Die fünf schrecklichsten Fakten über den Wissenschaftsjournalismus

Bei Nummer drei habe ich fast geheult. Bei Nummer vier musste ich lächeln. Und Nummer fünf ist etwas, was ich nie gedacht hätte. Zumindest bis vor zehn Minuten.

Wie das bei solchen Listen so ist: Alles gelogen. Ich habe gar nicht fast geheult. Gelächelt vielleicht, aber aus ganz anderen Gründen. Denn Fakt Nummer 1 über diese Listen ist: Sie sollen Leser auf eine bestimmte Webseite ziehen. Fakt Nummer 2: Solange das klappt, ist der Rest nicht wichtig. Fakt Nummer 3: Leider funktioniert das offenbar bei hinreichend vielen Menschen. Fakt Nummer vier: Wenn ihr brav den Podcast von Lars Fischer seht, wisst ihr: Wir werden alle sterben. Und dann ist die Sache mit den blöden Listen auch nicht mehr so wichtig.

Fakt Nummer 5: Da können wir noch so viel darüber diskutieren, dass wir den Herausforderungen des Wissenschaftsjournalismus gerecht werden, indem sich die Wissenschaftsjournalisten auf das besinnen, was sie besonders gut können, also die Wissenschaft in einen größeren Kontext einordnen, kritisch nachfragen wo die Pressestellen nur Friede-Freude-Eierkuchenforschung liefern und was der Superkräfte dieser Sparte noch mehr sein mögen.

Denn neben den Diskussionen passiert etwas wie dieses hier: Der FOCUS hat, was die Astronomie angeht, mindestens einen fähigen Wissenschaftsjournalisten, dessen Artikel Hand und Fuß haben. Dummerweise aber scheint die Zeitschrift bereits vor einer ganzen Weile beschlossen zu haben: „Wenn amateurhafte, sensationsgeile Listen, Videos etc. auf diesem Internet-Neuland soviel Erfolg haben, dann müssen wir Qualitätsjournalismus dagegensetzen zeigen, dass wir das alles auch können, aber am besten noch viel krasser, denn das scheint den Lesern (an die wir ja immer denken, wenn irgendwo mehr als zweimal hintereinander das Wort „Fakten“ fällt) zu gefallen.“

Aktuelles Beispiel: Das sind die fünf faszinierendsten Fakten über unser Universum.

Draufklicken. Lesen. Heulen. Und nicht vergessen: Firmen, deren Anzeigen auf der betreffenden Seite sichtbar sind, aus Protest boykottieren.

Wo soll man da anfangen? Wer bezahlt andere Leute (vermutlich) noch für eine Liste, die derart ahnungslos ist? Ist das Satire? Die Antwort auf die BILD-Leserreporter: FOCUS-Amateurlistenschreiber?

Fakt 1: Natürlich kann man so etwas die „fünf faszinierendsten Fakten über unser Universum“ nennen, auch wenn es nur um unser Sonnensystem geht. Man könnte auch fünf Fakten über Wanne-Eickel so nennen. Der Größenordnungsunterschied ist in beiden Fällen, Universum vs. Sonnensystem und Universum vs. Wanne-Eickel, ähnlich horrend.

Fakt 2: Klar würde es „circa 170.000 Jahre dauern, um vom Mittelpunkt der Sonne bis hin zur Oberfläche zu reisen“. Man muss nur die Geschwindigkeit geeignet wählen, in diesem Falle zu 50 Zentimetern pro Stunde. Noch ein Fakt: Mit dieser Geschwindigkeit würde es 62 Jahre dauern, um von Hamburg nach Berlin zu reisen. Vielleicht ein schöner Vorschlag für die fünf faszinierendsten Fakten über die Bundesrepublik.

Oder, aber das ist der Datenlage nach natürlich nur wild geraten, man könnte erklären dass es um die Zeit geht, in der nicht „man“, sondern ein Photon aus dem Inneren der Sonne nach außen „reist“ – weil es eben nicht direkt nach außen fliegt, sondern im Sonneninneren immer wieder gestreut, abgelenkt, zurückgeschickt wird, bevor es endlich nach außen entkommt.

