„Zivilgesellschaft“. Eine Programmvokabel – manchmal mit stigmatisierender Wirkung

BLOG: Semantische Wettkämpfe

Wie die Sprache, so die Denkungsart
Semantische Wettkämpfe

In DIE ZEIT lese ich am 14. Dezember 2019 die Überschrift: „Zivilgesellschaft empört über zähen Klima-Gipfel“. Reichlich irritiert frage ich mich, wie einer ganzen Gesellschaft (hier der Zivilgesellschaft) eine Befindlichkeit (hier Empörung) zugesprochen werden kann. Neugierig lese ich weiter: „Madrid (dpa) – Gruppen der Zivilgesellschaft haben sich am Abend in Madrid empört über die zähen Verhandlungen beim Weltklimagipfel gezeigt. Die zweiwöchige Konferenz sei eine «Schande»“. Meine Verwunderung darüber, wie ein Kollektiv die kollektive Emotion der Empörung empfinden kann und woran eine solche Zuschreibung festzumachen ist, mündet in zwiespältige Anerkennung: „Boah, die haben es geschafft! Einzelne Personen äußern eine Meinung und in den Medien wird diese Einschätzung mit Die Zivilgesellschaft meint wiedergegeben. Das muss man erst einmal hinbekommen – Respekt!“

Worum geht es?

Um es gleich vorweg zu sagen: Es geht in diesem Beitrag nicht um das Thema Klimawandel, sondern um rhetorische Geltungsstrategien – oder was diese langfristig im öffentlichen Diskurs bewirken, wenn bestimmten Positionen solche überzogenen Attribute zugesprochen werden. Und das Manko wird nicht dadurch besser, dass ich bestimmte Inhalte der oben genannten Akteure sogar teile. Im Gegenteil – wenn ich nicht bei Gleich- oder Ähnlichgesinnten auf angemessene Redestrategien achte – wo denn bitte dann? Beim politischen Gegner bin ich schon mit dem Ausräumen der – aus meiner Sicht – falschen Argumente beschäftigt. Ein Seitenhieb auf unangemessene Redestrategien ist zwar auch dort wichtig, aber nur eine Facette im breiten Spektrum der zu behandelnden Aspekte. Zum Jahresende dürfte aber schon auch mal Zeit sein, selbstkritisch auf Allmachtsphantasien hinzuweisen.

Worin besteht mein Unbehagen?

Ob des erwähnten Allgültigkeitsanspruchs kommt in mir ein Unbehagen auf. Die Etikettierung wird hier von einer renommierten Wochenzeitung vergeben. Welches menschliche Wesen hat das Prestige, als Vertreter der Zivilgesellschaft bzw. im Namen der Zivilgesellschaft sprechen zu dürfen? Oder was sagt dies über die Medien aus, die einem einzelnen oder mehreren gesellschaftlichen Protagonisten so viel Macht zusprechen, dass sie der Aussage solch eine metonymische Allmächtigkeit zusprechen?

Was kann die Linguistik – genauer die Politolinguistik beitragen?

Einiges – zum Beispiel die Kategorien Programmvokabel und Fahnenwort: Eine Programmvokabel zielt auf einen Ausdruckskomplex, der ein noch nicht realisiertes politisches Ziel oder Programm verdichtet (z.B. Generationengerechtigkeit ist eine Vokabel, die einen breiten gesellschaftlichen Konsens zusammenfasst). Und dann lohnt ein Blick auf die Kategorie des Fahnenwortes, sie erfasst ein politisches Sprechen, an dem schon durch die Auswahl bestimmter Vokabeln die politische Haltung des Sprechers erkennbar ist, weil das Wort wie eine gruppenidentitätsstiftende Fahne für die Einstellung der Gruppierung steht (z.B. die Verwendung der Vokabel „Geflüchtete“ anstelle von „Flüchtling“).

Und was nützt dies?

Wir definieren hier holzschnittartig die Mitglieder der Zivilgesellschaft als politisch engagierte Bürger ohne staatlich institutionelle oder wirtschaftliche Bindung, die zum Beispiel in Vereinen oder Verbänden organisiert sind. Vor diesem Hintergrund kann die oben zitierte Verwendung des Ausdrucks „Zivilgesellschaft“ im Sinne einer bürgeraktiven Demokratie mit beiden Kategorien beschrieben werden: Die positiv besetzte Vokabel „Zivilgesellschaft“ wirkt hier jedoch inkludierend und exkludierend. Diejenigen, die die Einschätzung der zitierten Protagonisten teilen, gehören dazu, die anderen nicht. Damit wird behauptet, alle Bürger, die sich selbst als Teil der Zivilgesellschaft sehen, teilten dieses Programm. Und dieses Programm sei die Erkennungsfahne der Mitglieder der Zivilgesellschaft. Und wer diese Ansicht nicht teile, gehöre nicht zur Zivilgesellschaft. Und all dies ist die Folge einer Etikettierung durch das von mir eigentlich geschätzte Medium DIE ZEIT.

