Killerschlagzeilen in der Wissenschaft für oder trotz Öffentlichkeit?

Der Weg geht nicht zurück zu weniger Öffentlichkeit. Öffentlichkeit fördert aber weder Übertreibung noch steht sie der Wissenschaftsfreiheit im Weg. Eine Meinung.

Angeregt durch den Workshop der VolkswagenStiftung wird jetzt in verschiedenen Foren nachgearbeitet. Eine Diskussion über Wissenschaftskommunikation lief gestern auf Facebook.  Daraus will ich einen Aspekt aufgreifen, da er mich als bloggenden Wissenschaftler direkt betrifft.

Übertreiben für ein Laienpublikum?

Alexander Mäder versucht die auf dem Workshop von Geisteswissenschaftlern vorgebrachten Argumente zu übersetzen, da sie durch die „eher naturwissenschaftlich sozialisierten Kritiker“ eventuell nicht verstanden worden sind. Ich war nicht dabei, kann das also nicht beurteilen. Ich nehme die Argumente erstmal so wie sie  auf Facebook vorgebracht wurden und ausschnittweise hier unten stehen, denn es sind interessante Argumente, die ich jedoch nur bedingt teile.

Wissenschaftler sind in der Öffentlichkeit präsenter als früher und das ist im Prinzip auch gut so. Allerdings laufen sie dort Gefahr, sich stärker an Geld und Anerkennung zu orientieren als es für die Wahrheitssuche gut wäre. Manche Wissenschaftler haben der Versuchung schon nachgegeben: Sie übertreiben zum Beispiel in den Medien ihre Forschungsergebnisse, um von der Politik mehr Unterstützung zu bekommen. Hier sollte die Wissenschaft gegensteuern, damit sie nicht unnötig Vertrauen verliert.

Im weiteren Verlauf der Diskussion wurden dann zur Illustration die Paper von Fouchier und Kawaoka zu den “Killerviren” genannt.

Die waren für eine breite Öffentlichkeit geschrieben. Aber müssen Wissenschaftler in ihren Fachartikeln an ein eventuelles Laienpublikum denken?

Öffentlichkeit immer mitdenken

Ich wies u.a. darauf hin, dass Wissenschaftler bedenken sollten, dass natürlich immer die breite Öffentlichkeit mitlesen kann. Bei Open Access ganz ohne Probleme und zwischengeschalteten Journalisten oder Wissenschaftlern als Blogger. Das ist durchaus gewollt. Denn Wissenschaftler sind in allen außer ihren eigenen Disziplinen auch nur Laien und können u.U. Sachverhalte nicht besser einschätzen als jeder andere Laie. Gleichzeitig können sich diese fachfernen Wissenschaftler direkt interessieren, sei es, weil sie sich in ein interdisziplinäres Thema erst einarbeiten wollen, sei es, weil sie fachferne Bereichterstatter in einem Bewilligungsausschuss sind oder sei es, weil sie ein Thema schlicht privat interessiert. Letzteres gilt natürlich auch für Laien, die “nichtmals” fachferne Wissenschaftler sind.

Dieses Mitdenken der Öffenlichkeit heißt dabei nicht, auf Jargon in der Fachliteratur zu verzichten. Es bedeutet aber, das Killerschlagzeilen auch in Fachzeitschriften niemals nur nicht ein Augenzwinkern unter Fachkollegen sein kann.

Bei dem Stichwort Killerviren fiel mir nämlich sofort ein, dass auch in meinem Forschungsfeld Paper mit Titel wie “Wave of death” (PLOS ONE, 2011) und “Killer wave” (Nature Medicine, 2009) existieren.

Killerschlagzeilen

Killerschlagzeilen als Titel in Fachpublikationen.

 

Gibt es Killerschlagzeilen in der Wissenschaft für oder trotz Öffentlichkeit?

