Ist „Bio“ besser? (2): Ist Bio-Essen gesünder?

BLOG: Detritus

Gedanken, biologisch abgebaut
Detritus

Folgendes Bild wird einem von Bio-Produkten vermittelt: „Bio“ ist ein Garant für saubere, natürliche und politisch korrekte Lebensmittel. Bio-Käufer haben das Gefühl, etwas gutes für sich und die Umwelt getan zu haben. Das geht so weit, dass an anderer Stelle moralische Entscheidungen darunter leiden können. Vor allem soll Bio aber gesund sein. Dabei gibt es gar keinen Grund, anzunehmen, dass der Verzehr von Bio-Lebensmitteln anstelle von „konventioneller“ Kost einen signifikanten gesundheitlichen Effekt hat.

Das Thema ist ziemlich komplex – so ist der Artikel zur Bio-Gesundheit auch recht lang geworden.

Schafe
Keine Bio-Schafe, aber glücklich

 

„Bio“ ist nicht „Natur“

Sowieso ist per Definition weder „biologische“, noch konventionelle Landwirtschaft etwas „natürliches“[1], denn ohne menschlichen Einfluss wachsen keine ertragreichen Nutzpflanzen in Monokulturen.

Die Wildformen unserer Agrarpflanzen haben in der Regel viel zuniedrige Erträge und sind oft nicht einmal genießbar. Beispielsweise ernähren heute die Früchte des aus dem mickrigen Wildgras Teosinte gezüchteten Kultur-Mais Millionen von Menschen. Mais ist ohne menschliche Hilfe nicht einmal mehr fortpflanzungsfähig. Die Kartoffelpflanze, züchterisch eines Großteils ihres Alkaloids Solanin beraubt und somit erst genießbar geworden, ist damit anfälliger gegenüber dem Kartoffelkäfer.

Kulturpflanzen wachsen verglichen mt ihren wilden Verwandten behütet auf. Die eingesparten Ressourcen können in die Produktion von übergroßen Früchten und Knollen investiert werden, statt etwa in die Verteidigung gegen Fraßfeinde und Pilzbefall. Diese Strategie ist für Kulturpflanzen in freier Wildbahn fatal. So werden auch in der ökologischen Landwirtschaft domestizierte Nutzpflanzen auf gepflügten Äckern und in weitgehenden Monokulturen angebaut, und auch mit ausgewählten Schädlingsbekämpfungsmitteln gearbeitet.

Die Kultivierung von Pflanzen ist natürlich nichts Schlimmes, nur ist sie weit von einem natürlichen Zustand erntfernt. Eine Assoziation von „Bio“ mit der „reinen Natur“ muss als Marketing-Lüge akzeptiert werden. [2]

„Natur“ ist nicht gesund und  „Chemie“ ist nicht giftig

Außerdem gibt es keinen Grund „Natur“ automatisch mit „gesund“ zu verbinden, denn die giftigsten und krebserregendsten Substanzen – z. B. Botulinumtoxin, Ricin oder Aflatoxine– sind reine Naturprodukte. Umgekehrt ist „Chemie“ nicht sofort giftig oder ungesund. Praktisch alles Leben beruht auf der Abfolge von chemischen Reaktionen von chemischen Substanzen. Wir sind Chemie!

Aber selbst „Chemie“ als Synonym für „Produkt der chemisch-synthetischen Industrie“ sagt gar nichts darüber aus, ob ein Stoff gesund, giftig oder gefährlich ist. Zudem sind viele von der chemischen Industrie hergestellten Substanzen schlicht Kopien der Naturstoffe. So ist künstlich hergestelltes Vitamin C auch nicht besser oder schlechter als natürliches. Das aus Chrysanthemen extrahierte Bio-Pestizid Pyrethrin ist nicht giftiger als künstlich hergestelltes. Es ist schlicht egal, wenn die Stoffe sich in der Anordnung der Atome zu Molekülen nicht unterscheiden. Und letztlich entscheidet – wie bei allem – vor allem die Dosis über die Giftwirkung, nicht etwa die Herkunft.[3]

