Wie stehen Sie zu Service-Robotern?

Ich habe eine Umfrage unter meinen Studierenden gestartet. Das Thema: Service-Roboter, also Roboter, die beispielsweise in Altenheimen eingesetzt werden, um alte Menschen zu unterhalten, ihnen Getränke anzureichen oder kleine Spielzeug-Roboter, mit denen Kinder diverse Dinge lernen können. Solche Roboter können im Äußeren wie in der Funktion unterschiedlich gestaltet sein und sie kommunizieren in irgendeiner Form mit den Benutzern. Die Robbe Paro beispielsweise gibt Geräusche von sich, wenn sie gestreichelt wird, sie wackelt mit Kopf und Schwanz.Aber auch Staubsauger-Roboter gehören zu den Service-Robotern. (In der ZEIT vom 12. Januar 2017 ein amüsanter Testbericht dazu.)

Anlass für meine Umfrage war mein Interesse, wie die Studierenden zum Einsatz solcher Service-Roboter stehen – bei ihnen selbst ebenso wie allgemein. Wie Sie, liebe/ r Leser/ in dazu stehen, können Sie mir gern mittels der Kommentar-Funktion mitteilen.

Umfrage: [n= ca. 30, davon ca. w=20, m=10], Mehrfachantworten möglich, in Klammern jeweils die Abstimmungen, die letzten Antworten beruhen auf eigenen Impulsen der Studierenden:

1. Angenommen Sie werden alt und/ oder pflegebedürftig. Wo und von wem würden Sie am liebsten betreut werden?

a) Zuhause, von Ihren Kindern/ Angehörigen. [13]

b) In einem Heim von menschlichen Pflegekräften. [8]

c) In einem Heim von menschlichen Pflegekräften und zusätzlich Service-Robotern (z. B. Zum Trinken anreichen, spielen, unterhalten, vorlesen etc.). [7]

d) Zuhause von einem Service-Roboter (plus eventuell menschlicher Unterstützung). [8]

e) Alters-WG, Mehrgenerationenhaus

 

2. Wie müsste ein Service-Roboter beschaffen sein, damit Sie ihn als Pflegekraft akzeptierten?

a) Er müsste sehr menschlich aussehen, also über ein Gesicht, Mimik, zwei Arme etc. verfügen. [1]

9 b) Egal, Hauptsache funktional. [9]

c) Wenn nicht menschlich, müsste er zumindest niedlich oder hübsch aussehen, wie ein freundliches Kuscheltier zum Beispiel. [11]

d) Je menschlicher, desto schlimmer. Entweder Mensch oder Maschine. [6]

e) Es muss erkennbar sein, ob es sich um einen Menschen oder einen Roboter handelt. Stichwort: Transparenz.

 

3. Jeder Mensch, der eine Waschmaschine besitzt, ist mit Sicherheit froh darüber. Eine Waschmaschine wäscht auch sicher besser als ein Mensch (schleudert schneller, erträgt mehr Hitze, wäscht gründlicher etc.). Im Bezug auf Roboter oder Systeme mit künstlicher Intelligenz reagieren heute viele Menschen aber skeptisch und äußern Ängste, jene könnten einmal besser werden als der Mensch. Was glauben Sie, woran das liegt?

a) Allgemeine Verunsicherung. [2]

b) Die Angst vor dem Unbekannten. [17]

c) Misstrauen gegenüber den politischen und wirtschaftlichen Entwicklungen und Entscheidungen. [9]

d) Misstrauen in die Technik bzw. Techniker und Ingenieure dergestalt, dass eigenständig funktionierende Maschinen einmal „außer Kontrolle“ geraten könnten. [15]

e) Angst davor, dass Mensch ersetzt werden könnten. Angst vor linearem zunehmendem Fortschritt — wo ist die Grenze? Angst insbesondere vor der Übernahme genuin menschlicher Aufgaben, nämlich im sozialen Bereich (weniger bspw. bei Industrierobotern). Angst vor der anderen Kommunikation durch Roboter. Literatur und Film evozieren negative Vorstellungen, Emotionen etc.

