Die spekulative Bio-Neuro-Einkleidung von Philosophien und Fantasien

Jeden Tag erscheinen Massen von Studien, für die man vielleicht ein paar Rattenzellen seziert hat und an deren Ende sich die Autoren zu einer „spekulativen Conclusio“ hinreißen lassen. Etwa, dass die Vorgänge in der studierten Zelle auf die Idee bringen könnten, zum Beispiel die konfuzianische Lehre auf ein stabiles Neuro-Fundament zu stellen. Solche wissenschaftlichen Studien sind fast nie gut lesbar, nur Fremdwortsalat, aber die „könnte-vielleicht“-Spekulationen in den Schlusssätzen werden sofort genüsslich von Journalisten aufgegriffen und wortwörtlich kopiert. Nicht ganz wörtlich, denn vorher wird noch schnell „könnte-vielleicht“ in „wissenschaftlich-gesichert“ umgewandelt. Das bietet sich an, entweder aus Dummheit oder aus Freelancer-Journalismus, der schnell viele Artikel für geringen Mehrverdienst raushauen muss.
Wenn spekulativer Unsinn am Schluss von Studien steht, wird er also fast stets wissenschaftlich geadelt, und durch ihn bekommen die Studien wenigstens eine gewisse Aufmerksamkeit, die sie sonst nicht verdient hätten. Viele Berater, Coaches und Systemheilslehrer stürzen sich anschließend auf solche Studien, um letztlich allein aus dem Blick in eine Rattenzelle weltverbessernde Persönlichkeitsentwicklungsseminare zu designen, die vorher noch rechtlich geschützt werden, damit sie nicht in die bösen Hände von mitverdienenden Unbefugten fallen können. Soll doch jeder Coach Lizenzen kaufen oder seine eigene Neuro-Idee zu PowerPoints verdichten!
Vielleicht wirkt es ja auch besser, wenn gesunder Menschenverstand als Neuro-Technik verkauft wird?! Ist das so? Werden Menschen empathischer, wenn man ihnen einredet, sie hätten ganz sicher einige Spiegelneuronen im Kopf, die nur noch durch eine Schnelltherapie aktiviert werden müssen? Zwei Globuli nehmen, ex und hopp?

Nur ein prominentes von ätzend vielen Beispielen: Nun sind 25 Jahre ins Land gegangen, seit Rizzolattis Team die Beobachtungen an einem Makaken-Affengehirn der Welt mitteilte, die man leider so nicht gut an einem Menschen wiederholen möchte, weil der Versuch nicht so gesund ist. Seitdem schießen die Spekulationen ins Uferlose. „Könnte-vielleicht“ wird vollkommen vergessen. Ich zitiere aus dem Artikel „Spiegelneuronen“ aus der Wikipedia:

Laien- und massenhafte Vergröberungen führten in der Folge zu einer Lawine von Fantasien bis hin zu Extremvorstellungen, wie etwa Jeremy Rifkins „empathischer Zivilisation“. Neutrale Neurowissenschaftler, die zu anderen, jedoch verwandten Themen forschten, beteiligten sich erst spät mit öffentlichen Beiträgen, dann allerdings mit zunehmend entschiedener Kritik. David Poeppel, Spezialist für Neurobiologie der Sprache an der New York University, fasste seine Einschätzung so zusammen: „Die Zellen sind da, aber wozu sie gut sind und was sie machen, das wissen wir überhaupt nicht.“

Wer wartet heute noch auf gesicherte Erkenntnisse? Los, schnell spekulative Bücher schreiben! Schauen Sie einfach unter „Spiegelneuron“ bei Amazon vorbei und kaufen Sie ein Regal Empathie.
Es wird immer moderner, religiöse Gefühle, Ethik, die Freiheit des Willens und besonders den Sinn des Lebens neuro- oder evolutionsbiologisch neu einzukleiden und bis hin zu Fantasien über Heilslehren zu verkleiden. Unsere wahre Natur ist die der Mammutjäger, sagen die Neuros und Evos, ganz gewiss! Aber es stimmt ja nicht. Ich erinnere mich noch ganz genau an meine eigene Zeit als Mammutjäger: als wir in der Kälte mit Spießen herumsaßen und uns der Schamane erklärte, wir würden vom Affen abstammen und unsere Bestimmung wäre es eigentlich, in einem warmen Paradies auf Bäume zu klettern und Bananen satt zu haben.
Diese Tendenz, nie mehr auf gesicherte Erkenntnisse zu warten, hat uns nun eine Überfülle stets hypermodernster Neuro-Bio-Lehren beschert, sodass wir heute bequem nach einer Neuro-Bio-Einkleidung surfen können, die ganz speziell zu uns persönlich passt. Für jeden Lebenssinn steht ein Buch bereit – Filterblase garantiert! Gemeinsinnige holen Spiegelneuronen hervor, Kapitalisten die Raubtiernatur des Menschen, Religiöse messen das Hirnarealzucken beim Gebet. Alles Neuro-Mantik, oder was?

Ach, selbst wenn die Wissenschaft genau wüsste, welche hirnlichen Möglichkeiten wir haben: Denken, fühlen und handeln müssen wir noch selbst. Vorerst jedenfalls noch. Kann ja sein, dass nach dem derzeitigen Dahinsiechen des erfundenen Homo Oeconomicus uns noch ein Homo Neuroticus aufgepfropft werden wird – so eine Art von Kompromiss zwischen Mammut, Banane, Lohndumping und Smartphone.

Veröffentlicht von

www.omnisophie.com

Bei IBM nannten sie mich "Wild Duck", also Querdenker. Ich war dort Chief Technology Officer, so etwas wie "Teil des technologischen Gewissens". Ich habe mich viel um "artgerechte Arbeitsumgebungen" (besonders für Techies) gekümmert und über Innovation und Unternehmenskulturen nachgedacht. Besonders jetzt, nach meiner Versetzung in den Unruhestand, äußere ich mich oft zum täglichen Wahnsinn in Arbeitsumgebungen und bei Bildung und Erziehung ein bisschen polarisierend-satirisch, wo echt predigende Leidenschaft auf Stirnrunzeln träfe. Es geht mir immer um "artgerechte Haltung von Menschen"! Heute bin ich als freier Schriftsteller, Referent und Business-Angel selbstständig und würde gerne etwas zum Anschieben neuer Bildungssysteme beitragen. Ich schreibe also rund um Kinder, Menschen, Manager und Berater - und bitte um Verzeihung, wenn ich das Tägliche auch öfter einmal in Beziehung zu Platon & Co. bringe. Die Beiträge hier stehen auch auf meiner Homepage www.omnisophie.com als pdf-download bereit. Wer sie ordentlich zitiert, mag sie irgendwo hin kopieren. Gunter Dueck

76 Kommentare Schreibe einen Kommentar

  1. Thomas Nagel veröffentlichte 1974 den Beitrag ´What is it like to be a bat? / Wie ist es, eine Fledermaus zu sein?´(Das Reclam Buch gibt es für 5 €).
    Vereinfacht gesagt, weist er darin darauf hin, dass wir niemals in der Lage sind, die Erfahrungen eines anderen Lebewesens zu verstehen – weil nur unsere eigenen Gedanken/Erlebnisse unserer Wahrnehmung zugänglich sind. D.h. der Begriff ´Spiegelneuronen´ war schon Unsinn, bevor er entstand: Denn wir können nicht ´spiegeln´, was wir gar nicht verstehen.
    Die Tierversuche, die seitdem durchgeführt wurden, sind daher als überflüssig zu betrachten.

    Per Google-suche [Kinseher NDERF denken_nte] finden Sie mein Erklärungsmodell für das Phänomen ´Nahtod-Erfahrung´(NTE): Bei einer NTE kann man bewusst erleben, wie das Gehirn einen einzelnen Reiz systematisch und strukturiert verarbeitet.
    D.h. die Arbeitsweise des Gehirns wird dabei der bewussten Wahrnehmung zugänglich. Z.B lässt sich DENKEN/KREATIVITÄT als Ergebnis einer einfachen Mustervergleichsaktivität mit nur 3 simplen Regeln beschreiben – wobei keinerlei ´Spiegelneuronen´ notwendig sind: Weil das Gehirn viel schneller und effektiver arbeitet.
    Mein Erklärungsmodell wurden auf Grundlage von Strukturen/Inhalten erstellt, die seit 1975 im Buch von Dr. Moody ´Life after Life /Leben nach dem Tod´ veröffentlicht wurden. Dieses Buch ist für wenige Euro im Handel erhältlich – man braucht keine Tiere unnütz quälen, um zu verstehen wie Denken funktioniert.

    Ich gehe bei meinem Erklärungsmodell nur davon aus, dass ein Mensch der sich und seine Umwelt wahrnehmen kann – lebendig und geistig klar bei Bewusstsein sein muss.
    Dieses Jahr habe ich 10-jähriges Jubiläum bei SciLogs: seit 2008 habe ich darauf hingewiesen, dass NTE erklärbar sind.

  2. “Neuro” ist womöglich ein wenig in Verschiss geraten, zwei hiesige werte Inhaltegeber der scilogs.de sind hier auch ein wenig sparsamer geworden, dieses seinerzeitige Modewort meinend, heutzutage heißt es :

    Deep Learning.
    (Vor vielen Jahren (vor fünfzehn?) sind auch IT-Experten als Vertreter sogenannter neuronaler Netzwerke beworben worden, sozusagen Hirn-Funktionen nachbauend, eben als Experten.)

    An sich muss dieser Ansatz nicht schlecht sein, so weit Dr. Webbaer hier folgen kann, geht es darum rechner-basierte Einheiten zu einem Problem Bewertungen vornehmen zu lassen, die wiederum von rechner-basierten Einheiten eingeschätzt werden, als eine Art Schiedsrichter, die eben auf diese Einschätzung spezialisiert sind.
    Also sozusagen Schwarmintelligenz auf Rechner-Basis nachzubauen, wobei erkannt worden ist, dass die einzelnen rechner-basierten Einheiten rein menschlicher Arbeit geschuldet sind.
    Klingt an sich sehr gut : für Dr. Webbaer.

    So dass sich sozusagen erneut “neuronale” Netzwerke ergeben.

    MFG + schönes Wochenende noch,
    Dr. Webbaer

  3. Schade, solche Botschaften diffundieren nur sehr langsam in Wissenschaftsfeuilletons von Tageszeitungen, wenn überhaupt.

  4. Bei aller Zustimmung, das folgende:

    »Es wird immer moderner, religiöse Gefühle, Ethik, die Freiheit des Willens und besonders den Sinn des Lebens neuro- oder evolutionsbiologisch neu einzukleiden…«

    .
    …halte ich für begrüßenswert.

    Die biblische Schöpfungsgeschichte überzeugt viele nicht mehr so recht. Diese Leerstelle gilt es zu füllen. Und zwar nicht mit neuen Fantasien, sondern mit wissenschaftlich basierten Evidenzen.

  5. Balanus,
    moderne Fassungen von Bibelstellen gibt es in Comicform. Das ist natürlich ein schwieriges Thema. Wenn man ernsthaft an das Thema Bibelinterpretation herangeht, dann muss man sich auch mit Martin Luther messen. Mein Rat: Lieber kein Comic, als ein schlechtes.

  6. hmann, inwiefern könnte ein Bibelcomic dabei helfen, religiöse Gefühle, Ethik, die Freiheit des Willens und besonders die Suche nach dem Sinn des Lebens neuro- und evolutionsbiologisch zu erklären?

  7. Zitat Gunter Dueck: „Nur ein prominentes von ätzend vielen Beispielen: Nun sind 25 Jahre ins Land gegangen, seit Rizzolattis Team die Beobachtungen an einem Makaken-Affengehirn der Welt mitteilte, die man leider so nicht gut an einem Menschen wiederholen möchte, weil der Versuch nicht so gesund ist. Seitdem schießen die Spekulationen ins Uferlose. „Könnte-vielleicht“ wird vollkommen vergessen. Ich zitiere aus dem Artikel „Spiegelneuronen“ aus der Wikipedia:“

    Man kann sofort bei diesem „prominenten Beispiel“ sagen, dass die vermeintliche Entdeckung von Spiegelneuronen durch den Hirnforscher Rizzolatti auf gar kein Fall gesichertes Wissen, sondern sogar reiner Forschungsmüll ist, und zwar schon alleine durch die Tatsache, dass diese vermeintliche Entdeckung durch Tierversuche erzielt wurde und wenn man weiß, wie die „nicht so gesunde“ Versuchsanordnung aussieht.

    Damit es klar wird, braucht man nur ein anderes prominente Beispiel in der Hirnforschung zu untersuchen, das sogar auf einen älteren Forschungsmüll des führenden Hirnforschers und Tierexperimentators Wolf Singer zurückzuführen ist.

    Wolf Singer hat sich nämlich folgendes eingebildet: Er habe experimentell durch die invasive Untersuchung der Hand-Augen-Koordination im Gehirn von Makaken (also die gleiche Forschungsmethode, die Rizzolatti & co. stupider Weise nachgeahmt hat, um Spiegelneuronen zu „entdecken“) nachgewiesen, dass Menschen keinen freien Willen hätten.

    Nur, dass Wolf Singer als Guru aller Hirnforscher nichts, aber auch gar nichts in seiner ganzen Karriere entdeckt hat: Es gibt gar keine Forschungsergebnisse des prominentesten Hirnforschers.

