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Alle Artikel von Scilogs Redaktion

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Wegschauen, Verschweigen, Verdrängen

Wie rechtsextremes Gedankengut durch erfolgreiches Ignorieren salonfähig wird, darüber reflektiert Jürgen vom Scheidt in seinem Beitrag zum düsteren 9. November. Weiterlesen

09. Nov. 2015 | Von Scilogs Redaktion | Keine Kommentare
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Fragen über Zahlen

Der Wirtschaftsjournalist Winand von Petersdorff-Campen warnt in der Frankfurter Allgemeinen Zeitung vor übermäßig optimistischen Annahmen über den wirtschaftlichen Nutzen von Einwanderung. Markus Pössel hat seine Zahlen nachgerechnet. Weiterlesen

14. Okt. 2015 | Von Scilogs Redaktion | Keine Kommentare
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Flüchtig im Labyrinth

Jürgen vom Scheidt erinnert sich an seine erste Flüchtlingserfahrung – sie liegt schon eine Weile zurück – und bezieht sie auf die heutige Gegenwart. Weiterlesen

01. Okt. 2015 | Von Scilogs Redaktion | Keine Kommentare
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Göttliche Gastlichkeit

Im antiken Griechenland war Fremdenfeindlichkeit Sakrileg – der Göttervater persönlich galt als Schutzherr der Vertriebenen. Die moderne Nation hat sich von diesem Ideal entfernt, aber eben auch nicht überall. Weiterlesen

23. Sep. 2015 | Von Scilogs Redaktion | Keine Kommentare
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Prominente Flüchtlinge aus der Wissenschaft

Auch Wissenschaftler und Wissenschaftlerinnen müssen fliehen – in der Vergangenheit auch aus Europa. Andreas Morlok nennt einige bekannte Namen. Weiterlesen

18. Sep. 2015 | Von Scilogs Redaktion | Keine Kommentare
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Satire und Schmerzgrenze

Die Zeitschrift Charlie Hebdo steht wegen einer angeblich geschmacklosen Karikatur (mal wieder) am Pranger. Anna Müllner erklärt, warum die Empörung unangemessen ist. Weiterlesen

18. Sep. 2015 | Von Scilogs Redaktion | Keine Kommentare
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Die Macht der Bilder

Was sehen wir von Flüchtlingen – und was sehen Flüchtlinge von Deutschland? Mathilde Bessert-Nettelbeck hat eine Expertin gefragt und macht sich Gedanken über die Rolle, die Fotografien dabei spielen. Weiterlesen

16. Sep. 2015 | Von Scilogs Redaktion | Keine Kommentare
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Willkommenskultur einmal andersherum

Man muss nicht unbedingt geflohen sein – auch wer aus beruflichen Gründen in anderen Ländern lebt, ist auf die örtliche Willkommenskultur angewiesen. Gunnar Ries berichtet von seinen Erfahrungen in Ostafrika. Weiterlesen

16. Sep. 2015 | Von Scilogs Redaktion | Keine Kommentare
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Kindliches Anspruchsdenken

Gabriele Baudson wundert sich: Was sind das für Menschen, denen selbst die ganze Welt offen steht, die aber Flüchtlingen selbst noch die geringste Fürsorge neiden? Ein persönlicher Erlebnisbericht.

14. Sep. 2015 | Von Scilogs Redaktion | Keine Kommentare
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Begehrte Flüchtlinge

Eva Bambach berichtet von ihren hugenottischen Vorfahren, die einst nach Deutschland kamen – und dort keineswegs als Bedrohung empfunden wurden. Im Gegenteil, die Neuankömmlinge waren begehrt und umworben. Weiterlesen

13. Sep. 2015 | Von Scilogs Redaktion | Keine Kommentare
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Migranten, psychologisch

Wer seine Heimat verlässt, hat es schwer, denn woanders ist es … anders. PTSD und Psychosen sind nicht seltene Folge und auch die Bewohner des Ziellandes stehen vor Herausforderungen. Weiterlesen

12. Sep. 2015 | Von Scilogs Redaktion | Keine Kommentare
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Die „besorgten Bürger“ vom Persischen Golf

Warum nehmen gerade die reichen arabischen Ölstaaten praktisch keine Flüchtlinge auf, während andere islamisch geprägte Staaten und auch Europa teils Millionen Kriegsvertriebene beherbergen? Diese „arabischen Rassisten“ sind Brüder im Geiste der hiesigen „besorgten Bürger“, erklärt …

