Wie man trotz Corona sicher Freunde trifft

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Die Kernbotschaft im derzeit umgehenden offenen Brief der Aerosolfachleute ist ja, dass Innenräume bei der Übertragung von Sars-CoV-2 die zentrale Rolle spielen. Im Vergleich dazu ist das Risiko, sich anzustecken, draußen deutlich geringer. Der Brief richtet sich an die Politik und zielt auf geeignete und weniger geeignete politische Maßnahmen ab, aber er ist natürlich auch für den Alltag relevant: wenn man sich mit anderen Leuten trifft, sollte man das draußen tun.

Allerdings gibt es dabei ein paar wichtige Punkte zu beachten. Auch wenn man sich draußen nicht so leicht ansteckt, ist das Risiko keineswegs null. Unter bestimmten Umständen ist die Gefahr sogar vergleichbar hoch wie in Innenräumen. In diesem Artikel werde ich kurz erklären, woran das liegt und wie man sich trotzdem recht gefahrlos draußen treffen kann.

Der Grund, warum Innenräume so viel stärker zur Ausbreitung des Virus beitragen, sind Aerosole. Das sind feine Teilchen[1], die entstehen, wenn der Luftstom an den Schleimhäuten vorbeiströmt und Flüssigkeitströpfchen mitreißt[2]. Der entscheidende Punkt ist, dass Aerosole nicht zu Boden fallen, sondern schweben.

Kein Outdoor-Fan: das Coronavirus. Bild: Lars Fischer. CC BY 4.0

Feine Aerosole können Stunden oder Tage in der Luft hängen, ohne zu Boden zu sinken. Das heißt, sie reichern sich in geschlossenen Räumen an. In Innenräumen bilden sich unsichtbare, ansteckende Aerosolwolken, und wer in sie hineintritt, atmet die ansteckenden Teilchen ein. Im Extremfall sogar, wenn die Quelle schon den Raum verlassen hat.

Aerosole gehen, Tröpfchen bleiben

Draußen dagegen können sich die Aerosole verteilen, denn es ist viel mehr Platz, und ein bisschen Luftbewegung ist fast immer. Dadurch werden die ansteckenden Partikel verdünnt und die Chance, eine infektiöse Dosis einzuatmen, ist weitaus geringer[3].

Außerdem ist die Lebensdauer der Viren durch die stärkere UV-Strahlung geringer. Das bedeutet vor allem auch, dass Superspreader-Ereignisse, bei denen viele Menschen in so einer Aerosolwolke angesteckt werden, im Freien nahezu ausgeschlossen sind.

Deswegen stecken sich die allermeisten Leute in Innenräumen an, wie diverse Studien gezeigt haben. Das bedeutet aber eben nicht, dass draußen überhaupt keine Gefahr besteht. Es gibt ja noch die Tröpfcheninfektion, und die sollte man nicht unterschätzen. Der Übergang zwischen Aerosol und Tröpfchen ist fließend, wo Aerosole sind, sind auch Tröpfchen.

Der Unterschied ist, dass Tröpfchen nicht in der Luft schweben und sich deswegen auch nicht anreichern. Je nach Bedingungen können aber auch größere Partikel längere Strecken durch die Luft getragen werden. Außerdem enthalten größere Tröpfchen mehr Viren und sind deswegen wohl auch stärker ansteckend. Wenn ihr also nicht aufpasst und in Tröpfchenreichweite kommt, ist das Risiko möglicherweise ähnlich hoch wie drinnen.

Das heißt aber keineswegs, dass ihr auf Treffen draußen verzichten müsst. Im Gegenteil. Wann immer ihr die Gelegenheit habt, euch mit anderen Menschen draußen statt drinnen zu treffen, solltet ihr das tun. Denn die Kernaussage im Brief der Aerosolfachleute ist ja unbestritten richtig: das Problem sind Innenräume. Idealerweise solltet ihr in Gebäuden möglichst wenigen Menschen begegnen und euch maximal schützen.

