Impulse zum March for Science – 5 Punkte

Beim March for Science in Heidelberg hatte ich die Ehre neben einem guten Dutzend weiterer RednerInnen sprechen zu dürfen. Und ich habe mir davor viele Gedanken gemacht, die Rede immer wieder umgeworfen.

Am Ende habe ich mich dafür entschieden, viele der schon im Vorfeld (auch von mir) gesagten Dinge, bewusst nicht zu wiederholen. Es war klar, dass beim March for Science vor allem Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler auf die Straßen gehen würden. Und so habe ich mich entschieden, ein paar Punkte zu benennen, die von Seiten dieser Community nicht ganz optimal laufen. Die mit dazu beitragen, dass Wissenschaft als elitär abgehoben und Fakten als nur eine von vielen Meinungen gelten etc.

Bei 2 bis 3 Minuten Redezeit ist dies nur sehr verknappt möglich. Meine Liste an Punkten musste ich stark straffen und kürzen. Deshalb gäbe es zu diesen Argumenten durchaus noch vieles zu ergänzen und erläutern. Aber ich lasse sie nun bewusst doch einfach so stehen, wie ich sie gesagt habe*. Denn genau darum wurde ich inzwischen vielfach gebeten.

Hier also meine Rede vom Samstag 22. April 2017 in Heidelberg.

Credit: BLugger March for Science Heidelberg

Liebe Science MarcherInnen,
Liebe Science Marcher,

Wer ist eigentlich schuld an der aktuell kritischen Wahrnehmung von Wissenschaft? Wir beklagen zu Recht den Niedergang des Faktischen. Genau deshalb gehen wir ja auch heute auf die Straße – für Wissenschaft und Gesellschaft.

Aber nochmal: Woran liegt es denn eigentlich, das zunehmende Ignorieren von Erkenntnissen.

  • Ist es schlicht die Überforderung des Einzelnen in einer immer komplexeren Welt?
  • Liegt es an den Elfenbeintürmen, in denen sich die Forschenden angeblich einschließen?
  • Sind es die Algorithmen und Filterblasen, die uns umgeben mit Gleichgesinnten, in denen jeder von uns die ganz eigenen Wahrheiten findet?

Ich glaube, es ist von all diesem etwas, aber sicher auch eines.
Ich glaube, dass vieles in der Wissenschaftskommunikation in der Vergangenheit schiefgelaufen ist. Fünf kurze Punkte dazu.

Erstens: Augenhöhe
Wissenschaft bildet eine Elite. Wir haben sogar Eliteuniversitäten.
Nur entsteht dann ein Problem, wenn diese Elite als von der Gesellschaft abgehoben wahrgenommen wird.

Es ist ein Problem, wenn manche Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler sich als Allein-Wissende in Dialogen positionieren. Wenn sie signalisieren, sie haben das Wissen auf ihrer Seite und sehen die andere Seite damit automatisch im Unrecht. Das ist natürlich eine denkbar schlechte Ausgangsposition, für einen glaubwürdigen Dialog auf Augenhöhe!!

Zweitens: Fakten sind nicht gleich Fakten
Ist Rotwein für das Herz-Kreislaufsystem nun gut? Oder schadet er?
Ist Glyphosat für unsere Gesundheit gefährlich oder nicht?
Unterschiedliche Ergebnisse einschlägiger Studien sorgen in der Öffentlichkeit immer wieder für Verwirrung. Diese Beispiele zeigen: Es ist ausgesprochen gefährlich so zu tun, als liefere Forschung stets eindeutige Ergebnisse.

Meist reden wir nämlich über Wahrscheinlichkeiten. Und diese können bekanntlich höchst individuell und damit höchst unterschiedlich interpretiert werden.

Drittens: Fortbildungsangebote
Vielen Forschenden fällt es schwer, Laien ihr eigenes Thema zu vermitteln. Ihnen fehlen einfach die Worte dazu. Oder vielleicht eher: die richtigen Worte.
Dabei könnten Wissenschaftler sehr wohl lernen und trainieren, wie sich komplexe Themen in verständlichen Worten ausdrücken lassen. Deshalb brauchen wir in den Studiengängen entsprechende Angebote und für Forschende Fortbildungsmöglichkeiten in Sachen Kommunikation.

Viertens: Sachlichkeit genügt nicht
Wissenschaftler fühlen sich häufig wohl mit der rein sachlichen Argumentation. Dabei sind es vor allem Emotionen, von denen abhängt, wie wir Themen aufnehmen, wie wir sie verankern.
Beispiel Impfung: Wir können Impfgegner mit Zahlen, Fakten und Belegen zuschütten. Bloß: Das hilft nicht weiter.
Was helfen kann, sind Wissenschaftler, die aus eigenem Erleben und höchstpersönlich erzählen, warum sie von etwas überzeugt sind.

