Trump unterzeichnet Mond-Dekret (NASA/Aubrey Gemignani)

Trump: zu neuen Welten (for national security)

Donald Trump will zum Mond. Das jedenfalls sagte er gestern, in Anwesenheit mehrerer Astronauten, von denen manche schon auf dem Mond standen. Buzz Aldrin stand vielleicht absichtlich weiter hinten, damit dessen vermeintliche Gesichtsentgleisungen nicht wieder in sozialen Medien ausgewertet und als Gradmesser über Trumps mehr oder weniger visionäre Aussagen erhalten mussten.

Trump ist bei weitem nicht der erste US-Präsident, der zum Mond will. In Washington D.C. heißt es, der Mond sei republikanisch, Mars dagegen demokratisch. Ein Umschwenken der Ziele wechselnder Administrationen hat bewirkt, dass sich die bemannte Raumfahrt der USA seit Jahrzehnten kaum auf ein festes Ziel zu bewegt, sondern eher zwischen verschiedenen Zielen pendelt, wenn nicht eiert.

Trumps schnörkellose Art, eine vermeintlich neue Vision zu präsentieren soll hier aber nicht das einzige Thema sein, sondern der Vergleich zu zweien seiner republikanischen Vorgänger, George Bush senior und George W. Bush. Deren Visionen wurden jeweils 1989 und 2004 präsentiert. Alle drei Präsidenten ernannten den Mond zum wichtigsten Ziel.

Bush senior 1989 W. Bush 2004 Trump 2017
Wohin? Mond, Mars und weiter Mond als Startpunkt ins Sonnensystem Mond als Fundament zum Mars
Nur USA? Möglicherweise internationale Kooperation (bezieht sich aber auf Raumstation) (ja) Amerika soll führen und inspirieren
Wozu? Universum erforschen unklar Fundament ins Sonnensystem legen
Wie? unklar neues Raumschiff für ISS, später für Mond unklar
Wann? 21. Jahrhundert 2020 unklar
Warum? für Opfer, das Astronauten brachten;
Menschheitsschicksal;
das Unbekannte entdecken
 unklar wegen dem, was mit den Märkten passiert (sic!);
Militärische Anwendungen im All
Pathos? +++ ++ +++

Die Reden

Zunächst fällt bei allen drei Reden auf, dass sie sich doch stark ähneln. Sie versuchen, mehr oder weniger rhetorisch gewandt an die Tradition eines John F. Kennedy anzuknüpfen, eine Vision der USA im All und speziell für dem Mond zu skizzieren. Bei allen dreien ist der Mond nur ein Zwischenschritt. Alle drei bleiben vage darin, warum es zum Mond gehen soll. Alle drei fokussieren sich stark auf das, was die Vereinigten Staaten und die NASA tun werden, ohne etwa internationale Partner überhaupt zu erwähnen. Das tut nur Bush senior am Rande, allerdings in Bezug auf die geplante Raumstation.

Interessant ist, wie sich die drei reden unterscheiden. Da ist das sehr weit gefasste Bild von Bush senior über die Raumfahrt der Vergangenheit (20 Jahre nach Apollo 11), der nahen Zukunft (mit der geplanten großen Raumstation) und der fernen Zukunft (Mond und Mars). Allerdings macht er wenige Aussagen darüber, mit welchen Raumschiffen oder wann genau es wieder zum Mond oder gar zum Mars gehen soll. Im nächsten Jahrhundert sagt er lediglich, womit er quasi die Visionen seiner republikanischen Nachfolger schon vorwegnimmt.

Sein Sohn Bush junior sagt zwar nicht, warum die NASA überhaupt zum Mond zurückkehren soll, dafür aber sehr genau, wie. Er erwähnt neue Raumschiffe, die erst zur ISS und später zum Mond fliegen sollen. Zum Zeitpunkt seiner Rede ist das damalige Constellation-Programm schon weit ausgearbeitet, samt der (unter Obama wieder eingestampften oder geänderten) Pläne für neue Raketen. W. Bush macht auch eine klare zeitliche Ansage: Amerikaner sollen bis 2020 wieder auf dem Mond landen.

Und da ist Trump. Die Rede ist in den Zielen (bezogen auf Mond und Mars) ähnlich schwammig wie Bush senior, macht aber einen viel kleineren Bogen. Trump erwähnt kaum die Errungenschaften der heutigen Raumfahrt. Er sagt zwar, dass Amerika wieder führen soll, erwähnt aber nicht, mit welchen Technologien. Die längst laufenden Entwicklungen des Schwerlastträgers SLS oder der Orion-Kapsel erwähnt er nicht, auch keinen Zeitpunkt für die erste neue Mondlandung.

