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Tagebücher der Wissenschaft

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Alle Artikel von Scilogs Redaktion

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Island – auf dem Weg zur Wissensgesellschaft

Islands größter einzelner Arbeitgeber ist eine Universität. Und auch sonst hat man auf der Insel die Zukunft fest im Blick, berichtet Carolin Liefke. Weiterlesen

28. Juni 2016 | Von Scilogs Redaktion | Keine Kommentare
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Tschechien: Raus aus dem Zufriedenheits-Hamsterrad

Warum tschechische Ärzte nach Deutschland gehen – und weshalb einer von ihnen zurückging – erklärt Medizin-Bloggerin Trota von Berlin. Weiterlesen

22. Juni 2016 | Von Scilogs Redaktion | 1 Kommentar
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Spanien: Machtspiele

Die Konquistadores machten es vor – und selbst wenn rücksichtslos durchgesetzte Macht in der Politik nicht mehr üblich ist, auf dem Fußballplatz ist sie das zentrale Motiv. Michaela Brohm erklärt die Hintergründe. Weiterlesen

22. Juni 2016 | Von Scilogs Redaktion | Keine Kommentare
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Rumänien: Die Christianisierung des Abendlandes

Die Mehrzahl der Einwanderer in Deutschland kommt aus Osteuropa. Das hat folgen für uns – aber viel mehr noch für die Heimatländer, berichtet MIchael Blume Weiterlesen

19. Juni 2016 | Von Scilogs Redaktion | Keine Kommentare
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Frankreich: Und ewig lockt das Meer

Französische Naturalisten bauten Ende des 19. Jahrhunderts zwölf Meeresforschungsstationen auf, die es auch heute noch gibt. Mathilde Bessert-Nettelbeck stellt drei von ihnen vor. Weiterlesen

18. Juni 2016 | Von Scilogs Redaktion | Keine Kommentare
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Türkei: Lebensraum Chemielabor

Wie sieht der prototypische Wissenschaftler aus Sicht hochbegabter türkischer Jugendlicher aus? Tanja Baudson stellt eine Studie vor: Wissenschaftler sind meist männlich, haben Reagenzgläser und kommen selten an die frische Luft. Weiterlesen

17. Juni 2016 | Von Scilogs Redaktion | Keine Kommentare
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Russland: Der Herrscher der Symmetrien

Mendelejew entwickelte das Periodensystem der Elemente – das ist bekannt. Weniger oft hört man von einem anderen Russen, dessen Beitrag zur Chemie kaum weniger grundlegend ist: Jewgraf Stepanowitsch Fjodorow. Weiterlesen

17. Juni 2016 | Von Scilogs Redaktion | Keine Kommentare
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Irland: „Lady Computer“ und die Sonnenflecken

Im Jahr 1891 trat die irische Mathematikerin Annie Russell eine Stelle an der Königlichen Sternwarte in Greenwich an – der Beginn einer fruchtbaren Karriere, wie Florian Freistetter berichtet. Wir verbinden sie und ihre Arbeit heute mit dem Namen ihres Chefs, den sie zwischenzeitlich heiratete: Edward Maunder. Weiterlesen

17. Juni 2016 | Von Scilogs Redaktion | Keine Kommentare
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Wales: Kleine Sprache auf dem Weg in die digitale Welt

Diwrnod da! Die walisische Sprache gehört zu den keltischen Sprachen, die nur noch in wenigen Regionen Europas gesprochen werden. Kaum ein Drittel aller Waliser spricht die Sprache. Kann das Internet das gälische Erbe retten?

