(Bild: Public Domain / Big Ear Radio Observatory and North American AstroPhysical Observatory (NAAPO))

Wow! oder nicht Wow!?

Als Wissenschaftsjournalist erlebt man immer wieder jene Momente, in denen man relativ bald das Popcorn herausholt: Nämlich, wenn Wissenschaftler einen enormen Scoop ankündigen, eine nie dagewesene Entdeckung, den Jahrhundertfund ihres Faches. In denen zwar relativ fragwürdige Methoden, fehlendes Peer Review oder eine schlechte Statistik binnen Stunden das Ergebnis entwerten. Bei denen aber die Pressearbeit oder das Thema journalistisch so sehr ziehen, so dass die Medienwelle dennoch ungebremst und überwiegend unkritisch losrollt.

Am letzten Freitag war ich so weit, das Popcorn rauszuholen. Aber erst, nachdem ich selbst schon einen überwiegend unkritischen Beitrag geschrieben hatte, der aber glücklicherweise aus anderen Gründen nicht gesendet wurde – sondern erst heute in vielfach kritischerer Form (MP3).

Aber von Anfang an: Hintergrund ist ein neues Paper über das Wow!-Signal vom 15. August 1977. Damals hat das Radioteleskop Big Ear an der Ohio State University ein merkwürdiges Radiosignal bei einer Wellenlänge von 1420 MHz aufgefangen. Das ist für sich nicht ungewöhnlich: Denn hier liegt eine prominente Spektrallinie von neutralem Wasserstoffgas – und Wasserstoff ist immerhin das häufigste Element des Universums. Hier aber handelte es sich nicht um ein gleichbleibendes Signal wie bei einem zum Leuchten angeregten Gasnebel, also um kein schwaches Glimmen, das wie die meisten astronomisch interessanten Radioobjekte viele Lichtjahre entfernt aussenden.

Nein: Das Wow!-Signal war überraschend stark und überraschend kurz. Es dauerte mindestens 72 Sekunden – so lange brauchte ein Himmelsobjekte durch die Erdrotation durch das Sichtfeld des Big Year Teleskops. Minuten später hätte das gleiche Objekte durch ein zweites Sichtfeld des Teleskops laufen müssen. Tat es aber nicht – das überraschend starke Signal war verschwunden. Der damals auswertende Astronom Jerry Ehman markierte es auf einem Ausdruck mit dem Wörtchen Wow!.

War es irgendein seltenes astronomisches Großereignis? Außerirdische, die uns ein Signal schicken wollten? Wir wissen es nicht. Das Wow-Signal hat sich nie wiederholt.

Nun wollte ein bisher kaum namhafter Astronom das Wow-Rätsel nach annnähernd 40 Jahren gelöst haben. Antonio Paris vom St. Petersburg College in Florida veröffentlichte ein Paper, und zwar im Journal of the Washington Academy of Sciences, das eingereichte Artikel immerhin mit Peer Review begutachtet.

Die von Paris schon im letzten Jahr formulierte These lautet: Ein erst 2008 entdeckter Komet befand sich 1977 im Sichtfeld des Big Ear-Teleskops: 266P/Christensen. Und der dürfte für das Wow!-Signal verantwortlich sein. Antonio Paris kündigte letztes Jahr an, seine These mit eigenen radioastronomischen Messungen belegen zu wollen. Und da alle großen Radioteleskope völlig ausgebucht wären, würde er gerne selbst ein 10 Meter großes Teleskop ordern, zusammenbauen und damit beobachten. Was Paris tat: Durch eine Crowdfunding-Kampagne sammelte er mindestens 20.000 Dollar ein (wieviel genau, ist unklar, da die Seite beim Portal Gofundme bereits gelöscht ist).

Zeit für Popcorn?

Tatsächlich war es in diesem Fall nicht ganz leicht zu erkennen, dass dieses Ergebnis – sagen wir – mit Vorsicht zu genießen ist. Entsprechend listet Google News derzeit rund 200.000 (ganz überwiegend unkritische) Artikel nach dem Motto auf: Wow!-Signal geklärt. Es waren Kometen. Deutschsprachige Artikel erschienen etwa von meinen geschätzten Kollegen Lars Fischer und Frank Wunderlich-Pfeiffer, die beide selbst kritische Geister sind und in jedem Fall das Paper sorgfältig gelesen haben dürften. Wie gesagt hatte ich ebenso einen unkritischen Beitrag dazu fertig formuliert.