Fakt 3: Der Fußabdruck von Neil Armstrong auf dem Mond. Dieser Fußabdruck ist

für die Ewigkeit auf dem Mond, außer ein Meteorit oder Astreoid würde den Planeten zerstören. Begründung: Es existiert kein Wind auf dem Mond welcher die Hinterlassenschaft zerstören könnte.

Genau. Da muss erst so ein Astreo… Asterio… Aster-Dingsda…. also da muss erst so ein Teil kommen, das den ganzen Planeten – räusper – Mond-oder-was-auch-immer zerstört, damit der Fußabdruck dann endlich weg ist. Denn wenn der Atserorid nur die Hälfte oder nur Dreiviertel zerstört, bliebe dem Fußabdruck ja immer noch eine Rückzugsmöglichkeit.

Fakt 4: Das Spitzer-Weltraumteleskop (benannt nach Lümann Spitzer) hat die Umgebung des Saturn mit Infrarotlicht angestrahlt und so einen bis dahin unbekannten riesigen Ring um den Planeten entdeckt.

Fakt 5: Wenn genügend Medien auf die Idee kommen, dass das die Art und Weise ist, wie sie ihren Lesern Wissenschaft präsentieren wollen, dann… oh, Moment, da ist ja auf derselben Seite noch ein Link zu einer anderen interessanten Liste. Warten Sie bitte mal ganz kurz, ich bin gleich wieder da.

 

 

Markus Pössel hatte bereits während des Physikstudiums an der Universität Hamburg gemerkt: Die Herausforderung, physikalische Themen so aufzuarbeiten und darzustellen, dass sie auch für Nichtphysiker verständlich werden, war für ihn mindestens ebenso interessant wie die eigentliche Forschungsarbeit. Nach seiner Promotion am Max-Planck-Institut für Gravitationsphysik (Albert-Einstein-Institut) in Potsdam blieb er dem Institut als "Outreach scientist" erhalten, war während des Einsteinjahres 2005 an verschiedenen Ausstellungsprojekten beteiligt und schuf das Webportal Einstein Online. Ende 2007 wechselte er für ein Jahr zum World Science Festival in New York. Seit Anfang 2009 ist er wissenschaftlicher Mitarbeiter am Max-Planck-Institut für Astronomie in Heidelberg, wo er das Haus der Astronomie leitet, ein Zentrum für astronomische Öffentlichkeits- und Bildungsarbeit. Pössel bloggt, ist Autor/Koautor mehrerer Bücher, und schreibt regelmäßig für die Zeitschrift Sterne und Weltraum.

20 Kommentare Schreibe einen Kommentar

  1. Geil! Da ist noch eine Focus-Liste mit nützlichen Tips zur Beantwortung der Frage „Wann entdecken wir endlich außerirdisches Leben im All?„. Etwa so:

    Drittens: Nutzen Sie den Studenten-Pizza-Test! Was die Forscher damit meinen, ist Folgendes: Wenn Leben vorhanden ist, wird Methan von Sauerstoff verbraucht. Genauso, wie von einer Pizza in einem Raum voller Studenten wenig übrig bleibt.

    Ich glaube, das ist gar keine Satire. Die meinen das ernst.

  2. Bei aller berechtigter Kritik: Sie ist falsch adressiert. Focus und Focus Online gehören nur dem Namen nach zusammen, inhaltlich hat die Magazin-Redaktion keinen Einfluss auf das Online-Angebot.

    • Adressiert ist der Text eigentlich an alle, die im Hinblick auf unsägliche Listen oder, allgemein, auf den Trend zur Buzzfeedisierung von Online-Angeboten etwas tun können. Dazu gehört die Focus-Printredaktion auf alle Fälle – die dürften ganz genau wissen, dass die Online-Inhalte die Marke Focus allgemein nach unten ziehen, und damit auch ihren eigenen Ruf schädigen. Und protestieren hoffentlich dagegen, wie und wo sie können.