Was lässt sich daraus ableiten?

Es gibt einen semantischen Wettkampf um Positionen und Menschen, die Teil oder nicht Teil der Zivilgesellschaft sind. Es geht dabei um Selbstzuschreibung und Fremdzuschreibung. Mit jeder Bezeichnungsstrategie geht eine politische Positionierung einher. Dessen sollte man sich bewusst sein, wenn man im Namen vieler oder anderer spricht oder wenn Medien Einzeläußerungen in Zuschreibungsakten als zivilgesellschaftlich adeln. Und dies gilt ganz unabhängig vom Thema – wie gesagt: Es geht hier nicht um das Thema Klimawandel.

Ekkehard Felder

Veröffentlicht von

Ekkehard Felder ist Professor für Germanistische Linguistik an der Universität Heidelberg. Er initiierte 2005 die Gründung des internationalen und interdisziplinären Forschungsnetzwerks Sprache und Wissen. Diese Forschungsgruppe untersucht diskurs- und gesellschaftskritisch die sprachliche Zugriffsweise auf Fachinhalte in zwölf gesellschaftlichen Handlungsfeldern – sog. Wissensdomänen (z.B. Recht, Wirtschaft, Medizin, Politik, Naturwissenschaft und Technik). Da Fachinhalte durch die Wahl der Worte geprägt werden und widerstreitende Positionen eine andere Wortwahl präferieren, ist ein Streit um die Sache auch ein Streit um Worte bzw. ein semantischer Kampf um die richtige Sichtweise. Deshalb heißt sein Blog bei SciLogs „Semantische Wettkämpfe – Wie die Sprache, so die Denkungsart“. Seine Forschungen beschäftigen sich mit der Fachkommunikation, der sozio-pragmatischen Diskursanalyse und der Untersuchung von Sprache als Indikator für Identität, Mentalität und Authentizität. 2010 gründete er mit den Kollegen Ludwig M. Eichinger und Jörg Riecke das Europäische Zentrum für Sprachwissenschaften (EZS). Als Fellow des Institute for Advanced Studies in Heidelberg (2008) und STIAS in Stellenbosch / Südafrika (2009) widmete er sich dem diskursiven Wettkampf um erkenntnisleitende Konzepte („agonale Zentren“). Felder ist Autor von fünf Monografien und (Mit-)Herausgeber diverser Sammelbände. Besonders bekannt ist die von ihm herausgegebene Reihe „Sprache und Wissen“ (SuW) bei de Gruyter und die dort mit Andreas Gardt herausgegebenen „Handbücher Sprachwissen“ (HSW).

28 Kommentare

  1. Eine wirksame Bezeichnungsstrategie ist das Aussprechen der Wahrheit.
    Das kleine Mädchen im Märchen “Des Kaisers neue Kleider ” hat nur
    die Wahrheit ausgesprochen “Der hat ja gar nichts an “.
    Und damit hat sie alle Anwesenden angesprochen und ausgesprochen, was niemand zu sagen wagte.

    Darauf kommt es bei der Beschreibung an, sie muss befreiend wirken, weil sie das Wesentliche benennt.
    Alle großen Demagogen beherrschen diese Technik.
    Und die Zivilgesellschaft, das sind wir, das ist jeder von uns.
    Ob das stimmt oder nicht, das ist nicht entscheidend. Entscheidend ist, dass sich jeder angesprochen fühlt.
    Das Wort “zivil” das wirkt so einlullend, so unschuldig, dass wir ihm blind vertrauen.

  2. Vor diesem Hintergrund kann die oben zitierte Verwendung des Ausdrucks „Zivilgesellschaft“ im Sinne einer bürgeraktiven Demokratie mit beiden Kategorien beschrieben werden: Die positiv besetzte Vokabel „Zivilgesellschaft“ wirkt hier jedoch inkludierend und exkludierend. Diejenigen, die die Einschätzung der zitierten Protagonisten teilen, gehören dazu, die anderen nicht.

    Genau dies ist der Punkt. Personen, die nicht die Position der Zivilgesellschaft” teilen, werden ausgeschlossen. Und wer will denn nicht als “zivilisiert” gelten, was dieser Ausdruck doch suggeriert.

    Gruss
    Rudi Knoth

  3. Wird der Begriff ‘Zivilgesellschaft’ denn allgemein auch so verstanden, wie es R. Knoth tut? Wikipedia definiert den Begriff zwar ähnlich, ich hätte ihn jedoch – so er mir kontextfrei begegnet wäre – als Gegensatz zu Militär oder Staatsgewalt verstanden.

