Angriff auf das Immunsystem unserer Demokratie – Wie wir digital manipuliert werden

1983 gab es ein Thema, das die gesamte Bundesrepublik bewegte: die geplante Volkszählung. Jeder Haushalt in Westdeutschland sollte Fragebögen mit 36 Fragen zur Wohnsituation, den im Haushalt lebenden Personen und über die Einkommensverhältnisse ausfüllen. Damals regte sich massiver Widerstand gegen dieses „Erfasst-werden“. „Die Privatsphäre sei heilig“, hiess es. Das Bundesverfassungsgericht gab den Klägern gegen den Zensus Recht: Die geplante Volkszählung verstiess gegen den Datenschutz und damit auch gegen das Grundgesetz. Sie wurde gestoppt.

Nur eine Generation später geben wir sorglos jedes Mal beim Einkaufen die Bonuskarte der Supermarktkette heraus, um ein paar Punkte für ein Geschenk oder Rabatte beim nächsten Einkauf zu sammeln. Wir surfen unbeschwert im Internet, googeln und shoppen, mailen und chatten, und geben damit komplette Einsicht in weit mehr als der Staat vor 35 Jahren über uns wissen wollte. Und dabei wissen wir sehr wohl, dass der Supermarkt so unser Konsumverhalten bis ins letzte Detail erfährt. Was wir nicht wissen ist, wer noch Zugang zu diesen Daten erhält. Deren Käufer bekommen nicht nur Informationen über die von uns getätigten Einkäufe, sondern können über sie auch unsere Gewohnheiten, persönlichen Vorlieben und Einkommensverhältnisse ermitteln. Wir wissen unterdessen auch, dass Google, Facebook und Microsoft bei all dem nicht nur zuschauen, sondern alles, was wir von uns geben, was wir einkaufen, was wir suchen, auf alle Zeiten speichern. Sie erforschen unsere E-Mail-Adressen, unser persönliches Zeitmanagement, unseren momentanen Standort, unsere politischen, religiösen und sexuellen Präferenzen, unsere engsten Freunde, mit denen wir online verbunden sind, unseren Beziehungsstatus, welche Schule wir besuchen oder besucht haben. Und wie viele Menschen beantworten die Facebook-Frage „Was machst du gerade?“ minutiös in immer neuen Einträgen? All dies bleibt für immer und ewig in den Datenbanken der Internetfirmen.

Nur wenige versuchen, ihren Footprint im Netz klein zu halten. Geschichten über Facebook-Nutzer, die einen begehrten Job nicht bekommen haben, weil die Personalabteilung im Internet peinliche alte Fotos gefunden hat, Berichte von Erdogan-kritischen Stimmen im Internet, deren Autoren sich bei der nächsten Einreise in die Türkei grossen Schwierigkeiten ausgesetzt sehen, oder von personalisierter Werbung für Schwangerschaftsprodukte an Minderjährige, da der Supermarkt per Datenanalyse des Konsumverhaltens der jungen Frau von ihrer Schwangerschaft noch vor ihren Eltern wusste, mitsamt dem wahrscheinlichen Geburtstermin, all dies hat den einen oder anderen schon etwas vorsichtiger werden lassen. Doch es reicht nicht, seine Daten nur sehr eingeschränkt zur Verfügung zu stellen. Auch wer Google, Amazon, Facebook und E-Mail-Dienste bewusst meidet, bar bezahlt, um EC- und Kreditkarte zu vermeiden, und auch keine erotischen Abenteuer im Internet erleben will, gibt Informationen über sich preis. Wer über die Autobahn fährt oder in Großstädten Europas als Fußgänger durch die Straßen geht, wird aufgezeichnet. Bei Neuwagen ist es heute üblich, eine Internetverbindung einzubauen mitsamt der Software, die jederzeit registriert, wohin man mit dem Auto gefahren ist, mit welcher Geschwindigkeit man unterwegs war und ob man falsch geparkt hat.

An der Spitze der „Verräter“, die unsere privatesten Geheimnisse öffentlich machen, steht das Smartphone. Da sind die Millionen Apps, die kleinen und diskreten Software-Paketchen, die wir eigenhändig mit einem Klick auf unser Smartphone laden und die dort ein eigenes Online-Leben führen. Sie sind das Resultat unermesslicher menschlicher Kreativität und machen auch dem Anwender Spaß, lenken seinen Spieltrieb in schöpferische Bahnen und befeuern seinen Wissenshunger. Die meisten Apps kosten kein Geld. Abgerechnet wird auf andere Weise: mit unseren persönlichen Daten.

Google und Facebook kennen bereits jedes Detail unserer „Aufenthaltsorte“ im digitalen Raum des Internets. Der Schritt dahin, dass sie auch unsere Bewegungen im physikalischen Raum verfolgen können, ist nicht mehr weit. Und bei all dem fühlen sich die amerikanischen Internetgiganten kaum an deutsche Datenschutzstandards gebunden, sondern agieren, wenn sie sich überhaupt an Regeln gebunden fühlen, nach den schwachen bis nicht existierenden amerikanischen Standards. Daran wird die neue Datenschutzgesetzgebung der EU vom 25. Mai 2018 nur wenig ändern.

Doch wofür brauchen Facebook, Google und Co. unsere Daten überhaupt? Was macht sie so wertvoll? Eine Antwort lautet: Um unsere Wünsche und damit unseren Konsum anzuheizen. Die Daten sind ein gefundenes Fressen für die Werbeindustrie und ihr Ziel, den Menschen vollständig auszulesen. Unternehmen wollen ihre Kunden bis ins letzte Detail verstehen, um deren Wünsche bedienen zu können. Je mehr über Konsumvorlieben und Bonität der potenziellen Kunden bekannt ist, desto höher der Umsatz. Zu diesem Zweck vermessen Einkaufsläden bereits mit besonderen Kameras die Pupillenbewegungen und Mimik ihrer Kunden während des Einkaufens. So lassen die Supermarktkette „Real“ sowie die Deutsche Post bereits in zahlreichen ihrer Filialen die Gesichter ihrer Kunden aufzeichnen und mit der Hilfe von Künstliche-Intelligenz-Algorithmen analysieren um zu verstehen, wofür sich Kunden interessieren, um so Werbung besser an deren Interessen anzupassen. Im Fall Real wurde diese Aktion mittlerweile wegen Protesten gestoppt. Doch dass wir diverse Formen von spontaner personalisierter Werbung, wie beispielsweise Werbeplakate, die erkennen, wer wir sind und was wir mit hoher Wahrscheinlichkeit konsumieren, flächendeckend erleben, ist nur noch eine Frage der Zeit.

Aber es gibt noch eine andere Antwort: Unsere Daten werden für die politische Meinungsbildung verwendet. Und hier liegt eine tiefere Gefahr für unsere Demokratie. Unsere Daten im Internet werden gesammelt, zum Zwecke der Manipulation auf viele verschiedene Arten und Weisen verarbeitet und dann wieder bei uns eingespielt. „Microtargeting“ nennt sich dies. Hier werden gezielt bestimmte Bevölkerungs- und Wählersegmente angegangen, die auf der Basis digitaler Daten ausgewählt und als besonders empfänglich für bestimmte Botschaften eingestuft werden. Denn leider wirken Manipulation, Propaganda und Lügen ebenso massiv auf unsere politische Meinung wie die Bereitstellung von Wahrheiten und Fakten. Besonders bekannt geworden mit diesen Methoden ist die umstrittene Firma Cambridge Analytics, die sowohl für Trump als auch für die Brexit-Kampagne den Onlinewahlkampf organsiert hat (aber bereits 2014 in 44 US-Wahlkampf-Kandidaturen involviert war). Die (mittlerweile aufgrund ihrer umstrittenen Umtriebe aufgelöste) Firma verfügt nach eigenen Angaben über psychologische Daten von ca. 220 Millionen Amerikanern mit “vier- bis fünftausend Datenpunkten für jeden einzelnen von ihnen“. Diese Profile lassen sich dazu verwenden, jedem Wähler seine eigene, auf ihn gemünzte Botschaft zukommen zu lassen. Allzu oft handelt es sich dabei um schamlose Lüge (im neueren Jargon „alternative Fakten“). Eine wesentliche Hauptquelle dieser Daten: Facebook.

Spätestens seit dem US-Präsidentschaftswahlkampf 2016 und der Brexit-Abstimmung wissen wir, welch verheerende Wirkungen die digitale Manipulation unseres politischen Willens haben kann. Insbesondere Donald Trumps Wahlkampf setzte ganz neue Maßstäbe der systematischen Fehlinformation, skrupellosen Propaganda und offenen Lügen (was Trump als Präsident täglich fortsetzt). Facebook geriet nach den US-Wahlen vom 8. November 2016 sogar massiv in die Kritik, die teils vollständig absurden Lügen des Trump-Camps achtlos publiziert zu haben (z.B. dass der Papst Trump unterstütze oder dass Hillary Clinton einem Ring von Kinderpornografen vorstehe), und damit dazu beigetragen zu haben, dass dieser gewählt wurde. Ein massgeblicher Faktor in der historischen Schlammschlacht zwischen Clinton und Trump sowie der Brexit-Abstimmung waren neben den klassischen unermüdlichen freiwilligen Wahlhelfern und professionellen Spin-Doktoren vor allem computergenerierte automatisierte Skripte, die künstlich generierten Content in sozialen Medien wie Twitter und Facebook veröffentlichten, so genannte „Bots“. Eine ganze Armada von Twitter-Nachrichten und Facebook News bombardierte die User systematisch mit propagandistischen Beiträgen – vielfach gar mit rechtspopulistischem oder gar rechtsextremistischem Inhalt. Forscher schätzen, dass 80 Prozent von Trumps Twitter-Traffic automatisiert war. Dabei waren die künstlichen Accounts erstaunlich komplex. Sie nutzen u.a. künstliche Intelligenz, um mit Menschen eine Unterhaltung zu führen. So sorgten beispielsweise nach dem ersten TV-Duell zwischen Donald Trump und Hillary Clinton, welches Clinton nach Meinung selbst republikanischer Beobachter klar für sich entscheid, Bots dafür, dass der Hashtag #TrumpWon („Trump siegte“) zum trending topic auf Twitter avancierte. In Wirklichkeit waren diese Nachrichten nahezu allesamt robotergeneriert. Es gab sogar hispanic bots, die vorspiegelten, für die Mehrheit der Latinos zu sprechen und Trump zu unterstützen, wobei allseits bekannt war, dass sich die Latinos in großer Mehrheit gegen den republikanischen Kandidaten aussprachen. Am Ende wählten unerwarteterweise ein Drittel der Latinos Trump – eine Konsequenz der Internet-Propaganda?

Die Wahl eines offensichtlich völlig unfähigen Kandidaten für den höchsten Posten in Amerika ist ein historischer Einschnitt, und es wird uns erst langsam so richtig bewusst, welchen beispiellosen Schaden dies anrichtet. Und die Brexit-Diskussion wird die Briten noch Jahre oder sogar Jahrzehnte beschäftigen, und es sieht zurzeit so aus, also ob dies für die vormals in politischer Hinsicht so pragmatische und besonne britische Gesellschaft mit verheerenden Auswirkungen verbunden sein wird.

Warum haben solche fake news eine so große Macht auf uns? Auf jede Fälschung und Lüge kommen doch Dutzende Einträge, die die Realität aufrichtiger widerspiegeln. Das Problem ist, dass wir Informationen aus dem Internet nur sehr selektiv in Anspruch nehmen. Wir wollen nur den Teil wissen, der uns in den Kram passt. Alles andere blenden wir aus. Und unsere Daten geben Manipulatoren genau die Mittel, um uns genau mit den Informationen zu füttern, die ihren Zwecken dienen. Es sind also nicht nur die Lügen an sich, die wirken. Es ist vor allem die Verfügbarkeit von Listen solcher Adressaten, bei denen davon auszugehen war, dass diese Lügen genau bei ihnen Wirkung zeigen. Diese Listen sind es, die sich aus der digitalen Spionagesoftware aus dem Hause Google, Facebook und Co. extrahieren lassen. Das nach nicht bekannten Kriterien entstandene Benutzerprofil eines jeden einzelnen von uns bei Google bestimmt, was wir im Internet zu sehen bekommen. So entstehen isolierte Informationsinseln, auf denen ein jeder mit den Informationen und Meinungen versorgt wird, die zu seinem „Profil“ passen. Die Folge ist, dass er oder sie nicht auf Störungen oder Überraschungen trifft, sondern im eigenen Wahrnehmungs- und Weltbild immer wieder bestätigt wird. Einmal gefasste Meinungen werden so mehr und mehr verfestigt. Damit geht der so wichtige Diskurs verschiedener Meinungen und Interpretationen verloren. Dies erinnert doch sehr an das von George Orwell in seinem Buch 1984 gezeichnete dystopische Szenario einer vollständig manipulierten Gesellschaft, die selektiv mit geeigneter Information abgefüllt und damit gesteuert wird. Was jemand nicht weiß, wird er im Internet auch nicht erfahren. Er bleibt in seiner eigenen Informationsblase gefangen. So verursacht das Internet unterm Strich Wissenseingrenzung statt Wissensvermehrung und trägt somit zunehmend totalitäre Züge.