16. Juni 2016 | Von Scilogs Redaktion | Keine Kommentare
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Schweiz: Kuh und Glück

Die Schweizer sind laut Studien eines der glücklichsten Völker der Erde. Das Geheimnis der Eidgenossen, berichtet Bloggerin Trota von Berlin, liegt auch in ihren ungewöhnlichen vierbeinigen Freunden. Weiterlesen

15. Juni 2016 | Von Scilogs Redaktion | Keine Kommentare
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Kroatien: Abenteuerurlaub für die Wissenschaft

René Krempkow berichtet von zwei Konferenzen in dem Land an der Adria – und davon, welche enormen Verbesserungen die EU tatsächlich bei Auslandsreisen gebracht hat. Weiterlesen

13. Juni 2016 | Von Scilogs Redaktion | Keine Kommentare
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Italien: Kampf um den Titel

Nicht nur im Fußball ist Italien immer weit vorne mit dabei – auch beim Weltkulturerbe nimmt das Land eine Spitzenstellung ein. Doch die sieht es jetzt in Gefahr. China steht kurz davor, bei der Zahl der UNESCO-Weltkulturerbestätten zum Spitzenreiter aufzuschließen. Weiterlesen

13. Juni 2016 | Von Scilogs Redaktion | Keine Kommentare
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Ukraine: Das Land hinter den Nachrichten

Krieg, Vertreibung, Korruption und Klitschkos – viel mehr weiß man hierzulande nicht über das Land. Doch in Wirklichkeit ist die Ukraine ganz anders, berichtet Anna Müllner. Sie kommt nur so selten dazu. Weiterlesen

12. Juni 2016 | Von Scilogs Redaktion | Keine Kommentare
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Portugal: Ohne Moos nix los

Ohne Geld keine Wissenschaft – normalerweise jedenfalls. Claudia Davenport berichtet hier jedoch von einer Veröffentlichung, die dank der Großzügigkeit anderer Forscher zustande kam. Weiterlesen

11. Juni 2016 | Von Scilogs Redaktion | Keine Kommentare
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England: Die britischste aller Raumsonden

Andreas Morlok erzählt hier die Geschichte von Beagle 2, jener Raumsonde, die in den 90er Jahren quasi Teil des Britpop wurde und die schließlich an Weihnachten 2003 das gleiche Schicksal ereilte wie englische Nationalmannschaften im Viertelfinale. Weiterlesen

11. Juni 2016 | Von Scilogs Redaktion | Keine Kommentare
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Schweden: Den Blick fest nach oben gerichtet

Natürlich kann man in Nordschweden ganz großartig Polarlichter beobachten – aber in Kiruna, berichtet Kevin Gräff, gibt es auch eine Reihe Forschungseinrichtungen, die die Hochatmosphäre mit Radar und Raketen sondieren. Weiterlesen

10. Juni 2016 | Von Scilogs Redaktion | Keine Kommentare
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Albanien: Alle unter einem Hut

Das kleine Land an der Adria bietet gleich mehrere Überraschungen: Albanien ist nicht nur ein überwiegend islamisches Land mitten in Europa, sondern war einst auch quasi offiziell atheistisch, berichtet Michael Blume. Weiterlesen

10. Juni 2016 | Von Scilogs Redaktion | Keine Kommentare
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Roter Faden der Menschheitsgeschichte

Wie würde das Thema Flucht und Flüchtlinge auf Außerirdische wirken? Jürgen vom Scheidt vermutet, dass sie den Menschen als Wanderer wahrnähmen. Weiterlesen

10. Dez. 2015 | Von Scilogs Redaktion | Keine Kommentare
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Ein ungewöhnliches Flüchtlingskind

Auch wegen der aktuellen Flüchtlingsthematik merkte Jürgen vom Scheidt auf, als der Autor Friedrich Ani sinngemäß sagte: „Mein Vater war ein syrischer Flüchtling und meine Mutter ein Flüchtling aus Schlesien.“ Weiterlesen

30. Nov. 2015 | Von Scilogs Redaktion | Keine Kommentare
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Klima der Vertreibung

Eine große Dürre soll zum Bürgerkrieg in Syrien beigetragen haben. Ist das schon ein Vorgeschmack auf die Zukunft? Heizt die globale Erwärmung auch den weltweiten Konflikten ein? Weiterlesen

30. Nov. 2015 | Von Scilogs Redaktion | Keine Kommentare
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Aktuelle Kommentare

  1. Frank Wappler sagt:
    7. April 2026 um 11:28 Uhr

    Michael Khan schrieb (04. Apr. 2026):
    > […] Die Flugbahn von Artemis II […] https://scilogs.spektrum.de/go-for-launch/files/artemis2trajectory.png

    > […] Die Trajektorie, projiziert auf ein inertiales […]system

    Das in der Grafik (ziemlich genau) maßstäblich Abgebildete ist offenbar eine Projektion der Flugbahn von Artemis II (sowie der Erdoberfläche und der Flugbahn des Mondes) auf die Bestandteile eines geozentrischen („mitbewegten“) nicht-rotierenden starren Bezugssystems (bzw. „in“ ein solches Bezugssystem).