    Ansonsten scheint mir das Vereinnahmen (oder auch Ausschließen) ganzer Gruppen üblich zu sein. Die Deutschen wollen, die Juden sind, die Franzosen protestieren.

    Sehen Sie einen semantischen Unterschied zwischen ‘die Zivilgesellschaft fordert’ und ‘die Deutschen wollen’?

    • Lieber Herr Fix,
      haben Sie vielen Dank für Ihren Beitrag und Ihre Frage, die da lautet: “Sehen Sie einen semantischen Unterschied zwischen ‘die Zivilgesellschaft fordert’ und ‘die Deutschen wollen’?”
      Ja, ich sehe einen Unterschied, den ich mit Hilfe eines Beispieles verdeutliche. “Deutsche lieben Schrebergärten” ist eine verallgemeinernde Aussage über prototypische Merkmale einer Gruppe. Es besteht kein Zweifel, dass ich – der keinen Schrebergarten liebt – dennoch dazugehört, weil in meinem Beispiel der weder positiv noch negativ konnotierten Gruppenbezeichnung “die Deutschen” eine kulturtypische Merkmalszuschreibung ohne Ausschlusscharakter innewohnt (zu paraphrasieren mit “die meisten Deutschen oder viele”).
      “Zivilgesellschaft” ist gemäß unseres Sprachgebrauchs ein Hochwertwort, das heißt, im Wort steckt schon etwas Positives (im Unterschied zur neutralen Gruppenbezeichnung “Deutsche”). Mit der Bezeichnung geht eine besondere Wertschätzung der Mitglieder der Zivilgesellschaft einher. Und vice versa: Mit dem Ausschluss eine Zurücksetzung. Das ist der Unterschied zu unmarkierten oder neutralen Gruppenbezeichnungen.

      • Danke. Meiner erster Gedanke war darauf, dass es Gruppen gibt, die eine grundsätzlich neutrale Bezeichnung zum Hochwertwort aufwerten.

        Für einen Nationalisten wäre ‘Deutscher’ ein Hochwertwort und für den wären Sie dann keinen echter/wahrer Deutscher mehr, wenn Sie Schrebergärten nicht lieben? (Ein anderes Beispiel wäre ‘Christ’, was sowohl formell ein Mitglied einer christlichen Kirche als auch wertend den Träger einer christlichen Gesinnung bezeichnet. “Wer so handelt, ist kein Christ!”

        • Eine Replik auf Ihren ersten Gedanden:
          Hochwertwörter sind nur solche Wörter, die fast ausnahmslos von der ganzen Sprachgemeinschaft positiv eingeschätzt werden (z.B. “Generationengerechtigkeit”, “Friede” usw.). “Deutscher” ist keines, weil es sehr unterschiedlich beurteilt wird. Gleiches gilt für “Christ”.
          Den Zusammenhang könnte man auch so darlegen: Die eine Gruppe (“Deutsche”) zeichnet sich fakultativ durch Merkmale aus. Auf jedes einzelne Gruppenmitglied muss nicht jedes Merkmal zutreffen. Wenn aber in einem Beitrag eine politische Position ausschließlich als das einzige gruppenstiftende Merkmal benannt wird (die Zivilgesellschaft bezeichnet den Gipfel als Schande), bleibt für diejenigen, die dieses eine Merkmal nicht teilen, nicht mehr viel übrig.
          Über unser Weltwissen können wir eine Merkmalsliste für “Deutsche” aufstellen. Bei “Zivilgesellschaft” ist dies ganz anders. Für ein relativ neues Wort zur Aufwertung einer im Allgemeinen als positiv eingeschätzten Bürgerhaltung müssen sich die Merkmale erst noch im Diskurs herausbilden, sie sind noch nicht konventionalisiert. Sie sind noch nicht etabliert wie bei “Deutsche” oder “Christ”. Wenn in der Etablierungsphase eines neuen Wortes und der damit einhergehenden Wertschätzung einer Grundhaltung (deontische Gehalt eines Wortes) Ausschlussverfahren praktiziert werden, dann müssen Medien und kommunikations-aufgeklärte Bürger sich dessen bewusst sein.

  4. Zivilgesellschaft, weil da diese Kollektivstrafe ist, für die noch heute Reparation und Abbitte geleistet wird, wo doch nur wenige … und heute noch weniger … 😏

  5. rhetorische Geltungsstrategien – auch eine erstklassige Bezeichnung für Ausreden derer die nur ihre Pflicht tun, oder für die allgemein-gewohnte Sündenbocksuche 😏

  6. Zivilgesellschaft ist Heuchelei des nun “freiheitlichen” Wettbewerbs um die Vorherrschaft im zeitgeistlich-reformistischen Kreislauf des imperialistischen Faschismus.