Dass all dies nicht nur im Jahr 2016 zwei bedeutende Wahlen beeinflusst hat, sondern, heute, zwei Jahre später, unsere politische Willensbildung auf breiter Front in noch stärkerer Form manipuliert, zeigen zwei weitere Beispiele: In den USA haben die ultrakonservativen Multi-Milliardärsbrüder Charles und David Koch mit ihrem Finanzimperium und dunklen Spenden- und Finanzierungskanälen die mächtigste Propaganda-Maschine der USA geschaffen. Ihr politisches Lobby-Institut Americans for Prosperity legt systematisch Profile breiter Bevölkerungsgruppen an, um Wähler mit den oben beschriebenen Methoden zu manipulieren. Mit gewaltigem Erfolg, wie sich zeigt: So hat sich die Wahrnehmung der Bedeutung des Klimawandels bei den Amerikanern in den letzten Jahren stark verändert. Noch vor 15 Jahren setzten sich drei Viertel der Republikaner für strikte Umweltgesetze ein. Heute ist es nur noch ein Drittel. An diesem Bewusstseinswandel haben die Kochs nicht nur ein philosophisches, sondern auch ein starkes materielles Interesse. Ihre Unternehmen gehören zu den zehn schlimmsten Luftverschmutzern der USA. Insbesondere sind die Koch Industries die grössten Erzeuger von toxischem Abfall. Zurzeit hetzen die Koch-Brüder in vielen Gegenden der USA gegen das öffentliche Transportsystem, auch hier mit Erfolg, an dem sie als Automobilzulieferer ebenfalls direkt finanziell profitieren. Das zweite Beispiel behandelt noch einmal  Cambridge Analytica: Während die Firma durch ihren Einfluss während der US-Präsidentschaftswahlen Bekanntheit erlangte, sind ihre zahlreichen und umfangreichen manipulativen Tätigkeiten bei anderen Wahlen und Abstimmungen weit weniger an die Öffentlichkeit gelangt, z.B. in Indien 2010, in Kenia in den Jahren 2013 und 2017 (als Folge dessen nun offizielle Untersuchungen zu Cambridge Analyticas Aktivitäten gefordert werden) und in Mexico 2018. Im Frühjahr 2018 behauptete das Unternehmen, dass es bei mehr als 200 Wahlen in der ganzen Welt gewirkt habe.

Es sind konservative und extremistische Parteien, die in dieser Richtung am stärksten manipulativ aktiv sind. Rechtsextreme Verschwörungstheoretiker, islamophobe, frauenfeindliche und homophobe Gruppierungen und andere extremistische politische Kreise haben im Internet eine ideale Plattform für ihre politische Propaganda erkannt und erzeugen massive Desinformationskaskaden. Weil viele Bürger nicht in der Lage sind, die Quellen einer Botschaft zu evaluieren oder die Kraft der Argumente kritisch zu hinterfragen, leben wir zusehends in einer postfaktischen Gesellschaft. Damit steht unsere Demokratie auf dem Prüfstand. Die digitale Revolution hat ihr Immunsystem angegriffen und ihr Ortungssystem für richtig und falsch durcheinandergebracht. Die Menschen taten sich immer schon schwer, mit neuen Medien kritisch umzugehen. „Wir amüsieren uns zu Tode“, prophezeite bereits in den 1980er Jahren der Philosoph Neil Postman (und beschrieb damit unser Verhältnis zum TV). Aus heutiger Sicht eine geniale Vorwegnahme der Entwicklungen. Und man kann noch weiter zurückgehen: Das neu entwickelte Radio war in den späten 1920er und 1930er Jahren ein wesentliches Propagandainstrument der Nazis.

Wie weit die Datenkontrolle gehen kann, zeigt uns das Beispiel China. Dort hat die Regierung angekündigt, einen so genannten Citizen’s Score einzuführen. Darin sollen Informationen über Steuerehrlichkeit, Verkehrsverhalten und Einkommen, aber auch politische Meinungsäußerungen, Konformität mit den Richtlinien der kommunistischen Partei, Hobbies und Konsum eines jeden Bürgers in ein Punktesystem eingehen. Wer einen bestimmten Wert unterschreitet, weil er auf den falschen Websites war oder auf Facebook die falschen Freunde hat, wird aus bestimmten Berufen ausgeschlossen, oder sein Bewegungsradius wird eingeschränkt. Mit einem hohen Wert winken Belohnungen wie Visa-Erleichterungen oder ein besserer Zugang zu einer guten Schule für die Kinder. Besonders effektiv ist, dass in die Bewertung eines Menschen auch die Punktzahl seiner Freunde in den sozialen Medien eingehen. Ist ein Dissident darunter, rutscht sofort die eigene Punktzahl. Wer riskiert schon die Ausbildung seiner Kinder, um seine Solidarität mit den politischen Ansichten eines Freundes zu deklarieren? Dies generiert einen wirkungsvollen sozialen Druck, Abweichler aus der Gemeinschaft zu isolieren und auszustoßen.

Die modernen digitalen Technologien geben totalitären und skrupellosen Machthaber eine noch nie dagewesen Machtfülle in die Hand: vollkommene Überwachung- und Manipulationstechnologie. Man stelle sich nur einmal die Nationalsozialisten in den 1930er Jahren oder die Stasi in der DDR mit dieser Technologie vor. Jeglicher Widerstand gegen sie wäre von Vorneherein aussichtlos. Wir könnten George Orwells Dystopie weit näher stehen als wir denken.

Veröffentlicht von

wwww.larsjaeger.ch

Jahrgang 1969 habe ich in den 1990er Jahren Physik und Philosophie an der Universität Bonn und der École Polytechnique in Paris studiert, bevor ich am Max-Planck-Institut für Physik komplexer Systeme in Dresden im Bereich theoretischer Physik promoviert und dort auch im Rahmen von Post-Doc-Studien weiter auf dem Gebiet der nichtlinearen Dynamik geforscht habe. Vorher hatte ich auch auf dem Gebiet der Quantenfeldtheorien und Teilchenphysik gearbeitet. Unterdessen lebe ich seit nahezu 20 Jahren in der Schweiz. Seit zahlreichen Jahren beschäftigte ich mich mit Grenzfragen der modernen (sowie historischen) Wissenschaften. In meinen Büchern, Blogs und Artikeln konzentriere ich mich auf die Themen Naturwissenschaft, Philosophie und Spiritualität, insbesondere auf die Geschichte der Naturwissenschaft, ihrem Verhältnis zu spirituellen Traditionen und ihrem Einfluss auf die moderne Gesellschaft. In der Vergangenheit habe ich zudem zu Investment-Themen (Alternative Investments) geschrieben. Meine beiden Bücher „Naturwissenschaft: Eine Biographie“ und „Wissenschaft und Spiritualität“ erschienen im Springer Spektrum Verlag 2015 und 2016. Meinen Blog führe ich seit 2014 auch unter www.larsjaeger.ch.

91 Kommentare Schreibe einen Kommentar

  1. Der Artikel ist sehr interessant und die Bedenken sind wohl mit ziemlicher Sicherheit tatsächlich begründet.
    Nur dass nur die Rechten die Bösen sind, das glaube ich nicht.
    Die Linken bzw. die sogenannten Liberalen in den USA sind garantiert nicht besser, wahrscheinlich sogar ein gutes Stück ärger.
    CNN hat doch tatsächlich geradezu haufenweise Fake News produziert.
    Und die Staatssender ARD und ZDF als Propagandamaschinerie zu bezeichnen ist noch eine Untertreibung.
    Ja, die Bedenken sind leider wohl mehr als begründet, die Einseitigkeit stimmt aber so nicht.

  2. @Markweger

    Nach meiner Wahrnehmung sind die populistischen Rechten (z.B. Trump-Anhänger) bei weitem schlimmer in Bezug auf Fake News als CNN oder deutsche Staatssender. Ich gebe mal ein Beispiel: On January 3, 2017, Breitbart News’s Virginia Hale wrote that “[a]t a New Year’s Eve celebrations in Dortmund a mob of more than 1,000 men chanted ‘Allahu Akhbar’, launched fireworks at police, and set fire to a historic church” giving the impression of “chaotic civil war-like conditions in Germany, caused by Islamist aggressors”.
    Trump vermeldet eine Lüge dieses Kalibers sehr häufig, von CNN und Co. hört man von groben Falschaussagen ausgesprochen selten.

    Jetzt also Sie: Ein Beispiel für so eine Falschaussage aus CNN, ARD oder ZDF sollte Ihnen ja nicht schwerfallen, wenn Sie diese Medien so scharf kritisieren.

  3. Gestellte Fotos und gestellte Videos über Flüchtlinge.
    Gestellte Fotos und gestellte Videos über den Syrienkrieg.
    Ganze Filmteams haben daran gearbeitet.
    Die “White Helmets”, eine einzige erfundene Lügengeschichte.
    Fake Videos als “Berichterstattung”.
    Die Verbrechen die Asylanten begehen werden in den offiziellen Medien unter den Teppich gekehrt.
    In Wirklichkeit leben wir in einer Welt linker Fake-News.
    Ja, ein Trump, eine Orban ist mir eine Million mal lieber als eine Merkel.
    Nicht lange her wo ich nicht gedacht habe dass ich so etwas schreibe.
    Aber die Linken, und in der Hinsicht ist Merkel eine irre Linke, haben doch völlig den Verstand verloren.

  4. @Markweger

    Etwas konkreter bitte. Datum eines dieser Berichte /Videos von CNN/ ARD oder ZDF mit Beschreibung der Falschinformation, ich habe es ja auch konkret gemacht! Ich nehme Ihnen Ihre pauschale Beurteilung der qualitativ guten Medien CNN & Co. nicht ab.

  5. Ist ja alles im Internet zu finden, sofern es nicht der Zensur zum Opfer gefallen ist.
    Ja, in einer Welt von Zensur leben wir inzwischen auch.
    Einschließlich eigenen Zensurgesetz und einschließlich Staatstrojaner.

  6. Nach meiner ganz persönlichen Wahrnehmung ist linke Propaganda wesentlich subtiler als rechte. Somit kann sie auch schwerer als solche erkannt werden. Propaganda ist wohl auch der falsche Begriff. Die Manipulation von links wirkt eher als politische Korrektheit, Zeitgeist, Instrumentalisierung von Moral bzw. Gesinnungsethik. Dahinter stehen auch kein konkreten Interessen, außer der Anspruch und die vermessene Gewissheit der moralischen Überlegenheit. Man möchte zu den “Guten” gehören. Entfernen sich diese Ansprüche zu sehr von dem in dem Realität Machbaren und Sinnvollen, was gar nicht ausbleiben kann, so schlägt die Stunde der rechten Populisten und natürlich derer, die diese zu ihren Zwecken instrumentalisieren. Das ganze schaukelt sich dann hoch und polarisiert die Menschen.
    Zum Thema öffentlich rechtliche Medien: es ist bekannt, dass 50-60% der dort tätigen Journalisten und Redakteure sich im Links-Grünen Meinungsspektrum verorten.
    Nicht nur bei den Themen grüne Gentechnik (zu deutsch Genmanipulation!) oder auch TTIP sind mir haarsträubend einseitige, manipulative und wissenschaftlich nicht haltbare Berichte und Dokumentationen aufgefallen.

  7. @Markweger

    Im Internet ist auch zu finden, dass die Erde eine Scheibe und im Mittelpunkt des Universums sei und der Weihnachtsmann eine reale Entität. Was irgendwo im Internet steht, ist deswegen noch lange nicht wahr.
    Dass “Beweise” für Ihre Mediensicht angeblich einer Zensur zum Opfer fielen (welcher Zensur denn? Eine umfassende Zensur der privaten Webinhalte ist Netzwerk-architektonisch derzeit nur in China möglich), lege ich als Hinweis auf Verschwörungsmythen nach der Definition Michael Blumes aus.

  8. Natürlich war während dem 2. Weltkrieg Extremismus.
    Nur nachher ist alles ins extreme Gegenteil gefallen.
    Selbstverleugnung bis zum geht nicht mehr.
    Gehirnwäsche von Kindheit an.
    Und von wegen Rechtpopulismus. Ich wüßte wirklich nicht was bei der AfD populistischer ist als als bei den Grünen oder bei den Linken. Der Begriff des Linkspopulismus ist sehr viel eher gerechtfertigt.
    Der größte Unterschied zwischen der AfD und den Linksparteien ist dass die AfD eine ganze Reihe von kompetenten Leuten hat.
    Bei den Linken und Grünen ist nichts als emotionales inkompetentes Gewäsch.

  9. @ralph

    Ja, dieser – im Vergleich zu Markweger – gemäßigteren Sichtweise kann ich durchaus teilweise zustimmen. Für mich ist die Rechte dennoch der gefährlichere Feind, denn für die deutsche Mainstream-Linke sind z.B. Toleranz und Friedfertigkeit Grundwerte (nicht konsequent durchgesetzt, ja, aber Grundwerte), die gemäßigte Linke zweifelt mehr an sich selbst als die populistische Rechte (Zweifel, ein Grundpfeiler für Verbesserung), und die Gefahren der rechten Lüge (Pogrome, Gewalt gegen Menschen, organisierte Gewalt, Herabwürdigung von Ethik als Wert, Herabwürdigung der Existenz objektiver Wahrheit, (Handels-)Krieg) sind für mich wesentlich größer.

  10. Ja, haufenweise radikale Moslems ins Land zu lassen ist so richtig ein Zeichen von Toleranz.
    Oder von hochgradiger Einfältigkeit.
    Und die Linksradikalen die sich “Anitifa” nennen und in Wirklichkeit genauso radikal sind wie die extremste Rechte das ist so richtig ein Ausdruck von Toleranz.
    Aber sicher.

  11. @Wizzy
    “Für mich ist die Rechte dennoch der gefährlichere Feind..”
    Mag ja sein, aber wenn man mit aller Energie die Rechten bekämpft und die Ursache des Erfolgs der Rechten dabei komplett ausblendet oder gar nicht wahrnimmt, gießt man nur Öl ins Feuer.
    Übrigens: beim Thema Handelskrieg und Globalisierung marschieren extreme Rechte und Linke nach meiner Wahrnehmung einträchtig Seit an Seit;-)

  12. @ralph
    Ja. Den ersten Teil nehme ich gern als Anregung zum weiteren Nachdenken an, und dem “Übrigens” kann ich zustimmen. 🙂

  13. @Markweger

    Also, ich kenne wirklich viele Moslems, und kein einziger davon ist radikal. Wenn wir “haufenweise radikale Moslems” ins Land ließen, dann ließen wir im Vergleich Myriaden von Personen ins Land, die Schutz verdienen. Aber selbst ich sehe ein, dass wir das vielleicht nicht ewig so aufrechterhalten könnten – die stärkere Schließung der Grenzen sehe ich aber als (von meiner Seite aus akzeptablen) Egoismus und weniger als Notwendigkeit. Wir wollen halt so reich bleiben wie wir sind und dafür viele Fremde im Mittelmeer opfern, das ist schon verständlich – selbst wenn der utilitaristisch gesehene Netto-Nutzen aller Menschen im Falle noch weitergehender Aufnahme eventuell stiege (zumindest solange, bis Europa unter der Last kollabierte, falls das überhaupt jemals geschehen würde – Da sich dauerhaft niederlassende Migranten vielleicht ja an einem multikulturellen und dann extrem dicht besiedelten Europa auch tatkräftig mitbauen würden – sehr starke Kooperationsbereitschaft auf Seiten der Einwanderer und Einheimischen wäre dazu aber Voraussetzung; derzeit ist das Klima auf beiden Seiten nicht optimal).

