Technomanie im Klimaschutz

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Umwelt sind Du und ich
Öko-Logisch?

Limette (Foto: S. Hainz/Pixelio)

Die Zeichen verdichten sich, dass der Klimawandel gegen Ende dieses Jahrhunderts nicht mehr beherrschbar sein wird. Der britische Guardian hat deshalb Wissenschaftler und Ingenieure aufgerufen, Lösungen zu erfinden, die die Auswirkungen des Klimawandels neutralisieren sollen. Die Gefahr ist groß, dabei zu vergessen, dass wir heute die Möglichkeit hätten, den Klimawandel so abzuschwächen, dass keine Sciencefiction nötig werden würde…

20 Ideen präsentierten Forscher Anfang Juli in Manchester einer Expertenjury, die zehn besten wurden ausgewählt. Eine Auswahl:

  • Man könnte die Wolken weißer machen, indem ferngesteuerte Segelschiffe Sprühnebel aus Meerwasser in die Luft bliesen. Hellere Wolken reflektieren mehr Sonnenlicht, kühlen also die Atmosphäre.
  • Man könnte enorme Mengen Limettensaft in die Meere kippen. Diese könnten dann mehr Kohlendioxid binden.
  • Farmer könnten ihr Vieh im Stil der wandernden Serengeti-Herden herumtreiben. Die Böden behielten ihre grüne Vegetation anstatt zu veröden.

Es gibt auch Ideen, die (theoretisch) nicht weit von einer möglichen Umsetzung entfernt sind:

  • Man könnte die Entwicklungsländer mit effizienten Kochherden versorgen. Bislang verbrennen diese Holz und andere Biomasse, was erheblich zum weltweiten CO2-Ausstoß beiträgt.
  • Haushalte könnten ihren Energiebedarf über keramische Brennstoffzellen decken. Unzählige Kohlekraftwerke könnten so eingespart werden, allein schon weil Leitungsverluste entfielen.
  • Ganz verrückt erscheint die Idee einer Psychotherapeutin aus Cambridge: Man könnte gezielte Gespräche mit den Menschen über ihren Lebenstil führen und aufzeigen, wie dort klimafreundliche Veränderungen möglich wären. In ihren Testläufen zeigten alle Teilnehmer signifikante CO2-Einsparungen.

Es ist sicher nicht verkehrt, langfristig einen Plan B zu entwickeln, für den Fall, dass sich das Klima um mehr als zwei Grad erwärmt. Schließlich sind Politiker, Unternehmen und Bürger seit Jahrzehnten zu träge, um den vermeidbaren Klimawandel aufzuhalten (stellvertretend für die jungen Generationen an dieser Stelle dafür herzlichen Dank). Dennoch sollten wir in den nächsten Jahren und Jahrzehnten erst einmal Geld und Mühen darauf konzentrieren, den Klimawandel so weit wie möglich abzuschwächen. Und da eignen sich unspektakuläre Ideen wie die letztgenannten drei weit besser als jede Sciencefiction.

Foto: S. Hainz/Pixelio

Veröffentlicht von

www.buero32.de

Björn Lohmann ist freier Wissenschaftsjournalist und Trainer für Onlineredakteure. Sein Anliegen ist es, die wissenschaftlichen und technischen Entwicklungen zu hinterfragen, die unser aller Leben maßgeblich beeinflussen - denn nicht immer sind die Prioritäten von Forschern, Unternehmern und Politikern die besten im Interesse der Gesellschaft. In seiner Freizeit rettet Björn Lohmann die Welt, weil er findet, dass es sich mit ihr einfach netter lebt.

22 Kommentare

  1. Ich schätze mal, dass. falls das Problem in einigen Jahrzehnten akut wird, es auch technische Lösungen geben wird, es zu beherrschen. Technomanie hat doch einen negativen Beigeschmack, denn technisch Lösungen sind eine Stärke der Menschheit und keine Schwäche. Die Probleme der Welt resultieren eher aus sozialem Fehlverhalten als aus technischem.