Bemerkenswert ist bei Trump die Metaebene – und hier wird es geradezu inkonsistent: Dem Exunternehmer ist wohl klar, dass es hier um Innovation, um was mit den Märkten geht. Raumfahrt bringt technische Innovation, meint er wohl. Und er erwähnt militärische Anwendungen, die sich vermutlich nicht auf die nächste Mondlandung beziehen? Oder doch? Er will Amerikas Sicherheit verbessern – mit Astronauten auf dem Mond? Diese Teile klingen wahnsinnig plump und sind vielleicht improvisiert. Denn an anderen Stellen erhält er von mir durchaus Pathosbonus (siehe ganz unten).

Zuletzt ist interessant, was Trump nicht erwähnt: Denn längst kommen die größten Visionen (und dafür entwickelte Innovationen) in den USA ja nicht mehr ausschließlich von der NASA, sondern aus Privatunternehmen wie SpaceX oder BlueOrigin. Elon Musk betreibt sein ganzes Unternehmen SpaceX nur mit dem Ziel, irgendwann den Mars zu besiedeln. Und da ist ESA-Direktor Jan Wörner, der bereits vor zwei Jahren die Hand in Richtung aller potentieller Partner ausgestreckt hat, die in den nächsten Jahrzehnten am Mond aktiver werden wollen. Wörner meinte damit China, Indien oder private Anbieter, allen voran aber sicher auch den Partner USA. Und die NASA hat diese Hand ja auch längst ergriffen, darf die ESA doch das Servicemodul für die Orionkapsel bauen. Ohne es zu erwähnen, stecken in Trumps schwammiger und äußerst fragwürdig motivierter Vision also sogar unsere europäischen Steuergelder. Sad.

Die Ziele

Wohin wir wollen

„to the moon, Mars and beyond“ (Bush senior 1989)

„to return to the moon by 2020 as the launching point for missions […] to explore space and extend a human presence across our solar system“ (W. Bush 2004)

 

„return American astronauts to the moon and from there to lay a foundation for a mission to Mars“ (Trump/Pence 2017)

Wer alles mitdarf

„the feasibility of international cooperation“ (Bush senior 1989)

„ensure America’s space program once again leads and inspires all of humanity.“ (Trump 2017)

Was wir dort wollen

„to explore the universe“ (Bush senior 1989)

„establish a foundation for an eventual mission to Mars and perhaps someday to many worlds beyond.“ (Trump 2017)

Wie wir dorthin wollen

„Our […] goal is to develop and test a new spacecraft: The crew exploration vehicle by 2008 and to conduct the first man mission no later than 2014. The crew exploration vehicle will be capable of ferrying astronauts and scientists to the space station after the shuttle is retired but the main purpose of this spacecraft will be to carry astronauts beyond our orbit to other worlds.“ (Bush W. 2004)

Warum wir dorthin wollen (meta)

„The ten courageous astronauts who made the ultimate sacrifice to further the cause of space exploration“ (Bush senior 1989)

 

„Because it is humanity’s destiny to strive to seek to find”  (Bush senior 1989)

 

“to discover the unknown“ (Bush senior 1989)

 

„I think it’s obvious. All you have to do is to look at what’s happening with the markets and all of the great things that are happening. We’re leading in many different fields again.“ (Trump 2017)

 

„Reclaiming America’s proud destiny. […] Space has so much to do with so many other applications including a military application. So, we are the leader and we’re going to stay the leader and we’re going to increase it manyfold.“ (Trump 2017)

„Enhance our national security and our capacity to provide for the common defense of the people of the United States of America. We will also spur innovation as the space program has always done“ (Pence 2017)

Pathos-Bonus

„What the astronauts remember as the most stirring sight of all: it wasn’t the moon or the stars as I remember. It was the earth. A tiny fragile precious blue orbit rising above the arid desert of tranquility base.“ (Bush senior 1989)

 

„Eugene Cernan who is with us today, the last man to set foot on the lunar surface, said this as he left: we leave as we came and God willing as we shall return with peace and hope for all mankind America will make those words come true.“ (Bush W. 2004)

 

„Exactly 45 years ago almost to the minute [Astronaut Jack Schmitt] became one of the last Americans to land on the moon. Today, we pledge that he will not be the last and I suspect we’ll be finding other places to land in addition to the moon.“ (Trump 2017)

„As as you go along after braving the vast unknown and discovering the new world. Our forefathers did not only merely sail home and in some cases never returned. They stayed. They explored. They built. They guided and through that pioneering spirit they imagined all of the possibilities that few dared to dream.“ (Trump 2017)

Kontext der Reden

Für den Vergleich sei noch angemerkt, dass alle drei in unterschiedlichen Situationen sprachen: Bush senior sprach vor einer großen Menschenmenge an den Stufen des National Air and Space Museum in Washington, D.C. Sein Sohn W. Bush sprach in einer Pressekonferenz in einem großen Saal im NASA-Hauptquartier. Trump dagegen sprach vor einer kleinen Auswahl an Vertrauten und Journalisten im Weißen Haus.