Draußen treffen geht – wenn man aufpasst

Dagegen ist das Risiko draußen relativ gering. Ihr dürft aber nicht auf den Fehlschluss reinfallen, dass man Treffen draußen wegen des deutlich geringeren Risikos quasi nicht mitzählen muss und gleich wieder vergessen kann. Dann lauft ihr nämlich in Gefahr, so oft und so gedankenlos potenzielle Ansteckungen zu riskieren, dass es euch eben doch erwischt.

Mehrere Würfel von W6 bis W20 vor einem Beutel
Würfel. Bild: Firn / Getty Images / iStock

Die gute Nachricht: Um das zu vermeiden, reicht es, ein paar recht einfache Prinzipien im Kopf zu behalten. Dazu müsst ihr euch auch nicht mit den feineren Details von Aerosolen, Tröpfchen und Mutanten befassen, es reicht, zu verstehen, wie Würfel funktionieren.

Praktisch betrachtet verhalten sich Corona-Ansteckungen wie Zufallsereignisse, die mit einer bestimmten Wahrscheinlichkeit eintreten können. Bestimmte Situationen bergen große Risiken, aber es kann passieren, dass man davonkommt. Umgekehrt kann man Pech haben und sich anstecken, obwohl die Gefahr minimal ist.

Das entspricht der Situation beim Würfeln: die Wahrscheinlichkeit, gerade bei einem bestimmten Wurf eine 1 zu würfeln, ist viel geringer, als dass irgendeine andere Zahl kommt. Aber natürlich kann die geringe Wahrscheinlichkeit eintreffen, und man würfelt die 1.

Bei einem Treffen draußen ist es ähnlich. Die Wahrscheinlichkeit, sich anzustecken, ist klein, aber eben nicht null. Man kann sich also jedes Treffen im Grunde als einen Wurf mit einem Würfel vorstellen. Wenn man eine 1 würfelt, hat man sich angesteckt.

Mit Würfeln gegen Corona

Aus diesem Bild ergeben sich zwei grundsätzliche Strategien, zu verhindern, dass man eine 1 würfelt. Zum einen solltet ihr möglichst selten Würfeln. Bei vielen Versuchen tritt auch mal eine geringe Wahrscheinlichkeit ein. Das bedeutet übersetzt: Je weniger Leute ihr insgesamt trefft, desto mehr könnt ihr euch auf die jeweils geringe Ansteckungswahrscheinlichkeit verlassen.

Überlegt euch, was wirklich notwendig, unvermeidbar oder wichtig ist. Ihr müsst euch nicht aus dem Leben zurückziehen, aber ihr solltet bewusst entscheiden, wofür ihr (auch kleine) Risiken eingeht. Das gilt natürlich auch für die Zahl der Leute bei Treffen. Setzt euch lieber mit zwei anderen zusammen in den Park als mit zehn.

Wie ihr das im Detail abwägt, welche Treffen euch wichtig sind, welche ihr nicht vermeiden könnt und was ihr lieber bleiben lasst, ist der eine Aspekt, der eure Chance beeinflusst, eine 1 zu würfeln. Der zweite ist die Größe des Würfels – also die Wahrscheinlichkeit mit der ihr euch ansteckt. In Würfeln gesprochen, wollt ihr lieber mit einem 20-seitigen Würfel euer Glück versuchen als mit einem 6-seitigen. Und wie groß der Würfel ist, habt ihr zum Teil selbst in der Hand.

Bild: Lars Fischer, CC BY 4.0

Idealerweise habt ihr eine feste Gruppe von Leuten aus Freunden und Familie, die auch vorsichtig sind und denen ihr vertraut, dass sie euch von möglichen Risiken erzählen. Oder die sogar schon geimpft sind[4]. Natürlich ist die Welt nicht perfekt und ihr werdet auch andere Leute treffen wollen als euren “inner circle”. In solchen Situationen habt ihr die Möglichkeit, die Risiken bewusst zu senken. Schnelltests für die Beteiligten sind da zum Beispiel eine gute Option.

Aber schon wenn ihr euch draußen trefft, sind eure Würfel viel größer, eben weil die Aerosole dort kaum eine Rolle spielen. Wichtig ist dabei aber zu allererst, die Tröpfchen im Hinterkopf zu haben. Die gibt es nämlich immer noch.