Meiner Meinung nach führt mehr Öffentlichkeit langfristig zu mehr Maßhalten. Blogs, in denen sich Wissenschaftler unmittelbar äußern, werden auch nachträglich noch die Begriffe erklären oder auseinanderpflücken können. Oder es geschieht in den Kommentaren. Es wird sich langfristig zeigen und rächen ob und wenn man übertreibt. Ich selber kenne die Autoren und habe über diese Arbeiten oben gebloggt. Es gehört jetzt nicht hierher, aber gerne schreibe ich nochmal über diese beiden, nennen wir sie Metaphern: “Wave of death” und “Killer wave”.

Anzreizsysteme gibt es immer

Der Verdacht, dass Kommunikation per se ein wichtiges Anreizsystem ist und zu mehr Missbrauch führt, ist für mich nicht evident. Ja, Öffentlichkeit verschafft gesellschaftlich relevanten Themen mehr Gewicht. Es ist aber nicht so, dass Anreizsysteme ohne die Öffentlichkeit nicht schon immer existiert hätten und folglich sicher immer wieder auch missbraucht wurden. Dazu braucht es nämlich keine Öffentlichkeit – im Gegenteil. Der Gedanke das Wissenschaftler als Gruppe weniger korrupt sind als andere Bevölkerungsgruppen – inklusive Politiker oder Manager – halte ich für naiv.

Wer sich heute mit einer Killerschlagzeile in eine Fachpublikation oder auch Blog wagt, riskiert deutlich mehr als dass er gewinnt, wenn es eine unhaltbare Übertreibung ist. Ohne es genau zu wissen, kommt es mir zwar plausibel vor, dass diese Schlagzeilen in Fachpublikationen eher ein neues Phänomen sind. Und wer z.B. in Nature ein „News and Views” (oder wie oben ein „Between Bedside and Bench“) schreibt, wird von dem Editor angehalten ein Titel „NEEDS TO BE SHORT AND PUNCHY“, man will also Schlagzeilen. Doch das heißt nicht, dass Schlagzeilen missbräuchlich eingesetzt werden und gar im Text dann die Forschungsergebnisse der Schlagzeile angepasst übertrieben würden.

Zumindest halte ich Übertreibung bei geschlossener Kommunikation für wahrscheinlicher als bei offener Kommunikation. Zum Beispiel dass man bei einem internen Begutachtungsprozess gesellschaftliche Relevanz übertreibt und damit Erfolg hat, ist wahrscheinlicher als dass man erfolgreich öffentlich in dieser Richtung übertreibt. Interne Gutachter haben viel weniger Möglichkeiten und Zeit vor Ort schnell Übertreibungen zu entlarven, verglichen zu der Öffentlichkeit (zu denen ja auch andere Wissenschaftler und Journalisten gehören). Des Weiteren verflüchtigen sich diese Übertreibung schon morgen wieder, wenn sie hinter geschlossen Türen stattfinden. Öffentliche Aussagen haben bestand (Beispiel: Manifest der Gehirnforschung und das darauf folgende Memorandum „Reflexive Neurowissenschaft“ zehn Jahre später!).

Es ist also nicht die Kommunikation per se, die Gefahren schafft. Was eigentlich dahinter steckt ist die Angst, die Gesellschaft sei nicht reif genug und bekommt durch Kommunikation einen zu großen Einfluss auf die Forschung und würde bestimmte Themen vorziehen und damit den Niedergang der Wissenschaftsfreiheit besiegeln (siehe Beitrag in der TAZ).

Öffentlichkeit schafft mehr Transparenz und verhindert eher Missbrauch als dass es diesen befördert, selbst wenn es in einer Übergangszeit und Lernphase erstmal auch anders sein kann. Der Weg geht sowieso nicht zurück zu weniger Öffentlichkeit. Wir Wissenschaftler müssen folglich damit umgehen lernen und unsere Wissenschaftsfreiheit durch Kommunikation verteidigen statt durch Verhinderung der Kommunikation diese scheinbar bewahren zu wollen.

