Wenn Funken überspringen: Mama Neandertalerin & Papa Denisovaner sowie die Evolution von Sprache

Eigentlich hatte ich mir für heute das Bloggen einer Buchrezension vorgenommen. Doch dann warfen mich gleich zwei brillante Wissenschaftsartikel völlig aus der Bahn, oder, um ein besseres Sprachbild zu benutzen: Zwei Funken sprangen über. Und ich entschied, diese Freude – wie sie nur Wissenschaft bieten kann – mit Ihnen zu teilen.

1. Der Guardian (GB): „Meet Denny“, das Mädchen aus einer Denisova-Neandertaler-Verbindung

Stellen Sie sich einfach einmal vor, Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler würden sterbliche Überreste eines Mädchens finden, das vor rund 90.000 Jahren (!) einer Neandertaler-Mutter und einem Denisova-Vater geboren wurde. Das wäre krass und würde unserer Verständnis der Menschheitsentwicklung vertiefen, nicht wahr?

Nun, es ist passiert. In seinem brillanten „Meet Denny“-Artikel vom November 2018 gelang Robin McKie nicht nur eine dichte und reflektierte Beschreibung des Fundes und seiner Bedeutung – sondern auch der mühsamen, internationalen und nicht zuletzt deutschen Forschung (Danke, Leipzig!), die dahin führte.

Ich überwies dem Guardian spontan 25 Euro für diese Qualitätsarbeit. Und ich behaupte: Wer von diesem Artikel nicht bewegt wird, hat Wert und Würde von Wissenschaft nie erfasst.

2. Spektrum der Wissenschaft zur Evolution der Sprache

Zur Evolution der Sprache habe ich in den letzten Jahren unzählige Artikel und einige Bücher gelesen. Die Überzeugungskraft der vorgestellten Modelle variierte dabei stark. Fast hätte ich also Christine Kenneally in „Spektrum der Wissenschaft“ überblättert – und damit einen riesigen Fehler gemacht.

Denn auf wenigen, präzise formulierten Seiten gelingt der Wissenschaftsautorin die beste Darstellung der biokulturellen Evolution von Sprache, die ich je gelesen habe! Und ich erlaube mir dies auch deswegen zu beurteilen, weil sie die identischen Prozesse beschreibt, die wir auch bei der Evolution von Religion(en) beobachten.

Lektüre mit Glücksgefühlen – ein Modell der biokulturellen Evolution von Sprache in Spektrum der Wissenschaft. Zitatfoto: Michael Blume

So, genau so sehen Fortschritte in der interdisziplinären Evolutionsforschung aus!


„Religionswissenschaft aus Freude“…

…so hatte ich mir vor vielen Jahren das Motto für meine kleinen Beiträge dazu gewählt. Und gerade auch nach Wochen, in denen ich gemeinsam mit Studierenden, Kolleginnen und Kollegen wieder viel über Verschwörungsmythen und Antisemitismus gearbeitet hatte, tat es einfach unheimlich gut, wieder Momente des Staunens und der Begeisterung zu erfahren, wie sie Wissenschaft erschließen kann. Danke, Christine Kenneally & Danke, Spektrum der Wissenschaft!

Und sollten die Funken ein ganz klein wenig übergesprungen sein – umso besser! 🙂


Dr. Michael Blume studierte Religions- und Politikwissenschaft und promovierte über Religion in der Hirn- und Evolutionsforschung. Buchautor, Uni-Dozent, Wissenschaftsblogger, Landesbeamter und christlich-islamischer Familienvater. Letzte Bücher "Islam in der Krise" (2017) und "Warum der Antisemitismus uns alle bedroht" (2019). Hat auch manches erlebt und überlebt...

Kommentare Schreibe einen Kommentar

  1. Hallo,

    lustiger Tippfehler: “…das vor rund 90.000 Jahren (!) einer Denisova-Mutter und einem Denisova-Vater geboren wurde. Das wäre krass und…”

    Gruß Marcus

  2. @Blume: Nachtrag
    Die im Spektrum d.W. von Simon Kirby (S.35) beschriebene Grundlage komplexerer Sprachinhalte/-strukturen habe ich auch in meinem Buch ´Kinseher Richard: Pfusch, Betrug, Nahtod-Erfahrung´ auf Seite 49 in einem vergleichbaren Modell als ´Kreativität´ beschrieben.
    Laut meinen Unterlagen habe Ich Ihnen dieses Buch am 27.7.2014 zugesandt.

  3. Wobei: vllt sollten wir alle künftig eigenständiges Denken unterlassen und uns Burda Principal Investments LLC in Barbados unterwerfen.

    Wasmeinen Sie Michael Blume?