  3. Sehr schöner Artikel. Ich weiß einfach nicht ob ich lachen oder weinen soll. Vor allem kommen einige Leser auf Idee es für absolut wahr zu halten. Sieht man sehr schön am iPhone-Auflade-Fake in der Mikrowelle.
    Ich hoffe die Medien besinnen sich bald mal wieder und investieren ein wenig in guten Wissenschaftsjournalisten.
    Stefan

    • Wer, bitte, ist „die Medien“?
      Es ist ja nicht so, als gebe es in „den Medien“ nur solche Listen oder sonst grottenschlechten Wissenschaftsjournalismus?

      Ich weiß ja nicht, welche Medien Sie lesen/hören/sehen, aber es gibt welche, die investieren tatsächlich in gute Wissenschaftsjournalisten, nicht „endlich“, sondern ständig, seit vielen Jahren. Und wenn diese Medien auch gelesen/gehört/gesehen und vielleicht auch mal öffentlich oder direkt gelobt werden, statt „den Medien-Sack zu schlagen“ obwohl man einzelne „Esel“ meint, dann steigt die Wahrscheinlichkeit, dass diese Medien weiterhin gute Wissenschaftsjournalisten für ihr Tun bezahlen.

  4. Ich hatte einen Kommentar auf Focus verfasst. Wie man sieht spricht Aufklärung wohl gegen die Netiquette:

    _____________________________________________________________
    Hallo Fabian,

    Ihr Beitrag: *Bessere Liste*

    _Diese Liste über das Universum (des Wissenschaftsjournalismus) finde ich viel interessanter: http://scilogs.spektrum.de/relativ-einfach/die-fuenf-schrecklichsten-fakten-ueber-den-wissenschaftsjournalismus/ Gruß Fabian_

    wurde von uns nach Prüfung durch einen Administrator nicht veröffentlicht.

    Es gibt mehrere mögliche Gründe, die zu dieser Entscheidung geführt haben.

    Nutzer-Kommentare werden abgelehnt, wenn sie …

    1. … nicht der Netiquette entsprechen, die Sie hier nachlesen können: http://www.focus.de/community/netiquette
    2. … eine Antwort auf einen Kommentar darstellen, jedoch nicht über das Antwort-Feld eingegeben wurden.
    3. … weit über den Artikel-Inhalt hinausgehen. Bitte haben Sie Verständnis dafür, dass diese Art von Austausch nicht im Rahmen der Artikel-Kommentierung stattfinden kann.
    4. … von einem User stammen, der mit einem Namen in unserer Community registriert ist, der aus unserer Sicht keinem realen Namen entspricht. User-Kommentare auf FOCUS-Online werden nur unter Klarnamen veröffentlicht. Das soll verdeutlichen, dass FOCUS-Online-Nutzer mit ihrem Namen zu ihrer Meinung stehen. Bitte geben Sie deshalb nach dem Login Ihren Vor- und Nachnamen hier ein und senden Sie das Formular ab: http://www.focus.de/community/benutzerprofil/

    Sollten Sie das nicht tun, müssen wir Ihren Account leider stilllegen.

    Wir danken für Ihr Verständnis und freuen uns auf weitere Kommentare von Ihnen!

    Eine Erläuterung der Ablehnung ist aus personellen und zeitlichen Gründen nicht möglich.

    Ihr FOCUS-Online-Community-Team

  5. Weiß man eigentlich, warum unsere Hirne derart auf diesen Listen-Scheiß abfahren? Ich geb’s jetzt mal zu: Ich spüre selbst für einen Moment ein Zucken im Zeigefinger und eine primitive Stimme in mir schreit „DRAUFKLICKEN! DRAUFKLICKEN!“ – jedesmal, wenn ich eine Überschrift lese wie „5 schreckliche Fakten über ….“ . Meist gewinnt dann doch die Vernunft („du hast bei sowas schon 100x draufgecklickt, und es war immer irgendein Schwachsinn“).

    PS: Bei dem Beitrag hier waren sich Vernunft und Instinkt ausnahmsweise mal einig (;

    • Ist die Liste das entscheidende oder der Superlativ? Manchmal sieht man ja auch Einzel-Superlative.

