Über die Suche nach einer Weltformel

Immer wieder geistern Wörter wie “Weltformel” oder “Theorie für Alles” durch die Presse und führen zu heftigen Kontroversen. Der amerikanische Nobelpreisträger Robert Laughlin hat diese Diskussion mit seinem Buch [1] “Abschied von der Weltformel” wieder angeheizt und konstruiert dabei einen Gegensatz zwischen Emergenz und Reduktionismus. Der Wissenschaftshistoriker Ernst Peter Fischer glaubt aus der Heisenbergschen Unschärferelation entnehmen zu können, dass in der Welt “die eigentliche Einheit die Zweiheit ist”, eine Weltformel wäre immer nur “als eine Spannung zwischen Punkten”, zwei Sichtweisen, zu haben [2]. 

Andere sind optimistischer, sehen aber mit einer solchen Theorie das Ende der Physik gekommen [3]. Theologen sehen hingegen ihr Revier verletzt und reden von Grenzüberschreitung. Hier hat für sie der in der Geschichte mühsam gelernte Verzicht auf die Deutungshoheit in Sachen der Natur ein Ende.

Über die Geschichte der Vereinigung von Theorien

Versuchen wir einmal, uns dem Projekt “Weltformel” von der nüchternen Seite aus zu nähern. Zunächst geht es doch nur um die Fortführung eines Programms: Die Vereinheitlichung physikalischer Theorien. Dieses Programm durchzieht die ganze Geschichte der Physik und die Erfolge in diesem Programm haben auch stets große Meilensteine in der Entwicklung der Physik bedeutet.

Schon der erste Höhepunkt der Physik, die Etablierung der Newtonschen Mechanik, kann als ein Erfolg in der Vereinheitlichung von Theorien angesehen werden. Die Aristotelische Physik kannte verschiedenste Formen der Bewegung von Körpern, nämlich die vollkommenen Kreisbewegungen von Gestirnen am Himmel und drei Kategorien von irdischen Bewegungen: “natürliche” Bewegungen wie die Fallbewegung, “Bewegungen von Lebewesen” und schließlich unnatürliche, d.h. von Lebewesen erzwungene Bewegungen. Und für jede Bewegungsart hatte Aristoteles eine andere Erklärung. Im Rahmen der Newtonschen Physik gab es nur noch eine Erklärung für alle Bewegungen, für die am Himmel und die auf der Erde.

Die nächste Vereinheitlichung geschah im 19. Jahrhundert, als man die Elektrizität und den Magnetismus immer besser kennen lernte. Es entstanden zunächst zwei unterschiedliche Theorien, die Elektrostatik für die Erklärung der elektrischen, die Magnetostatik für die magnetischen Phänomene. Diese stellten eine Zeitlang zusammen mit der Newtonschen Mechanik die drei großen Theorien der modernen Physik dar, bis James Clerk Maxwell Elektrostatik und Magnetostatik zu einer vereinheitlichten Theorie für die elektrischen und magnetischen Phänomene, zu der Elektrodynamik verschmolz. So waren es nur noch zwei, und diese beschrieben die Wirkungen zweier ganz unterschiedlicher fundamentaler Kräfte, der Gravitationskraft und der elektromagnetischen Kraft.

Albert Einstein entwickelte dann Anfang des 20. Jahrhunderts seine Relativitätstheorien und damit auch Grundgleichungen für eine verallgemeinerte Gravitationstheorie, auch Allgemeine Relativitätstheorie genannt. Diese Gleichungen waren denjenigen der Elektrodynamik sehr ähnlich – und so versuchte er eine vereinheitlichte Theorie für die gravitative und die elektromagnetische Wechselwirkung zu formulieren, also eine Theorie, in der sich beide Wechselwirkungen aus einem einzigen Ansatz oder Prinzip erklären lassen. Das ist ihm aber nie gelungen, und auch die Versuche anderer Physiker, eine solche Theorie zu entwickeln, haben bis heute nicht überzeugen können.

Die Theorie für elektrodynamische Phänomene sollte aber auf einer ganz anderen Ebene der Physik zum Ausgangspunkt vereinheitlichter Theorien werden, nämlich auf der Ebene der Atome, deren Aufbau und Eigenschaften man im Verlauf des 20. Jahrhunderts auch immer besser verstehen lernte. Zunächst aber musste man entdecken, in welcher Form sich die “klassischen”, also bisher bekannten Theorien, auf dieser Ebene der Atome zeigen können. Dabei entstanden die Mechanik und die Elektrodynamik für Quantenphänomene, also die Quantenmechanik und die Quantenelektrodynamik. Diese beschreiben die Wirkungen der elektromagnetischen Kräfte auf atomarer Skala, nämlich die Quantenmechanik für elektrisch geladene Quanten und die Quantenelektrodynamik für die elektromagnetischen Felder, die dort zu Quantenfeldern werden. 

Inzwischen hatte man auch weitere fundamentale Kräfte bzw. Wechselwirkungen ausgemacht, die aber wegen ihrer kurzen Reichweite nur auf atomarer Ebene eine Rolle spielen. Es waren dies die sogenannte “schwache Wechselwirkung”, eine Theorie, die Phänomene wie den radioaktiven Zerfall beschreibt, und die “starke Wechselwirkung”, die für den Zusammenhalt der Bausteine des Atomkerns zuständig ist.

Eine Theorie für die schwache Wechselwirkung hatte anfänglich immer wieder mit Problemen bei neuen Experimenten zu kämpfen. Erst als es zu einer Vereinheitlichung mit der Quantenelektrodynamik kam – einer Theorie, die man dann elektroschwache Theorie, nannte – konnte man stets Übereinstimmung mit Experimenten erzielen und hatte auch ein einheitlicheres Bild der fundamentalen Kräfte im atomaren Bereich gewonnen.

Das Bild, das man bei dieser Vereinheitlichung gewann, war so überzeugend, dass man im selben Stil auch eine Vereinheitlichung dieser Theorie mit der starken Wechselwirkung versuchte. In der Tat hat die dann entstehende vereinheitlichte Theorie der elektromagnetischen, schwachen und starken Wechselwirkung, die Grand Unified Theorie (GUT) bisher alle Prüfungen bestanden. Inzwischen ist sogar der bis vor kurzem letze unbekannte Baustein dieser Theorie, das Higgs-Quant, gefunden worden.

Auf der Quantenebene ist das Programm der Vereinheitlichung von Theorien also vorzüglich weiter voran gekommen. Übrig geblieben dabei ist die Gravitation, die man auf der Quantenebene noch nicht kennt, zumindest nicht in allgemein akzeptierter Form. Aber auch die Quanten tragen Masse, nur sind die daraus resultierenden gravitativen Kräfte sehr viel kleiner als die elektromagnetischen, so dass ihre Wirkung noch nicht beobachtet werden konnte.

Ist es nun verwunderlich, dass die Physiker nach einer Quanten-Gravitationstheorie suchen, und das gleich im Rahmen einer vereinheitlichten Theorie der elektromagnetischen, schwachen, starken und schließlich auch gravitativen Wechselwirkung?  Wegen der Schwierigkeiten, die gravitativen Effekte auf atomarer Ebene dingfest zu machen, könnte man doch in der Gesellschaft mit den anderen Wechselwirkungen Hinweise auf Prinzipien finden, aus denen man auf Wirkungen der Gravitation im atomaren Bereich schließen könnte. 