 

 

Markus Dahlem forscht seit über 20 Jahren über Migräne, hat Gastpositionen an der HU Berlin und am Massachusetts General Hospital. Außerdem ist er Geschäftsführer und Mitgründer des Berliner eHealth-Startup Newsenselab, das die Migräne- und Kopfschmerz-App M-sense entwickelt.

Kommentare Schreibe einen Kommentar

  1. Der Insider weiss also,
    – dass das Bild von der nur der Wahrheit verpflichteten Wissenschaft wenig mit der Realität zu tun hat, 
    – dass es eine absolute Relevanz eines Themas nur aufgrund wissenschaftlicher Kriterien nicht gibt 
    – und dass eine Kommunikationsstrategie, die den Adressaten verführen will funktionieren kann selbst wenn der Adressat ein Fachmann ist

    Es stimmt also gar nicht, dass das Buhlen von Wissenschaftlern um öffentliche Gunst eine neue Gefahr für den Elfenbeinturm Wissenschaft ist, weil Wissenschaft  noch nie im Elfenbeinturm stattfand.

    Dass die Breite und Vielfalt von Meinungen, Darstellungen und Beurteilungen, die es gibt, wenn unterschiedlichste Leute an Diskussionen teilnehmen,  tatsächlich Dinge besser ausleuchtet, habe ich gerade heute beim Lesen des Blogs The Reference Frame von Lubos Motl erfahren. Dort argumentiert  Motl sehr überzeugend gegen Everetts Many Worlds- Interpretation und stellt dabei den Physiker und Philosophen Sean Carroll, der neuerdings die Many Worlds- Interpretation vertritt, als kompletten Idioten dar, der glaube durch die Many Worlds-Interpretation werde die Welt wieder Klassisch und das Unklassische der Quantentheorie sei nun in verschiedene Welten ausgelagert. Doch eine Recherche im Internet zeigte mir dann, dass Lubos Motl zu massiven Übertreibungen und Verunglimpfungen von Gegnern neigt und zwar nicht nur in diesem Fall, sondern in vielen weiteren Fällen. Hätte ich nur seinen Blog allein gelesen, wäre ich voll auf ihn und seine stringente Argumentation hereingefallen. Erst die weitere Recherche ermöglichte es mir seine Aussagen richtig einzuordnen.

    • Luboš Motl gilt schon als vergleichsweise fit und weite Teile seiner Argumentationen gegen die Many-World-Theoretisierung können rein philosophisch nachvollzogen werden.
      Er hat wohl einige persönliche und politische Einstellungen, die nicht jedem gefallen müssen, aber so wie das Autoritätsargument schwach ist, ist es auch das Argument, dass jemand ungünstig argumentieren soll, weil an anderer Stelle mindergeleistet geworden ist.

      • Luboš Motl sucht nicht nur die Auseinandersetzung, sondern er braucht einen ganzen Zoo von Gegnern, die er zudem schnell auf die Stufe von Ideoten und geistig Minderbemittelten herunterschreibt. Nicht selten spitzt er die Auseinandersetzung selbst zu und unterschiebt dem Gegner Dinge, die dieser so direkt gar nicht gesagt hat. Sean Carrrol beschreibt er als minderbemittelte Ausgabe von Hugh Everett und bedauert, dass es anders als in den Zeiten von Everett heute leider keinen Bohr mehr gäbe, der Kraft seiner Autorität das weitere Wirken eines Typen wie Carroll als Physiker beende. Ganz konkret unterstellt Luboš Motl Sean Carrol er hätte das Doppelspaltexperiment nicht wirklich verstanden, denn dieses zeige ja, dass Superpositionen nicht durch Spaltung der Welt in zwei Versionen erklärt werden können. Doch das ist meiner Ansicht nach eine Überinterpretation. Der schlimmste Vorwurf, den man Sean Carrol bei seinem Eintreten für die Many Worlds-Interpretation machen kann ist der, dass er zuwenig genau erklärt, welche Quantenphänomene durch die Many Worlds-Interpretation eine neue Erklärung erhalten. Ist es nur das Phänomen der Dekohärenz (Kollaps der Wellenfunktion) oder gibt die MWI auch eine andere Sicht auf das Doppelspalteexperiment und wie und wann genau läuft die Spaltung der Welt in mehrere, voneinander völlig entkoppelte Versionen ab. Luboš Motl schafft es im Many Worlds-Beitrag, Sean Carroll als vertrottelten Schulbuben dastehen zu lassen – und man hat den Eindruck, genau das braucht Luboš Motl für sein inneres Gleichgewicht.

