Von Arabern und Juden in Berlin

Nach Wowereits Rücktritt rief mich diese Woche ein Journalist aus Wien an. Er wollte wissen, ob ich Raed Saleh wählen würde, einen aus Samaria gebürtigen Araber, der möglicherweise das höchste Amt im Bundeslande bekleiden wird.

Da es wohl nicht zu einer Neuwahl kommt und da ich sowieso nicht stimmberechtigt bin, hatte sich mir die Frage noch nicht gestellt. Nach kurzem Nachdenken sagte ich: Natürlich würde ich ihn wählen.

»Obwohl er Palästinenser ist?«, zeigte sich mein Gesprächspartner, soweit ich das am Telefon beurteilen konnte, überrascht.

»Gerade deswegen«, erwiderte ich. Saleh ist doch ein gutes Beispiel dafür, dass arabische Palästinenser auch und gerade außerhalb von Judäa und Samaria erfolgreich sein und ein gutes Leben haben können, wenn man ihnen nur die Möglichkeit zur Auswanderung gibt und die Pforten Europas aufmacht. Das sollte doch ein Vorbild sein.

»Aber haben Sie keine Angst?«, fragte er nach.

»Wovor denn?«, musste ich zurückfragen. Ich bin doch dafür, dass mehr arabische Palästinenser mein Land verlassen und nach Deutschland kommen. Eine Vorstellung von »Wir sind Bürgermeister!« wäre doch die passende Identifikationsgrundlage und zudem gute Werbung spezifisch für Berlin. Dass Deutschland aber wie andere Staaten eine massenweise Einwanderung hierher weiterhin unterbinden würde und sie alle in Israel bleiben müssten – das wäre viel eher ein Grund für Angst.

Zum Schluss fragte er mich noch, inwiefern ein solches Szenario, nämlich Saleh als Regierender Bürgermeister, sich abträglich auf das jüdische Leben in Berlin auswirken könnte, insbesondere unter Israelis. Ob das Verhältnis zur Gemeinde dann gestört würde, noch mehr Feindbilder aus dem Nahen Osten nach Berlin kämen?

Diese Frage klang in meinen Ohren noch seltsamer als die vorherigen. Was hat denn schließlich Wowereit persönlich für uns Israelis in Berlin gemacht? Welcher Einfluss sollte ein regierender Bürgermeister in dieser Hinsicht schon ausüben können? Außerdem kenne ich Saleh ja nicht, also woher soll ich wissen, ob seine Abstammung oder Verwandtschaft ihn überhaupt in die Nähe der »PLO« bringt. Nicht jeder arabische Palästinenser unterstützt die Terroristen, die sich selbst für die einzig wahren Palästinenser halten (oder wollen wir nun jedem Thüringer unterstellen, mit dem »NSU« einverstanden zu sein?). Und selbst wenn, dann hätte Salehs Verwandtschaft allenfalls eine positive Auswirkung, denn in einer solchen Position achtet man wohl besonders darauf, den Kritikern keinen auch nur etwaigen Zündstoff zu liefern.

Kurzum war es das seltsamste Interview, das je mit mir geführt worden ist. Was für (unbewusste) Prämissen muss man haben, um ganz im Ernst solche Fragen zu stellen? Warum sollten Israelis oder überhaupt Juden irgendwas gegen Araber in Berlin haben? Offenbar gibt es Europäer, die den Nahostkonflikt ausschließlich durch die Brille des europäischen Rassismus verstehen können bzw. wollen, also nur als Spiegelbild der eigenen Neigung zum ontologischen, essenzialistischen Hass gegen den anderen als solchen.

Veröffentlicht von

www.berlinjewish.com/

Mancherorts auch als der Rebbe von Krechzn* bekannt, heißt der Autor von "un/zugehörig" eigentlich Yoav Sapir. Er ist 5740 (auf Christlich: 1979) in Haifa, Israel, geboren und hat später lange in Jerusalem gelebt, dessen numinose Stimmung ihn anscheinend tief geprägt hat. Nebenbei hat er dort sein M.A.-Studium abgeschlossen, während dessen er sich v. a. mit dem Bild des Juden im Spielfilm der DDR befasst hat. Seit Sommer 2006 weilt er an akademischen Einrichtungen im deutschsprachigen Mitteleuropa: anfangs in Wien, später in Berlin und dann in Heidelberg. Nach einer Hospitanz im Bundestag arbeitet er jetzt selbstständig in Berlin als Autor, Referent und Übersetzer aus dem Hebräischen und ins Hebräische. Nebenbei bietet er auch Tours of Jewish Berlin. * krechzn (Jiddisch): stöhnen; leidenschaftlich jammern.