Synthetische Kontaminanten, wie etwa wie Polychlorierte Biphenyle (PCB) oder Dioxin sind zwar hochgiftig, dies gilt aber auch für natürliche Kontaminanten wie Bakterien- und Schimmelpilzgifte. Keiner dieser Stoffe ist in unseren Lebensmitteln erwünscht, und keiner dieser Stoffe wird absichtlich dort aufgebracht.

Eine Unterscheidung von „Natur“ und „Chemie“ ist unsinnig. Die Verwendung der Begriffe im Zusammenhang mit Lebensmitteln und Landwirtschaft ist meist irreführend und sollte vermieden werden.

Eine ausgewogene Ernährung ist wichtiger als die Frage „Bio oder nicht Bio“

Ist „Bio“ aber, wie oft behauptet, gesünder als anderes Essen, wenn es schon nicht wirklich „natürlich“ erzeugt wird? Welche Kriterien entscheiden darüber, ob etwas gesund oder ungesund ist?

Der wichtigste Faktor hierbei ist eine ausgewogene Ernährung mit viel Gemüse, wenig rotem oder stark verarbeitetem Fleisch, wenig Fett und wenig Alkohol. Dieses Wissen dürfte inzwischen als Binsenweisheit zu jedem durchgesickert sein. Dass die Frage „Bio oder nicht Bio?“ eine untergeordnete Rolle spielt, wurde auch in einer Studie zu den unterschiedlichen Produktionsmethoden von dem Senat der Bundesforschungsanstalten geschlussfolgert.[4]

Hat Bio-Essen einen höheren Nährwert?

Die über den Nährwert entscheidenden Stoffe in Pflanzen- und Tierprodukten, also Fette, Kohlenhydrate, aber auch Vitamine, Mineralien und sekundäre Pflanzenstoffe, kommen sowohl in konventionell, als auch in organisch-biologisch erzeugten Lebensmitteln vor. Dabei sind oft Substanzen mit antimutagener oder antioxidativer Wirkung von besonderem Interesse. Unabhängig von unserem Kenntnisstand, ob diese Stoffe gesundheitlich relevant sind, ist es strittig, ob Bio-Lebensmittelnwirklich mehr davon enthalten und somit potentiell einen gesundheitlichen Mehrwert haben.In einige Studien wurden höhere Gehalte festgestellt, wie z.B. von Virginia Worthington[5], andere Studien, etwa von der der Universität London[6], konnten diese Unterschiede nicht nachvollziehen. Pauschale Aussagensind offenbar vorerst nicht möglich, aber wenn es Unterschiede gibt, sind siegering, soviel scheint mir sicher zu sein. Man sollte auch bedenken, dass diese Gehalte dieser Stoffe stark von Umweltfaktoren wie dem lokalen Klima, Schädlings- und Pathogenbefall, der Wahl der Sorte bzw. Rasse, bei Pflanzen die Bodeneigenschaften, Wasserversorgung abhängen und starken natürlichen Schwankungen unterworfen sind. Vermutlich spielen andere Faktoren jenseits von „Bio vs. Nicht-Bio“ eine viel größere Rolle.

Die Rückstände aus konventioneller Tier- und Pflanzenproduktion in unseren Lebensmitteln könnten möglicherweise unsere Gesundheit beeinflussen. Dazu zählen Medikamente wie Antibiotika oder Pestizide gegen Insekten und Unkräuter – auf die meisten dieser Substanzgaben wird im Rahmen der biologischen Landwirtschaft verzichtet. Aber wieviel Rückstände nehmen wir zu uns, wie viel „Chemie“ darf in unser Essen hinein und haben können diese Mengen überhaupt einen Einfluss aufunsere Gesundheit haben?

