Betriebsklima ist nicht Betriebswetter

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Wahrheiten als Querdenkerisches verkleidet, von Gunter Dueck
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Immer, wenn es kalt ist, gibt es Leute wie etwa amerikanische Präsidenten, die sofort twittern: „Ich kann keinen Klimawandel erkennen.“ Dann hagelt es Belehrungen: „Wetter bedeutet etwas anderes als Klima!“ Das Klima macht eine generelle Aussage aus dem täglichen Wetter der letzten mindestens, glaube ich, dreißig Jahre. Das Wetter ist jeden Tag anders, mal für die Jahreszeit zu kalt, mal zu warm, aber statistisch gesehen hält es sich insgesamt um die langjährigen Mittelwerte herum. Wir sprechen von einer Klimaveränderung, wenn sich die langjährigen Mittelwerte verändern. Eine Wetteränderung können wir noch am gleichen Tag haben.

Wenn nun die langfristigen Statistiken Anzeichen einer Erderwärmung erkennen lassen, hilft es nicht zu sagen: „Heute ist es Sommer, aber kalt.

Ich sollte mich jetzt etwas direkter ausdrücken, damit das Folgende angemessen rüberkommt. Das Verwechseln von Wetter und Klima zeigt an, dass jemand absichtlich beschwichtigen will – bis über die Grenze zur Lüge – oder er ist total naiv, hat keine Ahnung oder ist strunzdumm. Suchen Sie sich im Einzelfall etwas aus.

  • „Rauchen ist schädlich.“ – „Helmut Schmidt hat als Kettenraucher sehr lange gelebt, Opa auch.“
  • „Das Bildungssystem in Deutschland geht vergleichsweise darnieder.“ – „Es gibt aber über fünfzig Super-Schulen und auch Montessori zum Beispiel.“
  • „Es gibt kein vernünftiges Internet.“ – „Aber bei mir zu Hause gibt es kein Problem. Ich habe noch nie erlebt, dass der ARD Teletext nicht ging.“
  • „Politiker sind nur noch hinter Stimmen her.“ – „Nicht alle, ich zum Beispiel nicht.“

So etwas schallt mir bei jeder Kritik entgegen. Wenn jemand eine Ausnahme kennt, hält er die These für widerlegt. Das stimmt für mathematische Theorien, aber nicht für statistische Aussagen. Ich sage zum Beispiel oft, dass die BWLer derzeit die Wirtschaft mit Tabellen, Zahlen und Überstundenforderungen ruinieren – ja – und dann kommen wieder ganz viele Leute, die eine Ausnahme kennen. „Stimmt nicht! Meine Firma ist toll!“ Ich meine nicht, dass JEDER EINZELNE BWLer uns ruiniert, sondern DIE BWLer insgesamt tun das. Ich meine, dass sich das Klima verschlechtert, wenn alles optimiert und drangsaliert wird. Das Klima wird in den Betrieben schlechter, aber an manchen Tagen gibt es ja auch Gehaltserhöhungen oder ein Firmenkickoff mit japanischen Trommlern, die den Körper in Schwingungen versetzen und durch und durch motivieren. Leute! An einem solchen Tag ist das Betriebswetter gut, aber es sagt nichts über das Klima aus. Dieser Irrtum befällt meistens die jungen Mitarbeiter; sie wissen noch nicht aus eigener Erfahrung, was ein Betriebsklima ist, weil sie noch keine längerfristigen Erfahrungen bei der Arbeit haben, aus denen man später eine statistische Aussage ableiten kann. Junge Mitarbeiter sind notwendig etwas naiv. Statistisch gesehen, nicht alle. Sie stabilisieren den Niedergang des Klimas, weil sie es erst einmal „nicht anders“ kennen. Ältere sind oft widerwillig gegenüber jeglichem Wandel, sie sind in diesem Punkt ganz ätzend mit dem Dauerseufzer „Früher war alles besser.“ War es ja nicht. Aber wenn sie mit denselben Floskeln Aussagen machen über den statistisch langsamen Abstieg, sollte man sie auch einmal ernst nehmen und erzählen lassen, wie man sich früher um Mitarbeiter bemühte.