    Sein vermeintlicher experimenteller Nachweis der Nicht-Existenz eines freien Willens bei Menschen durch 40 Jahre entsetzliches und ekelerregendes Quälen, Foltern und Töten von wehrlosen Tieren hat nicht den geringsten wissenschaftlichen Wert, das ist wissenschaftlich absoluter Schrott, das ist Forschungsmüll. Man kann nicht nachweisen wollen, dass Menschen keinen freien Willen haben, indem man tagtäglich wehrlose Affen, die jahrelang in Gefangenschaft in kleinen Käfigen leben, mit implantierten Elektroden im Gehirn mehrere Stunden pro Tag im Primatenstuhl fixiert und mit angeschraubtem Kopf zwingt (siehe hier ein Beispiel, einen visuellen Reiz auf einem Bildschirm mit einer Handbewegung zu bestätigen. Das ist indiskutabel, das hat Null wissenschaftlichen Wert, das ist absoluter Forschungsmüll. Davon kann man keine Erkenntnisse gewinnen, außer, dass man Menschen und Tiere durch Foltern physisch und psychisch brechen und zerstören kann. Aber wer braucht dafür einen experimentellen Nachweis?

    Es gibt gar keine aussagekräftigen und brauchbaren Forschungsergebnisse von Wolf Singer in der Hirnforschung, weder über den freien Willen von Menschen, noch über irgendetwas Anderes. Was hat er zum Beispiel als herausragende Erkenntnisse bei den Forschungsthemen gebracht, die in seiner Wikipedia-Seite aufgelistet werden?

    Wikipedia – Wolf SingerSeine Folgerungen aus der neurowissenschaftlichen Forschung hinsichtlich politischer und juristischer, psychologischer sowie entwicklungspsychologischer und pädagogischer oder anthropologischer, aber auch z. B. architektonischer oder städtebaulicher Fragen bis hin zu solchen historischer und philosophisch-weltanschaulicher Art werden von der Presse gerne aufgegriffen

    Was hat Wolf Singer bitteschön in diesen Bereichen für neue und brauchbare Erkenntnisse gebracht? Weiß jemand etwas darüber? Rizzolati vielleicht?

    Die schockierenden Experimente in der Hirnforschung stoßen auch auf Entsetzen und Ablehnung in der Öffentlichkeit: Nach neuesten Umfragen sind ca. 80% der Bürger in Deutschland und Europa gegen Tierversuche. Der Widerstand gegen Tierversuche ist auch so alt wie die Tierversuche selbst (ca. 150 Jahre). Die Gesetzgebung, die den ethischen Stand einer Gesellschaft widerspiegelt, erlaubt im Tierschutzgesetz und im EU-Recht Tierversuche nur unter sehr strengen Auflagen. Wolf Singer ignoriert, missachtet und missbraucht die Gesetze zum Schutz der Versuchstiere aus seiner wissenschaftlichen, politischen, wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Machtposition. Seine Versuche sind gesetzwidrig, sie sind illegal. Der Mann ist also ein Verbrecher im Sinne des Gesetzes. Er ist auch für mich und für Millionen von Menschen moralisch gesehen ein Verbrecher, ohne die geringste Spur von Empathie, Tiere sind für ihn keine fühlenden Lebewesen, sondern Maschinen, die er für seine Zwecke missbraucht, er hat die Mentalität eines Folterers und eines Frankenstein-Forschers. Millionen von Menschen verabscheuen diese Kultur der Gewalt in der Wissenschaft. Ich verabscheue sie zutiefst, ich verachte sie zutiefst.

    Wolf Singer will auch nicht über den wissenschaftlichen Wert seiner Forschung Stellung nehmen, siehe zum Beispiel 20 Fragen an Wolf Singer aus der Öffentlichkeit im Rahmen einer Petition, die zurzeit von mehr als 34.000 Menschen unterschrieben wurde.
    Wolf Singer schweigt über den wissenschaftlichen Wert seiner Forschung. Aus dem guten Grund, weil seine Forschung keinen wissenschaftlichen Wert hat.

    Und Rizzolatti will ausgerechnet die Empathie mit einem solchen Forschungsmüll entdeckt haben? Es ist unfassbar, es ist einfach nur unfassbar. Das ist eine Blamage für die Wissenschaft. Die Wissenschaft ist damit nicht mehr glaubwürdig und vertrauenswürdig.

  8. Zitat Gunter Dueck: „Nur ein prominentes von ätzend vielen Beispielen: Nun sind 25 Jahre ins Land gegangen, seit Rizzolattis Team die Beobachtungen an einem Makaken-Affengehirn der Welt mitteilte, die man leider so nicht gut an einem Menschen wiederholen möchte, weil der Versuch nicht so gesund ist. Seitdem schießen die Spekulationen ins Uferlose. „Könnte-vielleicht“ wird vollkommen vergessen. Ich zitiere aus dem Artikel „Spiegelneuronen“ aus der Wikipedia:“

    Man kann sofort bei diesem „prominenten Beispiel“ sagen, dass die vermeintliche Entdeckung von Spiegelneuronen durch den Hirnforscher Rizzolatti auf gar kein Fall gesichertes Wissen, sondern sogar reiner Forschungsmüll ist, und zwar schon alleine durch die Tatsache, dass diese vermeintliche Entdeckung durch Tierversuche erzielt wurde und wenn man weiß, wie die „nicht so gesunde“ Versuchsanordnung aussieht.

    Damit es klar wird, braucht man nur ein anderes prominente Beispiel in der Hirnforschung zu untersuchen, das sogar auf einen älteren Forschungsmüll des führenden Hirnforschers und Tierexperimentators Wolf Singer zurückzuführen ist.

    Wolf Singer hat sich nämlich folgendes eingebildet: Er habe experimentell durch die invasive Untersuchung der Hand-Augen-Koordination im Gehirn von Makaken (also die gleiche Forschungsmethode, die Rizzolatti & co. stupider Weise nachgeahmt hat, um Spiegelneuronen zu „entdecken“) nachgewiesen, dass Menschen keinen freien Willen hätten.

    Nur, dass Wolf Singer als Guru aller Hirnforscher nichts, aber auch gar nichts in seiner ganzen Karriere entdeckt hat: Es gibt gar keine Forschungsergebnisse des prominentesten Hirnforschers.

    Sein vermeintlicher experimenteller Nachweis der Nicht-Existenz eines freien Willens bei Menschen durch 40 Jahre entsetzliches und ekelerregendes Quälen, Foltern und Töten von wehrlosen Tieren hat nicht den geringsten wissenschaftlichen Wert, das ist wissenschaftlich absoluter Schrott, das ist Forschungsmüll. Man kann nicht nachweisen wollen, dass Menschen keinen freien Willen haben, indem man tagtäglich wehrlose Affen, die jahrelang in Gefangenschaft in kleinen Käfigen leben, mit implantierten Elektroden im Gehirn mehrere Stunden pro Tag im Primatenstuhl fixiert und mit angeschraubtem Kopf zwingt (siehe hier ein Beispiel, einen visuellen Reiz auf einem Bildschirm mit einer Handbewegung zu bestätigen. Das ist indiskutabel, das hat Null wissenschaftlichen Wert, das ist absoluter Forschungsmüll. Davon kann man keine Erkenntnisse gewinnen, außer, dass man Menschen und Tiere durch Foltern physisch und psychisch brechen und zerstören kann. Aber wer braucht dafür einen experimentellen Nachweis?

    Es gibt gar keine aussagekräftigen und brauchbaren Forschungsergebnisse von Wolf Singer in der Hirnforschung, weder über den freien Willen von Menschen, noch über irgendetwas Anderes. Was hat er zum Beispiel als herausragende Erkenntnisse bei den Forschungsthemen gebracht, die in seiner Wikipedia-Seite aufgelistet werden?

    Wikipedia – Wolf Singer „Seine Folgerungen aus der neurowissenschaftlichen Forschung hinsichtlich politischer und juristischer, psychologischer sowie entwicklungspsychologischer und pädagogischer oder anthropologischer, aber auch z. B. architektonischer oder städtebaulicher Fragen bis hin zu solchen historischer und philosophisch-weltanschaulicher Art werden von der Presse gerne aufgegriffen

    Was hat Wolf Singer bitteschön in diesen Bereichen für neue und brauchbare Erkenntnisse gebracht? Weiß jemand etwas darüber? Rizzolati vielleicht?

    Die schockierenden Experimente in der Hirnforschung stoßen auch auf Entsetzen und Ablehnung in der Öffentlichkeit: Nach neuesten Umfragen sind ca. 80% der Bürger in Deutschland und Europa gegen Tierversuche. Der Widerstand gegen Tierversuche ist auch so alt wie die Tierversuche selbst (ca. 150 Jahre). Die Gesetzgebung, die den ethischen Stand einer Gesellschaft widerspiegelt, erlaubt im Tierschutzgesetz und im EU-Recht Tierversuche nur unter sehr strengen Auflagen. Wolf Singer ignoriert, missachtet und missbraucht die Gesetze zum Schutz der Versuchstiere aus seiner wissenschaftlichen, politischen, wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Machtposition. Seine Versuche sind gesetzwidrig, sie sind illegal. Der Mann ist also ein Verbrecher im Sinne des Gesetzes. Er ist auch für mich und für Millionen von Menschen moralisch gesehen ein Verbrecher, ohne die geringste Spur von Empathie, Tiere sind für ihn keine fühlenden Lebewesen, sondern Maschinen, die er für seine Zwecke missbraucht, er hat die Mentalität eines Folterers und eines Frankenstein-Forschers. Millionen von Menschen verabscheuen diese Kultur der Gewalt in der Wissenschaft. Ich verabscheue sie zutiefst, ich verachte sie zutiefst.

    Wolf Singer will auch nicht über den wissenschaftlichen Wert seiner Forschung Stellung nehmen, siehe zum Beispiel 20 Fragen an Wolf Singer aus der Öffentlichkeit im Rahmen einer Petition, die zurzeit von mehr als 34.000 Menschen unterschrieben wurde.

    Wolf Singer schweigt über den wissenschaftlichen Wert seiner Forschung. Aus dem guten Grund, weil seine Forschung keinen wissenschaftlichen Wert hat.

    Und Rizzolatti will ausgerechnet die Empathie mit einem solchen Forschungsmüll entdeckt haben? Es ist unfassbar, es ist einfach nur unfassbar. Das ist eine Blamage für die Wissenschaft. Die Wissenschaft ist damit nicht mehr glaubwürdig und vertrauenswürdig.

    • @Lopez: off topic
      Ihre pauschale Verdammnis von Tierversuchen bringt nichts – außer dass Sie sich lächerlich machen.
      Besser wäre es, die Strategie zu ändern: Der Begriff ´Spiegelneuronen´ war schon bei seiner Einführung fragwürdig(Thomas Nagel). Daher wäre es für Gegner von Tierexperimenten sinnvoll, sich zunächst nur darauf zu konzentrieren – bis diese Tierversuche eingestellt werden. Als nächstes müssten dann zugehörige Arbeiten zurückgezogen werden.
      Das wären ca. 25 Jahre Forschungsarbeit zu einem Thema – und die Blamage wäre riesengroß (immerhin wurde schon diskutiert ob man für ´Spiegelneuronen´ den Nobelpreis erhalten könnte)

      Indem man den eindeutigen Nachweis fragwürdiger Forschung für ein spezielles Thema erbringt, hat man dann einen Hebel, damit andere Tierversuche hinterfragt werden können.

  9. Nachdem die Verleumdungen im Nachbarblog gelöscht wurden, wird’s halt hier
    und immer wieder nochmal versucht – Leser mit Lügen erreichen 🙁
    Change-org ist eine rechtlich nicht wertbare Plattform für Mitteilungsbedürftige,
    da kann jeder nach Lust und Laune ungeprüften Müll einstellen.

    • Dort geht es nicht um Wissenschaft “an sich”, sondern um Schickimicki-Medizin, falsche
      Studiendesigns der “Lebenswissenschaften”, weil Fachleute nicht gefragt werden.
      Da kranken schon die Statistiken, wenn man keine Mathematiker hinzuzieht.

    • @ Markus Termin

      “Herr Senf” / Manuel Krüger stalkt mich seit mehr als 10 Jahren tagtäglich im Internet unter unzähligen Pseudonymen, und zwar genauso wegen meinem Engagement gegen Tierversuche als meinem Engagement gegen die Unterdrückung der Kritik der Relativitätstheorie – Zwangshandlung, kann man nichts machen… 😉

  10. Sind die Spekulationsblasen nicht ein gesamtgesellschaftliches Phänomen, auch dank der Neuen Medien? Sensationen und Spektakel im Live-Stream schaffen Aufmerksamkeit und verkaufen sich eben besser als langweilige, scheinbar nutzlose und unverständliche Wissenschaft.

    Operiert die Lebensmittelindustrie nicht auch mit Geschmacksverstärkern, mit Farbzusätzen, mit hi(r)nreißenden Angeboten? Wo ist da der Unterschied? Wir lassen uns eben gerne täuschen, auch das liegt wohl in den Neurostrukturen (Hormon- und Belohnungssystem) und der Evolution begründet – wo sonst? Der Konsument kann sich nicht von seiner Verantwortung freisprechen und die Schuld immer nur den Anderen zuschieben, wenn er den Tieren überlegen sein will!

