Spektrum.de
Tagebücher der Wissenschaft
  • Astronomie
    • AstroGeo
    • Go for Launch
    • RELATIV EINFACH
    • Sternbildung
    • Uhura Uraniae
  • Biologie
    • Die Sankore Schriften
    • Marlenes Medizinkiste
    • Meertext
    • MENSCHEN-BILDER
    • Via Data
  • Chemie
    • Fischblog
    • Via Data
  • Erde/Umwelt
    • AstroGeo
    • Der Anthropozäniker
    • Fischblog
    • KlimaLounge
    • Meertext
    • Mente et Malleo
  • IT/Tech
    • AstroGeo
    • Datentyp
    • Die Engelbart-Galaxis
    • Heidelberg Laureate Forum
    • Tensornetz
    • Via Data
  • Kultur
    • Denkmale
    • Die Engelbart-Galaxis
    • KlarText Blog
    • Medicine & More
    • Natur des Glaubens
    • Rechtsextremismus
    • Semantische Wettkämpfe
    • Uhura Uraniae
    • Über das Wissenschaftssystem
  • Mathematik
    • Heidelberg Laureate Forum
  • Medizin
    • Die Sankore Schriften
    • Fischblog
    • Marlenes Medizinkiste
    • Medicine & More
  • Physik
    • Hier wohnen Drachen
    • RELATIV EINFACH
    • Via Data
  • Psychologie/Hirnforschung
    • 3G
    • Babylonische Türme
    • Gedankenwerkstatt
    • HIRN UND WEG
    • Medicine & More
    • MENSCHEN-BILDER
    • Natur des Glaubens
    • Positive Psychologie und Motivation
    • Tensornetz

Tagebücher der Wissenschaft

Tagebücher der Wissenschaft

Artikel in der Kategorie ‘Allez les Blogs!’

alt

Nicht nur im Fußball sind Europas Länder ganz vorn dabei – auch in der Wissenschaft haben die Teilnehmerländer der Fußball-EM 2016 viel zu bieten. Die SciLogs nehmen Sie mit auf eine Rundreise durch die Forschungslandschaften der 24 Teilnehmerländer – zu weltbekannten Instituten ebenso wie zu hochspezialisierten Projekten, die nur innerhalb ihres Fachgebiets irgendwem ein Begriff sind.

Avatar-Foto

Island – auf dem Weg zur Wissensgesellschaft

Islands größter einzelner Arbeitgeber ist eine Universität. Und auch sonst hat man auf der Insel die Zukunft fest im Blick, berichtet Carolin Liefke. Weiterlesen

28. Juni 2016 | Von Scilogs Redaktion | Keine Kommentare
Avatar-Foto

Tschechien: Raus aus dem Zufriedenheits-Hamsterrad

Warum tschechische Ärzte nach Deutschland gehen – und weshalb einer von ihnen zurückging – erklärt Medizin-Bloggerin Trota von Berlin. Weiterlesen

22. Juni 2016 | Von Scilogs Redaktion | 1 Kommentar
Avatar-Foto

Spanien: Machtspiele

Die Konquistadores machten es vor – und selbst wenn rücksichtslos durchgesetzte Macht in der Politik nicht mehr üblich ist, auf dem Fußballplatz ist sie das zentrale Motiv. Michaela Brohm erklärt die Hintergründe. Weiterlesen

22. Juni 2016 | Von Scilogs Redaktion | Keine Kommentare
Avatar-Foto

Rumänien: Die Christianisierung des Abendlandes

Die Mehrzahl der Einwanderer in Deutschland kommt aus Osteuropa. Das hat folgen für uns – aber viel mehr noch für die Heimatländer, berichtet MIchael Blume Weiterlesen

19. Juni 2016 | Von Scilogs Redaktion | Keine Kommentare
Avatar-Foto

Frankreich: Und ewig lockt das Meer

Französische Naturalisten bauten Ende des 19. Jahrhunderts zwölf Meeresforschungsstationen auf, die es auch heute noch gibt. Mathilde Bessert-Nettelbeck stellt drei von ihnen vor. Weiterlesen