        • Hmja,

          (…) und man hat den Eindruck, genau das braucht Luboš Motl für sein inneres Gleichgewicht (…)

          …also wie bereits oben versucht worden ist anzudeuten, es kann schon seine Richtigkeit haben; von Psychologisierungen bleiben Sie gebeten Abstand zu halten – wie übrigens auch Luboš Motl und alle anderen, oder andersherum.

          Übrigens wird Sean Carrol hier ganz primär als Physiker (vs. ‘Philosoph’) notiert, betrachten Sie die Auseinandersetzung gerne auch als Folklore besonderer Art; Ihr Kommentatorenfreund steht hier eher auf Seiten Motls, mehr ist es aber nicht.

          MFG
          Dr. W

    • Wobei Sean Carroll auch jemand ist der sehr von sich überzeugt ist. Mehr oder weniger hat er in 2-3 Artikeln die ich gelesen habe, die anderen Interpretationen der Quantentheorie lächerlich gemacht.

      Alles andere als die Everts Theorie wäre Hokus Pokus so in der Art.

      • Ja. Und Luboš Motl wirft Sean Carroll eben vor, die Many-Worlds-Interpretation zu einer Many-Worlds-Theorie gemacht zu haben. Eine Many-Worlds-Theorie, die bestehende Erkenntnisse über den Haufen wirft und beispielsweise behauptet, mit der neuen Sicht werde die Quantentheorie wieder deterministisch und die dort berechneten Wahrscheinlihchkeiten spielten keine fundamentale Rolle mehr, ist in der Tat schlicht und einfach falsch. Mehr als eine Interpretation kann Everetts Many-Worlds-Interpretation nicht sein und als Behauptung ist die MWI absolut harmlos und ohne konkrete Folgen, Sie behauptet nämlich, bei jeder Dekohärenz (Wellenfunktionenkollaps), spalte sich die Welt in zwei oder mehr Versionen, die sich von da an unabhängig und ohne Interaktion weiterentwickeln. Das es kein mögliches Experiment gibt das diese Behauptung unterstützt und es per definitionem kein Experiment geben kann, welches die Behauptung falsifiziert, bleibt dies eine Interpretation ohne jede Konsequenz.

        Sean Carrol zeigt in einer seiner Präsentation übrigens mehrfach Aussagen von David Deutsch, einem der vehementesten Verfechter der Many Worlds Interpretation. Und David Deutsch hat sich schon mehrmals in die Richtung geäussert, die MWI sei mehr als eine Interpretation. Sean Carrol zitiert ihn mit folgender Aussage:

        If the basic theory is that there are Many Worlds, and if event A is observed to be twice as common as event B, one might suppose that this is because worlds containing event A are twice as numerous as worlds containing event B.

        Sean Carrol hat sich wohl zu stark auf solche Aussagen verlassen und zuwenig selbst nachgedacht. Deshalb war er angreifbar und ein für Luboš Motl ein dankbares Opfer.

        • Ersatz für den letzten (fehlerhaften) Satz: Deshalb war Sean Carroll angreifbar und Luboš Motl hat ihn aufgespiesst wie das eine Gottesanbeterin mit ihrem Opfer macht.

          • Will übrigens Lubos Motl nicht verteidigen sein Stil ist unter aller Kanone, wobei Carroll da in nichts nachsteht.

        • David Deutsch hat darüber unter anderem gesagt Einstein hatte doch Recht (wie Welt ist klassisch aber halt in vielen Welten), das ist die einzige Interpretation welche dem Meschenverstand entspricht (aber viele Welten tun dies nicht oder wie).

