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Religionswissenschaft ist nicht zu verwechseln mit Theologie(n)! Denn während die verschiedenen Theologien jeweils die religiöse Innensicht etwa des evangelischen oder katholischen Christentums, des Judentums, Islams oder Hinduismus vertreten, erforschen Religionswissenschaftlerinnen die Religion ebenso wie Musikwissenschaftler die Musik oder Sprachwissenschaftler die Sprache.

Entsprechend dürfen Religionswissenschaftlerinnen auch selbst religiös sein, müssen dies aber nicht (und viele sind es nicht). Entscheidend für die Haltbarkeit religionswissenschaftlicher Thesen ist – wie bei allen anderen, empirischen Disziplinen auch – die Frage der intersubjektiven Überprüfbarkeit. Dass religiös praktizierende Menschen beispielsweise im Schnitt intensivere Gemeinschaften und größere Familien begründen als ihre weniger- und nichtreligiösen Nachbarn lässt sich unabhängig von der eigenen Religion oder Weltanschauung überprüfen.

Der Religionswissenschaftler, Buchautor und Blogger Dr. Michael Blume hat über die so genannte „Neurotheologie“ (Aussagen von Hirnforschernden zur Religion) promoviert und sich auf die Evolutionsforschung zu Religiosität & Religionen spezialisiert. Neben Büchern in klassischen Verlagen schreibt er auch gerne einführende eBooks und Taschenbücher zu wissenschaftlichen Themen, die sog. sciebooks.

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