18. Juni 2016 | Von Scilogs Redaktion | Keine Kommentare
Avatar-Foto

Türkei: Lebensraum Chemielabor

Wie sieht der prototypische Wissenschaftler aus Sicht hochbegabter türkischer Jugendlicher aus? Tanja Baudson stellt eine Studie vor: Wissenschaftler sind meist männlich, haben Reagenzgläser und kommen selten an die frische Luft. Weiterlesen

17. Juni 2016 | Von Scilogs Redaktion | Keine Kommentare
Avatar-Foto

Russland: Der Herrscher der Symmetrien

Mendelejew entwickelte das Periodensystem der Elemente – das ist bekannt. Weniger oft hört man von einem anderen Russen, dessen Beitrag zur Chemie kaum weniger grundlegend ist: Jewgraf Stepanowitsch Fjodorow. Weiterlesen

17. Juni 2016 | Von Scilogs Redaktion | Keine Kommentare
Avatar-Foto

Irland: „Lady Computer“ und die Sonnenflecken

Im Jahr 1891 trat die irische Mathematikerin Annie Russell eine Stelle an der Königlichen Sternwarte in Greenwich an – der Beginn einer fruchtbaren Karriere, wie Florian Freistetter berichtet. Wir verbinden sie und ihre Arbeit heute mit dem Namen ihres Chefs, den sie zwischenzeitlich heiratete: Edward Maunder. Weiterlesen

17. Juni 2016 | Von Scilogs Redaktion | Keine Kommentare
Avatar-Foto

Wales: Kleine Sprache auf dem Weg in die digitale Welt

Diwrnod da! Die walisische Sprache gehört zu den keltischen Sprachen, die nur noch in wenigen Regionen Europas gesprochen werden. Kaum ein Drittel aller Waliser spricht die Sprache. Kann das Internet das gälische Erbe retten?

16. Juni 2016 | Von Scilogs Redaktion | Keine Kommentare
Avatar-Foto

Schweiz: Kuh und Glück

Die Schweizer sind laut Studien eines der glücklichsten Völker der Erde. Das Geheimnis der Eidgenossen, berichtet Bloggerin Trota von Berlin, liegt auch in ihren ungewöhnlichen vierbeinigen Freunden. Weiterlesen

15. Juni 2016 | Von Scilogs Redaktion | Keine Kommentare
Avatar-Foto

Kroatien: Abenteuerurlaub für die Wissenschaft

René Krempkow berichtet von zwei Konferenzen in dem Land an der Adria – und davon, welche enormen Verbesserungen die EU tatsächlich bei Auslandsreisen gebracht hat. Weiterlesen

13. Juni 2016 | Von Scilogs Redaktion | Keine Kommentare
Avatar-Foto

Italien: Kampf um den Titel

Nicht nur im Fußball ist Italien immer weit vorne mit dabei – auch beim Weltkulturerbe nimmt das Land eine Spitzenstellung ein. Doch die sieht es jetzt in Gefahr. China steht kurz davor, bei der Zahl der UNESCO-Weltkulturerbestätten zum Spitzenreiter aufzuschließen. Weiterlesen

13. Juni 2016 | Von Scilogs Redaktion | Keine Kommentare
Avatar-Foto

Ukraine: Das Land hinter den Nachrichten

Krieg, Vertreibung, Korruption und Klitschkos – viel mehr weiß man hierzulande nicht über das Land. Doch in Wirklichkeit ist die Ukraine ganz anders, berichtet Anna Müllner. Sie kommt nur so selten dazu. Weiterlesen

12. Juni 2016 | Von Scilogs Redaktion | Keine Kommentare
Avatar-Foto

Portugal: Ohne Moos nix los

Ohne Geld keine Wissenschaft – normalerweise jedenfalls. Claudia Davenport berichtet hier jedoch von einer Veröffentlichung, die dank der Großzügigkeit anderer Forscher zustande kam. Weiterlesen