Ich bin sicher, dass man irgendwann zu einer Quanten-Gravitationstheorie kommen wird, die eine Theorie für alle uns heute bekannten Wechselwirkungen bzw. fundamentalen Naturkräfte sein wird. Es gibt keinen Grund, warum die Gravitation ihre Sonderstellung behalten soll. 

Hinweise auf mögliche Vereinheitlichungen

Im Rückblick auf die Geschichte der Physik kann man auch Hinweise darauf finden, warum es so natürlich ist, dass es im Laufe der Entwicklung zu Vereinheitlichungen von Theorien kommt. Ich will das mit einem Bild erklären: Wenn man ein Webstück zerschneidet, ergeben sich an den Rändern der Teile immer ein paar lose Fäden, die man irgendwie in die jeweiligen Teile integrieren muss. Das Isolieren von Teilen hinterlässt immer ihre Spuren, auch wenn diese bei erstem Hinsehen gar nicht auffallen.

Wenn man eine physikalische Theorie nach einer Erweiterung oder einer Verschmelzung mit einer anderen Theorie wieder in ihre ursprünglichen Teiltheorien zurückführt, entdeckt man ein ähnliches Phänomen. Manches muss man in den Teiltheorien anders formulieren, weil einem die Begriffe der umfassenderen Theorie nicht mehr zur Verfügung stehen. Jede Teiltheorie hat also irgendwelche kleinen oder größeren Unstimmigkeiten, die darauf hinweisen, dass man sie sich aus einem größeren Verbund heraus geschnitten denken kann.

Das ist zwar eine völlig unhistorische Sichtweise, macht aber verständlich, dass die physikalischen Theorien, die zunächst entstanden sind, immer auch irgendwelche Ungereimtheiten und unverstandene Annahmen besaßen. Diese könnten zwar einerseits eine “Krankheit” dargestellt haben, die irgendwann zum Tod der Theorie führen musste, andererseits aber auch nur eine “Kinderkrankheit”  gewesen sein, die das weitere Wachstum nicht sonderlich beeinträchtigte, weil sich die Theorie ansonsten als überaus lebensfähig erwies, sich also in der Prüfung durch Experimente und in der Erklärung vieler Phänomene bewährte. 

Diese Ungereimtheiten und Annahmen können also als so etwas wie lose Fäden angesehen werden, die zunächst durch allerlei Interpretation mehr oder weniger elegant vernäht wurden. Erst nach einer Erweiterung oder einer Vereinheitlichung mit einer anderen Theorie entdeckt man dann, dass die losen Fäden ihre natürliche Einbindung in eine erweiterte Theorie finden.

Die Newtonsche Mechanik besitzt mindestens zwei solcher “loser Fäden”. Zum einen ist es Einführung einer Kraft, die eine Fernwirkung darstellt, also instantan über beliebige Distanzen wirken soll. Zum anderen muss man die Beobachtung berücksichtigen, dass die träge Masse eines Körpers immer gleich der schweren Masse ist. Diese Tatsache muss man in der Newtonschen Mechanik als unabhängige Annahme einführen. Mit beiden “losen Fäden” ging man ähnlich um – man ignorierte sie einfach mit der Zeit. Der Erfolg der Theorie überstrahlte alles. Welche Rolle spielen schon ein paar Fransen an einer schmucken Stola?

Erst mit der Allgemeinen Relativitätstheorie fanden diese losen Fäden ihre natürliche Fortsetzung. Die anziehende Kraft zwischen zwei materiellen Körpern wurde nun durch ein Gravitationsfeld vermittelt, und die Gleichheit der trägen und schweren Masse wird zur Vorbedingung des Äquivalenzprinzips und damit der gesamten Theorie, sie avancierte also von einer Zusatzannahme zu einer Grundannahme.

Auch in den anderen Theorien sind solche “lose Fäden” und ihre notdürftige “Vernähung” zu erkennen, wenn diese auch nicht gleich bei deren Entstehung auffallen konnten. Die Existenz der so genannten Eichfelder in der klassischen Elektrodynamik erscheint dort als eine mathematische Kuriosität ohne tiefere Bedeutung. Diese erlangen sie erst in der Quantenversion der Elektrodynamik und die verallgemeinerten Quanteneichfelder bilden sogar das einigende Rückgrat der vereinheitlichten Theorie der elektromagnetischen, schwachen und starken Wechselwirkung .

In der Statistischen Mechanik, in der man das Verhalten und die Eigenschaften eines Systems von vielen Molekülen auf die Eigenschaften der Moleküle zurückführt, begegnet man dem so genannten Gibbsschen Paradoxon: Man erhält nur dann den richtigen Ausdruck für die Entropie eines Gases, wenn man davon ausgeht, dass die Quanten bzw. Moleküle keine Individualität besitzen und damit prinzipiell ununterscheidbar sind. Diese Annahme empfand man bei der Entdeckung des Gibbschen Paradoxons als kurios. Erst mit der Quantenmechanik verstand man das: Moleküle oder Atome sind eben als Quanten zu behandeln (siehe meinen Beitrag “Individualität und Ununterscheidbarkeit der Quanten“).

So kann man im Nachhinein viele “lose Fäden” in den Theorien erkennen. Welche Aspekte unserer heutigen Theorien werden unsere Nachkommen als “lose Fäden” erkennen? Welche Aspekte können wir heute unter Verdacht stellen, hinterfragen und zum Anlass nehmen, über mögliche Verallgemeinerungen nachzudenken? Einig ist man sich unter Experten, dass es eine Quantenversion einer Gravitationstheorie geben muss, und diese kann nur eingebettet sein in eine vereinheitlichte Theorie aller bisher bekannter Wechselwirkungen.

Fundamentale Gesetze und komplexe Systeme – Emergenz

Wenn man nun wirklich einmal eine Theorie für alle fundamentalen Wechselwirkungen haben sollte, wäre dann die Physik am Ende? Keineswegs, was dann zu Ende wäre, ist vielleicht die Suche nach einer vereinheitlichten Theorie – aber auch da wäre ich nicht ganz so sicher. Ein Prinzip, aus dem sich ein mathematischer Ansatz für eine vereinheitlichte Theorie aller Wechselwirkungen ergeben würde, hätte viele Facetten. Andererseits würde auch die Ausarbeitung der Folgerungen für lange Zeit ein großes Forschungsthema darstellen. Es würde immer auch noch jene Physiker anziehen, die es unter einer Suche nach dem, “was die Welt im Innersten zusammenhält”, nicht tun.

Dass die Physik auch bei Kenntnis einer solchen “Theorie für Alles” immer noch nicht “mit Allem” fertig ist, wird einem noch deutlicher klar, wenn man bedenkt, was denn heutzutage schon der größte Teil der Physiker betreibt – und das mit großem Engagement und Erfolg. Ich denke dabei nicht an die Anwendungen der Physik in der Technik , sondern z.B. an die Grundlagenforschungen der Festkörperphysiker und Quantenoptiker. Auch auf solchen Gebieten werden große Preise und sogar Nobelpreise errungen. Deren Arbeit wird sich nicht verändern, wenn sich eine “Theorie für Alles” heraus gebildet haben wird.