 

4. Eine alte Frau im Heim streichelt die Roboter-Robbe Paro. Die Frau erfreut sich an den Geräuschen und „künstlichen“ Reaktionen der Puppe, glaubt aber, sie hätte es mit ihrem früheren Hund Bello zu tun. Immer wieder nennt sie den Namen des Hundes und spricht mit der Robbe wie damals mit ihrem Hund. Was denken Sie?

a) Roboter dieser Art sollten nicht geschaffen werden und vor allem nicht mit psychisch labilen oder geistig eingeschränkten Menschen eingesetzt werden, da diese hinters Licht geführt werden. [0]

b) Auf den Effekt kommt es an. Solange sich die Frau freut und ihren Spaß hat, ist es egal, ob es sich um Bello oder Paro handelt bzw. was die Frau denkt. [15]

c) Man müsste die Frau immer wieder aufklären und ihr (im Rahmen der Möglichkeiten) zu verstehen geben, dass es sich nicht um den verstorbenen Bello, sondern um die Puppe Paro handelt. [6]

d) Mit alten Menschen sollten mehr echte Tiere eingesetzt werden und auch andere Impulse wie Musik etc. gegeben werden. Einsatz von künstlichen Tieren wie Paro nicht zum Zweck des Ruhigstellens oder der Kosteneinsparung. Individueller Einsatz je nachdem, ob eine Person das mag oder nicht. Parallele: Bei Kindern sind „interaktive“ Kuscheltiere auch kein Problem, wieso also bei alten Leuten?

 

5. Würden Sie ihrem Kind (Grundschule, 4. Klasse) einen Lerncomputer mit Internetzugang kaufen?

a) Klar, sonst verliert es den Anschluss, bildungstechnisch und sozial. [0]

b) Ja, aber nur mit eingebauter Beschränkung für bestimmte Seiten. [19]

c) Ja, mit vollem Internet-Zugang, aber nur unter der Bedingung, dass immer jemand dabei ist, um die angewählten Seiten zu prüfen und ggf. zu kommentieren. [3]

d) Nein: Internetzugang sollte so lange wie möglich hinausgezögert werden. Es gibt auch andere Möglichkeiten, an Informationen zu kommen. Internet hält noch früh genug Einzug in junge Leben. [10]

e) Konfrontation ja, aber mit Aufklärung, denn: In der Schule/ durch Freunde kommen die Kinder eh damit in Kontakt. Lieber aktive Aufklärung durch Eltern über Werbung, Pornographie-Seiten etc bevor Kinder allein und ohne Begleitung (und damit ohne Einordnungsmöglichkeit) damit konfrontiert werden.

Bachelor-Studium "Philosophie, Neurowissenschaften und Kognition" in Magdeburg. Master-Studium "Philosophie" und "Ethik der Textkulturen" in Erlangen. Freie Kultur- und Wissenschaftsjournalistin: Hörfunk, Print, Online. Wissenschaftliche Mitarbeiterin, Abteilung Philosophie, Fachbereich Medienethik an der Pädagogischen Hochschule Ludwigsburg.

21 Kommentare Schreibe einen Kommentar

  1. Solche Umfragen widerspiegeln Ahnungen und Vor-Urteile zu Techniken, die es gar noch nicht gibt – ausser vielleicht die Roboter-Robbe Paro, die ein Erfolg ist.
    Es zeigt sich immer wieder, dass Steve Jobs recht lag, als er sagte, er frage Benutzer nicht, ob ein neues Gadget/ Gerät ihren Wünschen entsprechen. Denn Benutzer wissen nicht was sie brauchen bevor sie es in den Händen halten.
    Meine eigene Prognose: Wenn es irgendwann einen Roboter gibt, der die Rolle eines Butlers. einer Freundin oder persönlichen Beraters einnehmen kann, dann wird er ein voller Erfolg: Eine solche Technologie wird unseren Alltag verändern.

    • Aus wirtschaftlicher Sicht mag es sinnvoll sein, Dinge zu erfinden und auf den Markt zu bringen, von denen Menschen noch nicht wissen, dass sie sie einmal brauchen werden (wie bspw. bei der Einführung des Smartphones). Die Ethik hinterfragt allerdings die moralischen Prinzipien und Begründungen wirtschaftlichen Handelns. Demgemäß ist wirtschaftlicher Erfolg zu trennen von dem, was aus ethischer Sicht wünschenswert ist — zum Beispiel bezüglich Persönlichkeitsrechten, Informationstransparenz, menschlicher Freiheit etc.