    Jedes Jahr steigt die Zahl der Abiturienten, Studenten und Doktoranden. Irgend etwas müssen sie danach doch tun. Das Hamsterrad muss laufen, damit die Wirtschaft brummt. Wir alle laufen mit und wollen nach Möglichkeit schneller sein als die Anderen. Youtube, Twitter und Facebook sind die am schnellsten wachsenden Müllhalden der Welt.

  11. Zitat Gunter Dueck: „Ach, selbst wenn die Wissenschaft genau wüsste, welche hirnlichen Möglichkeiten wir haben: Denken, fühlen und handeln müssen wir noch selbst.“

    Das sehe ich genauso.
    Wenn aber heutzutage die Wissenschaft als „Markt“ angesehen werden kann, wo Erkenntnisse oder vermeintliche Erkenntnisse nach dem Prinzip von Nachfrage und Angebot medial verkauft werden wie ein Konsumprodukt, dann hat mindestens dieser Umstand einen indirekten Informationsgehalt für die zur Diskussion gestellte Thematik: Die „Konsumenten“ in der Gesellschaft haben offensichtlich Bedarf an Empathie, sie sehnen sich nach Kooperation, sie sehnen sich nach friedlichen zwischenmenschlichen Beziehungen, sie sehnen sich nach Ethik, sie sehnen sich nach Menschlichkeit.

    Das beste Beispiel ist meiner Meinung nach hier ausgerechnet die Hirnforscherin und Empathieforscherin Tanja Singer, die Tochter von Wolf Singer. Ich bewundere diese Forscherin, ihre Forschungsziele und ihre Forschungsansätze – ohne Tierversuche. Sie gibt mir Zuversicht und gibt mir mein (angeschlagenes) Vertrauen in der Wissenschaft zurück. Hier ist der Apfel glücklicherweise weit vom Stamm gefallen.
    Siehe: Hirnforscherin Tanja Singer – Wir müssen mehr fühlen

  12. Zitat KRichard: „Ihre pauschale Verdammnis von Tierversuchen bringt nichts – außer dass Sie sich lächerlich machen. Besser wäre es, die Strategie zu ändern: Der Begriff ´Spiegelneuronen´ war schon bei seiner Einführung fragwürdig(Thomas Nagel).“

    Ich verurteile die Tierversuche, nicht pauschal, sondern bei vielen wissenschaftlich analysierten Einzelfällen. Das tut nämlich eine ganze Menge von Wissenschaftlern und Ärzten, mit Einzelfällen. Sie kennen unseren Kampf nicht, es geht nicht nur um Experimente über Spiegelneuronen, sondern um eine Fülle von Experimenten mit anderen Forschungszielen, Spiegelneuronen sind hier nur ein winziger Teil des Unsinns und der Barbarei, die mit Tierversuchen betrieben wird. Tierversuche sind ein Milliardengeschäft, sowohl in der Grundlagenforschung als auch in der Pharmaforschung. Da können Sie sich schon vorstellen, wie viele Typen sich auf diesem “Markt” austoben.

    Auch wenn Sie es lächerlich finden, das wird an meine Verurteilung nichts ändern. Ich verurteile alle Tierversuche, für alle Ziele, und kämpfe für ihre gesetzliche Abschaffung (die wir schon in Holland vor ein paar Monaten geschafft haben und auch durch gesellschaftlichen Druck und Klageverfahren mit der Schließung von mehreren Affenlaboren der Hirnforschung in Deutschland).

    Ich verurteile die Tierversuche, wenn es auch nur aus folgendem Grund wäre: Tierversuche sind sinnlos und nutzlos für den Fortschritt der Humanmedizin, denn es ist schon lange wissenschaftlich nachgewiesen, dass die Ergebnisse der Tierversuche nicht auf Menschen übertragbar sind.

    Lesen Sie zum Beispiel dazu nur ein einziges Zeugnis hier

    Und es gibt schon erfolgsversprechende tierversuchsfreie Alternativen als Forschungsmethoden, für alle Forschungsziele, die schon im Einsatz sind, auch in der Hirnforschung.

    Ich kämpfe gegen Tierversuche seit 15 Jahren, das ist mein Weg in der Gesellschaft, und ich werde es tun so lange die Kräfte reichen, auch wenn Sie es lächerlich finden.

    • Tierversuche sind sinnlos und nutzlos für den Fortschritt der Humanmedizin, denn es ist schon lange wissenschaftlich nachgewiesen, dass die Ergebnisse der Tierversuche nicht auf Menschen übertragbar sind.

      Wie immer. Die Nixrafferin Lopez hat zwar keine Ahnung davon, was “wissenschaftlich nachgewiesen” bedeutet (und ob es das überhaupt gibt), aber sie streut munter ihren dementen Hirnschiss unters Volk.

      Aber ich bin sicher, dass sie, wenn sie demnächst von irgendeiner unangenehmen und/oder lebensbedrohlichen Krankheit angefallen wird, gerne auch Medikamente nehmen wird, die nicht dem sonst üblichen Prüfungszyklus der Zulassungsbehörden inklusive der erforderlichen Tierversuche unterworfen wurden. Darwin-Award-Preisträger aus dem medizinischen Bereich sind ja bis jetzt unterrepräsentiert; Lopez könnte da ein erstes Beispiel setzen.

    • @Lopez: Immer wenn ich Beiträge von Tierfreunden wie Ihnen lese – dann greife ich zum Taschenrechner: In Deutschland gibt es ca. 8,7 Mio. Tierfreunde, die zu ihrem Vergnügen etwa 10 Mio. Hunde besitzen. Wenn jeder Hund pro Tag nur 50-100 g Fleisch/Fisch braucht, dann sind dies pro Tag 500-1000 Tonnen Tiere die ´verbraucht´ werden.

      Wie gesagt nur zum Vergnügen von Tierfreunden.

      • Nicht vergessen, die süßen gestreichelten Schoßkatzen, die nachts den Singvögeln
        das Tierleid bringen und das natürliche Öko-Gleichgewicht zerstören.
        Alle Schmusetiere zusammen sind umweltschädlich wie 1 Mio überzüchtete Autos.
        Die nötigen Tierversuche sind ein Bruchteil davon, was “Tierliebhaber” anrichten.

  13. Zitat Lopez: „Der Mann [Wolf Singer] ist also ein Verbrecher im Sinne des Gesetzes.“
    Zitat Balanus: „Starker Tobak! Bin gespannt, ob Herr Dueck das so stehen lässt.“
    .

    1. Was ich unter meinem Namen schreibe hat weder Herr Dueck noch irgendjemand zu verantworten, sondern ich allein. Klar, Herr Balanus? Oder haben Sie vor lauter Anonymität hier nicht begriffen, was persönliche Verantwortung ist? Ich schreibe unter meiner echten Identität und meiner alleinigen Verantwortung, keiner hat die Verantwortung für meine Handlungen zu übernehmen. Ich bin ein freier Mensch, mit einem freien Willen, in einem freien Staat.

    2. Wenn jemand gegen Gesetze verstößt, ist er im Sinne des Gesetzes ein Verbrecher. Das Tierschutzgesetz ist ein Gesetz wie jedes andere auch, stellen Sie sich das mal vor, Herr Balanus. Erstaunlich, oder? Verstöße gegen das Tierschutzgesetz können mit Geldstrafen oder Freiheitsentzug bestraft werden, wie alle andere Verstöße gegen Gesetze auch, stellen Sie sich es mal vor, Herr Balanus. Der Tierschutz hat sogar seit 2012 Verfassungsrang.

    3. Wolf Singer selbst hat in den Medien zugegeben, dass er in seinen Forschungsanträge „schwindeln“ und „betrügen“ muss, um das Tierschutzgesetz umzugehen und eine Genehmigung für seine Tierversuche zu bekommen, siehe unsere öffentliche Ansprache vom 22.09.2016 an Wolf Singer in einer Petition, unsere Frage Nr. 17, die er nie beantwortet hat.

    4. Entnehmen Sie bitte 8 Vorwürfe der Gesetzwidrigkeit der Affenversuche in der Hirnforschung in Deutschland diesem Link, die wir gegen alle Hirnforschern und Verantwortlichen erheben, ihnen auch seit mehreren Jahren vorliegen und worauf sie nie Stellung genommen haben. Wenn Wolf Singer uns aber jetzt wegen diesen Vorwürfen verklagen möchte, soll er es tun. Hat er etwa keinen freien Willen? Ist er angewiesen auf anonymen Rechtsbeistand im Internet?

    Wir kämpfen für die wehrlosen und sinnlos massakrierten Tiere, gegen eine gigantische Maschinerie, gegen eine wirtschaftliche und wissenschaftliche Lobby, das ist ein harter Kampf, das ist keine Blümchenkritik und keine Schwätzereien über Gott und die Welt in Foren und Blogs, wir kämpfen für die wehrlosen Tiere, wir kämpfen für die Umsetzung der bestehenden Gesetze, wir kämpfen für die Gerechtigkeit, wir kämpfen für die Rechte der Tiere, wir kämpfen für die Rechte der Bürger, wir kämpfen für die Menschlichkeit. Wir kämpfen friedlich und mit allen legalen Mitteln, auf der Straße, in der Öffentlichkeit, in den Parlamenten, vor Gericht. Wie kämpfen friedlich gegen die Gewalt und die Barbarei. Wir sind viele. Und wir werden gewinnen.

    Ihren starken Tobak dürfen Sie also in der Pfeife rauchen, Sie brauchen sich keine Sorge um die Haftung von Herrn Dueck zu machen, sondern vielleicht lieber über die moralische und rechtliche Verantwortung jedes Einzelnem von uns nachdenken.

    • Keiner muß in “seinem Haus” Ihre Hetzkampagnen dulden und stehen lassen.
      Mal was von Störerhaftung gehört, wenn einer den Handlungstörer gewähren läßt.
      Abmahnanwälten ist es egal, von wem das Geld kommt, wenn Sie Blogs besudeln.

  14. Balanus,
    …..Bibelcomics…..
    Das ist eine zeitgemäße Form der Bibel. Die Bibel ist nicht ohne Grund das meistgedruckte Buch der Erde.
    Wenn Sie sich mal mit dem Inhalt beschäftigen, werden Sie merken, dass die Gleichnisse eine übermenschliche Tiefe und Weisheit verkörpern und das die Beschätigung mit diesen Gleichnissen eine Veränderung in unserem Denken bewirkt. Sie können es auch christlich formulieren: Die Bibel ist heilig. Heilig, weil von ihr eine segensreiche Wirkung ausgeht, die sich rational nicht erklären lässt.

  15. Jocelyne Lopez,
    Bravo ……moralische und rechtliche Verantwortung……
    Und wenn es gelingen sollte, dem Tier auch eine Würde zuzusprechen, dann bräuchten wir uns über die Erde keine Sorgen mehr zu machen.
    Die Tiere sind die Stellvertreter von uns Menschen auf der Erde. Sie müssen alles erdulden und erleiden, nur weil wir gedankenlos sind.

  16. Zitat Jocelyne Lopez: “Tierversuche sind sinnlos und nutzlos für den Fortschritt der Humanmedizin, denn es ist schon lange wissenschaftlich nachgewiesen, dass die Ergebnisse der Tierversuche nicht auf Menschen übertragbar sind. ”

    Zitat Spritkopf/Manuel Krüger: “Wie immer. Die Nixrafferin Lopez hat zwar keine Ahnung davon, was “wissenschaftlich nachgewiesen” bedeutet (und ob es das überhaupt gibt), aber sie streut munter ihren dementen Hirnschiss unters Volk.

    Hier mehr als 50 wissenschaftliche Studien, ordnungsgemäß veröffentlicht in Fachzeitschriften, zusammengestellt von der Ärztevereinigung „Ärzte gegen Tierversuche e.V.”: https://www.aerzte-gegen-tierversuche.de/de/infos/wissenschaftliche-studien

    Mehr Studien findet man bei der größten französischen wissenschaftlichen Organisation ANTIDOTE EUROPE, hier die Webseite als englischsprachige Version: http://antidote-europe.org/en/

    oder bei der britischen Organisation Cruelty Free International, ehemals BUAV, die auch zwei Undercover-Einsätzen in zwei deutschen Laboren (COVANCE in Münster und Max Planck Institut in Tübingen) mit initiiert und bestialische Zustände entlarvt hat, die bei der Ausstrahlung des Films-Materials Millionen von Menschen in Europa unter Schock versetzt haben.

  17. Zitat hmann: „Und wenn es gelingen sollte, dem Tier auch eine Würde zuzusprechen, dann bräuchten wir uns über die Erde keine Sorgen mehr zu machen. Die Tiere sind die Stellvertreter von uns Menschen auf der Erde. Sie müssen alles erdulden und erleiden, nur weil wir gedankenlos sind.“

    Die Gesetzgebung spiegelt den moralischen Stand einer Gesellschaft. Hier deutsches Tierschutzgesetz, Erster Abschnitt, Grundsatz, § 1:

    Zweck dieses Gesetzes ist es, aus der Verantwortung des Menschen für das Tier als Mitgeschöpf dessen Leben und Wohlbefinden zu schützen. Niemand darf einem Tier ohne vernünftigen Grund Schmerzen, Leiden oder Schäden zufügen.