Hinsichtlich der Komplexität der Dinge dieser Welt kennt die Physik doch zwei Richtungen. Vom Objekt zu seinen Bausteinen einerseits, also gewissermaßen von oben nach unten, und andererseits von den Bausteinen zu einem System von mehreren oder sogar vielen solchen Konstituenten, also von “unten nach oben”. Wenn man nun – auf dem Weg von oben nach unten – zu einem Prinzip gelangt ist, aus dem sich die Existenz von Quanten, Raum und Zeit in “natürlicher” Weise ergibt, ist für den Weg von unten nach oben noch nichts getan. Auf diesem Weg gibt es viele Etappen, auf denen sich in Arbeitsteilung die Physiker verschiedenster Disziplinen engagieren. Emergenz ist hier das Stichwort, es bezeichnet das Auftauchen von neuen Eigenschaften und Phänomenen bei Systemen durch das Zusammenspiel der Bausteine, wobei “neu” hier meint: neu gegenüber dem Repertoire der Eigenschaften der Bausteine. Die meisten Physiker, ja Naturwissenschaftler beschäftigen sich doch mit solch einem Problem der Komplexitätsreduktion: Wie kann man ein Phänomen als ein emergentes Phänomen verstehen, d.h. zurückführen auf die Eigenschaften von Konstituenten und deren Wechselwirkung. 

Es ist also irreführend, wenn Laughlin in seiner Philipika gegen die Teilchenphysiker die Emergenz als Gegensatz zur Suche nach der “Theorie für Alles” aufbaut. Das ist kein Gegensatz – sondern eine Ergänzung. Beide Richtungen der Physik sind wichtig und interessant. Auch wenn zu einem Ziel hin eine Bresche geschlagen ist, ist der Ausbau des Weges immer noch eine große Aufgabe, ebenso auch die Fragen nach Alternativen und dem Gang auf dem Weg in anderer Richtung.

Richtig ist vielleicht, dass man bisher hauptsächlich die Physik mit Blick in die Richtung fundamentaler Bausteine und Wechselwirkung betrieben hat. Auch wenn man emergente Phänomene studierte, tat man das, um das Bild von den Bausteinen zu festigen oder zu vervollständigen. Nur in der Statistischen Mechanik und erst in der noch jungen Disziplin der Theorie irreversibler Phänomene ist das Aufdecken emergenter Phänomene der Hauptzweck.

Eine Theorie für alle bis heute bekannten fundamentalen Wechselwirkungen ist also noch keine “Theorie für Alles”. Es ist nur die Hälfte des Weges bzw. nur einer von zwei Wegen, die man gehen kann. Und ich bezweifele auch, dass man auf dem Weg von unten nach oben irgendwann einmal “fertig” werden kann. Im Gegenteil, auf diesem Weg erwarten uns wohl noch viele Überraschungen, die unsere heutigen Vorstellungen als Vorurteile entlarven und dem gesamten Weg noch ungeahnte Aspekte abgewinnen können. 

1. Laughlin, Robert B.: Abschied von der Weltformel: Die Neuerfindung der Physik, Piper Taschenbuch, 2009

2. Interview mit Wissenschaftstheoretiker: Warum es keine Weltformel gibt, SPIEGEL-ONLINE, Wissenschaft, 20.09.2005

3. Horgan, John: An den Grenzen des Wissens – Siegeszug und Dilemma der Naturwissenschaften, Fischer-Taschenbuch, 2000

Veröffentlicht von

Josef Honerkamp war mehr als 30 Jahre als Professor für Theoretische Physik tätig, zunächst an der Universität Bonn, dann viele Jahre an der Universität Freiburg. Er hat er auf den Gebieten Quantenfeldtheorie, Statistische Mechanik und Stochastische Dynamische Systeme gearbeitet und ist Autor mehrerer Lehrbücher sowie des Sachbuchs: "Die Entdeckung des Unvorstellbaren". Nach seiner Emeritierung im Jahre 2006 möchte er sich noch mehr dem interdisziplinären Gespräch widmen. Er interessiert sich insbesondere für das jeweilige Selbstverständnis einer Wissenschaft, für ihre Methoden sowie für ihre grundsätzlichen Ausgangspunkte und Fragestellungen und kann berichten, zu welchen Ansichten ein Physiker angesichts der Entwicklung seines Faches gelangt. In seiner "Freizeit" versucht er, im klassischen Stil zu komponieren und seine Kompositionen auch mit Hilfe moderner Software zu produzieren. Insgesamt versteht er sich heute als Physiker und "wirklich freier Schriftsteller und Tonsetzer".

33 Kommentare Schreibe einen Kommentar

  1. Die Gravitationskraft und elektromagnetische Kraft halte ich nicht für unterschiedlich.

    Jede Wette, dass man die Gravitation auch in eine Elektrodynamikformel stecken kann und sie relativ verlässlich ihren Dienst tun würde. Beides hat gleiche Grundtendenzen, ist aber in völlig anderen Größendimensionen zu beobachten – worin aber alle Teile in einem großem Raum und gleicher Umgebung befinden.

    Wenn man immer wieder feststellen kann, dass sich die vormals unterschiedlchen “kräfte” irgendwann doch noch logisch verbinden lassen, dann ist die “Weltformel” eine daraus zwingende Evidenz.

    Ihr Zitat:

    “Es gibt keinen Grund, warum die Gravitation ihre Sonderstellung behalten soll.”

    -> Eben.

    Ihr Zitat:

    “Wenn man nun – auf dem Weg von oben nach unten – zu einem Prinzip gelangt ist, aus dem sich die Existenz von Quanten, Raum und Zeit in “natürlicher” Weise ergibt, ist für den Weg von unten nach oben noch nichts getan.”

    -> Doch, das ist der Gleiche. Man kann ihn nur auf verschiedenen Wegen gehen – was dann mehr die Tiefe der einzelnen Schritte angeht, die über vielen unterschiedlichen, aber parallelen Gegenständen abgewandert werden können. Die gilt es dann alle zu erschliessen.

  2. @Josef Honerkamp / Interview mit Fischer

    Haben Sie eine Idee, was uns Ernst Peter Fischer mit folgendem sagen will?

    Nun wissen wir heute, dass man im Experiment die Unbestimmtheit hintergehen kann. Bohrs philosophischen Gedanken konnte man noch nicht widerlegen. Man muss sich allmählich an die Idee gewöhnen, dass ein philosophischer Gedanke weiter reichen könnte als die reine Mathematik.

    Im übrigen hat Einstein bei seinem Bemühen um eine einheitliche Feldtheorie doch keinesfalls angestrebt, Quantentheorie und Gravitation zusammenzubringen, wie Fischer es im Interview behauptet.

  3. @Chris

    — “Die Gravitationskraft und elektromagnetische Kraft halte ich nicht für unterschiedlich.” Ich habe schon einmal eine Formulierung der Gravitationstheorie in Form der E-dynamik irgendwo gesehen, die war aber sehr formal. Unterschiedlich sind doch Masse und Ladung, Anzahl der Freiheitsgrade, Stärke etc.
    — “Doch, das ist der Gleiche. Man kann ihn nur auf verschiedenen Wegen gehen”. Ich meine folgendes: Wenn ich erkannt habe, dass es Atome gibt und damit umgehen kann, dann habe ich noch keine Statistische Mechanik, also noch keine neue Beschreibungsebene für ein System vieler Atome.
    — Zu Fischers Äußerungen: kryptisch, vielleicht sogar vage.

  4. zu früh?

    Wahrscheinlich überstrapaziere ich nun Ihr Bild der zerschnittenen Webstücke.
    Kann es sein, dass der Wissenschaft noch ein paar Webstücke fehlen?* Dann könnten die Ränder der bisher bekannten Stücke gar nicht zusammenpassen. Jedenfalls nicht durch eine vereinfachende Theorie.