    • Also, ich würde einigen (männlichen) Kommentierenden gerne empfehlen, weniger Zeit im Internet zu verbringen und lieber mal wieder ein gutes Buch in die Hand zu nehmen… 😊📚✅

  4. Der Vater war ein Denisovaner, die Mutter eine Neandertalerin (und nicht umgekehrt!) Das optimale supermoderne Buch zu den Wanderungen: Johannes Krause und Thomas Trappe: “Die Reise unserer Gene”, erschienen 22. 2. 2019.

  5. @Michael Blume

    Da die Menschen Ihrem christlichen Glauben nach ja nach dem Ebenbild Gottes geschaffen wurden, sieht Gott dann wie ein Denisova oder wie ein Neandertaler aus? Oder doch so wie Homo ergaster?

    • @Peter Müller

      Oh, ich bin mir sehr sicher, dass die (biokulturelle) Evolution des Menschen noch gar nicht abgeschlossen ist. Deswegen scheint mir die Würde bereits in jedem Menschen angelegt, das Potential aber noch lange nicht ausgeschöpft. Alles eine Frage der Zeit und des Werdens. 🙂 #Zukunftshoffnungen #DeinReichkomme 🙂

      Und wie ist das bei Ihnen – hat nach Ihrer Lesart die Menschheit im Homo germanicus oder Homo socialismus bereits ihren Zenit erreicht? 😉

  6. Zu Michael Blume:
    “Deshalb scheint mir die Würde bereits in jedem Menschen angelegt-…”
    WÜRDE wäre für mich nur ein Teil meines Menschenbildes. Für mich ein Teil, was nicht per se vorhanden ist, sondern was man sich erst erarbeiten muss, durch menschliches Handeln . So kann ich nicht auf meine menschliche Würde pochen, wenn ich selbst keine lebe und nur mein Ego befriedigen will. Menschen haben als Teil einer Gesellschaft meiner Sicht nach auch PFLICHTEN und können sich nicht hinter einer imaginären Würde ausblenden. So sind u.a. auch im Menschen solche Eigenschaften wie Geiz, Hass, Gier, Neid, Machtgier etc. angelegt, die ich nicht unter dem Begriff ” menschliche Würde” sehen würde. So gesehen wundert es mich immer wieder, dass dieser Gott an diesem Homo Sapiens noch Interesse hat… Mark Twain: “Enttäuscht vom Affen, schuf Gott den Menschen. Danach verzichtete er auf weitere Experimente “

    • Vielen Dank für den spannenden Kommentar, @Golzower. Hier zeigt sich m.E. sehr schön, dass Menschen selbst dann zu metaphysisch völlig unterschiedlichen – und weitreichenden – Schlussfolgerungen gelangen, wenn sie die Ergebnisse der empirischen Evolutionsforschung gemeinsam bejahen.

      Nach jüdischen und christlichen Auslegungen insbesondere des ersten Mosesbuches hat Gott in jedem Menschen eine Würde angelegt, die weder verdient werden muss (etwa durch Leistung), noch verloren werden kann (etwa durch Behinderung oder Straftaten). In Talmud und Koran wird dies sogar in der Überlieferung zugespitzt, nach der Gott den Engeln befohlen habe, sich vor den Menschen nieder zu werfen – was einige (analog zu Twain) empört verweigert hätten. In die Idee der Menschenrechte und das deutsche Grundgesetz ist dieses anti-intuitive und immer auch bestrittene, semitische Würde-Konzept dann eingeschrieben worden.

      Gesellschaften, die Würde und entsprechend Grundrechte und Mitbestimmung von anderen Voraussetzungen als der Geburt als Mensch abhängig machen würden, sahen und sähen weiterhin völlig anders aus (z.B. Kastensysteme, Oligarchien).

  7. Zu M. Blume
    Ich könnte meinen Kommentar in dem Sinne erweitern, dass ich feststelle, dass ich Mördern oder solchen Tyrannen wie Stalin, Hitler etc. jede MenschenWürde abspreche. WÜRDE ist für mich eine Form der Anerkennung , des Respektes- und das nicht wegen der Tatsache hier auf dieser Erde geboren zu sein, sondern wegen der Leistung. Wenn sich Engel vor den Menschen niederwerfen sollen, dann werden Menschen zu Göttern erhoben, was ich furchtbar finde.Die Geschichte zeigt mit ihren Kriegen, was passiert, wenn Menschen Gottgleich sein wollen. Wenn Gott in jedem Menschen eine “Würde” angelegt hat, so sollt man wahrscheinlich auch darüber nachdenken, wie er diese Würde definiert. Oft finden solche Begriffe in diesen alten Sprachen eine andere Auslegung und Bedeutung. Ich könnte mir nicht vorstellen, dass er den Menschen diese göttliche Selbstanbetung der eigenen Schwächen, die zur grenzenlosen Machtgier,Mord und Arroganz führen, zugesteht.Dies wäre dann nicht mein Gottesbild…

    • @Golzower

      Nach meiner Einschätzung ist das „wirklich“ Erschreckende an den Tyrannen und Massenmördern (gerade auch des 20. Jahrhunderts), dass es eben nicht außerirdische Monster waren – sondern echte Menschen!

