Natur des Glaubens als Audioblog! – Folge 1 – Was ist Religionswissenschaft?

BLOG: Natur des Glaubens

Evolutionsgeschichte der Religion(en)
Natur des Glaubens

Der scilog “Natur des Glaubens” geht in 2015 mit bald 500 Blogposts und bald 20.000 Kommentaren ins siebte Jahr! Nachdem ich 2014 die Arbeiten zu “Religion & Demografie” abgeschlossen hatte, nahm ich mir also Zeit, über Neues nachzudenken – und zwar über mehr als nur die neue Facebook-Präsenz. Stattdessen wollte ich mir den langgehegten Traum erfüllen, nach dem Vorbild von Arvid Leyhs Braincast “Natur des Glaubens” zu einem Audioblog zu erweitern. Das Christkind war so lieb, mir den Traum nach dem notwendigen Equipment zu erfüllen (ich vermute dabei ein Bündnis zwischen ihm, meiner Frau und besagtem Arvid Leyh) – und also darf ich Ihnen heute die erste Folge des Audioblogs präsentieren!

Da die Folgen sowohl zum Anhören, zum Downloaden als mp3 und auch als YouTube-Videos mit Grafiken nutzbar sein sollen, kann ich noch nicht abschätzen, wie oft ich Ihnen eine Folge bieten kann. Aber Rückmeldungen, Ermutigungen, Anregungen und gerne auch konstruktive Kritik helfen sicher!

Viel Freude also mit der Folge 1 des Audioblogs “Natur des Glaubens” zum Thema: Was ist Religionswissenschaft?


MP3 File Dauer: 14:15

Religionswissenschaft macht Freude
– ich hoffe sehr, es geht Ihnen mit diesem (Audio-)Blog auch so! 🙂

Michael Blume

Dr. Michael Blume studierte Religions- und Politikwissenschaft und promovierte über Religion in der Hirn- und Evolutionsforschung. Buchautor, Uni-Dozent, Wissenschaftsblogger und christlich-islamischer Familienvater. Zuletzt erschienen "Islam in der Krise" (2017) und "Warum der Antisemitismus uns alle bedroht" (2019). Hat auch in Krisenregionen manches erlebt und überlebt... Auf "Natur des Glaubens" bloggt er seit vielen Jahren wöchentlich, um Religionswissenschaft zugänglich und diskutierbar zu machen.

29 Kommentare

  1. Ein “guter Vorsatz” für das neue Jahr 2015: Nachdem mein Blog und meine Blogzeit zuletzt viel zu stark durch Verschwörungstheoretiker und halbgebildete Wichtigtuer beansprucht wurde, die, statt seriös zu erkunden oder zu fragen, mit immer trolligeren Kommentaren auch gerne persönlich beleidigen, ändere ich zum neuen Jahr die Blogrichtlinien: Jeder nichtsachliche Kommentar, der Beschimpfungen, Unterstellungen und Verschwörungstheorien enthällt, wird einfach gelöscht.

    Ich habe hier Hunderte von Stunden in solche “Raufereien” gesteckt, die mich in der ernsthaften Arbeit behindern, bestimmt manchmal überreagieren ließen und also auch dem Blog gar nicht gut tun, da sie ernsthaft Interessierte abschrecken. Und wenn ich solche Troll-Kommentare einfach ignorierte “stehen ließ”, zogen sie unweigerlich weitere nach sich, die das Niveau immer weiter absenkten. Also lösche ich ab 1.1.2015 strikt – das hier ist schließlich alles meine (knappe) Freizeit, für die mich niemand entlohnt (die Trolle nicht einmal in Anerkennung).