Sind konventionell erzeugte Tierprodukte Hormon- und Antibiotika-verseucht?

In biologischen Tierhaltung sind Hormongaben und die Verwendungvon Antibiotika zur Leistungssteigerung streng verboten, wie inzwischen auch in der konventionellen Landwirtschaft hierzulande. Allerdings ist der Umgang zumindest mit Antibiotika bei Erkrankungen problematisch: So darf die Zahl der Behandlungen nicht drei übersteigen – Produkte von Tieren, die ihre Krankheit sonst nicht überlebt hätten, dürfen nicht mit dem Bio-Label in den Handel. Eine zweifelhafte Setzung von Prioritäten, wie ich finde. Die gesetzlichen Wartezeiten nach der Bahandlung müssen bei Bio-Tieren doppelt so lang angelegt werden. Vorgeschrieben sind Wartezeiten von mehreren Tagen (Penicillin) bis zu einigen Monaten (Aminoglykosid-Antibiotika), da gegen Penicillin schwere Allergien in der Bevölkerung vorkommen, bzw. sich manche Antibiotika in der Leber der Tiereanreichern können. Dazu kommt die sehr reale Gefahr der Übertragung von Resistenzgenen auf Bakterien in der Umwelt, sodass diese Medikamente möglichst sparsam eingesetzt werden sollten. Wie gesagt, dürfen Arzneimittel nicht zur Leistungsföderung bei der Mast eingesetzt, sondern nur zur Behandlung von Erkrankungen vom Tierarzt verabreicht werden.[7Bei Kontrollen wurden die Höchstmengen diverser Stoffe 2004 in 0,19% der Fälle überschritten. Eine Quote, mit der man durchaus leben kann.

Bei hormonell wirksamen Stoffen, die ebenfalls nicht zur Mast, sondern gesetzlich ausschließlich zur Reproduktionssteuerung zugelassen sind, übertrifft die endogene Produktion im Menschen eventuelle Rückstände um mehrere Größenordnungen. Nimmt man zum Beispiel mit 250g Fleisch 0,13µg Testosteron auf, beläuft sich die endogene Produktion im Menschen aufetwa 240µg pro Tag![8]

Bei Einhaltung der Vorschriften und Gesetze ist also eine hohe Sicherheit für den Verbraucher gewährleistet, die Übertragung von Antibiotikaresistenzen stellt aber ein gravierendes Problem dar.

Sind konventionell erzeugte Pflanzenprodukte mit Pestiziden und Nitrat „vergiftet“?

Auf Kunstdünger wird in der biologischen Pflanzenproduktion verzichtet,obwohl dieser mittels Haber-Bosch-Verfahren direkt aus der Luft (Natur!) gewonnen werden kann. Die Folge ist, dass in biologisch erzeugten Lebensmitteln oft weniger Nitrat zu finden ist – inwiefern das jedoch einen Einfluss auf die Gesundheit hat, ist alles andere als klar.[12]

Wenn man aber Mist und Gülle zu kurz lagert, ist eine nicht zu unterschätzende Gefahr durch infektiöse Krankheitserreger gegeben. Diese Düngemethode wird bevorzugt im Bio-Landbau genutzt, Bio-Lebensmittel sind dadurch oft vergleichsweise stark mikrobiell belastet.