  2. @adenosine: Technik

    Sicherlich ist Technik eine Stärke der Menschheit, als Fortsetzung der primitiven Werkzeuge ist sie sogar Teil unserer Definition, denke ich. Aber der Mensch neigt sowohl dazu, Technik zu verwenden, ohne sie und ihre Nebenwirkungen komplett verstanden zu haben, als auch dazu, Fortschritt per se und als Selbstzweck als positiv zu bewerten. (Enzensbergers “Weiterung” beschreibt den letzten Punkt sehr hübsch.)

    Erneuerbare Energien, Elektroautos und Energiesparlampen sind ja auch Technik. Es liegt am Menschen, die Technik zu bewerten – und zwar in der gesamten Breite ihrer Konsequenzen, und lieber nicht durch Technophile oder gar Technomanen. Die Ernährungssituation in Afrika wurde beispielsweise bislang erfolgreicher durch Lowtech als durch Hightech verbessert. Und auch dem Klimawandel könnte man mit weniger gesellschaftlichem Fehlverhalten und “kleinen” Technologien erfolgreich begegnen, ohne dass gigantischer Technologieeinsatz mit kaum absehbaren Folgen notwendig werden müsste. Aber viele Menschen vertrauen lieber auf Forschung und Technik, als ihren Lebenswandel zu überdenken.

  3. Änderung des Lebensstils

    “Ganz verrückt erscheint die Idee einer Psychotherapeutin aus Cambridge: Man könnte gezielte Gespräche mit den Menschen über ihren Lebenstil führen und aufzeigen, wie dort klimafreundliche Veränderungen möglich wären. In ihren Testläufen zeigten alle Teilnehmer signifikante CO2-Einsparungen.”

    Also so verrückt ist die Idee ja nicht! Ich denke sehr wohl, dass man durch Veränderungen des Lebensstils etwas zur CO2-Einsparung tun kann. Nur ein Beispiel: Vor einiger Zeit las ich in einer Zeitschrift, dass Deutschland das Land ist, welches weltweit die meisten Altkleider “produziert”. Anscheinend kaufen hier sehr viele Leute Klamotten, die nach kurzer Zeit wieder entsorgt werden. Das rote Kreuz und andere Organisationen verkaufen diese Altkleider dann nach Afrika und machen dort die einheimischen Märkte kaputt. Außerdem kann man sich ja vorstellen wie viel an Rohstoffen und Energie zur Herstellung der Kleidung benötigt wird und über wie viele Kilometer die fertige Ware anschließend noch transportiert werden muss. Kauft man also statt extrem modischer Kleidung lieber praktische, haltbare und zeitlose Kleidung, so kann man schon eine Menge für die Umwelt tun.

  4. Hilfe !

    Hilfe, ich habe ein Problem.

    Ich glaube, man sollte den Hungernden Nahrung schenken, und man sollte den Frierenden Kleidung schenken.

    Es könnte aber sein, dass man damit die einheimischen Märkte kaputt macht.

    Soll man aber Millionen Menschen verhungern oder erfrieren lassen, nur um die Märkte zu retten?

    Ich sage nein.

    Warum ?

    Die Märkte sind keine Lebewesen, die hungern oder frieren können.

    Ausserdem haben diese Märkte gerade durch das Vorhandensein von Hungernden und Frierenden bewiesen, dass sie ohnehin nicht zum Wohle der Menschen funktioieren.

  5. @Karl Bednarik

    Ich glaube hier wurde etwas missverstanden. Es geht hier nicht darum Almosen zu verteilen, sondern den Menschen in Afrika ein selbstbestimmtes Leben zu ermöglichen. Wenn wir unsere abgelegten Klamotten nach Afrika entsorgen, können zwar ein paar gewitzte Händler davon leben, die einheimischen Schneiderbetriebe etc. gehen kaputt.
    “Die Bedürftigen gehen dabei leer aus – es sei denn, sie zahlen in bar.”
    http://www.wakafrika.de/?p=264

  6. Afrika muss selbstständig werden

    @ Karl Bednarik

    Das, was Sie dort beschreiben, wurde tatsächlich getan, indem man Hähnchenteile, die hierzulande nicht erwünscht waren, einfach nach Afrika vertickte. Jetzt gab es zwei Probleme: die Teile waren gefroren, auf den Märkten gab es aber keine Kühltruhen. Hygiene gleich 0. Zweitens: die einheimischen Viehzüchter haben nichts mehr verdient und gingen pleite. Mit anderen Worten: das, was auf den ersten Blick gut und sinnvoll erschien, erweist sich im Nachhinein als Katastrophe auf ganzer Linie.