    Niemand steht über dem Gesetz, weder Tierexperimentatoren, noch Behörden, noch Wissenschaftler, noch Politiker, niemand. Diejenige, die so etwas zu verantworten haben, müssen zur Verantwortung gezogen werden. Wir werden nie locker lassen, nie, never, jamais.

  18. Zitat Balanus: „Starker Tobak! Bin gespannt, ob Herr Dueck das so stehen lässt.“

    Hier, Herr Balanus, 62 Fragen über das Schicksal der 50 Tiere im Affenlabor Max Planck Institut für biologische Kybernetik in Tübingen, die von Demonstranten anläßlich der zahlreichen Demos nach den Enthüllungen der Undercover-Recherchen auf Plakaten gestellt wurden,, und die nie von den Verantwortlichen beantwortet wurden.

    Lesen Sie sich die 62 Fragen, Herr Balanus, damit Sie nicht sagen können, ich habe es nicht gewußt, und gucken Sie in die Augen des Affenmädchens Stella, 5 Jahre alt, 5 Jahre lang gequält und gefoltert im Affenlabor MPI Tübingen, und die noch todkrank bei dem „Finalversuch“ getötet wurde, nur für die erbärmliche Karriere von ein paar Hirnforschern, die Forschungsmüll seit 40 Jahren produzieren.

    Ihr Schützling Wolf Singer hat die Versuche seines Kollegen Nikos Logothetis am MPI Tübingen als „wunderbare Forschung“ in der Presse hochgelobbt und unterstützt.

    In Liebe und zärtlichem Gedenken der vergessenen Tiere,
    in Stehsärgen ohne Nächte und Tage,
    in den Forschungslaboratorien von Medizin und Wissenschaft,
    denn sie sind die Opfer eines endlosen, irren Verbrechens.“
    (anonym)

  19. @J. Lopez

    »Was ich unter meinem Namen schreibe hat weder Herr Dueck noch irgendjemand zu verantworten, sondern ich allein. Klar, Herr Balanus?«

    Wäre ja auch noch schöner, wenn Gunter Dueck Ihre unsäglichen Anwürfe Wolf Singer gegenüber zu verantworten hätte. Doch davon abgesehen, vielleicht sieht er es sogar wie Sie, wer weiß?

    Möglich aber auch, dass er denkt: Was kümmert es die Eiche, wenn sich die Sau an ihr reibt.

    Warten wir’s ab…

    • Wenn man sich gesellschaftlich engagiert, wartet man nie ab was die eine Eiche oder die andere Sau darüber meint. Wir haben etwas Anderes zu tun, wir müssen informieren und gegen eine gigantische Maschinerie kämpfen, immer wieder, immer weiter. Das würden Sie wissen, wenn Sie sich gesellschaftlich engagieren würden.

      Wollen Sie nicht unsere Petition unterschreiben, damit die Hirnforscher selbst unsere Fragen über den wissenschaftlichen Wert ihrer Forschung direkt beantworten? Das ist nicht anstrengend, nur ein paar Klicks, und man bleibt anonym. 😉 Oder sind Sie nicht an der Beantwortung von Fragen über die Hirnforschung interessiert, nur an Eichen und Säue? Oder haben Sie etwa schon alle Antworten, die die Menschen darüber brauchen? Na.

  20. Es gibt eigentlich nur zwei Gründe, für Tierversuche zu sein: Entweder man verdient daran, oder man weiß zu wenig darüber” (Dr. med. Werner Hartinger)

    Deshalb muss man über Tierversuche informieren, deshalb verhängen zum Beispiel alle Affenhirnforscher eine Informationssperre über ihre Forschung. Kein Wunder. Tierversuche sind ein Geschäft, ein Milliardengeschäft. Das ist ein Geschäft der Pharmaindustrie (Profit), das ist ein Geschäft der Wissenschaftslobby (Forschungsgelder). Dahinter stehen nicht die Interessen der Wissenschaft, nicht die Interessen der Bürger, nicht die Interessen der Patienten, und schon gar nicht die Interessen der Tiere, dahinter steht viel Geld, sehr viel Geld, Karriere, Prestige, Einfluß, Macht – wie Karl Popper es auch ausgesagt hat, siehe im Nachbarblog hier.

    Die Entwicklung von neuen Medikamenten durch die Pharma-Industrie ist zum Beispiel bekanntlich von Korruption im gigantischen Umfang befallen, das wissen die Politiker auf der höchsten Ebene auch, und zwar schon seit langem. Dass die ungeheuerlich mächtige Pharma-Lobby aus Profitgier der machtlosen Bevölkerung eine völlig sinnlose Forschung und völlig nutzlose Produkte aufzwingt, wurde sogar unverblümt 2008 vom ehemaligen Bundesgesundheitsminister Horst Seehofer anläßlich des wiederholten Scheiterns 2003 der sogenannten „Positivliste“ bestätigt:

    […] „ja, das ist so seit 30 Jahren, bis zur Stunde, dass sinnvolle strukturelle Veränderungen, auch im Sinne von mehr sozialer Marktwirtschaft im deutschen Gesundheitswesen nicht möglich sind wegen des Widerstandes der Lobby-Verbände… [Die Pharma-Lobby setzte sich durch, mit massivem Druck] … Ich kann Ihnen nur beschreiben, dass es so ist, und dass es so abläuft, und zwar sehr wirksam…“ https://www.youtube.com/watch?v=DCy1D1HGeeA

  21. Zitat Gunter Dueck: „Nur ein prominentes von ätzend vielen Beispielen: Nun sind 25 Jahre ins Land gegangen, seit Rizzolattis Team die Beobachtungen an einem Makaken-Affengehirn der Welt mitteilte, die man leider so nicht gut an einem Menschen wiederholen möchte, weil der Versuch nicht so gesund ist.

    Die Versuche von Rizzolatti und von allen anderen Affenhirnforschern in Deutschland, die seit 40 Jahren (!!!) das gleiche Experiment zur Untersuchung der Hand-Augen-Koordination von Affen mit invasiver Methode widerholen (endlose, stupide und sinnlose Wiederholung mit Affen der LIBET-Experimente mit freiwilligen menschlichen Probanden aus den 80-igen Jahren) sind nicht nur „nicht so gesund“, sie sind sogar tödlich nach bis zu 5 Jahren Foltern und Quälen der einzelnen Tiere. Sie verstoßen massiv gegen das geltende Tierschutzgesetz und das EU-Recht, sie sind daher illegal, die Tierexperimentatoren sind Straftäter im Sinne des Gesetzes, siehe weiter oben einen Link zu 8 erhobenen Vorwürfen der Gesetzwidrigkeit dieser Versuche gemäß TierSchG §§ 1, 2, 7, 8, 9, 11, 15 und 17.

    Auch das gesetzliche Gebot, dass die Tiere sich freiwillig den Versuchen unterziehen sollen und durch geeignetes Training sich an den Tests gewöhnen müssen, damit sie angstfrei, streßfrei und schmerzensfrei ablaufen können, wird massiv missachtet, wie man aus dem Undercover-Film-Material aus dem Max-Planck-Institut in Tübingen es erkennen kann:

    – Die Tiere haben keinen Vertrauen zu ihren Pflegern, sie müssen mit der Führstange brutal aus ihren Käfigen gezerrt und in den Testräumen geschleppt werden. Sie werden sogar narkotisiert auf dem Primatenstuhl fixiert und erwachen vor dem Test unter völliger Panik.

    – Das gesetzlich vorgeschriebene Gewöhnungstraining besteht daraus, die Tiere durch Durst zu den Versuchen zu “motivieren”, das sogenannte „Durst-Training“: Sie werden unter Durst gehalten, sie bekommen keine Flüssigkeit, nur wenn sie auf dem Stuhl stundenlang fixiert sind und die Aufgabe lösen, werden ihnen ein paar Tropfen Flüssigkeit als „Belohnung“ im Rachen eingetropft, siehe Beispiel hier.

    Hier wird zum Beispiel als Vergleich ein Kognitionstest mit Primaten gezeigt, der den gesetzlichen Anforderungen gerecht werden könnte: Das Experiment ist nicht invasiv und nicht mit körperlichen Beschwerden und Schmerzen verbunden, das Tier hat Vertrauen zu seinem Pfleger, es unterzieht sich dem Test am Bildschirm freiwillig und sogar spielerisch, es hat Kopf- und Bewegungsfreiheit und kann wohl selber bestimmen, wie lange es Lust hat zu spielen: https://www.youtube.com/watch?v=KHBThShCBdA

  22. Ein Problem ist, daß es den Pharma-Wissenschaften noch nicht gelungen ist, eine Pille
    gegen verschwörungstheoretischen Rededurchfall zu entwickeln.
    Wäre ein lohnendes Geschäftsfeld, die Zulassung läßt sich aber nicht im Tierversuch
    prüfen und optimieren – die haben diese Krankheit nicht.

  23. Auch folgender Test mit Primaten würde den aktuellen gesetzlichen Anforderungen in Deutschland und Europa gerecht werden, obwohl eins der zwei Tiere geärgert wird – die vom Gesetz geforderte ethische Abwägung zwischen Leid des Tiers und wissenschaftlichem Forschungsziel wäre vertretbar (vorausgesetzt natürlich, dass die Tiere außerhalb der Versuchszeit artgerecht in geräumigen Gehegen und in größeren, gemischten Gruppen gehalten werden): Youtube-Video

    Was aber die Affenhirnforscher in Deutschland in 8 Forschungsstandorten seit 40 Jahren veranstalten, ist nicht nur ein Verbrechen im Sinne des Gesetzes, sondern eine Blamage für die Wissenschaft, sowie auch ein Verbrechen an den Millionen von Menschen, die Empathie für Tiere empfinden und von dieser Barbarei Leiden, Entsetzen Empörung und Beschämung empfinden. Tierschutz ist Menschenschutz.
    http://www.jocelyne-lopez.de/blog/wp-content/uploads/2016/12/Affe-MPI-2.jpg

  24. Zitat Gunter Dueck: „Wenn spekulativer Unsinn am Schluss von Studien steht, wird er also fast stets wissenschaftlich geadelt, und durch ihn bekommen die Studien wenigstens eine gewisse Aufmerksamkeit, die sie sonst nicht verdient hätten.“

    Das wissen auch die Affenhirnforscher, und sie haben gar keine Skrupel spekulativen Unsinn und sogar reinsten Unsinn mit ihren bestialischen Tierversuchen in den Medien zu verkaufen. Und was weckt auf dem Markt mehr Aufmerksamkeit bei Millionen von Menschen als zum Beispiel Fußball? Gute Gelegenheit für die Affenhirnforscher, Unsinn zu verkaufen! Es gibt nämlich in unserer ach so zivilisierten Gesellschaft wie damals auch Tieropfer für Spiele. Habt Ihr das gewußt? Verkleidet als „wissenschaftliches“ Tieropfer, nur, dass die Zuschauer das Foltern und die Tötung der Tiere in den abgeriegelten Kellern der Affenlabore nicht zu Gesicht bekommen. Die Millionen von Zuschauern sollen es nicht wissen, das würde ihnen wohl den Spaß am Spiel verderben und womöglich Empörung auslösen. Affenhirnforscher wollen keine Empörung, sie wollen Ansehen, Prestige, Respekt, Karriere und Geld.

    So zum Beispiel die Affenhirnforscher an der Universität Bochum, die sich anläßlich der Fußball-Weltmeisterschaft 2006 einen Teil des Aufmerksamkeitskuchens verdienen wollten, und durch Foltern und Töten von Affen herausgefunden haben wollen… wie der Torwart der Fußballnationalmannschaft Jens Lehmann durch einen Spickzettel 2 Elfmeter gegen Argentinien halten konnte! Durch 22 Jahre Untersuchung der Hand-Augen-Koordination von Makaken an der Uni Bochum und Messung der Übertragungsgeschwindigkeit von visuellen Signalen am Bildschirm. Sensationelle wissenschaftliche Erkenntnis, oder?

    Siehe: Ruhruniversität Bochum – Das Hirn des Torwarts beim Elfmeter – Spickzettel half Jens Lehmann tatsächlich wie man seine Reaktion verbessern kann
    […]„Welche Rolle hat dabei der Spickzettel gespielt, auf den Lehmann zwischen den Torschüssen immer mal wieder blickte? Hat es geholfen, zu lesen, dass Cruz häufig nach rechts schießt und Ayala nach links unten? [….]
    Fazit: Die Vorbereitung durchs Spicken hat Jens Lehmann also tatsächlich helfen können.“

    Abgesehen davon, dass solche Experimente hochgradig gesetzwidrig sind und von dem moralischen Zerfall der Experimentatoren zeugt, ist auch aus meiner Sicht das Fazit dieser Studie wertlos, zumal Jens Lehmann in seiner Karriere wohl unzählige Elfmeter ohne Spickzettel gehalten hat.

    Über die Aussage, dass der Fußballer Cruz beim Elfmeter „häufig nach rechts schießt“ ist anzumerken: „Häufig“ bedeutet nicht „immer“, was impliziert, dass Cruz auch nach links schießt.