      Das mit der Liste hatte ich mir immer so vorgestellt: Ein Bild/Faktoid ist ein bisschen dünn; einen richtigen Text dazu zu schreiben ist zuviel Arbeit; also machen wir eine Liste. Oder so ähnlich.

      • Ich glaube, dass die Listen nicht einfach journalistische Faulheit sind – da steckt schon Strategie dahinter, um Klickvieh anzulocken.

        Ich hab‘ gerade mal gegoogelt und das hier klingt plausibel (wenn auch eher dünn empirisch belegt, wie mir scheint):

        „The more we know about something—including precisely how much time it will consume—the greater the chance we will commit to it. The process is self-reinforcing: we recall with pleasure that we were able to complete the task (of reading the article) instead of leaving it undone and that satisfaction, in turn, makes us more likely to click on lists again—even ones we hate-read.“

        http://www.newyorker.com/tech/elements/a-list-of-reasons-why-our-brains-love-lists

  6. Listen suggerieren Ordnung und Relevanz, da hat jemand für uns vorsortiert und bewertet und lässt uns großzügig an der Blütenlese des Wichtigsten teilhaben.
    Aber wenn Listen einmal den Leser zu sehr nerven sollten gibt es ja eine Alternative:

    „Alles was Sie über XYZ wissen sollten!“

    • Ich erinnere mich eigentlich gar nicht, „Alles was Sie über XYZ wissen sollten“ auf Seiten dieser Art (buzzfeed & Co.) jemals gesehen zu haben. Selektives Erinnern meinerseits? Oder ist das wirklich eine Überschrift, die in den neuen Online-Lockformaten nicht funktioniert?

  7. 1. Listen für alles mögliche waren in den USA schon vor 20 Jahren en vogue
    2. Vor 20 Jahren fühlte sich der Durchschnittseuropäer dem US-Amerikaner überlegen
    3. Listen haben heute auch Europa erobert
    4. Der Durchschnittseuropäer fühlt sich heute dem US-Amerikaner überlegen – und wrd durch die NSA-Skandale und das Verhalten der USA in Syrien, Irak, gegenüber Putin und der ISIS – und natürlich durch vieles mehr – trefflich bestätigt
    5. Wann werden Listen Asien und Afrika erobern und wie deutlich fühlt sich ein Durchschnittschinese den Amerikanern heute und in 20 Jahren überlegen?

    • Dem Schreiber dieser Zeilen, den es in den Fingern juckt die zehn wichtigsten Argumente gegen die C02-zentrierte zeitgenössiche Klimatologie, die mit dem Prognostikmodul, rauszuhauen, räumt natürlich ein, dass Listen, gar nach abfallender Relevanz geordnet, tendenziell vulgärwissenschaftlich auszufallen haben.
      Sie werden aber nicht direkt dadurch schlecht, den Wissenschaftsjournalismus meinend.

      Zu Ihren Fragen noch:
      1.) ‚US-Amerikaner‘ sind in der Spitze besser als die Spitze Europas.
      2.) Die Überlegenheitsgefühle auf dem Kontinent resultieren aus dem dort vorzufindenden allgemein hohen Bildungsgrad, der allerdings auch medioker ist, nicht nur wegen Punkt 1.
      3.) Fernostasiaten sind positiv formuliert zu schlau und negativ formuliert zu angepasst, um sich gegenüber anderen ‚überlegen‘ zu fühlen.

      MFG + einen schönen Tag des Herrn noch,
      Dr. W

      • Vieles an Chinas Bemühungen und Selbstverständnis lässt sich als Wiederherstellung des Sinozentrismus interpretieren.
        Dies zu: „3.) Fernostasiaten sind positiv formuliert zu schlau und negativ formuliert zu angepasst, um sich gegenüber anderen ‚überlegen‘ zu fühlen.“

        Das Gefühl der eigenen Überlegenheit kann sogar als Grundkonstante von erfolgreichen Kulturen gesehen werden. Gerade wenn eine Nation noch nicht so weit ist, dass sie sich wirklich überlegen fühlen kann, neigt sie dazu, die unbewusst als überlegen wahrgenommene Kultur aus x Gründen als letztlich inferior darzustellen.