Damit Sie mich richtig verstehen:
Es geht nicht darum, die Sachlichkeit durch Emotion zu ersetzen.
Aber es geht darum, Sachlichkeit durch Emotion zu ergänzen!

Fünftens: Angst vor mangelnder Anerkennung
Wissenschaftler, die sich im Dialog mit der Öffentlichkeit engagieren, müssen fürchten, dass sie im Fachkollegenkreis nicht mehr als seriös gelten. Das kann nicht sein!
Deshalb brauchen wir innerhalb der Wissenschaften einen Kulturwandel. Wir brauchen eine ausdrückliche Stärkung derer, die ihr Gesicht zeigen, die dadurch der Wissenschaft ein Gesicht geben. Wissenschaftler, die Forschungsthemen in den gesellschaftlichen Diskurs einbringen, verdienen in besonderer Weise Anerkennung.
Und wir brauchen mehr von ihnen.

Liebe Science Marcher,
mit dem heutigen Tag habt Ihr und die vielen anderen rund um den Globus in noch nie dagewesenem Maße einen Punkt gemacht. Wissenschaft ist wertvoll. Das ist eine der zentralen Botschaften des heutigen Tages.

Ich hoffe, dass von diesem Tag ein Impuls ausgeht. Jetzt geht es darum, den Dialog zu stärken. Wir brauchen mehr Austausch auf Augenhöhe und dafür brauchen wir auch Euch. Ich hoffe, dass dieser Tag ein Start ist für einen Wandel, und dass Ihr dabei seid.

*Dieses Skript ist eine Mischung aus dem, was ich mir vorher notiert hatte und dem, was ich dann an der ein oder anderen Stelle etwas anders gesagt habe.

——–

Nachlese Empfehlung: Mehr zum March for Science – und speziell den in Heidelberg – hat Robert Gast super zusammengefasst!

Veröffentlicht von

Beatrice Lugger ist Diplom-Chemikerin mit Schwerpunkt Ökologische Chemie. Neugierde und die Freude daran, Wissen zu vermitteln, machten aus ihr eine Wissenschaftsjournalistin. Sie absolvierte Praktika bei der ,Süddeutschen Zeitung' und ,Natur', volontierte bei der ,Politischen Ökologie' und blieb dort ein paar Jahre als Redakteurin. Seither ist sie freie Wissenschaftsjournalistin und schreibt für diverse deutsche Medien. Sie war am Aufbau von netdoktor.de beteiligt, hat die deutschen ScienceBlogs.de als Managing Editor gestartet und war viele Jahre Associated Social Media Manager der Lindauer Nobelpreisträgertagung, des Nobel Week Dialogue in 2012/2013 und seit 2013 berät sie das Heidelberg Laureate Forum. Kommunikation über Wissenschaft, deren neue Erkenntnisse, Wert und Rolle in der Gesellschaft, kann aus ihrer Sicht über viele Wege gefördert werden, von Open Access bis hin zu Dialogen von Forschern mit Bürgern auf Augenhöhe. Seit 2012 ist sie am Nationalen Instituts für Wissenschaftskommunikation, NaWik - und seit 2015 dessen Wissenschaftliche Direktorin. Sie twittert als @BLugger.

42 Kommentare Schreibe einen Kommentar

  1. Beatrice Lugger,
    ……Wissenschaft ist wertvoll,
    ein guter Gedanke, weil Wissenschaft unverzichtbar ist.
    Sie kostet Geld und Zeit.
    Sie ist Teil unserer Kultur.

    Was Sie vergessen.
    Wissenschaft ist arrogant, weil sie glaubt, alles tun zu müssen, was sie tun kann.
    Geschichtliche Beispiele:
    Erfindung der Atombombe und ihre Anwendung.
    Bau der Kernkraftwerke ohne dass eine Endlagerung des Atommülls gesichert ist.
    Genveränderung an Lebensmitteln.
    Produktion von Kunststoffen ohne sich um ihr Recycling zu kümmern.

    Muss man jetzt die Nachteile den Menschen anlasten oder der Wissenschaft selbst?

    Das Hauptproblem der Zukunft.
    Das feindseelige Verhalten gegenüber Religionen.
    Dadurch wird Wissenschaft selbst zu einer „Metareligion“.

    In den USA zeigen sich diese inneren Widersprüche bei den Kreationisten.

    • @Bote17:
      Meh. Und die Erfindung der Eisenverarbeitung war böse, weil damit Schwerter geschmiedet werden konnten. Jedes wissenschaftliche Ergebnis kann auf irgendeine Art missbraucht wird.
      Bisher gibt es aber kein Ergebnis, dass dem Menschen historisch betrachtet mehr geschadet hat, als genutzt.