  7. Herr Felder,

    Sprache ist abstrakt und in der Aussage respektive Wirkung stark kontextabhängig. Sprachinstrumentalisierung als Propaganda-, Macht-, Integrations- und Ausgrenzungs-Instrument allgegenwärtig. Ihre Ausführungen sind schlüssig aber in der Aussage nicht neu, »Tagesgeschäft im Zeilenkampf«.

    Eine Akademisierung sprachlicher Sachverhalte ist mitunter wünschenswert aber vermutlich wenig strahlkräftig (erhellend) im Rahmen der Denk-Ressourcen „Betroffener“. Gibt es Ihrer Meinung nach (formal fassbare) Alternativen im Sprachumgang?

    • Lieber Herr Freyling,

      mit “fornal fassbaren Alternativen im Sprachumgang” meinen Sie vermutlich objektiverbare Kriterien der angemessenen Bezeichnugnsstrategie, die von der politischen Meinung unabhängig ist und für jede politische Richtung gilt.
      Auf diese Frage lautet meine Antwort wie folgt: Politische Akteure können und sollen ihre Positionen profilieren oder zuspitzen, solange Sie nicht beleidigen oder Unwahres sagen. Wenn also ein Vertreter einer Umweltorganisation für sich selbst den Anspruch erhoben hätte, für die Zivilgesellschaft zu sprechen, dann gehört dies zu den gruppen- und akteursspezifischen Meinungsbildungstechniken. (Und ich hätte nichts dazu geschrieben!)
      Aber in meinem Beispiel oben haben wir es mit einer Wochenzeitung zu tun. Und wir befinden uns momentan in einem gesamtgesellschaftlichen diskursiven Aushandlungsprozess, wer sich zur Zivilgesellschaft zählt und wer nicht. Und da kann DIE ZEIT meines Erachtens Stellungnahmen von Umweltverbänden nicht mit “Die Zivilgesellschaft” etikettieren.

      • Hallo Herr Felder,

        ich habe Ihre Antwort so verstanden, daß die Meinungs-Verkünder explizit darauf hinweisen sollen, daß sie ihre persönliche Meinung und nicht (pauschal) Gesinnungs-Gruppen vertreten. Insbesondere sollten sich Vertreter von Medien, wie DIE ZEIT, sprachlich fernhalten von »Etikettierungen«, von wem und wie auch immer, die etwas abbilden, was unbegründet ist.

        Ihr Ansatz ist „vernünftig“ und wünschenswert. Doch die Realität sieht anders aus. Im täglichen »Zeilenkampf« werden häufig alle möglichen Menschen, Vereine, Institutionen mit aufgeführt bzw. angeführt, obwohl diese bei genauerer Betrachtung gar keine Aussagen gemacht haben, so wie es die Autoren als Botschaft vermittel(te)n.

        Meine Frage bezog sich auf eine mögliche (technische) Artikel-Formalisierung. Wie z.B., daß am Anfang jeden Artikels sich der Autor vorstellt, seine These und »ArtikelWirkungsAbsicht« kurz beschreibt (…siehe zum Vergleich wissenschaftliche Publikationen, Stichwort abstract). Meiner Ansicht nach könnte so eine Präzisierung der Artikelinhalte erreicht werden und teils Mißverstände ausgeräumt werden. Darüber hinaus wäre es spannend zu sehen, inwieweit der Artikel dann von dem Autor selbst definierten abstract abweicht oder ob es Autoren gibt, die sehr präzise und authentisch sind.

        • Herr Freyling,

          die von Ihnen angeregte “Artikel-Formalisierung” inklusive einer “Artikel-Wirkungs-Absicht” schränkt die Textsortenvielfalt ein, könnte zur Monotonie in der Medienrezeption führen und hilft in einem zentralen Punkt der Verstehensproblematik nicht weiter – nämlich in dem teilweise unscharfen Verhältnis zwischen von allen Menschen benutzten Ausdrücken und den individualisierten Wirkungen einzelner Ausdrücke (je nach Vorerfahrung und Vorwissen der Rezipienten). Soviel in aller Kürze.
          Mein Einwand gegen die Bezeichnungstechnik und das sprachliche Aufwertungs- und Ausschlussverfahren durch DIE ZEIT wird dadurch auch nicht aufgelöst, weil DIE ZEIT den Ausdruck “Die Zivilgesellschaft” auch in dem von Ihnen vorgeschlagenen formalisierten Textaufbau verwendet hätte.

          • Herr Felder,
            meine Anregungen zu einer „anderen“ Handhabe entsprangen spontan meinem Denken nach Lesen Ihres Blog-Artikels und Ihrer Erwiderungsantworten. Ihre Anmerkungen sind teils Ihre Vermutungen aber keine empirisch begründeten Ergebnisse. Wäre es nicht realer eine Bewertung erst dann vorzunehmen, wenn ein solcher Versuch (mehrfach) stattgefunden hat?