  14. Also im Mittelmeer ertrinken deshalb viele weil bei ihnen die Erwartungshaltung besteht dass sie in Europa ins Schlaraffenland kommen.
    Und dass sie halt ein paar Kilometer mit ihren, von Schlepperorganisationen zur Verfügung gestellten Schlauchbooten, ein paar Kilometer ins Meer hinaus fahren brauchen und dann von anderen Schlepperorganisationen, sogenannten NGOs, aufgenommen werden.
    Für viele funktioniert das auch, manche ersaufen eben auch dabei.
    Würde man die gleich nach Afrika zurückbringen, würde sich das sofort aufhören und es würde auch niemand ertrinken.
    Die beiden Schlepperorganisationen, Übergabe kurz vor der Küste Lybiens, und die großzügigste Behandlung von sogenannten Flüchtlingen, sind die Ursache dafür dass sie überhaupt zu kommen versuchen. Und manche saufen halt dabei ab, daran sind die NGOs und die Regierungen Westeuropas schuld.
    Und nein, ich habe nicht das allergeringste Interesse an einer Multikulturellen Gesellschaft. Die bringen überhaupt nichts, sie kosten nur Unsummen.

  15. @Markweger
    Ich habe eine Aufgabe für Sie:
    Warum gibt es im Islam Tendenzen unter dem Hut des Antisemitismus Hitler gut zu finden?
    Nicht nur auf der Abstraktionsebene vertreten viele Moslems,insbesondere der radikale politische Arm,die gleichen faschistoiden Tendenzen wie die extreme Rechte. Sie haben sich also ein Feindbild zurecht gelegt,welches gleichartig faschistoid ist wie ihres. Wie der extremen Rechten. Wenn ihr Feindbild aber auf der Abstraktionsebene im Wesen ihren faschistoiden Überzeugungen entspricht,also gleich ist und trotzdem ihr Feindbild ist,spricht man in der Psychiatrie von kognitiver Verzerrung. Kognitive Verzerrung ist die Grundlage für paranoide Schizophrenie. Nicht das wir uns vertun. Ich bezeichne sie nicht als krank. Aber Überzeugungen der AFD haben faschistoide Aspekte.Genauso wie der radikale politische Islam faschistoide Aspekte hat.Wesensgleicheit führt in der Regel nicht zu Feindschaft.Ich bezeichne deshalb sowohl die extreme Rechte,als dessen Vertreter sie sich outen, als auch den radikalen Islam als Schizophren. Da Sie in anderen Kommentaren auch überzeugend die Zusammenhänge zwischen Kommunitarismus und Liberalismus nicht zu verstehen scheinen, empfehle ich Analysen von Prof. Wolfgang Merkel.
    Sie werden die Diskussionen um Trump und seinen Ansichten in Erinnerung haben. Nicht Er ist krank,sondern die schizophrene Feindbildung auf Grund von Wesensgleicheit. Sie sind radikalen Moslems näher,als Sie von sich behaupten.
    Sie werden ganz sicher Nietzsche verstehen:”Überzeugungen sind gefährlicher für die Wahrheit,als Lügen.”
    Niemand hat etwas gegen Kommunitarismus. Aber auch hier extremisiert ist es nur lächerlich.

  16. Daß der Markweger hier seinen Schmutz so unverhüllt auskotzen darf, ist eine Schande für diesen Blog.
    Und hat mit demokratischer Meinungsmitteilung nichts zu tun.
    Pfui !

  17. Wie immer, die Linken werden aggressiv wenn man die Wahrheit ausspricht.
    Die Linken reden von Toleranz, aber genau sie sind es die Hass versprühen.

  18. “Einmal gefasste Meinungen werden so mehr und mehr verfestigt. Damit geht der so wichtige Diskurs verschiedener Meinungen und Interpretationen verloren. ”
    Das ist wahr, nur gilt das in gleicher Weise auch für die “Clinton-Seite”.
    Hier wird automatisch davon ausgegangen, daß Trump und der brexit nur durchweg “böse” sein können, folglich kann das nur die Folge von Manipulationen sein.
    Stimmt das? Es gibt Leute, die vor der Wahl die Ansicht vertraten, daß Clinton gefährlich sein könnte, inkl. hoher Militärs, die ihre Syrien-Pläne für den Einstieg in den 3.WK hielten, aber auch, weil sie als Person eine echte Unberechenbarkeit ausstrahle, die man bei einer US-Präsidentin nicht haben will. Beides ist zumindest nicht völlig von der Hand zu weisen.
    Auch andere inhaltliche Zuweisungen an Trump sind so nicht haltbar und finden sich bei Clinton z.T. sogar in größerer Intensität.
    Es ist keineswegs gesagt, daß die Wahl Clintons von vorneherein “richtig” gewesen wäre, womöglich hat der amerikanische Wähler sogar Schlimmeres verhindert.
    Der brexit wiederum könnte sich noch als ausgewiesen europafreundlich erweisen, niemand wickelt Europa derzeit erfolgreicher ab als die real existierende EU, jeder Warnschuß kann da hilfreich wirken.
    China ist in der Tat eine gefährliche Entwicklung, aber auch diese erinnert eher an die Aushebelung der Meinungsfreiheit, die von dogmatischer Korrektheit ausgeht, nicht zuletzt im universitären Bereich.
    Digitale Manipulationen sollte man nicht unter-, aber auch nicht überschätzen, Propaganda alleine gewinnt keine Wahlkämpfe, und wenn sie dennoch einen erheblichen Einfluß hat, dann nur, weil die Kräfte der Vernunft inhaltlich versagt haben.

  19. @ ralph
    16. Juli 2018 @ 15:41

    Vorsicht bei der Rehabilitierung von Gentechnik bei Pflanzen.

    Wusstest du zum Beispiel, dass der erstmalige kommerzielle Anbau von genmanipulierten Pflanzen und der darauf folgenden Verarbeitung zu Nahrungs-/Futtermittel mit dem Auftreten der Rinderpest zusammenfiel?

    Das war vor rund 20 Jahren.

    Zudem ist mit der Zeit der Grenzwert der Pestizidbelastung (Roundup und solche) in Feldfrüchten meines Wissens nach regelmässig erhöht worden. Natürlich im Rahmen des Unbedenklichen, wie es immer heisst.

    Tatsächlich aber scheint mir mehr ein großflächiger Betatest stattzufinden. Oder anders betrachtet:
    Das “Weichziel” ist nicht mehr der Mensch, sondern sein Gehirn.
    Denn von der Kondition des Gehirns hängt eine wesendliche Problematik im Kampf gegen die “falschen” Götter ab. Götter also… was man so nennt. Man kann auch Götter mit seltsamen Denkweisen gleichstellen. Zumindest gehts da um den Glauben.

    Und was du Glaubst, hängt (auch) von der Konfiguration des Gehirns ab.

    Und es ist nicht unerwartet, wenn man Geistesschwach wird, wenn sein Gehirn langsam degeneriert.

    Und du kennst ja die Extremfälle, die da an Dinge glauben, von denen man nur denken kann, “wie seltsam” oder wie absurd. Also Menschen mit festem Glauben und Haltung zu den Dingen dieser Welt.
    Aber das können sie nicht mehr, wenn das Gehirn an entscheidender Stelle beschädigt ist.

    Klinisch aber geht diese Schwelle komplett unter – wird nicht diagnostiziert. Jedenfalls nicht dokumentiert.
    Im Allgemeinen haben die Neurowissenschaften noch nicht mal hinreichende oder eben falsche “Konzepte” der Funktion des Gehirns. Weswegen sie, wenn sie vom Stand des Wissen ausgehen, sowieso falsche Erkenntnisse für weiterführende Forschung verwenden.

    Da läuft allerhand schief gegenwärtig.

    Im Zuammenhang mit dem Artikelinhalt/thema ergibt es auch Sinn, wenn man annimmt, das Stress und eine konfliktreiche massenmediale Umwelt jede eh grenzwertige neuronale Situation/Konstellation (wegen Nervengiften) automatisch weiter verschlechtern und somit Teil des “Gotteskrieges” auf der Ebene des Gehirns/des Geistes ist.

    Aber es gibt auch andere Perspektiven auf diese Szenerie:
    “Wahre” Freiheit erlangt man erst, wenn man von Gott befreit ist.
    Das ist auch eine der Ursachen, wieso die modernsten Staaten dieser Welt die höchste Lebenserwartung haben.
    Ein Nachteil dieser Szenerie ist, dass es haufenweise “Zivilisationskrankheiten” gibt, die es früher nie gegeben hätte. Etwa die Gefäßverschlüsse, bei denen Ablagerungen als Ursache erklärt werden. Verursacht durch Giftbelastungen, die das Gehirn verändern, und aufgrund der Gehirnveränderung (degeneration vielleicht) das Gehirnfett in den übrigen Körper gelangt, wo es aber gar nicht hingehört und eben den Schaden anrichtet.

    Und auch die neurodegenerativen Erkrankungen sind darauf zurück zu führen, das man ohne sein Wissen von “Gott” in einem selbst befreit wurde.

    Das wusste man sicher schon, als F. Nietzsche in diese geistige Umnachtung verfiel. Ich gehe davon aus, dass er damals mit Nervengiften vergiftet wurde. Irgendwer war wohl mit irgendwas in seinem Zusammenhang nicht einverstanden.

  20. Herr Lars Jaeger

    Das man China als vorreiter erklärt, funktioniert nur ohne Widersprüche, wenn man nicht weiß, das ein Schufa-Eintrag (Negativ oder nicht) schon dazu führt, dass man keinen günstigen Stromlieferungsvertrag mehr bekommt.

    Wenn man so will, bezahlen jene, die einmal ein Geldgeschäft haben platzen lassen (warum auch immer, spielt keine Rolle) , durch solche Strukturen dann das geplatzte Geld automatisch zurück.

    Datenpunkte…
    Sehr interessanter Terminus.

    Dafür muß es aber Kategoriesierungen geben.
    Aber auch die sind unendlich möglich.

  21. demolog
    Wer möchte die Gehirne der Bewohner der glyphosatverwendenden Länder mittels Glyphosat beschädigen? Zu welchem Zweck?
    Ich bin gespannt auf die Beweise dafür.

  22. Zum Beispiel wäre es möglich, jedem User, der sich auf eine Internetseite einwählt, einen genau oder auch nur grob auf ihn zugeschnittenen Kontent zu präsentieren.

    Etwa auf Faz.net oder Zeit,de.

    Ich komme darauf, auch weil ich diese Schlagzeile hier irgendwo las:
    https://rp-online.de/nrw/staedte/krefeld/der-sektenarzt-und-die-colonia-dignidad_aid-13152101

    …und dann dachte, dass das nicht sein könne, weil ich von der Flucht nichts wusste, denn immerhin habe ich auch 2011 schon täglich das Medienangebot “gescannt”.

    Und das wäre mir doch aufgefallen, oder? Wochenlang soll es in den Schlagzeilen gewesen sein.
    Und wenn es mir wegen der Penetranz hätte auffallen müssen, die mich wohl genervt hätte.
    Aber ist es nicht. Also hat sie bei mir nicht stattgefunden. Also auf meinem “Fenster zur Welt” (19 Zoll Monitor).

    Man muß sich das also so vorstellen, dass ich einen anderen Kontent vorgelegt bekomme, als etwa der Blogbetreiber.
    Weder Wohnort, noch Bildungstand, noch sonst irgendwas wird uns “ähnlich” machen.

    Und es ist mit Sicherheit auch nicht die IP-Adresse, die mich eindeutig identifiziert, weil die kann ich ja ändern.

    Bliebe der Router oder das Betriebssystem.

    Was die täglichen Online-Medien angeht, handelt es sich ja eher nicht um wirtschaftliche Interessen, wenn man Beiträge kategorisiert zuteilt.
    Klassische Werbungs-Individualisierung fällt da weg.

    Und die Colonia Dignidat ist eine Art ganz spezieller Fall, so ähnlich, wie der japanische Sektenführer, der vor kurzem hingerichtet wurde.

    Hier wurde ein Gott niedergerungen. Und aus irgendeinem Grund habe ich darin irgendwas mit zu tun.

    Es wäre nur fair, wenn man mich nun, da die Sache gelaufen ist, über mein Schicksal informieren würde.

  23. Zitat: “Und man kann noch weiter zurückgehen: Das neu entwickelte Radio war in den späten 1920er und 1930er Jahren ein wesentliches Propagandainstrument der Nazis.”
    Und der Buchdruck war ein wesentliches Propagandainstrument im 30-jährigen Krieg. Und die Sprache war ein wesentliches Propagandainstrument der Steinzeitmenschen (bildlich gesprochen, wann genau die “Sprache” aufkam, kann ich nicht sagen).
    Das ist doch immer nur ein Nutzen der Möglichkeiten zur Verfolgung seiner Interessen. Wenn es etwas neues gibt, wird es auch adaptiert…

  24. @Markweger:

    Ihre Kommentare liefern – von Ihnen sicher unbeabsichtigt – wunderbares Anschauungsmaterial für die in diesem Blog dargestellten Thesen. Sie stellen irgendwelche Behauptungen auf, die keine faktische Grundlage haben, vereinfachen grob (“haufenweise Muslime kommen ins Land”, die NGOs sind alle Schuld”), und pauschalisieren. Nachdem Sie aufgefordert wurden, mal klare Belege für Ihre Ausführungen zu liefern, kommt nur die von Ihrem Kommentarkollegen Wizzy zurecht ins Lächerliche gezogene “man muss nur im Internet nachschauen”. Am Schluss werden Sie persönlich und hetzerisch.

