionszugehörigkeit aber noch immer über die Herkunft definieren. Würden wir bei Sachsen genauso wie bei Türkeistämmigen verfahren, wäre das Bundesland wieder sofort zu über 90% „christianisiert“ – denn die allermeisten Sachsen haben christliche Vorfahren und feiern Weihnachten. Selbstverständlich erfassen wir aber nur die etwa 23% der Sachsen als Christen, die beitragszahlend einer Kirche angehören – und dieser Anteil ist damit sogar prozentual höher als jener der „Muslime“ in ganz Deutschland!  Der Zustand unserer auch offiziellen Religionsstatistiken ist beklagenswert und gaukelt durch unterschiedliche Maßstäbe eine „Islamisierung“ vor, während die tatsächlich voranschreitende Säkularisierung auch unter Muslimen ausgeblendet bleibt.

Das NDR-Kulturjournal sendete zum Thema eine konstruktive Diskussion zwischen mir und Lamya Kaddor aus:

Und wie tief müssen die Geburtenraten in der Türkei, im Iran, auf dem Balkan, in Indonesien eigentlich noch sinken, bevor wir den Sturz in die demographische Traditionalismusfalle – ganz analog zu Italien, Griechenland, Deutschland, Polen und Japan – endlich auch dort wahrnehmen? Wann beginnen wir zu reflektieren, dass ganze DITIB-Jugendvorstände in Deutschland aus Protest gegen die türkische Religionspolitik zurückgetreten sind und sich Präsident Erdogan stattdessen wie andere Rechtspopulisten auch zunehmend auf Rockerclubs stützen muss? Wie viele Frauen müssen im Iran noch wegen des demonstrativen Ablegens ihres Kopftuches verhaftet werden, bevor sich auch bei uns die Befunde der Uni Münster von 2016 herumsprechen, nach der Deutschtürkinnen der zweiten und dritten Generation sehr viel seltener Kopftuch tragen als ihre Großmütter – aber dennoch absehbar in fast allen Medienberichten darauf festgelegt werden?

Die Islamisierung fällt aus – zum Verdruss der Rechtspopulisten

Während die geschilderten Befunde also von den meisten Muslimen aus ihrem eigenen Lebens- und Familienumfeld schließlich bestätigt werden, erlebe ich die angekündigten Wutwellen von ganz anderer Seite – vor allem von selbsternannten „Islamkritikern“. Rechtspopulisten reagieren überwiegend ganz und gar nicht erleichtert auf die starken Hinweise zu innerislamischen Veränderungs- und Säkularisierungsprozessen. Vor allem auf Facebook und Twitter schimpfen sie intensiv und spekulieren, wer mich für „die Verharmlosung des Islam“ und „die Leugnung des Geburtendschihad“ bezahle. Und auf wissenschaftliche Befunde sei doch schon gar nichts zu geben, wo sie doch „mit eigenen Augen immer mehr Kopftücher“ wahrnähmen. Kein Wunder, dass auch diese Version der medial aufgepeitschten Fremdenangst vor allem in jenen Regionen Europas tobt, in denen die wenigsten Menschen muslimischer Herkunft leben.

Die Warnungen vor einer angeblich drohenden „Islamisierung“ gehören fest zum Repertoire der Angst- und Scharfmacher. Und wie die Antisemiten ihren „ewigen Juden“ als Feindbild konstruierten, der weder durch gesellschaftliche Integration, noch durch Wehrdienst und nicht einmal durch Taufe etwas anderes als immer nur jüdisch sein durfte, so besteht heute eine sehr breite Allianz, die an der Aufrechterhaltung der Mythen vom „ewigen Muslim“ interessiert ist. Diese Leute haben kein Interesse an der sehr viel spannenderen Diskussion, warum Menschen zweifeln, warum auch fromme Christen und Juden durchschnittlich mehr Kinder als Konfessionsfreie haben und was Christen, Muslime, Anders- und Nichtglaubende in Zukunft verbinden könnte: Über die vielfachen Lehren aus der vergleichenden Geschichte der Religionen und Weltanschauungen, die Suche nach Frieden, nach gemeinsamen Werten und der Zukunft des Glaubens inmitten von Säkularisierungsprozessen. Denn wenn auch „die Islamisierung“ Europas absehbar ausfällt: Die derzeitige Krise des Islams wird sicher nicht das letzte Wort in der Natur-, Kultur- und Ideengeschichte des Homo religiosus sein.

Die Terminliste zu den Lesungen & Diskussionen zu “Islam in der Krise” finden Sie hier. Allerdings habe ich aus Rücksicht auf Familie und auch Gesundheit nun entschieden, keine weiteren Termine mehr für 2018 zuzusagen.

Auch der Muslimcoach wagte sich heran. Screenshot: Michael Blume

Dr. Michael Blume studierte Religions- und Politikwissenschaft und spezialisierte sich auf die Hirn- und Evolutionsforschung. Buchautor, Uni-Dozent, Wissenschaftsblogger und christlich-islamischer Familienvater. Hat auch manches erlebt und überlebt...

