Kandidaten für den Anglizismus des Jahres: Occupy

Die American Dialect Society hat vor ein paar Tagen das amerikanische „Word of the Year“ bekannt gegeben: occupy (als Verb und als Substantiv). Damit hat nach dem deutschen Wort des Jahres Stresstest schon das zweite der für den Anglizismus des Jahres nominierte Wort diese Auszeichnung erhalten — ein Zeichen dafür, dass unsere Kandidatenliste so schlecht nicht sein kann.

Zur Begründung zitiert die Society den Vorsitzenden ihres „New Words Committee“, Ben Zimmer: „Es ist ein sehr altes Wort, aber in nur wenigen Monaten hat es dank einer nationalen und globalen Bewegung ein ganz anderes Leben begonnen und sich in eine neue, unerwartete Richtung entwickelt.“ Zimmer spricht dem Wort sogar eine entscheidende Rolle bei der Occupy-Bewegung zu: „Die Bewegung selbst wurde durch das Wort angetrieben.“

Die American Dialect Society legt bei ihrer Auswahl ähnliche Kriterien an, wie die Deutsche Gesellschaft für Sprachwissenschaft: Das Wort des Jahres muss weder brandneu, noch sprachwissenschaftlich interessant sein, sondern es muss im betreffenden Jahr im öffentlichen Diskurs zu neuer Prominenz gekommen sein. Dasselbe gilt ja für den Anglizismus des Jahres, nur, dass der außerdem noch eine besondere Bereicherung für die deutsche Sprache darstellen und sprachlich möglichst interessant sein soll.

In Bezug auf Occupy lässt sich zunächst feststellen, dass das Wort nur mit seiner neuen Bedeutung „Protest bzw. Wiedererlangen von Kontrolle durch massenhafte und andauernde Anwesenheit“ ins Deutsche entlehnt worden ist. Das liegt natürlich daran, dass das Wort eben im Kontext der Occupy-Bewegung entlehnt wurde. Diese Einengung der Bedeutung eines Wortes im Entlehnungsprozess ist aber typisch, und lässt sich fast bei jedem Lehnwort beobachten. Das deutsche Wort Angst wurde z.B. im Kontext der freudschen Psychoanalyse ins Englische entlehnt und bedeutet dort eben nicht allgemein „Angst“, sondern bezeichnet eine allgemeine, unfokussierte Sorge um den Sinn der menschlichen Existenz oder den Zustand der Welt.

Am häufigsten taucht das Wort Occupy im Deutschen in der Fügung [Occupy + ORTSNAME] auf, um so von Occupy Aachen bis Occupy Zürich die lokalen Ableger der Bewegung zu bezeichnen. Ebenfalls häufig taucht es als Erstglied von Komposita auf, z.B. Occupy-Aktivist (oder -Anhänger), Occupy-Aktionstag, Occupy-Bewegung, Occupy-Camp (oder -Lager), Occupy-Chaoten, Occupy-Demonstrant/in (oder -Demonstration), Occupy-Protest, Occupy-Romantiker, und (etwas tautologisch) Occupy-Besetzer.

Im Englischen wäre die Verwendung mit Ortsnamen wohl ein Verb (Occupy Wall Street wäre dann ein Imperativsatz), die Verwendung in Komposita (die es im Englischen ebenfalls gibt, z.B. occupy activist und occupy movement) wäre ein Substantiv. Welche Wortart — wenn überhaupt — Occupy im Deutschen, ist schwer zu sagen. Man könnte hier analog zum Englischen argumentieren, aber da das Wort im Deutschen überhaupt nur in den zwei genannten Mustern auftritt, lässt sich die Reichweite der Analogie nicht überprüfen.

Das Wort Occupy hat insgesamt noch einen stark eigennamenartigen Charakter — es bezeichnet die Occupy-Bewegung und alles, was damit zusammenhängt. Trotzdem finden sich bereits einzelne Verwendungen, die über diesen ursprünglichen Zusammenhang hinausgehen und dabei einzelne Bedeutungsaspekte in den Vordergrund stellen.