    Für diese schöne Veranschaulichung meiner Thesen im Blog (inkl. der, dass die politische Rechte hier stärker involviert ist – ihre Sympathie für die AFD haben Sie ja allzu deutlich dargelegt) sollte ich Ihnen meinen Dank aussprechen, den Sie aber, so vermute ich, kaum annehmen werden. Ich bitte Sie dennoch, ihre hetzerischen Kommentare an dieser Stelle zu unterlassen. Das haben die Leser, und ich meine auch sagen zu dürfen der Blog, kaum verdient.

    Beste Grüsse Lars Jaeger

  25. Markweger: “Staatssender ARD und ZDF als Propagandamaschinerie zu bezeichnen ist noch eine Untertreibung.”

    ARD und ZDF sind keine Staatssender, sondern öffentlicher Rundfunk und “Propagandamaschinerie” ist eine Unterstellung.

    Hier betreibt einer Propaganda, und das sind Sie.

  26. @ Lars Jäger
    Also wo ich Hetze betreibe sehe ich wirklich nicht.
    Gemessen an der Schreibweise Gudeas meine ich nicht dass ich unangemessen geantwortet hätte.
    Ja ich sympathisiere mit der AfD, auch wenn ich nicht alle Auffassungen teile, aber dazu bekenne ich mich ja auch gerne.
    Ich bin früher immer einer von Schmidt geprägten Sozialdemokratie am nächsten gestanden, aber die heutigen Roten haben doch damit überhaupt nichts mehr zu tun.
    Nein für diesen Strom sogenannter Asylanten habe ich kein Verständnis mehr.
    Kann schon sein dass ich als Reaktion darauf auch ein Stück nach rechts gerückt bin, das halte ich aber für notwendig. Da bin ich auch nicht gerade der Einzige.
    Ja, es hat eine Polarisierung stattgefunden, die einen sind nach rechts gerückt die anderen nach links. Aber das ist eien Folge unverantwortlichen politischen Handelns derer die an der Regierung sind.
    Aber wie gesagt dass ich Hetze betreibe sehe ich wirklich nicht. Die weitaus radikaleren Aussagen und Beschimpfungen kommen von den Linken.

  27. @ Paul Stefan
    Öffentlicher Rundfunk ist gut.
    Von Schwarz-Rot-Grün kontrolliert.
    Ja, ich stelle meine Sichtweise dar wie jeder andere auch. Das ist soviel oder sowenig Propaganda wie die Sichtweise eines jeden anderen auch.

  28. Hier betreibt einer Propaganda, und das sind Sie.

    Na dem haben Sie es aber gegeben!
    Es ist genau der Punkt den ich weiter oben versucht habe zu erklären, im kurzen Gedankenaustausch mit Wizzy.

  29. @ ralph:

    Zum Thema öffentlich rechtliche Medien: es ist bekannt, dass 50-60% der dort tätigen Journalisten und Redakteure sich im Links-Grünen Meinungsspektrum verorten.

    Mal abgesehen davon, dass so eine Behauptung ohne die Berücksichtigung eines Reichweitenquotienten keinerlei Aussagewert hat, deutet dieselbe auch darauf hin, dass für Sie ebenso wie für Markweger Begriffe wie “Quelle” oder “Beleg” nur sinnlose Buchstabenkombinationen sind. Zumindest bei Zahlenanangaben ist (oder besser: war) es einmal schöne Sitte anzugeben, wo man die Zahlen her hat. Dieser Mühe scheinen sich heute nur noch wenige zu unterziehen. Mal sehen, ob ich diese Debattenkultur auch beherrsche:
    95% der Scilog-Leser interessieren sich nicht im mindesten für Ihre Meinung. Davon würden es 80% zu schätzen wissen, wenn Sie Ihre Zahlenangaben mit Quellenangaben versehen würden.
    Hey, das ist ja wirklich ganz einfach. Muss ich mir merken.

  30. Markweger:

    “Ja, ich stelle meine Sichtweise dar wie jeder andere auch. Das ist soviel oder sowenig Propaganda wie die Sichtweise eines jeden anderen auch.”

    Nein, Falschaussagen sind keine “Sichtweisen”. Der öffentlich-rechtliche Rundfunk wird weder vom Staat, von der Regierung oder Schwarz-Rot-Grün kontrolliert. Umgekehrt finden die Rechten in Polen und Ungarn überhaupt nichts dabei, dies zu tun und möglicherweise gilt das auch für die AfD, wenn sie an die Macht käme.

  31. Die Berichterstattung der “öffentlich- rechtlichen” ist so einseitig dass man ruhig von reiner Propaganda sprechen kann. Und natürlich werden sie von jenen kontrolliert die in den verschiedenen Aufsichtsorganen sitzen.

  32. Wir könnten George Orwells Dystopie weit näher stehen als wir denken.

    Korrekt, Rants bzgl. Donald J. Trump, der sich ja als Außenseiter versteht, womöglich zurecht, werden in diesem Zusammenhang aber nicht benötigt.

    Ansonsten ist die Demokratie schon in Gefahr, aufgrund der Möglichkeit der Überwachung und der der Zurückführung von Einstellung und (verlautbarter) Meinung auf Individuen.

    Sie war allerdings immer in Gefahr.

    MFG
    Dr. Webbaer (der Einschätzungen der Art ‘völlig unfähiger Kandidat’ zumindest in diesem Zusammenhang nicht benötigt, der Donald J. Trump schon recht aufrüttelnd, erfrischend & nonkonform findet)

  33. Sieht in der Tat bei den bundesdeutschen “Öffies” recht mau aus, sogar sich bekennende sog. Haltungsjournalisten werden auf öffentliche Kosten gepflegt.
    An sich könnte die staatlich-öffentliche Berichterstattung in puncto pers. Haltung von Journalisten zurückhaltend sein, sehr.
    Denn dafür zahlt der (idealtypisierte) Steuerzahler nicht.

    Oder hat sich da in der BRD was geändert?

  34. @ Herr Stefan :

    Der öffentlich-rechtliche Rundfunk wird weder vom Staat, von der Regierung oder Schwarz-Rot-Grün kontrolliert.

    Die “Öffies” in der BRD sind ein Desaster, weil unerfreulich regierungstreu, auch weil weite Teile der Opposition regierungsamtliches Handeln mittragen.

    Früher gab es bundesdeutsch dort noch links und rechts, so dass sich unerfreuliche Konformität nicht einstellte.

    MFG
    Dr. Webbaer (der aus anderen europäischen Ländern mehr Diversität kennt, die Bundesdeutschen mit ihren Öffies nur bemitleiden kann – kA, was ist denn da so geil, wenn schlechte Politik gemacht wird, die halbwegs stabilisierend, wie viele finden, nur in einem Überwachungsstaat enden kann ?)

  35. Daß Propaganda auf allen Seiten stattfindet, kann man gut an der Trump-Kritik erkennen. Der Mann hat die Folter wieder eingeführt, unterstützt ausdrücklich das Treiben des philippinischen Präsidenten, der gerade einen Massenmord an Drogensüchtigen begehen läßt und dereguliert die Finanzmärkte in einer Weise, daß sie selbst 2007 rote Ohren bekommen hätten.
    Ja, dieser Mann ist rundheraus abzulehnen, aber was kommt von der “progressiven” Seite?
    Sexismus, Rassismus, Rassismus, Sexismus, zur Abwechslung mal sexistischer Rassismus. Und dann stimmt dieser Vorwurf noch nicht mal inhaltlich.
    Hinzu kommt dann große Aufregung über Strafzölle, die nur eine Minderheit von Profiteuren betrifft.
    An der Art der Trump-Kritik kann man gut erkennen, wo das eigentliche Problem liegt- die Progressiven sind fest in der Hand von Neoliberalen und politischer Korrektheit, die beide keinerlei interesse an liberalen Werten haben und nur ihre eigenen Interessen bedienen.

  36. @ DH
    17. Juli 2018 @ 21:08

    Das gerade Deutschland von allen Seiten, auch von Innen, derart irrwitzig rumgestoßen wird, liegt daran, dass hier das Patriarchat zusammenbrach. Und immer, wenn das passiert, drehen die Frauen frei (und durch) und gewisse Dritte zerreissen sich die Mäuler über die Verhältnisse im Land. Siehe Trump etwa. Schadenfreude…Spott und Hohn. Eine der deutlichsten Anzeichen für “Erhabenheit” – nur eben auch ein niederträchtigstes.

    Deutschland hat noch an den Strapazen duch den Kaltkrieg zu beissen. Und ist nicht auf die jetzt stattfindene neue Periode der Zivilisation vorbereitet – wegen dem Substanzmangel. Das merkt man auch an den Aussagen zur vermeindlichen “multipolaren Welt”. Möglicherweise ein Wunschtraum verwirrter Existenzen. Die Münze scheint aber vielleicht noch nicht gefallen zusein.

    Ich spreche ausdrücklich vom “Patriarchat”. Ein Indiz für Deutschland als das “Land ohne Väter” ist, dass Deutschland damals die Türken als “Gastarbeiter” ins Land geholt hat. Das war natürlich nur ein vorgeschobener Grund. Die reale Notwendigkeit war aber die mangelnde patriarchale Substanz im Land, die die Nazis und vorher schon der erste Weltkrieg “effektiv” zerstörten.

    Das es regelmäßig alle 20-25 jahre eine “Flüchtlings-Bewegung” gibt, die deutlich erhöht ist, ist ein weiterer Hinweis auf unzureichende patriarchale Stabilität.

    Die Meinung, das Patriarchat sei immer schlecht, ist ein Symptom, wenn es keine ernstzunehmendes gibt. das man dem Patriarchat aus guten Gründen allerhand schlechtes anlasten kann, ist zwar korrekt, aber es geht nicht ohne. Weil ansonsten die Frauen dem ganzen Land auf der Nase rumtanzen. Etwa, wie wir es gegenwärtig erleben. Mit sowas, wie dem third-wave-Feminismus. Der ist Symptom, nicht wirklich von Substanz in der Argumentation, sondern rein “affektiv”.

    Das einzige, was in dem Fall noch helfen kann, ist männlicher Nachschub. Und naja, der kam ja gerade aus allen möglichen Ländern der Welt.

    Die neuen Kenntnisse zu beginn des 20. jahrhunderts über die effektive Herrschaftsformen kamen zu Teilen aus der christlichen Erfahrung mit solcher Thematik und aus den Erfahrungen zu den Folgen radioaktiven oder extraterrestrischen Fallouts (Tunguska) zustande. Und das alles in Verbindung mit den Möglichkeiten des Einsatzes von Nervengiften.
    Nervengifte ist eines der wesendlichsten Werkzeuge im kampf um Herrschaft. Aber auch eines der verheerendsten.

    Wenn Tunguska nicht vom Himmel gefallen wäre, wir hätten möglicherweise keine Weltkriege gehabt.
    immer, wenn es in der welt um Atomtechnologie und Sperrverträge geht, geht es auch ganz besonders darum, keine schweren Elemente anreichern zu können/dürfen. Nicht um die Bombe, die nur immer als Abschreckung vorgeschoben wird. Viel subtiler ist nämlich die Möglichkeit, mit moderner technologie und schweren Elementen (Isotopenanreicherung) Neuroenhancemend zu ermöglichen, womit Herrschaft sogleich nicht erst über demonstration von Macht oder Wirksamkeit von Waffen Herrschaft ausgeübt wird, sondern über Gott…über die Gottessphäre.
    Sprich über die Geisteswelt der Menschen.

    Maximal subtil und unhintergehbar. Und noch nicht mal durchschaubar, weil es den Geist bestimmt und leitet. Es ist, als ob man es selbst sei, aber das ist nicht “ich selbst”. Es kommt von jemanden Anderem, der sich synchron bei dir in den Geist “einklingt”.

    So war zum Beispiel Trumps rcht unerwartete Wahl zum Präsidenten nicht Sache von erfolgreichen Manipulationen durch Datentargeting, sondern die Ursache war der Vorstoß auf den IS im Irak, der eine Woche voher begann. Massenmediale Aufmerksamkeit und subtile Blasenbildung kann hilfreich sein, ist notwendiges Beiwerk, aber der wirklich wirksame Impuls kam aus der provozierten emotionalen Lage der Krisengebiete im Irak, die erneut in ein Kriegsgeschehen involviert wurde.

    Das könnte sich sogar an signifikannten Stimmungsveränderungen in weit entfernten Gebieten (etwa anhand der Stimmung in Internetforen) nachweisen lassen, dass sich die Stimmung zu etwas entwickelt, was zwischen Eurphorie und schlechte Laune sich darstellt. Also allemal “erregter”, als ohne solche regionalen extremsituationen.

  37. So würde ich das nicht sagen.
    Aber es gibt nur wenige Frauen die sich auf Politik verstehen.
    Merkel jedenfalls hat unermeßlichen Schaden angerichtet.
    Und der heutige Femminismus hat mit Frauenrechten nichts mehr zu tun es ist nur noch links-linker Unsinn.

  38. Dr. Webbaer
    “Die öffentlich Rechtlichen in der BRD sind ein Dasaster ”
    In der DDR wurden wir durch Staat und Medien auf “Linie” gehalten.Damals dachte ich, dieses System hätte diese Form der Manipulation der Massen zur Perfektion erhoben.Damals haben wir auch für Meinungsfreiheit demonstriert.Heute scheint wieder eine vorgegebene MEINUNG propagiert zu werden und wer dagegen ist, wird zum Abschuss durch die Medien freigegeben.MedienDiktatur als Form von Interessenvertretung/Lobbyismus und zum Zwecke der Machterhaltung. Funktioniert immer, da -siehe Dritte Reich/ DDR- der ängstliche Journalismus um Job bzw. Leben fürchtet.Und der Konsument (Bürger) glaubt wirklich noch, dass er nach entsprechender Gehirnwäsche noch über eine eigene kritische Meinung verfügt. (Dabei ist er schon längst -ohne das ihm das bewusst ist- entsprechend der herrschenden Meinung gleichgeschaltet und zur Marionette geworden.)

