Kritisch denken mit der BBC

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… aber nicht einfacher
RELATIV EINFACH

Auf den Magazin-Webseiten von BBC News gibt es gerade eine schöne kleine Serie über “Number Nonsense” — den Ge- und Missbrauch von Befragungen, Statistik, Prozentrechnung, Durchschnitten etc. in Medienberichten.  Hier sind die bislang erschienenen Teile:

Nichts aufregend Neues, aber nett und kurzweilig geschrieben. Und manche Dinge kann man nicht oft genug sagen. Insbesondere im Jahr der Mathematik.

Wer Hunger auf noch mehr hat, dem sei als Klassiker John Allen Paulos Innumeracy: Mathematical Illiteracy and Its Consequences empfohlen; das Nachfolgebuch A Mathematician Reads the Newspaper bezieht sich direkt auf diverse Zeitungsberichte.  Und der Kollege vom Blog Allwissende Medien schlägt ja auch in derlei Kerben.

 

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Markus Pössel hatte bereits während des Physikstudiums an der Universität Hamburg gemerkt: Die Herausforderung, physikalische Themen so aufzuarbeiten und darzustellen, dass sie auch für Nichtphysiker verständlich werden, war für ihn mindestens ebenso interessant wie die eigentliche Forschungsarbeit. Nach seiner Promotion am Max-Planck-Institut für Gravitationsphysik (Albert-Einstein-Institut) in Potsdam blieb er dem Institut als "Outreach scientist" erhalten, war während des Einsteinjahres 2005 an verschiedenen Ausstellungsprojekten beteiligt und schuf das Webportal Einstein Online. Ende 2007 wechselte er für ein Jahr zum World Science Festival in New York. Seit Anfang 2009 ist er wissenschaftlicher Mitarbeiter am Max-Planck-Institut für Astronomie in Heidelberg, wo er das Haus der Astronomie leitet, ein Zentrum für astronomische Öffentlichkeits- und Bildungsarbeit. Pössel bloggt, ist Autor/Koautor mehrerer Bücher, und schreibt regelmäßig für die Zeitschrift Sterne und Weltraum.

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