Noch relativ nah an der ursprünglichen Verwendung sind Übertragungen der Protest-Idee auf andere Bereiche. So fordert Tim Renner im „Motorblog“ z.B. unter dem Titel Occupy Warner eine Besetzung von Konzernzentralen der Musikindustrie, und ein ZDF-Bericht macht sich unter dem Titel Occupy Internet – 2011 gefangen im Netz Gedanken um Protestbewegungen des Internets und weist darauf hin, dass das Internet selbst unter der Kontrolle große Konzerne steht.

Eine interessante Erweiterung des ursprünglichen Musters ist Occupy Putin! in einem Bericht des Bayrischen Rundfunks über Proteste gegen den Wahlbetrug in Russland. Hier wird nicht ein Ort, sondern ein Mensch „okkupiert“. Der politische Kontext entspricht aber dem der ursprünglichen Verwendung.

Etwas weiter entfernt, aber immer noch im ungefähren Geiste des Protests durch Besetzung, finden sich Beispiele wie Occupy Elfmeterpunkt in einem Bericht über Fussballer in der Regionalliga, die eine Strafstoßentscheidung des Schiedsrichters nicht akzeptieren wollen. Nicht nur zur Besetzung konkreter Orte wird dabei aufgerufen: Sascha Lobo forderte im November auf Google Plus Occupy URLs und meinte damit eine Rückeroberung der Kontrolle über die eigene Netzpräsenz durch das Anlegen von Netzadressen-Aliasen, z.B. saschalobo.com/facebook statt facebook.com/saschalobo.

Noch weiter entfernt ist die Verwendung Occupy Flash als Name einer Aktion, bei der man Flash-Plugins deinstallieren soll, um so Webseitenanbieter zu zwingen, auf alternative Technologien umzusteigen. Hier wird die Multimediatechnologie Flash ja nicht unter die eigene Kontrolle gebracht, sondern ist lediglich das Ziel einer Protestaktion.

Die Bedeutung der (tatsächlichen oder virtuellen) „Besetzung“ ist hier verschwunden, und nur die Bedeutung „Protest“ bleibt übrig. Das gilt auch für die Verwendung Occupy-Hobbykeller in einem Beitrag des Westdeutschen Rundfunks, indem es um einen Modellbauer geht, der „Hausbesetzungen in Kreuzberg, Flüchtlingsdramen in Südostasien oder Straßenkämpfe in Beirut“ inszeniert — „im Maßstab 1:35“. Er tut das nicht aus Protest, die Verbindung zur Occupy-Bewegung besteht nur noch in der Tatsache, dass das, was er abbildet eine vage Verwandtschaft zur Protestbewegung aufweist.

Abschließend sei der Beitrag Marktradikale Pilze: Occupy Waldboden im Nachbarblog „Bierologie“ erwähnt, in dem es gar nicht mehr um Proteste, sondern nur um die „Versklavung“ von Pflanzen durch Pilze geht. Die Verbindung besteht also nur noch über die Motive der Occupy-Bewegung, die sich — anders als die Pflanzen — aktiv gegen eine Versklavung durch die Finanzwirtschaft wehren will.

Was die Neuigkeit des Wortes angeht, ist Occupy ein guter Kandidat: Die Occupy-Bewegung entstand im September 2011, das Wort wurde damit garantiert erst 2011 ins Deutsche entlehnt. Bei der Verbreitung sieht es etwas komplizierter aus: Einerseits hat sich das Wort sehr schnell im Sprachgebrauch etabliert, andererseits ist seine Verwendung — trotz der oben zitierten kreativen Beispiele — bislang recht eng auf die Occupy-Bewegung beschränkt.

Insgesamt halte ich das Wort für einen soliden Kandidaten für den Anglizismus des Jahres 2011. Ob die Occupy-Bewegung eine Bereicherung für die politische Kultur ist, muss jeder für sich entscheiden (ich finde: ja). Aber das Wort Occupy ist ein schönes, potenziell produktives Wort für die hinter dieser Bewegung stehenden Motive, und eines, für das es im Deutschen bislang keine gute Alternative gibt. Insofern ist es auf jeden Fall eine Bereicherung.

