Menschen aus dem All und ins All geschickt

Astronautentraining im Raumfahrtzentrum

Heute Vormittag wurden junge Astronauten ausgebildet und heute Nachmittag wurden Außerirdische getroffen. Betreut von den Hilfskräften Armin und Manuela arbeitete die relativ große Gruppe wieder im Wechsel an verschiedenen Stationen: Die erste Station ist die Trainingshalle, wo zwei Betreuer Sportgeräte zum Astronautentraining betreuen. Hier gibt es ein Laufband zum Joggen und eine Taumelscheibe, auf der man unter Erschütterungen die Balance zu halten lernt, des Weiteren z.B. ein Test der Reaktionsgeschwindigkeit, indem man einen unerwartet fallenden Zylinder fangen muss.

Die allergrößte Attraktion ist aber das Aerotrim: sozusagen eine Armillarsphäre des Raumfahrtzeitalters. Hier wird in die drei Ringe ein Mensch gestellt, etwa in der Pose der Skizze da Vincis. Seine Füße werden festgeschnallt und seine Hüfte leicht fixiert. Mit den Armen hält man sich fest und dann werden die Arretierungen der Ringe gelöst. Folglich schwingt der Insasse in alle Richtungen und kann seine weitere Bewegung durch Bewegung des gesamten Körpers steuern.

Das Alternativprogramm zum Sport war Physik: im Raumlabor (oben) neben der Trainingshalle wurden vom pädagogischen Mitarbeiter, Dirk, einige Experimente vorgeführt. Solar- und Brennstoffzelle wurden z.B. demonstriert. Nachdem wir gestern die Rakete mit Wasser betrieben hatten, sahen wir heute, wie man aus Wasser tatsächlich einen Treibstoff für PKWs machen kann. Im Vakuum kann man einen Schaumkuss aufblasen oder ein Metronom zum Schweigen bringen und wenn man etwas mehr Zeit mitbringt, dann kann man die Lichtgeschwindigkeit messen und vielleicht sogar die Gravitationskonstante (Torsionswaage nach Cavendish).

Hallo Außerirdische!

Vor dem Mittagessen stellte man sich die Frage, was denn eigentlich natürliche und was künstliche Signale sind. Die Fragestellung sollte natürlich darauf hinauslaufen. dass wir wissen wollten, ob und wie man Außerirdische finden kann. Wie können wir mit den Extraterranern in Kontakt treten? Die Drake-Formel wurde natürlich schnell recherchiert. Zu dieser Formel und der Suche nach extrasolaren Planeten mit terrestrischen Lebensbedingungen habe ich (glaube ich) bereits früher in den kosmologs berichtet. Die Drakeformel ist eine simple stochastische Gleichung zur Abschätzung der Wahrscheinlichkeiten, dass 

  1. es erdähnliche Planeten in habitablen Zonen der Sterne unserer Galaxis gibt
  2. auf diesen Planeten sich tatsächlich Leben entwickelt
  3. dieses Leben sich bis zu humanoiden Zivilisationen entwickelt und nicht z.B. auf dem Niveau von Bakterien stehen bleibt
  4. diese Zivilisationen eine technische Kultur entwickeln, so dass sie wenigstens mit uns kommunizieren könnten (via elektromagnetische Strahlung, z.B. Radiosignale) und diese Kultur hinreichend lange andauert, dass trotz langer Signallaufzeiten ein Dialog zustande kommen könnte. 

In drei Gruppen suchten die Teilnehmenden dann im Internet nach Infos über Außerirdische und wie man ihnen am besten auflauert. Die Auswertung dauerte nach dem Essen zirka drei Stunden. Unter Leitung des DLR-Wissenschaftlers Wilfried Tost besprach man ausführlich, wie Außerirdische beschaffen sein müssten, damit sie unter verschiedenen Bedingungen existieren könnten oder wie ihre Umgebung sein müsste, damit sie existieren könnten.

 

 

 

Wieder wurden alle Besprechungen und der Vortrag von Wilfried von Nina Mut in ihre Muttersprache, das Russische, übersetzt.