Kurz: So geht das nicht! Wir sollten den Unterschied zwischen Klima und Wetter kennen, zwischen Börsenklima (langfristige Trends) und Börsenstimmung (heute) – ach ja, auch das wird durcheinandergebracht. Es gibt einen Unterschied zwischen einem Individuum und einem Klischee, zwischen dem Einzelnen und einer Klasse, zwischen „man“ und „ich, du, er, sie, es, wir, ihr, sie“. Das bringen fast alle nicht gut hin… Usw. usw.

Wir sollten auch wissen, ich sage das zur Sicherheit noch einmal, dass man mathematische Behauptungen durch ein einziges Gegenbeispiel widerlegt, aber statistische Aussagen keinesfalls. Das Gegenbeispiel, das oft gebracht wird, ist eines aus der persönlichen Erfahrung. Und die stellen viele damit unbewusst über die statistische Gesamtheit. Das lässt tief blicken.

 

 

Gunter Dueck

Veröffentlicht von

www.omnisophie.com

Bei IBM nannten sie mich "Wild Duck", also Querdenker. Ich war dort Chief Technology Officer, so etwas wie "Teil des technologischen Gewissens". Ich habe mich viel um "artgerechte Arbeitsumgebungen" (besonders für Techies) gekümmert und über Innovation und Unternehmenskulturen nachgedacht. Besonders jetzt, nach meiner Versetzung in den Unruhestand, äußere ich mich oft zum täglichen Wahnsinn in Arbeitsumgebungen und bei Bildung und Erziehung ein bisschen polarisierend-satirisch, wo echt predigende Leidenschaft auf Stirnrunzeln träfe. Es geht mir immer um "artgerechte Haltung von Menschen"! Heute bin ich als freier Schriftsteller, Referent und Business-Angel selbstständig und würde gerne etwas zum Anschieben neuer Bildungssysteme beitragen. Ich schreibe also rund um Kinder, Menschen, Manager und Berater - und bitte um Verzeihung, wenn ich das Tägliche auch öfter einmal in Beziehung zu Platon & Co. bringe. Die Beiträge hier stehen auch auf meiner Homepage www.omnisophie.com als pdf-download bereit. Wer sie ordentlich zitiert, mag sie irgendwo hin kopieren. Gunter Dueck

22 Kommentare

  1. Zum Thema “Gegenbeispiel”. Dies ist sicher ein interessantes Thema, weil hier ein Problem der Sprache vor allem in den Medien vorliegt. Die Aussagen klingen so, daß wirklich man von allen Objekten/Menschen und nicht von einem Teil der Objekte/Menschen. Unter Umständen wird ein höheres “relatives Risiko” zu einer “All-Aussage” umformuliert, obwohl auch das absolute Risiko gering ist.

    Gruss
    Rudi Knoth

  2. Zitat:
    Immer, wenn es kalt ist, gibt es Leute wie etwa amerikanische Präsidenten, die sofort twittern: „Ich kann keinen Klimawandel erkennen.“

    Ich sollte mich jetzt etwas direkter ausdrücken, damit das Folgende angemessen rüberkommt. Das Verwechseln von Wetter und Klima zeigt an, dass jemand absichtlich beschwichtigen will – bis über die Grenze zur Lüge – oder er ist total naiv, hat keine Ahnung oder ist strunzdumm.

    Nun, der amerikanische Präsident twitterte dieses, nicht weil er Gänsehaut hatte, sondern weil neue Rekord Minustemperaturen erreicht worden sind.
    Wir erinnern uns mal kurz der Schlagworte der letzten Zeit:
    “Horror-Hitze”, “extreme Hitzewelle(n)”, “Klimanotstand”.
    Diese werden fast ausnahmelos im Zusammenhang mit dem ” menschen gemachten Klimawandel” eingesetzt.
    Ganz im Gegenteil zu den Minus Temperatur Recorden.
    Oder wurde man permanent mit “Horror-Kälte”, “extrerme Kältewelle”, dauerberieselt?