Andere Rückstände aus der Pflanzenproduktion sind Pflanzenschutzmittel (Insektizide, Herbizide zur Unkrautvernichtung) und auch Wachstumsregulatoren. Sind diese Stoffe für die Landwirtschaft zugelassen, dürfen sie keine erbgutschädigende Wirkung besitzen. Die meisten Pestizide besitzen zwar neurotoxische Wirkungen, die sich bei extremer Überdosierung zeigen. Dieser Gefahr ist der Landwirt ausgesetzt, wenn er mit größeren Mengen Gift hantieren muss. Beim Konsumenten dagegen kommen Pestizidmengen an, die bei beiden Landbau-Methoden meist weit unter den gesetzlichen Grenzwerten liegen und damit weit davon entfernt sind, gesundheitsschädlich zu sein.[9][12]

Auch in der Bio-Landwirtschaft werden Pestizide eingesetzt: so etwa Spritzmittel auf Basis des schwach giftigen Schwermetalls Kupfer, die vielerorts langfristig die Böden ruinieren und die Leber der Feldarbeiter belasten.Das bakterielle Bt-Toxin und das aus pflanzliche Pyrethrin sind ebenfalls neurotoxisch.

Auch wenn die Herkunft („Natur“) ein Pseudo-Argument ist, kann man dem Bio-Landbau zugute halten, auch mit natürlichen Pestiziden sparsamumzugehen, wodurch die Exposition der Feldarbeiter und dieUmweltbelastung vermindert wird.

Naturstoffe übertreffen Pestizidrückstände hinsichtlich der Menge und der Schädlichkeit

Mit den natürlichen Pestiziden kommt dann eine dritte Substanz-Gruppe ins Spiel, die oft vergessen wird, nämlich endogen erzeugte Substanzen, die also von der Pflanze selbst zur Fraßfeind-Abwehr erzeugt werden, oder auch natürliche Verunreinigungen, etwa durch Schimmelpilzgifte (Mykotoxine). Wie oben bereits angedeutet, mussten bei vielen Nutzpflanzen diese natürlichen Pestizidgehalte erst züchterisch reduziert werden, um sie genießbar zu machen. Bekannte Beispiel für Gifte in Kulturpflanzen sind Oxalsäure in Spinat, Cumarin in Cassia-Zimt, das Solanin in Kartoffel und Tomate, sowie Glucosinolate, Mutterkornalkaloide und die krebserregenden Pyrrolizidinalkaloide. Natürliche, hochpotente Kanzerogene sind Schimmelpilzgifte, etwa Aflatoxine (von Aspergillus flavus), die als die potenteste krebserzeugende Substanz überhaupt gelten. Außerdem sind viele Pflanzenstoffe krebserregend: Sesamol (in Sesam), Methyleugenol (in Fenchel, Anis, Muskat), Estragol (in Basilikum undEstragon), Safrol (in Safran), Sinigrin (in manchen Kohlgemüsen), Capsaicin (in Paprika und Chilis), Methoxypsoralene (in Petersilie und Sellerie) und Thyiocanate, die aus Senfölglykosiden freigesetzt werden (Kohlgemüse). Dazu kommen phenolische Substanzen, die in relativ hohen Gehalten in Pflanzenprodukten enthalten sind, z.B. Kaffeinsäure, Katechol und Chlorogensäure. Auch in Speisepilzen kommen Kanzerogenevor, so enthalten Champignons Agaritin, das bei Mäusen Tumore an Blutgefäßen auslöst.[13]

Giftige und krebserregende Substanzen sind zahlreich in der Natur vorhanden, es sind nicht die Kanzerogene aus der Industrie, die von so großer Bedeutung sind. Von den über 1000 unterschiedlichen Substanzen, die etwa in Kaffee natürlicherweise enthalten sind, wurden im Labor von Bruce Ames 28 darauf getestet, ob sie krebserzeugend in Nagetieren wirken – bei 19 davon war das der Fall. Außerdem wurden 63 andere Pflanzenstoffe getestet und davon 35 als krebserzeugend eingestuft. In einer einzigen Tasse Kaffee sind etwa so viele natürliche Kanzerogene enthalten, wie man über ein gesamtes Jahr an Pestiziden durch Nahrungsmittel aufnimmt. Das bedeutet nicht, dass man aufhören muss, Kaffee zu trinken, vielmehr muss man akzeptieren, dass es keine Ernährungsform gibt, die völlig ohne die Aufnahme von Kanzerogenen ist. Natürliche Kanzerogene sind überall vorhanden und sehr viel bedeutender als Pestizidrückstände auf Obst und Gemüse.[10]

