Kirchentag in Stuttgart

Tausende Menschen waren in den letzten Tagen in Stuttgart und besuchten die Veranstaltungen des evangelischen Kirchentags. Am Donnerstag war ich selbst an zwei Veranstaltungen beteiligt. Nachmittags referierte ich gemeinsam mit Michael Blume und Annette Böckler (London) vor mehreren hundert Gästen in der Liederhalle zum Humor im Judentum, Christentum und Islam. Die Veranstaltung war ein Riesenspaß, sowohl für uns als auch für das tolle Publikum, das von Anfang bis Ende etwas zu lachen hatte und immer wieder begeistert Beifall applaudierte. Anschließend feierten wir ein interreligiöses Fest mit phantastischer Musik und gutem Essen und genossen mit unseren Besuchern die schöne Atmosphäre. Der Kirchentag hat Menschen aus verschiedenen Ländern und Regionen Deutschlands, unterschiedlichen Glaubensrichtungen und ethnischen Hintergründen zusammengebracht. Das hat mich sehr beschäftigt. Deshalb habe ich meine Gedanken dazu auch in meinem aktuellen Beitrag der SWR-Kolumne „Islam in Deutschland“ mit dem Titel Der Kirchentag – die Macht der Vielfalt“ festgehalten. Der Beitrag ist seit Freitag online und kann gelesen und gehört werden.

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Hussein Hamdan M.A., geb. 1979 studierte Islam- und Religionswissenschaft sowie Irankunde in Tübingen und schloss sein Studium 2007 mit einem Magister ab. Anschließend folgte, ebenfalls an der Universität Tübingen, die Doktorarbeit über das Wirken der Azhar-Universität im christlichen-islamischen Dialog, die im März 2013 abgeschlossen wurde. Hussein Hamdan war die ersten beiden Jahre seiner Promotion Stipendiat der Konrad-Adenauer-Stiftung, ehe er 2009 für zwei Jahre Wissenschaftlicher Mitarbeiter im Zentrum für interkulturelle Kommunikation in Heidelberg wurde. Dort verfasste er u.a. den Band „Muslime in Deutschland. Geschichte, Gegenwart und Chancen“. Aktuell ist er an der Akademie der Diözese Rottenburg-Stuttgart angestellt und für das Projekt „Gesellschaft gemeinsam gestalten – Junge Muslime als Partner“ verantwortlich. Hussein Hamdan ist Autor und Sprecher der Kolumne „Islam in Deutschland“ (SWR) und Referent zu diversen Themen des Islam. Seine Schwerpunkte sind Muslime in Deutschland, Interreligiöser Dialog, Humor im Islam sowie Einführungen in die Grundlagen, Quellen und Geschichte des Islam. Zudem ist er Mitglied des Runden Tischs Islam von Integrationsministerin Bilkay Öney in Baden-Württemberg. Hamdan hat sich in den letzten Jahren in verschiedenen Bereichen des interreligiösen und interkulturellen Dialogs engagiert. Von 2004-2007 moderierte er in Tübingen den Arabisch-Amerikanischen Dialog. Aktuell ist er Vorstandsmitglied des Bendorfer Forums.

6 Kommentare Schreibe einen Kommentar

  1. Das klingt super, lieber Hussein, da wäre ich gerne dabei gewesen. Der Weg über den Humor, wenn er das Lachen über sich selbst einschließt, kann vieles entspannen und Brücken bauen. Humor ist obendrein ein gutes Rezept gegen Selbstgerechtigkeit und Fanatismus für uns alle.

    • Humor ist zumindest in feiner Form gelegentlich subversiv, er ist bspw. in der Il Nome della Rosa von Umberto Eco im hier gemeinten Zusammenhang aufgearbeitet worden.
      Wichtig immer ‚das Lachen über sich selbst‘, korrekt.

      MFG + eine schöne Woche noch,
      Dr. W

    • Hallo Michael,

      du hast den Vortrag ja schon mal in einer längeren Version gehört. Wir haben gut gelacht, z.T. auch über uns selbst. ;.)
      Beste Grüße!

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