Die Aufnahmen

Veröffentlicht von

www.pikarl.de

Karl Urban wäre gern zu den Sternen geflogen. Stattdessen gründete er 2001 das Weltraumportal Raumfahrer.net und fühlt sich im Netz seitdem sehr wohl. Er studierte Geowissenschaften und schreibt für Online-, Hörfunk- und Print-Publikationen. Nebenbei podcastet und bloggt er.

27 Kommentare Schreibe einen Kommentar

  1. Wenn etwas traurig ist, dann der geringe Fortschritt in der bemannten Raumfahrt über die erwähnten 3 Präsidentschaften über einen Zeitraum von 1989 bis 2017. Und 2017 ist erstmals klar, dass die NASA die gesteckten Ziele mit den zur Verfügung gestellten finanziellen Mitteln nicht bewältigen kann, dass aber die gleichen finanziellen Mittel ausreichen würden, um der privaten Raumfahrt ein eigentliches Mondbonanza zu bescheren. Zwar ist die NASA der ESA und auch Rokosmos betreff Fähigkeiten immer noch hochhaus überlegen, aber alles, was sie tun ist um ein Vielfaches teurer als ähnliches was SpaceX, BlueOrigin oder Bigelow Aerospace tun könnten. Die NASA wird damit zum Symbol für die Sklerose, die nicht nur Europa, sondern auch die USA ergriffen hat. Zum Glück ist aber nur Regierung und Staat in den USA gelähmt, nicht aber die Privatwirtschaft und die Welt der Tycoons und der Zukunftsfirmen wie Google, Apple, SpaceX, Amazon/BlueOrigin. Fortschritt kommt nun nicht mehr vom Staat, sondern beispielsweise von Bill Gates, der im Bereich Impfungen und Hygiene weltweit mehr geleistet hat als selbst die WHO. Doch nicht nur in der Technologie und Forschung spielt der Staat in den USA eine immer kleinere Rolle, auch gesellschaftlich zieht er sich unter der Präsidentschaft der US-Republikaner auf eine Nachtwärterposition zurück und will vor allem den Reichen und Firmen niedrige Steuern bescheren und alles andere ignorieren. Die Welt ist ja viel zu viel (the world is not enough?), es genügt Trump schon, wenn es seinesgleichen besser geht, denn dann geht es allen wirklich wichtigen Leuten besser.

    • Ergänzung: National Security ist für Trump und die Republikaner die einzige Rechtfertigung für finanzielle Ausgaben des Staates, deshalb muss er das NASA-Budget mit der National Security rechtfertigen. Wobei für Trump und die Republikaner wohl die Sicherheit der Reichen wichtiger ist als die Sicherheit der Nation und er die Sicherheit der Nation für ein paar Schekel verkaufen würde oder es schon getan hat.

    • @ Herr Holzherr und nur kurz nachgefragt :

      Die NASA wird damit zum Symbol für die Sklerose, die nicht nur Europa, sondern auch die USA ergriffen hat.

      Aus Sicht einiger hat sich die USA erhoben den gemeinten sklerotischen Zuständen ein Ende zu bereiten, indem eine wieder primär an nationalen Interessen gebundene Politik gefahren wird und zudem sind zumindest osteuropäische Staaten aus Sicht einiger gar nicht von Sklerose befallen, könnten Sie hier zustimmen?

      Fortschritt kommt nun nicht mehr vom Staat, sondern beispielsweise von Bill Gates, der im Bereich Impfungen und Hygiene weltweit mehr geleistet hat als selbst die WHO.

      Vielleicht wird Gates ein wenig überschätzt und technologischer Fortschritt kam nie primär vom Staat?

      Die Welt ist ja viel zu viel (the world is not enough?), es genügt Trump schon, wenn es seinesgleichen besser geht, denn dann geht es allen wirklich wichtigen Leuten besser.

      Zumindest Trumps öffentliche Aussagen hierzu lassen diesen Schluss nicht zu, er wendet sich gerade gegen globalistische Player, wie sie im Rahmen der Entwicklung des Webs entstanden sind und recht gut i.p. Steuervermeidung sind, auch politische Player geworden sind, und sein im Kern konservativer Ansatz, der auch sozialdemokratische Züge trägt, im Sinne der alten Sozialdemokratie sozusagen, die das Wohl des “kleinen Mannes” im Auge hatte, die nichts mit dem Neumarxismus oder Kulturmarxismus zu tun hatte, könnte in etwa so sozial bemüht sein wie der Ansatz der genannten moderaten Traditionslinken?

      MFG + schöne Woche noch,
      Dr. Webbaer

      • Zitat:

        Vielleicht wird Gates ein wenig überschätzt und technologischer Fortschritt kam nie primär vom Staat?