    • Zitat:“Was Sie vergessen.
      Wissenschaft ist arrogant, weil sie glaubt, alles tun zu müssen, was sie tun kann.
      Geschichtliche Beispiele:
      Erfindung der Atombombe und ihre Anwendung.“

      Dies ist aber nicht ganz richtig. Die Atombombe ist wegen dr Spannungen dieser Zeit (3. Reich) entwickelt worden. Also nicht aus „Basteltrieb“ wie sie dies beschreiben.

  2. Punkt 2 würde ich vollkommen unterschreiben. Ich denke, gerade diese Pseudo-Resultate schaden dem Ansehen der Wissenschaft mehr als alles Andere. Punkt 3 finde ich auch sinnvoll.

    Bei Punkt 1 bin ich kritisch. Ein Dialog „auf Augenhöhe“ führt ja gerade zu so komischen Ansichten wie, dass der Klimawandel umstritten ist. Oder dass Evolution und Kreationismus zwei gleichberechtigte Theorien sind.
    Oder hast du damit etwas Anderes gemeint?

    Auch Punkt 4 und 5 finde ich schwierig. Sobald man anfängt ein Thema zu emotionalisieren (siehe Klimawandel) begibt man sich eben wieder auf das gleiche Niveau wie das Gegenüber. Damit gibt man eben gerade den Wahrheitsanspruch auf (wie du es ja auch in Punkt 1 „forderst“). Sobald ein Thema erstmal emotionalisiert ist, zählen keine Fakten mehr (auch wenn du dir das wünschst), sondern nur noch welcher Partei/Person/usw man sich stärker zugehörig fühlt.

    Zudem läuft man Gefahr, dass die (emotionalisierte) Öffentlichkeitsarbeit Einfluss auf die wissenschaftliche Arbeit hat und diese somit nicht mehr (bzw. noch weniger) neutral ist.

    Insgesamt denke ich, dass man Wissenschaft und Wissenschaftskommunikation voneinander trennen muss, auch personell. Die besten Wissenschaftsvermittler sind Nicht-Wissenschaftler (mit wissenschaftlicher Ausbildung) und das aus gutem Grund.

    Dann gibt es nämlich die Institution, die (langweilige) wissenschaftliche Fakten produzieren und kommunizieren kann und die Institution, die diese mit (möglichst wenig) Interpretation zu spannenden/bewegenden Geschichten verarbeitet. Dadurch gibt man der zweiten Institution die Möglichkeit, fehlbar zu sein, ohne dass dadurch das gesamte Vertrauen in die Wissenschaft erschüttert wird.

    • @cero Danke für die konstruktive Kritik. Wobei ich naturgemäß Ihre Meinung nicht ganz teile. Vor allem finde ich wirklich, dass es wichtig ist, dass Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler selbst auch in der Kommunikation beteiligt sind. Das sind sie ohnehin immer – als Autoren von Publikationen, als Vortragende bei Ringvorlesungen oder auch als Experten für Medien und Öffentlichkeitsarbeiter, die über Forschungsthemen berichten.
      Ich wünsche mir darüber hinaus, dass mehr von ihnen sich noch weiter aktiv an der Kommunikation beteiligen – in Bürgerdialogen, in Citizen Science Projekten u.v.m.

      • Danke für die Antwort, allerdings hätte ich es schöner gefunden, wenn darin irgendwie auf meine Kritikpunkte eingegangen worden wäre.

  3. Wissenschaft und weite Teile von Gesellschaft und Politik leben parallel nebeneinander. Zudem erleben die meisten Bürger die Wissenschaft über die Technologie. Das war schon immer so, hat sich aber in letzter Zeit eher verstärkt. Neu dazugekommen ist die Haltung nicht weniger die Wissenschaft ebenfalls als Partei zu betrachten, dem von ihr erarbeiteten Wissen nur noch selektiv zu vertrauen und „feindlichen“ Wissenschaftlern üble Motive zu unterstellen. Dafür gibt es viele Beispiele: Klimawandelleugner und klimawandelleugnende politische Parteien diffamieren Klimawissenschaftler als Menschen, die nicht die Wahrheit suchen, sondern den karrierefördernden Konsens. Genfood-Aktivisten, aber auch ganz normale besorgte Bürger sehen in Genforschern Vasallen der grossen Agrokonzerne. Es sind fast immer gesellschaftlich relevante Wissenschaften, die angefeindet werden. Ein unschöner Widerspruch für die betroffenen Wissenschaftler, die vielleicht gerade darum an gesellschafts- und politikrelevanten Themen arbeiten, weil sie hoffen, mit ihrem Wissen die Welt verbessern zu können. Am schönsten haben es da noch Mathematiker, Mediaevisten und Insektenforscher. Kaum jemand feindet sie an, einige aber betrachten sie als irrelevant. Doch einen echten Forscher betrübt das nicht – mindestens so lange nicht wie er Forschungsgelder erhält.