Übrigens: Auch das Wort Cloud, das schon zum zweiten Mal für den Anglizismus des Jahres nominiert ist, hat eine Auszeichnung von der American Dialect Society bekommen: als Wort, das „most likely to suceed“ ist. Das Lexikografieblog hat sich schon im letzten Jahr mit diesem Wort beschäftigt. „Least likely to succeed“ ist nach Ansicht der Gesellschaft brony als Bezeichnung für männliche erwachene Fans der Cartoon-Serie „My Little Pony“ — ob das ein gutes oder schlechtes Zeichen für unseren semantisch und formell verwandten Kandidaten bromance ist, bleibt abzuwarten.

 

© 2011, Anatol Stefanowitsch

Nach Umwegen über Politologie und Volkswirtschaftslehre habe ich Englische Sprachwissenschaft und Sprachlehrforschung an der Universität Hamburg studiert und danach an der Rice University in Houston, Texas in Allgemeiner Sprachwissenschaft promoviert. Von 2002 bis 2010 war ich Professor für Englische Sprachwissenschaft an der Universität Bremen, im August 2010 habe ich einen Ruf auf eine Professur für anglistische Sprachwissenschaft an der Universität Hamburg angenommen. Mein wichtigstes Forschungsgebiet ist die korpuslinguistische Untersuchung der Grammatik des Englischen und Deutschen aus der Perspektive der Konstruktionsgrammatik.

20 Kommentare Schreibe einen Kommentar

  1. Escapes me.

    Englisch zu können, ist sicher eine Bereicherung. Inwiefern die 1:1 Übernahme des Wortes „occupy“ eine Bereicherung der deutschen Spache darstellen soll, entzieht sich meinem Verstädnis. „Occupy Elfmeterpunkt“ heisst schlicht „Besetzt den Elfmeterpunkt“, wobei das Wort „besetzen“ ziemlich genau die gleichen Konnotationen hat – man kan einen geographischen Ort, aber eben auch ein Thema „besetzen“.

    Das ist kein Anglizismus. Das ist einfach nur Englisch. „Okkupiert!“ wäre wenigstens ein Latinismus, indem es das „occupa!“ des Latein in eine deutsche Flektion zwingt.

  2. Schöne Recherchen, aus denen ich aber etwas andere Schlüsse ziehe. Da muss ich Herrn Wicht wohl mal zustimmen: Ein Wort, bei dem man noch nicht mal die Wortart feststellen kann, weil es einfach in (fast) jeder Hinsicht bislang völlig unangepasst übernommen wurde, als „soliden Kandidaten für den Anglizismus des Jahres 2011“ zu bezeichnen, läuft dem Sinn der Wahl m. E. ziemlich zuwider.
    Ob es bessere Kandidaten gibt, sei natürlich dahingestellt.

  3. Regeln

    Aus gegebenem Anlass: Die Kriterien für den „Anglizismus des Jahres“ lauten nicht „Gefällt Klausi“, „Niemandem fällt eine ungefähre deutsche Übersetzung ein“ oder „Hat sich auf nicht näher spezifizierte Weise an die deutsche Sprache angepasst“. Die Kriterien für die Kandidaten lauten:
    – sie müssen (ganz oder in Teilen) aus dem Englischen stammen;
    – sie müssen im laufenden Jahr zum ersten Mal ins Bewusstsein und den Sprachgebrauch einer breiten Öffentlichkeit gelangt sein;
    – sie sollten eine interessante Lücke im deutschen Wortschatz füllen, entweder, indem sie eine vorhandene Wortbedeutung weiter ausdifferenzieren oder indem sie ein Wort für etwas bereitstellen, was es vorher nicht gab oder was vorher nur mühsam umschrieben werden konnte;
    – es darf sich nicht um einen Produktnamen handeln.

    Kommentare zur besseren oder schlechteren Passgenauigkeit der Wörter sind aber natürlich sehr willkommen, da der Sinn der Einzelvorstellungen genau darin besteht, eine Grundlage für die Endrunde zu erarbeiten!