        . Nein, Jetflugzeuge, das WWW+Internet, Raketen-und Satellitentechnologien, Fracking und vieles mehr sind Resultate von staatlichen Forschungsprogrammen oder von DARPA-finanzierter Forschung. Grundlagenforschung kann sowieso nur der Staat finanzieren. Heute tut das aber bis zu einem gewissen Grad auch Google und tun es die google-Gründer über ihr Engagement beispielsweise in der Langlebigkeitsforschung (longevity research) oder über Google X.
        Bill Gates finanziert die Impf- und Alzheimerforschung und will ein nicht profitorientiertes medizinisches Forschungsinstitut gründen – etwas was früher ebenfalls staatlichen Forschungsprogrammen vorbehalten war.
        Auch heute noch wird Forschung vor allem von staatlichen Organisationen aus organisiert und finanziert und wirkliche Fortschrittstechnologien, die auf langwierigen Forschungen beruhen kommen in der Regal aus der staatlich finanzierten Forschung. Firmenforschung ist dagegen naturgemäss auf die Entwicklung/Weiterentwicklung bestehender Technologien fokussiert, denn Firmen wollen Profit machen und nicht etwa Wissen und Technologien entwickeln, die erst die nächste Generation nutzen kann.

        Wie aber ist die NASA in die Forschungslandschaft einzustufen. Sie steht in der Mitte zwischen Forschung und Entwicklung und hätte in meinen Augen die Aufgabe, die Raumforschung technologisch zu revolutionieren, indem sie Technologien entwickelt, die die Raumforschung billiger und effizienter machen. Doch das tut sie nicht. Vielmehr spult sie immer wieder die gleichen Programme ab ohne neue Meilensteine zu erreichen.

        • Nein, Jetflugzeuge, das WWW+Internet, Raketen-und Satellitentechnologien, Fracking und vieles mehr sind Resultate von staatlichen Forschungsprogrammen oder von DARPA-finanzierter Forschung.

          In etwa so, wie die Erfindung der Benzin-Motors, die Erfindung der Luftfahrt und die Erfindung der Meta-Protokolle und weiteren Komponenten auf Basis von TCP/IP staatlich angeleiert war?

          An sich setzt der Staat in aufklärerischen Gesellschaftssysteme Rahmen, weiß, dass dies seinem Bestandserhalt zugute kommt und weiß ebenso, dass Anwendungen über ein Patent-System privatwirtschaftlich zu handhaben bleiben.
          In Kriegszeiten ist er mehr engagiert, ansonsten weniger.
          Die allgemein für notwendig gehaltene Aufgabe des Staates erschöpft sich hier womöglich in der Grundausbildung des Volker oder der der Bevölkerung, sogenannte Universitäten bleiben gemeint und im Investment in Fortschritt, sozusagen.
          Wenn mal Späßchen der Art “Kritische Theorie” und “Gender” weggelassen werden, dort geht es ganz anscheinend um die Akquise von Wahlvolk, in einem Parteienstaat und sozusagen unzulässig.

          Wie China so wissenschaftlich da steht, ist nicht ganz klar, denn die Erfolgsmeldungen dort sind staatlich angeleiert, sie müssen, wir beachten : ein kollektivistisches System bleibt zentral vorliegend, mit Vorsicht behandelt werden.
          Denn die Statistik dort entspricht der staatlichen Partei-Meinung, ist nicht so, wie idealerweise in aufklärerischen Gesellschaftssystemen geübt.

          Die NASA bringt es sozusagen nicht mehr so, Ältere, der Schreiber dieser Zeilen schließt sich hier gerne ein, war auch bei der Mondbesteigung (so hieß dies damals) dabei, televisionär, sehen schon Stagnation.
          Es macht ja auch keinen Sinn Menschen in unwirtliche Umgebung zu schicken, wenn das Gerät genügt; demonstriert werden muss heutzutage derart nichts.

          MFG
          Dr. W

  2. Hier mal das Transkript :
    -> http://www.shallownation.com/2017/12/11/full-video-transcript-president-donald-trump-signs-space-policy-directive-1-returning-americans-moon-monday-december-11-2017/

    Hier das NASA-Budget (inklusive Historisierung und Schätzung für die Zukunft) :
    -> https://en.wikipedia.org/wiki/Budget_of_NASA

    Zudem wäre die von Donald J. Trump unterzeichnete Direktive von Interesse, hat jemand den Webverweis?


    Kommentar :
    Trump ging ein wenig lieblos mit den Vorhaben um, er wird, so darf aus seinen bisherigen Äußerungen geschlossen werden, hier nicht das sonderliche Verlangen spüren Steuergelder zu investieren, ist aber in die NASA-Veranstaltung eingebunden und kann schlecht zugeben, dass er womöglich an dieser Sache nicht sonderlich interessiert ist.
    So eine Mondstation, um dort sukzessive ein Raumschiff zum Mars aufzurüsten, Material-Lieferungen von automatisierten Raumschiffen, also ohne Beteiligung von Humanpersonal, würden ergänzen, macht Sinn, auf lange Sicht betrachtet. – Oder?