      Und so sehr ich den Impuls verstehe, ihnen diese Menschlichkeit und Würde nachträglich abzusprechen, so halte ich es für wahrer und mutiger, in ihnen auch unsere Spiegelbilder zu erkennen. Eine häufige Deutung der Engel-Niederwerfungsszene beschreibt genau das: Gott habe dem Menschen die ganze Reichweite zwischen Himmel und Hölle eröffnet.

      Unser Kommentatorenfreund @Peter Müller hatte ja gemeint, über unsere menschlichen Vorfahren spotten zu können. Dabei kann man die biokulturelle Evolution nicht nur als linearen Aufstieg lesen, sondern mit vielleicht stärkeren Argumenten als Eröffnung von Möglichkeiten – zum Guten und zum Bösen…

  8. Golzower
    zu Ihrer Auslegung des Begriffes “Würde” passt eher “Ehre, Ansehen, Respekt”. Die muss man sich verdienen.
    Den anderen “Würde- Begriff” versteht man erst, wenn man das AT im Kontext betrachtet. Darin wird der Mensch als Teil der Schöpfung verstanden. Gott selbst hat den Menschen geschaffen. Und er hat den Menschen verboten, andere Menschen zu töten. Er hat dem Mensch verboten, Andere zu verfluchen. “Die Rache ist mein, spricht der Herr”
    Das alles hängt zusammen mit der Vorstellung, dass wir Gottes Geschöpfe sind. Und wenn Gott uns erschaffen hat, dann haben wir nicht das Recht, dem Menschen das Leben zu nehmen.
    Auch das beinhaltet der Würde Begriff.
    Sogar nach unserem positiven Recht gibt es den Begriff der Schuldfähigkeit. Und wenn nun die Diktatoren dieser Welt aus psychologischen Gründen nicht schuldfähig sind, dann kann es passieren, dass Sie in absehbarer Zeit im Paradies Josef Stalin begegnen. (mal so provokativ in den Raum gesetzt)

  9. @Michael blume

    “Unser Kommentatorenfreund @Peter Müller hatte ja gemeint, über unsere menschlichen Vorfahren spotten zu können”

    Mit Ihrem Leseverständnis ist es wohl nicht weit her. Ich wollte von Ihnen wissen, wie Ihr Gott denn nun aussieht, der die Menschen “nach seinem Ebenbild” geschaffen hat. Er müsste dann ja wie der erste Urmensch aussehen.

    • @Peter Müller

      Nur dann, wenn Sie die Schöpfungsberichte selbst literalistisch lesen und also davon ausgehen, es handle sich um einen Bericht über ein historisches Ereignis.

      Nehmen Sie ihn dagegen – wie es in den aufgeklärten Theologien längst Standard ist – als Mythos der Weltdeutung ernst, dann sieht die Sache anders aus. Aber, hey, was hat die Rettung des Abendlandes vor der angeblichen Islamisierung denn schon mit Bildung & Kultur aus echten Büchern zu tun? Das Online-Demonstrieren von Halbwissen bringt uns sicher viel weiter! 😉

  10. @all,
    aus aktuellem Anlass, da ich morgen zu einem Vortrag des berüchtigten Kreationisten Werner Gitt fahre, zum Thema “Schuf Gott durch Evolution?”
    Gitt behauptet, er hätte durch seine “Naturgesetze der Information” die Evolution widerlegt und trotz zahlreicher Vorträge an Universitäten im In- und Ausland hätte ihm auch kein Wissenschaftler widersprechen können. Das glaube ich ihm nicht und sehe es auch anders. IMHO sind seine Thesen willkürliche und inhaltlich unhaltbare Zweckbehauptungen. Wie sieht man das hier?

    Die „Naturgesetze über Information“ (NGI) lauten nach Gitt:

    1. Eine materielle Größe, kann keine nicht-materielle Größe hervorbringen.
    2. Information ist eine nicht-materielle Größe.
    3. In statistischen Prozessen (= Vorgänge ohne steuernde Intelligenz) kann keine Information entstehen.
    4. Information kann nur durch einen intelligenten Sender entstehen. Anmerkung hierzu: Ein intelligenter Sender verfügt über Bewusstsein, ist mit eigenem Willen ausgestattet, ist kreativ, denkt selbstständig und wirkt zielorientiert.