14 Kommentare Schreibe einen Kommentar

  1. Ich danke Ihnen für Ihren Einsatz, lieber Herr Blume.
    Auch wenn ich mich sonst gerne mit Ihnen streite, wenn es mal wieder um ihre Lieblingsthese geht:
    Hier stehen wir auf der gleichen Seite, und teilen offensichtlich viele Werte und Überzeugungen. Und bei der Bekämpfung aggressiver Fremdenangst und dem fairen Umgang mit Menschen, ob muslimisch, ex-muslimisch, christlich, jüdisch, ex-katholisch , agnostisch oder wasauchimmer haben sie viele Mitstreiter. Da bin ich mir sicher.
    Mal sehen, ob ich Cloppenburg schaffe. Ich werde es versuchen.
    P.S.: Eines möchte ich heute noch gerne anbringen: Es gibt relativ viele Menschen aus meiner Umgebung, die sich aus Freude am Leben, an ihrem Partner und aus Freude an Kindern für Nachwuchs entschieden haben, ganz ohne religiöse Bindung.
    Ich stelle die These auf, dass auch säkular orientierte Gemeinschaften in Zukunft nicht aussterben werden. Und dass es besser ist, wenn man sich ganz bewusst für Kinder entscheidet, ohne dass der Glaube dabei eine mehr als marginale Rolle spielt.
    Darüber lässt sich natürlich ebenfalls ganz wunderbar streiten 🙂
    Ein schönes Wochenende Ihnen und Ihrer Familie

    • Lieber @Alisier,

      lieben Dank – falls es klappt, sprechen Sie mich bitte in Cloppenburg an! 🙂

      Und, ja: Selbstverständlich haben auch nichtreligiöse Menschen Kinder – auch ich stamme aus einer solchen Familie. Die These war nie, dass Nichtreligiöse keine Kinder bekämen, sondern dass es im Schnitt wenig(er) als die Bestandserhaltungsgrenze sind. Auch können sich nichtreligiöse Populationen durch steigende Lebenserwartung und Zuwanderung recht lange erhalten, weswegen ich zwischen demografischem Verebben und „Aussterben“ auch in eigenen Texten und Blogposts immer wieder zu unterscheiden plädiere.
      Ausführlich zum Beispiel hier:
      https://scilogs.spektrum.de/natur-des-glaubens/schrumpfung-aussterben-verebben-gesundschrumpfen-wie/

      Ihnen alles Gute!

  2. Gute Analyse.

    “Dabei dominiert unter Muslimen noch der stille Rückzug, in dem ein – gerne sogar trotzig verstärktes – Lippenbekenntnis zum Islam mit tatsächlich schwindender religiöser Praxis einhergeht. ”

    Das deutet darauf hin, daß es beim Lippenbekenntnis eher um was Politisches geht. Neben kritischen “Muslimen” gibt es schon auch eine falsch verstandene Solidarität, nicht mit Terroristen, aber mit faschistoiden Denkweisen, die im islamischen Mittelstand Europas weit verbreitet sind.

    Die Säkularisierung des Islam wird allerdings auch Herausforderungen mit sich bringen, es wird ein teil-liberalisierter Islam sein, der sich für eine kurze Zeitlang imperialistisch nach außen wenden wird.

  3. Der Islam war in seiner ganzen Geschichte zutiefst unmenschlich.
    Dem radikalen Maoismus, Stalinismus oder extremsten Nationalismus vergleichbar.
    Sie betreiben leider Verharmlosung.

    • Vielen Dank für Ihre Perle des Friedens, @Markweger!

      Sie haben natürlich Recht: Ich hätte die Ausrottung ganzer südamerikanischer Völker, den Sklavenhandel über den Atlantik, die beiden Weltkriege, den Holocaust und die atomare Vernichtung ganzer Städte berücksichtigen sollen!

      Ach, diese geschahen gar nicht im Namen islamischer, sondern westlicher Kulturen?! Und auch die Ihrerseits erwähnten Massenmorde im Namen von Marx und Lenin, Mao, Pol Pot usw. beriefen sich maßgeblich auf deutsche und europäische Denker?

      Sieh an, dann stünde es uns wohl gut an, etwas differenzierter auch über andere Kulturen zu urteilen… Das wäre dann wohl wissend und weise…

  4. Allerdings habe ich aus Rücksicht auf Familie und auch Gesundheit nun entschieden, keine weiteren Termine mehr für 2018 zuzusagen.

    Logo.

    Sie haben sich da entscheidend hervorgewagt, lieber Herr Dr. Michael Blume, so dass Ihnen hier gerne abgenommen wird diese Veranstaltung nie verstanden zu haben, ansonsten hätten Sie nie derartig mit Ihrem Buch versucht. (Chapeau btw oder Hut ab!)

    MFG + schönes Wochenende!
    Dr. Webbaer (der Authentizität oder Wahrhaftigkeit zu goutieren weiß)

    • Lieber @Webbaer,

      mir scheint, Sie wollen da mal wieder etwas falsch verstehen… 😉

      Die Nachfrage nach Lesungen aus „Islam in der Krise“ war und ist – auch unter Muslimen – so stark, dass die Reisezeiten, Übernachtungen, Urlaubstage bzw. Überstunden zuviel für (m)einen Körper hätten werden können. Also habe ich rechtzeitig gebremst.