11. Juni 2016 | Von Scilogs Redaktion | Keine Kommentare
Avatar-Foto

England: Die britischste aller Raumsonden

Andreas Morlok erzählt hier die Geschichte von Beagle 2, jener Raumsonde, die in den 90er Jahren quasi Teil des Britpop wurde und die schließlich an Weihnachten 2003 das gleiche Schicksal ereilte wie englische Nationalmannschaften im Viertelfinale. Weiterlesen

11. Juni 2016 | Von Scilogs Redaktion | Keine Kommentare
Avatar-Foto

Schweden: Den Blick fest nach oben gerichtet

Natürlich kann man in Nordschweden ganz großartig Polarlichter beobachten – aber in Kiruna, berichtet Kevin Gräff, gibt es auch eine Reihe Forschungseinrichtungen, die die Hochatmosphäre mit Radar und Raketen sondieren. Weiterlesen

10. Juni 2016 | Von Scilogs Redaktion | Keine Kommentare
Avatar-Foto

Albanien: Alle unter einem Hut

Das kleine Land an der Adria bietet gleich mehrere Überraschungen: Albanien ist nicht nur ein überwiegend islamisches Land mitten in Europa, sondern war einst auch quasi offiziell atheistisch, berichtet Michael Blume. Weiterlesen

10. Juni 2016 | Von Scilogs Redaktion | Keine Kommentare

RSS Meistgelesen bei spektrum.de

  • Am Bodensee: Mittelalterschiff in Konstanzer Kellerdecke entdeckt
  • Himmelsspektakel über Europa: Keine Sonnenfinsternisbrille? Fünf Tipps für den 12. August
  • Naturspektakel: Sonnenfinsternis – Wo könnte es noch Schutzbrillen geben?
  • Artenschutz: Kasachstan lässt den Tiger frei
  • Die fabelhafte Welt der Mathematik: Der beste Mathematikwitz der Welt

Bloggewitter

  • Allez les Blogs!
  • Bloggen für Kinder
  • Flucht nach Europa
Anzeige

Aktuelle Kommentare

  1. Realo sagt:
    13. August 2026 um 09:55 Uhr

    @ Michael Blume 13.08.2026, 07:19 Uhr

    Zitat: „Ja, @Realo – zu „Ruhm- und Streitsucht“ gehört leider auch Ihr Verhalten: Anstatt zum Thema des Blogposts etwas Konstruktives beizutragen, streuen Sie auch hier wieder nur Ressentiments gegen Zugewanderte.“

    Mir, als alten Mann, ist eine „ausgeglichene“ Denke, die möglichst alle Aspekte eines Problems, für ein „dafür und ein dagegen“ sorgfältig berücksichtigt, wichtig.

    Das „Ressentiment“ vom Beitrag, richtet sich genau genommen gegen mich selbst. Ich bin als Junger mit der gleichen „Denke im Hirn“, wie heute die Zuwanderer, herumgelaufen. (Wegen der Trümmerhaufen, war es etwas „ungemütlich“ bei uns….

    Eine Bekannte von uns ist nach Amerika ausgewandert und hat bei einem Heimatbesuch ordentlich „angegeben“. Z.B. mit einem Photo von ihrem „Straßenkreuzer“ und einem Gehalt dass bei uns ein Minister nicht bekommen hätte. Ich, als Jugendlicher (ca 15 Jahre), und viele meiner Kumpels, wollte natürlich auch auswandern.

    Die Eltern wollten uns erklären, dass wir doch nicht erwarten könnten, uns würde das Geld einfach nachgeworfen….. Es hat gedauert, bis wir wieder halbwegs realistisch denken konnten. Uns allmählich klar wurde, dass es keine „Geldscheißer“ gibt, nirgends auf der Welt…..

    Es ist klar, dass bei uns im Winter eher mehr an schwer kranken Menschen sterben, weil eine leichte Erkältung reicht und es ist aus. Aber auch die Hitze fordert viele Opfer….

    Es ist bei uns nicht opportun, darauf zu verweisen, dass die Russen in der Ostukraine genau so ihre Unabhängigkeit von der Ukraine wollen, wie umgekehrt, die Ukrainer von Russland unabhängig sein wollten. Oder dass die Russen Sewastopol nicht herausrücken wollten, wie die Ukrainer Odessa nicht hergeben wollen…..