11. Sep. 2015 | Von Scilogs Redaktion | Keine Kommentare
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Etwas Normalität im Hörsaal

Auch wer es auf der Flucht vor Krieg und Not nach Deutschland geschafft hat, ist noch in einer Ausnahmesituation. Ein kleines bisschen Normalität bieten jene Orte, die seit jeher Menschen unterschiedlicher Nationalitäten zusammen bringen: Die Hochschulen. Weiterlesen

11. Sep. 2015 | Von Scilogs Redaktion | Keine Kommentare
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Nur Zwang von außen löst die Krise

Die Ursachen für die Syrienkrise stammen von außerhalb des Landes, also muss auch die Lösung von außen kommen, erklärt der syrische Student George Krait im Interview mit Beatrice Lugger. Nur durch einen erzwungenen Friedensschluss lasse …

11. Sep. 2015 | Von Scilogs Redaktion | Keine Kommentare
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Flattern in Schwerelosigkeit

Schmetterlinge können Fliegen – dann sollte es ihnen doch nichts ausmachen, schwerelos durch eine Raumstation zu fliegen, oder? Ganz so einfach ist die Sache aber doch nicht, erklärt Ute Gerhardt. Weiterlesen

05. Juni 2015 | Von Scilogs Redaktion | Kommentare deaktiviert für Flattern in Schwerelosigkeit
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Wie entsteht ein Artikel für eine Zeitschrift? – zweiter Teil

So ein Text ist ja ganz nett, aber wie wird ein Artikel wirklich schön? Dafür gibt es spezialisierte Leute, die den ganzen Tag nichts anderes machen. Weiterlesen

26. Mai 2015 | Von Scilogs Redaktion | Keine Kommentare
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Wie entsteht ein Artikel für eine Zeitschrift? – erster Teil

In Zeitschriften (die Dinger aus Papier, die es am Kiosk gibt) stehen viele spannende Artikel – aber wie kommen sie da rein? Unser investigativer Blogger Martin Huhn hat sich umgeguckt. Weiterlesen

26. Mai 2015 | Von Scilogs Redaktion | Keine Kommentare
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Die größte Gefahr für einen Astronauten besteht darin, zu ertrinken – Siebter Brief

Wie sehen die Raumanzüge der Zukunft aus und was muss man beachten, wenn man einen baut? Das erklärt Eugen Reichl im siebten Brief. Weiterlesen

26. Mai 2015 | Von Scilogs Redaktion | Keine Kommentare
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Die größte Gefahr für einen Astronauten besteht darin, zu ertrinken – Sechster Brief

Nach den letztes, teils lebensgefährlichen Folgen zeigt Eugen Reichl, dass man auch wesentlich bequemer im Weltall rumkurven kann: Mit dem EMU – dem Raumanzug der neuesten Generation. Weiterlesen

14. Apr. 2015 | Von Scilogs Redaktion | Keine Kommentare
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100 Jahre Tunguska

Es liegt in der Natur der Sache, dass ein Kind zu den Eltern aufschaut … und ihnen dann im Lauf der Zeit über den Kopf wächst. Tatsächlich scheint jede neue Generation die alte in der …

21. Juni 2008 | Von Michael Khan | 8 Kommentare
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Aktuelle Kommentare

  1. Realo sagt:
    15. Oktober 2026 um 10:13 Uhr

    Ich möchte in einer höchst aktuellen Angelegenheit, Rentenproblem, Bas Rücktritt,…. „besondere“ Sichtweisen zur Diskussion stellen, obwohl sie eigentlich kaum zum Blogthema passen. (Bitte um Entschuldigung).

    Der Digital Minister Wildberger hat es auszusprechen gewagt (Maschinen, KI ,…Steuern). Es ist heikel und bei seinen Parteigenossen eher verpönt. Ich befürchte dass er bald mit einem „Maulkorb“ herumlaufen muss…..

    Es geht darum, dass Maschinen, Computer, Roboter, KI,…. immer mehr und bessere Arbeit verrichten können, aber die Kosten für den Staat und die Sozialausgaben haben nur die arbeitenden Menschen als Steuern und Sozialabgaben zu tragen.

    Andererseits können z.B. Bauarbeiten, derzeit noch nicht gut, von Robotern ausgeführt werden. Die können einfach nicht auf einem Baugerüst „herumturnen“, (wie wärs, liebe Chinesen…) Ziegel verlegen und die Wände verputzen…. Das macht, abgesehen von der Gewinnfrage, den Wohnungsbau so teuer.