      Herzliche Grüße aus den Vereinigten Arabischen Emiraten! 🙂

      • Aja, da ist dann wohl etwas falsch verstanden worden, nichtsdestotrotz bleibt Ihr Kommentatorenfreund gerne bei der Ansicht, dass Sie etwas Gutes, wie auch Gefährliches tun.

        Klar, es gibt positive Tendenzen, im Iran (!) und in Saudi-Arabien (!) beispielsweise, und : wo Sie überall so sind!

        An und für sich könnte der Islam auch “as is” verstanden werden, i.p. Abrogation den Koran meinend, die Hadithen sowieso, diesmal ohne Abrogation, und Kritik kommt bei Muslimen nicht gut an, ist eher ein “No-Go”, vielleicht haben Sie da, werter Herr Dr. Blume, mit einer Mischung aus Selbstkritik und Inkulpation einen guten Kommunikationsstil entwickelt, der Ihnen erlaubt auch auf sozusagen Betroffene zuzugehen – die Nummer mit den Muslimen als Juden von heute muss nicht verkehrt sein, in diesem Zusammenhang, ansonsten ist sie schwer verkehrt.

        MFG + weiterhin viel Erfolg,
        Dr. Webbaer

  5. Ich bezweifle stark, daß Islamverteidiger auch nur irgendetwas weißmachen wollen.
    Massenmord im Namen von Marx läuft wohl unter Demagogie, meinen Sie nicht auch ?
    Warum erwähnen Sie in Ihrer Aufzählung der Schandtaten des 20 Jh. zwar den Genozid an den Juden, nicht aber den versuchten an den Slawen, der in etwa fünfmal soviel Opfer forderte ? Warum erwähnen Sie nicht den bzw. die Urheber dieser Massenmorde ?

  6. Die Islamisierung nimmt an Fahrt zu.
    Lasst euch nicht hinters Licht führen.

    Die Stadt Duisburg steht für viele andere deutsche Städte, die uns einen Blick in die Zukunft zeigen. Die „WAZ“ vermeldet:

    An 26 Duisburger Grundschulen liegt der Anteil von Kindern mit Migrationshintergrund zwischen 75 und 100 Prozent. Bei der Hälfte der Schulen liegt der Anteil zwischen 90 und 100 Prozent. Damit liegt die Stadt landesweit an der Spitze. Eine ähnlich große Zahl von Schulen mit so hohem Anteil von Migranten weisen im Ruhrgebiet auch Essen und Dortmund auf – bei einer um etwa 20 Prozent höheren Einwohnerzahl.

    Die „WAZ“ untermalt diese Zahlen mit einer Tabelle, die belegt, dass die meisten Zuwächse aus muslimisch geprägten Ländern zu verzeichnen sind. Nur mal so, für all diejenigen, die immer noch behaupten, es gäbe keine Islamisierung in Deutschland.

  7. @ Blume
    Also gut nehmen wir an Ihre These sei richtig , es gibt keine Islamisierung.
    Was hat uns also der Islam Gutes gebracht , was bringen uns die fast eine Million meist männlichen islamischen Zuwanderer Positives und wie werden sich die moslemischen Parallelgesellschaften ( die es nachweislich gibt ) weiterentwickeln ?

    Schönen Abend noch

    • @MeinFreund

      Nun, „dem Islam“ verdanken wir unter anderem die Vermittlung der arabischen Ziffern, des Papiers, Kaffees sowie die Tradition und Weiterentwicklung antiker Wissenschaften, in Deutschland Wirtschafts- und Steuerkraft durch Millionen Gastarbeiter, Azubis und Unternehmer, Werke von Weltrang etwa von Lessing, Goethe und Rumi, den Döner, heutige Deutsche wie Navid Kermani, Cem Özdemir, Cemile Giousouf, Zehra Blume, Mesut Özil, Sibel Kekilli, Elyas M’Barak, Fatih Akin u.v.m. (Zur Erinnerung: Wir selbst riefen Arbeitskräfte, doch es kamen Menschen.) Auch ein guter Teil des europäischen Wohlstands, auch Ihre bisherigen Fahrten, Flüge und Güter Ihres Lebens gehen zu einem erheblichen Teil auf Öl aus islamisch geprägten Ländern zurück. (Was wir durch Einsparungen für die Zukunft ändern könnten und sollten, vgl. Rentierstaatstheorie)

      Für eine bevorzugte, humanitäre Aufnahme fliehender Frauen und Kinder sowie einen fairen Familiennachzug spricht m.E. sehr viel; noch mehr gegen Rassismus, Angst und Hass.

      Für lebendigere Kirchen, verstärkte Integration und größere, einheimische Familien trete ich aktiv ein, ich würde mich freuen, wenn Sie das auch tun.

      Darf ich nun fragen?

      Warum fürchten Sie sich so gerne? Und warum wollen Sie diese Angst unbedingt schüren und verbreiten?

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