Das Integrationsparadox von Aladin El-Mafaalani – Mein Buchtipp 2018

Zum Jahresende möchte ich wieder einige Bücher aus verschiedenen Wissensbereichen empfehlen. Aber schon jetzt bin ich mir sicher, dass ich kein Sachbuch so beeindruckend finden werde wie “Das Integrationsparadox” des deutsch-syrischen Soziologen Aladin El-Mafaalani.

El-Mafaalani, Aladin (2018): Das Integrationsparadox. Kiwi-Verlag, 15,- Euro

In einem ebenso sachlichen wie konzentrierten und durchaus humorvollen Ton spießt El-Mafaalani einen zentralen Irrtum von “Integrationsdebatten” auf – dass mehr Integration mit weniger Konflikten einherginge. Das Gegenteil sei der Fall – erst durch zunehmende Integration entstehen Reibungsflächen, werden Positionen neu ausgehandelt. Kaum jemand hatte zum Beispiel ein Problem mit Kopftuchträgerinnen im Schuldienst, solange sich diese auf den Putzdienst beschränkten. Zum erregt diskutierten Thema wurde das Kleidungsstück erst, als die ersten Musliminnen mit einem Kopftuch den Lehrberuf ergriffen. Ebenso eskalierte ja auch der europäische Antisemitismus, nachdem sich Jüdinnen und Juden aus den abgeschotteten Ghettos heraus erfolgreich für säkulare Bildung und Berufe geöffnet und gesellschaftlich assimiliert hatten.

Auch die Teilhabeansprüche und Perspektiven von Zugewanderten und deren Nachkommen würden sich selbstverständlich verändern. So würden sich Migranten der ersten Generation noch über die Frage “Wie feiert ihr eigentlich?” freuen und begeistert von ihren hergebrachten Traditionen berichten. Deren bereits in Deutschland aufgewachsene Kinder würden die Frage noch als kulturelles Interesse einordnen und darauf verweisen, wie sie das persönlich so halten. Aber spätestens die Enkel dürften sie als ausgrenzend empfinden (“Was heißt hier >ihr<?”).

Ebenso veränderten sich Religionen und deren Bedeutungen mit fortschreitender Integration – hier fasst El-Mafaalani im Hinblick auf den Islam ebenso kompakt wie zutreffend einige Befunde aus “Islam in der Krise” zusammen.

Dieses Zusammenfassen wissenschaftlicher Erkenntnisse und auch persönlicher Beobachtungen macht die große Stärke des “Integrationsparadox” aus: Dem Autor gelingt es, die Forschungen und Begriffe aus Spezialgebieten der Integrations- und Konfliktforschung in verständliche Sätze und starke Beispiele zu übersetzen. Auch erfahrene Leserinnen und Leser werden dadurch mit so manchen Aha-Momenten beschenkt. In der Summe ergibt sich nicht das Bild einer “gespaltenen” oder gar “zerfallenden” Gesellschaft, sondern in einer Gesellschaft, die über vorwiegend friedliche Konflikte immer wieder neu zusammenwächst und zusammenfindet.

Das Integrationsparadox” schafft es dabei, die Probleme, Konflikte und auch Gefahren von Integrationsprozessen zu schildern, ohne in Panik auszubrechen. So weist El-Mafaalani darauf hin, dass es so etwas wie eine Integrationspolitik in Deutschland jahrzehntelang gar nicht gab und dass sich ganze Generationen von erst Fremd-, dann Gastarbeiter Genannten sowie Flüchtlinge noch ganz ohne Sprach- und Orientierungskurse durchschlagen mussten – und es dennoch häufig schafften. Heute dagegen kreisten Initiativen und Debatten eher um eine Beschleunigung und Vertiefung von Integrationsprozessen, zumal Migration für immer mehr Wirtschaftsbereichen (wie Gastronomie, Pflege, Industrie, Bau usw.) unverzichtbar geworden sei. Deutschland habe sich längst zum Einwanderungsland entwickelt – was ganz selbstverständlich auch Integrations- und Identitätsdebatten wie auch Gegenbewegungen auf den Plan rufe.

