Nachgefragt: Was steht an im Mai?

1. Ich bin

Moritz Helias und arbeite in dem Bereich der Theorie neuronaler Netzwerke, insbesondere an dem Verständnis von korrelierter Aktivität mittels analytischer Methoden. Seit 2014 leite ich die Helmholtz Nachwuchsgruppe „Theory of Multi-Scale Neuronal Networks“ am Forschungsyentrum Jülich und bin Juniorprofessor in der Physik an der RWTH in Aachen.

2. Diesen Monat möchte ich mich darauf konzentrieren

Ein Tutorial für den Sparks Workshop in Göttingen (s. u.) sowie eine Vorlesung für die RWTH vorzubereiten, die sich mit Methoden statistischer Feldtheorie und Spingläsern beschäftigen. Diese Werkzeuge werden in der Computational Neuroscience verwendet, um z.B. den Übergang zwischen regulärer und chaotischer Aktivität in Zufallsnetzen zu erklären. Der Zugang zu aktuellen Arbeiten ist oft durch fehlende einführende Literatur erschwert, was für mich die Motivation für die Erstellung einer Einführung in das Thema ist.

3. Das ist ein aktuelles wissenschaftliches Highlight für mich

Ich habe mich über den umfassenden Review von John Hertz, Yasser Roudi und Peter Sollich gefreut, der eine einheitliche Darstellung von Pfadintegralmethoden für stochastische neuronale Netzwerke enthält.

4. Ein Event, worauf ich mich in diesem Monat besonders freue, ist

Der Bernstein Sparks Workshop „Recent Advances in Recurrent Network Theory: Fluctuating Correlated Dynamics Across Scales“ in Göttingen, den meine Kollegen Farzad Fakhooi, Guillaume Lajoie, Merav Stern und ich vom 24.05. bis 27.05. organisieren und zu dem wir eine sehr interessante Auswahl von internationalen Sprechern sowie Posterpräsentationen erwarten. Ziel ist, über neue Ansätze zu diskutieren, fluktuierende Dynamik in rekurrenten Neuronalen Netzen auf ihren unterschiedlichen räumlichen und zeitlichen Skalen zu beschreiben und zu verstehen:

5. Was ich diesen Monat außer der Wissenschaft noch machen will

Bei schönem Wetter mit meiner Familie die ersten Radtouren des Jahres unternehmen.

 

Moritz Helias, Forschungszentrum Jülich und Rheinisch-Westfälische Technische Hochschule Aachen

Moritz Helias, Forschungszentrum Jülich und Rheinisch-Westfälische Technische Hochschule Aachen

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