    Man müsste also so präzis wie möglich vorher herausfinden, was statistisch „häufig“ bei Cruz ist und man kann es nur bei einer großen Anzahl seiner Elfmeterschüsse herausfinden: Wahrscheinlichkeitsrechnungen sagen nämlich nur rein statistisch ein Ergebnis voraus, und zwar nur für eine große Anzahl von Ereignissen – je größer die Anzahl der Ereignisse, desto statistisch richtiger sind die Voraussagen. Wenn man zum Beispiel herausgefunden hat, dass Cruz bei 100 Elfmetern 70 Mal nach rechts schießt, ist es vorteilhaft, 100 Mal vorzeitig nach rechts zu springen: Dann hat man die meisten Schüsse gehalten, nämlich 70 – lediglich für 30 Schüsse war es eine Fehlentscheidung.

    Der Torwart, der jedoch nur ein Mal bei einer WM einen Elfmeter-Schuss zu halten hat (und nicht 100 Mal), steht hier vor der Wahrscheinlichkeit 50:50: Entweder schießt Cruz nach rechts oder er schießt nach links. Tolle Voraussage… Das heißt, dass Lehmann bei einem einmaligen Schuss von Cruz gar keinen brauchbaren Hinweis aus dem Spickzettel entnehmen kann: Springt er vorzeitig nach rechts, weil Cruz „häufig“ nach rechts schießt, könnte es eine Mal sein, wo Cruz nach links schießt. Pech.

    Eine Wahrscheinlichkeitsrechnung gibt nämlich keinen Hinweis über die Reihenfolge der richtigen Voraussagen. Es gibt bei der Wahrscheinlichkeitsrechnung 50:50 Glückssträhnen, wie zum Beispiel beim Roulette-Spiel: Rot oder Schwarz haben statistisch gesehen jeweils 50:50 Chance rauszukommen, ich habe aber schon mal gehört, dass Strähnen vorgekommen sind, wo eine Farbe bis zu 20 Mal hintereinander rausgekommen ist. Nur für eine große Anzahl von Spielen ist die Wahrscheinlichkeitsrechnung 50:50 eine richtige Voraussage, jedoch auf keinen Fall für nur ein Spiel – sonst wären die Spielcasinos schon lange Pleite.

    Jens Lehmann ist also bei einem einmaligen Schuß von Cruz mit dem Hinweis des Spickzettels, dass Cruz „häufig“ nach rechts schießt, genau so klug, als ob er gar keinen Spickzettel hätte…

    Vorzeitig in die richtige Ecke zu springen ist meiner Meinung nach einzig auf das Talent des Torwarts zurückzuführen, die Motorik und den Winkel des Fußes des Elfmeter-Spielers beim Anlauf genau zu beobachten und somit die Richtung vorauszusehen. Obwohl die Elfmeter-Spieler wohl auch dabei das Talent haben, den Torwart geschickt auszutricksen, denke ich mir.

    Die Informationen aus dem Spickzettel haben also mit der Messung der Übertragungszeit von neuronalen Signalen zwischen Gehirn und Hand absolut nichts zu tun, weder im Gehirn von Menschen, noch im Gehirn von Affen. Diese Informationen sind einzig Informationen, die aus einer statistischen Wahrscheinlichkeitsrechnung stammen und gar nicht mit der Messung der Übertragungszeit von neuronalen Signalen im Gehirn im Zusammenhang stehen.

    Jens Lehmann hatte nun mal vor dem Schuß von Cruz schon die Information in seinem Gehirn gespeichert, dass statistisch gesehen „Cruz häufig nach rechts schießt“. Die Übertragungszeit dieser Information ist völlig außen vor, sie wurde schon auf sein Gehirn übertragen als er vor dem Schuß auf den Spickzettel geguckt hat. Wie schnell oder wie langsam er die visuelle Information Spickzettel/Gehirn aufgenommen hat, ist hier völlig irrelevant – die Übertragungsgeschwindigkeit dieser Information war auf jeden Fall langsam, wenn man bedenkt, dass der Spickzettel in seiner Tasche war, wie man es in diesem anderen Artikel der Uni Bochum nachlesen kann.

    Die einzige Übertragungsgeschwindigkeit, die beim Halten des Schußes eine Rolle spielt, ist die Übertragungsgeschwindigkeit der visuellen Wahrnehmung des Schußes durch Lehmann, das ist die Übertragungsgeschwindigkeit Elfmeterschuss/Gehirn, und nicht die Übertragungsgeschwindigkeit Spickzettel/Gehirn.

    Die Übertragungsgeschwindigkeit Elfmeterschuss/Gehirn bei der Reaktion von Lehmann beruht jedoch hier einzig auf der Richtigkeit der statistischen Vorhersage bei der Wahrscheinlichkeitsrechnung, dass „Cruz häufig nach rechts schießt“. Wie gesagt ist diese Vorhersage der Wahrscheinlichkeitsrechnung bei einem einmaligen Schuß nicht brauchbar, weil sie dabei lautet: „Entweder rechts oder links“.

    Diese Geschichte mit dem Spickzettel hat also mit der Untersuchung der Hirnfunktionen von Affen oder von Menschen überhaupt nichts zu tun! Die Geschichte gehört einzig zum Wissenschaftsfach Statistik, das sich einzig der Mathematik bedient und rein gar nichts mit der Biologie zu tun hat.

    Die jahrelange Untersuchung der Hirnfunktionen von Makaken im Zusammenhang mit dem Halten von zwei Elfmetern bei der Fußball-WM 2006 in Argentinien ist aus meiner Sicht ein eklatantes Beispiel von Pseudowissenschaft, von wissenschaftlicher Unredlichkeit und von gezielter Irreführung der Öffentlichkeit. Sie ist reines Marketing.

  25. Das Fazit der Affenhirnforscher der Universität Bochum “Fazit: Die Vorbereitung durchs Spicken hat Jens Lehmann also tatsächlich helfen können“ ist an Schwachsinn nicht zu überbieten. Der Spickzettel hat Null Auswirkung auf das Halten des Elfmeters durch Jens Lehmann gehabt, egal was auf dem Zettel stand, es hätte auch gar nichts darauf gestanden haben können, das wäre genauso gut gewesen. Ich habe mir erzählen lassen, dass der berühmte Torwart Oliver Kahn den Zettel demonstrativ vor dem Schuß an seinen Kollegen Jens Lehmann übergeben hat, und das ist für jeden klar, dass es nur eine tatktisch-psychologische Wirkung haben sollte, um den Elfmeter-Spieler zu verunsichern. Man braucht nicht mal ein Psychologie-Studium absolviert zu haben, um es zu verstehen.

    Wir haben 8 Hirnforscher bzw. Verantwortliche für die Hirnforschung gefragt, wie sie den wissenschaftlichen Wert diese Studie der Uni Bochum bewerten. Kein einziger hat mit nur einem einzigen Wort diese Frage beantwortet, seit mehr als 3 Jahren, siehe hier in unserer Petition Frage Nr. 9 an Prof. Martin Stratmann, Präsident der Max-Planck-Gesellschaft, der zuständig ist für die Zuteilung von Steuergeldern für diese Forschung und sie auch nach gesetzlicher Vorgabe des Tierschutzgesetzes rückblinkend zu bewerten hat.

  26. Kaffeekränzchen-Gezetere 12:49 – Ich bin für die Leinenpflicht von Hauskatzen !!!
    Und 100 € Bußgeld für die Katzentanten für jeden leidenden gejagten Singvogel dazu.
    Weil den Murks sonst keiner hören will, müll ich eben mal den Dueck-Blog mit OT zu.

  27. Herr Senf,
    also, Tierschutz ist kein Müll. Ihre gefühllosen und geschmacklosen Kommentare dazu unterstützen die Position von Frau Lopez.
    Also tun Sie doch etwas Gutes. Das hätten Sie nicht gedacht?!

  28. Ein anderer Pseudowissenschaftler aus dem Sumpf der Affenhirnforschung, Prof. Hans-Peter Thier, wollte sich auch nicht die Aufmerksamkeit der Öffentlichkeit anläßlich der Fußball-WM 2006 entgegen lassen, klar. Er hat auch mit dem gleichen seit 40 Jahren wiederholten bestialischen Experiment der Augen-Hand-Koordination von Makaken die kognitiven Funktionen von Fußballern untersucht. Das bietet sich doch an, das Sehapparat, die Motorik und das Gehirn von Makaken und Fußballern sind doch gleich, oder? Und er bildet sich auch ein, aussagekräftige Forschungsergebnisse in den Medien präsentieren zu können. Sensationell!

    Natürlich beantwortet er unsere Fragen über diesen hochgradig gesetzwidrigen Forschungszweck nicht, wie kein anderer seiner Vorgesetzen auch. Versteht sich. Sie schweigen alle feige, unsere „Elite-Forscher“ des universitären „Exzellenzcluster“, die wir mit Millionen von Steuergeldern Jahr für Jahr finanzieren, zum vorgeschobenen erwarteten Nutzen von Therapieansätzen der menschlichen Erkrankungen Alzheimer, Parkinson, Epilepsie, Multiple Sklerose oder Schizophrenie:
    Siehe in unsere Petition die Fragen Nr. 12 und Nr. 13

    Diese Forschungsergebnisse von Hans-Peter Thier findet die Deutsche Forschungsgemeinschaft DFG sogar so toll, dass er noch 2013 zusätzliche 3,5 Millionen Steuergeld für die Gründung einer neuen Forschungsgruppe zur Affenhirnforschung zugeschustert bekommen hat.

  29. Zur Verteilung der Steuergelder für die öffentliche Forschung durch die Deutsche Forschung Gemeinschaft, siehe eine Studie von zwei Universitätsprofessoren: Die freie Wissenschaft ist bedroht – Fördert die mächtige Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) den Ideenklau und die Selbstbedienung? Transparenz ist für sie ein Fremdwort. Dieses Monopol ist bedenklich.

    Zur Verteilung der Steuergelder für die Tierversuche durch die DFG in der öffentlichen Forschung siehe eine neue Untersuchung der Ärztevereinigung „Ärzte gegen Tierversuche e.V.“. Die tierversuchsfreien Forschungsmethode, die nach Tierschutzgesetz ausdrücklich zu bevorzugen sind, bekommen in diesem Lobbyismus-System nur ein Alibi-Almosen.

  30. Auch der Guru aller Affenhirnforscher, Wolf Singer, der seit Jahrzehnten mediensüchtig ist und auf allen Kanälen die Öffentlichkeit über die Hirnforschung penetrant berieselt, sogar schon bei Kindern in den Schulen (!), ist nicht in der Lage 20 Fragen über seine Forschung und seine Forschungsergebnisse den anfragenden Bürgern zu beantworten. Weder Leistung bei Forschungsergebnissen im Dienste der Allgemeinheit, noch Leistung bei der Kommunikation seiner Forschungsarbeit.

    Dafür hat er von der Deutschen Forschungsgemeinschaft 50.000 Euro Steuergeld als Communicator 2003 zugeschustert bekommen, für seine „herausragenden Leistungen in der Vermittlung seiner wissenschaftlichen Arbeit in die Öffentlichkeit“. Bitteschön, gern geschehen.

    Die DFG weiß genau, zusammen mit der Industrie, wo die Akzente im Lobbyismus-System der wissenschaftlichen Forschung zu setzen sind.

  31. @Jocelyne Lopez

    Zitat Spritkopf/Manuel Krüger: …


    Eh schnegge, ich schreibe als Manuel Krüger und nutze keine Sockenpuppen, ich habe noch den Avatar “nocheinPoet” in Foren. Ich bin nicht der User “Spritkopf” hier, unterlasse doch solche dämlichen Unterstellungen.

    Willst du nicht was für dich anspruchsvolles und intelligentes machen? Schleifchen üben ist immer gut.

    Und willst du nun auch Herrn Duck den Blog solange vollrotzen, bist du wie bei Markus dann gesperrt wirst?

    Aber zum Glück … 😀

  32. Zitat Manuel Krüger/ Herr Senf / Spritkopf / usw.: “Aber zum Glück… 🙂

    Zur Information der Leser: Manuel Krüger, der mich seit 10 Jahren tagtäglich im Internet unter unzähligen Pseudonymen stalkt, brutales shitstorm gegen mich sowie gezielte Handlungen um mir Schaden zuzufügen veranstaltet, meint hier: Aber zum Glück werde ich sterben.
    Siehe einen Austausch darüber im Nachbarblog von Gunter Dueck ab dem 13. Januar 2018

    Der Mann ist ein Fall für Psychologen, nicht ein Diskussionspartner in wissenschaftlichen Diskussionsplattformen – dafür aber ein langjähriger Schützling und “Assistent” von Markus Pössel in seinen Physikblogs.

    • Der Mann ist ein Fall für Psychologen

      Sagt die Dame die völlig unaufgefordert sämtliche Scilogs Kommentare mit dem immer selben Unsinn vollspammt und nicht einmal bemerkt, dass sie von niemanden auch nur im entferntesten ernst genommen wird.

      Ihre Copy&Paste Anfälle wirken auch ziemlich pathologisch. Wenn ich mich jetzt auf ihr Niveau herunterlasse und Ferndiagnosen stelle, dann würde ich sagen, dass sie vermutlich im echten Leben zu wenig Aufmerksamkeit bekommen (haben).