        In einem gewissen Sinn hat früher China seine Umgebung ähnlch dominiert wie die USA heute die ganze Welt dominiert, wobei zu bedenken ist, dass die Umgebung des alten Chinas für die Chinesen die ganze Welt war.

        • @ Herr Holzherr :

          Das Gefühl der eigenen Überlegenheit kann sogar als Grundkonstante von erfolgreichen Kulturen gesehen werden. Gerade wenn eine Nation noch nicht so weit ist, dass sie sich wirklich überlegen fühlen kann, neigt sie dazu, die unbewusst als überlegen wahrgenommene Kultur aus x Gründen als letztlich inferior darzustellen.

          Sehr gut erkannt, zu unseren Freunden, den Chinesen oder Han-Chinesen kann vielleicht noch festgestellt werden, dass sie sich nicht in einem nationalistischen Sinne feststellen lassen.

          China ist ein Vielvölkerstaat und die sprachlichen Eigenarten in jener Region haben es ermöglicht eine eigene Schrift zu bilden, denn konjugiert und dekliniert wird dort anscheinend nicht so gerne, was eben ermöglicht, dass sich die Aussprache, manche nennen sie auch die Attonation betreffend von der Schriftlichkeit stark unterscheidet, was aber eben insofern interessant bleibt, als dass sich über die Schriftlichkeit verstanden wird. [1]

          Japan ist in dieser Hinsicht, Gegensätze bildend [2], auch sehr interessant.

          MFG
          Dr. W (der Huntington im Grundsatz natürlich zustimmt)

          [1] ein wichtiger Aspekt, den es zu verstehen gilt, wenn es um das Wesen Chinas oder der Chinesen geht
          [2] was die Vereinheitlichung meint, Japan ist sehr vereinheitlicht, sehr zäh sozusagen

  8. Ist schon nett, den Artikel unter dem Schlagwort „Wissenschafts j o u r n a l i s m u s“ zu besprechen. Kommasetzung, Rechtschreibung und Stil des Textes lassen bestenfalls auf einen Praktikanten schließen, den die Redaktion mit irgendwas beschäftigen wollte.

  9. Hi,
    solche Listen interessieren mich eigentlich nicht. Sollte ich aber mal zufällig auf eine solche Liste stoßen, welche mich mit interessanten Fakten „informiert“, dann fühle ich immer den Drang mich genauer zu informieren (seien es Fachbücher, populärwissenschaftliche Schriften, Magazine, Internetseiten zum Thema, Videos, etc.).
    Vielleicht sollte man das auch einfach so sehen: diejenigen, denen diese Liste reicht, wollen mehr auch nicht wissen und haben diese Informationen nach einiger Zeit sowieso wieder vergessen. Diejenigen, welche interessiert diese Liste durchklicken, werden sicher weitere Quellen suchen, um mehr zu erfahren (die Liste wird denen nicht reichen). Und diejenigen, welche vom Fach sind, werden mit den Augen rollen.
    Wenn Leute durch solche Listen angeregt werden, sich mehr über diese Themen zu informieren, dann haben diese Listen doch etwas Gutes (aber das ist auch schon alles).

  10. Womöglich landen Sie ja auf der Liste »FOCUS Online stellt Ihnen die sieben beeindruckendsten Fakten über Salz vor, die Sie noch nicht kannten«
    darunter z.B. den beeindruckenden Fakt: »Meersalz ist aus dem Meer gewonnenes Salz.«
    (Unter anderem erfahren Sie dort etwa den Fakt, dass sich aus Salz (=Natriumchlorid) Natrium und Chlorid herausfiltern lässt, was vergleichbar unsinnig ist wie zu meinen, aus Leberkäs ließe sich Leber und Käs herausfiltern. Kein Wunder, dass Sie den Fakt noch nicht kannten ; )