  4. „sie sollten eine interessante Lücke im deutschen Wortschatz füllen, entweder, indem sie eine vorhandene Wortbedeutung weiter ausdifferenzieren oder indem sie ein Wort für etwas bereitstellen, was es vorher nicht gab oder was vorher nur mühsam umschrieben werden konnte“

    Naja, Das ist hier ja nicht der Fall: Das Wort „besetzt“ gibt es ja (Ich sehe hier auch keine andere Chronotierung, wie es z.B. bei „Event“ der Fall ist). Insofern bleibt „Occupy“ als Bezeichnung/Anlehnung an die „Occupy“-Bewegung und das ist ein sehr enger Kontext. Ob sich das Wort durchsetzt wird also davon abhängen, was aus der Bewegung wird.

    Ich occupy jetzt mal meine Toilette 😉

  5. „Interessante Lücke“

    …finde ich gut.
    Lücke ist so etwas wie ein Loch. Was aber ist ein Loch? Da stelle mer uns, frei nach Heinrich Spoerl, ers‘ emool janz dumm und sarjen: „En Loch is nix, äwer mit wat drum rum.“
    Will sagen, das „Drum rum“ ist das Intessante, nicht das Loch oder die Lücke.

  6. Ich muss sagen, dass ich die Bedeutung dieses Wortes im Deutschen doch extrem eng definiert sehe und es wohl größtenteils von Menschen, die eben dieser politischen Überzeugung angehören, produktiv gebraucht wird. Alle anderen Gebrauchsarten scheinen im direkten Zusammenhang mit der Berichterstattung über die Bewegung selbst zu stehen.

    Und mal als Frage, da ich mich im Ausland aufhalte: gibt es die Occupy-Bewegung noch? Hier in Großbritannien ist den Herrschaften jedenfalls mittlerweile die Puste ausgegangen. Man munkelt zwar, dass es noch einige versprengte Aktionen gibt, aber diese sind definitiv aus dem Fokus der breiten Öffentlichkeit gerückt…

  7. Vielen Dank für die Einschätzung von „occupy“ als Bereicherung der deutschen Sprache, die ich natürlich voll und ganz unterstütze. ,-)

  8. Foz

    @Helmut Wicht: Ich fand Sie früher immer ganz witzig. Mit der Betonung auf „Früher“. In letzter Zeit finde ich Sie nur noch angestrengt, und etwas anstrengend. Midlife Crisis?

    @Peer Aus den Regeln: „… oder indem sie ein Wort für etwas bereitstellen, was es vorher nicht gab…“ — so, wie die Occupy-Bewegung eben, die es vor September 2011 nicht gab und für die es logischerweise auch kein Wort gab.

    @Impala „Ich muss sagen, dass ich die Bedeutung dieses Wortes im Deutschen doch extrem eng definiert sehe“ — Deshalb steht im Originalbeitrag ja auhc, dass das Wort eine sehr enge, hauptsächlich auf die Occupy-Bewegung bezogene Bedeutung hat. Bei der Einschätzung der Bewegung gebe ich Ihnen recht, die scheint in Auflösung begriffen. Andererseits bleibt natürlich abzuwarten, was passierrt, wenn das Wetter wieder besser wird 😉

  9. @Frank Oswald

    Meine Anmerkung bezog sich auf die alternative Anwendung als „Besetzt“.
    Ja, für die Occupy-Bewegung gab es logischerweise kein Wort. Das schrieb ich ja auch. ich glaube aber, dass diese Bedeutung zu eng ist, um den Titel „Anglizismus des Jahres“ zu rechtfertigen. Denn ich sehe nicht, dass diese Bewegung bestand hat (leider). Und mit ihr wird auch das Wort gehen.
    Da doch lieber einen Bubble Tea 😉

    (Wobei: Ganz ehrlich wäre mir persönlich als AdJ ein Wort lieber, was eine Lücke füllt, die bedeutend älter ist, als das Wort, dass sie füllt. Der also die sprachliche Vielfalt erweitert. Nicht ein Wort, das einfach etwas beschreibt, was es vorher noch nicht gab.
    Aber das ist meine persönliche Hoffnung, nicht die Wettbewerbsbedingung.)