Allerdings waren da bereits ein paar Dinge, wegen derer meine Stirn Falten schlug:

  • Antonio Paris selbst hat zuvor nie über Radioastronomie oder Kometen publiziert – er hält eine allgemeine Lehrveranstaltung und leitet das Planetarium seines Colleges und ist (offenbar) einziger Mitarbeiter des (offenbar) eigens gegründeten Center for Planetary Science.
  • Das Journal of the Washington Academy of Sciences war mir zuvor nicht bekannt und seine Webseite ist schlecht gepflegt. Der neuste Online-Artikel ist von Herbst 2016, das Archiv endet sogar schon im Dezember 2012.
  • In dem vergleichsweise kurzen Paper wird fast gar nicht auf technische Methoden eingegangen. Das verwendete (von Paris gecrowdfundete Teleskop) wird nur durch einen Satz charakterisiert: „We used a 10-meter radio telescope equipped with a spectrometer and a custom feed horn designed to collect a signal centered at 1420.25 MHz with a total bandwidth of 6.5 MHz.“ Methodenteile sollten aber in einem Paper immer möglichst ausführlich sein, um Kollegen das Nachmessen zu erlauben.
  • Paris behauptete mir gegenüber im Interview: „When Arecibo, the VLA which is in New Mexico and other organizations tried to look for the source of the signal they were not looking for comets.“Wirklich!? Seit 40 Jahren ist niemand auf die Idee gekommen, bei Kometen nach Wow!-artigen Signalen zu suchen?

Im Laufe des Freitagabends entspann sich eine lebhafte Diskussion auf Twitter, mit Chris Lintott einem der Väter von GalaxyZoo und einem erklärten Freund von Citizen Science und Professor an der Uni Oxford. Und mit Alan Fitzsimmons, einem Experten für Kometen an der Queens University Belfast:

Zusammenfassend: Bei 1420 MHz befindet sich eine Spektrallinie von neutralem angeregten Wasserstoffgas. Zwar kann man bei Kometen dieses Signal nachweisen, aber nur wenn diese aktiv sind, also wenn sie nahe an der Sonne ein Teil ihres Materials ausdampfen. Hat Antonio Paris vielleicht etwas ganz Ungewöhnliches entdeckt, nach 80 Jahren Radioastronomie? Immerhin will er die prominente 1420 MHz-Linie bei drei anderen Kometen ebenfalls beobachtet haben.

Mittlerweile meldeten sich mehrere andere Astrophysiker zu Wort, u.a. auf Reddit oder in diesem Artikel. Und Zweifel sind angebracht:

  • Der Aufbau des Big Ear-Radioteleskops (dem Wow!-Entdecker) dauerte mehrere Jahre – und es sammelte 22 Jahre lang Daten. Das ist eine der längsten Suchen nach außerirdischen Signalen. Hätte es nicht eine Verbindung zu Kometensignalen finden müssen?
  • Es gibt bis heute regelmäßige Himmelsdurchmusterungen im Radiobereich. Gäbe es diese Wow!-artige Signale häufiger, wären sie aufgefallen.
  • Es ist mitnichten so, dass große Radioteleskope über viele Jahre ausgebucht wären.
  • Es gibt diverse Kometenmessungen der 21-cm-Linie (1420 MHz), gerade bei großen aktiven Kometen wie Halley, aber auch von Rosettas Komet 67P/Tschurjumow-Gerasimenko. Diese waren nie sonderlich ausgeprägt.
  • Mit Bob Dixon hat sich der damalige Direktor des Big Ear-Radioteleskops zu Wort gemeldet – und bestreitet, dass Komet 266P/Christensen überhaupt während der Wow!-Messung im Sichtfeld des Teleskops gewesen wäre. Der Komet sei ganze 55 Minuten früher durchgelaufen.