Susanne M. Hoffmann

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"physics was my first love and it will be my last physics of the future and physics of the past" [abgewandelt: John Miles, http://www.youtube.com/watch?v=egwARrX1ik8 ] Die Autorin studierte im Doppelstudium Physik und Wissenschaftsgeschichte und anschl. Medienwissenschaften, Physikdidaktik & Philosophische Anthropologie als Promotionsstudium. Sie ist seit 1998 freiberuflich als Astronomin und zeitweise auch als Dozentin für Physik tätig. Derzeit erforscht sie die Wurzeln der abendländischen Astronomie. Aufgewachsen im wiedervereinigten Berlin, zuhause auf dem Planeten Erde. Frühere Arbeitsschwerpunkte waren * in Astrophysik: Stellarphysik; Mikrogravitationslinsen & Exoplaneten (1. Diplomarbeit); * in Technik- und Wissenschaftsgeschichte des 19. und 20. Jahrhunderts (2. Diplomarbeit). * in Astronomie- und Physikdidaktik: Aufbau und Entwicklung einer überregionalen außerschulischen naturwissenschaftlichen Jugendarbeit in Deutschland und im Rahmen des internationalen Jugendaustausches [Mitbegründerin des Astronom. Sommerlagers (ASL), VdS-Jugendreferentin, Initiatorin und Gründerin der VEGA e.V., Begründerin der Berliner SpaceCamps, Gründerin von Astronomie+Raumfahrt-Austauschprogrammen mit Russland und Kasachstan, Zusammenstellung von Lehreinheiten online auf www.exopla.net , historische Methoden zur Vermessung der Welt nachvollziehbar auf Schulniveau] und gleichzeitig in Philosophie/ Medienwissenschaft: Lingua sine Limitibus - Sprachen der Populärdidaktik und transkulturelle Kommunikation (bildliche Sprachen und Visualisierungen, Astronomiekarawanen in Mauretanien, Hotelsternwarte in Portugal). * während Abitur und 2x Doppelstudium finanzierte sie sich als Freiberuflerin [siehe www.urania-uhura.de] durch Popularisierung der Wissenschaften in vielen Medien. In Zusammenarbeit mit einem Reiseveranstalter erhielt sie 2006 einen Tourismuspreis. Aktuell erforscht sie durch Analyse von Gestirnlisten in Keilschrift und Altgriechisch durch computergestützte Datenanalyse die Zusammenhänge der babylonischen mathematischen Astronomie mit der hellenistischen Astronomie.