            Zur „Form“ Ihrer Antwort: Ich finde Ihre Aussagen, Ihre Wortwahl als auch Ihre Satzstellungen interessant, da verschachtelte Thesen und nicht weiter definierte Begriffe und vermutete Wirkungen implizit enthalten sind.

            Fragen zur Sache

            i) Wieso schränkt – einfach formuliert – eine vorangestellte Inhaltsangabe mit Motivationsbegründung des Autors die Textsortenvielfalt ein? Was sind schützenswerte Charakteristika der Textsortenvielfalt?

            ii) Wie resultiert aus i) eine/die Monotonie der Medienrezeption?

            iii) Sie fokussieren in Ihren Antworten auf ein Ereignis (DIE ZEIT, Stichworte Etikettierung, Zivilgesellschaft, im Hinblick auf unzulässige Verallgemeinerungen). Jedoch ist dieses Einzelereignis als beobachtbare journalistische Unart auch im Zusammenhang mit anderen Begriffen und Themen weit verbreitet.

            Das möglicherweise unscharfe Verhältnis, wie Sie es formulieren, wird nicht durch eine vorangestellte Inhaltsangabe und Motivationsabsicht des Autors weiter negativ beeinflusst respektive unschärfer.

            Ich habe gute Gründe warum mein Vorschlag der Allgemeinheit im Sinne der Information dient. Aus Gründen der Übersichtlichkeit habe ich eine nachvollziehbare These dazu in einem separaten Kommentarfeld formuliert. Siehe meinen jüngsten Kommentareintrag.

      • Politische Akteure können und sollen ihre Positionen profilieren oder zuspitzen, solange Sie nicht beleidigen oder Unwahres sagen. […]
        Aber in meinem Beispiel oben haben wir es mit einer Wochenzeitung zu tun.

        Sind Medien denn nicht auch “politische Akteure”? Ich beziehe mich da auf Parteizeitungen, Organe politisch orientierter Stiftungen usw., und zwar ausdrücklich aus allen politischen Lagern. Es gibt ja sogar ganze Verlagsgruppen, die klar dieser oder jener politischen Orientierung zugeordnet werden können. Die “großen Tageszeitungen”, so auch die ZEIT, können doch alle – mehr oder weniger streng – einer politischen Ausrichtung zugeordnet werden, ebenso wie wichtige Magazine und dergleichen.

        Dieser Umstand ändert natürlich nichts an der vorgebrachten sprachlich gedachten Kritik, da die Ausweisung “der” Zivilgesellschaft als ausdrücklich umweltschutzorientiert sicherlich sachlich so unzutreffend ist (als Beleg bedenke man beispielsweise nur die Zulassungszahlen von SUVs).

        Da aber Politikern, Gewerkschaften, Kirchen, Vereinen usw. diese Vorgehensweise ausdrücklich zugestanden wird, stellt sich die Frage, weshalb Tageszeitungen dies nicht dürfen sollen. Freilich wird immer wieder der Wunsch nach neutraler Berichterstattung laut, doch offenbar steht dahinter keine tragfähige Mehrheit, denn sonst hätte sich in einer freien Medienlandschaft doch längst ein entsprechendes Medium etablieren können. Letztlich wünschen die meisten Leser vermutlich auch eine gewisse Bestätigung durch “ihre” Zeitung und wählen nach dieser Vorgabe das Blatt aus, welches sie konsumieren möchten. Ein wirklich neutrales Blatt würde niemanden bestätigen und hätte somit kaum Potential für eine Stammleserschaft.

        Fazit:
        Ich teile die (sachlich-thematische) Kritik an der Verwendungsweise der Sprache im Beispielfall der ZEIT, sehe dahinter aber auf “moralischer” Ebene keinen nennenswerten Unterschied zu den identischen Fällen bei beispielsweise Politikern, welchen im Artikel die bei der ZEIT beanstandete Vorgehensweise ausdrücklich zugestanden wurde.

  8. Zum Folgenden aus dem Artikel:

    “….Es gibt einen semantischen Wettkampf um Positionen und Menschen, die Teil oder nicht Teil der Zivilgesellschaft sind. Es geht dabei um Selbstzuschreibung und Fremdzuschreibung. Mit jeder Bezeichnungsstrategie geht eine politische Positionierung einher. Dessen sollte man sich bewusst sein, wenn man im Namen vieler oder anderer spricht oder wenn Medien Einzeläußerungen in Zuschreibungsakten als zivilgesellschaftlich adeln. Und dies gilt ganz unabhängig vom Thema – wie gesagt: Es geht hier nicht um das Thema Klimawandel. (Zitatende)