  2. Ob Roboter Pfleger und Entertainer für pflegebedürftige Menschen werden können hängt nicht davon ab, was „wir“ heute dazu denken, sondern es hängt davon ab, wie sich diese Bots in den Pflegeprozess integrieren lassen und ob sie die Qualität der Pflege erhöhen und/oder Arbeitskraft einsparen. Sollten Bots zudem die Selbständigkeit alter Menschen erhöhen und verlängern, dann werden sie angenommen werden. Das Grosi wird dann mit Ihrem persönlichen Robo-Butler bei ihren Grosskindern zu Besuch kommen.

    • Mir ging es um die ethischen Fragen hinter dem Einsatz von Service-Robotern und dazu kann es für einen ersten Schritt ganz erhellend sein, spontane Meinungen einzufangen. Nicht etwa, um daraus notwendigerweise à la „moral sense“ moralische Prinzipien abzuleiten, lediglich als Gedankenimpuls.

  3. Auch ethische Fragen und Fragen der Privatsphäre stellen sich meist erst, wenn es ein Produkt gibt. Soll Airbnb wissen dürfen, wo sie jederzeit sind? Diese Frage stellt sich erst wenn sie ein Smartphone besitzen und Airbnb-Mitlied sind?

    • Das ist leider häufig so, finde ich aber weder richtig noch wünschenswert. Denn die Frage bspw. nach Endlagerung von Atommüll stellt sich ja nicht erst, wenn sie akut ist, sondern sie steht im Raum, sobald Atommüll erzeugt wird. Ebenso verhält es sich mit sämtlichen technischen Entwicklungen: Zwar ist viel noch im Prozess, aber oft sind zu Beginn schon Tendenzen absehbar, die dann auch frühzeitig unter ethischen Gesichtspunkten diskutiert werden sollten und nicht erst dann, wenn sie akut werden.

      • Mit dem Umfragen-Ansatz kann man die ethischen Probleme zukünftiger Technologien nicht in den Griff kriegen, weil spontane Fragen und Antworten auf einzelne Aspekte zukünftiger Technolgie nicht den Kern des zu erwartenden Umbruchs erfassen können. Zukünftige Service Roboter werden deshalb ähnliche Probleme aufwerfen wie heutige AKWs wo man zuwenig an die Endlagerung gedacht hat – und das trotz ethischen Vorabklärungen.
        Mir scheint, die ethischen Probleme zukünftiger Technologien müssen mit einer Denkweise erfasst werden wie in William Gibsons Romanen spekulativer Fiktion, wie beispielsweise in seinem Werk Neuromancer, wo er nicht nur das Internet sondern auch die Probleme des Internets voraussieht.
        Wenn man das nicht macht, erkennt man nicht, worin die eigentliche Disruption besteht. Bei Robotern behaupte ich, besteht die eigentliche Disruption in ihrer potenziellen Menschenähnlichkeit. Doch kaum jemand erkennt das. Im Gegenteil, sogar die EU geht in ihrer Gesetzgebung davon aus, dass zukünftige Roboter menschenähnlich sein werden, anstatt nur smarte „Haustiere“ zu sein.
        Give robots ‚personhood‘ status, EU committee argues titelt der Guardian und fasst im Untertitel den Inhalt so zusammen:

        Proposed rules for robots and AI in Europe include a push for a general basic income for humans, and ‘human rights’ for robots

        Dabei gäbe es die ethisch stark begründete Alternative, zu verbieten, dass Roboter der nahen Zukunft intelligenter sind als etwa Hunde. Man könnte verlangen, dass Roboter der nahen Zukunft selbst entscheiden können über das hinaus, was auch ein Hund oder Schimpanse entscheiden könnte. Damit würde man sich viele ethischen Probleme ersparen. Doch die meisten Menschen wollen genau das Gegenteil: Sie wollen den Roboter als Gespiele/Gespielin, als Menschenersatz. Und genau damit gebiert man auch massive ethische Probleme.