  4. Der ignorant-arrogante und spalterisch-egozentrierte Zeitgeist ist schuld, daran das es DIE einzig vernunftorientierte WISSENSCHAFT nicht gibt, sondern multischizophrene Wissenschaften in Profitdenken, Machthunger und systembedingtem mikrokosmologischen Eigennutz, also Wissenschaft der kreislaufenden Dummheit.

  5. cero,
    ……..Eisenverarbeitung,
    natürlich ist es klar, dass jede Weiterentwicklung auch ihre Schattenseiten hat.
    Nur, im 20. Jahrhundert haben sich die Schattenseiten so verdichtet, dass unsere Welt an einem Abgrund steht.
    Und wenn man jetzt anfängt aufzurechen, was wichtiger ist, wirksame Mittel gegen Krankheiten oder die Möglichkeit , diese Welt zu zerstören, dann kann man ins Grübeln kommen.
    Beim March for Science bin ich auch ins Grübeln gekommen.

  6. Holzherr,
    das ist eine neutrale Beschreibung dessen, was ist.
    Eine bessere Integration von Forschung, Lehre und Religion in das Bewusstsein der Öffentlichkeit tut Not.
    Frau Merkel hat wenigstens die Moral wieder politfähig gemacht.

  7. In der Rede sind wichtige Punkte angesprochen, die Wissenschaftskommunikation auf der einen Seite und Aufgeschlossenheit gegenüber dier Wissenschaft auf der anderen Seite erschweren.

    Ähnlich wie Herr Holzherr würde ich ebenfalls ergänzen wollen, dass es zudem heute zur Alltagserfahrung geworden ist, dass Wissenschaft auch (!) ein interessengeleitetes Unternehmen ist, man muss sich nur die Selektionswirkungen der Drittmittelförderung, die Besetzungspolitik bei Professuren oder die Wissenschaftsmanipulationen der Tabakindustrie vor Augen halten, an Beispielen ist ja keine Not. Die Verteidigung von „Wissenschaft“ als Selbstaufklärung der Gesellschaft hat viele Facetten, Trump & Co. sind gewiss nicht die einzigen Bedrohungen.

  8. Joseph Kuhn,
    ……Naturwissenschaften,
    die sind die weitreichendste Errungenschaft menschlicher Kultur. Die Methode , widerspruchsfrei zu denken verdient Anerkennung. Eine Kultur, die diese Methode verinnerlicht hat, ist anderen Kulturen überlegen.
    Aber nur solange, wie sie im Einklang mit den Bedürfnissen der Bevölkerung steht. Ich erinnere mich an den Iran in den 60 Jahren. Da war der Iran mit Reza Pahlevi ein weltoffener und fast säkularisierter Staat.
    Was ist geschehen. Die Übernahme westlicher Lebensart ist in der Bevölkerung auf Ablehnung gestoßen.
    In vollkommener Verkennung der Situation hat der Schah auf „Amerikanisierung“ gesetzt und damit
    die Islamanhänger gestärkt. Die Folge war eine Revolution, bei der die Islamanhänger gesiegt haben.
    Fazit: Wissenschaft ist kein Selbstläufer, sie braucht die Unterstützung durch den Staat und die Bereitschaft der Bevölkerung. Wenn sie nicht den Konsens mit den Religionen anstrebt, läuft sie Gefahr, ausgegrenzt zu werden.
    Die USA produzieren geradezu den Gegensatz von Wissenschaft zur Religion, indem sie Religionsunterricht an den Schulen nicht zulassen. Die Folge ist, dass in einigen Bundesstaaten mit überwiegend religiöser Bevölkerung die Kreationisten versuchen den Staat zu unterwandern.

    • Zitat:“Ich erinnere mich an den Iran in den 60 Jahren. Da war der Iran mit Reza Pahlevi ein weltoffener und fast säkularisierter Staat.
      Was ist geschehen. Die Übernahme westlicher Lebensart ist in der Bevölkerung auf Ablehnung gestoßen.“

      Ein weiterer Grund war, daß dieser Mann die Menschenrechte in seinem Land nicht besonders hoch hielt. Dies führte dann zu der Revolution, in der am Ende die Islamisten siegten.

  9. „March for Science“ – schon der Titel dieser Veranstaltung ist Mist, wo keine Glaubwürdigkeit ist, wo leichtfertige Verantwortungslosigkeit durch Kreuzchen auf dem Blankoscheck zur absolut verachtenswerten Gewohnheit verkommen ist – denn: „Ich will so bleiben wie ich bin“!!!

    Marsch für die Menschheit, wäre ein guter Titel für Kommunikation gegen die wettbewerbsbedingte Überproduktion von Kommunikationsmüll, für Fusion gegen die systemrationale Konfusion, usw.!

  10. @Bote17

    Ließe sich schon, es fehlt der Mut, es fehlt der Glaube.