  7. Hallo Mona,

    wenn es ohnehin einheimische Schneiderbetriebe oder Bauern gibt, warum frieren oder hungern dann dort überhaupt noch Menschen?

    Weil sie sich die einheimisch produzierte Kleidung und Nahrung nicht leisten können.

    Das liegt daran, dass man mit mittelalterlichen Methoden nicht so effektiv produzieren kann, wie mit moderner Technik.

    Für den Aufbau moderner Produktionssysteme für Kleidung und Nahrung benötigt man mindestens ein Jahr.

    Zum Erfrieren und Verhungern benötigt man höchstens ein Monat.

    Da fällt dann die Wahl nicht schwer, was man zuerst machen sollte.

    Selbstverständlich müssen die Hilfsorganisationen diese gewitzten Händler umgehen, und direkt und kostenlos die Armen beschenken.

  8. @ Bednarik

    Ich denke, das größte Problem in Afrika sind die vielen Kriege. Viele haben gar keine Möglichkeit sich eine Existenz aufzubauen. Es wird immer wieder alles zerstört und die Menschen werden vertrieben. Da ist auch mit Geld spenden nicht viel geholfen.

  9. Hallo Sören Schewe,

    das nächste mal könnte man die Hähnchenteile in Konservendosen verpacken, denn dann halten sie jahrelang auch bei Hitze.

    Wenn die einheimischen Viehzüchter früher etwas gegen den Hunger in ihrem Land getan hätten, dann würden wir jetzt auch keine Hähnchenkonserven an die Hungernden verschenken müssen.

    Natürlich kann man diese Hähnchenkonserven nicht auf den Märkten verkaufen lassen, sondern man muss sie direkt an die Armen verschenken.

  10. Totschießen macht nicht satt

    @ Karl:

    Ich denke, Martin hat da nicht ganz unrecht. Die ganzen Hilfslieferungen sind alles nur Momentaufnahmen, Zukunft hat das alles nicht. Erstmal muss dann den Stämmen und Staatsoberhäuptern klarmachen, dass gegenseitiges Totschießen keinen wirtschaftlichen Aufschwung bringt. Desweiteren muss endlich eine ordentliche Infrastruktur her und erst dann kann man über eine dauerhafte Besserung der Lage nachdenken. Natürlich ist das schlimm, wenn Menschen verhungern oder gar erfrieren und es ist auch verständlich, dass man ihnen helfen sollte, aber wirklich wirkungsvolle und langfristige Verbesserungen, die nicht direkt wieder neutralisiert werden, kommen so nicht zustande.

  11. Klimawandel in Afrika

    Die Ursachen für die Armut in Afrika sind sicher vielfältiger Natur. Neuerdings sorgen auch noch Umweltveränderungen, bedingt durch den Klimawandel, für weitere Katastrophen. Obwohl Afrika nur 3,5 Prozent des weltweiten Aufkommens an Treibhausgasen verursacht, ist es von den Auswirkungen ungleich stärker betroffen.
    Siehe auch:
    http://www.germanwatch.org/klak/p-af-d.pdf

  12. Beispiel

    Am Beispiel von Somalia, Operation Restore Hope, UNOSOM/UNITAF, konnte man erkennen, dass die somalischen Kriegsherren mit der Lage in ihrem Land völlig zufrieden sind.

    Die somalischen Kriegsherren haben allen Reichtum, und alle Macht, und die restliche Bevölkerung geht entweder an Hunger zugrunde, oder darf für die Kriegsherren Soldat spielen, und geht dabei ebenfalls zugrunde.

    Es geschieht auch in anderen Ländern, dass Angehörige von Hilfsorganisationen ermordet werden.

    Wenn eine Bürgerkriegspartei eine andere Bürgerkriegspartei verhungern lassen will, dann wird sie natürlich versuchen, alle Hilfslieferungen zu verhindern.

    Ich sagte ja am Anfang:

    “Hilfe, ich habe ein Problem.”