Sie entstehen beim Sprechen besonders gut, und weil sie größer sind als Aerosole, enthalten sie auch mehr Viren. Wenn ihr Pech habt, reicht es, einmal die Köpfe zusammenzustecken, und schon ist es passiert. Achtet also auf den Abstand[5].

Im Zweifel eben doch mit Maske

Das gilt um so mehr, da wir es jetzt mit einer deutlich ansteckenderen Variante von Sars-CoV-2 zu tun haben. Deswegen ist es unter Umständen sinnvoll, bei Gesprächen mit Leuten außerhalb eures Vertrauenszirkels auch draußen einem Maske zu tragen. Bei vielen Menschen könnt ihr euch eben nicht drauf verlassen, dass sie von sich aus konsequent Abstände einhalten.

Nicht dramatisch ist es dagegen aus meiner Sicht, wenn jemand ohne Maske an euch vorbei geht, wenn er nicht grad lauthals singend an euch vorbei marschiert. Achtet ein bisschen auf Abstand, manche Leute halten auch die Luft an, aber nen Kopf drum machen solltet ihr euch nicht.

Klar kann man Pech haben, aber das kann man immer. Problematisch wird es, wenn es viele Leute sind. Dann würfelt ihr wieder ein bisschen sehr oft, und um die zusätzlichen Würfelwürfe auszugleichen, würde ich auf kritischen Wegstrecken mit vielen Begegnungen auch wieder zur Maske raten. Sicher ist sicher.

Das sind die beiden simplen Prinzipien, mit denen ihr ohne größeren Aufwand euer Risiko bei Begegnungen deutlich senkt: weniger würfeln und besser würfeln. Überlegt euch bewusst, ob etwas Wert ist, dafür zu würfeln, und überlegt euch, ob euch die Wahrscheinlichkeit gering genug erscheint. Im Zweifel könnt ihr mit ein, zwei einfachen Maßnahmen den Würfel noch einmal ein ganzes Stück günstiger für euch zu machen.

Auf jeden Fall ist es sinnvoll, auf die grundsätzliche Botschaft der Aerosolfachleute zu hören: möglichst wenige Kontakte in Innenräumen, und wenn, dann nur mit maximalem Schutz. Stattdessen könnt ihr euer Sozialleben mit den genannten Überlegungen einigermaßen gefahrlos nach draußen verlegen.

Außerdem bekommt ihr dann ein bisschen mehr Bewegung und Tageslicht, das tut auch ganz gut. Und wenn die Sonne mal nicht scheint, denkt dran: es gibt kein schlechtes Wetter, nur falsche Klamotten.

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[1] Welche Tröpfchengröße als Aerosol zählt, ist ein bisschen umstritten. In der Atemluft entstehen Tröpfchen verschiedener Größe. Praktisch gesehen reden wir über Tröpfchen, die nicht ballistisch zu Boden fallen. Das hängt von verschiedenen Bedingungen ab, besonders davon, wie turbulent die Luft ist.
[2] Viren selbst fliegen nicht allein. Sie hängen im Schleim und werden mit diesem mit transportiert.
[3] Man kann sich natürlich Situationen ausdenken, in denen das trotzdem passiert. Ich denke aber nicht, dass die eine große Rolle spielen.
[4] Aber Vorsicht: auch Geimpfte können sich noch annstecken, das passiert nur seltener und verläuft milder. Ein Problem wird das, wenn Geimpfte auf Schutz verzichten, womöglich mit sehr milden Symptomen infiziert sind und dann nicht zu Hause bleiben, weil, ist ja nix Schlimmes.
[5] Ja, ich weiß dass Abstand Gespräche nerviger macht. Ich bin fast taub.

31 Kommentare

  1. Danke für den Artikel. Hoffentlich wird das Wetter sonniger und wärmer, damit man draußen sein kann und durch die UV-Strahlung die Viren deaktiviert werden.

    Gruß
    Rudi Knoth

    • Licht, Wärme und Impfung werden hoffentlich das Virus langsam bis schnell zurückdrängen, ich kann “Corona” kaum noch hören – und die Maßnahmen, insbesondere die in der BRD vorgenommenen missfallen mir zunehmend.