    • Eine ältere von keinem vernünftigen Leser akzeptierte Dame, die mit ihrem Unsinn
      seit Jahren Fachforen stalkt, weil sie auf der eigenen zensierten Webseite keinen
      Besuch bekommt oder löscht, leidet unter “umgedrehtem” Verfolgungswahn, wenn
      sie fremde Türen eintritt, um Blödsinn und Verleumdungen auszukippen.
      Schlapplach 🙂

  33. Der Affenhirnforscher Prof. Nikos Logothetis, der seit 20 Jahren die entsetzlichen invasiven und sinnfreien Versuche zur Untersuchung der Augen-Hand-Koordination von Makaken am Max Planck Institut für biologische Kybernetik in Tübingen durchführt (die seit 40 Jahren auch in 8 anderen Forschungsstandorten durchgeführt wurden und noch werden, ohne jegliches brauchbare Ergebnis für den Fortschritt der Humanmedizin), wurde auf einmal durch die Ausstrahlung der Undercover-Recherchen in seinem Labor im September 2014 mit einer Welle des Entsetzens, der Beschämung und der Empörung aus der Bevölkerung konfrontiert.

    Zahlreiche Strafanzeigen aus der Bevölkerung wurden erstattet, die Staatsanwaltschaft hat Ermittlungen eingeleitet – die allerdings heute noch nicht abgeschlossen sind, wobei man wohl von Aktenverschleppung sprechen kann, da inzwischen alle Beweise vernichtet wurden: Alle 50 Tiere wurden inzwischen getötet, bis auf 9 überlebenden Tieren, die ins Ausland an einem anderen Tierversuchslabor verkauft wurden). Die bestialische Behandlung der Tiere in diesem Labor, wie sie zum Beispiel aus diesem Fragenkatalog von Demonstranten ersichtlich sind, wurde noch nicht gerichtlich geahndet. Die Verantwortliche, ihre Vorgesetzten, die angesprochenen Genehmigungsbehörden und ihren Aufsichtsbehörden, die angesprochenen gewählten Politiker (u.a. Boris Palmer, Oberbürgermeister von Tübingen und Winfried Kretschmann, Ministerpräsident von Baden-Württemberg) sowie die Staatsanwaltschaft mauern, das Lobbyismus-System ist dicht.

    Zynischer Weise wirft der gewalttätige und straffällige Affenhirnforscher Nikos Logothetis, der anscheinend in den USA untergetaucht ist, der Bevölkerung Gewaltbereitschaft vor, er diffamiert und kriminalisiert die legalen Proteste der Tierversuchsgegner in den Medien. Das ist wohl der Gipfel des Zynismus.

    Über dieses ungeheuerliche Verhalten von Nikos Logothetis haben wir eine Dienstaufsichtsbeschwerde bei seinen Vorgesetzen eingereicht, siehe in unserer Petition: Dienstaufsichtsbeschwerde über Prof. Nikos Logothetis an Prof. Martin Stratmann, Präsident der MPG

    Obwohl eine Dienstaufsichtsbeschwerde als Rechtbehelf gesetzlich zu beantwortet ist, haben wir nie eine Antwort bekommen. Das Lobbyismus-System ist dicht, Gesetze existieren in diesem System nicht.

    Siehe auch in unserer Petition: Tierversuche: 80% Terroristen in der Bevölkerung?

  34. Der Affenhirnforscher Prof. Nikos Logothetis, der seit 20 Jahren die entsetzlichen invasiven und sinnfreien Versuche zur Untersuchung der Augen-Hand-Koordination von Makaken am Max Planck Institut für biologische Kybernetik in Tübingen durchführt (die seit 40 Jahren ebenfalls in 8 anderen Forschungsstandorten durchgeführt wurden und noch werden, ohne jegliches brauchbare Ergebnis für den Fortschritt der Humanmedizin), wurde auf einmal durch die Ausstrahlung der Undercover-Recherchen in seinem Labor im September 2014 mit einer Welle des Entsetzens, der Beschämung und der Empörung aus der Bevölkerung konfrontiert.

    Zahlreiche Berichtserstattungen in der Presse sind erschienen, zahlreiche Strafanzeigen aus der Bevölkerung wurden erstattet, die Staatsanwaltschaft hat Ermittlungen eingeleitet – die allerdings heute noch nicht abgeschlossen sind, wobei man wohl von Aktenverschleppung sprechen kann: Inzwischen sind alle Beweise vernichtet, denn alle 50 Tiere wurden getötet, bis auf 9 Überlebenden des Massakers, die ins Ausland an ein anderen Tierversuchslabor verkauft wurden). Die bestialische Behandlung der Tiere in diesem Labor, wie sie zum Beispiel aus dem weiter oben verlinkten Fragenkatalog von Demonstranten ersichtlich ist, konnte noch nicht gerichtlich geahndet werden. Die Verantwortliche, ihre Vorgesetzten, die angesprochenen Genehmigungsbehörden und ihre Aufsichtsbehörden, die angesprochenen gewählten Politiker (u.a. Boris Palmer, Oberbürgermeister von Tübingen und Winfried Kretschmann, Ministerpräsident von Baden-Württemberg) sowie die Staatsanwaltschaft mauern: Das Lobbyismus-System ist dicht.

    Zynischer Weise wirft der gewalttätige und straffällige Affenhirnforscher Nikos Logothetis, der anscheinend in den USA untergetaucht ist, der Bevölkerung Gewaltbereitschaft vor, er diffamiert und kriminalisiert die legalen Proteste der Tierversuchsgegner in den Medien. Das ist wohl der Gipfel des Zynismus.

    Über dieses ungeheuerliche Verhalten von Nikos Logothetis haben wir eine Dienstaufsichtsbeschwerde bei seinen Vorgesetzen eingereicht, siehe in unserer Petition: Dienstaufsichtsbeschwerde über Prof. Nikos Logothetis an Prof. Martin Stratmann, Präsident der MPG

    Obwohl eine Dienstaufsichtsbeschwerde als Rechtbehelf gesetzlich zu beantwortet ist, haben wir nie eine Antwort bekommen. Das Lobbyismus-System ist dicht, Gesetze existieren in diesem System nicht.

    Siehe auch in unserer Petition: Tierversuche: 80% Terroristen in der Bevölkerung?

      • Die Aufsichtsbehörde der Max Planck Gesellschaft ist das Bundesministerium für Bildung und Forschung, die auch die Steuer für die Forschung bei der Bevölkerung erhebt.

        Alle Bürger, alle privaten und juristischen Personen, alle Behörden und öffentlichen Einrichtungen, alle Gesellschaften, alle Vereine, alle gewählten Volksvertreter unterliegen den geltenden Gesetzen, alle. Alle Mitglieder der Exekutive, der Legislative und der Judikative unterliegen den geltenden Gesetzen, alle. Es gibt niemanden in einer Demokratie, der nicht an den geltenden Gesetzen gebunden ist, niemanden. Alle Staatsgewalt geht vom Volke aus. Artikel 20 Grundgesetz.

  35. Auch der Affenhirnforscher Hans-Peter Thier ist eine Schlüsselfigur bei dem Steuer-Goldregen, der die Affenhirnforscher in Deutschland seit 40 Jahren beglückt. Nicht nur, dass er Millionen von Steuergeldern als Vater des „Exzellenz-Cluster“ (das ich nicht lache…) der Elite-Universität Tübingen für seine Affenversuche erhält, er bekam auch wie gesagt 2013 von der DFG zusätzlich 3,5 Mio Steuergeld für die Gründung einer neuen Forschungsgruppe zur Affenhirnforschung. Die Tierversuchslobby kriegt den Hals nie voll.

    Er ist auch der Initiator eines Solidaritätsaufrufes im Internet für seinen Kollegen Affenhirnforscher Nikos Logothetis aus MPI Tübingen, der von 800 Wissenschaftlern unterschrieben worden sei, wobei die „wunderbare Forschung“ von Nikos Logothetis (wie Wolf Singer es noch 2015 in den Medien hochgepriesen hat), seit 2014 eine Angelegenheit der Staatsanwaltschaft und der Verwaltungsgerichte ist, sowie ein Millionen-Publikum unter Schock gesetzt hat unde eine gesellschaftlich ungebrochene Protestwelle in der Bevölkerung ausgelöst hat.

    Es versteht sich von selbst, dass Prof. Hans-Peter Thier nie eine einzige unserer 20 Fragen über den wissenschaftlichen Wert der Affenhirnforschung mit einem einzigen Wort geantwortet hat, obwohl nicht 800 „Wissenschaftler“, sondern mehr als 34.000 Bürger auf seine Antworten seit 3 Jahren warten, siehe unsere Online-Petition

    Es versteht sich auch von selbst, dass Prof. Hans-Peter Thier, genauso wenig wie alle anderen Affenhirnforscher, einen einzigen brauchbaren Nutzen seiner Forschung für Therapieansätze von menschlichen neurologischen oder psychiatrischen Erkrankungen nachweisen kann, wie es vom Tierschutzgesetz gefordert wird. Stattdessen kommuniziert er ausgiebig in den Medien die Ergebnisse seiner Experimenten in der Hirnforschung zur Erforschung der kognitiven Fähigkeiten von Fußballern. Dies ist hochgradig gesetzwidrig.

    Auch über Prof. Hans-Peter Thier haben wir eine Dienstaufsichtsbeschwerde eingereicht, die von Pontius zu Pilatus schließlich auf dem Tisch des Rektors der Universität Tübingen gelandet ist, Prof. Bernd Engler, selbst leidenschaftlicher Befürworter der Affenhirnforschung in der Presse, zusammen mit seinen politischen Verbündeten. Die Behandlung unserer Dienstaufsichtsbeschwerde durch den Rektor Bernd Engler ist genauso beschämend wie die Behandlung unserer Dienstaufsichtsbeschwerde über Prof. Nikos Logothetis von dem Präsidenten der Max Planck Gesellschaft. Prof. Bernd Engler hat zwar geantwortet, aber seine Antwort ist eine unglaubliche Zumutung angesichts der erhobenen Vorwürfe: Er hat gar nichts geprüft, sondern sich lediglich von Prof. Hans-Peter Thier selbst erzählen lassen, dass die Forschungsergebnisse über die Hirnfunktionen von Fußballern nicht mit Affen erzielt wurden – Hans-Peter Thier hat sich wohl diese Forschungsergebnisse aus den Fingern gesaugt – und der gute Rektor Prof. Bernd Engler findet es… glaubwürdig. Gegen diese unzumutbare Behandlung unserer Dienstaufsichtsbeschwerde haben wir Widerspruch eingereicht, worauf wir nie eine Antwort bekommen haben. Natürlich. Das Lobbyismus-System hält von allen Seiten dicht. Siehe: Dienstaufsichtsbeschwerde Prof. Hans-Peter Thier: Fahrlässige Behandlung durch Rektor Bernd Engler!

    • Eine nicht-offizielle Petition bindet keinen, 34.000 Unterzeichner sind Clicktivismus,
      weil die Glaubwürdigkeit der Unterzeichnungen nicht formal geprüft werden kann.
      Für eine offizielle E-Petition mit “gültiger” Mitzeichnung braucht man 50.000.
      Dienstaufsichtsbeschwerden können nur gegen Amtsträger eingereicht werden.
      Alle Ihre Versuche sind heiße Luft und gehen ins Leere, weil falsch adressiert,
      egal wie oft das einer “Öffentlichkeit” erzählt wird, hier sind’s vlt 12 Mitleser.

  36. Das Petitionsrecht ist im Grundgesetz verankert Art. 17 GG

    Petitionsplattformen gelten als gültige Träger für Petitionen nach Art. 17 GG. Die Namen der Unterzeichner erscheinen auf Wunsch nicht öffentlich, jedoch müssen Namen, Adresse und E-Mail hinterlegt werden. Die Liste der Unterzeichner mit ihrer Identität kann von den Petenten abgerufen und gedruckt werden.

    • Die gedruckte Liste der Unterzeichner der Petition kann auch den angesprochenen zuständigen Stellen übergeben und muss auch angenommen werden. Sie werden meistens sogar persönlich von den zuständigen angesprochenen Verantwortliche entgegengenommen.

      Siehe hier zum Beispiel wegen Affenversuchen an das Max Planck Institut Tübingen:

      – Petitionsübergabe an den Oberbürgermeister von Tübingen Boris Palmer (DIE GRÜNEN), den wir unzähligen Male auch direkt angesprochen haben, auch über seine Facebook-Seite.

      – Petitionsübergabe an den Präsidenten der tierversuchsgenehmigenden Behörde Regierungspräsidium Tübingen Klaus Tapperer
      Unterordnung der Behörde Regierungspräsidium Tübingen: Umwelt Ministerium Baden-Württemberg, Minister Peter Hauk (CDU), Ministerpräsident von Baden-Württemberg Winfried Kretschmann (DIE GRÜNEN), die wir auch mehrmals direkt angesprochen haben.

  37. Das Petitionsrecht ist im Grundgesetz verankert Art. 17 GG:

    Jedermann hat das Recht, sich einzeln oder in Gemeinschaft mit anderen schriftlich mit Bitten oder Beschwerden an die zuständigen Stellen und an die Volksvertretung zu wenden.“ [Hervorhebung durch J. Lopez]

    Es reicht also ein einziger Bürger, ein einziger, um das Petitionsrecht in Parlamenten in Anspruch zu nehmen und zu bewirken, dass der Petitionsausschuß eines Parlaments die vorgetragenen Beschwerden und Bitten prüft und einen Bescheid über den Präsidenten des Parlaments mitteilt.