    Nahezu dasselbe haben andere schon seit einiger Zeit unter dem Begriff “Framing” im Zusammenhang mit (nicht nur rein sprachlichen ) Propagandastrategien zusammengefasst. Was (auf anderen Portalen) dann auch ausgiebig diskutiert wurde bzw. noch wird. Was aber nicht bedeuten soll, dass ich es hier für “überflüssig” halte.
    Das Lustige ist aber, dass öfter mal jede politische Richtung jeweils von der anderen behauptet, dass nur diese unredliche Strategien verwende und sie selbst “selbstverständlich” sich immmer und überall an die Regeln de “Intellektuellen Redlichkeit” halten würde und nur aus rein menschenfreundlich- volksaufklärerischen Motiven die jeweils unaufgeklärt- Dümmeren belehren wolle. Denn diese würden ja nur durch den “Populismus” zum Fake – Glauben verführt und müssten deswegen zum wahrhaften Wissen der (wissenschaftlich) Erleuchteten “erzogen” werden.
    Eventuell wäre es redlicher, ihnen einfach die meist vorliegenden Argumente und Gegenargumente vorzulegen. Aber nicht in der Form eines “Faktencheck” der eigenen Redaktion oder von Wikipedia. (-:

  9. Manipulativ-schwankende “Werte”, sind im “freiheitlichen” Wettbewerb weder Wunder noch Phänomen, sondern auch nur konfusionierend-unwahrheitlicher Kommunikationsmüll des Kreislaufes im imperialistischen Faschismus 😏

  10. Eine beobachtungsbegründete These zu meiner Kommentarerwiderung (14.45 Uhr 4. Jan. 2020)

    Sowohl der derzeitige (deutsche) Journalismus als auch populärwissenschaftliche Veröffentlichungen (Zeitschriften, Blogs, Bücher) sind auffällig informationsreduziert, quellen- und mitunter faktenfrei. Oft muss man bei SPIEGEL, FAZ, WELT, DIE ZEIT, FOCUS und den ÖffentlichRechtlichen … den Kommentarbereich lesen (sofern verfügbar, Stichworte selektive Kommentarzensur) um wesentliche Informationen zu bekommen, welche die Autoren entweder willentlich aus ideologisch motivierten Kalkül oder aus Unwissenheit nicht erwähnten, um als Leser eine journalistische, primär informative Sicht auf die „Dinge“ zu bekommen.

    Ein dokumentiertes Beispiel
    Ich würde beispielsweise nicht die „Grünen“ wählen, aus rational nachvollziehbaren Gründen, ohne das hier auszuführen. Die öffentlichrechtlichen Medien sind oft anderer Meinung als ich. Ergebnis: Diese Medien vereinnahmen mich täglich im Rahmen ihrer Zwangsgebühren und Propaganda und verschweigen mitunter wesentliche Details, dies lässt sich aktuell leicht feststellen, …Das Atomkraftwerk Philippsburg II wurde am 1. Januar 2020 abgeschaltet. Das wurde in ARD und ZDF-Nachrichtensendungen berichtet. Aber es wurde nicht berichtet, daß der fehlende Strom zur Grundversorgung nun aus französischen Atomkraftwerken und polnischen Kohlekraftwerken kommt.[!?!]

    Diese öffentlich-rechtliche Informationspolitik führt zu einer signifikanten Verzerrung der Realität. Darüber hinaus wird nun die Verantwortung für den Umgang mit der Kernkraft in die Hände eines anderen Staates gelegt. Im Störfall werden mögliche radioaktive Emissionen sicherlich nicht an der deutsch-französischen Grenze halt machen. Diese Art der öffentlichrechtlichen Informationspolitik suggeriert eine Schein-Sicherheit und führt die Bevölkerung durch das Weglassen von wesentlichen Informationen bewusst in die Irre.

  11. Zum Folgenden von Dirk Freyling:

    “…Diese öffentlich-rechtliche Informationspolitik führt zu einer signifikanten Verzerrung der Realität. Darüber hinaus wird nun die Verantwortung für den Umgang mit der Kernkraft in die Hände eines anderen Staates gelegt. Im Störfall werden mögliche radioaktive Emissionen sicherlich nicht an der deutsch-französischen Grenze halt machen. Diese Art der öffentlich–rechtlichen Informationspolitik suggeriert eine Schein-Sicherheit und führt die Bevölkerung durch das Weglassen von wesentlichen Informationen bewusst in die Irre…”
    (Zitatende)

    Da hat er natürlich recht. Und das wissen auch viele, die ihm öffentlich (!) nicht recht geben würden. Aber solange die aus Ängstlichkeit oder ökonomischem Kalkül den Mund halten, passiert nichts.Wobei ich niemandem das ökonomische Kalkül vorwerfen will. Denn keiner hat das Recht, (nur) vom Anderen zu verlangen, sich zu “opfern”. Auch nicht als Märtyrer.