    *Wie es aussieht hat man noch nicht die geringste Ahnung, was dunkle Materie oder dunkle Energie eigentlich sein könnten. Was mag es noch geben, was sich bisher unserer Beobachtung komplett entzieht weil zu groß, zu klein, oder zu wenig mit den uns bekannten Dingen wechselwirkend?

    Da ich aber kein Pessimist bin, hoffe ich natürlich dass es bald Fortschritte gibt, die eine vereinfachende Zusammenfassung bisher unabhängiger bestehender Theorien ermöglichen.

  5. Emergenz + Mathematik von Systemen

    Mit Emergenz meint man meistens Vielteilchensysteme, die ihren eigenen Regeln gehorchen, wobei die Regeln sich nicht unmittelbar aus den Bausteinen der Vielteilchensysteme ableiten lassen.

    So gesehen ist das meiste was für uns Menschen interessant ist, emergent. Insbessondere die ganze Biologie mit ihren sich selbst reproduzierenden Organismen.

    Mir scheint dabei ein Aspekt besonders interessant. Es gibt makroskopisch gleichartige Systeme, die durch Emergenz zustande kommen und die aus ganz unterschiedliche Konstitutenten (vulgo Bausteine) zusammengesetzt sein können. So gibt es Phononen und andere Quasipartikel in ganz verschiedenen Zusammenhängen oder Strömungsphänomene wie Wirbel finden sich in Gasen und Flüssikgeiten.

    Viele wichtige Systeme lassen sich auf Spielregeln zurückführen, die mit sehr vielen verschiedenartigen Bausteinen funktionieren. Ein frappantes Beispiel ist die Abstraktion der Evolution als Universeller Darwinismus, der so verschiedene Dinge wie die biologische Evolution und die Entwicklung von Quantensystemen und ihre Dekohärenz (Quantendarwinismus) mit gemeinsamen Prinzipien erklärt.

    Die Allgegenwärtigkeit von emergenten Phänomenen lässt einen sogar auf den Gedanken kommen, gewisse Systeme, die ihre Existenz einer Emergenz verdanken, seien realer als die Bausteine aus denen die Systeme bestehen, da die Bausteine ja austauschbar sind. Das ist ein Gedanke, der vielen durchaus vertraut sein dürfte. Ob ein Haus aus Backsteinen oder aus einem anderen Material zusammengesetzt ist ändert vielleicht einiges, lässt aber auch grundlegende Eigenschaften des Hauses unverändert.

    Der Satz aus dem Artikel “Eine Theorie für alle bis heute bekannten fundamentalen Wechselwirkungen ist also noch keine “Theorie für Alles” stimmt wahrscheinlich viel mehr als die meisten heute meinen. Ein rein reduktionistischer Blick vergisst auch, dass grössere Systeme eine Historie haben, also einen Pfad durch die Zeit gegangen sind. Der Baum des Lebens beispielsweise lässt sich grundsätzlich nicht aus fundamentalen Gesetzen herleiten sondern ist einer Kombination von Zufall und Gesetz zu verdanken. Dies allein macht schon klar, dass sich der Mensch jetzt und auch in beliebig ferner Zukunft nicht auf seine physikalischen Bestandteile reduzieren lässt.

  6. Kann

    man nicht weitergehen und

    Und ich bezweifele auch, dass man auf dem Weg von unten nach oben irgendwann einmal “fertig” werden kann.

    …dieses Fertig-Werden zuverlässig ausschließen, alleine dadurch Platons Höhlengleichnis, als die Grenzen der Erkenntnis setzend oder erkennend, annehmend?

    MFG
    Dr. W

  7. Rolle des Marketings?

    Es stellt sich die Frage, welche Rolle Marketing Aspekte bei der “Suche nach der Weltformel” spielen.

    Letztlich bedürfen Forschungsprogramme erheblicher Fördergelder, über die politisch entschieden werden muss.

    In diesem Zusammenhang klingen Begriffe wie “Weltformel, Theorie für
    Alles, Quantengravitation, Dunkle Materie” einfach griffig. – Besser allemal als ein Haufen komplizierter Gleichungen.

  8. Weltformel oder nur Weltalgorithmus?

    Die Vision von der Weltformel ist auch eine Vision von der Welt-Kognition, also einem tiefen Verständnis für das Universum, für das was es zusammenhält.
    Denn die den Formeln unterliegende Mathematik hat ja Eigenschaften wie Symmetrien und Beziehungen zu anderen Gebieten der Mathematik was insgesamt ein Netz von Bedeutungen aufbaut und dem Eingeweihten ein tiefes Verständnis vermittelt.

    Damit ist die Vision von der Weltformel eine positive Utopie: Wer die Weltformel kennt versteht die Welt wie ein Zenmeister, der zu den letzten Dingen vorgedrungen ist.

    Stephen Wolfram dagegen hat eine vollkommen andere Vorstellung von zukünftigen Welterklärungen. Nicht eine Weltformel sondern ein Welt-Algorithmus könnte alles erklären. Im Wired-Artikel The Man Who Cracked The Code to Everything …. Über sein Studium zellulärer Automaten, das sich im Buch A New Kind of Science niedergeschlagen hat, kam er zur Idee, die ganze Welt lasse sich möglicherweise wie ein zellulärer Automat mit wenigen algorithmischen Regeln erklären, welche nichts anderes aussagten, als wie man zum nächsten Zustand voranschreitet.
    In Wired so verkürzt:
    “Wolfram predicts an algorithmic key to the universe that can compute quantum physics – or, say, reality TV – in four lines of code. “

    Völlig ausschliessen lässt sich so etwas nicht. Nur wäre es eine gewaltige Enttäuschung, wenn das Universum ein zellulärer Automat wäre, denn ein zellulärer Automat erklärt ja eigentlich nichts. Es gibt sehr wenig was man an einem zellulären Automaten verstehen kann und muss. Und doch gebiert der zelluläre Automat ganze Welten. Alle interessanten Phänomen in einem zellulären Automaten sind emergent. Die Regeln selbst sind höchst langweilig.

    Würde sich bestätigen, dass das Universum eine Art zellulärer Automat ist, wäre Emergenz das einzig interessante was übrigbliebe.

  9. Die Emergenz

    , die Herr Honerkamp sozusagen persistierend bemüht, macht nur Sinn, wenn

    Alle interessanten Phänomen in einem zellulären Automaten sind emergent. Die Regeln selbst sind höchst langweilig.

    …das Erkannte, das Wissenschaftliche, um das sich Erkenntnissubjekte bemühen, per se ausschnittsartig ist – oder zumindest nur in diesen Erkenntniswelten zu existieren scheint.

    MFG
    Dr. W

  10. Weltformel oder nur Weltalgorithmus?

    Formeln oder Mathematisierungen (“Kunst des Lernens Betreffendes”) münden in der Tat oft in Rechenvorschriften (“Programmen”) oder Algorithmen (Metapher für gebündelte Rechenvorschriften oder eben Formularisches). Die Distinktion betreffend ist hier nicht viel zu holen.

    Insofern lässt es sich hier nur schwierig “einen braten”, in etwa so wie mit der Emergenz.

    MFG
    Dr. W

  11. Eine Theorie ist keines ihrer Modelle

    Josef Honerkamp schrieb (15. Juli 2013, 11:31):
    > Im Rahmen der Newtonschen Physik gab es nur noch eine Erklärung für alle Bewegungen, für die am Himmel und die auf der Erde.