Fazit

Die Geschichte ist zumindest interessant, denn sie zeigt wieder mal, wie leicht sich Medien und Journalisten durch ein (scheinbar) überraschendes wissenschaftliches Ergebnis einlullen lassen. Das erinnert an das Debakel über Leben auf der Basis von Arsen statt Phosphor, allerdings mit mehreren gewichtigen Unterschieden: Der Forscher setzte nicht auf den prominenten Namen eines Förderers (wie der NASA) oder ein bekanntes Journal (wie Science). Der Forscher hatte auch kein – frei nach Carl Sagan – extraordinary claim. Antonio Paris meinte ja, die spektakuläre These funkender Außerirdischer zu widerlegen. Und zuletzt sprangen mehrere Kollegen ein, um die ursprüngliche These zumindest offen zu halten. Denn wenn das Wow!-Signal nicht von Kometen stammt, könnte es ja weiterhin auch außerirdischer Natur sein.

Allerdings sind die meisten Astronomen eher skeptisch, ob wir das je herausfinden werden: Denn bei einmaligen Messpunkten sind ja wiederholte Untersuchungen, die Überprüfung von Hypothesen und die Suche nach technischen Artefakten per se ausgeschlossen. Eine mögliche Ursache gäbe es allerdings, die viele Astronomen für deutlich wahrscheinlicher halten als ein außerirdischer Funkspruch: Ein metallisches Stück Weltraumschrott oder ein Metallmeteorit könnte just dann Radioastrahlung von der Erde zurückgestreut haben, als es durch das Blickfeld des Big Ear flog. Denn unser Planet ist ein wahres Funkfeuer für Radiosignale, natürlicher wie künstlicher Natur. Auch bei 1420 MHz.

Veröffentlicht von

www.pikarl.de

Karl Urban wäre gern zu den Sternen geflogen. Stattdessen gründete er 2001 das Weltraumportal Raumfahrer.net und fühlt sich im Netz seitdem sehr wohl. Er studierte Geowissenschaften und schreibt für Online-, Hörfunk- und Print-Publikationen. Nebenbei podcastet und bloggt er.

21 Kommentare Schreibe einen Kommentar

  1. Der Originalartikel wurde am 1. April veröffentlicht, vlt ein Hintergedanke?

  2. RAdioastronomen von Nancay (Frankreich) haben HI Linie in Komet Halley gesucht. Jacques Crovizier sagt daß es unmöglich ist.

  3. Karl Bednarik,
    stranger than fiction,
    was macht uns so sicher, dass wir schon in 200 Jahren eine „nichtmaterielle Informationsübertragung “ beherrschen, die zeitunabhängig ist.? (nicht der Lichtgeschwindigkeit unterworfen).
    Wenn wir die Geschwindigkeit der technischen Entwicklung betrachten, dann ist das sogar wahrscheinlich.
    Es wird auch möglich werden, Menschen und Maschinen zu verschmelzen , als Hybridform.
    Die Wirklichkeit hat immer noch die Phantasie überholt.
    Und es wird Maschinen geben, die sich selbst reproduzieren. Und wenn es dann noch gelingt, das „Selbstbewusstsein “ in andere Körper zu transplantieren, (auch Maschinen) dann geht die Zukunft erst richtig los.

    • Bote 17: in 200 Jahren [ist] eine „nichtmaterielle Informationsübertragung “ wahrscheinlich, wenn wir die Geschwindigkeit der technischen Entwicklung betrachten“. Antwort: Auch in 200 Jahren gelten noch die physikalischen Gesetze. Diese könnten fehler- oder mangelhaft sein. Doch selbst wenn sie revidiert werden, wird die Informationsübertragung immer noch materiell sein. Allerhöchstens – allerdings nicht zu erwarten – wird sich der Begriff von Materie ändern.

  4. Martin Holzherr,
    ….vor 200 Jahren wussten wir noch nichts von elektomagnetischer Strahlung.
    In 200 Jahren werden wir von etwas wissen, von dem wir heute noch nicht ansatzweise etwas ahnen.