In der Summe kann ich “Das Integrationsparadox” allen Leserinnen und Lesern empfehlen, die Interesse an Soziologie, Integration und gesellschaftlichen Entwicklungen haben. Es informiert, unterhält und verändert die Perspektiven auf ein Thema, das unsere Gegenwartsdebatten ebenso prägt, wie es unsere gemeinsame Zukunft bestimmen wird.

Aus meiner Sicht der Buchtip des Jahres 2018!

Dr. Michael Blume studierte Religions- und Politikwissenschaft und spezialisierte sich auf die Hirn- und Evolutionsforschung. Buchautor, Uni-Dozent, Wissenschaftsblogger und christlich-islamischer Familienvater. Hat auch manches erlebt und überlebt...

19 Kommentare Schreibe einen Kommentar

  1. Bei der Massenzuwanderung ist der Begriff Intgration ohnehin ein schlechter Scherz.
    Das Kopfttuch wurde immer mehr registriert nachdem überall Kopftücher auftauchten.
    Es ist gleichzeitig ein Symbol einer Religion die sich durch drastische Intoleranz auszeichnet und ein Zeichen dramatischer Überfremdung.
    Anderfalls würden Kopftücher niemanden stören.
    Und es ist ein Zeichen einer anderen Kultur und daher alles andere als ein Zeichen der Integration.

    Wären es nur wenige und nicht Zeichen einer extrem intoleranten Religion so würde das kein Mensch registrieren.

    • @Markweger

      Wie geschrieben: Sie und Ihre nationalen Freunde werden selbst nur noch selten bereit sein, einfache Arbeiten etwa in der Pflege, Gastronomie, Raumreinigung, Müllabfuhr etc. zu leisten. Auch Sie greifen dazu selbstverständlich auch auf Migranten zurück. Dass auch die Kinder von Zugewanderten dann Bildung und Aufstieg anstreben, sollte Sie nicht erschrecken, sondern optimistisch stimmen. Und als Vater von drei Kindern, der auch heute morgen in der Kirche war, kann ich mir nur wünschen, dass mehr „Abendlandverteidiger“ die eigene, religiöse Identität vertiefen und auch gerne mehr Familie wagen, statt vor Muslimen, Juden und anderen Minderheiten zu erzittern.

      Die Integration ist in Deutschland insgesamt erfolgreich verlaufen, wobei noch vieles zu verbessern wäre. Und auch wenn es Ihren Ängsten widerspricht – der Anteil der Kopftuchträgerinnen unter deutschen Musliminnen nimmt von Generation zu Generation ab:
      https://scilogs.spektrum.de/natur-des-glaubens/immer-mehr-musliminnen-legen-und-lehnen-das-kopftuch-ab-die-sache-mit-dem-sehen-und-den-erwartungen/

      Es bleibt natürlich Ihre Entscheidung, ob Sie unter den Vorzeichen von Furcht oder von Mut leben werden.

  2. @Markweger
    Nüchtern betrachtet gingen um 1950 in Deutschland sehr viele Frauen mit Kopftuch in die Öffentlichkeit. Grund waren selten religiöse Motive, wohl eher eine nicht so gut sitzende Frisur, da Geld für die Frisur nur zu besonderen Anlässen ausgegeben wurde.

    Solange das Kopftuch nur als religiöses Symbol getragen wird, aber den Trägerinnen die Entscheidungsfreiheit darüber gelassen wird und es nicht als Ausdruck der archaischen Unterdrückung der Frau im Widerspruch zum Grundgesetz Anwendung findet, ist nichts dagegen einzuwenden.

    Falsch verstandene Toleranz ist es allerdings, wenn man zu nicht mit dem Grundgesetz vereinbare religiöse Traditionen schweigt. Hier werden Änderungen sich zwar nur langsam durchsetzen, aber man muß immer wieder darauf hinweisen, z.B. bei
    Beschneidung und Schächtung.
    Wie schwer das werden wird, kann man zur Zeit in Pakistan sehen, wo hysterische Muslime (natürlich überwiegend Männer) immer noch nach etlichen Jahren Haft den Tod einer Christin fordern, die angeblich blasphemische Äußerungen über Mohammed gemacht haben soll.