    Ist eine Statistik über 30 Jahre, bei 4,5 Milliarden Jahren Erdenwetter, wirklich Klima oder doch nur Wetter?
    Vielleicht sind 300 oder 3000 Jahre erst Klima?
    Ist die Statistik von 1970-2000, oder die von 1990-heute, bzw. jede andere Periode, die “passende”?
    Das “Climategate” war ja auch noch da und der Spruch ” traue keiner Statistik die Du nicht selbst gefälscht hast” hat zumindest in diesem Bereich durchaus seine Berechtigung.

    Es ist keine Wissenschaft sondern ein Politikum.

  3. @Peter Baron 23.08.2019, 13:21 Uhr

    Diese werden fast ausnahmelos im Zusammenhang mit dem ” menschen gemachten Klimawandel” eingesetzt.
    Ganz im Gegenteil zu den Minus Temperatur Recorden.
    Oder wurde man permanent mit “Horror-Kälte”, “extrerme Kältewelle”, dauerberieselt?

    Man braucht sich nur HEUTE vom ZDF anschauen. Wenn es heiß ist, kommt gleich das Wort “Klimawandel” dazu. Nun gut vielleicht sehe ich die falsche Nachrichtensendung. Auch ging Ende April die Warnung vom Dürresommer durch die Medien. Als der Mai kühl und naß (füllt des bauern Scheun und Faß) war, wurde das nicht korrigiert.

    Gruss
    Rudi Knoth

  4. Nachdem nun sogar im IPCC-Bericht SR15 nachzulesen ist, dass die bisherigen Katastrophen -“Highlights” wohl in den Wind geschrieben sind, also dass die beiden polaren Eispanzer sowohl abschmelzen als auch anwachsen könnten und die flachen Inseln nicht vom Meeresspiegel-Anstieg gefährdet sind geht es in letzter Zeit fast nur noch ums Extremwetter. Nach 2 heissen Sommern malt man uns die nahe Katastrophe an die Wand. Doch sogar beim Umweltbundesamt ist nachzulesen, dass auch 2 heisse Sommer nacheinander nicht gleich als Folge des Klimawandels angesehen werden sollten. Und im AR5 des IPCC steht nachzulesen, dass bei Extremwetter bisher kein Trend erkennbar ist.
    Klar, es ist seit dem Ende der Kleinen Eiszeit wärmer geworden, doch dadurch ist bisher nichts katastrophales eingetroffen oder kündigt sich so etwas irgendwo an.
    Es freut mich, dass hier mal auf den Unterschied zwischen Wetter und Klima hingewiesen wird.

  5. Auch ging Ende April die Warnung vom Dürresommer durch die Medien. Als der Mai kühl und naß (füllt des bauern Scheun und Faß) war, wurde das nicht korrigiert.

    Wieso sollte es auch? Es herrscht nach wie vor in weiten Teilen Deutschlands extreme Dürre.
    Zum Dürremonitor

    Ganz im Gegenteil zu den Minus Temperatur Recorden.
    Oder wurde man permanent mit “Horror-Kälte”, “extrerme Kältewelle”, dauerberieselt?

    Permanent klappt das natürlich schon deshalb nicht, weil es dafür viel zu selten wirklich kalt wird. Aber tatsächlich hat sich die Rhetorik auch in diesen Fällen häufig unangebracht geändert. Beispielsweise ist neuerdings gerne schon bei geringen Minusgraden im Winter von Eiseskälte die Rede.
    Als es dann wirklich mal kalt wurde, wurde auch gleich noch etwas Kriegspropaganda reingemischt und wir wurden mit der “russischen Kältepeitsche” beglückt.