    Unvergängliche Energie, oder unsterblicher Geist, Mensch ist offenbar die dämlichste Gestaltung der Evolution / Schöpfung / des Zentralbewusstseins.

  11. hto,
    ……..der Mensch ist unvollkommen,
    bist du in deinem Urteil nicht zu anmaßend? Viele Menschen können nicht über ihren Tellerrrand blicken.
    Kann man sie dafür verurteilen?
    Es ist doch eher erstaunlich, dass wir kleinen zerbrechlichen Wesen solche Glanzleistungen in der Kultur vollbracht haben. Dass wir uns nicht alle schon selbst umgebracht haben?
    Die Sehnsucht nach Liebe und Wahrheit steckt in jedem Menschen. Und es besteht Hoffnung, dass sich die Menschheit im Positiven weiter entwickelt.

  12. Werte Kommentatoren, meinem Eindruck nach verselbständigen sich manche Beiträge gerade und nehmen nicht mehr Bezug zum eigentlichen Beitrag. Vielleicht wollen Sie/wollt Ihr Euren Austausch andernorts fortsetzen?
    Ansonsten heiße ich konkrete Kommentare direkt zum Beitrag natürlich weiterhin willkommen!

  13. Im Blogbeitrag steht: „Wissenschaft ist wertvoll“. Was bedeutet der Satz eigentlich konkret? Dass Wissenschaft Geld wert ist? Und deswegen Gegenstand ganz unterschiedlicher wirtschaftlicher Interessen, die Wissenschaft auch beschädigen können? Dass Wissenschaft für das Überleben der Menschen wertvoll ist? Und deswegen manchen Leuten nichts wert ist? Dass Wissenschaft kulturell wertvoll ist, also nicht unbedingt in Geld aufzuwiegen? Und ist wertfreie Wissenschaft besonders wertvoll?

    • Die (skeptizistische) Wissenschaftlichkeit ist ein Wert an sich, sie ist an die Ideen der Aufklärung gebunden und mit zivilisatorische Grundlage.
      Sie ist mit ein Grund, warum aufklärerische Gesellschaften gut funktionieren, zumindest: im Vergleich.

      Sogar den schnöden Mammon meinend.

      Ob die Wissenschaft in persona ‚mit Emotion ergänzen‘ sollte, ist nicht ganz klar.
      Einige fürchten schon den politisch aktivistischen Wissenschaftler, ist er aber „nur“ aktivistisch, im Rahmen seines Fachgebiets und seiner Möglichkeiten, die Außenkommunikation meinend, kommt dies oft schon ganz gut an.

      MFG
      Dr. Webbaer

    • Bonuskommentar hierzu :

      Und ist wertfreie Wissenschaft besonders wertvoll?

      Die Wissenschaft ist, wie oben beschrieben, ‚wertvoll‘; wenn sie ‚wertfrei‘ leistet, also unpolitisch bleibt, ist dies gut, denn das Wesen der Wissenschaft ist es amoralisch (vs. unmoralisch) zu sein.

      Edward Teller bspw. hat sinngemäß wie folgt argumentiert: Er hat seinen Job gemacht, das von seinem Auftraggeber, der Gesellschaft, Angeforderte erledigt. Er respektiert es, wenn andere Physiker diesen Job nicht machen wollten. Er findet es nicht gut, wenn Wissenschaftler, die bei diesem Job mitgemacht haben, diese Teilnahme zum Anlass nehmen „draußen herum zu rennen“, politisch werden und agitieren.

      Teller war als extremes Beispiel für die Amoralität der Wissenschaft genannt.


      Keine Ahnung, Herr Dr. Joseph Kuhn, was Sie so genau treiben, womöglich gehört es zur Stellenausschreibung dort politisch zu sein und Tendenz zu entwickeln.
      Ähnlich gilt womöglich für die PIK-Leute, die ja KlimaFOLGENforschung betreiben.
      Gerne dann aber ein Schildchen umhängen mit der Beschriftung „Icke politisch!“

      MFG
      Dr. Webbaer

  14. @Bote17

    „Viele Menschen können nicht über ihren Tellerrand blicken.“

    Gerade die Menschen aus der Wissenschaft sollten dazu fähig sein, auch wenn sie nicht sollen, besonders in dieser Zeit – Bildung sollte immer nur für die Gemeinschaft / das Gemeinwohl ausgerichtet sein, besonders wo die Wissenschaft offenbar als Teil unserer Kultur betrachtet wird!?

