Einladung zum NASA Hackathon in Berlin

Neugierige (und) Nerds, Menschen und Cyborgs in und um Berlin! Vom 19. bis zum 21. Oktober 2018 ist die Welt von morgen zu Gast im MotionLab in der Hauptstadt: Das NASA Hackathon ist eine einmalige Chance für alle, die Zukunft aktiv mitzugestalten.

Berlin ist manchmal einfach nur wunderbar und immer gut für Serendipitätsmomente. Anfang der Woche fand beispielsweise im Urberliner Wirtshaus Max und Moritz der Stammtisch der wunderbaren WPK-Wissenschaftsjournalisten statt. Da ich zufälligerweise in der Gegend war und an dem Abend Zeit hatte, schaute ich vorbei.

Digitale Souveränität – ein Thema zum Mitgestalten für alle

Gast des Abends war Volker Wittpahl, Leiter des Instituts für Innovation und Technik – iit. Es ging um die Digitale Souveränität in Zeiten der rasch fortschreitenden digitalen Transformation, die unser ganzes Leben umfasst. Seine Publikationen zu dem Thema, z.B. den Themenband “Digitale Souveränität”, sollte jeder Mensch kennen. Dank Open Access sind die Veröffentlichungen frei verfügbar.

Am Ende der interessanten Diskussion bat uns Volker Wittpahl noch um einen kleinen Gefallen, den ich nur zu gern erweise. Auch wenn ich leider selbst nicht teilnehmen kann, weise ich gern auf obige Veranstaltung hin, die er in diesem Jahr mitorganisiert. Denn hier sollen nicht nur eine Handvoll Nerds im Hoody ein paar neue Apps programmieren und Daten analysieren.

“Science & Technology” Hackathon

Das MotionLab – der Kreuzberger Coworking- und Makerspace – bietet mehr als nur Nerd-Space in der Hauptstadt. In diesem industriellen Gründer-Umfeld stehen auf 4500 qm Profi-Werkzeuge wie 3D-Drucker, Laser-Cutter, Wasserschneider oder CNC-Fräsen zur Verfügung. Hier kann jeder, der will, die Zukunft gestalten. Hier können Menschen mithilfe neuester Technologien die Welt von morgen im Hier und Jetzt verbessern.

Multikulturelle und interdisziplinäre Teams verschiedenen Alters können an diesem Wochenende unter dem Motto “Earth & Space” Lösungen für die dringenden Herausforderungen unserer Welt finden – z.B. zum Thema Klimawandel. Von nachhaltiger Energieversorgung bis vielleicht sogar hin zu einem Planeten B brauchen wir mehr als dringend Lösungen zum Erhalt unserer Biosphäre. Allerdings bezweifle ich, dass die Hacker es schaffen, den Planeten B aus dem 3D-Drucker zu zaubern… Hoffentlich. 😉

“Science & Art” Hackathon

Zusätzlich zum zentralen “Science & Technology” Event gibt es ein weiteres Ereignis unter dem Motto “Science & Art”. Hierfür bringt Ronit Wolf, die seit mehreren Jahren das Science & Fiction Art Festival in München organisiert, Chemiker, Astrophysiker und Künstler zusammen. Gemeinsam wollen sie den Duft von Planeten kreieren. Wie das wohl riecht? Lassen wir uns überraschen…

Die NASA Space Apps Challenge

Begleiter der Veranstaltung sind die Beuth Hochschule für Technik, die Brandenburgische Technische Universität, der Verband der Elektrotechnik, Elektronik und Informationstechnik (VDE) sowie der Heise Verlag.

Am Ende ist eine Ausstellung für die breite Öffentlichkeit geplant. Schüler der 11. und 12. Klassen der Berliner MINT-Schulen können an geführten Touren teilnehmen.

Heute Abend findet das Opening mit Brainstorming und etwas Socializing statt. Richtig los mit der Arbeit geht es am Samstag ab 9 Uhr. Die Präsentation der Ergebnisse findet am Sonntag ab 14 Uhr statt.

Wie sieht unsere Zukunft aus? Wie wird sie riechen? Eines ist jedenfalls sicher – das Motto des Mit-Organisators Volker Wittpahl:

Wer nicht selbst gestaltet, wird gestaltet.

Choose wisely & enjoy!

Anmeldung / weitere Informationen:

Hier geht es zur Registrierung und dem genauen Programm des kostenfreien NASA Hackathons: Space App Challenge – Berlin

 

Veröffentlicht von

Dr. Karin Schumacher bloggt als Trota von Berlin seit 2010 bei den SciLogs. Nach dem Studium der Humanmedizin in Deutschland und Spanien promovierte sie neurowissenschaftlich und forschte immunologisch in einigen bekannten Forschungsinstituten, bevor sie in Europas größter Universitätsfrauenklinik eine Facharztausbildung in Frauenheilkunde und Geburtshilfe abschloss. Hierbei wuchs das Interesse an neuen Wegen in der Medizin zu Prävention und Heilung von Krankheiten durch eine gesunde Lebensweise dank mehr Achtsamkeit für sich und seine Umwelt, Respekt und Selbstverantwortung. Die Kosmopolitin ist leidenschaftliche Bergsportlerin und Violinistin und wenn sie nicht gerade fotografiert, schreibt oder liest, dann lernt sie eine neue Sprache. Auf Twitter ist sie übrigens als @med_and_more unterwegs.

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