  2. Lars, hast du schon mal von UV-C Luftreinigern gehört. Bei uns macht das der Hautarzt im Wartezimmer. Das wäre doch auch eine Verringerung des Risikos sich anzustecken ?

  3. Danke für diesen (und viele weitere Beiträge) mit denen du uns so viele Sachen erklärst!

    P.S.: In diesem Satz ist die Grammatik kaputt gegangen: “Aber schon ihr euch draußen trefft, sind eure Würfel viel größer, eben weil die Aerosole dort kaum eine Rolle spielen.”

  4. Sollte man sich nicht vorsichtshalber auch die Arme und Beine eingipsen lassen? Die Wahrscheinlichkeit eines Knochenbruchs ist zwar klein aber doch nicht null.

      • Warum denn nur in meinem Fall? Wäre eine einheitliche, bundesweite Pflicht nicht sinnvoller? Natürlich nur wenn dies auch streng kontrolliert wird.

        • Manche Menschen werden es nie lernen, dass ihr Verhalten unangebracht ist. Warum werden Sie es nie lernen? Weil sie von ihrem Denken und Handeln so sehr überzeugt sind, dass sie gar nicht in der Lage sind, zu spüren dass ihr Verhalten fehl am Platz ist. Deswegen in Deinem Fall den ganzen Körper.

          • Jetzt verharmlosen Sie aber ganz schön. Es gibt über 600.000 Knochenbrüche pro Jahr allein in Deutschland, von denen mindestens die Hälfte fremdverschuldet sind.

            Leider sind die Medien noch nicht sensibiliert für das Thema. Wenn die Schlagzeilen aller Zeitungen 1 Jahr lang jeden Tag voll wären von neuen schlimmen Fällen, wenn man jeden Tag im Fernsehen zeigt, wie offene Knochenbrüche aussehen, wie es sich anhört und wie schmerzverzerrt die Gesichter der Betroffenen sind, würden die Menschen geradezu nach einer Gipspflicht betteln.

  5. Kleiner Fehler nach der Überschrift “Im Zweifel eben doch mit Maske”

    Deswegen ist es unter Umständen sinnvoll, bei Gesprächen mit Leuten außerhalb eures Vertrauenszirkels auch draußen einem Maske zu tragen.

    Liebe Grüße

  6. Inzwischen ziehe ich Videokonferenzen (mit einem guten USB Mikro) an meiner heimischen 55 Zoll Glotze diesen nervigen in einigen Metern Abstand Draußen Gesprächen vor. Ist irgendwie gemütlicher.

  7. Auf jeden Fall ist es sinnvoll, auf die grundsätzliche Botschaft der Aerosolfachleute zu hören: möglichst wenige Kontakte in Innenräumen, und wenn, dann nur mit maximalem Schutz.

    Ganz genau, deckt sich auch mit meinem Kenntnisstand.

    Das Bild mit den Würfeln ist nicht schlecht, gerade wenn auch mehr als sechsseitige gewählt werden, Risiken können minimiert werden, die Wahrscheinlichkeitsrechnung hilft hier ein wenig.
    Und “Corona” ist eine Gefahr, kein Risiko, dies nur ergänzend erwähnt, ist aber wichtig, was die Schlussfolgerungen betrifft, politische, die nun langsam bearbeitet werden nächste Krisen meinend.

    Mit freundlichen Grüßen
    Dr. Webbaer

    • Ohne jetzt den Kontext genau zu kennen, “Corona-Risiko” und dergleichen heißt bei mir gemeinhin “Risiko einer Infektion mit Sars-CoV-2”. Es ist zugegeben Sprachgeschluder…

      • Lieber Herr Fischer,
        Widerspruch oder gar Beckmesserei waren nicht beabsichtigt.
        Es ging mir nur darum das Entstehen von Infektionskrankheiten generell als Gefahr zu kennzeichnen, nicht als Risiko, denn Risiko meint ja die Folgen, die negativen Folgen eigenen Verhaltens; in der politischen Bearbeitung wird dann dieser Unterschied, auf den auch Luhmann viel Wert legte, wichtig.
        MFG + weiterhin viel Erfolg
        Wb