  3. Vielleicht sollten die Kommentatoren erst mal das Buch lesen, bevor man hier die immer wieder gleichen dumpfen Phrasen rausdrischt. Ich weiß auch nicht, was Pakistan mit der Integration von 3 Generationen in Deutschland zu tun hätte.
    Kann mich noch an die 90er Jahre erinnern, wo es bei “den” Türken”, damals noch Nationalität und keine Muslime, es eher darum ging, dass sie immer handeln würden.
    Trotzdem trugen viele Frauen Kopftuch, na und?
    Da ging es dann um um 50 Pfennige für ein Kleidungsstück.
    Selige Zeiten. 🙂

  4. @blume

    “nur noch selten bereit, einfache Arbeiten etwa in der Pflege, Gastronomie, Raumreinigung, Müllabfuhr etc. zu leisten. ”

    Das klingt, als wären sich die Menschen zu fein diese Jobs anzunehmen. Dem möchte ich gern weiter auf den Grund gehen: Wer kann denn von dem Lohn in den o.g. Jobs eine Familie ernähren? Wie weit kommt man denn mit ca. 2.000.- € brutto im Monat? Warum ist also “keiner bereit” einen solchen Job anzunehmen?

    Und warum ist der Durchshnittslohn in diesen Berufen so niedrig?

    Man sollte solche Aussagen also vorher hinterfragen, bevor sie als Argument für irgendwas benutzt werden.

    MfG

    • @Jade

      Oh, als Kind aus einer Arbeiterfamilie weiß ich genau das!

      Und das ist der Punkt: Es gäbe viel Anlass, für eine bessere Bezahlung sozialer Berufe zu kämpfen! Ebenso könnte die Familienpolitik verbessert werden, um die Geburtenraten anzukurbeln. Bei beidem wäre ich sofort dabei!

      Aber die Blaubraunen lassen sich eben genau zum Gegenteil verleiten: Sie rennen reichen Populisten hinterher und richten ihre Wut gegen Migranten und sozial Schwache!

      Mir ist schon klar, dass jede Aufklärung bei Verführten an Grenzen stößt. Aber aufgeben will und werde ich nicht. 🙂

  5. @Peter Eumella (Zitat): Solange das Kopftuch nur als religiöses Symbol getragen wird, aber den Trägerinnen die Entscheidungsfreiheit darüber gelassen wird und es nicht als Ausdruck der archaischen Unterdrückung der Frau im Widerspruch zum Grundgesetz Anwendung findet, ist nichts dagegen einzuwenden.
    Wobei: Religion im öffentlichen Leben kann zum Problem werden, vor allem wenn die Religion keine Toleranz gegenüber anderen zeigt. Das zeigt gerade der aktuelle Fall von Asia Bibi, einer Christin in Pakistan, die wegen Blasphemie angeklagt, jetzt aber freigesprochen wurde. Doch sie muss weiterhin im Gefängnis bleiben, weil sie mit dem Tod bedroht wird (siehe Bereit zum «Märtyrertod» – Pakistans Islamisten erpressen den Staat).

    Religion sollte kein Hindernis für das Zusammenleben von Menschen sein. Wenn Religion ein Hindernis ist, dann muss der Staat einen religionsfreien Raum schaffen, in dem alle Menschen unabhängig von dem was sie glauben, ungefährdet leben können.

  6. @Peter Eumella

    Nüchtern betrachtet gingen um 1950 in Deutschland sehr viele Frauen mit Kopftuch in die Öffentlichkeit. Grund waren selten religiöse Motive.

    Da wäre ich vorsichtig. Meine Urgroßtante pflegte nie, Sonntags ohne Hut in die Kirche zu gehen (1. Kor. 11,10), und tatsächlich war das in der Katholischen Kriche bis zum Zweiten Vatikanischen Konzil theoretisch so vorgeschrieben. Meine Mutter allerdings (Jahrgang 1940) weiß davon nichts mehr (auf sehr katholischen Dorf aufgewachsen). Aber gar so fremd ist uns das nicht.

    Und der Hidjab, also das Bedecken der Haare (nicht aber des Gesichtes) ist nichts anderes als unsere Haube, unter die die verheiratete Frau kommt, wie sie die Nonnen heute noch tragen.