    In diesem Sinne wünsche ich allen Leserinnen und Lesern, Kommentatorinnen und Kommentatoren von “Natur des Glaubens” ein gutes, neues Jahr auf diesem scilog, der sicher weniger, aber dafür nur noch sachlichere Kommentare enthalten wird. Zum Jahresende 2015 können wir ja dann gemeinsam schauen, ob und wie sich diese “strikte Linie” bewährt hat. 🙂

      • Danke, Joachim! 🙂 Und es kann ja wohl auch niemand sagen, ich hätte bei inzwischen 18.300+ Kommentaren nicht ausreichend Geduld bewiesen… 😉

        Wann war bei Dir “der Moment”, als Du entschieden hast, strikter zu moderieren?

        • Naja, ich bin ja noch immer auf der Suche nach dem richtigen Maß an Moderation. Dass Moderation sinnvoll sein kann, habe ich schon vor dem Bloggen in Internet-Foren und davor im Usenet erlebt. Nur ist es ja alles nicht so einfach, weil es eben die drei Standpunkte gibt. Ein Beitrag, der mir als Autoren den Blogs völlig am Thema vorbei scheint, ist aus der Sicht des Kommentators, der Kommentarorin selbst möglicherweise eine wichtige Ergänzung. Wie es die neutrale Leserschaft sieht, können wir nicht wissen.

          Ein weites Feld, wie der alte Briest sagen würde. Bei rein physikalischen Themen muss ich relativ wenig moderieren. Sobald ich das Word Gender oder Religion in einen Artkel schreibe, wird es chaotisch.

          (Das ist jetzt eigentlich alles völlig am Thema vorbei. Wie Balanus bei mir im Blog schreibt, müsste ich eigentlich um sofortige Löschung dieser Beiträge bitten. Aber weil Blogs immer auch experimentell sind und von der Beugung von Regeln leben, tu ich das nicht.)

          • @ Herr Dr. Joachim Schulz :

            Dass Moderation sinnvoll sein kann, habe ich schon vor dem Bloggen in Internet und davor im Usenet erlebt.

            Ihr Kommentatorenfreund, der ebenfalls schon lange “im Geschäft” ist, im Bereich der netzwerkbasierten Kommunikation bald 35 Jahre, regt generell an die Kommunikation im Web als wahlfrei zu verstehen, den Zugriff betreffend, im Umkehrschluss Toleranz walten zu lassen, bestmöglich: Manche wollen ja lesen, was der angebliche Troll oder “Troll” oder Dissident zu verlautbaren versucht hat.


            D.h. im Web ist, wenn auch wohl in einigen Staaten streng rechtlich die Menge und Qualität dem Inhalte Gebenden zuzuordnen ist, dies letztlich, webphilosophisch betrachtet, nicht mehr der Fall.

            Manche sehen dies vielleicht im Moment nicht ein, werden aber vielleicht in späteren Zeiten beispringend werden.

            MFG + alles Beste für das Diese!
            Dr. W (der viel auf die sog. Schwarmintelligenz setzt, aber auch nicht viel dagegen hat wenn sie nicht sofort greift – der Zugriff auf Datenlagen hat im Web (zunehmend) selektiv zu erfolgen, diesbezüglich darf auch geschult werden)

          • Dr. Webbaer, sie dürfen gerne den einen oder anderen Titel vor meinem Namen fallen lassen.

            Ich persönlich bin in großer Fan davon, die Stärken verschiedener Formate zu nutzen. Während ein Forum und Social Media wie Twitter und Facebook* tatsächlich freie Kommunikation auf einer Ebene fördern, sind Blogs und digitale Zeitungsartikel schon in der Anlage asymmetrisch.

          • Ja, Joachim, das wird sich tatsächlich von Fach zu Fach unterscheiden: Bei Physik ist klar, dass es Expertise braucht – bei Themen wie Religion(en) halten sich sehr viele (mit unterschiedlicher Berechtigung) für “Experten”. Die wollen einen dann gerne von oben herab belehren, gerne auch in völlig unangemessenem Ton. Insofern hat das “hohe Interesse” für religionsbezogene Posts Licht und Schatten, wie Du ja auch beschreibst.