    Keiner will flexibel einen neuen Job in einer anderen Stadt annehmen, weil er sich die neuen Wohnkosten nicht leisten kann.

    Maschinen/Roboter haben im Prinzip derzeit keine Empfindungen, daher wäre es ihnen völlig egal, wenn sie Steuern zahlen müssten, 24 Stunden am Tag maximal ausgebeutet werden, oder von einem Baugerüst abstürzen,…..

    „Maschinen“ könnten nicht nur direkt für den Staat „arbeiten müssen“ um die z.B. in der Nacht herumstehenden Ressourcen besser zu nutzen, oder auch als „Lernmaschinen“, um endlich das Fiasko im Schulbereich anzugehen, herhalten müssen, sondern auch für ihre sehr hohe Arbeitsleistung auch nur leicht besteuert werden….

    Allerdings achten die meisten Unternehmer darauf, die „Maschinen“ nur zum eigenen Vorteil zu nutzen, selbstverständlich keine Maschinensteuern zu zahlen und Konkurrenzdruck auf die „Arbeitenden“ zu erzeugen. Mit rühmlichen Ausnahmen in der CDU, wie z.B. Herr Wildberger.

    Man kann die Menschen nicht zwingen, immer mehr Steuern zahlen, oder länger arbeiten zu müssen, gleichzeitig entsorgt man sie einfach aus dem Job in die Arbeitslosigkeit, wenn sie durch Maschinen ersetzt werden können….

    Besonders im Alter, wenn sie den Arbeitgebern zu teurer kommen, oder zu wenig leistungsfähig werden. Der Widerspruch, die „kognitiven Dissonanzen“, einerseits aus dem Job entfernt und gleichzeitig gezwungen zu werden, länger arbeiten zu müssen, macht die Menschen „verrückt“….

    Ich persönlich wäre zwar, derzeit noch, zögerlich beim bedingungslose Grundeinkommen (BGE), aber zum optimalen Zeitpunkt sollte es behutsam eingeführt werden. Das Problem der zu generierenden und verteilenden Arbeit, bzw. Steuern, hat auch einen Zusammenhang mit der Diskussion über das BGE.

    Die Frage ist extrem komplex. Bedeutende Persönlichkeiten aus Wirtschaft, Wissenschaft, Philosophie,…. erahnen das Problem und diskutieren auch darüber.

    Persönlichkeiten, die sich dieser extrem wichtigen Frage stellen wollen oder wollten wären:
    Götz Werner (verstorben), der Gründer der Drogeriemarktkette dm.
    Michael Bohmeyer, Josef Zotter,….

    Besonders wichtige Persönlichkeiten:
    Elon Musk & Sam Altman. International unterstützen prominente Tech-Unternehmer das Konzept – primär als sozialpolitische Antwort auf den rasanten Fortschritt durch Künstliche Intelligenz (KI) und die Automatisierung von Arbeitsplätzen.

    Aber auch Dieter Althaus, immerhin aus der CDU, imponiert mir als „Entwickler“ des „Solidarischen Bürgergeldes“. Sein Konzept gilt als bürgerlich-konservativer Ansatz, bei dem das BGE mit dem Steuersystem verrechnet wird.

    Weitere Persönlichkeiten: Katja Kipping (Die Linke), Sabine Leutheusser-Schnarrenberger (FDP),

    Richard David Precht meint, dass die Digitalisierung und Automatisierung die klassische Erwerbsarbeit langfristig verändern werden und das BGE eine soziale Brücke in die Zukunft baut.

    Sascha Lobo, Joseph Beuys (verstorben), ….

    Die extrem komplexen Probleme sind von Fachleuten kooperativ zu definieren und zu lösen, können doch nicht einfach auf eine politische Funktionärin, wie Frau Bas „abgeladen“ werden, „mach das mal und zwar dalli, dalli“, das ist abwegig….

    Antworten
    • Avatar-Foto Michael Blume sagt:
      15. Oktober 2026 um 10:41 Uhr

      Danke für Ihren Einwurf, @Realo – der zumindest indirekt schon auch meine demografischen und politischen Ansagen aus dem Interview berührt.

      Vorab aber freue ich mich schon mal darüber, dass auch Sie erkannt haben, dass es eine absurde Überforderung von Parteivorsitzenden und Ministerinnen ist, auch noch „nebenher“ die Arbeit des Bundestages, der Legislative, des Gesetzgebers, mit zu übernehmen!