    Um ein Inertialsystem handelt es sich dabei aber insofern nicht, als

    – die erfasste Region nicht flach ist (deutlich insbesondere in Erd- und Mondnähe), und

    – die meisten Bestandteile des Bezugssystems (z.B. diejenigen entsprechend den „Markierungen entlang der beiden Achsen“, und auch diejenigen „entlang der Mondbahn“) nicht (genau) inertial/frei wären, sondern geeignet gehalten bzw. geführt werden müssten.

    p.s.

    > Koordinatensystem

    Jaja, offenbar sind auch Koordinaten(-Paare) draufgestreuselt; vermutlich sogar mit einander einigermaßen vergleichbaren Basis-Vektoren.

    > […] Einheiten […]

    Auch das noch! …

    > […] dass fast die ganze Mission ab Tag 2 bei einem Erdabstand von mehr als 100000 km […]

    Gemeint ist sicherlich nicht ein bestimmter (konstanter) Abstand zwischen zwei gegenüber einander starren Enden; sondern i.A. veränderliche Entfernung von mehr als 100000 km.

    Antworten
    • Avatar-Foto Michael Khan sagt:
      7. April 2026 um 16:56 Uhr

      Es ist mir nicht klar, worauf Sie hinauswollen. Die Koordinaten der Transferbahn sind in einem erdfesten Koordinatensystem gegeben, dessen Achsen gemäß dem Referenzsystem ICRF orientiert sind. Das International Celestial Reference System ist das in der Astronomie übliche quasinertiale Referenzsystem.

      Ich habe keine Ahnung, was Ihre kryptischen Bemerkungen sollen, und ich vermute stark, Sie auch nicht.

      Bezüglich meiner Aussage, dass fast die gesamte Mission ab Tag 2 sich bei einem Erdabstand von mehr als 100000 km abspielt: Das ist so.

      Antworten
  2. Paul S sagt:
    7. April 2026 um 10:42 Uhr

    Was Vorteile und was Nachteile sind, hängt davon ab, ob Sie das Spiel gewinnen oder verlieren möchten.

    Wir spielen das Loser Game, zu dessen Varianten Krieg und Russisch Roulette gehören – jeder macht sich selber fertig, wer zuletzt noch steht, hat gewonnen, denn er kann sich an den Leichen der Verlierer mästen. Dazu gehört es auch, seinen Mitbewerbern bei ihren Bemühungen um Selbstzerstörung hilfreich zur Seite zu stehen.

    Stellen Sie sich die Welt als Eiswürfel und Schneematsch im Shaker vor. Falls diese Klumpen intelligent handeln, sehen Sie Chaos und Magie: Sie ändern plötzlich ihren Kurs und vermeiden Kollisionen, Schneebälle verhärten sich zu Eisklumpen und lösen sich gleich darauf zu Schneeflöckchen auf, um zu überleben, die Dinge verformen sich aktiv, um ganze Überlebensmaschinen zu bilden, selbst der kleinste Splitter kann schnell Allianzen bilden und zum größten Würfel im Becher anwachsen.

    Wenn Sie mit dem Schütteln aufhören und die Überlebenden auswerten, sehen Sie ein scheinbar zufälliges Ergebnis – Sie hätten nie im Voraus wissen können, wer das Spiel überlebt oder hinterher am besten dar steht, sodass Sie ihm die Goldmedaille verleihen.

    Falls aber keine Intelligenz im Spiel ist, können Sie den Zufallsfaktor vernachlässigen, denn Sie kennen die Sieger in Voraus, wenn Sie deren physikalische Eigenschaften kennen: Die größten, härtesten Eiswürfel werden alle anderen zermalmen.