            Noch schlimmer als auf Blogs scheinen die “Umgangsformen” u.a. auf YouTube, wegen der Identifizierbarkeit besser auf Facebook und – teilweise – Twitter. Auch auf dol2day erinnere ich mich, dass es trotz konträrer politischer Meinungen verhältnismäßig gesittet zuging.

            Meine Hoffnung, dass sich die aggressiven Typen im Laufe der Zeit verlaufen und sich eine höhere Netzkultur entwickeln würde, hat sich jedoch bislang nicht erfüllt. Zu viele testen mit Wonne und Verachtung jede Grenze aus… :-/

  2. Hallo Herr Blume,

    Ein frohes Neues Jahr wünsche ich Ihnen erstmal.

    Ich habe mir Ihren Audioblock angehört und weiss momentan nicht, wie ich das finden soll – wohl eher gut, denn negative Gefühle haben sich dabei nicht eingestellt, und ich habe mich dabei ertappt zu überlegen, was man damit alles anfangen kann. Ich möchte aber inhaltlich auf Ihr Fachgebiet eingehen. Das was daran einmalig ist, ist seine Interdisziplinarität.

    Denn jede Disziplin hat ihren eigenen Blickwinkel auf die Welt. Der ist mal eng, mal weiter, und es ist leider so, dass man erst bei der gemeinsamen Arbeit an einem Problem die eigene Beschränktheit überhaupt erkennt. Ich kenne viele Naturwissenschaftler, die denken, ihre Methoden würden die Erkenntnisse liefern, über deren Gültigkeit man sich am schnellsten einigen kann, weil sie überprüfbar seien. Das ist auch der Fall, nur ist der Ausschnitt der Welt, den die Naturwissenschaft betrachtet, so klein, und die Prämissen beim Erkenntnisvorgang so riesig, dass die Erkenntnisse nur punktueller Natur sind, verglichen mit der Vielfalt der Welt, wie sie sich in unserem Alltag offenbart und die es zu beschreiben und zu erklären gilt. Im Prinzip gilt das für alle Wissenschaften. Natürlich, wenn diese zusammenarbeiten, entsteht ein kleiner Flickenteppich an vereinbarten Erkenntnissen, aber der hat noch so gigantische Lücken, und vielleicht füllt den der Glaube oder wir füllen ihn unwillkürlich mit axiomatisch gesetzten Aussagen.

    Einen schönen Anlass über die Grenzen des wissenschaftlichen Denkens nachzudenken, liefert Herr Hoppe in seinem Beitrag „Ein einfaches Argument gegen einen Gehirn-Bewusstseins-Substanzendualismus … “ vom 23.12.14. Hier will er die Nicht-Existenz von Geistern, Göttern und Dämonen und der unsterblichen Seele allein mit Hilfe logischer Schlussfolgerungen beweisen. Das schlägt natürlich fehl. Logische Argumente sind nicht universell anwendbar. Viele, wenn nicht die überwiegenden Erscheinungen unserer erfahrenen Wirklichkeit, und natürlich alle fundamentalen naturwissenschaftlichen Erkenntnisse, lassen sich nur unlogisch beschreiben und begründen – oder garnicht. Fehlende Logik liegt doch allen unseren fundamentalen Wirklichkeitsbeschreibungen gleichermassen zugrunde, wie die Logik, die beiden tun sich da gegenseitig nichts. Man kann fast sagen: Gott sei Dank existiert die Unlogik in den Wissenschaften, sie ist eines der Fundamente auf dem alles steht. Das ist vielleicht ein Hinweis darauf, dass unser Verstand ohne den eigenen Unverstand (Glaube) nicht auskommt, und das das in der Natur der Sache liegt.

    Selbst in einem so wunderbar interdisziplinären Fach sollten daher nicht nur Wissenschaftler zusammenarbeiten, die in den Grenzen ihres Fachgebiets denken, sondern auch Grenzüberschreiter. Sie gehen manchmal ein bisschen in diese Richtung (sehr vorsichtig, viel zu vorsichtig). Das finde ich gut und deshalb lese ich Ihre Beiträge.