    Die Einschaltung des Petitionsausschußes eines Parlaments einzig durch ein oder zwei Bürger haben wir ebenfalls öfter mal praktiziert, zum Beispiel im Land Nordrhein-Westfalen (Petitionsausschuß) wegen den Affenversuchen an der Universität Bochum und wegen dem Affenlabor COVANCE in Münster, oder im Land Baden-Württemberg wegen den Affenversuchen am MPI Tübingen.

    Unsere ernüchternde Erfahrung der Behandlung von parlamentarischen Petitionen über Tierversuche: Alle Parteien schützen und unterstützten die mächtige Lobby der Pharma- und Tierversuchsindustrie gegen die Bürger, alle Parteien. Die Politiker sind die Marionetten des Lobbyismus (das sagte auch unverblümt der ehemalige Bundesgesundheitsminister Horst Seehofer im oben verlinkten Youtube-Video), siehe zum Beispiel hier:
    Unterwandert Lobbyismus vollständig den Petitionsausschuss des Landtags NRW? Äußerst seltsame Abwicklung der Petition über den Affenlabor COVANCE.

    Die Maschinerie funktioniert, das Lobbyismus-System ist dicht.

  38. Hier setzt es noch einen kleinen, einen ganz kleinen, Minuspunkt :

    Kann ja sein, dass nach dem derzeitigen Dahinsiechen des erfundenen Homo Oeconomicus uns noch ein Homo Neuroticus aufgepfropft werden wird – so eine Art von Kompromiss zwischen Mammut, Banane, Lohndumping und Smartphone.

    Der Homo Oeconomicus ist insofern so ‘aufgepfropft’, der ‘erfundene’, wie sich jeder im Supermarkt geneigt fühlt die billigeren Bananen zu kaufen, wenn auch teurere Bananen gleicher Qualität zum Einkauf bereit stehen.
    Konzepte wie Begrifflichkeiten sind per se ‘erfunden’, wenn sie Sinn ergeben, müssen sie nicht als ‘aufgepfropft’ kommuniziert werden.
    MFG + schönen Tag des Herrn noch,
    Dr. Webbaer (der Nachricht aus dem wirren Hause ‘Jocelyne Lopez’ insofern als teilweise verdient notiert – sehr natürlich, dass sie ausgehalten wird, Dr. W trägt hier abär Ohrschützer)

    • Kein Wunder, dass der Dr. Webbaer hier Ohrschützer trägt, er gehört offensichtlich zu den Menschen, die nachträglich sagen: “Ich habe es nicht gewußt“. Verbrechen an Menschen und Verbrechen an Tiere sind Verbrechen.

      Oder auch gar nichts sagen, weil es ihm völlig egal was überhaupt Menschen und Tieren passiert, Hauptsache darf er über alles bei SciLogs schwätzen.

      • Im “wirren Hause ‘Jocelyne Lopez’” sind wir viele.

        80% der Bevölkerung Deutschlands und Europas sind gegen Tierversuche.
        Die italienische Bürgerinitiative STOP VIVISECTION hat eine europaweite Petition an die EU-Kommission mit 1,5 Millionen zertifizierten Unterschriften eingereicht. Die niederländische Regierung hat einen Ausstieg aus den Tierversuchen beschlossen.

        Im „wirren Hause Jocelyne Lopez“ sind wir viele, viel mehr als im verschimmelten Hause eines Dr. Webbaer, der von seinem digitalen Fenster aus den ganzen Tag darüber schwätzt, was in der Welt passiert.

  39. Wenn es Jocelyne Lopez wirklich um das Leid der Tiere gehen würde, würde sie dann noch Fleisch essen?

    Jocelyne Lopez ist damals ganz lustig in einem Veganer Forum aufgeschlagen und wurde sauberst filetiert. 😀

    Nebenbei lügt sie wieder bis sich die Balken biegen. Hier aktuell:

    Jocelyne Lopez schrieb:

    Zur Information der Leser: Manuel Krüger, der mich seit 10 Jahren tagtäglich im Internet unter unzähligen Pseudonymen stalkt,


    Nun ja, zum unzähligen, Jocelyne Lopez kann nicht wirklich groß über drei hinauszählen, alles über drei nennt sie gerne dann eben unzählig. 😀

    Und nein, die Frau ist tief im Verfolgungswahn, hat ja auch schon klagen geführt, und verloren. Wo schon im Nachhinein recht lustig.


    Jocelyne Lopez schrieb:

    … brutales shitstorm gegen mich sowie gezielte Handlungen um mir Schaden zuzufügen veranstaltet, meint hier:

    “aber zum Glück werde ich sterben.”

    Siehe einen Austausch darüber im Nachbarblog von Gunter Dueck ab dem 13. Januar 2018.


    Ach was, Jocelyne Lopez kann nicht mit Kritik umgehen, darum ist ihr Blog auch zu, der Blog für die Kritik zensiert und auch nicht offen, und das alte Forum der Kritik war dann auch schnell am Ende und ist nun zu.

    Und Jocelyne Lopez lügt eben, ich meinte weder hier, noch an derer Stelle, zum Glück wird Jocelyne Lopez sterben. Ab ich nie geschrieben, ist die pathologische Störung von Jocelyne Lopez, eben der Verfolgungswahn, der hier aus Jocelyne Lopez bricht.

    Meine Aussage war:

    Aber zum Glück hat alles mal ein Ende.

    Ganz einfach, aber Jocelyne Lopez kann einfachste Sätze nicht verstehen lesen und fantasiert sich da ihm Verfolgungswahn einfach irgendetwas zusammen.

    Ganz deutlich, zum Glück hat die Hetze, das Lügen und Diffamieren von Jocelyne Lopez auch mal ein Ende, wie alles eben ein Ende hat.

    Warum es endet ist mir egal, ob sie einfach aufhört ihre Lügen im Web zu verbreiten oder ihr die Arme abfaulen, ist mir echt Grütze. Das wie und warum ist egal, das Ergebnis zählt hier.

    Der Mann ist ein Fall für Psychologen, nicht ein Diskussionspartner in wissenschaftlichen Diskussionsplattformen – dafür aber ein langjähriger Schützling und “Assistent” von Markus Pössel in seinen Physikblogs.

  40. Es gibt eigentlich nur zwei Gründe, für Tierversuche zu sein: Entweder man verdient daran, oder man weiß zu wenig darüber” (Dr. med. Werner Hartinger)

    Die Lobby der Affenhirnforschung funktioniert ganz gut: “wissenschaftlich”, finanziell, politisch und gesellschaftlich.

    Man erkennt es auch im Fall der barbarischen Affenversuche am Max Planck Institut für biologische Kybernetik Tübingen, das seit 20 Jahren die Hand-Augen-Koordination von Makaken erforscht, welche allerdings seit 40 Jahren in 8 anderen Forschungsstandorten auch erforscht wird, welche allerdings als Wiederholung der LIBET-Experimente mit freiwilligen menschlichen Probanden zur Untersuchung der Willensfreiheit von Menschen bereits in den 80-igen Jahren durchgeführt und als methodologisch ungeeignet für den erklärten Forschungsziel analysiert wurde.

    Zu dieser “Elite”-Seilschaft der Affenhirnforschung gehört auch neben Prof. Nikos Logothetis (Max Planck Gesellschaft Tübingen), Prof. Hans-Peter Thier (Uni Tübingen) und Prof. Wolf Singer (Max Planck Gesellschaft Frankfurt) der Direktor des Deutschen Primatenzentrums in Göttingen, Prof. Stefan Treue, selbst Affenhirnforscher.

    Genauso so wie seine Kollegen legt sich Prof. Stefan Treue sehr ins Zeug in den Medien, um die Affenhirnforschung als unerlässlich für den Fortschritt der Humanmedizin bei den menschlichen Erkrankungen Alzheimer, Parkinson, Multiple Sklerose, Epilepsie und Schizophrenie zu erklären. Darüber ist er in den Medien wie seine Kollegen unermüdlich. Natürlich hat er auch den Solidaritätsaufruf im Internet von Prof. Hans-Peter Thier für die „wunderbare“ Forschung von Prof. Nikos Logothetis unterschrieben.

    Als die „wunderbare Forschung“ von Prof. Nikos Logothetis im September 2014 nach Undercover-Recherchen einen Fall für die Staatsanwaltschaft wurde, hat Prof. Stefan Treue nichts Besseres und nichts Überzeugendes gefunden, als selbst die staatsanwaltlich angezeigten Zustände im Affenlabor seines Kollegen Logothetis in Tübingen zu „begutachten“. Man muss sich das erst einmal vorstellen: Die Frankenstein-Forscher „begutachten“ sich selbst gegenseitig…

    Und was hat der Frankenstein-Forscher im Höllenlabor seines Frankenstein-Kollegen Nikos Logothetis als Ergebnis seines „Gutachtens“ kommuniziert? Er attestiert „normale Zustände“. Er attestiert „einen sorgfältigen Umgang mit den Tieren“. Er attestiert lediglich eine „hohe Belastung“ … für die Mitarbeiter des Labors! Siehe: Experte prüft Max-Planck-Institut: Normale Zustände

    Die normalen Frankenstein-Forscher unter sich. Die normale Welt des Wahnsinns. Die normale Welt der Gewalt. Die normale Welt des Horrors.

  41. Der Affenhirnforscher Prof. Stefan Treue aus Göttingen berieselt seit Jahrzehnten die Öffentlichkeit auf allen Kanälen in den Medien über die Unerlässlichkeit der Affenversuche für die Humanmedizin zu Therapieansätzen der menschlichen Erkrankungen Alzheimer, Parkinson, Epilepsie, Multiple Sklerose und Schizophrenie. Er attestiert auch per Gutachten als “Experte” die staatsanwaltlich angezeigten Zustände seines Frankenstein-Kollegen Nikos Logothetis am Max Planck Institut Tübingen als „normale Zustände“ und als „sorgfältiger Umgang mit den Tieren“, jedoch als „enorme Belastung“ für die Mitarbeiter des Labors wegen dem Druck der Öffentlichkeit – die armen Mitarbeiter, der arme Folterknecht Prof. Nikos Logothetis, der sich in den USA absetzen musste, ein Jammer.

    Dafür ist Prof. Stefan Treue als “Experte” nicht in der Lage, 20 sachliche Fragen über den wissenschaftlichen Wert der Affenhirnforschung der Öffentlichkeit zu beantworten. Dafür ist er nicht in der Lage, 63 Fragen über die barbarische Behandlung der Tiere in diesem Höllenlabor zu beantworten. Dafür ist er nicht in der Lage zu 8 Vorwürfen der Gesetzwidrigkeit dieser Versuche Stellung zu nehmen.

    Dagegen ist er sehr wohl in der Lage zusätzliche 3,5 Millionen Steuergeld für eine neue Forschungsgruppe zur Affenhirnforschung zu kassieren, zusammen mit seinem Frankenstein-Kollegen Prof. Hans-Peter Thier aus Tübingen, versteht sich von selbst.

    Dafür sahnt er auch für seine „Spitzenforschung“ Millionen von Steuergeldern vom Land Niedersachsen ab, mit Sponsoring aus der Industrie, versteht sich von selbst.

    Das Lobbyismus-System funktioniert gut, „wissenschaftlich“, finanziell, wirtschaftlich, politisch und gesellschaftlich. In diesem System gelten auch keine Gesetze, das wäre noch schöner, oder?

  42. Der Affenhirnforscher Prof. Stefan Treue, der als Experte der Frankenstein-Forschung diese Welt der Folterlabore als „normale Zustände“ begutachtet und sich seit 3 Jahren weigert, sachliche und gezielte Fragen über den wissenschaftlichen Wert der Affenhirnforschung, über die bestialische Behandlung der Tiere am MPI Tübingen sowie über die Gesetzwidrigkeit dieser Versuche der Öffentlichkeit zu beantworten, ist schließlich auf die geniale Idee gekommen, er könnte sich doch die lästigen Fragen aus der Bevölkerung leicht erledigen, indem er die anfragenden Bürger … einen Flyer über die Tierversuche schickt. Ein Flyer! Ja, ist doch wahr, man kann doch die dummen Bürger, die seit Jahrzehnten Transparenz und Rechenschaft über diese Forschung fordern, so wie die Millionen von Bürgern in Deutschland und in Europa, die gegen Tierversuche sind, doch ganz einfach einen Marketing-Flyer schicken, damit sie endlich umfassend über Tierversuche informiert werden und Ruhe geben, oder?

    Wegen diesem unzumutbaren Verhalten haben wir auch eine Dienstaufsichtsbeschwerde über Prof. Stefan Treue bei seinen Vorgesetzen eingereicht, die nach dem üblichen hin-und-her von Pontius zu Pilatus auf dem Tisch des Ministerial Dirigenten Rüdiger Eichel beim Niedersächsischen Ministerium für Wissenschaft und Kultur gelandet ist (das mit Millionen von Steuergeldern seine Forschung finanziert).

    Die Behandlung unserer Dienstaufsichtsbeschwerde über Prof. Stefan Treue wurde genauso unzumutbar behandelt wie unsere Dienstaufsichtsbeschwerden über die Affenhirnforscher Prof. Nikos Logothetis und Prof. Hans-Peter Thier.

