Gliese 581g – jetzt kaufen!

BLOG: Himmelslichter

ein Blog über alles, was am Himmel passiert
Himmelslichter

Jetzt zugreifen – bevor Gliese 581g noch von übereifrigen Astronomen weggemessen wird! Ein Mondgrundstück hat eh inzwischen jeder, auf dem Mars ist es zu kalt und wenn man mal so richtig angeben will (mein SUV, meine Privatsternwarte, mein Exoplanetengrundstück) dann ist dieses Angebot genau das richtige! "We are not responsible for your transportation nor any challenges you face when you arrive," heißt es da, aber wer lässt sich schon von solchen Details abhalten? Und am besten auch nicht Stefan Oldenburgs Blogpost lesen – zu viele verwirrende Fakten. Lieber gleich kaufen. Noch sind mehr als 10 Artikel verfügbar, aber bestimmt nicht mehr lange.

Hach, wie langweilig war das Leben ohne Internet!

Mit dem Astronomievirus infiziert wurde ich Mitte der achtziger Jahre, als ich als 8-Jähriger die Illustrationen der Planeten auf den ersten Seiten eines Weltatlas stundenlang betrachtete. Spätestens 1986, als ich den Kometen Halley im Teleskop der Sternwarte Aachen sah (nicht mehr als ein diffuses Fleckchen, aber immerhin) war es um mich geschehen. Es folgte der klassische Weg eines Amateurastronomen: immer größere Teleskope, Experimente in der Astrofotografie (zuerst analog, dann digital) und später Reisen in alle Welt zu Sonnenfinsternissen, Meteorschauern oder Kometen. Visuelle Beobachtung, Fotografie, Videoastronomie oder Teleskopselbstbau – das sind Themen die mich beschäftigten und weiter beschäftigen. Aber auch die Vermittlung von astronomischen Inhalten macht mir großen Spaß. Nach meinem Abitur nahm ich ein Physikstudium auf, das ich mit einer Diplomarbeit über ein Weltraumexperiment zur Messung der kosmischen Strahlung abschloss. Trotz aller Theorie und Technik ist es nach wie vor das Erlebnis einer perfekten Nacht unter dem Sternenhimmel, das für mich die Faszination an der Astronomie ausmacht. Die Abgeschiedenheit in der Natur, die Geräusche und Gerüche, die Kälte, die durch Nichts vergleichbare Schönheit des Kosmos, dessen Teil wir sind – eigentlich braucht man für das alles kein Teleskop und keine Kamera. Eines meiner ersten Bücher war „Die Sterne“ von Heinz Haber. Das erste Kapitel hieß „Lichter am Himmel“ – daher angelehnt ist der Name meines Blogs. Hier möchte ich erzählen, was mich astronomisch umtreibt, eigene Projekte und Reisen vorstellen, über Themen schreiben, die ich wichtig finde. Die „Himmelslichter“ sind aber nicht immer extraterrestrischen Ursprungs, auch in unserer Erdatmosphäre entstehen interessante Phänomene. Mein Blog beschäftigt sich auch mit ihnen – eben mit „allem, was am Himmel passiert“. jan [punkt] hattenbach [ät] gmx [Punkt] de Alle eigenen Texte und Bilder, die in diesem Blog veröffentlicht werden, unterliegen der CreativeCommons-Lizenz CC BY-NC-SA 4.0.

10 Kommentare

  1. Au fein!

    Toll, diesen Exo hol ich mir – und zwar KOMPLETT! Mit einem Grundstück fang ich gar nicht erst an. Zwei juristische Aspekte halten mich aber gerade noch vom Kauf ab: Gilt bei Nichtgefallen Umtauschrecht? Und was tun, wenn dort garstige Aliens leben? Kann ich sie dann einfach wegschicken?

  2. Garstige Aliens

    @K.M.F.: Die garstigen Aliens fallen wohl unter den Terminus “any challenges you face when you arrive”, für die die Verkäufer jede Verantwortung ablehnt.

  3. Oh man..!

    Und so sprach der Kleingeist:
    “Invest now in a back-up planet for when we’ve finally damaged Earth beyond help!”

  4. Nachwort:

    Leutnant Tamara Jagellovsk zitiert die Alpha-Order des GSD von Oberst Villa:

    “Jeder Stützpunkt, der in die Hand von Exoterristen gefallen ist, muss unverzüglich ohne Rücksicht auf Menschen und Material vernichtet werden.”

    (Zitat: “Raumpatrouille Orion”)

  5. @ Karl Bednarik

    Sie sind aber ein fantasievoller Mensch, Herr Bednarik! Besonders gut gefällt mir der Satz in Ihrer Erzählung: “Wir können unsere Chancen außerdem noch verbessern, in dem wir das 2-ZB-731-C-Manöver durchführen, weil die ZB-732 hier doch gefährlich große Ausmaße hat.” Das ist ja richtig anspruchsvolle Literatur, ganz wie von Thomas Mann beispielsweise, oder sogar Heinz Günther Konsalik!

  6. K. H. Scheer

    Mein Lieblings-Schriftsteller ist Karl-Herbert Scheer.

    Jede gute Science-Fiction-Geschichte muss mindestens eine Karl-Herbert-Scheer-mässige Vernichtungs-Orgie enthalten.

    Seit ich ständig die sechs HALOs (HALO-1+2+3+ODST+REACH+WARS) spiele, komme ich kaum noch zum Schreiben von Science-Fiction.

    Falls ich dann doch etwas schreibe, dann gleite ich oft in die Wissenschaftlichkeit ab.

    Ein abschreckendes Beispiel:

    Sonnenblumen für den Mond

    Ein Bild zu dieser Geschichte:

    http://members.chello.at/….bednarik/LINEFRES.PNG

    Text:

    http://www.e-stories.de/…geschichten.phtml?30984

    Die anderen 52 Geschichten:

    http://www.e-stories.de/view-autoren.phtml?kbedn

  7. Hallo Michael Khan,

    das scheitert an meiner natürlichen Bescheidenheit.

    Sehr gut finde ich auch Klaus Mahn, der sich Kurt Mahr oder Cecil O. Mailer nannte.

    Er ging als Diplom-Physiker in die USA, wo er am Raumfahrtprogramm mitarbeitete.

    Besonders empfehlenswert ist seine Kurz-Serie “Krieg der Milchstraßen” mit sechs Romanen.

    Ganz allgemein waren Karl-Herbert Scheer und Klaus Mahn ausserhalb der Perry-Rhodan-Serie noch besser als innerhalb dieser.

    Ebenfalls im Raumfahrtprogrann arbeitete Jesco Freiherr von Puttkamer, der die Romane “Das Zeit-Manuskript” und “Die sechste Phase” geschrieben hat.

    Aus dem englischen Sprachraum, als deutsche Übersetzungen, gefallen mir Laurence van Cott Niven und Iain Menzies Banks am besten.

    Meine Geschichten haben den Vorteil, dass man sie schnell und kostenlos bekommt, und die Geschichten auf meiner eigenen Internetseite sind sogar völlig werbungsfrei.

    Das Verhältnis von Leistung zum Preis ist also, wie bei jeder Divison durch Null, unendlich, ganz gleich wie klein die Leistung auch ist.

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