    Tja, warum fliegt der Mensch zum Mond? Weil er da ist? Was will der Mensch auf dem Mars?

    MFG
    Dr. Webbaer (dem der leicht süffisante Unterton im dankenswerterweise bereit gestellten WebLog-Artikel jetzt nicht so-o gefiel)

  3. Bonuskommentar zu Meta-Ebene, ein wichtiger Punkt btw, Motivationsimperative meinend :

    Bemerkenswert ist bei Trump die Metaebene – und hier wird es geradezu inkonsistent: Dem Exunternehmer ist wohl klar, dass es hier um Innovation, um was mit den Märkten geht.

    Der US-amerikanische Konservativismus lebt von den Ideen erstens nicht kollektivistisch zu sein und zweitens dem Amerikanischen Exzeptionalismus zu frönen. (Dazu kommt natürlich noch Weiteres, bspw. das Christentum.)
    Nur insofern sind bestimmte Äußerungen Donald J. Trumps zu erklären, Trump ist schon ein moderater Konservativer, aber er geht hier mit, auch wenn es ihm erkennbar an Sendungsbewusstsein mangelt und er isolationistische Tendenzen hat.

    Nur zum Vergleich angemerkt :
    Direkt nah an der Aufklärung Festhaltende, sogenannte Liberale, haben’s mit dem Sapere Aude, mit der Tendenz so zu werben, der real existiert habende Sozialismus hatte es mit der Erziehung zur sozialistischen Persönlichkeit, ebenfalls mit besonderem Sendungsbewusstsein, und der Islam hat es mit dem Rat, den Lehren und dem Leben des Propheten Mohammed (PBUH) bestmöglich zu folgen, die individuelle Ratio zumindest partiell ausklammernd.
    Derartige starke Ideologisierungen müssen nicht schlecht sein, im Sinne des Bestandserhalts, primär in diesem Sinne. Sie können natürlich schlecht sein, den Nationalsozialismus hat der Schreiber dieser Zeilen (bisher) nicht auf seinen Punkt bringen können.

  4. Die USA waren bis vor kurzem wissenschaftlich und technologisch führend und das aufgrund von staatlich und vom Verteidigungsprogramm finanzierten und geleiteten Forschungsprogrammen und aufgrund von Organisationen wie der NASA. Europa und der Rest der Welt hat die in den USA entwickelte Technologie genutzt, aber nur wenig selbst entwickelt. Doch das ändert sich nun und die Änderungen kommen nicht von Europa, sondern von China und vom privaten Bereich. Im Bereich Nuklearforschung hat China die USA bereits überrundet und in den nächsten 20 Jahren könnte China auch in der Raumforschung die USA überholen. Im Bereich Umwelttechnologien, E-Mobilität, Erneuerbare Energien scheint China ebenfalls die USA und Europa abzulösen, allerdings mehr auf der Anwendungs- als auf der Forschungsseite. Doch auch nichtstaatliche Organisationen vor allem in den USA wie SpaceX, BlueOrigin, Bigelow Aerospace und viele mehr erobern den Raum und die Raumfahrt. Private finanzieren aber auch zunehmend andere Forschungsfelder wie Krebs- und die Antiaging-Forschung.

  5. Die von den US-Präsidenten in ihren Weltraumprogrammen angesprochenen Fragen des Warum,Wozu,Wie und Wann sollten nicht von jedem US-Präsidenten auf neue Art beantwortet werden, sondern sollten in eine allgemeine Mission der NASA und der US-Weltraumforschung eingebettet sein. In meinen Augen kann die Mission der NASA nur die sein, die Raumforschungstechnologie selber voran zu bringen, denn es ist ein völliger Irrtum zu glauben, die Raumfahrtechnologie von 1969, also vom Zeitpunkt der ersten Mondlandung, sei auch die Raumfahrtechnologie der Zukunft.
    Raumfahrtantriebe der Zukunft
    In welche Richtung es grundsätzlich gehen muss, weiss man aber heute. So müssen Raketen der Zukunft über einen höheren spezifischen Impuls verfügen, also mit weniger Treibstoff mehr beschleunigen, mehr Bewegungsimpuls auf die Rakete übertragen. Letztlich wird das für den Raumflug innerhalb unseres Sonnensystems zu Raketen führen, die ihre Energie von aussen zugestrahlt erhalten, zu einer Antriebstechnologie also, die man Beam-powered propulsion nennt. Eine Ionenrakete beispielsweise, die die für den Ionenantrieb nötige elektrische Energie über Solarpanel erhält, die von erdnahen Lasern angestrahlt werden, könnten den Mars innerhalb Wochen anstatt in Monaten erreichen.
    Mond-/Marserkundung der Zukunft
    Roboter spielen heute schon in Form von Robotfahrzeugen eine wichtige Rolle in der Erkundung des Marses. Roboter in Form von robotischen, autonomen Bau- und Minenfahrzeugen und auch in Form von Robonauten werden für die Gründung einer Mond- oder Marskolonie noch wichtiger werden. In beiden Fällen können telemetrisch betriebene Roboter der nächste grosse Entwicklungsschritt sein.