102 Kommentare Schreibe einen Kommentar

    • Sie wohnen demnach nicht in Berlin Herr Doktor. Ich möchte mal in Israel ein friedliches Multi-Kulti derart vieler Ethnien und Religionen erleben, wie in Berlin….
      Man stelle sich nur einmal vor in (West-) Jerusalem (Kudüs) würden 100.000 Türken leben…. von Arabern ganz zu schweigen….

  1. Frei nach dem Motto: Wäre doch schön, wenn alle Araber aus dem Westjordanland auswandern würden, damit Samaria und Judäa endlich araberfrei ist. Ich kenne einige palästinensische Araber u.a. aus Nablus, die in Berlin wohnen. Die sind alle hervorragend ausgebildet (Ingenieure, IT-Spezialisten). Da freut sich doch unser Land drüber. Und der Herr Saleh, der hier aufgwachsen ist, scheint auch recht “deutsch” zu sein. Als Unternehmer war er bisher recht erfolgreich. Allerdings glaube ich nicht, dass er Berlins neuer Bürgermeister wird… 😉

  2. Zitat: “Offenbar gibt es Europäer, die den Nahostkonflikt ausschließlich durch die Brille des europäischen Rassismus verstehen können bzw. wollen, also nur als Spiegelbild der eigenen Neigung zum ontologischen, essenzialistischen Hass gegen den anderen als solchen.”

    Frage: Und wie sieht der Israeli den Nahostkonflikt aus seiner Brille?

    Ich konstatiere: In Europa führt man zumindest keinen Krieg mehr aufgrund unterschiedlicher religiöser Auffassungen… das ist schon mal ein RIESEN Fortschritt…

  3. Ach ich vergaß: Über jüdischen Rassismus darf man ja schon allein aus politischer Staatsräson heraus (Shoa) nicht sprechen. Dass selbiger allerdings unter den Zionisten des jüdischen Religionsvölkchens die Blaupause des Nationalsozialismus darstellt, wird geflissentlich unter den Tisch gekehrt… Es kann nicht sein, was nicht sein darf….

  4. @ Herr Sapir :
    Nichts gegen die Freiheit der Meinungsäußerung, aber ein sittlich derart niedrig aufgestelltes Subjekt, das nicht nur dieser Inhaltseinheit bewusst oder unbewusst schaden will, als Störer [1] auftritt, zudem derart auch antisemitisch: ‘ber jüdischen Rassismus darf man ja schon allein aus politischer Staatsräson heraus (Shoa) nicht sprechen. Dass selbiger allerdings unter den Zionisten des jüdischen Religionsvölkchens die Blaupause des Nationalsozialismus darstellt, wird geflissentlich unter den Tisch gekehrt…’

    … sollte schon, wie Ihr Kommentatorenfreund findet, entfernt werden hier bevor Nachbars Lumpi wieder mit dem Schwanz wackelt.

    MFG
    Dr. W

    [1] vs. ‘Troll’, ‘Trolle’ gibt es nicht im Web, dbzgl. Einstufung sagt zuvörderst nur etwas über den Aussagenden aus, dem dieses oder jenes womöglich nicht gefallen hat – Störer und Drecksäcke gibt es im Web in seltenen Fällen

    • @webbaer Sie wollen mich also als Antisemiten bezeichnen, dass ist ihr gutes Recht, genau so wie ich das Recht habe auch den einen oder anderen Juden als Rassisten zu bezeichnen. Wo ist also ihr Problem Herr Dr. Sie schließen also per se einen jüdischen Rassismus aus, weil er nicht in ihr Denkschema passt. Da haben Sie sich aber gewaltig getäuscht. Rassismus kennt weder religiöse nich ethnische Grenzen und ist durchaus auch unter Juden verbreitet… Ich lasse mich von Ihren Reflexen überhaupt nicht beeindrucken, das weiß auch Yoav…

      • @ Herr Hopp :
        Sie sind als Störer bezeichnet, weil erkannt worden, der zumindest gelegentlich antisemitisch vorträgt.
        Ob Sie Antisemit sind, weiß der Schreiber dieser Zeilen nicht, es interessiert ihn auch nicht sonderlich, Sie tragen halt ungünstig vor und Sie kommentieren schrecklich viel.
        Dr. W

        • PS:
          Wobei das fortgesetzte Durchlassen derartiger Nachricht, es wird hier ja leider, vermutlich: notwendigerweise, vorab moderiert, die Sicht auf das erlaubt, was ein Jude in D anscheinend regelmäßig vorgesetzt bekommt.
          Was erschreckend ist, man sich als Nicht-Jude hier nur schwer hineindenken kann, was aufklärt.