    Grüsse Fossilium

    • Vielen Dank für die Rückmeldung, @fossilium.

      Ja, Interdisziplinarität wird immer wieder gefordert, führt jedoch de facto auch “zwischen die Stühle”. So befürchten die einen schon bei Erwähnung des Begriffes “Evolution” biologistischen Reduktionismus und Sozialdarwinismus, die anderen finden es unerhört, damit auch kulturelle und geistige Phänomene erfassen zu wollen. Habe gelernt, damit zu Leben und der Empirie zu folgen (die eh nie endgültige Beweise, sondern “nur” eine immer bessere Annäherung an die vielschichtige Realität erbringt).

    • @ “fossilium” :

      Man kann fast sagen: Gott sei Dank existiert die Unlogik in den Wissenschaften, sie ist eines der Fundamente auf dem alles steht.

      Negativ.

      Die Sprachlichkeit oder Logik, inklusive Notation, der exoterischen zeitgenössischen Wissenschaft oder Scientia (betont das Erkennen, das ‘Intersubjektive’ (Podcast) und den Veranstaltungscharakter der Versuche des Erkennens) benötigt nicht die Unvernunft.

      Selbst Theologien müssen so funktionieren, auch theozentrische, wie die Religionswissenschaft beispielsweise.

      MFG
      Dr. W (der im Abgang noch auf gewisse Mängel, zumindest das YouTube-Vid betreffend, hinweist, den Klang betreffend, den etwas blechernen – ein ordentliches Mic kann hier Wunder wirken)

      • @Webbaer

        Die Debatte mit @fossilium gerne zwischen Ihnen.

        Zum Audioblog: Das Mic ist eine Profiversion, aber es wird brauchen, bis ich die Technik beherrsche. Ich bemühe mich! 🙂

        • @ Herr Dr. Blume :
          Letztlich könnte es hier um das Zusammenspiel hochwertiger Technologie, Geräte meinend, und hochwertiger (technologischer) Software gegangen sein; hier muss dann oft abgestimmt oder “finegetunt” werden, dem Schreiber dieser Zeilen ist die Problematik bekannt, es bleibt hier nur “Trial und Error”, wenn Hard- wie Softwär zu stimmen scheinen.

          Es macht sich aber wohl schon besser dies vorab, ohne gleich auf die Menge loszulassen, derart einzustellen.

          MFG + “Frohes Neues!” noch,
          Dr. W

  3. Hallo lieber Webbär,

    habe mir gedacht, dass Sie nicht einverstanden sind. Ich mach nur drei Hinweise:

    Physik: die fundamentale Theorie sagt, dass die kleinsten Bestandteile von dem, was ausserhalb von uns geistunabhängig und unlebendig exsitiert, letztlich also aller Beobachtungsgegenstände der Physik, in Zuständen exsistieren, die sich unlogisch verhalten, bzw. die nicht logisch beschrieben werden können. Einen kleinsten realen Baustein der Materie gibt es nur ausserhalb der Logik, und wenn doch ein solcher gefunden wird, steht er jedenfalls ausserhalb der Logik.

    Biologie: diese Wissenschaft hat das Problem, sich mit lebendigen Gegenständen zu befassen, wobei sie das Wesentliche dieser Gegenstände, nämlich das Lebendige, nicht versteht. Es ist unlogisch, Wissenschaft auf einer solchen Grundlage zu betreiben nämlich etwas Gewisses auf ungewisser Grundlage gewinnen zu wollen, und es gelingt, genauso wie in der Physik, nur dadurch, dass die Fragen nach der Wurzel von allem einfach ausgeklammert werden. So wird das Unlogische willkürlich „separiert“ (durch axiomatische Setzungen) und die Untersuchung praktikabel gemacht.