  10. Ich hätte „Occupy X“ wohl auch vorgeschlagen, wenn da nicht jemand schneller gewesen wäre.

    Was ich allerdings beibehalten hätte, wäre die Begründung: occupy ist im Deutschen kein Wort, sondern ein gebundenes Morphem, das man als super Aufhänger für etwas linguistische Populärwissenschaft nutzen könnte (was ohnehin der wohl einzige Grund ist, warum ich die AJD-Wahlen unterstütze).


  11. occupy ist im Deutschen kein Wort, sondern ein gebundenes Morphem

    Wie im Artikel oben geschrieben verhält sich Occupy im Deutschen wie ein Eigenname, ist es aber sicher kein gebundenes Morphem, um nur mal drei von zahllosen Beispielen zu zitieren:

    (1) Polizei warnt Bankenviertel der britischen Hauptstadt vor »Extremisten« von Occupy und Gewerkschaften.(www.jungewelt.de/2011/12-08/041.php)

    (2) Die Sehnsucht nach einem Erfolg von Occupy und anderer außerparlamentarischer Instrumente ist verständlich […] (http://www.faz.net/…r-occupy-wagen-11596740.html)

    (3) Deshalb sind wir sehr daran interessiert, mit Occupy und anderen über deren Kritik an der Finanzwirtschaft zu sprechen
    (http://www.welt.de/…Occupy-Anhaengern-reden.html)

  12. Und eben noch einen pränominalen Genitiv, den ich gerade gefunden habe, damit wir nicht nur PPs mit Koordinationstrukturen haben. Der funktioniert jedenfalls auch wie bei Eigennamen:

    (4) Occupys Erfolg: Die öffentliche Debatte thematisiert jetzt wirtschaftliche Ungleichheit
    (http://newsempoerenvernetzenveraendern.wordpres…)

  13. Weshalb der Umstand, dass „Occupy“ in den USA zum Wort des Jahres gewählt wurde, schon ein Signal dafür sein soll, dass es auch einen guten Anglizismus des Jahres im Deutschen abgibt, ist mir nicht klar. Wenn die Amerikaner „Tea party“ gewählt hätten, würde man wohl nicht so argumentieren. Es ist zwar richtig, dass „Occupy“ in D (zum Glück) populärer ist als „Tea party“, aber letztlich sind beides wesentlich Eigennamen, daran ändern auch wenige Ableitungen nichts.

  14. Herr D. Müller, darf ich Ihre Argumentation übersetzen? Okay, ich mach´s:

    Demokratie oder Faschismus, ist doch egal. Sind beides Wörter einer Sprache. Welches Wort ich benutze, ist egal, es bleibt immer das gleiche. Demokratie ist Faschismus, und Faschismus ist Demokratie. Wer etwas anderes sagt. der lügt. Und egal ist es sowieso…. Also lasst uns alles Faschisten sein, ist ja fast schon Demokratie……

    Danke und kotzt

  15. Contenance

    Klausi, solche (unfreiwilligen?) Perlen der Weisheit wiegen fast den Unfug auf, den Sie normalerweise hier posten.

    Frank Oswald, Statistiker, dürfte ich um etwas mehr Contenance bitten? Ad-hominem- und Reductio-ad-absurdum-Argumente führen meiner Erfahrung nach nur selten zu produktiven Diskussionen.

  16. @Helmut Wicht

    > „Okkupiert!“ wäre wenigstens ein Latinismus

    Und das ist jetzt warum genau besser als ein Anglizismus?

  17. Das gefällt Herrn Wicht sicher besser, weil die Elite sich über Lateinkenntnisse und die Wertschätzung der toten Sprachen von der Allgemeinheit abgrenzen möchte.

  18. @impala

    „Das gefällt Herrn Wicht sicher besser, weil die Elite sich über Lateinkenntnisse und die Wertschätzung der toten Sprachen von der Allgemeinheit abgrenzen möchte.“

    Von der All-Gemeinheit. Ja.

  19. Lückentexte

    „Klausi, solche (…) Perlen der Weisheit wiegen (…) den (…) auf, den Sie normalerweise hier posten.“