    Fazit: Der Mond oder Mars als Ziel genügt nicht. Vielmehr muss die Technologie, die hinter solchen Unternehmen wie der Mond-/Marserkundung und -kolonisation, weiter vorangetrieben werden. Besser, nicht mehr, muss das Ziel sein. Und wenn schon mehr, dann billiger.

    • @ Herr Holzherr :

      Fazit: Der Mond oder Mars als Ziel genügt nicht. Vielmehr muss die Technologie, die hinter solchen Unternehmen wie der Mond-/Marserkundung und -kolonisation, weiter vorangetrieben werden.

      Es muss die Technologie (“Fähigkeits-Lehre”) erweitert werden, die Techniken (“Fähigkeiten”) ermöglicht, die es den hier gemeinten Primaten ermöglicht im sozusagen leeren Raum zu überleben bis zu gedeihen.
      Hier bleiben Ihre Nachrichten und Einsuchtnahmen natürlich gefürchtet, wenn sie mit Faziten enden.

      Der eigentliche Gag besteht abär darin im sozusagen leeren Raum für die Menschheit zu gedeihen, Opi W hat hier, vor vielen Jahren, viel technische und US-amerikanische SciFi zur Kenntnis genommen.
      Der sozusagen leere Raum ist für den hier gemeinten Primaten habitabel, wenn er sinnhaft genutzt wird, Energie ist vorhanden, das sinnhaft gewählte Primärziel bleibt der terrestrische Orbit.

      HTH (“Hope to Help”)
      Dr. Webbaer

      • @Dr.Webbaer (Zitat)

        : Der eigentliche Gag besteht abär darin im sozusagen leeren Raum für die Menschheit zu gedeihen

        . Der Raum um die Erde ist nicht leer, sondern es hat dort Asteroiden, die sich nutzen lassen. Auch der Mond hat viele Ressourcen auf Lager. Die für die vollautomatische Ausbeutung von mineralischen Ressourcen nötige Technologie gibt es heute für irdische Zwecke. Die Technologie müsste nur noch an die Verhältnisse im Raum angepasst werden.

    • Ergänzung: Die NASA fördert innerhalb ihres NIAC-Programms schon fortgeschrittene Technologien – nur sind die dortigen Programme meist mehr Zukunftsstudien als Studien für die nächsten Jahrzehnte. Ein gutes Beispiel gibt die NIAC-Studie A Breakthrough Propulsion Architecture for Interstellar Precursor Missions, wo ein Antrieb mit einem 100 MW Laserstrahl vorgesehen ist, der von einer Platform mit 10 km Seitenlänge abgestrahlt wird. Vorgesehen für Reisen zum Pluto in 3.6 Jahren oder zum Jupiter in 1 Jahr ist das System so ambitioniert, dass es für die nächsten 30 Jahre nicht in Frage kommt. Warum nur plant die NASA nicht etwas ähnliches, was sich aber in den nächsten 10 Jahren realisieren liesse? Beispielsweise mit einem Laserstrahl von “nur” 1 MW Leistung und einem davon angetriebenen Satelliten, der nur gerade zum Mars reist? Für mich ist die einzige plausible Erklärung, dass die NASA eben gerade nicht die aktuelle Raumfahrttechnologie weiterentwickeln will. Das – die Weiterentwicklung – verschiebt sie auf eine ferne Zukunft.

  6. Auf dem Mond eine sich möglichst selbst versorgende Forschungsstation einrichten wäre in einem Satz formuliert ein sinnvolles Ziel für die US-Raumfahrt. Wäre dies erreicht, wäre auch eine Marskolonie und wären später Stationen überall verteilt im interplanetaren Raum in Reichweite. Ist das heute technologisch möglich? Nur bedingt. Eine unbemannte Station, die sich selbst erhält indem sie die Energie aus Solarpaneln gewinnt und indem sie einen Instrumentenpark automatisch oder telemetrisch in Beobachtungsprogrammen einsetzt ist heute schon denkbar. Wenn eine solche unbemannte Station zudem von ferne repariert werden könnte, beispielsweise über Roboter, die telemetrisch betrieben werden oder die zugesandte Befehle halbintelligent umsetzen, wäre schon sehr viel erreicht.