    Der gute Ministerial Dirigent Rüdiger Eichel hat die vorgetragenen Vorwürfe gar nicht geprüft, obwohl es ausdrücklich Hand aufs Herz „der niedersächsischen Regierung ein wichtiges Anliegen“ sei, „einen transparenten Umgang über die an Hochschulen und außeruniversitären Forschungseinrichtungen bearbeiteten Forschungsprojekte herzustellen.“ Der gute Ministerial Dirigent hat gar nichts geprüft, er hat lediglich Prof. Stefan Treue selbst gefragt, ob er die Fragen der Bürger geantwortet habe, und der gute Prof. Stefan Treue hat natürlich geantwortet, ja sicher doch, und zwar dass er die Auskunftsbitten der Bürger aus dieser Petition durch Übersendung per E-Mail vom „umfangreichen Informationsmaterial“ beantwortet habe, siehe hier Antwort der niedersächsischen Regierung. Damit war die Prüfung der Vorwürfe der Bürger für den guten Ministerial Dirigent Rüder Eichel bei der niedersächsischen Landesregierung erledigt, versteht sich von selbst.

    Die Lobby der Affenhirnforschung funktioniert sehr gut und hält dicht: „Wissenschaftlich“, politisch, finanziell, wirtschaftlich und gesellschaftlich.

  43. Der eklatantere Hinweis auf die Mitwirkung von Politik und Wirtschaft im Lobbyismus-System der Affenhirnforschung könnte die Verleihung des Bundesverdienstkreuzes an Wolf Singer 2011 durch den damaligen Bundespräsident Christian Wulff darstellen.

    Wolf Singer kann nämlich gar keine Verdienste für die Allgemeinheit vorweisen, was die Verleihung des Bundesverdienstkreuzes rechtfertigen könnte:

    – Seit 40 Jahren gaukelt er der Öffentlichkeit vor, dass die barbarischen Affenversuche in der Hirnforschung unerlässlich für den Fortschritt der Humanmedizin zu Therapieansätzen der menschlichen Erkrankungen Alzheimer, Epilepsie, Parkinson, Multiple Sklerose oder Schizophrenie seien. Seit 40 Jahren konnte in keinem der 8 Standorten zur Affenhirnforschung einen einzigen brauchbaren Nutzen nachgewiesen worden. Dabei wird sinnlos zur Bestätigung seiner These der Nicht-Existenz der Willensfreiheit bei Menschen Experimente zur invasiven Untersuchung der Augen-Hand-Koordination von Makaken, die schon mit den LIBET-Experimenten bereits in den 80-igen Jahren an freiwilligen menschlichen Probanden durchgeführt und als methodologisch ungeeignet zum experimentellen Nachweis der Existenz oder Nicht-Existenz der Willensfreiheit bei Menschen erklärt wurden. Ein solcher Forschungszweck ist nach Tierschutzgesetz hochgradig gesetzwidrig!!!

    – Er hat selbst in den Medien zugegeben, dass die Affenhirnforscher mit ihren Forschungsanträgen zum „Schwindeln“ und „Betrügen“ gezwungen seien, um eine Genehmigung für ihre Versuche von den Genehmigungsbehörden zu erhalten, und hält auch das Tierschutzgesetz für „eine Katastrophe“ für die “Forschungsfreiheit”. Er hat dabei wohl geflissentlich übersehen, dass die Forschungsfreiheit niemandem erlaubt, gegen Gesetze zu verstoßen.

    Die Perversität und der Zynismus dieses Lobbyismus-Systems steigern sich auch in der Begründung dieser Verleihung des Bundesverdientskreuzes, die vom hessischen Staatsminister Michael Boddenberg gemäß einer Pressemitteilung vom 12.08.2011 im Portal des hessischen Landtag bekannt gegeben wurde: Wolf Singer wurde mit dem Bundesverdienstkreuz geehrt aufgrund seines “überragenden Engagements für den Tierschutz“ !!!! Für den Tierschutz !!!

    Wir haben 2012 den hessischen Staatsminister Michael Boddenberg gefragt, woraus genau das überragende Engagement von Wolf Singer für den Tierschutz bestehe. Er weiß es nicht und will es auch nicht wissen: Der Bundespräsident Christian Wulff habe ja diese Entscheidung getroffen, wir sollen ihn doch mal selbst fragen. Wir haben dann die Ordenskanzlei in Berlin gefragt, woraus genau das überragende Engagement von Wolf Singer für den Tierschutz bestehe: sie weiß es nicht und will es auch nicht wissen bzw. nicht sagen: Diese Ehrung sei ein “Gunsterweis” des Bundespräsidenten Christian Wulff, “der keiner Begründung bedarf“. Schon klar, die Bürger sind wohl viel zu neugierig… Unsere Strafanzeige gegen Christian Wulff wurde mit der Begründung eingestellt, dass keine Anhaltspunkte für eine verfolgbare Straftat vorlägen. Wir haben dann den Nachfolger von Christian Wulff gefragt, den Bundespräsidenten Joachim Gauck, woraus genau das überragende Engagement von Wolf Singer für den Tierschutz bestehe. Er weiß es nicht bzw. will es nicht wissen, man solle sich nicht ärgern, das wird alles seine Richtigkeit haben… Aber selbstverständlich doch, ist schon klar.

    Als einzige Maßnahme hat jedoch der Landtag Hessen die Pressemitteilung vom 12.08.2011 über die Verleihung des Bundesverdienstkreuzes an Wolf Singer aus seinem Portal einfach gelöscht, der Originallink führt jetzt zu einer Fehlermeldung. Der hessische Landtag verwischt die Spuren und zensiert sich selbst, das wird immer schöner mit der Demokratie und den Bürgerrechten in unserer demokratischen Gesellschaftsordnung.

    Auch Wolf Singer selbst weigert sich der Allgemeinheit zu verraten, wofür genau sein „überragendes Engagement für den Tierschutz“ bestanden hat, das ihm das Bundesverdienstkreuz 2011 beschert hat. Darüber schweigt er auch, natürlich, siehe in unserer Petition unsere Frage Nr. 20 an Wolf Singer:

    Prof. Wolf Singer, beantworten Sie 20 Fragen zum wissenschaftl. Wert der Affenhirnforschung

    • … Landtag Hessen die Pressemitteilung vom 12.08.2011 … einfach gelöscht, …
      Sie lügen schon wieder, das Serverarchiv ist auf 3 Jahre eingestellt, waren 2015 rum.
      Finden Sie in allen Medienarchiven wieder, die altes Zeug länger aufheben.
      Das Bundesverdienstkreuz ist als Stiftungserlaß geregelt, geht Ihnen einen kalten Kaffee an.
      Der hessische Landtag verwischt die Spuren … bekloppte Verschwörungstheorie, krankhaft?

      • Die Pressemitteilung ist auch im Archiv nicht zu finden… Auch der Webadministrator des hessischen Landtagsportals hat unsere Anfrage nach dem neuen Link bzw. dem Ablageort nicht beantwortet.

        Das Bundesverdienstkreuz> geht allen Bürgern an: Es wird im Namen der Bevölkerung von dem Bundespräsident der Bundesrepublik Deutschland verliehen und hat Symbol- und Vorbildkraft für besondere Leistungen im Dienste der Allgemeinheit. Es wird ausgehändigt von einem Amtsträger in hoher Position – hier vom hessischen Ministerpräsident und Mitglied des hessischen Landtag Michael Boddenberg. Die Verleihung wird in der Regel von öffentlichen Institutionen wie Ministerien vorgeschlagen. In diesem Fall ist es uns nicht gelungen zu eruieren, wer Wolf Singer vorgeschlagen hat, der hessischen Ministerpräsident war es nicht, er wusste es auch nicht und hat uns an die Ordenskanzlei des Bundespräsidenten verwiesen. Es ergibt sich wohl, dass keiner Wolf Singer vorgeschlagen hat, sondern dass es eine persönliche Entscheidung des Bundespräsidenten Christian Wulff war, als “Gunsterweis, der keiner Begründung bedarf“.

        Die vom Staatsminister Michael Boddenberg aufgeführten Begründungen für die Verleihung des Ordens, womit Wolf Singer „für viele ein Vorbild“ geworden sei, sind im Gegenteil für viele auf Unverständnis, auf Unzufriedenheit oder gar auf Empörung gestoßen, zum Beispiel von der Ärztevereinigung Ärzte gegen Tierversuche e.V. Orden für Tierquäler – Hirnforscher Singer erhält Bundesverdienstkreuz

        1. Im wissenschaftlichen Bereich sind nämlich die Ergebnisse der Forschung von Wolf Singer mit Tierversuchen mitnichten von „weitreichender Bedeutung“, sondern sind im Gegenteil in der Fachwelt der Hirnforschung international seit Jahrzehnten stark umstritten, denn sie sind wegen der Nichtübertragbarkeit der Ergebnisse von Tierversuchen auf Menschen völlig sinnlos – was auch erklärt, dass seit 40 Jahren kein einziger brauchbarer Nutzen für den Fortschritt der Humanmedizin erzielt werden konnte.

        2. Seine einzige eigene These in der Hirnforschung stellt lediglich seine persönlichen philosophischen oder weltanschaulichen Vorstellungen dar und kann keinen Anspruch auf wissenschaftliche Beweisbarkeit erheben, und zwar seine umstrittene These der Nicht-Existenz der Willensfreiheit bei Menschen und ihre angestrebten Implikationen im gesellschaftlichen Leben (z.B. flächendeckende Hirnscan-Untersuchung aller Kinder zur vermeintlichen Früherkennung von Triebtätern oder Änderungen der Gesetzgebung über die Grundlage der juristischen Verantwortung).

        3. Die Würdigung eines „überragendes Engagements“ von Wolf Singer im Bereich des Tierschutzrechts durch Michael Boddenberg ist völlig unverständlich und unglaubwürdig und wurde in breiten Schichten der Bevölkerung als skandalös und schändlich aufgenommen: Wolf Singer steht ja seit Jahrzehnten unter scharfer Kritik für seine berüchtigten und schockierenden Forschungsmethoden mit Tieren (insbesondere mit Primaten und Katzen). Seit mehr als 15 Jahren werden zum Beispiel jeden Monat vor seinem Forschungslabor in Frankfurt Mahnwachen gehalten. Der Protest und der Widerstand gegen solche Versuche reißen bundesweit seit Jahrzehnten nicht ab, es entstehen auch erhebliche gesellschaftliche Kollateralschäden wie zum Beispiel Leiden und psychische Belastung von unzähligen Menschen (80% der Bevölkerung Deutschlands sind gegen Tierversuche), darunter viele Kinder und Jugendlichen, sowie Gefahr der Radikalisierung der Proteste bzw. Bereitschaft zur Gewalt in Folge des Ohnmachtsgefühls und der Verzweiflung. Von einem „Vorbild“ in der breiten Bevölkerung kann keine Rede sein!

        4. Ein Forscher, der in den Medien zugibt, dass die Affenhirnforscher bei ihren Forschungsanträgen an die Genehmigungsbehörden „schwindeln“ und „betrügen“, um das Tierschutzgesetz umzugehen, und damit gesetzwidrig handelt, kann nicht „ein Vorbild“ für die Bevölkerung sein. Seit wann verleiht man das Bundesverdienstkreuz als Ehrung und Vorbild für Verstöße gegen Gesetze?

  44. Der Affenhirnforscher Prof. Hans-Peter Thier aus Tübingen hat vor 3 Jahren einen Solidaritätsaufruf im Internet für seinen Kollegen Nikos Logothetis, Leiter des Affenlabors Max Planck Institut in Tübingen gestartet.

    Der Affenhirnforscher Prof. Stefan Treue aus Göttingen hat die Zustände im Affenlabor MPI seines Kollegen Nikos Logothetis „begutachtet“ und will „normale Zustände“ festgestellt haben, trotz mehreren Strafanzeigen wegen Tierquälereien und den Nachweis des verheerenden gesundheitlichen Zustandes der Tiere durch 6 Monaten Undercover Recherchen im Labor.

    Der Affenhirnforscher Prof. Wolf Singer, der das Bundesverdienstkreuz u.a. für sein Engagement für den Tierschutz (!!!!) vom Bundespräsident Christian Wulff verpasst bekommen hat, hat sich in der Presse für die „wunderbare Forschung“ seines Kollegen Nikos Logothetis solidarisch und lobend eingesetzt.

    Alle vier Affenhirnforscher weigern sich seit 3 Jahren hartnäckig, 20 Fragen über den wissenschaftlichen Wert der Affenhirnforschung der Öffentlichkeit zu beantworten, sowie zu 63 Fragen über die bestialische Behandlung der Tiere am MPI Tübingen und zu 8 Vorwürfen der Gesetzwidrigkeit dieser Versuche Stellung zu nehmen.

    Die Lobby der Affenversuche und der Tierversuchsindustrie hält dicht, mit Unterstützung der Verwaltungsbehörden und der Politik.

    Gestern wurde Strafbefehl gegen den Affenhirnforscher Nikos Logothetis und zwei seiner Mitarbeiter vom Amtsgericht Tübingen erlassen, allerdings nur für 3 Fälle der Tierquälerei im Labor MPI:

    Stern TV: Warum die Berichterstattung über Affen-Versuche am Max-Planck-Institut immer noch Folgen hat

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