Mars, Mond, Venus … und die ISS am 4.12.2016

Kein Foto kann die Schönheit des Anblicks der Mondsichel im noch etwas blauen Abendhimmel gemeinsam mit der wie ein Diamant funkelnden Venus wiedergeben. Und das ist auch gut so. Man muss es einfach selbst erleben.

Hier also nur ein schwacher Abklatsch dessen, was sich gestern am frühen Abend am sternklaren Himmel abspielte. Am Sonnabend stand die noch viel schmalere Mondsichel fast genau oberhalb der Venus. Wer das verpasst hat, hat Pech gehabt.

Begegnung von Mars, zunehmender Mondsichel udn Venus am 4.12.2016, 18:35 MEZ, Canon EOS6D, Leitz-Summicron-R 50 mm, ISO 2000, f/2.8, 1/3 s

Credit: Michael Khan, Darmstadt / Begegnung von Mars, zunehmender Mondsichel und Venus am 4.12.2016, 18:35 MEZ, Canon EOS6D, Leitz-Summicron-R 50 mm, ISO 2000, f/2.8, 1/3 s

Begegnung von Mars, zunehmender Mondsichel udn Venus am 4.12.2016, 18:38 MEZ, Canon EOS6D, Leitz-Summicron-R 90 mm, ISO 2000, f/4, 1/3 s

Credit: Michael Khan, Darmstadt / Begegnung von Mars, zunehmender Mondsichel und Venus am 4.12.2016, 18:38 MEZ, Canon EOS6D, Leitz-Summicron-R 90 mm, ISO 2000, f/4, 1/3 s

Eine gute halbe Stunde nach diesen Aufnahmen zog die ISS mit Thomas Pesquet, einem Raumfahrer aus meiner Heimat Europa und seinen drei russischen, einem amerikanischen Raumfahrerkollegen und einer amerikanischen Kollegin von Westen über Süden nach Osten an der Dreiergruppe vorbei und verschwand noch relativ hoch am Himmel im Erdschatten.

Ich habe einen Teil des Überflugs festgehalten, den Erdschatteneintritt nicht. Den habe ich nur mit bloßem Auge beobachtet. Ich finde, er dauerte diesmal auffallend lange. Mehrfach, als ich dachte, jetzt müsste sie weg sein, glomm die ISS noch einmal schwach rötlich auf. Ist das noch jemandem aufgefallen?

Überflug der ISS über Darmstadt am Sonntag, 4.12.2016, 18:17 MEZ vor Mars, zunehmendem Mond und Venus im Südwesten, Kompost aus 25 Einzelaufnahmen, ISO 200, f/2.8, je 5 s, Canon EOS6D mit Leitz Summicron-R 35 mm

Credit: Michael Khan, Darmstadt / Überflug der ISS über Darmstadt am Sonntag, 4.12.2016, 18:17 MEZ vor Mars, zunehmendem Mond und Venus im Südwesten, Komposit aus 25 Einzelaufnahmen, ISO 200, f/2.8, je 5 s, Canon EOS6D mit Leitz Summicron-R 35 mm

Ich bin Luft- und Raumfahrtingenieur und arbeite bei einer Raumfahrtagentur als Missionsanalytiker. Alle in meinen Artikeln geäußerten sind aber meine eigenen und geben nicht notwendigerweise die Sichtweise meines Arbeitgebers wieder.

17 Kommentare Schreibe einen Kommentar

  1. Nach diesen schönen Fotos hier hatte mich ja nun doch der Ehrgeiz gepackt. Ich wollte das auch so schön scharf und sauber hinkriegen! Stattdessen zweifle ich mittlerweile aber einmal mehr an meinem Verstand.

    Der Überflug vom 4. Dezember hatte hier eine maximale Helligkeit von -2.3. Das Ergebnis bei ISO 200 / 10 s ist ja von Flickr bekannt. Gut erkennbar, aber leider zu unscharf, um gut zu sein.

    Der darauffolgende Versuch fand am 5. Dezember statt, 17:26 Uhr, maximale Helligkeit -1.6 und spaßeshalber mit 5 Sekunden Belichtungszeit, wie hier. Das Ergebnis waren messerscharfe Aufnahmen mit einer Venus so punktförmig wie es punktförmiger gar nicht mehr geht. Mond mit Da-Vinci-Schein bestens zu erkennen. Nur die ISS… war nicht zu sehen. Also, überhaupt nicht. Null. Auf keiner einzigen der Aufnahmen.
    Hatte ich die Kamera falsch aufgestellt? Nein. Die Ausrichtung passte genau. Ich sah während der ganzen Aktion die ISS auch mit bloßem Auge. Sie hätte genau im Bild sein müssen.
    Hätte, hätte, Fahrradkette…
    Also wieder ab in den virtuellen Müll mit den Fotos.