        • Ich wäre da Vorsichtig. Es gibt unterschiedliche Definitionen des Wortpaars “Gefahr” und “Risiko”. Eine ist, dass eine Gefahr eine allgemeine Bedrohung ist, während ein Risiko eine Eintrittswahrscheinlichkeit beeinhaltet.
          Radioaktive Strahlung ist eine Gefahr, die das Risiko beinhaltet, mit etwa 5% pro Sievert an Krebs zu erkranken.
          Ich vermute, diese Definition hatte Lars im Kopf.

          Umgangssprachlich sind die Begriffe ohnehin fast synonym.

    • Ich fand Einiges auch gut erklärt aber man sollte nicht vergessen, dass es Viren und Bakterien schon immer gab und auch andere Krankheiten, die gerade geschwächte Personen besonders schädigen können.
      Es mit den Massnahmen zu übertreiben macht ein normales Leben unmöglich.
      Da sollte man wirklich auf die Prozentzahlen der schwer Erkrankten oder Verstorbenen, an Corona und nicht mit, schauen und nicht Panikmache betreiben, siehe auch der Totenkopf hier im Beitrag.
      Das wichtigste ist die Stärkung des Immunsystems.

  8. Ich finde das einen sehr guten Artikel, weil die Würfel-Analogien die Situationen wirklich für jeden verständlich und anschaulich machen.
    Und weil er wissenschaftlich fundiert ist, gibt er einem Hoffnung auf eine freiere Sommerzeit.

  9. Lustigerweise sieht der “Bundeslockdown” meines Wissens nach keine Treffen mit mehr als einer Person vor (Schule, Büro, öffentlicher Nahverkehr mal abgesehn) – egal wie die Inzidenzen ausschauen.

    Also am Ende nicht mehr als ein schönes Gedankenexperiement..

  10. und dann als naechstes beim Autofahren einen Helm aufsetzen.

    Jetzt mal ehrlich. DIeser Artikel hat Kindergartenniveau.

  11. Vielen Dank für diesen Artikel. Es wäre schön, wenn unsere “klugen” Politiker diesen Artikel lesen und beherzigen würden, statt dumm und hilflos wie im Mittelalter zu agieren.

    Karl Lauterbach hat auch zu möglichst viel Bewegung und Sport geraten – auch um das Risiko schwerer Verläufe zu vermindern. Also verhaltet Euch achtsam und klug, bewegt Euch viel in frischer Luft, verlegt Eure Treffen nach draußen, meidet Menschenansammlungen und setzt, wenn es nötig ist, zertizierte Masken auf. Und genoeßt die wärmer werdenden Tage. Genau das mache ich auch.

  12. Ich höre kaum etwas in den öffentlichen Medien, ob es nicht auch andere Corona-Maßnahmen gegeben hätte als den ewigen Lockdown.Ist das nicht auch bezeichnend? Deutschland-das Land der Ingenieure hätte da einiges…

    [für derart lange Texte legen Sie sich bitte einen eigenen Blog zu. Danke.
    L.F.]

  13. Ich fand die Analogie zum Gestank von Zigarettenqualm immer so einleuchtend:
    Wenn man sich jeden Menschen mit einer qualmenden Zigarette im Mund vorstellt, und sich außerdem vorstellt, dass man den Gestank von Zigarettenqualm eklig findet – dann kann man die allermeisten Situationen “coronamäßig” sehr gut abschätzen: Drinnen möglichst gar nicht, draußen ist okay, aber nicht gerade in Windrichtung oder sogar direkt in’s Gesicht gepustet.
    Andererseits: Wer kennt heute schon noch die stinkenden Kneipen, Zugabteile und Büros aus den Zeiten vor dem verbesserten Nichtraucherschutz?

  14. Mich hat dieser ständige Würfelvergleich völlig verwirrt. Die Infos sind gut, wären aber ohne das dauernde “Gewürfel” besser verständlich gewesen. Danke!

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