    Eine weitere Nato Osterweiterung dürften die Russen beendet haben. (5000 Atombomben). Sie dürften ihre Bodenschätze eher nicht herausrücken wollen. Kann mir aber vorstellen, dass es ihnen eher egal ist, wenn die Nato ehemalige WP Staaten mit „Krediten pampert“….

    Ich, als Angehöriger eines Volkes dass beiden Ländern großes Leid zugefügt hat, (mein Vater war übrigens nur im WK1 an der Italienfront „Frontkämpfer“), würde beiden einen ehrlichen Frieden und ein kooperatives Zusammenleben wünschen. Dass auch die Ukraine ein wohlhabendes Industrieland wird und sich beide Länder bestens gegenseitig „aushelfen und glücklich“ werden.

    Ich bin doch für die post-fossile Transformation und die Nutzung von Höchsttechnologie um das Problem der Klimaerwärmung zusätzlich zu bekämpfen. Nur den Kopf in den Sand zu stecken und Transformationsprobleme einfach zu ignorieren, nicht einmal anzusprechen, das halte ich für keine gute Idee….

    Antworten
    • Avatar-Foto Michael Blume sagt:
      13. August 2026 um 10:26 Uhr

      @Realo

      Und schon wieder verbreiten Sie die fossil-faschistische Propaganda von Wladimir Putin, der auch gegen die Zusage des Budapester Memorandums von 1994 einen völkerrechtswidrigen Angriffskrieg startete und Hunderttausende auch russischer Menschen zum sinnlosen Tod führte – und führt.

      Und so wortreich Sie auch versuchen, Ihre fossile Tyrannophilie zu verkleiden, so bleibt doch das simple Fakt bestehen: Solarpunks wie ich mit Wärmepumpe und Elektroauto begrenzen nicht nur die globale Erhitzung, sondern auch die fossilen Preisanstiege für Menschen wie Sie. Zudem stoppen erneuerbare Friedensenergien die Finanzierung von Diktaturen und Kriegen – wie den russischen Angriff auf die souveräne Republik der Ukraine.

      Eigentlich sollten Sie uns also dialogisch wertschätzen können. Doch das gelingt Ihnen nicht, zu tief haben Sie sich in Externalisierung und Freund – Feind – Dualismus verloren.

      Damit Sie uns hier keine weitere Zeit stehlen, sperre ich Sie für Ihre menschenverachtende Putin-Propaganda hier auch für den August. Und ehre damit die ukrainischen und die russischen Menschen, die der Diktator auf dem Gewissen hat und die von feigen Menschen wie Ihnen auch noch verhöhnt werden. Mein Wissenschaftsblog steht für Ihre fossile Putin-Propaganda nicht zur Verfügung. Punkt.

      Antworten
  2. Avatar-Foto Michael Blume sagt:
    13. August 2026 um 10:21 Uhr

    Ach, @NI – Sie schrieben:

    „Also, vergessen sie die Frauenfeindlichkeit, Frauen sind die besseren Menschen.“

    Mein Anliegen wäre es ja, endlich von gruppenbezogenen Ab- und Aufwertungen weg zu kommen und die je einzelne Person wahrzunehmen. Genau das wäre ja das Übersteigen des gruppenbezogenen Freund – Feind – Dualismus.

    Aber der jeweilige Weg dahin ist weit und schwer. Und nicht alle wollen oder können ihn gehen.

    Antworten
  3. Avatar-Foto Michael Blume sagt:
    13. August 2026 um 10:13 Uhr

    Lieben Dank, @Manfred Reichelt 🙏

    Falls Sie eine freundliche und dialogische Rückmeldung schätzen: Ich schätze spirituelle Philosophie sehr, wenn ich auch den Panentheismus höher schätze als den Pantheismus. Denn vor lauter Nachsinnen über „Ich“ und „Urgrund“ kommen mir die Mitmenschen und die Mitwelt zu kurz. Ich mag nicht gerne exklusiv und mystisch nur ums Ich kreisen, sondern mich bewegt das dialogische (!) Ich und Du der Liebe und unterstützenden Tat zwischen den Wesen und in der Zeit. Gott mögen wir als Urgrund glauben, doch dies sollte die reale Vielfalt nicht entwerten.