  7. MH, Dr.W.,
    Donald hat sicher einen guten PR-Manager und weniger gute Visionen. Er muss halt in regelmäßigen Abständen etwas Spektakuläres von sich geben. Was ist aus dem nationalen Notstand wegen der Drogenabhängigkeit von 1/3 der US-Bürger geworden ? Gibt es nicht mehr? Er gibt jedenfalls kein Geld für die Bekämpfung aus. Stattdessen wird jetzt als Staatsziel der Mond angesteuert, als Ablenkungsmanöver, “es ist alles gar nicht so schlimm in den USA. Dabei ist die Infrastruktur in den Staaten auf dem Niveau einer Bananenrepublik. Öffentliche Verkehrsmittel, kann man mit der Lupe suchen. In einigen Städten gibt es noch nicht einmal Bürgersteige, man fährt ja mit dem auto!

    • @bom.tmp (Zitat):

      Dabei ist die Infrastruktur in den Staaten auf dem Niveau einer Bananenrepublik.

      Ja – und die Republikaner wollen das so, sie wollen den öffentlichen Sektor immer weiter abbbauen und schliesslich eliminieren. Alle Infrastruktur die in der republikanischen Vision noch bleibt ist private Infrastruktur, alle Schulen, alle Spitäler und alle medizinischen Einrichtungen sind privat und die Rest-Regierung arbeitet für und im Auftrag der Reichen (beispielsweise als Sicherheitspersonal). Eine derartige Zukunft bedeutet ein Verfall des Schienen- und dann auch des Strassennetzes und schliesslich den Verfall von ganzen Städten, wo es nur noch 2 Zonen geben wird: die Zone für die Wohlhabenden und der Rest als Slums. Die Reichen reisen in dieser privatisierten Zukunft mit Lufttaxis oder fliegenden Autos und landen auf den Dächern ihrer privaten Häuser und Firmen. Die Vision, die bleibt ist die eines Elysiums – aber nur für Reiche.

  8. Nebenbei: sehr plump ist es auch, daß alle Welt von Astronauten spricht, selbst bei Trump soll einer zu Gast gewesen sein, wie ich eben gelesen habe.
    Die gibt’s nicht. Wer weiß, ob es sie jemals geben wird, wohl nicht.

  9. The Next Moon Mission Might Be Sponsored By a Soda Company zeigt eine mögliche Raumfahrtzukunft, die nicht mehr von der NASA und nicht einmal mehr von ambitionierten privaten Raumfahrtfirmen wie SpaceX oder BlueOrigin getragen wird, sondern in der Raumfahrtziele vor allem dem Markenimage dienen. Wo beispielsweise Nike einen Outpost auf dem Mond samt Mond-Sportschuh-Zentrum auf dem Mond unterhält. Zitat (übersetzt mit DeepL):

    Ispace, das plant, bis 2020 auf dem Mond zu landen, gab heute bekannt, dass es 90 Millionen Dollar gesammelt hat, um Werbung und private Experimente zu unserem Mondnachbarn zu bringen. Generell zieht der Weltraum Unternehmer und Investoren an, die als Erste Ressourcen beanspruchen oder einen anderen Weg finden wollen, um die letzte Grenze zu monetarisieren. Von Asteroiden-Minengesellschaften, die nach den Mineralien suchen, die in der Nähe von Elon Musk schwimmen, um ein Geschäft außerhalb der Weltraumforschung zu erschaffen, wimmelt es in unserem Sonnensystem von Möglichkeiten – mindestens für Menschen mit dem nötigen Geld, ihre Ideen zu untermauern.

  10. Elon Musk (Twitter) (übersetzt von DeepL):

    Es ist höchste Zeit, dass die Menschheit über die Erde hinausgeht. Wir sollten inzwischen eine Mondbasis haben und Astronauten zum Mars schicken. Die Zukunft muss inspirieren.

    Musks Aussage ist in ein Bekenntnis zur Rolle von Menschen im Weltraum eingebettet, welches Musk auf seiner SpaceX-Website so formuliert hat: Making Humans a Multi-Planetary Species Aus der Menschheit eine multiplanetare Species machen ist sicher ein Langfristziel. In meinen Augen aber ein sinnvolles Langfristziel, denn die Menschheit ist weit stärker von ihresgleichen gefährdet als das viele wahrnehmen wollen. Viele begreifen das Offensichtliche nicht. Es gibt mehr als 7 Milliarden Menschen und immer mehr davon könnten nicht nur ihre unmittelbare Umgebung, sondern sogar die Menschheit und Zivilisation an und für sich gefährden. Wenn es mehr als einen Wohnort für Menschen gibt, dann werden selbst katastrophale Ereignisse, die beispielsweise die Menschheit auf der Erde in die Steinzeit zurückversetzen, sich nicht überall auswirken. Von wirklich von der Erde unabhängigen Outposts sind wir allerdings noch viele Jahrzehnte entfernt. Doch je länger man zuwartet, desto länger dauert es bis zu echt von der Erde unabhängigen Outposts im Weltraum.