      Ich postete dazu:

      Eigentlich wäre der deutsche Bundestag für die Gesetzgebung zuständig, die Legislative. Die Federführung auch für komplexe Gesetze könnten Abgeordnete der Regierungsfraktionen übernehmen.

      Stattdessen griffen MdB Bärbel Bas (SPD) an, weil sie von ihr als Ministerin die Gesetzentwürfe erwarten. Und Lars Klingbeil (SPD) erklärt, dass Rentengesetz-Details noch im „Koalitionsausschuss“ der Parteivorsitzenden verhandelt werden müssten – ein nichtöffentliches Gremium, das es im Grundgesetz gar nicht gibt.

      Dazu Auftritt Markus Söder (CSU), der weder Bundestag noch Bundesregierung angehört, sondern nur CSU-Parteivorsitzender ist.

      Seit 1961 schreitet die mimetische Entmachtung des Bundestages in Deutschland immer weiter voran. Und inzwischen hat sich die politische & mediale Praxis so weit vom Grundgesetz entfernt, dass MdB nur noch über Ministerinnen schimpfen, aber selbst keine Gesetze mehr erarbeiten können. Das führt zu Bitterkeit & Vertrauensverlusten.

      https://digitalcourage.social/@BlumeEvolution/117431919663276508

      Auch beobachten Sie – nach meiner Einschätzung zu Recht – den Verlust von Arbeitsplätzen durch „Maschinen, Computer, Roboter, KI“, wobei ich noch den Nachfrage- und Investitionsrückgang durch die säkulare Geburtenimplosion hinzunehmen würde. Darüber hatten wir ja auch schon am Beispiel China gebloggt und diskutiert, das seine Nachfrageschwäche nur noch durch massive Exportsubventionen und den schnellen Aufbau von Militär zu überdecken vermag:

      https://scilogs.spektrum.de/natur-des-glaubens/china-zwischen-demografischer-geburtenimplosion-und-ki-robotik-zukunft/

      In Eurasien einschließlich Europas und auch in den Amerikas beobachte ich bereits ein schnelles Verebben der ländlichen Regionen und eine Zuwanderung in die Städte, was einerseits zu regionalem Immobilien-Leerstand und andererseits zu überhöhten Mieten führt. Die Folgen hatte ich im Interview so beschrieben:

      Ich sehe große Parallelen zu der Situation in Frankreich. Der Rechtsruck ist tendenziell vor allem ländlich und männlich geprägt, der Linksruck eher urban und weiblich – beide Seiten sind anschlussfähig an den religiösen Antisemitismus und alle können sich mit Israel und dem Judentum auf ein gemeinsames Feindbild einigen.

      Ein drastisches Beispiel für die demografisch-politische Rechtsmimesis ist derzeit Sachsen-Anhalt, dessen neu gewählter Landtag sich gerade mit einer AfD-BSW-Querfront vor dem fossilen Tyrannen und Massenmörder Wladimir Putin in den Staub geworfen hat:

      Magdeburg (epd). Mit den Stimmen von AfD und BSW hat der neue Landtag von Sachsen-Anhalt ein sofortiges Ende sämtlicher Ukraine-Hilfen und die Aufhebung der Sanktionen gegen Russland verlangt. Ein entsprechender Antrag der beiden Fraktionen mit dem Titel „Friedensgespräche statt Ausweitung des Krieges in der Ukraine“ wurde in einer außerordentlichen Sitzung am Mittwoch in Magdeburg mehrheitlich angenommen. AfD und BSW kommen im neuen Landtag zusammen auf 44 der 83 Stimmen.

      Die Aussprache war von lauten Zwischenrufen geprägt. Der geschäftsführende Ministerpräsident Sven Schulze (CDU) sowie Redner von CDU, SPD, Grünen und Linken verurteilten den Antrag scharf. […]

      Für die Landesregierung verwies der geschäftsführende Ministerpräsident Schulze auf die zivilen Opfer der russischen Angriffe. Diesem Land und den Menschen die Unterstützung entziehen zu wollen, sei „beschämend“. Russland sei gefordert, den Krieg zu beenden. Schulze nannte den Antrag mit Blick auf die geplante Ministerpräsidenten-Wahl im Dezember ein „Brautgeschenk an das BSW“.

      SPD-Fraktionschefin Katja Pähle sprach von einer „billigen Inszenierung“. Der Parlamentarische Geschäftsführer der Grünen-Fraktion, Olaf Meister, betonte, der Landtag sei der völlig falsche Ort für das Thema. Linken-Fraktionschefin Eva von Angern nannte den Antrag „eine Attrappe“ und „Schmierentheater“. Er gaukle Handlungsfähigkeit vor, wo keine vorhanden sei.