    Amerika hält sich zumindest für den größten, härtesten Würfel im Becher. Solange die Welt dumm spielt, tut es gut daran, sie darin zu bestärken und den Becher zu schütteln, so stark es kann, denn ganz egal, wie viel es selbst einstecken muss – die Konkurrenz wird pulverisiert und bleibt am Ende an den großen Würfeln kleben.

    Das heißt, solange es eine Vorbildfunktion hat, solange die Anführer der Konkurrenz Mini-Mes des US-Präsidenten sind, ist es das Klügste, wenn es sich den Dümmsten wählt, den es im ganzen Land finden kann. Arschkriecher ohne eigenen Willen, wie Europa oder Russland, sind damit praktisch schon tot, werden entweder assimiliert oder ausgelöscht. Übrig bleibt China.

    Wenn Sie aber von Arschkriechern regiert werden, die im Selbstzerstörungsmodus agieren, müssen Sie bei Ihrer Liste die Vorzeichen ändern: Mit fossilen Energien können Trumps Mini-Mes viel effektiver Harakiri begehen als mit erneuerbaren, da hat man’s schneller hinter sich und tut weniger weh.

    Wenn Sie aber solche Intelligenzbestien wie Orban von den Thronen entfernen, der eine Allianz mit Polen und Russland gleichzeitig einzugehen versucht, während Russland und Deutschland gemeinsam gegen die Polen agieren, in Deutschland die Intelligenzbestien, die immer stur das machen, was für sie selbst gerade am besten ist, und dann dumm aus der Wäsche gucken, wenn morgen die Rechnung kommt und alle anderen das tun, was für sie selbst am besten ist und nicht für die Deutschen, wenn… Dann haben Sie nicht mehr das Europa Bismarcks, das sich in Bündnisse und Klüngel verheddert wie ein Kätzchen in einen Wollknäuel, bis nur noch ein Krieg den Gordischen Knoten durchschneiden kann.

    Das Europa lallender Idioten hat uns in ein für Europa stereotypes Schlamassel manövriert: Im Norden führen wir mit Amerika Krieg gegen die Russen, im Süden mit Amerika Krieg gegen den Iran und mit dem Iran und der ganzen Welt Krieg gegen Amerika. Und wenn Amerika uns als Konkurrenz betrachtet, dann ist es nur folgerichtig, dass es einen Klon des größten Idioten Europas, Vladimir Sonofabitch Putin, ins Weiße Haus wirft, damit er das Gleiche mit mehr Macht macht und den Becher noch stärker durchschüttelt.

    Kann nach hinten losgehen. Wenn Sie Feiglinge wählen, sichert das nicht den Frieden, im Gegenteil – Sie werden bei hysterischen Überreaktionen verheizt, wie man es bei Putin, Trump, Netanyahu klar sieht. Und wenn ein Trump der Welt die Wahl lässt, Amerika zu fressen oder mit Amerika gefressen zu werden, wenn er den russischen Geier mästet, der immer dann aufwacht, wenn er solche Schwäche wittert, und in Europa Hass, Frust und Hysterie anheizen – kann sein, dass wir zu den Sitten unserer Vorfahren zurückkehren.

    Und dann hat Montezumas Rache in Washington plötzlich ein Problem mit Sowjetnazi-Wikingern, die den USA den Cortez machen.

    Amerikas Schwäche erkennt man schon daran, dass es Kriege inszeniert, die es mit Absicht verliert. Das hat die gleiche psychologische Wirkung, wie das KGB auf die Russen, oder die Peitsche auf die Sklaven: Wir kriegen eh nix gebacken, hat alles keinen Sinn, fügen wir uns in unser Schicksal. Alle Aktivität, alle Aggression, entlädt sich unter den Sklaven, auf niedrigstem Level, und schwächt sie zusätzlich zur Resignation. Dadurch herrscht freie Bahn für machthungrige Bojaren wie Trump oder Musk oder die Fossilien-Bosse.