  4. In der Krankenpflege und in der Altenpflege gibt es eine Menge von unappetitlichen und anstrengenden Arbeiten.
    Roboter die diese Arbeiten erledigen, sind viel nützlicher als Plüschtiere.
    Ich selbst bin jetzt mehr als 70 Jahre alt, und glücklicherweise noch gesund.
    Für Roboter interessiere ich mich schon seit mehr als 52 Jahren.
    Daher ist es kein Wunder, dass ich für mich selbst alle Arten von Robotern begrüßen würde.
    In der Zwischenzeit bastle ich an Mikroroboter bauenden Mikrorobotern herum.
    Video aus dem Jahre 1998, rund 2 Minuten Dauer:
    https://www.youtube.com/watch?v=UYfhu0frLAI

  5. @Bednarik&Seng: Alt und oft auch chronisch krank zu sein ist in naher Zukunft der Normalfall. In Japan ist das Durchschnittsalter im Jahr 2016 46.9 Jahre (im Jahr 2030 wird es 60 Jahre sein). Viele dieser Alten und Kranken müssen gepflegt werden und wie das geschieht kann man, kann die Gesellschaft nicht völlig frei auswählen. Wir leben nicht in der Wünsch-Dir-Was-Welt, sondern in einer durch Gegebenheiten und Sachzwänge weithin bestimmten Welt. Deshalb ist ein Auswahlkatalog wie in folgender Frage:

    Angenommen Sie werden alt und/ oder pflegebedürftig. Wo und von wem würden Sie am liebsten betreut werden?
    a) Zuhause, von Ihren Kindern/ Angehörigen. [13]
    b) In einem Heim von menschlichen Pflegekräften. [8]
    c) In einem Heim von menschlichen Pflegekräften und zusätzlich Service-Robotern (z. B. Zum Trinken anreichen, spielen, unterhalten, vorlesen etc.). [7]
    d) Zuhause von einem Service-Roboter (plus eventuell menschlicher Unterstützung). [8]
    e) Alters-WG, Mehrgenerationenhaus

    nur bedingt hilfreich. Ja er enthält sogar Gefahren. Der Betreuungswunsch:

    a) Zuhause, von Ihren Kindern/ Angehörigen. [13]

    könnte in einer technisch fortgeschritteneren Welt so realisiert werden, dass Kind und Angehörige, die sich der Pflegebedürftige wünscht von Robotern simuliert werden, so dass den zu Pflegenden etwas vorgegaukelt wird.

    Es ist nicht immer gut, wenn alle unsere Wünsche (scheinbar) erfüllt werden. Wie schon das Märchen weiss, haben sich wie von selbst erfüllende Wünsche auch ihre Tücken. Zu den Wünschen, die heute für viele in Erfüllung gehen, gehört beispielsweise ein zunemend hohes Alter. Doch die Erfüllung dieses Wunsches hat auch problematische Seiten.

    • Gerade bei Antwortmöglichkeit a) ist die Ethik-Frage besonders lustig. Denn die Angehörigen haben ja auch noch ein Leben. Was für ein enormer psychischer Druck da ausgeübt wird, wenn Muttern diesen Wunsch äußert!

      Mal ehrlich: Der Gedanke, dass meine Kinder* Jahre bis Jahrzehnte ihrer eigenen Lebenszeit opfern müssen, damit ich versorgt bin, wäre mir zuwider. Pflegen laugt aus, pflegen isoliert, pflegen macht körperlich kaputt, pflegen schränkt das Familienleben ein – und Hilfe vom Staat gibt’s kaum. Dafür habe ich meinen Nachwuchs ganz sicher nicht in die Welt gesetzt. Da fahre ich, wenn Roboter nicht zugelassen werden und/oder die Kohle nicht fürs Pflegeheim reicht, lieber in die Schweiz und schlucke die berühmte Kapsel.