  7. Zu Asia Bibi ist mein Stand der Dinge:

    Berthold Pelster (Katholisches Hilfswerk ‘Kirche in Not’):

    Niemand weiß genau, wo Asia Bibi sich überhaupt aufhält. Eine Möglichkeit ist, dass sie noch in ihrer Gefängniszelle sitzt. Eine andere Möglichkeit ist, dass sie das Gefängnis letzte Woche nach dem Freispruch verlassen konnte. Sie hätte ja theoretisch gehen können. Möglicherweise hat sie das Land auch schon längst verlassen. All das ist völlig unklar. Es gibt da keine genauen Informationen. Falls sie sich noch im Land befinden sollte, ist die Situation ziemlich fatal.

    Naja. Andererseits sind NZZ und CNN auch hervorragende Quellen.

  8. Nicht nur in vielen Ländern Westeuropa, sondern auch in der Türkei wurde/wird das Tragen von speziellen Kleidungsstücken in der Öffentlichkeit als Ausdruck eines religiösen Bekenntnisses als problematisch und in Konflikt zum säkularen Staat betrachtet.
    Gemäss dem Zeit-Artikel In Turban und Talar von Can Dündar wurde von Atatürk das öffentliche Tragen von Turban und Talar 1925 für alle Nicht-Geistlichen in der Türkei verboten. Später wurde Studentinnen mit Kopftuch der Zugang zu den Universitäten verwehrt. Erdogan hat dies alles rückgängig gemacht (Zitat): Fünf Jahre nach seinem Regierungsantritt hob Erdoğan das Kopftuchverbot an Universitäten auf und zehn Jahre danach im öffentlichen Dienst. Unmittelbar darauf zogen auch vier AKP-Abgeordnete mit Kopftuch ins Parlament ein, womit auch dort die Türen geöffnet waren. Anschließend wurde es auch für Polizistinnen, für Richterinnen und Staatsanwältinnen erlaubt.
    Und Erdogan hat inzwischen umgekehrte Kleidervorschriften erlassen oder durch die Polizei durchsetzen lassen, welche bestimmte westliche Kleidungsstücke verbieten.
    Es ist natürlich kein Zufall, dass gerade Frankreich ein Verschleierungsverbot kennt (Zitat: “Niemand darf in der Öffentlichkeit Kleidung tragen, die dazu bestimmt ist, das Gesicht zu verbergen. “). Denn Frankreich ist ein tief laizistisch geprägter Staat womit die Auffassung einhergeht, religiöse Symbole hätten in der Öffentlichkeit im Prinzip nichts zu suchen und seien gegebenfalls sogar zu verbieten (Burkini-Verbot in Cannes 2016).

    Auch Atatürk strebte übrigens eine laizistischen Türkei an und auch er erliess Verbote gegen Kleidungsstücke, die religiöse Bedeutung haben.

    Meiner Meinung nach stellen solche religiösen Kleidungsstücke erst dann ein Problem dar, wenn sie nicht nur einen bestimmten religiösen Glauben signalisieren, sondern auch eine bestimmte politsch/gesellschaftliche Haltung, die tendenziell gegen den gesamtgesellschaftlichen Konsens verstösst.

  9. “Und als Vater von drei Kindern, der auch heute morgen in der Kirche war, kann ich mir nur wünschen, dass mehr „Abendlandverteidiger“ die eigene, religiöse Identität vertiefen ” Interessant was Sie ganz selbstverständlich für die religiöse Identität der Mehrheitsbevölkerung halten. Meinen Beobachtungen nach dürfte der Agnostizismus weitgehend bestimmend ist. Die wenigsten Menschen wünschen sich aktiv eine größere Rolle der Religion in ihrem persönlichen Leben.

  10. @ Thorben Meyer
    wenn am 10/11 Dezember im Jahre 2018 in in Marrakesch Marokko der “Global Compact for Migration” auch von Deutschland unterschrieben wird dann werden Sie in einigen Jahren ganz andere Probleme haben .
    Dieser Pakt , der auch unter der Federführung der deutschen Regierung entworfen wurde, wird Europa und vor allem Deutschland für immer verändern .
    Eine Integrationsdebatte ist dann hinfällig. Dieser Pakt auf den Millionen von Migranten warten ist ein weiterer großer Schritt der zur Zerstörung unserer Identitäten in Europa.
    Der Pakt beschreibt unter anderem alle Rechte der Migranten ( leider keine Pflichten der selbigen) und hebelt die Landesgesetze aus.
    Viel wichtige Länder werden diesen Pakt nicht unterschreiben !
    Eine Diskussion im Bundestag und eine weitreichende Information der deutschen Bevölkerung wurde durch die gesamten Blockpartein verhindert. Erst der Antrag durch die AFD erzwang die Dabatte, bei der sich übrigens keiner der Spitzenleute der Regierungsparteien äußerte.
    Laut Filiz Polat von den Grünen, muss nach der Unterschrift unverzüglich mit der Umsetzung des Paktes in Deutschland begonnen werden.
    Wenn man weiß was die Grünen von Deutschland und den Deutschen halten ist diese Forderung ein völlig normaler Ausfluss ihrer kruden Ideologie.