Zubereitung und Verpackung

Neben der Anbauweise ist die Zubereitungsform und die Verpackung entscheidend für die Anwesenheit von toxikologisch relevanten Stoffen in Lebensmitteln: Acrylamid bildet sich unter starker Erhitzung in stärkehaltigen Lebensmitteln, heterozyklische aromatische Amine beim Braten und Grillen von eiweißhaltigen Lebensmitteln, und polyzyklische aromatische Kohlenwasserstoffe bei allen Verbrennungsvorgänge organischenMaterials, also auch beim Grillen über Holzkohle durch hineintropfendes Fett.

Dazu kommen Migrationsstoffe aus Plastik-Verpackungen, in die auch Bio-Lebensmittel verpackt werden. Hier sind vor allem Weichmacher (z.B. Phthalate) zu nennen, die dosisabhängig leberschädigend und reproduktionstoxisch wirken können, und auch als endogene Disruptoren mit Wirkung auf den Hormonhaushalt. Schlagzeilen hat das „Schnecken-Paper“ von Martin Wagner gemacht, der Mineralwasser aus Plastikflaschen untersucht hat und eine hormonelle Wirkung nachweisen konnte.[11Die Frage ist aber auch hier, inwiefern diese Gehalte ins Gewicht fallen, sind doch gerade in Sojaprodukten reichlich Phytoöstrogene enthalten – Pflanzenstoffe, die so wirken wie das weibliche Hormon Östrogen.

Fazit und Ausblick

Mein persönliches Fazit: eine Ernährung mit Bio-Essen aus gesundheitlichen Erwägungen lohnt sich bei einem Aufpreis von etwa 30% nicht. Bei Einhaltung der Vorschriften und Gesetze ist eine hohe Lebensmittelsicherheit gewährleistet – das gilt sowohl für biologisch, als auch konventionell erzeugte Produkte. Eine ausgewogene Ernährung und geeignete Zubereitungsformen haben einen viel größeren Einfluss auf die Gesundheit, als die Produktionsart.

Dabei gibt es noch andere Aspekte, die es sich lohnt, zu betrachten; etwa Tierschutz und Umweltschutz. Im oben genannten Studienbericht[4] wird von höherer Prozessqualität der Lebensmittelerzeugung, wie zum Beispiel Naturverträglichkeit und Erhalt von Kulturlandschaften geredet. Ich denke, hier liegen die wahren Vorteile der Bio-Landwirtschaft. Außerdem sollte man sich fragen, welche Vorteile hat Bio-Essen für die Landwirte und Feldarbeiter, für Händler und für regionale Erzeuger. Sind die behaupteten positive Effekte belegt? Diesen Fragen werde ich mich in zukünftigen Beiträgen widmen.

Anmerkungen

[1]Natur“ im Sinne von allem, was nicht vom Menschen geschaffen wurde.

[2]Diebehauptete „Naturnähe“ und der Umweltschutzaspekt von biologischerLandwirtschaft will ich im Artikel zum Umweltschutz besprechen. Leiderfällt hier die Bilanz auch weniger eindeutig aus, als ich gehofft habe.

[3]Paracelsus: „Dosis sola venenum facit

[4]BMELV / Senat der Bundesforschungsanstalten: Bewertung von Lebensmitteln verschiedener Produktionsverfahren, Statusbericht von 2003.