  39. Leider wirkt dass System bei uns sogar noch ausgeprägter als früher in der DDR.
    Die meisten merken diese drastische Beeinflussung noch nicht einmal.
    Sie halten das was sie jeden Tag vorgekaut haben für ihre eigene Meinung.

  40. @ Kommentatorenkollege ‘Golzower’ :

    Tja, da rackert sich der hier geschätzte Herr Lars Jaeger (wichtich die Vermeidung der deutschen Umlaute, unser Mann hat Stil) einen ab, stellt ganz genau die Gefahr der sog. Digitalisierung dar – und rappelt sich an Nebenschauplätzen ab, weil er womöglch Donald J. Trump nicht mag.

    MFG
    Dr. Webbaer (der gegen die Bezeichnung der sog. Öffies und weitergehend der sog. Standard- oder Qualitätsmedien, der bundesdeutschen, als Lücken- oder Lügenpresse immer weniger einzuwenden hat – dbgzl. Inhaberverhältnisse wirken eben)

  41. Damit geht der so wichtige Diskurs verschiedener Meinungen und Interpretationen verloren.

    Gerade im Web geht dieser ‘Diskurs’ nicht ‘verloren’.

    Früher war’s anders, die für die deutschen Nationalsozialisten wichtigen Geräte wie Radio-Sender wie Empfänger, nicht zu vergessen die seinerzeit neuen Lautsprecher, sind nun durch das Web ergänzt / ersetzt worden.

    Die Welt wird besser.

    Amüsant natürlich, wie sich einige erregen und “falsche Meinung”, und damit ist bundesdeutsch weit mehr gemeint als rechtsradikale. zur Publikation gelangt.

    So soll es sein.

    MFG
    Dr. Webbaer (der im Abgang gerne noch zu erkennen gibt multi-kulturell zu sein, auch mehrere Sprachen halbwegs günstig sprechend – und der sich auch amüsiert über typisch deutsche, wie er findet, Belamglosigkeit zu diesem an sich wichtigen Thema, der sog. Digitalisierung oder der Verhausschweinung des Mannes, sozusagen)

  42. *
    “falsche Meinung”, und damit ist bundesdeutsch weit mehr gemeint als rechtsradikale[,] zur Publikation gelangt

  43. “Die meisten merken diese drastische Beeinflussung noch nicht einmal.
    Sie halten das was sie jeden Tag vorgekaut haben für ihre eigene Meinung.”

    Erzählen Sie mir doch nicht, dass Sie 100% nur Selbstgedachtes Äußern. Sie übernehmen weitgehend auch nur Vorgekautes, aber eben das, was Ihnen ins Weltbild passt, und dann finden Sie es durchdacht und klug und nicht vom linksgrünen Mainstream verseucht.

    “Die “White Helmets”, eine einzige erfundene Lügengeschichte.
    Fake Videos als “Berichterstattung”.
    Die Verbrechen die Asylanten begehen werden in den offiziellen Medien unter den Teppich gekehrt.”

    Das scheint mir RT und Sputnik-Propaganda zu sein, aber Sie fallen selbstverständlich nicht auf Manipulationen rein, Sie sind natürlich klüger … 😉

  44. @demolog
    Wow! Beschränke mich mal auf einen Punkt, der mir als Klarstellung wichtig ist.
    Was wir im heutigen Feminismus haben, ist einfach eine Entwicklung, wie sie in allen anderen politischen Kräften auch zu beobachten ist- reaktionäre, teils faschistoide, ideologische Kräfte haben sich ein wesentliches Stück der Macht in der jeweiligen Kraft erobert und bestimmen erhebliche Teile der Richtung.
    Der Feminismus ist da aber nur eine von vielen Kräften, nur wird die reaktionäre Entwicklung dort nicht gesehen und nicht als gegeben anerkannt, v.a. von Progressiven nicht. Es wird immer noch so getan, als ob der heutige Feminismus noch dasselbe wäre wie die liberale Frauenrechtsbewegung früherer Tage, oft in fast pseudoreligiöser Verehrung.
    Mitnichten aber gibt es “Frauen, die” irgendwem “auf der Nase herumtanzen”,
    außerdem sind Männer genauso beteiligt am allgemeinen Rückmarsch im Bereich der Geschlechterrollen.

  45. Ein Artikel von Sascha Lobo pointiert das Problem:

    “Mir kommt es vor, als funktioniere die klassisch-journalistische Trennung von Berichterstattung und Meinung in Zeiten des autoritären Backlash nicht mehr. Denn sie wird missbraucht. Ich glaube, dass Journalisten heute qua Beruf auch Streiter für eine liberale Demokratie sind und dass sich dieser Umstand in den Nachrichten viel deutlicher spiegeln sollte. Man kann und sollte Berichterstattung und Meinungsartikel trennen: Aber man kann und sollte in diesen Zeiten nicht Berichterstattung und Haltung trennen.”

    http://www.spiegel.de/netzwelt/netzpolitik/donald-trump-in-den-medien-kotze-muss-man-kotze-nennen-a-1219001.html

  46. Mir kommt es vor, als funktioniere die klassisch-journalistische Trennung von Berichterstattung und Meinung in Zeiten des autoritären Backlash nicht mehr.
    […]
    Man kann und sollte Berichterstattung und Meinungsartikel trennen: Aber man kann und sollte in diesen Zeiten nicht Berichterstattung und Haltung trennen. [Sascha Lobo – Quelle: Herr Stefan]

    Tja, ein echter Lobo sozusagen [1], Lobo wird hier als verständige Kraft der politischen Linken aufgenommen, auch als Agitator.
    Denn ‘Haltung’, also Tendenz, gehört nicht zur Berichterstattung.

    Auch diesem dankenswerterweise bereit gestellten WebLog-Artikel hätte weniger ‘Haltung’ gut getan, auch deshalb, weil eben kein ‘autoritärer Backlash’ vorliegt, wie er als Begründung für tendenziöse Berichterstattung hinhalten soll, wenn offenbar als Reaktion auf zunehmende illegale Masseneinwanderung zunehmend politisch rechte (vs. rechtsradikale, vs. nationalsozialistische) Parteien gewählt werden.

    MFG
    Dr. Webbaer (der dem WebLog-Artikel zustimmt, was das Wichtige betrifft)

    [1]
    Seine spezielle Dialektik kam im zuletzt zitierten Absatz schön heraus, Lobo schreibt hier unsinnig, der gemeinte Sinn könnte in etwa lauten : “Alles ist politisch, Berichterstattung soll tendenziös sein!”, wobei er sich aber anscheinend oder scheinbar direkt widerspricht. – Dr. Webbaer kennt derartiges Gerede aus den Siebzigerjahren, immerhin wirkt es intellektuell.

  47. Der Spiegel war einmal ein anspruchsvolles Magazin, aber das ist wirklich sehr lange her.
    Heute ist der Spiegel links-linke Emotionalität oder wie immer man das bezeichnen will.
    Die Zeit nichts anderes.
    Und selbst die FAZ oder die Süddeutsche kann man im Vergleich zu dem was sie früher waren als weit links bezeichnen.

  48. Der “Spiegel” war immer streng politisch links, wusste aber journalistische Standards zu wahren, Augstein hatte hier ein Auge drauf, Dr. W hat jahrzehntelang den “Spiegel” wie auch die “Welt” auf Reisen verzehrt, als Reiseproviant sozusagen, so wie sich “Spiegel-Online” ( zurecht SpOn genannt, vgl. : http://www.spon.de funktioniert) darstellt, ist er nunmehr für Liberale fast ungenießbar.
    Bei der FAZ hat sich einiges geändert, womöglich sich geändert habenden Inhaberverhältnissen geschuldet, früher gab es dort lange Traktate von bspw. Konrad Adam oder Gauland, haha, nicht schlecht waren sie, aber dediziert konservativ, wobei Adam immer auch ein wenig liberal konnte.
    Die SZ war auch früher schon gewöhnungsbedürftig, aber auch dort durfte seinerzeit nicht jeder Dahergekommene schreben.
    Tja, es sieht bundesdeutsch mau aus, auch der “Focus” kann nun anders, Markwort ist weg.

    Und ganz richtig, es wird in den bundesdeutschen sog. Qualitätsmedien zunehmend emotionalisiert, blöderweise können Herausforderungen nicht auf dieser Ebene bearbeitet werden.

    Am besten natürlich die FR und die deutsche Ausgabe der HuffPo, den “Stern” nicht zu vergessen, der auch mal deutlich besser war.

    Aber vielleicht ist Journalismus zu billig geworden? – Korrespondenten und journalistische Expeditionen können kaum noch bezahlt werden, weil heute im Web Nachricht, also Berichterstattung, global und billig geworden ist?

    MFG
    Dr. Webbaer (der insofern gelegentlich auch “alternative” d- und e-sprachige Medien liest, dort weiß er eben, dass die Meinung politisch rechts ist, wird bspw. von “Breitbart” auch offen kommuniziert, während andere Medien noch heucheln irgendwie neutral zu sein, bspw. die NYT, lol)

  49. Ja, es wirklich nur noch einseitige Stimmungsmacherei was einmal Berichterstattung war. Die einen waren mehr links die anderen mehr rechts.
    Aber inzwischen kann man es nicht mehr Berichterstattung nennen.
    ZDF, ARD natürlich auch nichts anderes.

  50. Für mich gibt es ein ganzes Spektrum das von Fakten über Meinungen über Zuspitzungen bis zu Verschwörungstheorien reicht.
    Wenn in Deutschland über dieses Spektrum diskutiert wird, hört man von vielen Bedenkenträgern und Lehrern der Nation, man müsse klar zwischen wahr und falsch unterscheiden und dürfe den gewöhnlichen (möglicherweise weniger gebildeten) Leser und Zuhörer dieses Tohuwabohu nicht zumuten, ja man müsse die Nachrichten filtern, Schmutz und Lüge von Wahrheit trennen, um beim Zuhörer/Leser das Schlimmste zu verhindern. Wenn Mark Zuckerberg (Facebook) Holocaust-Lügen nicht automatisch von Facebook entfernen will, dann verärgert er damit regelmässig viele der oben erwähnten Leute, die meinen ohne Filter gehe es nicht.
    Ich tendiere zur Haltung von Mark Zuckerberg und meine: Publikationen im Internet sollte rechtlich ähnlich behandelt werden wie Publikationen in anderen Medien. Wenn also die Holocaust-Lüge in einem Land strafrechtliche Konsequenzen hat, dann liegt die Lösung nicht im herausfiltern, sondern in der Anklage. Wer im Internet andere schwer beleidigt, der sollte eingeklagt werden können. Herausfiltern dagegen scheint mir der falsche Weg.
    Mühe habe ich selbst mit Diskussionen, in denen Verschwörungstheorien aufgetischt werden, denn darüber lässt sich gar nicht diskutieren und auch Anklagen und Verzeigungen sind kaum möglich, obwohl hinter vielen Verschwörungstheorien nichts anderes als versteckter Hass und Rassismus steckt. Verschwörungstheorien tarnen also oft Hass und bringen bösartige Unterstellungen gegen Ethnien und ganze Gruppen ohne dass man dagegen argumentativ oder rechtlich vorgehen könnte.

  51. Natürlich gibt einige Verschwörungstheorien die sonst nichts sind.
    Aber einige dieser “Verschwörungtheorien” sind leider ganz einfach die Wahrheit.
    Und sie werden deshalb als Verschwörungstheorien bezeichnet weil sie dem sogenannten Mainstream nicht in dem Kram passen.
    Eine Wahrheit kann man nachweisen, man braucht sie nicht per Gesetz festzuschreiben.
    Das ist selbstverständlich ganz allgemein gemeint und bezieht sich nicht auf irgend ein spezielles Thema.

  52. Manipuliert und getäuscht wurde schon immer. Neu ist die Individualisierung der Täuschung/Manipulation, die erst mit Internet und enormer Rechenleistung möglich wird. Und diese Individualisierung aufgrund eines User-Profiles hat es in sich. Beispiel US-Präsidentenwahl: Vor allem schwarze US-Frauen stimmen traditionell zu 90 oder mehr Prozent für die Demokraten. Wenn diese Gruppe nun gezielt Negativwerbung in Bezug auf Hillary Clinton erhielt (z.B. Clinton beklagt das Machoverhalten von schwarzen Männern in einem nachweisbar realen, nicht gefakten Video), dann kann dies die Zustimmung zu den Demokraten von 90 auf 50 oder weniger Prozent reduzieren. Eine enorme Wirkung also, die frühere Mittel nie und niemals erreichen konnten, weil frühere Werbe- und Täuschungsmittel sich immer an ganze Massen richteten und nicht gezielt an eine bestimmte Gruppe gerichtet waren.

    Doch was kann man dagegen tun und was soll man tun? Möglicherweise braucht es einfach einen Lernprozess und wir alle müssen kritischer werden mit dem was uns übers Internet erreicht. Beim Versuch hinter die Dinge zu sehen, kann sogar das Internet und können Apps und Computer behilflich sein, denn es ist nicht so, dass die Mittel welche Internet und Computer bieten, nur den “Bösen” zur Verfügung stehen.

  53. @demolog
    die wissenschaft hat beweise zu liefern für behauptungen, die DU aufgestellt hast ?
    tickst du noch richtig ??

  54. SZ, Spiegel, selbst Focus (mal ein übles Schundblatt) haben sich sehr zum Besseren gewendet und versuchen, die Probleme der Welt recht genau und objektiv darzustellen. Man kann sie wieder lesen.
    Natürlich müssen Lügen zum Völkermord an den Juden aus dem Internet entfernt werden und entsprechend bestraft werden, was denn sonst?

  55. Webbaer: ” der Donald J. Trump schon recht aufrüttelnd, erfrischend & nonkonform findet)”

    Ja, super erfrischend nonkonform, wie er Kinder von illegal eingewanderten Eltern trennen lässt und Putins Pudel spielt, um dann lustlos angewiedert in Washington ein Dementi vorzulesen, das er zum Schluss wieder halb dementiert.