    OK, nächster Versuch, ca. anderthalb Stunden später, maximale Helligkeit -1.8. „Nimmste mal ISO 400 und 8 Sekunden,“ dachte ich mir trotzig. Und ja, auf diesen Fotos sah man sie, die ISS. Aber nur, weil ich wusste, wo ich auf dem Bild suchen musste. Es war jeweils nur eine hauchfeine Spur, kaum heller als der Hintergrund. Und durch die höhere ISO-Zahl nervte auch das Rauschen schon beträchtlich. Brauchbar war das nicht.
    Der Papierkorb wurde voller.

    Heute der nächste Überflug um 18:10 Uhr. Maximale Helligkeit: -3.0. Juhu! „Dann kann man es ja vielleicht doch nochmal mit ISO 200 versuchen. Und trotz allem nochmal 10 Sekunden, alles genau wie am Sonntag. Da sah man ja immerhin ordentlich die Lichtspur!“ Gesagt — getan.
    Mond, Venus und einige Baumwipfel konnte man anschließend erkennen, alles auch wieder schön scharf. Und die ISS? Tja. Denkste. Die war auch diesmal nichts als eine hauchzarte Linie. Gar nicht vergleichbar mit dem, was ich Sonntag auf den Fotos hatte.
    „Hallo Papierkorb! Haste noch Platz?“ ^^

    Der zweite Überflug heute fand dann ohne mich statt, denn es war in der Zwischenzeit zu wolkig geworden. Aber mich lässt die Frage nicht los, was denn da bitte bloß schief gegangen ist? Es ist dieselbe Kamera, dasselbe Objektiv, derselbe Standort, und bei der letzten Runde sogar dieselben Parameter zu fast derselben Uhrzeit. Ja, OK, ich bin kein Crack auf dem Gebiet, aber sooo dämlich doch nun auch wieder nicht. Eigentlich. Dachte ich. ^^

    Hast du spontan eine Idee, was ich falsch mache bzw. was ich beim nächsten Mal versuchen könnte?

    • Du erwähnst immer den ISO-Wert, also die Sensorempfindlichkeit und die Belichtungszeit.

      Die Belichtungszeit ist aber irrelevant, wenn es um Aufnahmen der ISS geht, denn die ISS bewegt sich. Sie beleuchtet also nacheinander einer Reihe von Sensorelementen. Wenn die Belichtungszeit länger wird, dann beleuchtet sie eine längere Kette von Sensorelementen, aber jedes einzelne belichtete Sensorelement wird deswegen auch nicht mehr beleuchtet.

      Wesentlich ist: Wie viel Licht kriegt jedes Sensorelement ab, auf das Photonen fallen, die von der ISS reflektiert werden? Das aber hängt von der Blende ab (und dann auch noch von der Brennweite). Nicht von der gesamten Belichtungszeit.

      Eine lange Belichtungszeit verringert sogar die Sichtbarkeit der Lichtspur, denn dann wird der Himmelshintergrund zu hell, sodass sich die Lichtspur weniger hervorhebt. Gerade bei noch nicht ganz dunklem Abendhimmel ist das ein Problem.

      ISO 200 ist eher auf der knappen Seite; ich hatte das gewählt, weil bei meinem Bild der Himmel noch ziemlich hell war und außerdem auch der Mond zu sehen war. Bei dunklem Himmel kann es ruhig 400, 640 oder gar 800 sein – das sollte man ausprobieren. Bei langer Brennweite mehr Empfindlichkeit einstellen.

      Die Blende muss so weit auf wie möglich. Bei meinem Bild hatte ich um 1EV abgeblendet, das ist auch wieder dem Mond geschuldet. Wenn der nicht da ist. Tiefenschärfe ist kein Thema bei solchen Aufnahmen.

      Was die Schärfe angeht, die hat mit Belichtungszeit, ISO usw. nichts zu tun, sondern mit der Fokussierung, und die muss einfach stimmen.