  15. Joseph Kuhn,
    ……Wissenschaft ist wertvoll,
    wertvoll wird etwas, wenn es nicht selbstverständlich ist und wenn es viel Arbeit und Zeit bedarf , diesen Zustand zu erreichen. Ja, Wissenschaft ist ein Zustand, eine geistige Einstellung zum Leben und zu der uns umgebenden Welt.
    Diesen Zustand sehen viele gefährdet, in seiner Unabhängigkeit, in seinen matereriellen Vorausetzungen und in seiner Akzeptanz durch die Bevölkerung.

    hto,
    ……mit dem Tellerand meine ich Egoismus und einfach formuliert , die Unfähigkeit die Zusammenhänge zu erkennen. Die meisten Grundlagenforscher arbeiten für eine Institution z.B. die Max Planck Gesellschaft, die steht nicht im Verdacht egoistische Ziele zu verfolgen.

    • ……Wissenschaft ist wertvoll,
      wertvoll wird etwas, wenn es nicht selbstverständlich ist und wenn es viel Arbeit und Zeit bedarf , diesen Zustand zu erreichen.

      Der Wert meint lateinisch ‚valere‘, vgl. auch bspw. mit ‚Value‘ und ‚valid‘, letztlich ist indogermanisch die Stärke gemeint :
      -> https://en.wiktionary.org/wiki/valid

      Womöglich steckt hier auch der ‚Wal‘ mit drinnen; ansonsten, wie dieser Zustand erreicht werden kann, ob ‚es viel Arbeit und Zeit bedarf‘, steckt nicht im Begriff.

      I.p. ‚Wert‘, germanisch, kann hier noch ein wenig „herumgeknödelt“ werden, i.p. ‚werden‘, ‚Würde‘ und das lateinische ‚vertere‘ mag hier irgendwie hinein spielen :
      -> http://www.heinrich-tischner.de/22-sp/2wo/wort/idg/deutsch/w/wert.htm

  16. Kommentatorfreund Dr. webbaer,
    ……..wertvoll,
    eine Sache ethymologisch zu betrachten ist eine sinnvolle Methode, besonders dann , wenn sie zu neuen Einsichten führt. Ob Wissenschaft ethisch betrachtet, wertvoll ist, da kann man nochgeteilter Meinung sein.
    Ich habe manchmal eine lose Zunge, ich weiß.
    In indogermanischen Zeiten war Stärke überlebenswichtig und damit wertvoll.

    • @ Kommentatorenfreund ‚Bote17‘ :

      Ob Wissenschaft ethisch betrachtet, wertvoll ist, da kann man nochgeteilter Meinung sein.

      Die Naturwissenschaft ist an sich und idealerweise a-ethisch, sie selbst hat kein politisches Mandat und ist auf Finanzierung angewiesen.
      Bei Edward Teller, siehe weiter oben, liegt ein extremes Beispiel vor. Die Idee war natürlich den anderen zuvor zu kommen. Und auch Teller ist ein wenig politisch geworden…

      Die moderne (skeptizistische) Naturwissenschaftlichkeit liegt irgendwo zwischen wertvoll und an sich großartig, vielleicht kann sich darauf geeinigt werden.
      Bei den Humanities weiß Dr. W nicht so.

      MFG
      Dr. Webbaer

  17. Der march for science war anscheinend an den meisten Orten eher ein Marsch für die instrumentalisierte, ideologisierte Wissenschaft wie sie in Deutschland von der Politik gestaltet wird, dazu zwei Artikel die recht interessante Aspekte aufzeigen:
    http://www.feuerwaechter.org/2017/04/march-for-science-in-berlin-verlogenheit-ist-trumpf/
    https://sciencefiles.org/2017/02/26/marsch-fuer-die-wissenschaft-oder-abgesang-fuer-die-wissenschaft/

    Zum vierten Punkt „Sachlichkeit genügt nicht“: Emotionen haben, sofern sie nicht Gegenstand der Forschung sind, keinen Platz in der seriösen Wissenschaft. Es ist schlimm das in den letzten Jahren Anstrengungen unternommen worden sind die sachliche Argumentation mit Emotionen zu verbinden. Zwar wäre es wünschenswert wenn es für komplexe Artikel, Studien und Bücher verständlichere Versionen für die Öffentlichkeit gäbe, aber offensichtlich interessiert sich ein großer Teil der Bevölkerung nur bedingt für die Wissenschaft welche das komfortable Leben ermöglicht.

    • @Magnus:
      Die Kritik aus dem ersten Link kann ich ja noch halbwegs nachvollziehen (Auch wenn ich den Eindruck hatte, dass gerade in Deutschland die Organisatoren sehr darauf geachtet haben möglichst wenig Ideologie einfließen zu lassen – in der USA ist das noch mal etwas anderes).