    So sind etwa meine Ehefrau und unsere Kinder für mich nicht einfach nur Ausdrücke eines übergroßen Ich, sondern jeweils eigenständige Dus. Ein nicht-dialogischer Monismus würde ihnen nicht gerecht.

    https://scilogs.spektrum.de/natur-des-glaubens/der-deutschsprachige-monismus-nach-ernst-haeckel-martin-buber-und-karl-popper/

    Habe daher auch im Hinblick auf Ihre Ausführungen mal Felo.ai gepromptet, um Ihnen ein paar Bezüge zwischen dem Ich-Du-Ansatz von Martin Buber & dem dialogischen Monismus anzubieten:

    Der **dialogische Monismus** steht Martin Bubers Ich-Du-Ansatz grundsätzlich nahe, sofern er darunter versteht, dass Wirklichkeit nicht aus voneinander isolierten Substanzen besteht, sondern sich primär in Beziehung und Gespräch erschließt. Er übernimmt damit Bubers Kritik am vereinzelten, selbstgenügsamen Ich. Zugleich geht er über Buber hinaus oder verändert dessen Akzent, wenn er die dialogische Bezogenheit als Ausdruck einer letzten Einheit des Wirklichen deutet.

    ## Gemeinsamer Ausgangspunkt: Das Ich entsteht in Beziehung

    Buber zufolge gibt es kein Ich unabhängig von seiner jeweiligen Grundbeziehung: Es gibt das Ich des Wortpaares **Ich-Du** und das Ich des Wortpaares **Ich-Es**. Das Selbst ist somit nicht zuerst ein abgeschlossenes Inneres, das später Beziehungen eingeht, sondern bildet sich im Bezug auf ein Gegenüber.[1]

    Der dialogische Monismus teilt diese relationale Sicht. Er wendet sich gegen einen **substanziellen Dualismus**, der Ich und Welt, Geist und Körper oder Subjekt und Objekt als grundsätzlich getrennte Bereiche auffasst. Dialog ist dann nicht bloß Austausch zwischen bereits fertigen Individuen, sondern eine Grundform, in der Personen und Sinn überhaupt hervortreten.

    ## Bubers entscheidender Vorbehalt gegen die Verschmelzung

    Bubers Ich-Du-Beziehung ist aber keine Aufhebung der Differenz zwischen den Beteiligten. Das Du bleibt ein wirkliches Gegenüber: Es darf weder zum Objekt eines Nutzens, Wissens oder einer Kontrolle gemacht noch in einem übergeordneten Ganzen absorbiert werden. Genau darin unterscheidet sich das Ich-Du vom Ich-Es-Verhältnis, in dem der andere vor allem als Gegenstand des Denkens und Handelns erscheint.[4]

    | Gesichtspunkt | Martin Buber: Ich-Du | Dialogischer Monismus |
    | — | — | — |
    | Grundidee | Unmittelbare, gegenseitige Begegnung von Ich und Du | Wirklichkeit bzw. Bewusstsein ist grundsätzlich relational und einheitlich |
    | Bedeutung der Differenz | Unverzichtbar: Das Du bleibt Gegenüber | Kann stärker als Moment oder Ausdruck einer tieferen Einheit gedeutet werden |
    | Gefahr | Verdinglichung des Du zum „Es“ | Auflösung der Alterität in eine allumfassende Einheit |
    | Gemeinsamer Nenner | Kritik am isolierten Ich und an instrumentellen Beziehungen | Kritik an Trennung und atomistischem Individualismus |

    ## Einheit als Beziehung, nicht als Identität

    Mit Buber vereinbar ist ein Monismus daher nur, wenn „Einheit“ **nicht Gleichmacherei oder Verschmelzung** bedeutet. Man könnte dann sagen: Ich und Du sind nicht zwei völlig unabhängige, abgeschlossene Dinge; sie gehören in einer gemeinsamen Beziehungswirklichkeit zusammen. Dennoch sind sie nicht dasselbe.