[5]Worthington (2001): „Nutritional Quality of Organic Versus Conventional Fruits, Vegetables, and Grains“, J Altern Complement Med, 7(29))

[6]Organic review published. Food Standards Agency, 29. Juli 2009

[7] Siehe auch: Bundesgesetzblatt, Verordnung über Stoffe mit pharmakologischer Wirkung vom 07.03.2005

[8]Manfred Kietzmann, Heinz Nau, Pablo Steinberg: „Lebensmitteltoxikologie: Rückstände und Kontaminanten: Risiken und Verbraucherschutz“, Parey Buchverlag (2003)

[9]Winter, C. Davis, S. (2006): „Organic Foods“ J Food Sci 71(9)

[10]Ames und Gold (1998): Misconceptions About Environmental Pollution, Pesticides and the Causes of Cancer. NCPA Policy Report No. 214

[11Wagner and Oehlmann (2009): Endocrine disruptors in bottled mineral water: total estrogenic burden and migration from plastic bottles. Environ Sci Pollut Res 16(3) S. 278-86
[12]Magkos F, Arvaniti F, Zampelas A.: Organic food: buying more safety or just peace of mind? A critical review of the literature. Crit Rev Food Sci Nutr. 2006;46(1):23-56.

[13]Knasmüller S, Parzefall W, Schwab C (2001): Kanzerogene und gentoxische Substanzen in Lebensmitteln und natürliche Protektionsmechanismen in Journal für Ernährungsmedizin 2001; 3 (1) (Ausgabe für Österreich), 5-16

  • Veröffentlicht in: Grün

Martin Ballaschk ist Biologe. Das Blog dient ihm als Verdauungsorgan für seine Gedanken: Er denkt hier öffentlich nach über Dinge, die ihn erstaunen, ihm unklar sind oder ihn aufregen. Oder über die er mit Anderen diskutieren möchte. Beruflich als Wissenschaftskommunikator, hier privat unterwegs.

6 Kommentare

  1. Dein Artikel ist hochinteressant und wirft viele Fragen auf bzw. regt zum Nachdenken an! Ich bin sehr gespannt auf weitere Beiträge!

  2. Bio essen ist besser!

    hallo 🙂

    ich bi sicher, dass es besser ist, wenn wir “bio” essen. Wir müssen nur wissen, woher das Essen (Gemüse usw.) kommt. Ich liebe es das richitge Gemüse vom Garten meiner Eltern zu genießen!

    • Hallo,
      ich finde dieses Thema sehr wichtig.Ich denke ,dass Bioessen gut für die Gesundheit sind. Wenn man Bioessen ist, bleibt man immer fit.Außerdem kann man viele Krankheiten vermeiden.obwohl man dick sein kann,habe ich überzeugt ,dass man Bioprodukte essen sollte.

      • Die Abstammung der Bioprodukte ist auch wichtig . Die Bioprodukte stammen aus die Natur .Zum beispiele man stellt das Papier mit Bäume und man kann sagen , dass das Papier umweltsünde ist , weil man die Wald vernichtet.

  3. bio ist nicht gleich bio. klar -am schönsten ist genau zu wissen wo mein produkt her kommt, bzw. wie es erzeugt wurde. selbst angebaut im eigenen garten- ist super, aber ich wohne immer in der einer großstadt. da bekommt da ganze gleich einen anderen charme 🙁
    meine familie lebt schön idyllisch auf dem land und natürlich schmeckt die kartoffeln aus mamas garten am besten. als aßenstehender haben wir heut zu tage , imer noch zu wenig einblick. und da macht manchmal die entscheidung die 30% mehr zu zahlen im bio bereich nicht leicht.

  4. Hi! 🙂 🙂
    Der Artikel war sehr interessant für mich zu lesen und hab ich eigentlich vieles vieles über die Bedeutung des Wortes “Bio”, die Enthaltung der konventionelle und Biolandbau, und darüber, ob sie gesünder sind, erfahren.
    Danke für die ausführliche Information! Sie hat mir sehr geholfen und tiefer in diesem Thema gemacht. (y) 🙂
    Machen Sie weiter, Herr Ballaschk solche Artikel zu schreiben, damit die Geselschaft informiert und aufgeklärt wird!

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