    Europa funktioniert einfach anders. Wir können uns kein Sparta leisten, in dem die Mehrheit Heloten sind, die von Gangsta-Cops-Krypteia und sonstigem 08/15 Terror-Gedöns schwach gehalten werden. Wir haben’s immer wieder versucht, und es endete immer wieder in Krieg, Aufständen, Massaker, Hexenjagden, denn ein solch schwaches System laugt unsere winzigen Fürstentümer blitzschnell aus.

    Das ging gut, solange der Rest der Welt weit, weit weg war, sich langsamer entwickelte und uns keine Konkurrenz machte, sodass nur schwache Nachbarsfürsten vom ewigen Loser Game Europas profitierten. Doch heute steht hier ein Attila, da ein Dschingis, dort ein Cortez, und sie schöpfen mit vollen Händen aus unserer Selbstzerfleischung.

    Wir brauchen einen eigenen Weg. Der weder der amerikanische noch der traditionelle ist. Wir sind eine Stadt im ewigen Häuserkampf, und wenn Klein-Europa namens New York all seine ethnischen Viertel halbwegs im Griff haben kann, dann können wir das auch. Wir können nicht auf die Ausbeutung von Sklaven bauen, wie China oder USA, denn wir haben weder die Ressourcen noch die fügsame Bevölkerung, die keine Alternativen hätte – die Zeit der Leibeigenen ist vorbei. Wir brauchen eine Wirtschaft der Freien, und eine solche Wirtschaft muss leistungsfähig sein, denn es ist viel billiger, viele Arme mit der Peitsche zu füttern, damit ein Reicher Zuckerbrot haben kann, als genug Zuckerbrot für alle zu beschaffen, und gerade so viel Peitsche zu verwenden, dass sie sich nicht gegenseitig peitschen und versklaven.

    Die Sonnenenergie, die uns Dezentralisierung in einer Zeit der Zentralisierung bietet, die die Kleinen vorläufig freier macht als die Großen – bis wir alle unsere Solarpanele selbst finanziert haben und man sie nur noch besteuern muss, kennt man ja vom Ansiedeln von Kleinbauern in neuen Ländern – kann da auf viele Arten nützlich sein.

    Aber sie gefährdet die Allmacht professioneller Versager, die Amerikas Loser Game mitspielen. Und sogar Amerika merkt, dass es das Loser Game nicht gewinnen kann, weil es viel zu viele harte Würfel im Becher gibt und darin selbst Riesen wie China zermahlen werden können.

    Wir brauchen ein Winner Game. Und dazu gehören auch Win-Win-Lösungen. Trumps Deals wirken wie alles, was die neue Rechte macht: Die richtigen Erkenntnisse, die richtige Idee, dann pervertiert man sie ins Gegenteil und erreicht das Gegenteil von dem, was man wollte. Ist halt so, wenn man Loser Game und Winner Game gleichzeitig spielen will – weil Kaputtmachen leichter ist als Aufbauen, gewinnt das Losen.

    Antworten
    • Avatar-Foto Michael Blume sagt:
      7. April 2026 um 11:38 Uhr

      Ja, @Paul S. – die Wirkungsweise erneuerbarer Friedens- oder fossiler Gewaltenergien lassen sich auch spieltheoretisch erkunden: Erneuerbare Heimatenergien basieren stärker auf kooperativen (Win-Win-)Spielen. Fossile Gewaltenergien führen häufiger zu konfrontativen Win-Lose-Spielen.

      Daraus erklärt sich auch ein großer Teil der Vorteils-Nachteils-Verteilung.

      Antworten
  3. Avatar-Foto Michael Khan sagt:
    7. April 2026 um 18:03 Uhr

    Ich habe die Trajektorie von Artemis 2 nicht nochmals selbst nachgerechnet, da ich davon ausgehe, dass die Kollegen der NASA ihr Fach verstehen. An der Free-Return-Trajektorie ist mir erst einmal nichts aufgefallen, wenn ich auch erstaunt war, dass das Manöber bei einer so großen Vorbeiflughöhe durchgeführt werden kann. Aber wie gesagt, extra nachgerechnet habe ich das nicht. Wenn Artemis 2 jetzt nicht zurück zur Erde kommt, hat sich bei denen jemand verrechnet, aber davon gehe ich nicht aus.

    Antworten

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