Die nicht besonders guten Argumente gegen Gender-Vielfalt im Film

http://www.sharctank.com/5-worst-arguments/

Erst komplett lesen, dann drüber nachdenken. Erst danach klug äussern.

Nach dem Abitur habe ich an der Universität Hamburg Anglistik, Amerikanistik, Soziologie und Philosophie studiert. Den Magister Artium machte ich 1992/93, danach arbeitete ich an meiner Promotion, die ich aus verschiedenen Gründen aufsteckte. Ich beschäftige mich meist mit drei Aspekten der Literatur: - soziologisch [Was erzählt uns der Text über die Gesellschaft] - technisch [Wie funktioniert so ein Text eigentlich] - praktisch [Wie bringen wir Bedeutung zum Leser] Aber auch theoretische Themen liegen mir nicht fern, z.B. die Frage, inwieweit literarische Texte außerhalb von Literatur- und Kunstgeschichte verständlich sein müssen. Oder simpler: Für wen schreiben Autoren eigentlich?

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  1. Heutzutage gibt es allgemein kaum mehr wirkliche Charakterrollen im Film. Frauenfiguren, die aus dem klassischen Rollenmuster ausbrechen und ebenso gewaltbereit wie ein Mann agieren mögen zwar modern wirken, sind aber nur die Umkehrung eines Klischees. Darum werde ich mal auf ältere Filme zurückgreifen und als Beispiel drei Frauenrollen aufzählen, wo sich Frauen auf eigene Weise behaupten: Angefangen mit der Literaturverfilmung “Das Mädchen am Ende der Straße” mit Jodie Forster in der Hauptrolle, die damals fast noch ein Kind war. (Sie hat allerdings auch in späteren Jahren sehr gute Filme gedreht.) Ansehnliche Frauenrollen findet man auch in der Fernsehserie “Raumschiff Voyager”, wo es sogar einen weiblichen Captain, Kathryn Janeway, gibt. Janeway (gespielt von Kate Mulgrew) ist zwar technisch versiert, hat aber auch mütterliche Elemente. Ältere Frauen sieht man hingegen in neueren Filmen fast gar nicht mehr, darum sei an dieser Stelle an “Miss Marple” erinnert, gespielt von der unvergleichlichen Margareth Rutherford.

    Hier noch ein paar weitere Infos über die Geschlechterungleichheit im Film:
    http://www.nyfa.edu/film-school-blog/gender-inequality-in-film/