    Unser Alltag: neben der physikalischen Realität gibt es in unserem Alltag für jeden Menschen noch weitere (geistunabhängige) Realitäten, zum Beispiel Zukunft und Vergangenheit oder die unendliche Menge der Möglichkeiten – alles Manigfaltigkeiten, in denen die Logik nicht gilt (nicht einmal die Raumzeitlichkeit). Wir gehen bei der Beschreibung von alltäglichen Sachverhalten und Tatbeständen äusserst virtuos mit diesen unlogischen nicht-raumzeitlichen Wirklichkeiten um. Die Logik interssiert hier garnicht. Fehlende Logik ist Bestandteil unseres Alltags, auch von dem der Wissenschaftler.

    Auf Wunsch gern Detaillierteres dazu. Ich schätze aber Ihre Blickweisen.

    Grüsse Fossilium

    • “Unter Logik versteht man die Lehre des vernünftigen Schlussfolgerns.” (Wikipedia)
      Sie benutzen das Wort im umgangssprachlichen Sinne von “abschliessend beantwortet”, “bis zum letzten herleitbar”, “deterministisch”.
      Wenn aber alles “logisch”, also klar bis zum Letzten wäre, müsste man gar nicht mehr forschen.

      • * meint die Sprachlichkeit, den Logos, der ist sprachlich sozusagen allgemein definiert als das Sprachliche

        Rekursionen oder Tautalogisches sind möglich.
        >:>


        Wissen viele nicht, der Schreiber dieser Zeilen, der Webbaer, der philosophisch hinreichend gebildet ist wie gebildet hat, würde hier gerne weiter ausführen, abär dies ginge sicherlich (noch weiter) vom Thema weg, insofern sollen nur einige hier kommentarisch Beitragende ein wenig belastet bleiben, wenn überhaupt

        (Wegen Beleidigung eines anderen Kommentators wurde der Vorkommentar gelöscht. Verwarnung! Bitte bemühen Sie sich um Sachlichkeit – und Verständlichkeit… M.B.)

  4. Nein Herr Holzherr, ich verwende den Begriff der Logik ganz konventionell, so wie Sie ihn auch verstehen. Abschliessend beantworten kann man Garnichts, aber man kann einfach logische Widersprüche aus den Betrachtungen ausklammern – man geht zum Beispiel davon aus, das wahr ist, was logisch nicht sein kann. Denken Sie nur mal an die die elektromagnetischen Felder, die ein Handy aussendet, man tut so, also würden mathematischen Beziehungen durch den Raum wandern. Ist egal, Logik würde hier nur Probleme schaffen, unlogische Behauptungen bringen genauso Ordnung in eine unübersichtliche Welt, wie logische.

  5. Lieber Herr Blume,

    zuerst einmal wünsche ich Ihnen noch ein Frohes Neues Jahr und dass es so laufen möge, wie Sie es sich vorstellen.

    Zum Audioblogs muss ich sagen, dass ich noch nicht weis, ob ich Ihnen dabei folgen werde, denn ich bin da zugegebenermassen etwas kleinkariert, und halte davon nicht sehr viel. So hab ich mir die Beiträge von Herrn Leyh beispielsweise noch nie angehört, weil ich eben was lesen aber nichts hören wollte. Und so werde ich es bei ihm auch weiter halten, selbst wenn mich das Thema möglicherweise interessieren könnte. Aber da ich den Blog ignoriere, wird mir das eh kaum auffallen.
    Also klare Aussage meinerseits: Ich ziehe die Schriftform eindeutig vor. Und da ich mich unter den Techniknutzen mittlerweile zu den “Last-adoptern” zähle (im Gegensatz zu den Early-adopters, die jedem Trend hinterher rennen, nur weil er neu ist, nutze ich die eine oder andere Sache erst dann, wenn gar kein Weg mehr daran vorbei führt.) wird sich daran so schnell auch wohl nichts ändern.