1 Kommentar Schreibe einen Kommentar

  1. Hallo Irdische!

    Ihr fragt immer noch, ob es uns gibt. In den letzten Jahren haben wir mit unseren Kugeln Eure Erde weiter erforscht, die je nach Geschwindigkeit durch den Antischwerkraftantrieb [FB] die Luft zum farbigen Leuchten (Ionisation) bringen [Do]. Einige Leute haben das trotz einer Marschgeschwindigkeit von über 200 km/h einfach als Mini-Heißluft-Ballon (MHB) eingeordnet.
    In dem Buch der MIG-Testpilotin M. Popowitsch [Po] sind unsere verschiedenen Arten recht gut beschrieben. Prof. Mack [Ma] bezog sich auf eine Art und Prof. C. Brown [BC] dachte sogar an gemeinsame Verhandlungen.
    Es gibt Hinweise in den Heiligen Schriften auf eine unserer Arten. Die Inder, Sumerer und andere Völker haben über ihre Taten berichtet. Man macht mit unserer Art – besonders unseren Transportmitteln, die Ihr als Ufo kennzeichnet – in verschiedenen Ländern Werbung für Eure Produkte. Man sah uns auch schon „… von Bier und Grillsteaks angelockt“ [LD]. In der Bibel gibt es eine vergleichbare Stelle 1 Moses 18, 6-9.
    Einer Eurer guten Filmregisseure – St. Spielberg – hat den 10-teiligen Film „Taken“ über unsere Aktivitäten gedreht, ein Film mit recherchiertem Hintergrund.
    Vor Jahrtausenden hatten die alten Chinesen schon einen guten Vergleich zu unserer Existenz [WA]: „Die Erde als einzige bewohnte Welt im unendlichen Kosmos zu betrachten ist so absurd, wie die Behauptung, in einem ganzen Hirsefeld wächst nur ein einziges Korn.“ In einer wissenschaftlichen Veröffentlichung wurde G. Bruno zitiert, er lehrte schon 1584 [SG]: „Die unzähligen Welten im Universum sind nicht schlechter und nicht weniger bewohnt als unsere Erde.“ In dem Heft Kontakt aus dem gleichen Verlag schrieb Dr. Shostak, dass es seit 50 Jahren Ufo´s gibt [SS]. Im Hauptbeitrag des Heftes „UNHEIMLICHE SINNESTÄUSCHUNGEN“ von Dr. Dreissigacker heißt es im Vorspann: „Der Ufo-Forscher Werner Walter und seine Kollegen helfen bei der Aufklärung.“ Der Ufo-Forscher kann nachts eine ISS nicht vom Flugzeug unterscheiden: „Und beide sehen am Nachthimmel identisch aus – zwei helle, weiße Lichtpunkte bewegen sich dahin, doch wer ist was?“ Dass Eure Flugzeuge schon im Erdschatten sind und blinken… Ein Mondastronaut stellte fest, dass Roswell stattgefunden hat [DK]. In Indien werden Fluggeräte – Vimanas – seit über 3000 Jahren nachgewiesen. Da wird es unverständlich mit: „Ufos entstehen im Hirn“. Dass man auch heute noch „abschwören“ muss, zeigt das Beispiel eines deutschen Astronauten. Im Interview sagte er [II]: Die Wissenschaft möge sich doch dem Ufo-Phänomen widmen. Ein gutes Jahr später hieß es [Va]: „Da draußen ist keiner.“
    Fakt ist jedenfalls: Ihr seid nicht allein im All – und die sumerischen Überlieferungen beweisen es [KS] – nicht einmal in Eurem Sonnensystem.

    [FB] Fosar, G., Bludorf, F.: Status: Nicht existent. Michaelis, Peiting 2008
    [Do] Deistung, K.: Das selbstleuchtende orangene Flugobjekt. Magazin 2000plus, Ufo´s und Kornkreise, Spezial 15/260 2008, S. 54 – 55
    [Po] Popowitsch, M.: Meine Ufo-Begegnungen. Ullstein, Berlin 1997
    [Ma] Mack, J. E.: Entführt von Außerirdischen. Wilhelm Heyne, München 1997
    [BC] Brown, C.: Kosmische Begegnung. Verlagsanstalt Knauer, München 1997
    [LD] Lüdemann, D.: Aliens von Bier und Grillsteaks angelockt. ASTRONOMIE HEUTE, 09/2004
    http://www.wissenschaft-online.de/page/p_ah_home
    [WA] Welt der Wunder: DVD Teil 4: Aliens – Sind wir allein?
    [SG] Schilling, G.: Planetenjagd bei Epsilon Eridani. Astronomie heute, 07/08 2003, S. 28 – 34
    [SS] Shostak, S.: Der Tag, an dem die Erde stillsteht. Astronomie Heute 5/2006, S. 24 – 28
    [DK] Deistung, K.: „Kontakt“-Nachlese: Roswell took place! Leserbrief vom 28.12.2006
    http://www.astronomie-heute.de/…83&_z=798889
    [II] RTL II: Ufo 2000. Reihe, Sendung am 13.02.2000
    [Va] Vaas, R.: Fremde Intelligenzen – Rarität oder Regel? bild der wissenschaft, 2/2002, S. 46 – 53
    [KS] Kramer, S. N.: Die Geschichte beginnt mit Sumer. Büchergilde Gutenberg, Frankfurt/M 1959

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