    Hier kann der deutsche Text von der UNO gelesen werden:
    http://www.un.org/depts/german/migration/A.CONF.231.3.pdf.

    Gute Nacht
    Deutschland

    p.s.
    Das die Integration (von moslemischen Einwandern ) in unserem Lande und Europa erfolgreich verlaufen sei, ist in meinen Augen nicht der Fall ( wird es auch nie ,auch wenn gewisse Kreise diese Wunschvorstellung wie eine Hostie vor sich hertragen).

    • @Mein Freund

      Es wäre tatsächlich interessant zu wissen, ob Sie Ihr Verschwörungsgeraune selber glauben, oder nur Angst und Manipulation zu verbreiten versuchen.

      Lassen Sie mich raten: In Ihrem – bzw. dem von Ihnen verkündeten – Weltbild haben sich Juden (wie George Soros) mit Nichtjuden verschworen, um (auch) Europa „umzuvolken“. Das Video trifft es, nicht wahr?
      https://youtu.be/qg0hLLJAY2I

      Sie müssen stark sein, @Mein Freund – immer weniger nachdenkliche und gebildete Leute gehen Euren Verschwörungsmythen auf den Leim…

  11. Sehr geehrter Herr Blume ,

    Ihre Hybris ist schwer zu ertragen.
    Ich denke viele die Ihren weltfremden Blog verfolgen denken ähnlich.
    Es wäre weiter nicht schlimm wenn Sie an einer Hochschule oder privat schreiben würden.
    Da Sie aber in einer gehobenen Position in der Landesregierung sitzen ist dies doch sehr
    bedenklich und spiegelt natürlich auch die Arroganz und Dekadenz wieder die in diesen Kreisen herrscht.

    Leider gehen Ihnen – immer mehr auf den Leim , aber vieleicht haben Sie Recht und Deutschland verdient diese Zukunft.
    (Man sollte sich noch fragen cui bono ? )

    • Lieber @Mein Freund,

      gerne glaube ich Ihnen, dass Sie Widerspruch „schwer zu ertragen“ finden. In Ihren feuchten Träumen sind Medien, Parlamente und auch Wissenschaften und Staatsapparat wieder gleichgeschaltet und werden auch wieder Oppositionelle unter dem antisemitisch grundierten Vorwurf der „antideutschen Weltverschwörung“ verfolgt.

      Stattdessen müssen Sie sich öffentlich widersprechen lassen und die 80%+-Ergebnisse demokratischer Parteien ertragen – und in hellen Momenten also sogar ahnen, dass Sie selbst auf finstere Abwege des Verschwörungsglaubens geraten sind!

      Was uns unterscheidet: Ich glaube tatsächlich an eine gute Zukunft auch unseres Landes, ohne dabei Gefahren und Herausforderungen zu leugnen. Sie, @Mein Freund, fürchten die Zukunft und träumen sich in eine „gute, alte Zeit“, die es so „gut“ nie gab.

      Und wenn Sie „cui bono“ raunen, dann wissen schon alle, auf welches uralte Feindbild Sie anspielen. Wären Sie wirklich kritisch, so würden Sie statt dem Aufwärmen dunkler Mythen mal über die Motive Schweizer Weigel-Spender nachsinnen…

      Ihnen alles Gute – denn zum Aussteigen aus Verschwörungswahn und blaubrauner Trollerei ist es nie zu spät! 🙂

  12. Öha, spannend; auch Herr Blume geht endlich unter die Verschwörungstheoretiker und spekuliert über mögliche Motive Schweizer Weidel-Spender! 😅

    Noch ist nichts, gar nichts bekannt über den anonymen (Un-) Wohltäter; nicht einmal sein Strohmann äußert sich öffentlich. 🤔

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