    • Die gute Nachricht für Sie, @Hans: Auch in Zukunft wird die große Mehrzahl der NdG-Blogposts textbasiert sein.

      Danke für die Rückmeldung und auch Ihnen ein gutes, neues Jahr!

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  7. Ich habe gerade die erste Folge gehört. Das Thema interessiert mich seit Jahren und Dich, lieber Michael, kenne ich inzwischen ja sogar aus dem echten Leben.

    Was mich an dem Podcas stört:
    – Ich finde ihn zu langsam gesprochen. Vergleiche Radiosendungen wie “Zeitzeichen”, da werden in ca. 15 Minuten Wissensthemen abgehakt, also durchaus mit Niveau, und dort wird schneller geredet. Vorschlag: Schneller sprechen mit normaler menschlicher Geschwindigkeit.
    – Die Hintergrundmusik hingegen irritiert, erinnert an Musikgeplänkel, das so nebenbei im Hintergrund läuft – man kann es nie so ganz fassen, aber es ist immer irgendwie da. So eine Art akustischer Juckreiz. Vorschlag: Einfach weglassen. Eine Titelmelodie wäre vollkommen ok.
    – Der Tonfall wirkt emotionslos und etwas eingeschüchtert. Dabei kenne ich Dich aus der Realität als freundlichen Menschen. Vorschlag: Stell Dir vor, Du würdest so einen Vortrag oder eine Präsentation halten vor zum Teil neugierigen, zum Teil skeptischen, aber in jedem Fall interessierten Publikum, und sprich dann so.
    – Der Text wirkt sehr abgelesen. So wirst Du doch auch keinen Vortrag halten. Vorschlag: Versuche es mit freiem Sprechen. Schneide zur Not Pausen heraus.
    – Speziell zur Veröffentlichung auf Youtube: Es wirkt ein wenig unglücklich wie ein vorgelesener Power-Point-Vortrag. Das kommt dadurch, dass Du langsam wechselnde Bilder eingesetzt hast. Durch die Bilder “muss” man als neugieriger Leser hingucken, bekommt fürs Gucken aber zu wenig geboten. Mit nur einem statischen Bild könnte ich nebenbei Kaffee trinken, ohne Angst zu gaben, ein Bild zu verpassen. Man bedenke, wie viele Youtube-Videos nur ein Bild benutzen, weil das Wesentliche das gesprochene Wort (oder die Musik) ist. Vorschlag: Einfach nur Titelbild einblenden und gut ist.
    – Eine Youtube-Todsünde: In der Videobeschreibung wird nicht aufs Blog (und auch nicht auf den Blogeintrag) verwiesen. Dabei könntest Du so interessiertes Publikum holen. Am Ende erscheint ein Schild mit blauer Schrift, dazu noch umrandet: Hier würde man einen Verweis erwarten! Vorschlag: In die Beschreibung eine URL einfügen.
    – Ein Podcast ist erst einmal ein in sich geschlossenes Stück Medium, das man nicht so leicht durchforsten kann. Hier hilft es dann besonders, Metadaten anzugeben, also Themen, die behandelt werden, sowie auf Quellen zu verweisen, die man erwähnt hat. Platz dafür wäre im Blog ja genug. Vorschlag: Im Blog Stichworte und Quellen angeben; auf Youtube diese Quellenliste ausdrücklich erwähnen.

    Aller Anfang ist schwer, aber ich denke, auch das ist zu meistern. Im Nachhinein wundert man sich, aus was für unscheinbaren ersten Folgen später große Serien entstanden sind!

    • Vielen Dank für das Feedback, @Kunar! 🙂

      Witzigerweise habe ich die erste Folge noch ohne Skript gesprochen, daher wohl auch die “Defensive”. Mal schauen, ob ich es beim zweiten Teil schon besser hinbekomme. Und die Musik lasse ich auch mal weg… 🙂

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