      AfD-Fraktionschef Ulrich Siegmund, der sich im Dezember zum Ministerpräsidenten wählen lassen will, sprach dagegen von einem guten Tag. Erstmals seit Kriegsbeginn vor viereinhalb Jahren gehe von einem deutschen Parlament eine Friedensinitiative aus. Insgesamt würden 125 Milliarden Euro für Ukraine-Hilfen ausgegeben, „die unserem eigenen Land vorenthalten wurden“. Siegmund forderte: „Unser Geld für unser Land.“

      https://www.evangelisch.de/inhalte/260045/14-10-2026/sachsen-anhalts-landtag-beschliesst-afd-bsw-antrag-zu-ukraine-krieg

      Was die AfD-BSW-Putinknechte hier gezielt übersehen und verdrängen ist, dass „unser Geld“ – auch Ihres, @Realo – den Diktator und dessen Angriffskrieg finanziert.

      Immerhin erkennt heute Tobias Heimbach im Leitartikel der Stuttgarter Zeitung die „Falsche Richtung“ auch der Gaslobbyistin & Bundesministerin Katherina Reiche (CDU):

      „Da es hierzulande kaum Rohstoffe gibt, müssen Öl, Kohle und Gas größtenteils importiert werden. 80 Milliarden Euro gibt Deutschland dafür jedes Jahr aus.

      Je mehr Energie aus Wind und Sonne kommt, desto weniger Geld muss für Energie ins Ausland fließen.“

      Erneuerbare sind Heimat-, Wohlstands- & Friedensenergien.

      Wer sie – wie Trump & Reiche – gezielt sabotiert, nimmt Gewalt gegen Menschen und Mitwelt zynisch in Kauf.

      https://digitalcourage.social/@BlumeEvolution/117443665885912867

      Nach meiner Erwartung werden wir also eine Debatte über ein Bürgergeld führen können – sobald wir die fossile Verschwendung & Kriegsfinanzierung überwunden, stattdessen erneuerbare Heimat-, Friedens- und Wohlstandsenergien durchgesetzt haben. Bisher lassen wir ja leider zu, dass Energie-Milliarden ins Ausland fließen – oft noch direkt in die Taschen unserer militärischen Feinde, gegen die wir uns dann wiederum mit weiteren Rüstungs-Milliarden verteidigen…

      Antworten
  2. Avatar-Foto Michael Blume sagt:
    15. Oktober 2026 um 10:44 Uhr

    Ja, @Marie H. – da sind wir dann einer Meinung! Kultur, insbesondere Herzensbildung ist überaus wertvoll, sinnhaft und der Förderung würdig.

    Gleichwohl befürchte ich aufgrund der Datenlage, dass sie derzeit gegen die seit 2012 eskalierende, digitale Thymotisierung durch die toxische Macht der algorithmischen Konzernmedien nicht ankommt.

    Aber mir scheint, da meinen wir beide schon eigentlich das Gleiche.

    Antworten
  3. Marie H. sagt:
    15. Oktober 2026 um 10:36 Uhr

    Besten Dank!

    Ich bin weder so naiv oder dumm zu glauben,

    „wie etwa Theaterbesuche alleine gegen die toxischen Algorithmen… bestehen könnten.“

    Dennoch halte ich – in welcher Form auch immer – die Vermittlung ideeller Werte und Herzensbildung nicht für überflüssig. Imho

    Antworten
  4. Marie H. sagt:
    15. Oktober 2026 um 10:24 Uhr

    @Tobias Jeckenburger 15.10., 00.03

    „Im Zweifelsfall wäre ich dann doch eher für Eigenverantwortung.“

    Eigenverantwortung ist ein wichtiger Punkt.

    War und bin Nichtraucherin, Alkohol nur bei besonderen Anlässen und dann nur wenig, nie Drogen genommen.

    Dennoch hat mich eine chronische Erkrankung erwischt. Die Wissenschaft hat noch nicht herausgefunden, wo die Ursachen dafür liegen. Eigenverantwortung? Prophylaxe? Prävention?

    Um die Symptome zu beherrschen, benötige ich Medikamente. Ich bin also ein Kostenfaktor.

    Ab 2027 erhöht sich meine Zuzahlung bei den Medikamenten.

    Mir wäre es auch lieber, wenn ich diese nicht brauchen würde.

    Die Alternative zum Verzicht auf die Medikamente hat etwas Endgültiges.

    Antworten

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