    Grüße Gast

  6. @Gast 23.08.2019, 15:17 Uhr

    Wieso sollte es auch? Es herrscht nach wie vor in weiten Teilen Deutschlands extreme Dürre.
    Zum Dürremonitor

    Nun hier in München und Oberbayern ist dies nicht der Fall. Da regnet es manche Tage recht viel.

    Gruss
    Rudi Knoth

  7. @Gast 23.08.2019, 15:17 Uhr

    Nachtrag:

    Als es dann wirklich mal kalt wurde, wurde auch gleich noch etwas Kriegspropaganda reingemischt und wir wurden mit der “russischen Kältepeitsche” beglückt.

    Welchen Krieg meinen Sie denn. den 2. Weltkrieg oder den “kalten Krieg”? Übrigens ist es eine Tatsache, daß niedrige Temperaturen im Winter durch ein Hochdruckgebiet im Osten verursacht werden.

    Gruss
    Rudi Knoth

  8. Vielleicht schauen Sie sich mal alle einfach bei Wikipedia das Ansteigen der Temperaturen an, auch das wilde Hin und Her (“Wetter”), aber auch den Trend (“Klima”):
    https://de.wikipedia.org/wiki/Zeitreihe_der_Lufttemperatur_in_Deutschland

    Es geht nicht um einen verregneten Mai oder einen kalten Tag.

    Ich bin in den 50er und 60er zur Schule gegangen, viele Jahre lang. Es galt die Regel: Bei 25 Grad im Schatten um 11 Uhr können alle per “Hitzefrei” nach Hause. Das ist in meiner Zeit gefühlt zwei Mal passiert. 30 Grad am Nachmittag hatten wir nie. Ich lebe nun diese ganze Zeitreihe schon. Und es ändert sich!

    Und dann verwechseln Sie wieder Klima mit Wetter. Oder finden, dass 50 Jahre nicht genaug sind, um etwas festzustellen. Wann ist denn für Sie etwas festgestellt?

  9. @Gunter Dueck 23.08.2019, 17:42 Uhr

    Ich bin in den 50er und 60er zur Schule gegangen, viele Jahre lang. Es galt die Regel: Bei 25 Grad im Schatten um 11 Uhr können alle per “Hitzefrei” nach Hause. Das ist in meiner Zeit gefühlt zwei Mal passiert. 30 Grad am Nachmittag hatten wir nie. Ich lebe nun diese ganze Zeitreihe schon. Und es ändert sich!

    Mit Anekdoten kann man das Spiel schön weiterspielen. 1976 war zum Beispiel ein Sommer mit Temperaturen über 30 Grad und 2 Monate kein Regen. Betrachtet man die Entwicklung der globalen Temperatur, dann sank sie von 1940 bis 1976.

    Um eine Klimaänderung festzustellen, braucht man mehrere Jahrzehnte.

    Gruss
    Rudi Knoth

  10. @Rudi Knoth
    Vielleicht ist deswegen in dem Kommentar auf den Sie antworten die Temperaturmessreihe verlinkt. Irgendwie merkwürdig, dass Sie nur einen Teil des Kommentars beachten.

  11. @libertador 23.08.2019, 18:36 Uhr

    Daraus kann man einen Anstieg in den letzten 30 Jahren feststellen.

    Gruss
    Rudi Knoth

  12. Klima nennt man den Durchschnittswert aller Wetterwerte ( eines eines bestimmten geografischen Gebietes) in den vergangenen 30 Jahren.

    Daraus ergibt sich das Folgende:

    Dieser Wert selbst selbst sagt also zunächst mal überhaupt nichts über das Wetter in der Zukunft aus.
    Eine Zukunftsprognose ist nur möglich, wenn man in möglichst vielen aufeinander folgenden vergangenen Klimazyklen (bzw in einem möglichst langen Zeitraum von heute zurück in die Vergangenheit) stabile Regelmäßigkeiten im Wetterverlauf gefunden hat.

