Homeoffice und soziale Isolation

Die Pandemie hat unser Leben verändert: anderer Lebens- und Arbeitsrhythmus, weniger Kontakte und Erlebnisse, neue Gewohnheiten und Sorgen. Was bewirken sie in unserem Gehirn? Wir haben uns gefragt, warum Videokonferenzen auf Dauer so anstrengend sind und wie das Gehirn auf soziale Isolation reagiert. Antworten darauf liefert die Kunstfigur des schrulligen Neurowissenschaftlers Dr. Mondino. 

Das erschöpfte Gehirn – Dr. Mondino im Homeoffice

Bist Du auch im Homeoffice, hängst in einer Videokonferenz nach der anderen und fühlst Dich am Ende des Tages absolut platt? Kein Wunder, denn Videokonferenzen sind auf Dauer für das Gehirn nicht nur anstrengend, sie aktivieren auch in einem geringeren Maße das Belohnungssystem und machen deshalb nur wenig Spaß. Dr. Mondino erklärt, welche Herausforderungen virtuelle Treffen für das Gehirn darstellen und warum sie im Vergleich zu realen Begegnungen weniger Glücksgefühle auslösen.

Homeoffice – Warum sind Videokonferenzen so anstrengend?

Das isolierte Gehirn – Dr. Mondino allein zu Haus

Mal wieder genervt und leicht frustriert vom vielen Alleinsein? Das überrascht nicht, denn das Gehirn „hungert“ geradezu nach sozialen Kontakten, denn sowohl Hunger als auch Einsamkeit aktivieren nämlich die gleiche Gehirnregion. Was aber, wenn wir uns langfristig einsam und isoliert fühlen? Auch hierauf hat das Gehirn eine Antwort und eine Strategie zur Selbsthilfe entwickelt. Wie die funktioniert und was man aktiv gegen das Gefühl der Einsamkeit machen kann, erklärt Dr. Mondino.

Wie reagiert das Gehirn auf soziale Isolation?

Neben den Filmen “Pandemie im Kopf” und “Immer der Nase nach”, schließen die beiden letzten Filme die diesjährige vierteilige Dr. Mondino Filmreihe “Pandemie im Kopf”, in der es um die vielseitigen Auswirkungen von Corona auf unser Gehirn geht, ab.

Dies ist ein Gastbeitrag der Hertie-Stiftung.

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Ab und zu gibt es auch Gastbeiträge im Blog, die aktuell neben dem Team der Hertie-Stiftung verfasst werden von Carolin Fischer, M.Sc. in Molekularbiologie, ist Doktorandin am Hertie-Institut für klinische Hirnforschung in Tübingen und Lale Carstensen, M.Sc. in Chemie, promoviert am Institut für Wasserchemie der Technischen Universität Dresden. Beide lesen selbst gerne Blogs und möchten zu dieser kreativen Form der Wissenschaftskommunikation beitragen.

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