          Mehr oder weniger hat David Deutsch gefüllt gegenüber denjenigen die andere Interpretationen haben, wie als wären diese Esoteriker.

          Ich bin zwar für die Variante rechnen und Mund halten, aber so eine hochnässigkeit wie bei Deutsch und Carroll ist echt abstoßend, auch wenn Carroll das mit seinem Charisma überdecken kann.

  2. Klingt alles sehr vernünftig, insbesondere auch die letzten drei Absätze dieser WebLog-Nachricht.
    Die Öffentlichkeit bzw. die Verständigkeit dieser wird eigentlich seit Längerem nicht mehr in Frage gestellt, auch wenn es manchmal mau auszusehen scheint und “Killer”-Nachrichten die mediale Lage vorübergehend bestimmen könnten.
    Ein Gag ist ja auch noch, dass wissenschaftliche Arbeit aus bestimmtem Fachgebiet grundsätzlich nur einen kleinen Teil der Menge angemessen erreichen kann, selbst wenn wesentliche Teile dieser Menge selbst wissenschaftlich gebildet sind. Jeder ist fast überall Laie, bestenfalls interessierter Laie.
    MFG
    Dr. W

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  4. Es geht ja, in erster Linie, nicht um Aufklärung und Wissen Schaffen als solche: es geht, ganz Moderne, ums Anbieten und Verkaufen von intellektuellen Dienstleistungen, um Mittel;

    um den eigenen Lebensunterhalt, um nett wohnen und gut essen. Sexiness sells, und Killerschlagzeilen sind sexy.

    • Da haben Sie wohl recht. Haha.

      Denn es wäre nicht so einfach gewesen, so viele Universitäten auszuhöhlen und schließlich via Rüstungsprojekte zu kapern, wenn diese ihre prostitutive Prinzipienlosigkeit nicht so bereitwillig offensiv bei jeder Gelegenheit zur Schau stellen würden.

      Also haben wir Libertären gewonnen. Das muß man zugeben, oder?

    • Wissenschaft muss selbstverständlich auch Werbung für sich machen. Oder anders formuliert: Sie muss sich “öffentlich rechtfertigen”, was aber im Prinzip aufs selbe hinausläuft. Damit Ressourcen in Form von Geld oder anderen Wegen in die Wissenschaft investiert wird, müssen die Leute erst bereit sein das zu tun.

      Was sollte die Alternative sein?

  5. Die Frage ist, welche Rolle die Übertreibung im Wissenschaftsprozess spielt. War sie vielleicht sogar hilfreich in gewissen Situationen?

  6. Interessant ist mit Bezug auf den Beitrag auch die Diskussion um das Human Brain Project. Getreu dem im folgenden Link erwähnten “Das lief nach dem Motto: Gebt uns eure verrücktesten Ideen – und wir geben euch eine Milliarde Euro” werden leider zuviele Fördergelder für wahnwitzige Projekte ausgegeben und diejenigen mit solideren, aber vielleicht auch weniger spektakulären Anträgen gehen leer aus.

    http://www.sueddeutsche.de/wissen/human-brain-project-rebellion-gegen-das-milliardenhirn-1.2038036

  7. Erste Regel: nicht vergessen, den Sponsor zu präsentieren.

    In diesem Falle sehr schön gelöst; an prominenter Stelle, gleich in der Einleitung: die “VolkswagenStiftung”. Was wäre die unabhängige Wissenschaft ohne die Anregungen von Volkswagen:

    “Angeregt durch den Workshop der VolkswagenStiftung wird jetzt in verschiedenen Foren nachgearbeitet.”

    Auch und sogar in facebook, übrigens, sagt der Autor nicht ohne Gewicht. Foren, Facebook und Killerschlagzeilen – es könnte nicht vielleicht irgendwie sein, dass das zusammenhängt?

    Viel Spaß noch beim Diskutieren von Wissenschaftskommunikation auf Facebook.

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