      Bei dunklem Himmel ohne Mond im Bild würde ich mal ISO 800, Blende f/2.8 und 5-10 Sekunden empfehlen. Am besten vorher am Sternenhimmel ausprobieren. Wenn der Himmel zu hell wird oder die Sterne länglich werden, ist die Belichtungszeit zu lang.

  2. Zitat: „… dann beleuchtet sie eine längere Kette von Sensorelementen, aber jedes einzelne belichtete Sensorelement wird deswegen auch nicht mehr beleuchtet.“

    Ja, das ist mir bewusst, allerdings verändert sich ja aber – wie von dir auch erwähnt – die Helligkeit der restlichen Bildelemente, und somit der Kontrast zur ISS. Deshalb hatte ich die Angaben dazu geschrieben.

    Die Blende war, wie schon am Sonntag, stets auf 2,8. (Größer kann dieses Tamron auch gar nicht.) Da ich natürlich das größtmögliche Feld abdecken wollte, war auch die Brennweite wieder minimal (17 mm). Eben drum verwundert mich ja um so mehr, warum mit denselben Parametern am Sonntag ein zwar unscharfes, aber gut erkennbares Bild heraus kam, gestern aber nicht. Wenn der schlechte Fokus am Sonntag das einzige Problem und der einzige Unterschied war, hätte das Ergebnis beim letzten Versuch gestern doch ähnlich ausfallen müssen. Ich hatte ja bewusst beschlossen, genau diese Bedingungen einfach nochmal nachzustellen, auch auf die Gefahr hin, dass dann vielleicht die Sterne bei 10 Sekunden schon leicht verwischen. (Taten sie übrigens nicht.) Selbst die Bahn der ISS glich der vom Sonntag sehr. Es muss also doch noch irgendwas anders gewesen sein, das ich momentan übersehe.

    Tja, momentan spielt das Wetter leider ohnehin nicht mehr mit, und der Mond wird ja auch immer heller. Ich werde es bei nächster Gelegenheit aber weiter probieren, und zwar zuerst mit den Parametern aus deinem letzten Kommentarabsatz. Irgendwann muss es ja mal klappen.
    Dankeschön für deine Mühe! Ich hoffe, ich kann sie irgendwann mit einem guten Foto belohnen. 🙂

    • Tja, da bin ich jetzt auch ratlos. Bei der Kamera war für das Belichtungsprogramm „M“ eingestellt, also keine Automatik? Ich frage deswegen, weil bei dem Bild hier in den EXIF-Daten steht:

      Exposure Mode – Auto

      Nur muss das nicht immer stimmen, was in den EXIF-Daten steht. Ich habe z.B. eine Kamera, die wirklich jedes Mal in die EXIF-Daten schreibt, dass der Blitz ausgelöst hat. Dabei hat die betreffende Kamera gar keinen Blitz. Aber selbst diese Kamera schreibt korrekt:

      Exposure Mode – Manual

      Ach, was soll’s. Sone Lichtspur kann man doch auch einfach rein-photoshoppen.

      • Hm, der Exposure Mode war’s zwar nicht; der war mit „Manual“ an allen Tagen gleich. Aber der Weißabgleich war lt. EXIF-Daten am Sonntag = „Manual“, gestern sowie vorgestern jedoch = „Auto“. (An den beiden Tagen hing die Kamera auch nicht wieder am APT auf dem Rechner, sondern war stand-alone auf dem Stativ, mit ganz normalem Fernauslöser.) Der Rest war tatsächlich wie hier schon beschrieben, da habe ich mich also nicht vertan.

        Sobald hier wieder Sterne zu sehen sind, werde ich testen, ob alleine der Weißabgleich bei solchen Aufnahmen tatsächlich so einen Unterschied macht. Kommt mir ja doch etwas komisch vor. Es könnte aber vielleicht auch erklären, warum ich neulich selbst durchs Teleskop solche Probleme hatte, den Orionnebel auf dem Display der Kamera sichtbar zu bekommen. Von den Aufnahmen wollen wir besser gar nicht erst reden. *hust*

        Da ist wohl mal eine Testserie mit allen verfügbaren Optionen fällig. 🙂

        • Am Weißabgleich liegt das nicht. Der ist mir eh wurscht, ich lasse ihn immer auf AWB und korrigiere das hinterher am Computer.

          Also, ich weiß auch nicht so recht. Bei der ISS hatte ich nie Probleme. Bei Meteoren oder kleineren Satelliten schon, aber die sind auch eine größere Herausforderung als die ISS.

