Update zur Ölpest am Golf von Mexiko – 10. Mai 2010

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 Image Credit: NASA

Die Ölpest bedroht weiterhin die Küste am Golf von Mexiko, nachdem am Wochenende der Versuch fehlgeschlagen war, ein Leck mit einer stählernen Glocke abzudichten. Dabei hatte sich in 1500 m Tiefe Methanhydrat an der Kuppel gebildet und so ein abpumpen des Öls verhindert. Außerdem verlieh es dem rund 100 t schweren Stahlgehäuse auch zu viel auftrieb. Man hat die Kuppel erst einmal in einigen hundert Metern vom Leck entfernt auf dem Meeresboden abgestellt. Ein weiterer Versuch soll jetzt mit einer kleineren Version der Kuppel folgen. Die Satellitenaufnahme des Moderate Resolution Imaging Spectroradiometer (MODIS) an Bord des Satelliten Aqua zeigt die Situation des Ölteppichs am Sonntagnachmittag. Der Hauptteppich befindet sich noch auf dem Golf von Mexiko, während dünnere Ausläufer bereits bis an die Küste reichen. Nach wie vor gelangen täglich rund 800 000 Liter Öl in den Golf von Mexiko.

In dem unteren Video sägt ein ROV eine beschädigte Leitung.

 

 

Deepwater Horizon Response – die offizielle Seite des Deepwater Horizon Unified Command

Denen kann man auch auf Twitter folgen

Der dazugehörige Youtube-Kanal

Office of Response and Restoration at the National Oceanic and Atmosphere Administration – Hier gibt es aktuelle Informationen zum Ölfilm  

US Fish and Wildlife Services – Informationen über die Auswirkungen des Öls auf die Natur an den Küsten

 

Gunnar Ries

Gunnar Ries studierte in Hamburg Mineralogie und promovierte dort am Geologisch-Paläontologischen Institut und Museum über das Verwitterungsverhalten ostafrikanischer Karbonatite. Er arbeitet bei der CRB Analyse Service GmbH in Hardegsen. Hier geäußerte Meinungen sind meine eigenen

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