    Auf dieser Grundlage kann man versuchen zukünftige Wetterdaten durch (mathematische) Interpolation für die nächsten Klimaperiode vorherzusagen , indem man vergangene stabile Wettertrends in die Zukunft hinein verlängert.

    Das hat aber nicht viel mit (harter, evidenzbasierter und falsifizierbarer) empirischer Wissenschaft zu tun , sondern es ist Prognosenrechnerei.
    Und hat damit eher Ähnlichkeit mit Wahlprognosen.
    Denn niemand kann im Voraus SICHER wissen, ob ein bisher stabiler Klimatrend
    nicht morgen wieder chaotisch wird.

    Man kann auch versuchen, durch Vorausberechnung (Interpolation) einzelner, das Wettergeschehen bestimmender physikalische Abläufe Prophezeiungen bezüglich der Klimazukunft zu erstellen. Das setzt aber die Sicherheit voraus, dass diese auch wirklich stabil” naturgesetzlich” bzw. physikalisch ablaufen.

    Aber ab einem gewissen Komplexitätsgrad der physikalischen Abläufe (bzw. einer gewissen Höhe des Chaosanteils in der Atmosphärenphysik oder der extraterrestrischen Einflüsse auf diese) ist eine Trendberechnung vermutlich schon prinzipiell nicht mehr möglich. Und schon zuvor auch technisch nicht.

    Fazit:

    Virtuelle Zukunftsprognosen aufgrund der Extrapolation vergangener Daten sind nur dann halbwegs sinnvoll, wenn man in der Vergangenheit stabile (eventuell periodische ) Klimaverläufe möglichst über eine große Anzahl von Klimazyklen hindurch einigermaßen sicher erkennen konnte.

    Und da liegt eben “der Hund begraben”.

    Zumindest einer der Hunde.
    Denn ein weiteres , eventuell noch wichtigeres Problem ist halt (wie schon teilweise erwähnt) die Tatsache, dass die Funktionsdetails der “Maschine Wetter” in physikalischer Hinsicht nur teilweise bekannt sind.

    Da hilft es auch nichts, das Betriebsklima als Metapher zu bemühen. Denn auf die Vorausberechenbarkeit menschlichen Verhaltens treffen die obigen Argumente in ähnlicher Weise oder genauso zu.

  13. @ Rudi Knoth und zu:

    “.Man braucht sich nur HEUTE vom ZDF anschauen. Wenn es heiß ist, kommt gleich das Wort “Klimawandel” dazu. Nun gut vielleicht sehe ich die falsche Nachrichtensendung. Auch ging Ende April die Warnung vom Dürresommer durch die Medien. Als der Mai kühl und naß (füllt des bauern Scheun und Faß) war, wurde das nicht korrigiert…” (Zitatende).

    Die Temperaturangaben in meiner Tageszeitung (für unsere Großregion) für den (nächsten Tag) lagen in den vergangenen Hitzetagen auch fast immer 2-3 °C über denen der ARD- Wetterfrösche. Und ich habe fast immer so gemessen, (und zwar nach Normvorschrift) wie die Zeitung prophezeit hat.

    Aber es bringt nicht allzuviel , über persönliche Beobachtungen zu reden, denn die können ja immer (zu recht oder zu unrecht) als “rein subjektiv” relativiert werden.

  14. Des Blogthema könnte auch , wie in letzter Zeit öfter zu beobachten , zur Ablenkung von der politischen Hauptthematik dienen.Weil man sich “zur Sicherheit”auf ein weniger gefährliche Terrain zurückziehen will.

    Die bezüglich der politischen Maßnahmen fast einzig relevante Frage ist nämlich eigentlich nur die , WIE HOCH der Anteil speziell das CO2 am Klimageschehen ist.