  13. Wahlen

    Demnächst sind Wahlen.
    Es zeigte sich in den letzten Jahren der Trend, dass vorwiegend ältere Menschen zur Wahl gehen. Dies berücksichtigen die Parteien bereits jetzt durch Wahlgeschenke (Renten-Höhe-Sicherung) und politische Ziele. Ältere Leute haben naturgemäß kein Interesse an längerfristigen Umweltproblemen.
    Die jüngeren Menschen gehen aber prozentual immer weniger zur Wahl und geben daher die Gestaltung der eigenen Zukunft aus der Hand > umweltmäßig wird sich nicht viel ändern.

  14. Nachhaltigkeit

    @KRichard
    Hier muss ich doch energisch widersprechen. Ich zitiere:
    “Ältere Leute haben naturgemäß kein Interesse an längerfristigen Umweltproblemen.”
    Mir ist völlig unklar, wie Sie zu dieser unsinnigen Aussage kommen. Die ältere Generation von heute sind die Eltern der heutigen Jugend, und Eltern tun normalerweise alles, um das Überleben Ihrer Nachkommen zu sichern. Dies ist nicht nur beim Menschen, sondern generell in der Natur so. Also haben gerade die Älteren ein großes Interesse, während die Jugend doch eher unbeschwerter in die Zukunft blickt. Und dies nicht einmal zu Unrecht, den für die meisten Probleme der Menschheit hat die Menschheit auch immer Lösungen gefunden, und zwar dann, wenn die Probleme als Problem akut wurden.
    Ich halte es für ungeheuer überheblich und kurzsichtig, heute die Lösung von möglicherweise in 50 Jahren auftretenden Problemen zu präsentieren.
    Für die Politik ist das natürlich ein schönes Thema: Die selben Politiker, die bei Reformen von Gesundheitswesen und Altersversorgung nur halbherzige und teilweise stümperhafte Lösungen zu Stande bringen, wollen Maßnahmen treffen, um die in 50 Jahren vielleicht eventuell auftretenden Probleme der Menschheit zu heute zu lösen oder zu verhindern. Dies hat im Gegensatz zu den ersten beiden Themen den großen Vorteil, dass niemand den Erfolg dieses Aktionismus je überprüfen kann.
    Und noch ein Satz zum Ursprungsartikel: Wir sollten keinerlei Geld investieren, um ein chaotisches, nichtlineares System wie das Klima aktiv beeinflussen zu wollen, wir sollten das Geld investieren, um auch mit möglichen Veränderungen des Systems Erde zurechtzukommen und uns darauf einzustellen. Dies hat zumindest in den letzten paar tausend Jahren funktioniert und war auch immer sehr effektiv.

  15. @Buntin: Widerspruch

    Sie schreiben auf der einen Seite, dass Ältere/Eltern ein Interesse daran hätten, die Zukunft ihrer Nachkommen zu sichern.

    Andererseits halten sie es für überheblich, jetzt schon Lösungen zu präsentieren – für Probleme, die erst in 50 Jahren auftreten.

    Soll das jetzt heissen, dass Eltern, die die ökologische Zukunft ihrer Kinder sichern wollen, überheblich und kurzsichtig sind? – oder habe ich den Sinn falsch verstanden.

  16. Hier und da

    @ KRichard

    Ich glaube, es verstanden zu haben. Zugegeben, Herr Buntin hat es ein wenig chaotisch dargestellt.
    Das Problem mit dem Klima ist, dass die Erfolge der heutigen geplanten Investitionen erst in 50 oder gar 100 Jahren ernsthaft überprüft werden können. Da leben die Politiker, die das eingefädelt haben aber nicht mehr, weshalb ihnen dann auch niemand etwas vorwerfen kann, wenn alles umsonst war. Bei näheren Entscheidungen ist das schon anders.
    Generell teile ich aber seinen Optimismus, dass die Menschheit bisher immer irgendwie eine Lösung gefunden hat. Recherchieren Sie mal, was es mit dem Pferdemist im New York der 1880er Jahre und den resultierenden Problemen auf sich hatte…

  17. @Sören Schewe: Vielen Dank, dass Sie meinen zugegebenermaßen etwas chaotisch formulierten Beitrag nochmal klar formuliert haben.
    Es geht um zwei prinzipielle Aussagen:
    1. Eltern werden immer alles tun, um das Überleben ihrer Kinder zu ermöglichen.
    2. Die Politiker, aber auch viele “Experten”, die heute Lösungen für vielleicht in 50 Jahren auftretende Probleme präsentieren, halte ich für kurzsichtig und überheblich.