    Meine Meinung:
    ad 1. Dann dürfte es z. B. auch keine Gedanken und Ideen geben, die Produkte unserer Gehirne sind.
    ad 2. Muss sie aber sein, denn ohne Materie gäbe es auch keine Information.
    ad 3. das trifft für DNA überhaupt nicht zu, da JEDE, auch rein zufällige Reihenfolge der Nucleinbasen A,C,G,T/U bereits Information IST.
    4. Trifft ebenfalls nicht auf DNA zu, da biogene Moleküle sich allein aufgrund der chemischen Eigenschaften ihrer Ausgangselemente Kohlenstoff, Wasserstoff, Sauerstoff, Stickstoff, Phosphor und Schwefel bilden können.

    Was meinen die anderen dazu?

    • Vielen Dank, @Holger Gronwaldt!

      Meines Erachtens haben Sie überzeugend aufgezeigt, dass sich die Argumente von Werner Gitt nicht auf der empirischen, sondern auf der metaphysischen Ebene bewegen und auf das klassische “Lückenbüßer-Argument” hinauslaufen: Weil bestimmte Prozesse der Emergenz noch nicht verstanden wären, folge daraus, dass die gesamte Evolutionstheorie nicht stimme.

      Es ist m.E. durchaus verständlich, dass die meisten Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler für solche argumentativen Kurzschlüsse nicht viel Zeit erübrigen wollen…

      Ihnen umso mehr Dank für Ihr Engagement!

  11. Danke für diese Hinweise, v.a. bezüglich der gemeinsamen Nachkommen von Neanderthal und Denisova, die ja nur zwei Unter-Zweige desselben Zweiges der Menschen sind.

    Noch interessanter als die Genom-Forschungen ist aber die soziale Genesis des Menschen, und für die gibt es auch ziemlich viele lebende Fossile.

    Die Menschheit wurde geschaffen von Affenmüttern, indem sie ihre männlichen Nachkommen so weit domestiziert hatte, daß die nach Erreichen der Geschlechtsreife nicht mehr die Gemeinschaft ihrer Mütter, Tanten, Großmütter und Schwestern verlassen mußten, sondern im Clan bleiben, was nur durch das absolute Verbot von gewaltsamem Umgang mit den Schwestern möglich war, sowohl beim Essen als auch, und darauf kommt es an, beim Geschlechtsverkehr. Damit konnten die männlichen Nachkommen ihren Anteil zur Erhaltung und Ernährung des ganzen Clans beitragen, und damit erlangten unsere Urmütter ihre Überlegenheit über andere Säugetiere, bei denen die Energie der männlichen Wesen sich im Kampf untereinander um den exklusiven Zugang zu den weiblichen Geschlechtsorganen verbraucht wird.

    Die Menschheit war also matrilineal und exogam, d.h. die Männlein und Weiblein eines solchen matrilinealen Clans mußten sich ihre Geschlechtspartner außerhalb ihrer Horde suchen. Wer gegen diese Vorschriften verstieß, wurde meist getötet, wie Feldforscher bei den australischen Aborigines berichten.

    Exogam lebend, hatten unsere frühen Vorfahren keinerlei Probleme damit, sich mit Individuen anderer Menschengruppen zu paaren, denen sie bei der Eroberung des Erdballs begegneten. Und die Ausbreitung der Menschheit auf alle von Landtieren bewohnbare Kontinente konnte nur von diesen matrilineal organisierten egalitären Gemeinschaften bewerkstelligt werden, mit gegenseitiger Vermischung anstatt gewaltsamer Vernichtung des Fremden.

    Erst wesentlich später in der Menschheitsgeschichte bildete die patriarchalische Revolution, die eine männliche, will sagen, patrilineale Erbfolge durchsetzte, den “Ursprung der Familie, des Privateigentums und des Staats”, wie Friedrich Engels seine bahnbrechende Popularisierung von Lewis H. Morgan’s Forschungsergebnissen betitelte, mit der Erniedrigung der Frauen als nur einem Gefäß für den männlichen Samen, wodurch ihr die Kontrolle über den eigenen Körper genommen wurde.

    Als Teil dieser patriarchalischen Revolution hat, worüber Engels sich nicht ausläßt, die Menschheit auch die Religion hervorgebracht, als eine entfremdete Vorstellung von der Einheit der Menschen über die unversöhnlich gegeneinanderstehenden Klassen hinweg, und gleichzeitig als außer- und übernatürliche Macht der herrschenden Klasse der Besitzenden.

    Heute haben wir die Möglichkeit, die Einheit der Menschheit als egalitäre Community wiederherzustellen, auf einer höheren materiellen Basis, wenn wir es denn schaffen die herrschenden Kapitalistenklassen zu entwaffnen.

    Kleiner Hinweis am Rande: Wer zensiert sagt damit nur, daß er gegen die wegzensierten Aussagen keine Argumente und Tatsachen vorbringen kann. Ich sammele meine wegzensierten Beiträge im Web, und werde sie demnächst veröffentlichen.

Schreibe einen Kommentar