    Man stelle sich mal vor, es würde sich morgen als einigermaßen gesichert herausstellen, dass das CO2 nur einen weit geringeren Einfluss auf das Klima hat und deswegen keinesfalls ein (zukünftige) halbes oder ganze “Klimakatastrophe” zu erwarten ist.

    Kann sich jemand das politische Szenario für einen solchen Fall ausmalen?

  15. Lassen wir einfach die laienhaften Diskussionen hinter uns un wenden uns im unten verlinkten Video den wirklichen Klimaexperten zu. Zum Beispiel dem schweizer Klimafolgenforscher Thomas Stocker aus Bern. Er ist führendes Mitglied des “Weltklimarates” :

    https://youtu.be/M9xL_EdbfjA

  16. Klimaveränderung scheint zur Zeit das Lieblingsthema der Deutschen zu sein. Medien heizen dieses Problem noch hysterisch an und mir scheint, dass eine bestimmte Partei davon profitieren soll. Alle scheinen auf einmal für Klimarettung zu sein, aber keiner will dafür in seinem Lebensstandart auf irgendetwas verzichten. Es bleibt also der Eindruck: Gut, dass wir mal darüber diskutiert haben…

  17. Wollten wir nicht über das Betriebsklima reden ?
    Das ist eine Metapher. sie bezeichnet eine Stimmung unter den Betriebsangehörigen, die langfristig ist und durch die Strukturen oder auch durch eine unsensible Betriebsleitung verursacht ist.
    Aber im Gegensatz zum Wetter und Klima können mit einfachen Maßnahmen die Verhältnisse gebessert/verschlechtert werden.

  18. @little Louis
    Ist der Link Ihr Ernst. Sie sagen man sollte Thomas Stocker zu Wort kommen lassen und verlinken auf ein Video, dass seine Aussagen verzerrt darstellt. Vielleicht sollten Sie ihre Quellen überdenken.

  19. Noch eine kleine Geschichte zum Thema Betriebsklima:

    In einem mittelständische Unternehmen (IT, 100 Mitarbeiter) gab es ein Projektmitarbeiter, der sich als Vorgesetzter aufführte und andere Mitarbeiter schlecht machte. Dies gefiel vielen Mitarbeitern des Projektes nicht. Diese trafen sich “konspirativ” in einer Gaststätte und setzten ein Schreiben an die Projektleitung und Geschäftsleitung auf. Diesem Mitarbeiter wurde daraufhin bei der nächsten Gelegenheit fristgerecht im Rahmen von Personalabbau gekündigt.

    Gruss
    Rudi Knoth

  20. @ lbertador und zu:
    “..Thomas Stocker zu Wort kommen lassen und verlinken auf ein Video, dass seine Aussagen verzerrt darstellt. …” (Zitatende)

    Libertador darf ja gerne entzerren . Was ja unter Umständen befreiend auf uns alle wirken könnte.

  21. @little Louis,

    little Louis – 24. August 2019 @ 13:46
    Libertador darf ja gerne entzerren .

    warum sollte da Libertador oder sonstwer etwas entzerren?

    Wollen sie Leute damit beschäftigen, indem sie ihnen (auf einem für sie scheinbar unverbrauchten Blog) zur Abwechslung Links auf Webpräsenzen von Leugnern des anthropogenen Klimawandels vorsetzen? Reicht es ihnen nicht mehr, ihre bereits bekannten rassistischen und antisemitischen Phantasien nebenan bei Nico Amiri und Michael Blume zu verbreiten?

    Grüsse galileo2609

  22. Zum Folgenden:
    “… ihre bereits bekannten rassistischen und antisemitischen Phantasien nebenan bei Nico Amiri und Michael Blume zu verbreiten?..” (Zitatende)

    Danke für die werbenden Verweise. Aber bezüglich Rassismus und Antisemitismus- Detektion scheinen mir die Einlassungen mancher Kommentatoren eine geradezu erotoman- phantastische Aura auszustrahlen.

    Grüße von L.L.

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