    Trumps Präsidentschaft ist keine Politsoup im Fernsehen, die unterhalten soll. Seitdem er regiert, baut er weitgehend Mist, lügt fortlaufend, beschimpft die Verbündeten, schleimt Diktatoren und Potentaten an.

    “Dr. Webbaer (der insofern gelegentlich auch “alternative” d- und e-sprachige Medien liest, …”

    Das ist vielleicht ein Fehler, unseriöses Zeug zu lesen.

  56. Tja, die Wirkmächtigkeit und das Talent des Donald J. Trump kann leicht unterschätzt werden, Dr. W verweist gerne auf dieses frühe Vid, in dem “Trumpy” herrlich bekloppt rüberkommt, finden Sie nicht, Kommentatorenkollege Herr Stefan?
    Zudem ist er ein Politiker, der ernst meint, was er ankündigt, was gerade in der BRD sehr ungewohnt erscheinen mag. [1]

    MFG
    Dr. Webbaer

    [1]
    Opi W erinnert sich in diesem Zusammenhang an ein Interview mit Dr. Helmut Kohl, so um ca. 1993 herum, in dem er recht unverblümt ankündigte, dass sich die BRD in der EU (vs. Europa) aufzulösen gedenkt. Ansonsten hat Dr. Kohl anders geredet. Blöd auch, dass andere nichts mit der BRD zu tun haben wollen, von Geldflüssen einmal abgesehen, Dr. W beispielsweise.
    Die BRD besteht zu einem großen Anteil aus Fanatikern.

  57. Fest steht dass IS sehr rasch weg war nachdem Trump Präsident wurde. Obama hat keinen Finger gerührt, oder richtiger er hat IS unterstützt.
    Die Chinesen haben Obama verarscht, am meisten bei eienm Gipfeltreffen.
    Der nordkoreanische Despot hat Obama ebenfalls verarscht.
    Das konnten sie mit Trump nicht machen.
    Das etwas eigenwillige Auftreten ist dagegen belanglos.

  58. Trumps Präsidentschaft ist keine Politsoup im Fernsehen, die unterhalten soll. Seitdem er regiert, baut er weitgehend Mist, lügt fortlaufend, beschimpft die Verbündeten, schleimt Diktatoren und Potentaten an.

    Realpolitik. So hat er’s auch angekündigt. Es muss nicht schlecht sein Leutz wie Putin oder Kim Jong-un als Opponenten ernst zu nehmen und “Deals” anzustreben. [1]
    Obama konnte anders, korrekt, sein Wirken wird womöglich, auch wegen der sog. Frühlinge, die von ihm evoziert worden sind, vgl. mit seiner Kairoer Rede, anders in die Geschichtsbücher eingehen, womöglich so wie Jimmy “Erdnuss” Carter, der den “Frühling” im Iran anleierte.

    “Trumpy” ist halt ein talentierter Schwätzer und aus diesseitiger Sicht hoch verständig und vertrauenswürdig.

    MFG
    Dr. Webbaer

    [1]
    Manchmal auch so :
    -> https://twitter.com/realDonaldTrump/status/1019757603570806785

  59. @ Kommentatorenkollege ‘Markweger’ :

    Donald J. Trump ist einzigartig, sein Geschwätz ist authentisch, er meint es so, wie er sagt, und genau dies kommt in der heutzutage kulturmarxistisch dominierten Medienlage ungut an.
    Er redet (die Rhetorik bleibt gemeint) aber oft auch in Metaphern, die absichtlich falsch verstanden werden, Trump ist regelmäßig nicht wörtlich (Nein, diese Quelle ist nicht explizit geprüft worden) zu nehmen, die Leutz kommen aber größtenteils mit, in den Staaten.

    Donald J. Trump und die scheinbar vorliegende Möglichkeit, dass “so einer” als US-Präsident gewählt werden konnte, zeugt aus diesseitiger Sicht von der Schönheit des demokratischen Seins, in etwa so, wie die ständige Wahl Merkels von ihrer Hässlichkeit zeugt.

    MFG
    Dr. Webbaer

  60. Martin Luher, der Begründer der deutschen evangelischen Kirche hat mit seinen von Hass durchtränkten Pamphleten genau das gemacht was heute Leute wie Steve Bannon mittels des Internets tun. Auch der Grund ist derselbe: sowohl Luther wie Steve Bannon erkannten, dass sie mit den neuen medialen Mitteln (über Nacht gedruckten und dann landesweit verbreiteten Pamphleten im Falle Luthers und stündlich orchestrierten Artikeln mit politischer Sclagseite im Fall von Steve Bannon) die Leute wie noch nie erreichen konnten und wie sie damit ihre eigene Armee von Gleichgesinnten aufbauen konnten.

  61. *
    in etwa so, wie die ständige Wahl Merkels von ihrer Hässlichkeit zeugt

    Von ‘seiner Hässlichkeit’ war natürlich gemeint, die Dame, die zwar sprechen, aber nicht reden kann hat hier wohl in Anbetracht ihrer Visage einen Freudschen Fehler veranlasst. Hässliche Personen sollten womöglich nicht gewählt werden, scnr.

  62. Herr Holzherr, “Emotionsbrötchen” aus dem politisch linken Lager leben doch sozusagen davon die Menge zu emotionalisieren und zu irritieren.
    Der Hauptgrund, warum dezidiert liberale Meinung nicht so-o gut ankommt, besteht darin, dass sie nicht plump agitieren.
    Wobei der Liberalismus aber gewonnen hat, die Aufklärung hat hoch komplexe Gesellschaftssysteme hervorgebracht, die sich durchgesetzt haben, nicht umsonst wird von der liberalen Demokratie (es geht auch anders demokratisch, dann “demokratisch”) gesprochen und geschrieben.

    Es wird politisch Rechten (vs. Rechtsextremen oder Nationalsozialisten) nur medial sehr verübelt, wenn sie emotionalisiert agitieren.
    KA, was mit dem “Nachrichtenvolk”, dem Journalistentum, genau los ist, vermutlich taugt es wenig. Bessere werden womöglich Handelnde und eben keine Berichterstatter.

    MFG
    Dr. Webbaer

  63. *
    Der Hauptgrund, warum dezidiert liberale Meinung nicht so-o gut ankommt, besteht darin, dass [Liberale] nicht plump agitieren.

  64. Für Trumps abstoßendes Verhalten bzgl. der Trennung der Kinder von ihren Eltern haben Sie kein Wort übrig.

    “Realpolitik. So hat er’s auch angekündigt. Es muss nicht schlecht sein Leutz wie Putin oder Kim Jong-un als Opponenten ernst zu nehmen und “Deals” anzustreben.”

    “Realpolitik”, das ist doch hohles Geschwätz. Trump hat doch überhaupt keinen Überblick, um Realpolitik zu gestalten. er zerreisst das Atom-Abkommen mit dem Iran um dann mit Nordkorea eines abzuschließen? Was ist daran “Realpolitik”?
    Die einzige “Realpolitik” von Trump besteht darin, Trump großartig aussehen zu lassen und Schaden von ihm abzuwenden. Ich verstehe nicht, warum sich die Leute von ihm blenden lassen.

    Wachen Sie endlich auf.

  65. “Donald J. Trump ist einzigartig, sein Geschwätz ist authentisch, er meint es so, wie er sagt, und genau dies kommt in der heutzutage kulturmarxistisch dominierten Medienlage ungut an.”

    Jetzt kommen Sie wieder mit Ihrem Müllwort “kulturmarxistisch”. Ich habe eine Kommunistin in der Familie, leider. Ich weiß, was marxistische Denke ist, es ist ganz bestimmt nicht das, was in den “Mainstream-Medien” läuft!

    Ja, Trump ist einzigartig und was Sie “authentisch” nennen ist nichts anderes, dass keine vernunftgemäße Reflexion seinen Redefluss hemmt. Er kann problemlos das Gegenteil von dem behaupten, was er gestern gesagt hat und dann kommt wieder eine Kehrtwende. Mal ist Person X ein schlimmer Feind, dann wieder plötzlich der beste Freund. Er merkt oft wohl gar nicht mehr, dass er lügt, es ist ihm aber auch völlig egal, Hauptsache, irgendjemand applaudiert.

    Mir ist schleierhaft, was daran schätzenswert sein soll. Ein Vollidiot regiert die USA, aber Sie wollen nicht erkennen, das der Kaiser nackt ist.

  66. @Markweger (Zitat): Fest steht dass IS sehr rasch weg war nachdem Trump Präsident wurde. Obama hat keinen Finger gerührt, oder richtiger er hat IS unterstützt.
    Die Chinesen haben Obama verarscht, am meisten bei eienm Gipfeltreffen.
    Der nordkoreanische Despot hat Obama ebenfalls verarscht.
    Das konnten sie mit Trump nicht machen.

    Sie machen Teeblätterlesen, konstruieren aus dem zeitlichen Zusammentreffen der Niederringung des IS und Trumps Beginn seiner Präsidentschaft einen Erfolg der USA über den IS durch Trump obwohl die USA kaum aktiv waren, übernehmen die Verleumdung Obamas durch Trump, er sei ein IS-Unterstützer und sehen bereits einen Erfolg Trumps gegenüber Nordkorea obwohl noch wenig erreicht ist und Kim Jong-un (Nordkoreas Diktator) wohl noch an der Macht sein wird, wenn Trumps Präsidentschaft schon lange vorbei ist.
    Sie interpretieren die Welt in ihrem Sinne weit mehr als das die meisten tun, denen sie Schönfärberei vorwerfen.

  67. @aristius fuscus

    Sie bemängeln zurecht, dass ich einfach irgendwelche Zahlen raushaue, die ich irgendwo aufgeschnappt habe. (Und spielen sich bei der Gelegenheit, mehr oder weniger gelungen, noch etwas auf. Es sei Ihnen gegönnt und es geschieht mir recht. )

    Mal abgesehen davon, dass so eine Behauptung ohne die Berücksichtigung eines Reichweitenquotienten keinerlei Aussagewert hat

    Ist Ihnen entgangen, dass im Diskussionsstrang kurz davor die Rede von ARD und ZDF war? Beim Öffentlich Rechtlichen Rundfunk kann man mit Recht Neutralität erwarten, völlig ungeachtet der Reichweite. Zudem ist “politische Verortung Links-Grün” im wissenschaftlichen Sinne viel zu schwammig.
    Dennoch: Zur Überrepräsentation von Grün-Links, in Medien allgemein, in Deutschland und international findet man einige Studien, wenn man es nicht glaubt. Das dürfte unstrittig sein.
    Aber meine Kernaussage war eine qualitative. Leider gehen Sie darauf gar nicht ein. Fast könnte man glauben, dass Sie dem von mir angesprochenen Thema gerne ausweichen?
    Das war meine These:

    Die Manipulation von links wirkt eher als politische Korrektheit, Zeitgeist, Instrumentalisierung von Moral bzw. Gesinnungsethik. Dahinter stehen auch kein konkreten Interessen, außer der Anspruch und die vermessene Gewissheit der moralischen Überlegenheit. Man möchte zu den “Guten” gehören. Entfernen sich diese Ansprüche zu sehr von dem in dem Realität Machbaren und Sinnvollen, was gar nicht ausbleiben kann, so schlägt die Stunde der rechten Populisten und natürlich derer, die diese zu ihren Zwecken instrumentalisieren. Das ganze schaukelt sich dann hoch und polarisiert die Menschen.

    Das relativiert natürlich ein wenig die Kernaussage und Befürchtung des Autors, Lars Jäger, dessen qualitativ hochwertige Beiträge für mich ausnahmslos Highlights sind: voller interessanter, gut recherchierter Information und flüssig zu lesen. Dessen ungeachtet bin ich gelegentlich anderer Meinung.

  68. Bisher fand Sie Dr. W “ganz brauchbar”, lol, aber hier gehen Sie ungünstig aus sich heraus, Herr Stefan, ist das Usus nun in der BRD, muss auch der Jaeger (der am Ende immer gewinnt) hier mitmachen?, es scheint fast so :

    Ich habe eine Kommunistin in der Familie, leider. Ich weiß, was marxistische Denke ist, es ist ganz bestimmt nicht das, was in den “Mainstream-Medien” läuft!

    Ja, Trump ist einzigartig und was Sie “authentisch” nennen ist nichts anderes, dass keine vernunftgemäße Reflexion seinen Redefluss hemmt. Er kann problemlos das Gegenteil von dem behaupten, was er gestern gesagt hat und dann kommt wieder eine Kehrtwende. Mal ist Person X ein schlimmer Feind, dann wieder plötzlich der beste Freund. Er merkt oft wohl gar nicht mehr, dass er lügt, es ist ihm aber auch völlig egal, Hauptsache, irgendjemand applaudiert.

    Mir ist schleierhaft, was daran schätzenswert sein soll. Ein Vollidiot regiert die USA, aber Sie wollen nicht erkennen, das der Kaiser nackt ist.

    Dr. W versteht Donald J. Trump, auch sein womöglich einzigartiges Talent, Sie anscheinend nicht, Herr Stefan.

    Macht auch nichts, nehmen Sie einfach zur Kenntnis, dass “da draußen” welche sind, die “Trumpy” verstehen.

    MFG
    Dr. Webbaer (der schon ein wenig länger im Geschäft ist, Nationalsozialisten, Bolschewisten und sogar das neu hinzugekommene Pack mit seinem theozentrischen Kollektivismus aus eigener Erfahrung kennt)

  69. Sie schreiben über Trump dasselbe, was Sie zu Anfang seiner Präsidentschaft geschrieben haben, als ob inzwischen nicht sehr viel passiert wäre. Aber dazu nehmen Sie nicht Stellung. Sie verbleiben im Allgemeinen, damit sie sich nicht mit den Widersprüchen Trumps auseinandersetzen müssen. Aber ganz entkommen Sie denen nicht:

    ““Trumpy” ist halt ein talentierter Schwätzer”.
    Wie soll das mit “Realpolitik” zusammengehen? Trump hat ein Talent zum Showmaster, das ist alles.