    • @Bote17: physikalisches Wissen ist fast immer additiv. Wir wissen immer mehr und nicht etwa plötzlich das Gegenteil von dem, was wir schon wissen. Die Lichtgeschwindigkeit beispielsweise kann weder von Strahlung noch von Materie überwunden werden, denn dann würde nichts mehr funktionieren. Als Ausweg bliebe noch eine völlig andere Art von Materie, welche überlichtschnell unterwegs sein könnte – dann aber auf keine erdenkliche Art mit der gewöhnlichen Materie (der lichtgrenzenbehafteteten) wechselwirken könnte. Wir hätten also gewaltige Schwierigkeiten diese ganz andere Art von Materie/Strahlung überhaupt zu benutzen.

    • @Bote17;
      Elektromagnetische Strahlung gab es schon vor 2000 Jahren und vor 200 Jahren wurde längst damit experimentiert, bspw. Isaac Newton vor über 300 Jahren. Sicher wird das Wissen weiter anwachsen, durch verbesserte Instrumente insbesondere. Aber das bezieht sich auf Dinge, deren Existenz heute schon bekannt ist oder heute schon erwartbar ist, wie etwa die kleinsten Bausteine der Welt. Ob es Dinge gibt, von denen wir heute noch nicht ansatzweise ahnen, dass es sie gibt, das halte ich für sehr unwahrscheinlich. Das müssten ganz neuartige Phänomene sein, außerhalb der uns bekannten Physik und noch außerhalb der Dunklen Materie und Energie.

      • Zitat:Ob es Dinge gibt, von denen wir heute noch nicht ansatzweise ahnen, dass es sie gibt, das halte ich für sehr unwahrscheinlich Das ist eine Übertreibung in die andere Richtung. Es könnte beispielsweise ohne weiteres einen ganzen Teilchenzoo geben, der mit der übrigen Materie überhaupt nicht wechselwirkt – ausser über die Gravitation.
        Richtig dagegen ist folgendes: Wir leben in einer physikalischen Welt in der alles zusammenhängt. Elektromagnetische Strahlung existiert nicht allein für sich, sondern hat enge Beziehungen zur übrigen „Normal“-Materie, so kann sich ein hochenergetisches Teilchen in zwei Photonen umwandeln und umgekehrt können „Normal“-Materie-Teilchen sich in 2 Photonen umwandeln. Folgerung: Neue physikalische Objekte, die wir noch nicht kennen, müssen sich entweder in die bekannte Teilchenwelt einfügen und damit den hiesigen Gesetzen folgen inklusive der Lichtgeschwindigkeit als Obergrenze oder aber neue physikalische Objekte gehorchen ganz anderen Gesetzen können dann aber auch nicht auf gewöhnliche Art und Weise mit der hiesigen Materie wechselwirken.

  5. Anton Reutlinger,
    …….das müssten ganz neuartigePhänomene sein,
    genau, die kann man nicht ausschließen. Realist sein kann jeder (kleiner Spaß).

    • @Bote17;
      Richtig, ausschließen kann man sie nicht. Aber es sind reine Phantasien, genauso wie Götter oder Russels Teekanne, die man auch nicht ausschließen kann. Was nützen solche Phantasien, außer die Menschen zu verblenden und Zeit zu vergeuden?

      • Zitat:Richtig, ausschließen kann man sie nicht [die ganz neuartigen Phänomene]. Aber es sind reine Phantasien Nun, theoretische Physiker, beispielsweise String-Physiker beschäftigen sich mit ganz neuartigen Phänomenen – und die meisten String-Physiker würden sich dagegen wehren, das womit sie sich beschäftigen seien reine Phantasien wie Russels Teekanne.
        Wobei: es hängt immer davon ab, was man unter ganz neuartig versteht. Wie schon gesagt, kann ganz neuartiges unsere bekannte Welt nur in begrenztem Welt „umstürzen“, denn unsere bekannte Welt folgt Gesetzen, die auch in jeder noch so fernen Zukunft gültig sein werden – allenfalls können wir nachweisen, dass die heute aufgestellten Gesetze nur Annäherungen an das „Wahre“ sind.

