Jon Stewart trifft Oliver Sacks

Sehr sympathisch, der Herr Sacks. Er sagt in diesem Gespräch, dass der Mensch das einzige Tier sei, dass tanzen kann. Er scheint sich zu irren.

The Daily Show With Jon Stewart Mon – Thurs 11p / 10c
Oliver Sacks
thedailyshow.com
Daily Show
Full Episodes
Political Humor Jason Jones in Iran

Veröffentlicht von

Katja Schwab ist Diplom-Psychologin, Kommunikations- und Verhaltenstrainerin, systemische Körperpsychotherapeutin und zur Zeit in Ausbildung zur tiefenpsychologisch fundierten Psychotherapeutin.

Kommentare Schreibe einen Kommentar

  1. Wozu?

    Liebe Katja Schwab,
    was wollen Sie mit dem Hinweis auf dieses Video sagen?
    Ja, dieser Oliver Sacks ist ein netter alter Mann, humorvoll, freundlich, schlagfertig klug, was auch im Erfolg seiner Bücher zum Ausdruck kommt. So einem Neurologen hört man gern zu, wenn er mit einem geschickten Interviewer plaudert, der schwierige Probleme in einfache Fragen kleiden kann.

    Zu dieser Sendung möchte ich aber anmerken, daß sie mir äußerst platt vorkam. Das ständig eingeblendete blöde Massenlachen (vom Band) ebnet den Weg in albern-oberflächliche Dialoge, die wohl hauptsächlich auf das neue Buch von Sacks hinweisen sollen. Billige Reklame, nicht der Rede wert.

    S.R.

  2. Ach, ich fand’s ganz nett. Klar, nicht der Rede wert, nichts Weltbewegendes. Ich habe einiges von Sacks gelesen und fand es ganz interessant mal die Person hinter den Büchern zu sehen. Mehr nicht. Ich stimme mit Ihren Einwänden vollkommen überein. Es ist billige Reklame für diesen netten alten humorvollen freundlichen schlagfertig klugen Mann – deshalb nehmen Sie’s mir nicht krumm.

  3. @Rehm

    Sehr geehrter Herr Rehm,
    ich finde Ihre abwertende Aussage zum Schluß,
    “Zu dieser Sendung möchte ich aber anmerken, daß sie mir äußerst platt vorkam. Das ständig eingeblendete blöde Massenlachen (vom Band) ebnet den Weg in albern-oberflächliche Dialoge, die wohl hauptsächlich auf das neue Buch von Sacks hinweisen sollen. Billige Reklame, nicht der Rede wert.”, als zwar aus dem Kontext eines Deutschen durchaus gerechtfertigt, aber aus amerikanischer Sicht, sieht das schon anders aus.
    Die durchschnittliche Abwärtskompatibilität eines sagen wir mal
    europäischen Wissenschaftlers, sieht da im Vergleich wohl eher blass aus.
    Auch wird Werbung, in den USA, an sich bei weitem nicht so kritisch gesehen, wie von einer doch relativ kleinen Menge von
    Menschen, die sich für intellektueller halten, als die breite Masse.
    Ich lehne Werbung ab und stimme meinen
    Fernsehkonsum entsprechend ab.
    Da er sich inzwischen auf Sonntags Tatort,Dr.House(DVR mit komprimierter Werbung) und einen seltenen Blick in die
    Nachmittagsprogramme der öffentlich Rechtlichen beschränkt, ist das auch weiter kein Problem.

    In den USA ist das Privatfernsehen 1958 eingeführt worden, dass was ich in dem Video hier sehe, leisten unsere privaten noch lange nicht. Wenn dort ein kulturell
    ansprechender Beitrag ansteht, so ist dieser nur einer staatlichen Verordnung zu verdanken.

    Wenn dieser Beitrag so oberflächlich war, dann tun Sie mir doch bitte den gefallen und schreiben uns ein paar Zeilen zum Thema.

    M.f.G Uwe Kauffmann

  4. wertig

    Sehr geehrte Frau Schwab,
    ich fand den Beitrag sehr amüsant, für morgens halb zehn in Deutschland.
    Möchte mich also bei Ihnen für diesen Link bedanken.
    Für den Kontext in dem er steht, finde ich ihn, im Gegensatz zu Herr Rehm auch nicht zu platt.

    Mir gehen dabei einige Lichter auf, sozusagen ein ganzes Kettenkarussell voll davon. Es gibt ja irgendwie eine mehr oder weniger lose Entwicklung zwischen dem Wahrnehmen einer Gefährdung durch die
    ersten Hörenden(fühlenden?) Wessen bis zu heutigen Ausformungen von auditiver Kommunikation.