    “Bisher fand Sie Dr. W “ganz brauchbar”, lol, aber hier gehen Sie ungünstig aus sich heraus, Herr Stefan, ist das Usus nun in der BRD, muss auch der Jaeger (der am Ende immer gewinnt) hier mitmachen?, es scheint fast so :”

    Sie zitieren mich lang, ich fand aber KEIN einziges Argument dagegen, außer einer Berufung auf das Alter und “Lebenserfahrung”. Sie liefern nur eine Aburteilung. Ist das jetzt Usus bei Ihnen?

    PS: Wie erklären Sie sich als “Trumpversteher” eigentlich, dass Trump früher wesentlich eloquenter war als heute und jetzt kaum noch einen korrekten Satz herausbringt?

  70. Markweger:

    “Obama hat keinen Finger gerührt, oder richtiger er hat IS unterstützt.”

    Die Öffentlich-Rechtlichen der Propagade beschuldigen und dann üble Verleumdungen heraushauen, das ist kein glänzender Beleg Ihrer Medienkompetenz.

    Halten Sie ich von Seiten fern, die solch ein Zeug verzapfen, Sie haben offensichtlich Probleme, Nachrichten nach Plausibilität und Wahrheitsgehalt zu sortieren.

  71. Trumps Wahnsinn hat vielleicht schon auch Methode ganz im Sinne von Shakespeare “Ist dies schon Wahnsinn, so hat es doch Methode.” Es ist die Methode der Verunsicherung des Gegners, Opponenten. Die Unberechenbarkeit Trumps ist eine Herausforderung für viele andere Staaten und diese können bei der Antwort auf Trump auch selbst schlimme Fehler begehen, die sie später bereuen – wenn sie überhaupt noch dazu kommen. So sind die Handelszölle für chinesiche Produkte, die Trump erwägt mit 200 Milliarden Dollar exorbitant hoch und sie verlangen geradezu nach Gegenreaktionen Chinas. Doch Rache Chinas oder Europas – Tit for Tat – kann eventuell mehr schädliche Auswirkungen haben als die Aktionen Trumps selbst.
    Im Prinzip kann sich eine MadMan-Politik wie sie Trump zeigt, aber nur dann auszahlen, wenn der MadMan die anderen in Angst und Schrecken versetzt und die anderen selbst zu massiven Fehlern verleitet. Ob das passiert, wissen wir nicht und es gibt auch kaum Erfahrungswerte, weil so ausgeprägte Mad-Mans wie Trump in der jüngeren Politik doch eher die Ausnahme sind.

  72. Zitat: Die modernen digitalen Technologien geben totalitären und skrupellosen Machthaber eine noch nie dagewesen Machtfülle in die Hand: vollkommene Überwachung- und Manipulationstechnologie.
    Stimmt, nur gilt das nicht nur für totalitäre Machthaber, sondern gemäss dem MIT-Artikel State-sponsored trolling is rampant throughout the world—including the US für fast alle Regierungen. Oder auf eine simple Formel gebracht: Der Zweck heiligt die Mittel. Wenn eine Regierung/Partei ein bestimmtes Ziel erreichen will ist sie oft zu allem bereit – mindestens solange man es unbemerkt machen kann.Hier die Komplettübersetzung (ausser dem letzten Abschnitt mit den empfohlenen Massnahmen) durch deepL:
    Ein heute veröffentlichter Bericht des Institute for the Future, einer in Kalifornien ansässigen Public Policy Group, beschreibt, wie weit verbreitet dies ist. Hasstiraden und anonyme Drohungen sind in Diktaturen und Demokratien zu Schlüsselinstrumenten der Unterdrückung oppositioneller Ideen geworden.

    Wie sie es machen: Mit gefälschten Konten, Bots und koordinierten Angriffen von Legionen von Anhängern machen es Regierungen extrem schwierig, zwischen öffentlicher Meinung und gesponserten Trollen zu unterscheiden. Viele Male fördern die Angriffe Gewalt oder sexuelle Übergriffe, besonders wenn Frauen das Ziel sind.

    Beispiel: Die indische Regierung hat Berichten zufolge viele Menschen dafür bezahlt, koordinierte Posts zu machen, mit denen Premierminister Narendra Modi unterstützt und seine Gegner angegriffen wurden. Auch in Ecuador, Malta und Mexiko wird auf ähnliche Fälle eingegangen. Das Ergebnis waren Selbstzensur durch Journalisten, Verhaftungen und sogar Morde an einigen der Personen, die ins Visier genommen wurden. Dem Bericht zufolge sind auch die USA nicht schuldlos. “Die Strategie, Trolling-Kampagnen anzuregen oder zu tanken, wurde auch in den Vereinigten Staaten beobachtet”, heißt es, “wo hyperpartisane Nachrichtenagenturen wie Breitbart und Quellen in der Nähe von Trump Signale an Trolle geben, wer ins Visier genommen werden soll”.

  73. @ Gudea
    19. Juli 2018 @ 18:31

    @demolog
    die wissenschaft hat beweise zu liefern für behauptungen, die DU aufgestellt hast ?
    tickst du noch richtig ??

    -> Ich ticke richtig. Was anderes anzunehmen, wäre aber auch zu blöd sich selbst anzudichten.

    Wer, wenn nicht die “Wissenschaft” muß das leisten? Ich sehe das als Aufgabenteil innerhalb des Gesellschaftsvertrages, der uns alle aufgezwungen wird….
    Und: Niemandem anderes würde man glauben (schenken). Siehe Du…

    Die heutigen Grundnahrungsmittel haben sich über Jahrtausende dazu entwickelt, was sie heute sind. Sie dazu zu machen, was sie heute sind, hat viele Prozesse erfordert, die sicherstellten, dass die Nahrung “funktioniert” und sozusagen “gesund” ist.

    Was mit den genmanipulierten Pflanzen gerade passiert, ist eine Beschleunigung dieser ehemals evolutionär sich entwickelnden Begebenheiten.

    Und das, was die jahrtausende dauernde Auswahl der besten Pflanzen für das Grundnahrungsmittel sicherstellte (wo sich einige Menschen sicher auch vertan haben, woraufhin sie schlicht ausstarben) wird heute mit einigen banal auf einige wenige Problemfragen reduziert und dann davon ausgegangen, das sei jetzt “sicher” und ein gleichwertiger und gleichsicherer Ersatz für die bestehenden Grundnahrungsmittel.

    Das aber kann absolut nicht behauptet werden.

    Das heisst auch, dass die Zulassungskriterien für diese Pflanzen unzureichend umfangreich sind, weswegen sie eigentlich nicht zugelassen werden durften.

    Und konret:
    Giftresistenzen sind zudem deswegen kontraproduktiv, weil damit nur noch mehr Gift auf den feldern verteilt werden kann und das später den Weg in die Nahrung findet.

    Sowas kann niemand wollen. Denn solche Gifte manipulieren unser Gehirn.

    Und wenn man strategisch denkt, sind Grundnahrungsmittelpflanzen genau das Mittel zum Zweck, um die Menschen effektiv zu manipulieren.

    und nun ein Grund, warum man die Menschen systematisch/strukturel mit solchen Stoffen vergiften wollen könnte:

    Weil es dabei gegen das geht, was die Leute sonst Gott nennen. Und was den zu erwartenden IQ reduziert, weil all die “Bildungsmaßnahmen” nicht “nahe” genug an die “Kinder” kommen, wenn Gott zu sehr in ihnen Präsent ist.

    “Gott” wächst in unseren Gehirnen heran. Etwa so, wie man sich vorstellt, wenn eine Generation nach und nach zusammenwächst. Was daran liegt, wie unser Gehirn funktioniert (Vernetzung über quantenphysikalische Eigenschaften).

    Und dagegen kann man strategisch und taktisch vorgehen.
    Mindestens aber ist es dazu notwendig, die gesamte Population mit Nervengiften schleichend zu vergiften, damit diese die neuronale Aktivität erhöhen, woraufhin sich wahrscheinlicher “geistige” konfrontationen ergeben können (die man zu dem auch noch taktisch erzeugen muß. Etwa über massenmedialer Furor, die mit Reizthemen nachhaltig Menschen emotionalisiert, damit sie identitär im Schwarm auffällig werden, woraufhin dann die Kreuzigung stattfinden kann).

    Früher hat man die eliten des Reichs mit Neuroenhancement (Metalionen in die Gehirne integriert) erzeugt. Heute wird es so gemacht, dass man alle Menschen derart neuroenhancet und dann bei Bedarf die “unerwünschte Gehirnvernetzung wegkreuzigt.Vor allem ist es nur so zu realisieren, wenn regelmäßig Atomkraftwerke zur kernschmelze gelangen und massenweise ionisierte Elemente freisetzen, die daraufhin dann die Gehirne der Menschen global manipulieren/enhancen (wobei Nord- und Südhalbkugel durch die Hauptatmosphärenströme getrennt sind).

    Aus eigener Erfahrung weiß ich, wie das mit der “Intelligenz” ist. Je mehr davon, desto “kooperativer” wird der Mensch auch. Und je mehr ist das dadurch bedingt, dass durch den Neokortex die Informationen in das bewusstsein gelangen können, was ansonsten durch Angsterregung verhindert wird, die wiederum nur dann entsteht, wenn “Gott” zu sehr präsent ist.

    Sogesehen ist Sarrazins Vorstoß quasi die erste deutliche Aktivität der ganzen Strategie gewesen, die sich da irgendjemand ausgedacht hat. der Inhalt des Buches, wo es um Intelligenz geht, weißt direkt darauf hin, das man es mit eineM mangel an Intelligenz zu tun hat.
    Wobei, wie gesagt, “intelligenz” hier nur die Ausrede sei, weil die Grundbedingungen viel mehr umfassen, als nur Intelligenz. Es geht auch um Macht und um regionale Hoheit über die Existenz und des Geistes.

    unterm Strich steht aber eindeutig, das durch die Maßnahmen direkt die Gehirne der Menschen Zielgesetzt sind.

    Und wenn du weiter so aggrerssiv durch die Foren polterst, dann wird es dich auch erwischen.
    Oder wobei:
    Wenn du gegen meine These polterst, dann bist du ganz im Sinne derer, die solche Strategien verfolgen. Was heissen würde, du bist schon hinreichend gekreuzigt oder eh eine Frau, die ihrem Gott (der, der extra dafür erzeugt wird) affektiv folgt.

    Herzlichen Glückwunsch…

    Ausserdem:
    In einer globalisierten Weltwirtschaft ist die Unterscheidung zwischen Ländern, die Glyphosat verwenden und jene, die das nicht tun, vollkommen sinnlos, weil die Wahren kreuz und queer über die Welt verteilt werden.
    Und es geht auch nicht nur um Glyphosat. Es geht um alle Pflanzengifte und Insektizide (und natürlich auch um Nervengifte aller Art). Das man ein Pflanzengift so nennt, bedeutet nicht, dass es nicht für Lebewesen toxisch sein kann.

  74. Herr Stefan,
    Donald J. Trump zeigt sich seit einiger Zeit in Bestform, er ist ja kein (ausgebildeter , wie bspw. die bundesdeutsche Nahles oder andere, die nie in der Wirtschaft tätig waren, nie vor Ort sozusagen verstanden haben, wie Mehrwert entsteht) Politiker und hat sich hier recht schnell eingearbeitet.
    Sein Stil bleibt sehr gewöhnungsbedürftig, er nimmt seine Anhänger mit, indem er immer wieder relevante Sachverhalte annimmt, er bspw. scheut auch nicht davor zurück richtigerweise von radikal islamischem Terrorismus zu sprechen und zu schreiben. Er ist authentisch, was für ihn im Wahlkampf ein großer Vorteil war, denn er konnte schlagfertig sein, während die Konkurrenz, insbes. auch die US-republikanische immer wieder auswendig Gelerntes abspulte, ein krasser Fall hier.
    Die Lüge ist sein Ding nicht, vgl. bspw. mit Merkel, die in der DDR ausgebildet worden ist oder mit diesem Jokus, weil Donald J. Trump aber übliche Konventionen missachtet, wird er von seinen Gegnern bspw. als ‘Vollidiot’ bezeichnet, der er aber leicht erkennbar nicht ist.

    Was Sie nachvollziehbarerweise nicht mögen, Herr Stefan, ist, dass sich “Trumpy” Sachverhalte so biegt, dass sie ihm passen.
    Dr. W mag dies auch nicht, so vorzugehen ist aber Usus und im pol. linken Lager hat es lange Tradition. Sie bemerken dies womöglich nicht und schäumen hier halbwegs berechtigterweise auf.
    Zudem hat er sich mit der Standard- oder Qualitätspresse auf Kriegsfuß gestellt, vgl. bspw. hiermit, so dass diese Standard- oder Qualitätspresse nun ebenfalls schäumt, haha.
    Seine Verständigkeit und sein Humor helfen hier aus, damit er überhaupt eine Chance hat gegen (den auch US-republikanischen) Apparat.

    Dazu kommt noch seine Beweglichkeit in internationalen Sachfragen, sicherlich gesteht es dem Souverän, dem US-amerikanischen Volk, zu, dass Handelsverträge in seinem Interesse ausgehandelt werden und zudem ist sog. Realpolitik angesagt, wenn mit bspw. dem Iran, Nordkorea und Russland (einer “Demokratur”, sie scheint aber nicht bösartig zu sein, Russen sind hart und nett, wie Dr. W meint herausgefunden zu haben) handelt.

    Höchste, allerhöchste Ansprüche sind womöglich ohnehin nicht an einen demokratischen Mandatsträger anzulegen, sicherlich könnten Sie, Herr Stefan, und auch der Webbaer politisch besser, als der aktuelle US-Präsident.

