ExoMars-Start, 14.3.2016, 22:48 MEZ … und das war’s

Der Tag begann mit einem Bild und er endet mit einem Bild. Das Signal von ExoMars wurde empfangen, nachdem sich der X-Band-Bordsender wie vorprogrammiert um 21:29 UTC eingeschaltet hat. Hier das Frequenzspektrum des auf der Bodenstation in Maspalomas empfangenen Signals.

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Die Solargeneratoren sind auch ausgefahren. Alles ist nominal. Die Rakete hat ihre Arbeit gemacht wie geplant. Die Raumsonde macht sich bis jetzt auch gut. Die Trajektorie stimmt auch. Bald wird die Flotille von Marssonden um eine weitere, größer und moderner als die anderen, bereichert werden.

Und ich geh‘ jetzt mal an der Matratze horchen.

Ich bin Luft- und Raumfahrtingenieur und arbeite bei einer Raumfahrtagentur als Missionsanalytiker. Alle in meinen Artikeln geäußerten sind aber meine eigenen und geben nicht notwendigerweise die Sichtweise meines Arbeitgebers wieder.

5 Kommentare Schreibe einen Kommentar

  1. Eine interessante Frage, ich tippe mal ins Blaue:
    Vielleicht liegt es an der Mischung der Treibstoffkomponenten, alle 6 Triebwerke zeigen synchron.
    Die Rakete wird zum Abheben mit 107 % Schub gestartet, dann wird zurückgenommen.
    Dafür wird möglicherweise erst etwas Oxydator aus dem zentralen Tank gedrosselt, es kommt zu
    einer unvollständigen Verbrennung, dann wird der Treibstoff nachgeregelt, das schrittweise.
    Auf keinen Fall dürften es Verbrennungsschwingungen sein, das Triebwerk ist ausgereift.

  2. Mir war bis zum Starttag gar nicht richtig bewusst, was für ein Mords-Trumm da zum Mars geschossen wurde. Laut engl. Wikipedia ist die Startmasse des TGO 3732 kg, und nochmal 600 kg von Schiaparelli. Dabei hat der TGO gerade mal vier wissenschaftliche Instrumente an Bord. Warum ist das Teil eigentlich dermaßen schwer?

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