    Nun macht das von Ihnen angeführte Beispiel, durchaus Sinn, denn der Papagai
    dürfte wohl, was Kommunikation angeht, der höchstentwickelste Nachfahre der Dinosaurier sein.

    Nichts desto trotz gefällt mir Herr Sacks
    Aussage besser.
    Der Mensch ist in vielen Dingen besonders. Das liegt meiner Meinung vor allen an der Tatsache, dass er zum Zeitpunkt des Erreichens des monettanen
    Stand der Gehirnentwicklung, oder dessen vermeintlicher Abschluss, nicht die Möglichkeit hatte Vollerwachsen zu werden.
    Das nagt auch sehr im Kontext des von Ihnen besprochenen Buches von Mr. Precht an meinem Weltbild.

    Ich danke also noch einmal recht herzlich
    für das Futter, für den jetzt anstehenden Hundespaziergang.

    M.f.G Uwe Kauffmann

  5. Wissenschaft?

    Das Video hat meines Erachtens nichts mit Wissenschaft zu tun, eher mit Vortäuschung von Wissenschaftlichkeit.
    Genau wie das blöde Massengelächter ( von der Festplatte) nur eine Vortäuschung von Publikum und Humor ist, genau so blöde Verarschung der Zuschauer ist auch die “wissenschaftliche” Reduktion von Bachs und Beethovens Musik auf ein paar bunte Bilder vom Gehirn.

    S.R.

  6. @Rehm (malativ)

    Hallo Steffen,
    ich gebrauche jetzt deinen Vornamen, teils um Dir zu zeigen, dass dein Verhalten zum Respektverlust von meiner Seite führt, aber vor allen Dingen weil ich dich nicht zur Seite nehmen kann. 😉

    Ich zumindest kann mich im Alltag, nicht wirklich oft mit normalen Mitmenschen über Psychologie oder überhaupt die Themen aus dem Bereich, die aus dem Massenweltbild fallen unterhalten.

    Nun möchte ich mit dem Sie weitermachen, weil ein Respektverlust nicht wirklich erfolgt ist. 🙂

    Ihre Kritik ist beim zweiten äußern, nicht wirklich unbegründeter oder sie bleibt genauso richtig, wird aber leider
    nicht wirklich profunder noch wahrer.

    Es ging mir auch nicht um die Kritik an der Kritik. So möchte ich die unfeine Technik benutzen Ihrer Kommentar zu zerlegen und Stückchen für Stückchen mit dem Senf meiner, dann doch, Kritik zu überziehen.

    Am Anfang schreiben Sie:
    “Das Video hat meines Erachtens nichts mit Wissenschaft zu tun, eher mit Vortäuschung von Wissenschaftlichkeit.”

    Soll es wohl auch nicht, denn es ist nicht wirklich, ein Videomitschnitt einer Videokonferenz, zu einer Fachdiskusion zwischen Neurowissenschaftlern.

    “Genau wie das blöde Massengelächter ( von der Festplatte) nur eine Vortäuschung von Publikum und Humor ist,”

    Es ist schon TV und amerikanisches oben drauf.

    “genau so blöde Verarschung der Zuschauer”

    Das ist professioneller Umgang mit der 2.
    Generation Doof.

    “ist auch die “wissenschaftliche” Reduktion von Bachs und Beethovens Musik auf ein paar bunte Bilder vom Gehirn.”

    Die Umstrittenheit der Aussagekraft von bildgebenden Verfahren ist unumstritten.

    Er nutzt ja nur den selbst in Amerika wohl unumstrittenen Rang klassischer Musik. Beim mir ginge das mit Cat Stevens(den ich gerade höre) und Moderntalking auch ganz Prima.

    Letzteres könnte man auch zur Demonstration der von Aggression im Gehirn ausgelösten Vorgängen benutzen. 🙂

    Ich weiß nun nicht worin die Ursache der Vehemenz Ihrer Kritik liegt. Ist es der schofelige Umgang,
    mit klassischer Musik oder die so ansprechende amerikanische Fernsehkultur oder sitze ich da auf einem ganz falschen Pferd?
    Eine Frage die nur Sie beantworten können.

    Mein Resümee ist dahin gehend ist, ich kann es nicht besser und Mr. Sacks besitzt eine Abwärtskompatibilität, um die ich ihn beneide.

    Eine nette Möglichkeit, die Abwärtskompatibilität deutscher Wissenschaftler zu überprüfen, findet in
    Nürnberg statt.

    http://www.turmdersinne.de/index.html

    Es verbleibt in freundlicher Hochachtung
    Ihr

    Uwe Kauffmann

    *Letztes Jahr war Mr. Metzinger (boh eh ein Knochen) da. Was intelegenteres ist mir Live noch nicht untergekommen. Alein meine Frage war die Kohle wert.*

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