    Worin bestand denn diese “nur noch eine Erklärung“? —
    In der ausdrücklichen Benennung (wenn auch kaum nachvollziehbarer Definition) von “Beschleunigung” als universeller Messgröße?

  12. Weltalgorithmus impliziert Sinnlosigkeit

    @Dr. Webbaer: Zelluläre Automaten haben “sinnlose” Regeln womit das Universum sinnlos vor sich hintakten würde, wenn es nur ein zellulärer Automat wäre.
    Dies zu ihren Sätzen:
    “Formeln oder Mathematisierungen münden in der Tat oft in .. Algorithmen .. Die Distinktion betreffend ist hier nicht viel zu holen.”

    Mathematische Konzepte können zu Algorithmen führen, aber Algorithmen können auch vollkommen sinnlose Operationen ausführen (denken sie an ein Werk von Tinguely). Das ist der Unterschied. Bei einem zellulären Automaten erfinden sie typischerweise Regeln, die sich nicht selbst erklären und die keinen tieferen mathematischen Hintergrund haben – mindestens keinen offensichtlichen -. Würde das Universum von einem sinnlosen Algorithmus gesteuert, der nur zufälligerweise aus Unsinn Sinn macht, hätte das schon Konsequenzen für unser Weltbild.

  13. Weltalgorithmus impliziert Sinnlosigkeit

    Ein Welt-Algorithmus impliziert in diesem Zusammenhang bestenfalls Regelmäßigkeit oder einen sozusagen konsequent durchgehaltenen Determinismus. [1] – Sie müssen sich zuvörderst von der oder Ihrer Befindlichkeit lösen.

    Ansonsten fällt es schwer oder bleibt unmöglich sich bei einem besonderen Algorithmus, der seitens des Erkenntnisobjekt erkannt oder “erkannt” worden sein mag, oder bei einer sich klar oder “klar” zu erkennen gebender “Ermergenz” einen zu braten.

    MFG
    Dr. W (der sich nun bis frühestens morgen ausklinkt)

    [1] Zum möglichen Erkennen desselben stand weiter oben was.

  14. Komplexität

    Die “Weltformel” wird wieder eine Differentialgleichung sein, die nicht einmal für einfache Systeme analytisch lösbar ist. Ich erinnere nur an die Schrödingergleichung, die selbst bei für Chemiker kleinen Molekülen nur näherungsweise gelöst werden kann – oder das Dreinkörperproblem der klassischen Gravitation.
    Ein Universum als zellulärer Automat, wie er übrigens schon von Zuse konzipiert wurde http://www.horst-zuse.homepage.t-online.de/…tml, hätte dieses Problem freilich nicht.
    Man kann heutzutage in zwei Hauptrichtungen forschen: Vereinheitlichung (Weltformel) oder Komplexität. Selbst wenn eine Weltformel gefunden werden sollte, sind die interessantesten Fragen deswegen noch nicht gelöst.

  15. Weit unter Niveau

    Wie fast immer ein schöner und historisch fundierter Übersichtsartikel.

    Aber den Physiker Robert B. Laughlin handeln Sie als eher konservativer Wissenschaftler -und ich gehe mal davon aus – dass Sie sein Buch ‘Abschied von der Weltformel. Die Neuerfindung der Physik’ sorgfältig gelesen haben, weit unter Niveau ab.

    Laughlin schreibt zwar nicht so eloquent wie der Wissenschaftsclown Paul Feyerabend, aber er ist sicherlich der führende Wissenschafts- oder Physikkritiker der Moderne.

  16. @Ralph

    Die mir bekannten Problemstellen:

    1. Dunkle Energie und Dunkle Materie, wie von dir angedeutet. Man weiss, dass es so etwas geben muss, aber nicht, was das ist.

    2. Vereinigung von Gravitation und anderen Kraeften. Zur Zeit ignoriert man unsinnig hohe Energien (Energiedichten) fuer Quantensysteme, wo Gravitation eine Rolle spielen wuerde.

    3. Die bekannten Mechanismen reichen nicht aus, um das Ungleichgewicht zwischen Materie und Antimaterie im Universum zu erklaeren.

    4. Und mal Nicht-Hochenergiephysik: Quanten-Klassik-Uebergang. Es gibt zwar etliche hinreichende Mechanismen dafuer (Stichwort: Dekohaerenz), von daher ist es kein richtiger Fransen, aber eine saubere Formulierung von deterministischer klassischer Welt im Rahmen der QM steht AFAIK noch aus.

  17. Laughlin Antitheologe:Papageno vs Tamino

    Wer erkunden will was die Welt im Innersten zusammenhält sucht nach dem heiligen Gral und sucht damit nach etwas was andere Gott nennen. Laughlin will dagegen Entdeckungen grundsätzlicher Natur (Zitat Wikpedia: “Die Grundkräfte der Physik oder fundamentalen Wechselwirkungen sind diejenigen Kräfte, die allen physikalischen Phänomenen der Natur zugrunde liegen.”) auf die gleiche Stufe stellen wie die Entdeckungen von Ordnungsprinzipien. (Zitat Laughlin)“Wir sind zutiefst davon überzeugt, dass es einen Unterschied zwischen Naturgesetzen und fundamentalen Ordnungsprinzipien gibt. Ich vermute aber, dass diese Unterscheidung vollkommen künstlich ist. Sie kommt aus unserer religiösen Tradition.”
    Wer sich also mit den Kräften beschäftigt, die den Atomkern zusammenhalten oder die für die elektromagnetischen Wellen und Kräfte verantwortlich sind, der ist nach Laughlin nicht auf einer höheren Stufe als derjenige, der sich mit emergenten Grössen wie Temperatur, Elasitzität, Halbleitereigenschaft, Supraleitung oder
    Schockwellen beschäftigt. Papageno schlägt zwar nicht Tamino (und die Elfen stehen nicht über den Hobbits), aber er ist ihm gleichberechtigt.

    Weder Finalität noch Reduktion: Ordnungsprinzipien haben ihre eigene Berechtigung

    Der Naturalismus und Reduktionismus, der von vielen Geisteswissenschaftlern als Zeitgeist beklagt wird, ist letztlich gar nicht so weit vom Finalitätsdenken entfernt, den viele Geisteswissenschaftler pflegen: Auch beim Reduktionismus geht es um eine finale Welterkärung. Nur eben eine, die viele Geisteswissenschaftler nicht anerkennen wollen, weil sie die Welt entzaubere. Was aber wenn es weder den heiligen Gral der physikalischen Welterkenntnis noch den Elan vital/Elan mentale oder die Finalität der Geisteswissenschaftler gäbe, sondern die Welt aus unendlich vielen gleichberechtigten Phänomenen und Prinzipien bestände, die sich zu ganz verschiedenen Amalgamen verbinden können?

    Wenn Laughlin die Höherbewertung von Naturgesetzen über Ordnungsprinzipien als Produkt unserer religöser Tradition sieht, dann sind es wohl auch vitalistische und finalistische Ideen. Reduktionismus, Vitalismus und teleologisches Denken haben so gesehen einen gemeinsamen Ursprung, indem sie einen unüberwindliche Kluft zwischem Primärem und Sekundärem konstruieren und die Welt als von einem Kraftzentrum ausgehend aufgebaut sehen.