        Übrigens ist die einfache Tatsache, dass wir die bekannte physikalische Welt so gut kennen, ein wichtiger Grund, warum immaterielle Objekte, die Einfluss auf unsere Welt haben sollen ( beispielsweise in Form von Schutzengeln) gar nicht existieren können. Denn solche immateriellen Objekte, die Einfluss auf unsere Welt nehmen, müssten zwangsläufig Spuren hinterlassen in Form von Energie, die plötzlich auftaucht etc. Der Energieerhaltungssatz schliesst eigentlich prinzipiell nicht nachweisbare immaterielle Dinge mit Einfluss auf unsere Welt aus.

  6. Martin Holzherr,
    …….Schutzengel,
    das ist eine Personifizierung eines geistigen Vorganges. Wenn Sie glücklich sind, dann kann man das mit einem Messgerät nicht messen. Wenn Sie unglücklich sind, auch nicht. Und trotzdem kann das die Ursache für einen Selbstmord sein. Ein „Geistiges“ als Ursache für etwas „Materielles“
    Wo gibts denn sowas? Ursache und Wirkung sind doch die Domäne der Physik.
    Anmerkung: Geistiges unterliegt nicht dem Raum und der Zeit und trotzdem muss man mit ihm rechnen.

    Reutlinger,
    …….Zeitverschwendung
    Fast alleVorhersagen von Jules Verne sind eingetroffen.

    • @Bote 17 (Engel Nr.17):„Ein „Geistiges“ als Ursache für etwas „Materielles““ Eben nicht. Geistiges kann Materielles nicht beeinflussen ausser das Geistige sei auch Materiell.
      Wenn sie schreiben „Geistiges unterliegt nicht dem Raum und der Zeit und trotzdem muss man mit ihm rechnen.“, dann verstehen sie grundlegendes aus der Physik nicht. Wenn man in unsere Welt „mit etwas rechnen muss“, dann gibt es einen materielle Ursache. Damit etwas wirkt, muss Energie ausgetauscht werden. Sogar die von vielen als wenig materiell empfundenen Gravitationswellen sind mit Energietransport verbunden.

  7. Martin Holzherr,
    …..Geistiges und Materielles,
    wir reden aneinander vorbei. Wenn Sie die Rache ihrer Ehefrau trifft, was fürchten Sie dann mehr, ihre Frau oder deren Rache?
    Natürlich bedingt das Geistige das Materielle , in diesem Falle ist aber der Rachegedanke die Ursache.
    Sie vereinfachen nur den Sachverhalt, indem sie geistiges und materielles vermischen.

    • Zitat Bote17:Sie vereinfachen nur den Sachverhalt, indem sie geistiges und materielles vermischen.. Nein. Geistiges ist im Materielles verwurzelt und es gerade umgekehrt: nicht „Geistiges bedingt Materielles“, sondern Materielles bedingt Geistiges. Dieses Geistige (als Spezielle Form des Materiellen) kann dann wiederum auf anderes Materielles einwirken. Es gilt also: Ohne ihren materiellen Körper und den ebenso materiellen Geist in ihrem Körper können sie nicht nach Rache sinnen

  8. Martin Holzherr,
    …….Materialismus vs Idealismus.
    auf diese Weise kommen wir keinen Schritt weiter.

    • Zitat:„Materialismus vs Idealismus. auf diese Weise kommen wir keinen Schritt weiter.“ Ja, Sie müssen den Schritt machen anzuerkennen, dass alles in dieser Welt von dieser Welt ist und damit eine materielle Grundlage hat. Solange sie das nicht tun, sind sie ein scientific outcast

  9. Martciin Holzherr,
    …..scientific outcast,
    immer diese Schwarz-Weiß Denkweise.
    wenn ich ein physikalisches Problem habe, denke ich materialistisch.
    Habe ich ein philosophisches Problem denke ich idealistisch.
    Das funktioniert prima.
    Als Radfahrer schimpfe ich auf die autofahrer, als Autofahrer schimpfe ich auf die Fahradfahrer.
    Das ist doch die Regel. So strenggläubig ist keiner, auch nicht in der Wissenschaft.

  10. Ich beende diese Diskussion mal, ist zwar spannend aber hat kaum etwas mit dem Beitrag darüber zu tun. Kommentare zum Thema werden weiter freigeschaltet.