    Das Problem ist nur, dass auch die derzeitige “Alternative” sich da letztendlich nicht anders verhalten wird. Denn in Finanz-Eliten- kritisch – sozial- ökonomischer Hinsicht ist sie nun mal keine wirkliche Alternative. Denn selbst die Moderaten dort vertreten ja nur die uralte und oft elitär angehauchte “Ego”- Freiheit. Und sie will halt eventuell die “Ordnende Hand des freien Marktes ” (die angeblich automatisch dafür sorgt, dass alles auch für die “prekär” Lebenden gut wird) nur auf die heilige Nation beschränken.( Der “ethnisch- nationale “Flügel” hat deswegen ja die neoliberalen (reinen) Ökonomen an den Rand gedrängt).
    Denn auch nach Aufffassung der meisten in der “Alternative zur Rettung der Nation” sind die Prekären ja aufgrund ihres Schlendians und Ihres genetisch bedingten schwachen Charakters an ihrer Misere weitgehend selber schuld. So wie früher die Polen und die Östereicher und heute die Italiener und die Griechen eben, die sich nur unrechtmäßig ein Stück des vom deutschen Wesen erschaffenen Wohlstandes unter den Nagel reißen wollen, ohne sich selbst nach protestantischer Manier selbst mehr zu kasteien.

    • a hat er natürlich recht. Und das wissen auch viele, die ihm öffentlich (!) nicht recht geben würden. Aber solange die aus Ängstlichkeit oder ökonomischem Kalkül den Mund halten, passiert nichts.

      Nun der Shitstorm auf das “Oma-Lied” vom WDR hatte wohl was. Und dieser “Shitstorm” auf Facebook ist ja in gewisser Weise “öffentlich” und die Leute werden wohl auch dort eher ihre Klarnamen verwenden.

      Das Problem ist nur, dass auch die derzeitige “Alternative” sich da letztendlich nicht anders verhalten wird. Denn in Finanz-Eliten- kritisch – sozial- ökonomischer Hinsicht ist sie nun mal keine wirkliche Alternative. Denn selbst die Moderaten dort vertreten ja nur die uralte und oft elitär angehauchte “Ego”- Freiheit.

      Dies war sie ja schon zur Zeit ihrer Gründung. Und wenn man bedenkt, daß einer der Gründungsmitglieder (Konrad Adams) einige Jahre früher darüber “nachdachte”, Arbeitslosen das Wahlrecht zu entziehen, dann ist diese Tendenz schon immer dagewesen.

      Gruss
      Rudi Knoth

    • little Louis,
      da sind Sie „etwas“ off-topic und u.a. weit weg von der (politischen) Faktenlage.

      Kurz zu den Fakten

      Baden-Württemberg wird seit der Landtagswahl 2016 von einer Koalition aus CDU (27%) und Grünern (30,3%) regiert. Ministerpräsident ist Winfried Kretschmann („Grüner“). Die Wahlbeteiligung betrug 70,4%

      Die real bereinigten Wahlergebnisse ergeben im Sinne einer Volksvertretung eine „Regierungsmehrheit“ von ~ 40,3 % (57,3 • 0,704). Die »stärkste politische Kraft ohne Mandat« sind (wie bei fast allen Wahlen) die Nichtwähler mit 29,6%. Wem das Rechnen schwer fällt, hier der „Rechenweg“: Nichtwähler 29,6%, Grüne (21,33% 30,3 • 0,704), CDU (19,01% 27,0 • 0,704)…

      Nun stellen sich auf Grund der Faktenlage folgende Fragen respektive ergeben sich folgende Bemerkungen bezüglich Ihrer Ausführungen:

      Erst einmal ist es auffällig, daß Sie mit „Alternative“ (nur) die AfD meinen, aber nicht benennen.

      Die AfD kam auf 15,1% und erhielt real gemäß Wahlbeteiligung demnach ~10,63% der möglichen Wähler-Stimmen. „Wo“ sehen Sie hier eine politische Alternative für Baden-Württemberg?

      Ihre Aussage bezogen auf die AfD …“Das Problem ist nur, dass auch die derzeitige “Alternative” sich da letztendlich nicht anders verhalten wird“… und Ihre politischen Einschätzungen zur AfD sowie Ihre Ausführungen zum deutschen Wesen u.a. im Hinblick auf (inner-)deutsche Prekäre (Ihr Sprachgebrauch), Polen, Österreicher, Italiener und Griechen sind im Wesentlichen off-topic, sofern der Blog-Beitrag auch in Ihrem Kommentar eine Relevanz besitzt(en sollte). Und im Zusammenhang mit der Kernkraft faktisch falsch, da die AfD Kernkraft befürwortet und den Ausstieg rückgängig machen würde.