          • Tja, dann muss ich das Ganze halt nochmal übers APT steuern und gucken, was dabei rauskommt. Fokussieren kann ich ja immer noch parallel über die Kamera selbst, wenn’s sein muss. Erst müssen aber mal die Wolken hier wieder verschwinden.

    • Sorry, wenn ich jetzt auf dieser Sache herumreite, aber eines verstehe ich immer noch nicht. Ich sehe auf Flickr nur das eine Bild vom 4.12.2016, 18:17. Ein anderes hast du ja nicht hochgeladen. Da steht in den EXIF-Daten das hier. Shutter Priority bedeutet aber Blendenautomatik – die Belichtungszeit ist vorgegeben, die Blende wird dazu passend automatisch gewählt. In dieser Aufnahme war die Blende f/2.8, also weit offen. Aber war das in den anderen Aufnahmen, wo die ISS nicht sichtbar war, auch so? Ich würde bei Astroaufnahmen das Drehrad auf „M“ stellen. Wenn die EXIF-Daten stimmen, dann stand es hier auf „Tv“.

      • Hui, den Kommentar hätte ich ja fast übersehen! „Drauf rumreiten“ soll mir recht sein – ich möchte ja schließlich war lernen. Jetzt habe ich allerdings ein Problem: Da ja keins der Bilder wirklich brauchbar war, habe ich sie inzwischen von der Speicherkarte gelöscht. Was aber leider bedeutet, dass ich sie nicht wieder aus dem Papierkorb holen kann. :-/ Ich bin mir aber ziemlich sicher, dass ich die Blende auf 2,8 hatte. Das hatte ich gestern vor dem Kommentieren hier in den EXIF-Daten und Montag und Dienstag auch beim Fotografieren nochmals überprüft. Erst recht, nachdem der zweite Versuch so völlig fehlgeschlagen war. „Falsche Blende?“ war ja einer meiner ersten Gedanken.

        Die Time-Value-Einstellung kann ich mir nicht erklären. Die habe ich in den letzten Wochen gar nicht benutzt. (Jedenfalls nicht wissentlich) Ein kurzer Test gerade eben hat ergeben, dass Photoshop auch nichts an diesem EXIF-Eintrag ändert, wenn man verschiedene Bilder miteinander kombiniert. Falls ich also an diesem Punkt schon beim Fotografieren Murks gebaut haben sollte, wäre mir das reichlich peinlich! Denn dann hätte ich hier deine Zeit aus reiner Trotteligkeit verschwendet. Entschuldige mich bitte kurz – ich brauche dringend ein Mauseloch zum drin Verschwinden! /o\

      • So, nun lässt die Sache wiederum mir keine Ruhe… Wie finde ich die Einstellungen bei den misslungenen Aufnahmeserien raus, wenn die eigentlichen Bilder schon weg sind? Mir fiel heute früh ein, dass ich in den Minuten vor dem ersten ISS-Überflug am Montag auch noch rasch Fotos vom Mond gemacht und direkt danach das Teleskop gegen das Tamron ausgetauscht habe. Eben für die Session mit der ISS. Beim Mondfoto vom 5. Dezember, Montag, sagen die EXIF-Daten auch ganz brav „Exposure Mode – Manual“: https://www.flickr.com/photos/adelehorn/31326903211/in/dateposted-public/ Dasselbe gilt für das Mondfoto vom Dienstag: https://www.flickr.com/photos/adelehorn/31320162262/in/dateposted-public/

        Die Wahrscheinlichkeit steigt also weiter, dass ich auch die ISS-Aufnahmen von Montag und Dienstag wirklich im Manual-Mode gemacht habe.

        Das Schräge an der Sache sind die Daten vom Sonntag, in der Aufnahme, auf deren EXIF-Daten du dich oben bezogen hast. Der Ablauf war an dem Tag ähnlich. Erst eine Serie von Mondfotos, dann kurz darauf die ISS. Mit zwischenzeitlichem „fliegenden Wechsel“ des Teleskops gegen das Tamron. Der Unterschied an diesem Sonntag: Die Kamera hing an dem Tag sowohl für den Mond als auch für die ISS am Rechner und wurde über das Astro Photography Tool gesteuert und ausgelöst. Bingo: Beim Mondfoto ist in den EXIF-Daten tatsächlich „Auto“ für den Exposure Mode angegeben. https://www.flickr.com/photos/adelehorn/31046196610/in/dateposted-public/

        Aber am Montag und Dienstag — ich hechte quasi direkt vom Gemüseschnibbeln auf den obersten Balkon, ohne noch groß herum zu experimentieren oder den Laptop aufzubauen — soll es dann doch plötzlich wieder „Manual“ gewesen sein? Das ist schon merkwürdig.

