ExoMars-Start, 14.3.2016, 22:48 MEZ … und das war’s

Der Tag begann mit einem Bild und er endet mit einem Bild. Das Signal von ExoMars wurde empfangen, nachdem sich der X-Band-Bordsender wie vorprogrammiert um 21:29 UTC eingeschaltet hat. Hier das Frequenzspektrum des auf der Bodenstation in Maspalomas empfangenen Signals.

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Die Solargeneratoren sind auch ausgefahren. Alles ist nominal. Die Rakete hat ihre Arbeit gemacht wie geplant. Die Raumsonde macht sich bis jetzt auch gut. Die Trajektorie stimmt auch. Bald wird die Flotille von Marssonden um eine weitere, größer und moderner als die anderen, bereichert werden.

Und ich geh‘ jetzt mal an der Matratze horchen.

Michael Khan

Ich bin Luft- und Raumfahrtingenieur und arbeite bei einer Raumfahrtagentur als Missionsanalytiker. Alle in meinen Artikeln geäußerten sind aber meine eigenen und geben nicht notwendigerweise die Sichtweise meines Arbeitgebers wieder. Neben meinem hauptberuflichen Engagement bin ich auch privat als Hobbyastronom aktiv, mein Interesse gilt hauptsächlich der Planetenbeobachtung. Zudem versuche ich, interessierten (insbesondere jungen) Laien die Faszination der Raumfahrt in öffentlichen Vorträgen, auch in Schulen, nahezubringen. Mein besonderes Anliegen ist es, in der Öffentlichkeit das Interesse an den Naturwissenschaften zu wecken. ---------------------------------------------------------------- Eines muss ich noch erwähnen. Eigentlich handelt es sich dabei um Selbstverständlichkeiten. Dennoch zeigt die Erfahrung, dass solche expliziten Hinweise notwendig sind. Grundsätzlich sind Kommentare zu allen meiner Artikel willkommen, von wem auch immer. Dennoch erwarte ich die Einhaltung gewisser, sicher nicht übermäßig restriktiver Regeln: Kommentare sollen sich auf das Thema des Artikels beziehen. Ist dies nicht der Fall, zerfasert die Diskussion in Privatgespäche einzelner Diskutanten. Ferner ist es nun einmal so, dass einige wenige Individuen dazu neigen, Blogs einfach für ihre eigenen Zwecke zu kapern und die Diskussion zu einem Thema umlenken, das sie selbst interessiert, aber beliebig weit vom Thema des aktuellen Artikels ist. Elementare Höflichkeit gebietet, das zur Kenntnis zu nehmen, was ein Blogautor geschrieben hat. Ich behalte mir vor, einzelne Artikel, bei denen ein solcher Sachverhalt erkennbar ist, aus der Kommentarliste zu entfernen. Es ist natürlich so, dass es hier eine gewisse Grauzone gibt. Im Zweifelsfall lasse ich mit mir reden. Beim folgenden Punkt bin ich nicht mehr diskussionsbereit: Kommentare, in denen vorwiegend oder ausschließlich über meine Person oder über Dritte spekuliert wird, insbesondere dann, wenn dabei beleidigende, abwertende oder verächtlich machende Äußerungen verwendet werden, werden gelöscht. Kommt es bei einem Kommentator wiederholt zu solchen Vorfällen, muss er damit rechnen, in meinem Blog gesperrt zu werden. Dies gilt auch dann, wenn ein Kommentator sein kritikwürdiges Verhalten in einem anderen Blog im scilogs-Umfeld, aber noch nicht in "Go for Launch" begangen hat.

5 Kommentare Schreibe einen Kommentar

  1. Eine interessante Frage, ich tippe mal ins Blaue:
    Vielleicht liegt es an der Mischung der Treibstoffkomponenten, alle 6 Triebwerke zeigen synchron.
    Die Rakete wird zum Abheben mit 107 % Schub gestartet, dann wird zurückgenommen.
    Dafür wird möglicherweise erst etwas Oxydator aus dem zentralen Tank gedrosselt, es kommt zu
    einer unvollständigen Verbrennung, dann wird der Treibstoff nachgeregelt, das schrittweise.
    Auf keinen Fall dürften es Verbrennungsschwingungen sein, das Triebwerk ist ausgereift.

  2. Mir war bis zum Starttag gar nicht richtig bewusst, was für ein Mords-Trumm da zum Mars geschossen wurde. Laut engl. Wikipedia ist die Startmasse des TGO 3732 kg, und nochmal 600 kg von Schiaparelli. Dabei hat der TGO gerade mal vier wissenschaftliche Instrumente an Bord. Warum ist das Teil eigentlich dermaßen schwer?

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