    MFG
    Dr. Webbaer (der Vergleichspunkte wie Theresa May, Merkel und Macron nicht vergisst anzuführen, im Abgang)

  75. @demolog: Das Thema ihres letzten Kommentares – Vergiftung und Verdummung (erkannt von Sarazin) durch genveränderte Nahrungsmittel, Glyphosphat, Insektizide, Pestizide und gar Nervengifte hat mit dem Thema dieses Beitrags von Lars Jaeger – Manipulation+Überwachung mit digitalen Mitteln – kaum etwas zu tun. Für sie aber wahrscheinlich schon, weil sie alles mit allem in Verbindung bringen.
    Dann schreiben sie noch an den Kommentator @ Gudea: Und wenn du weiter so aggrerssiv durch die Foren polterst, dann wird es dich auch erwischen.

    In ihrer Welt- und Menschensicht kombiniert sich der Glaube an eine weltweite Verschwörung gegen die Menschheit (wohl auch gegen sie) mit Aggression gegen Leute, die ihnen widersprechen oder die ihre Gedankengänge in Frage stellen. Mit dieser Einstellung finden sie wohl nur wenige Partner (nämlich nur Gleichgesinnte), die mit ihnen diskutieren wollen.
    Der Satz von ihnen Und wenn du weiter so aggrerssiv durch die Foren polterst passt am besten zu ihnen selbst und nicht zum Adressaten dieses Satzes.

  76. @ralph:

    Beim Öffentlich Rechtlichen Rundfunk kann man mit Recht Neutralität erwarten, völlig ungeachtet der Reichweite.

    Da haben wir allerdings einen Dissens. Ich erwarte von gutem Journalismus zunächst mal Objektivität, unabhängig ob ÖR oder privat. Und Objektivität sehe ich sowohl bei der privaten Qualitätspresse (FAZ, FR, Sueddeutsche, Zeit, Welt mit Einschränkung) als auch im ÖR. Neutralität kann sich nur auf Parteipolitik beziehen, nicht auf Positionen.
    Ich mache das mal an einem Beispiel fest: 2015 hat der AfD-Rechtsausleger Höcke eine besonders unsägliche Äusserung von sich gegeben, indem er Schwarzafrikanern Fortpflanzung nach der sogenannten r-Strategie unterstellt im Gegensatz zu den bei Europäern angewandten K-Strategie. Damit hat er gleichzeitig den Schwarzafrikanern die Zugehörigkeit zur Art homo sapiens abgesprochen, denn Fortpflanzungsstrategien unterscheiden sich nicht innerhalb einer Art. Auch einer solchen Äusserung gegenüber ist Objektivität angebracht, aber auf keinen Fall Neutralität. Den richtigen Umgang mit dieser Äusserung können Sie hier sehen.
    Zu Ihrer Kernaussage:

    Die Manipulation von links wirkt eher als politische Korrektheit, Zeitgeist, Instrumentalisierung von Moral bzw. Gesinnungsethik. Dahinter stehen auch kein konkreten Interessen, außer der Anspruch und die vermessene Gewissheit der moralischen Überlegenheit. Man möchte zu den “Guten” gehören. Entfernen sich diese Ansprüche zu sehr von dem in dem Realität Machbaren und Sinnvollen, was gar nicht ausbleiben kann, so schlägt die Stunde der rechten Populisten und natürlich derer, die diese zu ihren Zwecken instrumentalisieren. Das ganze schaukelt sich dann hoch und polarisiert die Menschen.

    Ich habe das deswegen nicht kommentiert, weil ich hierzu keine besonderen Kenntnisse habe. Alles was ich dazu sagen könnte ist also blosse Meinungsäusserung. Nun interessieren mich die Meinungen meiner Mitmenschen generell nicht und ich gehe davon aus, dass dies auch umgekehrt gilt. Da Sie aber explizit nach meiner Ansicht gefragt haben: sachlich sind wir hier nicht sehr weit auseinander. Mir missfällt der Diskussionsverlauf gerade in der Migrationsdebatte ebenfalls, wobei ich die Gründe weniger in den Medien als vielmehr in der Politik sehe (wobei man natürlich den Medien vorwerfen kann, dass dieselben den Extrempositionen viel zuviel Raum geben). Man könnte in der öffentlichen Diskussion um Migration und Asylrecht beinahe den Eindruck gewinnen, dass es nur um grenzenlose Aufnahme oder hermetisch geschlossene Grenzen geht, dabei sind gerade hier doch zahllose Kompromisslinien möglich und wünschenswert. In der öffentlichen Diskussion werden die aber nicht herausgearbeitet, ebensowenig findet z.B. eine statistische Einordnung des Verhaltens der Migranten statt. Kurzum: zu viel Emotion, zu wenig Wissenschaft.

  77. Zum Monolog wird es, wenn niemand auf Inhalte eingeht.

    Das kann mehr ode weniger “bemüht” geschehen. Aber der Gegenangriff ist häufig affektiv und von Niedertracht geleitet, wie bei dir.

  78. @ Martin Holzherr
    22. Juli 2018 @ 16:55

    Die Verbindung zwischen digitale massenmediale Kontroll-, Manipulations- und Informationssysteme und Vergiftungen ist, das die massenmediale Öffentlichkeit der notwendige Stressfaktor für den Erfolg der neuronalen Manipulation sei.
    Um so effektiver, wenn er thematisch auf Zielobjekte abgestimmt ist, dessen Abstimmung man eben durch die übliche Informationssammlung online und offline ermöglicht wird.

    Es ist keine Assimilierung möglich, wenn sich das Zielobjekt so gar nicht für die Assimilierenden und ihre “Welt” interessiert. Deswegen muß dieser massenmediale
    Informationsfluß auch so aufdringlich und provokativ gestaltet werden.
    Die Beteuerungen, man wolle doch die “Emotionalisierung” der digitalen kommunikation entgegen wirken, kann man demnach auch anders verstehen. Als Kampfansage an unerwünschte Emnotionensträger. Oder schlicht als Heuchellei, weil das Gegenteil zielgesetzt ist.

    Hab ich neulich nicht auch was über die damals so viel befürchteten “Schläfer” erzählt?
    Man kann als Idealist sich immer am Idealen orientieren und damit das ganze “Böse” oder eben einen Kulturkampf, den manche ausfechten, kritisieren. Allerdings sollte man dann auch wissen, wie dieser ausgefochten wird.

  79. @aristius fuscus (Zitat): Man könnte in der öffentlichen Diskussion um Migration und Asylrecht beinahe den Eindruck gewinnen, dass es nur um grenzenlose Aufnahme oder hermetisch geschlossene Grenzen geht, dabei sind gerade hier doch zahllose Kompromisslinien möglich und wünschenswert.
    Ja, in Deutschland findet (wie in den USA) eine zunehmende Polarisierung mit emotionalen Mitteln statt. In den Medien werden Extrempositionen und -haltungen aufgetischt. Die einen wollen zwischen Migration und Asyl nicht mehr unterscheiden und jeden der es übers Mittelmeer geschafft hat (wenn er nicht wie Tausende ertrunken ist) aufnehmen, die anderen wollen überhaupt niemanden hereinlassen und leugnen gar ab, dass es überhaupt Asylanten und Asylgründe gibt. Dabei könnte man durchaus die Lage von Asylanten und Kriegsflüchtlingen (an Leib und Leben bedrohte gemäss Genfer Flüchtlingskonvention 1951) deutlich verbessern und zugleich die allgemeine Migration reduzieren. Doch so etwas wird kaum diskutiert.

  80. Der Citizen Score, den China als Mittel der sozialen Kontrolle einführt, scheint aber nicht auszureichen um die chinesische Provinz Xinijang (Hauptminderheit Uiguren) ruhig zu halten. Wie der SPON-Artikel In Chinas Provinz Xinjiang: Ein Überwachungsstaat, wie ihn die Welt noch nicht gesehen hat berichtet, gibt es neben der digitalen Überwachung (Kameras, Iris-Scanner, Wifi-Sniffer) in Xinjiang zusätzlich eine Art Blockwartsystem (Zitat): Mitglieder der örtlichen Parteikomitees inspizieren Wohnungen und horchen Familien aus: Wer wohnt hier? Wer war zu Besuch da? Worüber habt ihr geredet? Um die soziale Kontrolle zu perfektionieren, werden zudem auch noch die Nachbarn als Denunzianten verpflichtet. “Anfang des Jahres kamen sie zu mir”, berichtet ein Geschäftsmann in Ürümqi. “Sie sagten: Du und dein Nachbar seid ab jetzt füreinander zuständig. Wenn einer von euch auffällig wird, machen wir den anderen dafür verantwortlich.”

  81. Ergänzung: Wenn man die Lage der Uiguren in Xinijang betrachtet, müsste man eigentlich jedem Uiguren Asyl in Europa oder den USA gewähren, denn Uiguren werden in Xinijang wie Feinde der Han-Chinesen (90% der chinesischen Bevölkerung) behandelt.
    Doch ähnliche repressive Systeme wie in Xinijang gibt es auch in Teilen Afrikas und insgesamt leben auf der Welt wohl mehrere dutzend Millionen in fast völliger Unfreiheit.
    Allerdings würden die Uiguren in Xinijang wohl nicht unter die Genfer Flüchtlingskonvention von 1951/1967 fallen, denn diese zählt nur an Leib und Leben Gefährdete zu den Flüchtlingen, denen Asyl gewährt werden muss.
    Realistischerweise kann man aber weltweit nur Asyl für an Leib und Leben Gefährdete einfordern, denn wenn man die Gruppe der Asylberechtigten allzu weit ausdehnt, dann wird jedes Hilfesystem letztlich überfordert.
    Einige Gutmeinende hier in Europa sehen das anders, sie wollen allen Bedrängten oder gar allen Fliehenden helfen. Mit dem Resultat, dass in Europa vor allem die als Flüchtlinge aufgenommen werden, die es überhaupt bis hierhin geschafft haben. Das aber sind nicht unbedingt die, die aus humanitärer Sicht am Schlimmsten dran sind.

  82. Ketzerisch angemerkt oder solidarisch ergänzt (so klingt es womöglich positiver), vielleicht könnte eine liberale Demokratie, die mit den nunmehr soz. bis ins Unendliche anfallenden Nutzerdaten möglichst umfänglich sorgsam umgeht, Herr Dr. Jaeger (Dr. Webbaer schätzt die Vermeidung deutscher Umlaute, wenn passend), sich schlicht anpassen : an die von Ihnen korrekt skizzierte und klar erkennbare Globalüberwachung der Bürger?! [1]

    Dies wäre ein Dr. W nicht gänzlich fremder Gedanke, denn die derart überwachenden und meldenden Geräte werden nicht weniger werden.

    Könnten Sie hierzu, im liberal-demokratischen Sinne, nun, auf Zuruf, weitergehend theoretisieren, das Gesellschaftliche meinend?
    Wie könnte eine derart komplett überwachende und liberal bleibende Demokratie aussehen, vermögen Sie hierzu als Vordenker angeblich liberal-demokratischer Meinung etwas beitragen?!

    Sog. multikulturelle Gesellschaften, in denen sich die Bürger nicht gegenseitig “grün” sein können, zeichnen sich i.p. Überwachung ja ab. [1]

    MFG
    Dr. Webbaer (der’s ja auch nicht gut findet, derart seit Jahrzehnten vorgewarnt hat, sich abär über Ihre derartig meinende, prädiktive Sicht freuen würde, in einem neuen WebLog-Post, wenn es passt)

    [1]
    Dr. W selbst hat sich i.p. Webverfolgung hier längst ergeben, hätte auch VPN und so nutzen können, tat dies abär nicht.
    Weil hier nichts zu stoppen scheint, außer eben, dass im konstruktiven Sinne das Web und die Mandatsträger bearbeitet werden könnten, im besten Sinne.
    (Das mit den Ausfällen gegen Donald J. Trump sieht Ihnen Dr. W gerne nach, es hätte sich derart gespart werden können, “Trumpy” ist hier nicht das Problem!)

  83. Martin Holzherr

    “Mitglieder der örtlichen Parteikomitees inspizieren Wohnungen und horchen Familien aus: Wer wohnt hier? Wer war zu Besuch da? Worüber habt ihr geredet? ”

    So macht es die polnische katholische Kirche seit Unzeiten. (Kolęda) Sie schickt zur Weihnachtszeit ihre Schamanen in jede Wohnung, um genau diese Fragen zu stellen.
    Noch Fragen?

  84. @aristius fuscus
    Insbesondere im Zusammenhang mit der Flüchtlingskrise wurde von den Medien weder genügend Objektivität noch Neutralität gewahrt. Viele Journalisten haben das im Nachgang selbstkritisch angemerkt.
    Hier eine Studie dazu.

    Die Politik der mit den Europäischen Partnern nicht abgestimmten Grenzöffnung 2015, hat, laut dem Historiker Heinrich August Winkler, sowohl den Brexit als auch den Aufstieg der AfD und die PIS Partei in Polen sowie den Wahlsieg der Rechts/Links Populisten befördert.
    Die einseitige und regierungsfreundliche Begleitung der Ereignisse durch Qualitätspresse und ÖR hat das Misstrauen bei vielen Menschen gestärkt.

    Man könnte in der öffentlichen Diskussion um Migration und Asylrecht beinahe den Eindruck gewinnen, dass es nur um grenzenlose Aufnahme oder hermetisch geschlossene Grenzen geht, dabei sind gerade hier doch zahllose Kompromisslinien möglich und wünschenswert. In der öffentlichen Diskussion werden die aber nicht herausgearbeitet, ebensowenig findet z.B. eine statistische Einordnung des Verhaltens der Migranten statt. Kurzum: zu viel Emotion, zu wenig Wissenschaft.

    Richtig. Aber es ist nicht verwunderlich, denn es ist nur ein Indiz für die These, dass es übertriebener Moralismus ist, der die Spaltung Gesellschaft vorantreibt. (Ein Indiz von Vielen)
    Zitat Heinrich August Winkler:
    “Haben uns durch übertriebenen Moralismus in Europa unglaubwürdig gemacht“
    Leider kann ich das gesamte Interview nicht verlinken, da es hinter einer Bezahlschranke liegt.

Schreibe einen Kommentar


E-Mail-Benachrichtigung bei weiteren Kommentaren.
-- Auch möglich: Abo ohne Kommentar. +