      Der zweite Link allerdings… echt jetzt? Klimawandel ist nicht menschengemacht etc. und weil das beim Science March behauptet wird ist dieser unwissenschaftlich? (Rassismus ok, das ist tatsächlich wieder ein eher unwissenschaftliches Thema)

      • Es ist unwissenschaftlich mögliche Modelle als Tatsache zu präsentieren und Kritiker die dies ansprechen als Feind der freien Wissenschaft und/oder des Planeten darzustellen. Der Klimawandel ist eine Tatsache, wie erheblich der Anteil der Menschheit daran ist lässt sich im Moment meines Wissens nach nicht eindeutig feststellen. Eine weitere Tatsache ist das die Menschen den Klimawandel verstärken, aber auch ohne die Industrie würde er voranschreiten, aber sehr wahrscheinlich nicht in dem Maß wie dies der Fall ist.
        Die Artikel verallgemeinern, wie leider die meisten Artikel. Natürlich war der Marsch nicht unwissenschaftlich weil eine nicht näher zu bestimmende Anzahl der Teilnehmer die Prinzipien der Wissenschaft selbst nicht einhält.

        • Es gilt: „Außergewöhnliche Behauptungen erfordern außergewöhnlich starker Belege“ doch diese Belege liefern sie nicht für ihre Behauptung (Zitat)Eine weitere Tatsache ist das die Menschen den Klimawandel verstärken, aber auch ohne die Industrie würde er voranschreiten, aber sehr wahrscheinlich nicht in dem Maß wie dies der Fall ist.
          Warum würde der Klimawandel ohne Industrie voranschreiten? Und wohin würde uns der Klimawandel ohne Industrie führen – in ein wärmeres oder kälteres Klima?
          Ihre ganze Argumentationsweise und Behauptungshuberei (in Anlehung an Faktenhuberei) zeugt von wenig Verständnis der wissenschaftlichen Denk- und Argumenationsweise.

          • Die Argumentation ist unwissenschaftlich da die Belege für die Thesen fehlen, wie die meisten Kommentatoren nenne ich keine Quellen, was nicht korrekt ist. Mein Ziel war es nicht eine wissenschaftlich fundierte Zusammenfassung über den Klimawandel zu schreiben.

          • Martin Holzherr
            Für jemanden der Magnus vorwirft eine geringe Ahnung der wissenschaftlichen Denk- und Argumentationsweise zu haben entsprechen viele ihrer zahlreichen Kommentare bei anderen Artikeln ebenfalls nicht der wissenschaftlichen Argumentationsweise seine Thesen durch Belege zu festigen, Martin Holzherr. Ich stelle die Behauptung auf das ihre (wissenschaftliche) Arbeit nicht so viele unterschiedliche Gebiete umfasst und daher müssten auch sie ihre Thesen belegen, aber dies macht fast kein Kommentator. Magnus Aussagen über den Klimawandel sind nicht abwegig, die Industrie beeinflusst durch die Verbrennung fossiler Stoffe das Klima, das dürfte fast jedem bekannt sein der sich mit dem Thema beschäftigt hat.

          • @Niklas: Zu schreiben: Eine weitere Tatsache ist das die Menschen den Klimawandel verstärken, aber auch ohne die Industrie würde er voranschreiten, aber sehr wahrscheinlich nicht in dem Maß wie dies der Fall ist. behauptet: Eine weitere Tatsache ist … dass der Kilmawandel auch ohne die Industrie er voranschreiten würde
            Für mich ist das keine Tatsache und ich kenne keine Arbeiten, die das als Tatsache herausstellen. Wohl aber habe ich ein Buch über den durch den Menschen verursachten Klimawandel (der Name ist mir entfallen) gelesen, das behauptet ohne den menschlichen Eingriff würden wir bald schon in der nächsten Eiszeit landen.
            Generell gilt: Mit Worten wie Tatsache sollte man vorsichtig sein. In der Wikipedia liest man dazu: Eine Tatsache (lateinisch factum, res facti; griechisch πράγματα) ist je nach Auffassung ein wirklicher, nachweisbarer, bestehender, wahrer oder anerkannter Sachverhalt. und im Wikipedia-Eintrag „Tatsache (Begriffserklärung)“ liest man: Tatsache, Situation, in der sich Dinge nachweislich befinden
            Wer Tatsachen behauptet, die keine Tatsachen sind, der will seine Zuhörer übertölpeln.