    Im folgenden ein Ausschnitt aus dem scilogs-Beitrag Der Tod verhindert, daß es mit dem Leben zu Ende geht. Anmerkungen zu einer naturalistischen Prognose, der für mich exemplarisch zeigt, dass Geisteswissenschaftler einen Anspruch der Naturwissenschaftler insbesondere der Physiker erkennen, ein völlig entzaubertes und in den Augen der Geisteswissenschaftler enthumanisiertes Weltbild aufzubauen.
    ” Angenommen, die genannte Reduktion des Teleologischen auf einen Kausalmechanismus – also die Erklärung der lebenden Wesen ohne intentionale Begriffe, spezieller: ohne den Gedanken, eine Absicht habe da die Naturgesetze geordnet … – sei demnächst möglich.
    Was wir jetzt Lebewesen nennen, ist dann nur noch eine besondere Art physikalischer Systeme… Wir selbst sind dann auch keine Subjekte, sondern nur mechanisch funktionierende Systeme. Das liegt auf der Linie des Zeitgeistes. Zahllose Zeitungsartikel über die Fortschritte der Genetik und vor allem der Hirnforschung verkünden diese Botschaft.”

    Robert Laughlin würde die obigen Schlussfolgerungen als Ausgeburt einer religiösen Überhöhung der Naturgesetzerforschung verdammen und sowohl die Geisteswissenschaftler mit ihrer Teleologie als auch die Naturwissenschaftler mit ihrem heiligen Gral “Grosse Vereinheitlung” und TheoryOfEverything” als religiös infiziert betrachten. Denn für ihn ist die Erforschung der “letzten Prinzipien” (was immer das ist) gleichberechtigt mit der Erforschung gewöhnlicher Ordnungsprinzipien.

  18. Herr Holzherr

    Wir sind zutiefst davon überzeugt, dass es einen Unterschied zwischen Naturgesetzen und fundamentalen Ordnungsprinzipien gibt. Ich vermute aber, dass diese Unterscheidung vollkommen künstlich ist. Sie kommt aus unserer religiösen Tradition.

    Aus Sicht des Konstruktivisten eine kluge Aussage, so muss ein Ordnungsprinzip bspw. die Gesellschaft betreffend oder auf die Natur bezogen – die Zählung einer Gegenstandsmenge um deren Anzahl die Elemente betreffend zu bestimmen – nicht grundsätzlich anders sein als die Feststellung einer wichtigen die Physiklehre betreffende Gesetzmäßigkeit, die dann ‘Naturgesetz’ [1] genannt wird.

    Ob die Ursache für diese Unterscheidung religiöser Art ist, ist eine spannende Frage, die vereinfachende Bestimmung einer Gesetzmäßigkeit liegt aber schon in der Natur des Primaten.

    MFG
    Dr. W

    [1] im ‘Gesetz’ lauert ja auch ein wenig die Setzung und der Setzende

  19. Weltformel

    Es gibt hoffentlich keine Weltformel.

    Günstigstenfalls mag es Formeln geben, mit denen man alle uns bekannten Phänomene der Natur mit guter Annäherung darstellen kann. Hierbei ist es prinzipiell egal, ob das eine Formel, ein Wust an Formeln, oder implizit irgendwelche numerischen Darstellungen (zBsp numerische Integration) benutzt. Und das geht dann dazu über, was man sowieso schon macht, nämlich alle Formeln sämtlicher für ein Problem relevanten Effekte zusammennehmen, die einzelnen Effekte nebeneinander in 1. Ordnung berechnen, dann Wechselwirkungen als Störungsrechnung 2. Ordnung, usw oder am besten numerisch.

    Man hat aber keine Garantie, daß:

    / alle Teilprozesse erfaßt, oder auch nur bekannt sind
    / die Menge der physikalischen Gesetze abgeschlossen ist, und nicht neue entstehen; dazu müßte man wissen, wo die physikalischen ( mathematischen, logischen … ) Gezetze überhaupt herkommen
    / die Zukunft exakt vorherbestimmt ist; ist sie wohl nicht

  20. Weltformel

    2. Versuch

    * Naturwissenschaftliche Entdeckung *

    Es hört sich vielleicht ungewöhnlich an, durch eine n.w.-Entdeckung vor einiger Zeit, bin ich im Besitz der: “Weltformel”

    (daher) Tatsache ist:
    Es gibt genau EINE “Weltformel” !!
    (nicht zwei, nicht drei… und auch nicht Null)

    Der Begriff >WeltformelTheory of Everything< oder Gesamtheitliches Weltbild
    Fortsetzung folgt – Gruß Siegfried G. D-79227 Schallstadt
    miranda66@gmx.de

  21. Weltformel

    Ich habe gesehen in meinem vorherigen Text ist ein Fehler aufgetreten – kann man denn das hier nicht editieren !???
    (Es macht überhaupt keinen Spaß, in diesem Forum zu schreiben !)

    ich biete deshalb an: http://www.weltformel.net (Forum)

    wiegesagt: ich bin im Besitz der “Wf”
    Ihr dürft mich alles fragen ! – Fr. Grüße Siegfried G.

  22. Raumzeit als emergentes Phänomen

    Eventuell ist die Raumzeit selbst allerdings auch “nur” ein emergentes Phänomen.

    Siehe dazu Reiner Hedrich “Hat die Raumzeit Quuanteneigenschaften? – Emergenztheoretische Ansätze in der Quantengravitation”. Aus Esfeld, Philosophie der Physik, Suhrkamp Wissenschaft 2033

  23. Für diesen Fragekomplex gibt es u.a. zwei beobachtungsmäßig gut gesicherte Phänomene, mit denen es sich lohnt, auseinanderzusetzen, , egal ob man sie als objektiv oder subjektiv bezeichnen will:

    / Der Zeitfluß
    / Die Individuierung, insbesondere die Abgrenzung eines jeden Ichs zum Rest

    Hier ist kein Platz für viele Einzelheiten, daher nur relevanteste Punkte:

    Würde die Zukunft ganz in der Gegenwart enthalten sein (hinreichendermaßen, beides was für das System jedes Beobachters gilt bzw gelten wird), sollte Vorhandensein und Nichtvorhandensein von sowas wie Zeitfluß oder bereits kausaler Geschehensfolge nicht unterscheidbar sein. Man muß es als möglich halten, daß Ereignisse echt erst noch erzeugt (bzw bei uns gültig) werden, sie auch in einer Weltformel noch nicht enthalten wären.

    Die beobachtete aber in die Physik kaum eingegangene Individuierung deutet an, daß die Gültigkeit von “Wahrheiten”, die Auswirkung erfolgter Ereignisse usw beobachtervariant ist. Für uns auf der Erde mögen zwar gleiche Naturgesetze gelten, aber prinzipiell sind Winkel möglich, wo die Nachricht/Auswirkung der fundamentalen Naturkräfte, oder auch nur einzelner Geschehnisse, noch nicht hinkamen, und/oder nicht einmal alle normalen Dimensionen vhd sind (zBsp Singularitäten bzgl einzelner metrischer Terme), wo/wann also andere Physik gilt. Eine komplette Weltformel müßte daher sehr viele, aber lokal überwiegend irrelevante, Terme nicht lokal (zBsp bei uns) sondern irgendwoanders potentiell vhd Dimensionen, Naturkräfte; Nachwirken nur woanders aber nicht hier relevanter Ereignisse; usw enthalten, sodaß lokal die Bedeutung von 99% ihrer Terme völlig unklar wäre, und andere Probleme

  24. verblödet

    Nachtrag zum letzten Punkt, ggf zusammenlegen:

    Zwar haben wir bzgl Zeit und Ort in Fällen einfacher Bewegungsverhältnisse iR der Relativitätstheorie Transformationsformeln, um diese von einem zum anderen Beobachter umzurechnen. Aber bei einer Varianz von Ereignissen dürfte es im Allgemeinen kaum möglich sein, ein Geschehnis für den Beobachter X umzurechnen wie es für einen Beobachter Y aussehen oder wie es sich für diesen darstellt, wenn bei diesem ganz andere Umgebung, Vorbedingungen, Vorgeschichte usw vorhanden ist, oder auch nur für einen Zeitpunkt bevor trivial die Auswirkung bei ihm ankommt (würde dann formal bei ihm so etwas wie eine ‘Vorwirkung’ des künftig dort beobachtbaren Ereignisses vhd sein ?) Eine Weltformel (bzw ein kpl. , vollständiges, universelles Werk an Berechnungsvorschriften) müßte all das formal irgendwie erhalten . Ist ein hinter einem Horizont liegendes oder erst morgen passierendes Intervall von Ereignissen, heute schon existent, also sein Bogenelement wirklich absolut, oder halt nur örtlich und zeitlich begrenzt gültig, und damit auch die Wirkung bzw Eigenzeit variant ? Und wie wäre sie in einer expliziten und impliziten Weltformel enthalten und ‘vorhersagbar’ / in schwarzen Löchern ‘einsehbar’ , gar noch ohne für uns jetzt schon ankommende Auswirkungen, vorhandene Beobachtungen ? Daher macht schon diese räumlich, zeitlich begrenzte Auswirkung von allem, variante Wirkung, deren Ausdruck ja u.a. auch die Nichtvorherbestimmtheit der Zukunft ist, jede potentielle Weltformel kaputt

  25. Wer die Physik verstehen will, muss die Helmholtzgleichungen lösen. Sie sind die Weltformeln.

    Wer die Physik verstehen will, muss die beiden Helmholtzgleichungen lösen. Die inhomogene Helmholtzgleichung beschreibt die Materie bzw. das Elementarteilchen.
    Für das Elementarteilchen ist die Raumladungsdichte ungleich Null.
    Die homogene Helmholtzgleichung beschreibt das Licht bzw. die Strahlung. Für das Licht ist die Raumladungsdichte gleich Null. D.h., Licht besitzt keine Raumladungsdichte, damit keine Ladung.
    Die Raumladungsdichte geht jedoch zum Quadrat in die Masse des Elementarteilchens ein.
    Ist also die Raumladungsdichte gleich Null im Fall der homogenen Helmholtzgleichung, so ist auch die zugehörige Masse gleich Null.
    Daraus folgt, dass Licht keine Masse hat. Mit anderen Worten:
    Es gibt keine Lichtteilchen, es gibt keine Photonen.

    Aus der inhomogenen Helmholtzgleichung lassen sich die Ferdgrößen des Elementarteilchens berechnen.
    Weiter lassen sich aus der Elektrischen- und Magnetischen Feldstärke die Elektrische- und Magnetische Energiedichte des Elementarteilchens berechnen.
    Mit Einsteins Masse- Energie-Äquivalenz E=m*c^2 lässt sich mit dieser Gesamtenergiedichte die Masse des Elementarteilchens berechnen und zwar im Kugelvolumen von r=0 bis r=Radius des Elementarteilchens.
    Mit der Energiedichte im Aussenraum des Teilchens lässt sich das Gravitationsfeld des Teilchens berechnen.
    Tut man dies, bekommt man drei Summanden der Gravitationskraft des Teilchens:
    Einen Newtonschen Summanden, einen konstanten Summanden (Einsteins kosmologische Konstante) und einen Summanden, der im positiven Fall den Effekt der Dunklen Materie und im negativen Fall den Effekt der Dunkle Energie verursacht.

    Man erkennt, dass das Newtonsche Gravitationsgesetz nur ein Teil der wirklichen Gravitationskraft ist.
    Ausserdem findet man, dass es in Wirklichkeit drei “Gravitationskonstanten” gibt, die im Übrigen nicht konstant sind, sondern vom Polarwinkel und von der Geometrie des Körpers abhängen, der sie verursacht.

    Ein Elektron hat drei negative “Gravitationskonstanten”, d.h., es handelt sich um ein abstoßendes Teilchen.
    Ein Proton hat drei positive “Gravitationskonstanten”, d.h., es handelt sich um ein anziehendes Teilchen.
    Für ein Neutron sind die drei “Gravitationskonstanten” gleich Null, d.h., es ist weder anziehend noch abstoßend, es ist neutral.

    Besteht das Universum also aus 23% “Dunkler Materie”, so bedeutet das, dass 23% der im Universum vorhandenen Himmelskörper positive Gravitation, also Anziehung besitzt.
    70% “Dunkle Energie” bedeutet, dass 70% der im Universum vorhandenen Massen negative Gravitation, also Abstoßung besitzen.

    Die genauen mathematischen Berechnungen dazu kann man in meinem auf “epubli” bzw. “Amazon” kürzlich erschienenen Buch nachlesen:

    PHILOSOPHIAE NATURALIS PRINCIPIA MATHEMATICA 2
    Die Fortschreibung der Physik

    ISBN 978-3-8442-7106-5
    Autor: Arthur Büttgen

  26. Eine Weltformel wäre eine Welterklärung. Erklären heißt vereinfachen. Die letzte Erklärung wäre dann die Welteinfachheit. Mit anderen Worten: Die Weltformel ist das einzige, was nicht erklärt werden kann, weil eben das Einfachste nicht weiter vereinfacht werden kann.
    Letztlich kann sie also gar nicht “erdacht” werden. Sie kann nur mehr bestaunt werden.
    Und: Der Glaubende sucht Gott, die Wissenschaft die Weltformel. Gott kann auch nicht “erdacht” werden. Er kann nur bestaunt werden. Bei der Weltformel wird es dann auch so sein: Man wird sich einfach darüber freuen, dass sie so ist, wie sie ist.

  27. Warum wir nicht ein Einziges mal bei der Suche nach der Weltformel ein ganz
    einfacher Weg benutzt? Ich schaue nach was es für alltägliche Phänomene gibt.

    Die Gravitation ist ein ganz großes alltägliches Phänomen. Sie ist immer in der
    Gegenwart von Materie vorhanden.Nichts kann ein Gravitationsfeld beeinflussen
    ausser ein Gravitationsfeld. (Merkur Perihel) Ein weiteres Phänomen tritt im Gravitationsfeld auf. Die Zeit im G-Feld läuft langsamer. Das sind so fundmentale Phänomene das man daraus folgern muss (nicht kann) das wir es hier mit den Basisgrundlagen zu tun habe aus der die Weltformel entstehen muss. Raumzeitgeometrie ist der zentrale Gedanke für die Weltformel. Unser Universum besteht aus Energie. Ein Gravitationsfeld hat potentielle Energie Nun ist Gravitation ein Produkt der Materie. Also ist Materie auch Gravitation. Die Frage lautet, wie Materie die in ihr steckende pot.Gravitationernergie so einschließt und ihrere mächtigen Energien nur in nuklearen Reaktionen freigibt.

    Ich hoffe das dies ausreichend reduziert ist. Es ist notwendig damit man mal
    weg von den sinnlosen Verkomplizierungen kommt.

    Die Weltformel ist darum so schwer zu finden weil sie wahrscheinlich so simpel ist.

    Zum Beispiel ist die Relativitätstheorie die am besten belegte Theorie
    überhaupt. Ein Zeichen das sie der physikalischen Realität am nächsten
    kommt.