        Ich kann mich wirklich nicht entsinnen, and der Kameraeinstellung, etwas geändert zu haben, sei es nun von „M“ auf „Tv“ oder gar von „Tv“ wieder auf „M“ – was sogar zwei Schaltungen gewesen wären. Da das Rädchen nirgendwo im Weg und obendrein relativ schwergängig ist, passiert das ja auch nicht mal eben nebenbei aus Versehen.

        Es dürfte nicht sein, dass das APT da selbständig irgendwas überschreibt, aber langsam frage ich mich, ob evtl. genau das passiert und ich es nicht gemerkt habe? Oder einen Bedienfehler begangen? Ich werde es ausprobieren. Und im Zweifelsfall den Rechner außen vor lassen, auch wenn er eine schön große Bildvorschau bietet.

        • Ich kenne mich mit diesem APT nicht aus. Aber ist es nicht so, dass diese Software vom Laptop aus sich sozusagen im Fahrersitz breit macht und der Kamera im detail erzählt, was sie zu tun hat? Egal, was zuvor auf mit den Einstellknöpfen und Drehrädern auf der Kamera eingestellt worden ist? Das hier liest sich schon so.

          Flexible exposures control. Each exposure can be made with different ISO, Duration, Image Quality, Binning, Filter, count and ending pause.
          Storing destination selection (Camera/PC/Camera+PC for EOS).

          EOS Lens control (Digic III and latter).
          EOS Lens aperture control during plan execution.

          • Nun, nach meinen Experimenten gestern Abend kann ich nur zu dem Schluss kommen, dass definitiv ich bei der Aufnahme mit der ISS Murks gebaut habe.

            Das APT stellt sich beim Start immer erst einmal auf die höchste von der Kamera angebotene ISO-Zahl sowie 30 Sekunden Belichtung ein. Bei diesen beiden Parametern ist dem Tool tatsächlich erstmal egal, was ich selbst gerne hätte und an der Kamera eingestellt habe. Was es aber sehr wohl von der Kamera übernimmt und eben nicht selbständig ändert, ist der Aufnahmemodus und die Blende. Wenn da also am Ende etwas nicht stimmt, dann war das ganz klar meine Schuld. Da muss ich wohl versehentlich etwas geändert haben – und ohne die Software hat die Kamera an den darauffolgenden Tagen dann wieder den Modus genutzt, der über das Rädchen eingestellt war.

            Gut, das erklärt jetzt noch immer nicht, warum die anderen ISS-Aufnahmen so daneben gingen, aber darüber noch weiter zu sinnieren ist auch müßig, wenn die Aufnahmen selbst futsch sind. Ich muss einfach beim nächsten Mal besser aufpassen (und misslungene Aufnahmen nicht immer so schnell wegschmeißen).
            Das APT werde ich mir allerdings so langsam mal wieder abgewöhnen. Das Kameradisplay tut’s für die Vorschau ja auch, und meine Dusseligkeit ist schon Fehlerquelle genug, ohne dass ich da noch eine weitere ins Spiel bringen muss. *g*

            Vielen lieben Dank nochmal, dass du deine Zeit der Fehlersuche geopfert hast. Entschuldige bitte, dass es am Ende doch nur an meiner Unachtsamkeit lag.

          • Warum ist eigentlich die Lücke zwischen den einzelnen Strichspuren so groß? Die Kamera stellt man auf Dauerfeuer und die Fernbedienung auch, und dann ist die Lücke durch die Zeit begrenzt, die es dauert, den Speicher auszulesen udn den Spiegel runter und wieder hoch zu klappen. Ist die 1200D so langsam?

          • Nein, nicht die Kamera ist zu langsam, sondern ich war zu blöd für den Fernauslöser. Das ist inzwischen behoben, und ich hoffe auf klare Sicht & einen neuen Versuch beim Überflug am Sonntag. Das Resultat – falls es eins gibt – werde ich dann allerdings nur auf Flickr posten und dir hier nicht weiter deine Kommentare zumüllen. Schönes Wochenende! 🙂

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