    • Es ist sozusagen zu gefährlich für den Menschen auf der Erde zu bleiben, bei Elon Musk ist allerdings, mit Verlaub, auch einiges an Marketing-Gerede festzustellen.
      Der Webbaer träumt ja von einer Art Weltraumlift, der die wirtschaftlich günstige Möglichkeit meint geeignetes Material in den Orbit zu bringen, der Rest wäre dann sozusagen easy,
      MFG
      Dr. Webbaer

      • Jedes beliebige Objekt in der Erdumlaufbahn durchquert zwei mal pro Umlauf die Äquator-Ebene der Erde.
        Ein Weltraumlift überstreicht ständig die Äquator-Ebene der Erde.
        Ein Weltraumlift steht ständig unter einer hohen Zugspannung, und verträgt Treffer von Weltraummüll mit einigen Kilometern pro Sekunde nicht gut.
        Es befinden sich über 600.000 Objekte mit einem Durchmesser größer als 1 cm in Umlaufbahnen um die Erde.

  11. KB, Dr. WB
    der Begriff Weltraummüll suggeriert, dass wir das Zeug unbedingt loswerden wollen. Warum? Müll als Rohstoffquelle ist viel sinnvoller.
    Weltraumfahrt als Traum der Menschheit, das ist genauso unüberlegt. Also ich träume nicht davon und es wäre auch klüger, statt zu bloggen, heute meinen Keller aufzuräumen.
    Frohe Weihnachten.

  12. Die Vorstellungen, wie Menschen das Planetensystem in Zukunft wirtschaftlich nutzen können, werden beeinflusst von allen bis jetzt erfolgten Errungenschaften in Wissenschaft und Technik.
    Daher wäre es nicht einfach, zu beschreiben, wie nun die einzelnen Schritte auf dem Weg ins All, sei es zuerst zum Mond, oder vielleicht doch gleich zum Mars, aussehen würden. Für die Prognose darüber badarf es eines umfassenden fachlichen Wissens aus allen Wissenschaftsbereichen, die z.B. ein Präsident schwerlich spontan haben kann. Die Entscheidungen darüber sind in zuständigen Wissenschaftlerkreisen wohl noch nicht ausgereift, um sie einem Staatspräsidenten der USA o.Ä. für eine Mitteilung an die Öffentlichkeit zu übergeben.
    Angesichts der langen Reise bis zum Mars, der Unsicherheit des Erfolges und der Konsequenzen eines Scheiterns, würde nicht nur Jahre verschwenden, sondern auch die Motivation erneut zum Mond zu fliegen sehr dämpfen.
    Andererseits sind die Mölichkeiten, wie man vom Mond, nichtnur zum Mars, sondern zu jedem weiteren Planeten, Mond, oder Meteoriten gelangen kann, von der Vorstellung her sehr viel umfangreicher, rentabler, effizienter und machbarer!!
    Auch die erstellung einer eigenständigen Infrastruktur auf dem Erdmond, gelänge innerhalb jener Zeit, die eine Reise zum Mars und retour beanspruchen würde. Nicht zuletz spielte die uneingeschränkte Energiegewinnung durch Sonnenenergie eine entscheidende Rolle, in der Herstellung von auf dem Mond Schinen-gebundener Beschleunigungskatapulten, bis zu möglicherweise 1% der Lichtgeschwindigkeit. Demnach wären die näheren Planeten ohne zusätzlichen Antrieb, sozusagen in Gleitflug-Kolonnen innerhalb weniger Tage zu erreichen. Ein gigantischer Fortschritt in der Mobilität innerhalb des Sonnensystems!

    • Ja, der Mond könnte das Sprungbrett zum Mars und zu anderen Planeten, Asreroiden und Kometen sein. Ein direkter und bemannter Flug zum Mars dagegen ist heute an der Grenze des Möglichen und sowieso nur sinnvoll, wenn er eine Zwischenstation zu einer ständigen Präsenz des Menschen auf dem Mars ist. Gäbe es heute schon eine sich teilweise selbst erhaltende Mondstation mit Schürfen von Mondmineralien, Bau von Unterkünften aus lokalen Ressourcen und Erkundungen der Umgebung eines Mondhabitats, dann wäre eine bemannte Marsmission viel berechenbarer und voraussehbarer. Warum es seit den bemannten Mondlandungen keine Mondprojekte mehr gab ist mir sowieso ein Rätsel, denn auch unbemannte Missionen zum Mond mit rein telemetrischer Steuerung von der Erde aus wären möglich gewesen und das zu einem Preis von weniger als 3 Milliarden Dollar pro Jahr ( in einem Programm, dass 2 Jahrzehnte gedauert hätte), zu Kosten also, die deutlich weniger als 1% des jährlichen US-Rüstungsprogramms betragen.

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