ISS gewinnt Collier Trophy

Zündspannung
ISS vom Shuttle aus gesehen (Nasa TV)
Die ISS vom Space Shuttle aus gesehen, 07.04.2010 (NASA TV)

Diese Minuten ist das Space Shuttle dabei, die Internationale Raumstation anzufliegen, um in einer Stunde anzudocken. Das kann man übrigens live im Internet bei NASA TV verfolgen.

Ich möchte diese Gelegenheit nutzen, über eine etwas ältere Nachricht (nämlich aus dem März diesen Jahres) zu berichten: Die Internationale Raumstation ISS hat die Collier Trophy gewonnen. Da ich selbst aus bekannten Gründen ein Fan der ISS bin, freut mich das natürlich besonders.

Die Collier Trophy wird jährlich von der amerikanischen National Aeronautic Association vergeben für [1]

"the greatest achievement in aeronautics or astronautics in America, with respect to improving the performance, efficiency, and safety of air or space vehicles, the value of which has been thoroughly demonstrated by actual use during the preceding year".

Diese Auszeichnung wird als bedeutendster Preis in der Luftfahrt betrachtet [2]. Die Raumstation hat den Preis erhalten für [1]

"the design, development, and assembly of the of the world’s largest spacecraft, an orbiting laboratory that promises new discoveries for mankind and sets new standards for international cooperation in space."

Herzlichen Glückwunsch!

ISS im Radar (DLR)
Radarbild der ISS, aufgenommen vom deutschen Sateliten TerraSAR-X im Jahr 2008
(Quelle: DLR)
 

[1] http://www.naa.aero/html/awards/index.cfm?cmsid=62

[2] http://www.nasa.gov/mission_pages/station/expeditions/expedition22/iss_award_feature.html

Mierk Schwabe

Veröffentlicht von

Erhöht man die Spannung zwischen zwei Elektroden, die ein Gas umgeben, beginnt das Gas irgendwann zu leuchten: Freie Elektronen im Gas haben genug Energie, um die Gasteilchen zu ionisieren und noch mehr Elektronen aus den Atomen zu schlagen. Ein Plasma wurde gezündet, die Zündspannung ist erreicht. Gibt man nun noch zusätzlich Mikrometer große Teilchen in das Plasma, erhält man ein sogenanntes "Komplexes Plasma", mit dem ich mich zunächst als Doktorand und Post-Doc am Max-Planck-Institut für extraterrestrische Physik und nun an der University of California in Berkeley beschäftige. In diesem Blog möchte ich sowie ein wenig Einblick in den Alltag im Forschungsinstitut bieten, als auch über den (Plasma)-Rand hinaus blicken. Mierk Schwabe

1 Kommentar

Schreibe einen Kommentar