    Würde der dialogische Monismus hingegen behaupten, das Du sei letztlich nur eine Erscheinungsform desselben einen Bewusstseins oder Wesens, geriete er in Spannung zu Buber. Denn das würde die Eigenständigkeit und Unverfügbarkeit des Anderen gefährden. Buber versteht echte Begegnung gerade als ein Ereignis, das sich nicht erzwingen oder vollständig verfügbar machen lässt.[1]

    ## Die religiöse Dimension

    Bei Buber hat die dialogische Struktur zudem eine theologische Spitze: Die grundlegende Form des Ich-Du-Verhältnisses ist die Beziehung zum **„ewigen Du“**, also zu Gott. Diese Beziehung ist für ihn das Modell und die Ermöglichungsbedingung menschlicher Ich-Du-Beziehungen.[4]

    Ein dialogischer Monismus kann daran anschließen, wenn er die Einheit des Wirklichen religiös als umfassenden Zusammenhang versteht. Er weicht aber von Buber ab, falls Gott lediglich als unpersönliches Ganzes, Weltprinzip oder Identität von allem aufgefasst wird. Buber betont die Anrede und Antwort, also eine personale Beziehung, nicht das Aufgehen des Menschen in einem Einen.

    **Kurz gesagt:** Der dialogische Monismus ist mit Buber kompatibel, wenn er Einheit als **relationale Verbundenheit bei bleibender Andersheit** versteht. Er widerspricht Buber dort, wo die Einheit die reale Begegnung mit einem eigenständigen Du in eine bloße Selbstbeziehung eines allumfassenden Einen verwandelt.

    [1] https://www.samwoolfe.com/2022/01/book-review-i-and-thou-martin-buber.html
    [2] https://www.lustaufleben.at/fachartikel_psy/martin-buber-dialog-und-begegnung/
    [3] https://edg.hypotheses.org/lektueresitzung-martin-buber-ich-und-du-9-11-2017
    [4] https://www.britannica.com/topic/I-Thou
    [5] https://www.grin.com/document/109230?srsltid=AfmBOoqAAIgwUeak9X2E_R2qDNFGn__tYW7PzaifqDNXlcqIYbg00-Lm
    [6] https://www.friedrich-verlag.de/friedrich-plus/sekundarstufe/religion/mensch/der-mensch-wird-am-du-zum-ich-11594
    [7] https://dokumen.pub/martin-buber-werkausgabe-band-4-schriften-ber-das-dialogische-prinzip-9783641248536.html
    [8] https://www.facebook.com/groups/umclergy/posts/10161514111937257/
    [9] https://philarchive.org/archive/SHOTBF
    [10] https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/9474523/
    [11] https://digitalcommons.luthersem.edu/phd_theses/9/
    [12] https://plato.stanford.edu/entries/buber/
    [13] https://www.saybrook.edu/unbound/martin-buber-prejudgment/
    [14] https://de.wikipedia.org/wiki/Ich_und_Du_(Buber)
    [15] https://www.researchgate.net/publication/366390999_Therapeutische_Aspekte_bei_Martin_Buber

    Antworten
  4. Manfred Reichelt sagt:
    13. August 2026 um 09:27 Uhr

    Nein, die wird es wohl kaum abholen. Ich denke auch nicht, dass sie einen solchen Blogbeitrag aufrufen. Aber klar, wir sollten mit ihnen auf eine angemessene Art kommunizieren können.

    Antworten

SciLogs bei sozialen Netzwerken

  • Twitter
  • Facebook
  • RSS Feed

Spektrum.de Newsletter abonnieren

Bleiben Sie auf dem Laufenden mit dem kostenlosen Spektrum.de Newsletter - fünf Mal die Woche von Dienstag bis Samstag!

©2026 Tagebücher der Wissenschaft | SciLogs - Wissenschaftsblogs | Über SciLogs | Impressum | Nutzungsbedingungen | Datenschutz | Cookie-Einstellungen

Top