          • Der Begriff „Tatsache“ ist schlecht gewählt, das hätte ich besser als wahrscheinliche These formulieren sollen. Zu einem Artikel der sich mit dem march for science beschäftigt ist eine Diskussion zum Klimawandel eher schlecht, besser wäre es eine solche Diskussion zu einem der Artikel zu führen die sich hauptsächlich damit beschäftigen. Ich habe mit Freunden und Bekannten an der Universität gesprochen und sie gefragt was ihre Kenntnisse zum Thema Klimawandel sind, aber keiner von ihnen beschäftigt sich direkt mit dem Klimawandel. Ein Buch zum Thema Klimawandel das ich im Moment verfügbar habe ist: Mojib Latif (Professor für Meteorologie): Bringen wir das Klima aus dem Takt? – Hintergründe und Prognosen, Frankfurt am Main 2007. Da es etwas länger her ist das ich das Buch gelesen hatte bin ich nicht sicher ob alle Thesen die ich nenne darin erwähnt werden.
            Veränderungen des Klima sind Teil der Geschichte unseres Planeten, der Mensch beeinflusst das Klima durch den Ausstoß von Treibhausgasen. Ob die Menschheit das Klima so stark beeinflusst das eine Eiszeit zu einer Wärmeperiode wurde lässt sich nicht eindeutig feststellen, aber die Menschen verstärken die Erwärmung des Planeten. In den letzten hundert Jahren lag der Anstieg der Globaltemperatur bei circa 0,8 Grad Celsius. Da, wie bereits erwähnt, sich das Klima unseres Planeten verändert würde es sich auch ohne die Menschheit wandeln.

          • @Magnus: Sie schreiben in irreführender Weise:In den letzten hundert Jahren lag der Anstieg der Globaltemperatur bei circa 0,8 Grad Celsius. Da, wie bereits erwähnt, sich das Klima unseres Planeten verändert würde es sich auch ohne die Menschheit wandeln. Besser wäre dagegen: Wir befinden uns in der Warmphase einer spätestens in 50’000 Jahren in die nächste Kaltzeit übergehenden Eiszeit – vorausgesetzt die Wärmebilanz der Erde bleibt so wie sie vorindustriell war. Die Treibhausgasemissionen des Menschens lassen allerdings die nächste Kaltzeit ausfallen und die seit Beginn der Industrialisierung beobachtete Erhöhung der Erdoberflächentemperatur (0.8 Grad Celsius in den letzten 100 Jahren) wird sich so lange fortsetzen wie die Treibhausgaskonzentrationen in der Atmosphäre zunehmen.

            Obwohl ihre Aussage, dass sich das Klima so oder so ändert, nicht falsch ist, ist sie irreführend, denn das Klima ändert sich nicht zufällig, sondern entsprechend der Wärmebilanz der Erde. Diese Wärmebilanz ändert sich mit der Zusammensetzung der Atmosphäre (den Treibhausgasen beispielsweise), der Bewölkung und Reflektivität der Erdoberfläche und der Sonneneinstrahlung.

        • @Magnus/Niklas:
          Hier ist eine tolle Übersicht über alle möglichen Fragen zum Klimawandel, jeweils mit grundlegender und vertiefender Erklärung:
          https://www.skepticalscience.com/argument.php

          Das erste Argument beschäftigt sich mit der Frage, ob der Klimawandel menschengemacht ist.

          Es ist ein Irrglaube, dass es keine Belege dafür gibt, dass der Klimawandel menschengemacht ist auch wenn das gerne auf „skeptischen“ Seiten behauptet wird.
          Mich persönlich hat tatsächlich (abseits von den wissenschaftlichen Argumenten) diese schlichte Grafik überzeugt, die den Einfluss des Menschen auf sehr einfachem Weg sehr deutlich macht: https://xkcd.com/1732/

    • Zu den beiden Links kann ich nur sagen, daß diese Blogs selbst ideologisch sind. Der Artikel im ersten Link ist wohl schon durch die Wortwahl (Humbug-Universität) schon als recht unsachlich zu bezeichnen. Der zweite Link heisst zwar sciencefiles und suggeriert Wissenschaftlichkeit, aber ist eine neoliberale Seite. Also beides doch selbst sehr ideologisch.

  18. Magnus,
    …….Wissenschaft ohne Spaß?
    Kommen Sie von Ihrem hohen Stuhl herunter und lesen Sie mal wissenschaftliche themen in comic-Form. Die gibt es in den angelsächsischen Ländern. Das macht nicht nur Spaß, man lernt auch noch was dabei.

  19. Dr. Webbaer, Magnus
    ……ist Wissenschaft ethisch,
    Natürlich ist das sprachlich nicht korrekt, aber Sie haben den Sachverhalt verstanden.
    die Medien stehen jeden Tag vor dem gleichen Problem. Wie kann man in Kürze ein Problem benennen ohne Kategorienfehler zu begehen.
    Die Wissenschaftler sind der Ansprechpartner, wenn es um Ethik geht. Bei der Veröffentlichung von Ergebnissen oder auch Statistiken sind natürlich auch nur die Menschen gemeint.
    Gerade bei Statistiken liegt die Sachlichkeit im Argen. Ist es noch seriös, wenn man nur noch als Statistiker versteht, was da gesagt wird?
    „Ich traue nur einer Statistik, die ich selbst gefälscht habe“, (Joseph Goebbels)

  20. Pingback: Augenspiegel 17-17: Wissenschaft ist keine Insel › Aktuelle-schlagzeilen.com

Schreibe einen Kommentar




Bitte ausrechnen und die Zahl (Ziffern) eingeben