    Sie muss also schon etwas mit der Weltformel irgendwie zu tun haben.

    Ein scheinbar schwer zu verstehendes Phänomen ist die Raumzeit. Raum
    und Zeit ist eine untrennbare Einheit.

    Ein Gravitationsfeld ist eine Krümmung der Raumzeit. Ein leerer Raum
    soll sich krümmen können?

    OK. Wir sehen und fühlen den Raum als ein Nichts. Vielleicht wie ein Fisch
    der nicht kapiert das er sich nur in einem durchsichtigen Medium bewegt .

    So bewegen sich die Menschen im Raum und meinen der Raum ist das
    absolute Nichts.

    Nun ist es üblich zu behaupten das man ein Etwas, wenn es den existiert,
    auch vorhanden ist, wenn man es messen kann.

    Ist eine Uhr ein Messgerät für eine Eigenschaft des Raumes.? Ja das ist die
    Uhr.

    Denn im Gravitationsfeld geht eine Cäsium -Uhr langsamer wie im All.
    Da nun die RT (hier ART) erkennt, das Raum und Zeit zusammen gehören
    sind 2 Uhren geeignete Messinstrumente für die Stärke Raumzeitkrümmung.
    Eine Uhr im All und eine Uhr im G-Feld.

    Es sei gesagt, das nur hochpräzise Cäsiumuhren (Rubidiumuhren) in der
    Lage sind die winzigen Unterschiede zu messen.

    Mit der verlangsamten Zeitmessung im Gravitationsfeld ändern sich auch
    die Maßstäbe. Das aber wohlgemerkt nur eben so wenig wie die Uhr langsamer
    geht. Erst recht verkürzt sich auch der “leere Raum” im Gravitationsfeld eben so
    . Die Unterschiede sind nur gering und vor allen sie sind relativ. Relativ bedeutet
    ´nicht scheinbar sondern tatsächlich.. Klar wir können die Differenzen
    (extrem gering) nur feststellen im Vergleich über die Zeit mit 2 Uhren. Die Zeit
    ist das Maß der Raumzeit. Somit gehören Raum und Zeit untrennbar zusammen.
    Raum ohne Zeit gibt es so wenig wie Zeit ohne Raum.

    Nun wird´s einfach mit der Raumzeitkrümmung. 2 unterschiedliche Maßstäbe
    an den Enden aufeinander fixiert krümmen sich. Nix weiter macht der
    Raum im Gravitationsfeld. Hallo wir nähern uns der Weltformel heimlich, leise.

    Warum glaubt man nicht was man heute weiß. Warum denkt man nicht
    einfach das sich das Prinzip der Raumzeit also vor Allem deren Krümmung
    (Gravitation) bis in die kleinsten messbaren Teilchen fortsetzt?

    Was hören wir immer aus der Physik. Die 4. Dimension ist die Zeit
    (Zeitdilatation). Aber sie bestimmt die Krümmung das Raumes und dessen
    Härte und Dichte. Die komischen Kräfte die sich alle wiedersprechen nach
    dem heutigen Prinzip

    Noch was an Zeitleugner. Die Zeit ist die wichtigste physikalische Größe.
    Die meine ich, wenn ich von Zeit spreche.

    Über umständliche Formeln versucht man das Rätsel zu knacken warum
    sich manche Kräfte abstoßen und andere anziehen und sich sogar binden.
    Kernbindungskräfte. Weiß man eigentlich was eine Zeitdilatation in der
    Atomwelt eine Rolle spielt und diese zu vielfältigen noch nicht erklärbaren
    Reaktionen veranlasst?

    Ja was hat denn die Zeitdilatation in der Quantenphysik zu suchen? Hey
    viel mehr als man meint nur weil man keine Uhr in einem Atom stellen
    kann? Oder doch? Aber da muss die Weltformel ansetzen. Nichts muss
    atomar gebunden werden. Nur die Zeitdilatation macht ein Atom zu einen
    “zeitgefrorenen” Objekt. Die Zeit in einem Atom vergeht unglaublich
    langsamer als im Umgebungs- oder Einbettungsraum des Atoms. Fast null.
    Was soll sich da binden, wenn wir ein Standbild (Atom) der Raumzeit
    haben braucht nichts zu binden. Da hat die Raumzeit eine so hohe Dichte
    das sie zu Materie konvertiert die wie Dornröschen samt Schlosspersonal
    im Zeitgefängnis ist.

    Fazit:
    Die Gravitation bzw. deren Prinzip setzt sich ohne Wenn und Aber bis ins
    unendlich Kleine fort als allumfassendes Prinzip . Da hilft keine Aussage,
    das kann nicht stimmen. Es wird stimmen, wenn ALLE Parameter der
    Zeitdilatation und deren phänomenale Wirkung beachtet werden. Kleiner
    Tipp : die Gravitationskräfte sind dann so stark das sich in einem eigenen
    Gravitation also Zeitgefängnis eingeschlossen ist. Sie können also nicht
    genau so wirken wie ein Gravitationsfeld (wegen der Zeitdilatation) .
    Natürlich gibt es die Formel der Coulomb-Kräfte die mit der
    Gravitationsformel frappierende Ähnlichkeit hat. Warum wohl?

    Max Plank vewendete ja auch G (Gravitationskonstante) in seiner Formel
    für die Plankmasse und die Planklänge . Warum wohl? Mysteriös?

    Aber das man das nicht kapiert liegt eben an der Inkonsequenz der Physik
    nur das so zu rechnen was sie empfinden. Darum sagen sie auch das die
    Gravitationskraft die schwächste Kraft ist. Alles Quatsch, sie ist nur
    der spürbare Teil dessen was sich im Inneren unserer Materie befindet.
    Materie ist nur extrem gekrümmte Raumzeit. Nicht wahr? Oder was soll es
    sonst sein?. Schwingende 2-dimesionale Bandnudeln von physikalischen
    Stringkomikern ausgedacht? Quatsch. Da hilft nur Rübe anstrengen.

    Beispiel:
    Woher kommt der Dampf? Aus dem Wasser. Beides chemisch gleich, nur der
    Aggregatzustand ist anders. So ist Gravitation so Etwas wie ein
    „relativistischer Aggregatzustand“ der Materie-Emission. Das dürfte
    eigentlich logisch sein. Aber nein, das darf nicht sein, weil wir doch schon so
    Vieles anders haben. Es gibt viele Wege nach Rom. Das hier ist der kürzeste

    Also, muss die Weltformel lauten

    Raumzeitgradient = Energie

    oder kurz

    RG= E.

    Kann auch einen andere Notation haben. Hauptsache ist die Tatsache das die
    Raumzeitkrümmung durch den Zustand (z.B. Gravitation) potentielle Energie
    besitzt. Darf auch ein bisschen komplizierter aussehen wer es mag. Hauptsache
    die Aussage bleibt erhalten. Alle Materie vom kleinsten Elementarteilchen bis
    zum schwarzen Loch besteht aus Raumzeitkrümmung. Auch Strahlung. Einfach
    alles ist darauf zurückzuführen ohne Ausnahme.

    Ja und was E ist wissen wir von Einstein mit E=mc²

    Das wars was die Welt im Innersten zusammenhält.

    Hans-Werner Joswig

  28. Bravo!!!!
    Gefällt mir.
    Werde noch einmal lesen.
    Vergessen. Vergessen und neu betrachten. Lernen. Schauen. Sich nicht verfrüht entscheiden.
    Und sich nicht mit dem zufriedengeben, was die Anderen für richtig halten.

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