Der Schlaganfall: Zeit ist Hirn

In dieser Podcast-Folge des sechsteiligen Hirnforschungsspezial “Mit Hirn und Herz”, das gemeinsam von der FAZ und der Gemeinnützigen Hertie-Stiftung für den Gesundheitspodcast der FAZ produziert wird, erklärt Prof. Matthias Endres wie man einen Schlaganfall erkennt, berichtet über seine aktuelle Forschung und gibt unter anderem Tipps, wie man sich auch schon als gesunder junger Mensch gegen die Gefahr eines Schlaganfalls schützen kann – denn auch junge Menschen können einen Schlaganfall erleiden. Prof. Endres ist Klinikdirektor und Ärztlicher Zentrumsleiter der Klinik für Neurologie und Experimentelle Neurologie an der Charité sowie Mitglieder des Hertie Network of Excellence in Clinical Neuroscience.

Podcast “Mit Hirn und Herz” – Folge 1: Schlaganfall

Das Wichtigste im Überblick:

Ein Schlaganfall ist ein plötzliches neurologisches Defizit, ausgelöst durch eine Gefäßerkrankung des Gehirns. Meistens liegt hierbei eine Durchblutungsstörung vor. Das heißt, ein Gefäß ist verschlossen, und das Gehirngewebe wird durch Minderdurchblutung geschädigt. Unbehandelt sterben dabei etwa zwei Millionen Nervenzellen pro Minute ab, so dass das Hirn großen Schaden nimmt. Deshalb ist eine schnelle Behandlung so wichtig, um Behinderungen und natürlich auch Todesfälle zu verhindern.

Man unterscheidet beim Schlaganafall zwischen einem Hirninfarkt und einer Hirnblutung.

Jedes Jahr erleiden rund 270.000 Menschen in Deutschland einen Schlaganfall. Die Sterblichkeit bei Schlaganfällen hat sich in Deutschland in den vergangenen 25 Jahren nahezu halbiert. Dennoch bleiben Schlaganfälle eine häufige Todesursache.

Ein Gastbeitrag der Hertie-Stiftung.

Veröffentlicht von

Ab und zu gibt es auch Gastbeiträge im Blog, die aktuell neben dem Team der Hertie-Stiftung verfasst werden von Carolin Fischer, M.Sc. in Molekularbiologie, ist Doktorandin am Hertie-Institut für klinische Hirnforschung in Tübingen und Lale Carstensen, M.Sc. in Chemie, promoviert am Institut für Wasserchemie der Technischen Universität Dresden. Beide lesen selbst gerne Blogs und möchten zu dieser kreativen Form der Wissenschaftskommunikation beitragen.

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