      little Louis und Interessierte, zur Kenntnisnahme und zum Mitdenken: Ich erwähnte NICHT GRÜN zu wählen, da aus (m)einer technisch-wissenschaftlichen Sicht außer euphemistischen Bekundungen und blinden Aktionismus bisher kein alternatives Energieversorgungskonzept der Grünen, weder in technischer Hinsicht noch ökonomisch durchführbar ist. Die Handlungs-Schizophrenie der “grün-schwarzen” Regierung verkörpert exemplarisch die Entscheidung zu Philippsburg II. Ich verweise also vorbildlich auf meinen Kommentarzugang in einem größeren Bild. [Lesen und vor allen Dingen verstehen Sie meine vorherigen Kommentare, vielleicht erschließt sich dann der eine oder andere „formal-semantische“ Zusammenhang.] Ich hoffe NICHT GRÜN zu wählen ist auch noch im Rahmen Ihres Verständnisses von freien Wahlen und selbstmotivierten Bekundungen zu gesellschaftspolitischen Randbedingungen, die auch mein Leben in Deutschland direkt betreffen.

      Vielleicht hat der Blog-Autor eine Erklärung für das Phänomen, warum jedwede kritische Aussage zu politischen Parteien in Deutschland im Verständnis immer bedeutet, daß reflexartig benannt werden muß, daß die AfD auch nicht besser wäre. Das in der Folge, Kommentarschreiber, wie Rudi Knoth, komplett off-topic Ansichten absondern, leitet (leider) das Ende der vom Autor thematisch gewünschten Kommentardiskussion ein.

      • Das in der Folge, Kommentarschreiber, wie Rudi Knoth, komplett off-topic Ansichten absondern, leitet (leider) das Ende der vom Autor thematisch gewünschten Kommentardiskussion ein.

        Nun so ganz off-topic halte ich das Thema AfD nicht. Denn manche “lautstarke” Vertreter der “Zivilgesellschaft” agitieren gegen diese Partei und Positionen dieser Partei. “LIttle Louis” ist kritisch gegenüber dem “Mainstream” aber andererseits auch skeptisch gegenüber den wirtschafts- und sozialpolitischen Ansichten dieser Partei.

        Ich wollte auch nicht die Diskussion in diese Richtung vertiefen.

        Gruss
        Rudi Knoth

  12. @ Dirk Freyling und zum Folgenden:

    “…Ich hoffe NICHT GRÜN zu wählen ist auch noch im Rahmen Ihres Verständnisses von freien Wahlen und selbstmotivierten Bekundungen zu gesellschaftspolitischen Randbedingungen, die auch mein Leben in Deutschland direkt betreffen………………………………Vielleicht hat der Blog-Autor eine Erklärung für das Phänomen, warum jedwede kritische Aussage zu politischen Parteien in Deutschland im Verständnis immer bedeutet, daß reflexartig benannt werden muß, daß die AfD auch nicht besser wäre. Das in der Folge, Kommentarschreiber, wie Rudi Knoth, komplett off-topic Ansichten absondern, leitet (leider) das Ende der vom Autor thematisch gewünschten Kommentardiskussion ein. (Zitatende)

    Nun , so ganz verstehe ich das Zitierte leider nicht. Ich habe lediglich in Bezug zu Blogthematiken Teile meiner gegenwärtigen (nicht olivgrünen) politischen Ansicht kurz skizziert.
    Zu einer längeren “Seminararbeit” hatte ich (hier) keine Lust. (-:

    Grüße
    L.L.

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  14. Die bundesdeutsche “Zeit” ist halt seit längerer Zeit (sic) nicht politisch als liberal zu verstehen.
    Mit Sätzen der Güteklasse ‘Zivilgesellschaft empört […]’ sind auch Man-Sätze zu vergleichen, Dr. W “mag” bspw. wenn ein Publizist aus sich herausgeht und in einem Man-Satz andere zu bestimmen sucht.
    ‘Man’ bezeichnet eine unbestimmte Menge, die nie vereinnahmt werden kann.
    Am besten ist hier mit einer Passiv-Konstruktion zu vergleichen, der Art bspw. dass etwas gesagt wird, wobei aber nicht die (gesamte) Menge gemeint ist, sondern nur eben die Sagenden.
    ‘Man’ meint eigentlich alle, Man-Sätze werden gerne auch mit dem Verb ‘Müssen ‘ verbunden.
    Wer ‘man’ sagt und nicht im Sinne einer Passiv-Konsruktion alle meint, muss sich rechtfertigen, ergänzen hin auf Nachfrage, wer genau gemeint ist.
    Man-Sätze können ersetzt werden durch andere Mengen-Behauptungen.

  15. *
    mit dem Verb ‘Müssen[]‘ verbunden.

    **
    Wer ‘man’ sagt und nicht im Sinne einer Passiv-Kons[t]}ruktion

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