    Ich möchte hier ausdrücklich klarstellen, dass ich den Eltern, die auf diese “Experten” hören und dann Dinge tun, von denen sie glauben, dass sie für die Zukunft ihrer Kinder unabdingbar sind, keinen Vorwurf mache.

    Mit “Experten” meine ich auch nicht unbedingt die Wissenschaftler, die wissenschaftlich an diesen Themen arbeiten, solange sie Realität und Modelle, Beobachtungen und Prognosen klar trennen und diese auch als solche darstellen.

    Zum Schluss noch eine Anmerkung zum Thema Optimismus und Pessimismus für die Zukunft: In unserer Zeit lassen sich schlechte Nachrichten besser verkaufen als gute. Und der durch die Politik verbreitete Pessimismus gipfelt schließlich im Verbreiten von Angst in der Bevölkerung. Ein Volk, was Angst hat, ist leichter regierbar, denn es hat die Sehnsucht nach Schutz, die dann durch den Aktionismus der Politiker befriedigt werden kann. Damit wird dann von wirklich wichtigen Problemen, aber auch vom Versagen der Politik in einigen Bereichen abgelenkt.

  18. @Jörg Buntin

    “Die Politiker, aber auch viele “Experten”, die heute Lösungen für vielleicht in 50 Jahren auftretende Probleme präsentieren, halte ich für kurzsichtig und überheblich.”
    Jetzt wäre noch interessant zu erfahren, wem und was sie damit meinen?

  19. Ironie

    Entschuldigung – ich weiß nicht, wie ein Ironie-Smiley geht, deswegen habe ich bei meinem letzten Beitrag keinen hinzugefügt.

    Mich amüsiert, wenn ein Experte/´Experte´ meint, zu wissen, was ein Experte/´Experte´ ist.
    Die ganze Expertendiskussion ist doch nur ein Vorwand, um scheinbar intellektuell zu argumentieren und dabei zu verbergen, dass man überhaupt keine Ahnung hat. Man wirft anderen Menschen vor, dass ihre Ideen falsch seien – aber selbst stellt man keine ´richtigen´ Ideen vor.

    Die Idee, dass sich die nachkommenden Generationen schon etwas einfallen lassen werden, ist doch arg primitiv. Schließlich bleibt ihnen nichts anderes übrig, wenn sie überleben wollen.

  20. Eigene Ideen

    Dann hier mal ein paar meiner Visionen, welche Technologgien in 50 oder 100 Jahren unser Leben und den Umgang mit Energie prägen könnten.
    Ein entscheidender Punkt und auch ein wichtiges Thema aktueller Forschungen ist die Speicherung von elektrischer Energie, wenn dieses Theme neue Technologien und Produkte bringt, dann werden viele Probleme gelöst werden. Hier mal ein paar meiner Visionen:
    – Erneuerbare Energien werden überhaupt erst einsetzbar, die durch Wind und Sonne erzeugte elektrische Energie wird gespeichert und beu Bedarf benutzt.
    – Die Erzeugung elektrischer Energie erfolgt zu einem großen Prozentsatz dezentral, normale Dächer beeinhalten standardmäßig Module zur Umwandlung von Solarenergie in elektrische Energie.
    – Elektroautos werden zum Standard, die Nachfrage nach fossilen Energieträgern sinkt drastisch. All diese Entwicklungen sind völlig unabhängig vom Klimawandel, werden höchstens durch die Politik beschleunigt oder gebremst, soweit eine Beschleunigung in der Grundlagenforschung durch die Politik überhaupt möglich ist.

    Zum Abschluß noch ein Link zu einem Interview mit unsere Bundeskanzlerin (einer “Expertin”, welches mich in der Mischung aus Panikmache und genauer Analyse der Situation schon beeindruckt hat:
    http://www.angela-merkel.de/page/26_125.htm

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