      Insofern sind vielleicht gerade Roboter ethisch eher zu vertreten als die Pflege Menschen aufzubürden, die dann notgedrungen ihrer Pflicht nachkommen, sich zu dieser Aufgabe aber weder befähigt noch berufen fühlen und sie ggf. sogar verabscheuen. Gewalt in der häuslichen Pflege ist nämlich auch ziemlich häufig. Warum wohl? ^^

      *Seien wir ehrlich: Es trifft fast immer nur die Töchter… Noch so’n Ethik-Knackpunkt.

        • Es steht nur leider zu befürchten, dass sich genau an diesen Präferenzen aber später die Gesetzgebung bzgl. der Zulassung orientieren wird — und nicht an den Bedürfnissen der Angehörigen oder des Pflegepersonals. Das wird ein Problem werden. Genau wie seinerzeit bei PID, Eizellspende und ähnlichen Themen. Die Herrschaften, die entscheiden dürfen, sind seltenst auch direkt betroffen.

  6. *
    Ganz nebensächlich angemerkt, wie auch die im dankenswerterweise vorgeführte Frage (5) [meinend und nachfragend, weil gänzlich vom Topic wegführend]

    • @Dr. Webbaer: Sie haben Recht, Lernroboter zu den Service-Robotern zu zählen, ist vielleicht auf den ersten Blick nicht ganz einleuchtend; doch nur weil es vorher hauptsächlich um Roboter in der Pflege ging, heißt das ja nicht, dass Service-Roboter nur alte Leute betreffen. „Service“ habe ich in diesem Zusammenhang recht weit verstanden; so kam es zu der Frage.
      MFG
      LS

  7. Wie Sie, liebe/ r Leser/ in dazu stehen, können Sie mir gern mittels der Kommentar-Funktion mitteilen.

    Auf jeden Fall ein, Einschränkung: wie viele finden, werthaltiger WebLog-Eintrag.
    Sehr nett auch die Formulierung mit dem „Getränke anreichen“, ischt schon ein wichtiger Topic.
    Selbstverständlich werden Bettlägerige auch gerne unterhalten, das Web leistet hier zuvorkommend und auch so eine (vergleichsweise) nette „Computer-Robbe“ muss nicht falsch platziert sein.
    (Streng genommen leisten Haustiere, Senioren halten diese gerne, Opa Webbaer hält Katzen (die auch mal raus dürfen, um sozusagen vollwertige Katzen sein zu können) nicht viel anders.)

    Ansonsten, Dr. Webbaer kann halt nicht aus seiner Haut, ist ‚Studierende‘ ein substantiviertes PPA und bedeutungsgleich und sprachlich genau so gebildet wie der ‚Student‘.

    MFG + weiterhin viel Erfolg, gute Arbeit!
    Dr. Webbaer

  8. Service Roboter sind eine echte Marktlücke. Ich würde es begrüßen, wenn mein Serviceroter die Wohnung saugt, während ich jogge.
    Er könnte auch die Wohnung lüften, automatisch im Briefkasten nachschauen, ob ich Post bekommen habe, die auch lesen und nach Werbung und Wichtigem vorsortieren.
    Nach dem Mittagsschlaf könnte er mich um 16 Uhr wecken und schon das Kaffewasser heiß gemacht haben.
    Und er könnte mich akustisch an wichtige Termine erinnern.
    In einem Pflegeheim könnte er immer neben dem „Patienten“ stehen, seine Aktivitäten kontrollieren, ob die Windel voll ist, Ihm einen Kaffee holen usw.
    Der Phantasie sind da keine Grenzen gesetzt. Er könnte auch aus einem Buch vorlesen ……

  9. Zitat: Im Bezug auf Roboter oder Systeme mit künstlicher Intelligenz reagieren heute viele Menschen aber skeptisch und äußern Ängste, jene könnten einmal besser werden als der Mensch. Was glauben Sie, woran das liegt?

    Die Ursache liegt in einer technophoben Grundeinstellung gegenüber Maschinen und Robotern. Diese wird verstärkt durch Sekterier wie Hugo de Garis, welcher behauptet dass in Zukunft Roboter Krieg führen gegen Menschen. Aber auch feministische Technik-Paranoia hat einen großen Anteil daran, den Fortschritt zu verteufeln. Auf Youtube gibt es beispielsweise Neoludditen-Propaganda wonach Furby Roboter vom Teufel besessen sind.

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