    • Wenn man ständig (wissenschaftliche) Fußnoten anbringen muss, um sich auszudrücken, noch dazu in der dritten Person, dann frage ich mich, ob Sie außer Buchlektüre noch einen anderen Blick bzw. eine Einstellung auf/zum Leben haben… Ich weiß, dass dies ein wissenschaftliches Forum ist, aber auch ich habe meine Meinung über die man streiten kann oder eben ignorieren kann. Wobei Ignoranz und Abschottung ein ganz schlechter Ratgeber sind…

    • Im Übrigen verweise ich auf http://profiprofil.wordpress.com/

      Diese Seite von Gerd Weghorn geht ja für viele als “antisemitische Propaganda” durch, obwohl er sich sehr scharf mit dem Begriff des Selbigen auseinandersetzt. Seine Argumentation ist stichhaltig und keineswegs antisemitisch. Dazu muss man allerdings aus seiner eigenen Haut (sprich deutschen Sozialisation) heraustreten und die Dinge einfach mal nüchtern -nicht ideologisch – betrachten, was für den Einen oder Anderen aber nicht so einfach ist….

      Wo ist also das Problem, dass man das Judentum als das bezeichnen darf, was es ist. Dies tut der Staat Israel ja selbst… Stellen Sie sich einfach auf die Seite von Yoav, dann wissen Sie, was ich meine… Gehen Sie die Argumente des jüdischen Staates durch….

      Vielleicht macht es dann auch bei Ihnen Klick!!

    • Und um Ihnen den Wind aus den Segeln zu nehmen Herr Dr.: Judentum und Deutschtum sind zwei Seiten der selben Medaille… auch wenn Ersteres in seiner “Deutschtumfassung” heute als Antisemitismus abgebügelt wird… Das sind wissenschaftliche Wolkenkuckusheime, die die plappernde (elitär-wissenschaftliche) Kaste (Weghorn) dem einfachen Volk jeden Tag auftischen will… der einfache Bürger ist an -ismen nicht interessiert, er will nur leben. Seine Herkunft kann sich eh keiner aussuchen…

    • Und damit Sie auch auch wirklich verstehen was letzendlich die Quintessenz der ganzen Diskussion ist… Lassen Sie doch einen Nichtjuden offen aussprechen, dass im Selbstverständnis des Judentums eine gewisse rassistische Komponente steckt, die sich letztendlich aus der Tora und dem Talmud ergibt… Natürlich kommt kein Jude auf die Idee das so zu sehen, nur der Außenstehende.. im Übrigen haben die Amis kein Problem frisch fromm fröhlich über die kunterbunten Ethnien (kaukasisch, jüdisch, latino, afrikanisch etc.) zu sprechen…

      Soll doch jede glücklich werden mit dem, was er für richtig hält… an ethnischen/ religiösen oder gar staatlichen Grenzen sollte dies nicht Halt machen… Das nennt man Freiheit…

      Aber oh Schreck da lästert einer über Nazi-Jews…. ja gibt’s denn sowas?

      Monty Python hat da in den 70er Jahren schon drüber gelacht: Das Leben des Brian…

      Yoav kennt die Szene:

      http://dwerf.wordpress.com/2007/11/19/funny-monty-pythons-nazi-jews

      • Aber bitte schön: Warum sollte man nicht sagen dürfen:

        Deutschland den Deutschen!
        Frankreich den Franzosen!
        Spanien den Spaniern!

        .
        .
        Israel (Judäa) den Juden…
        .
        .
        Die Palästinenser gucken halt in die Röhre, so wie damals die Juden in Europa, weil sie keinen eigenen Staat haben und nicht sagen können

        Palästina den Palästinensern…. ergo: was die Palis heute sind, waren die Juden vor 1945/48 in Europa… ein vaterlandsloser Haufen…

        Shalom

    • Auf ihre “Inhaltseinheit” angesprochen, verweise ich auf den bereits weiter oben getätigten sarkastischen Kommentar zum Blog…. “araberfreies Judäa und Samaria”… Zitat Yoav:

      “»Wovor denn?«, musste ich zurückfragen. Ich bin doch dafür, dass mehr arabische Palästinenser mein Land verlassen und nach Deutschland kommen. Eine Vorstellung von »Wir sind Bürgermeister!« wäre doch die passende Identifikationsgrundlage und zudem gute Werbung spezifisch für Berlin. Dass Deutschland aber wie andere Staaten eine massenweise Einwanderung hierher weiterhin unterbinden würde und sie alle in Israel bleiben müssten – das wäre viel eher ein Grund für Angst.

      Ich frage mich eigentlich, was Yoav HIER eigentlich für Ambitionen hat, wenn er sich darüber freut, wenn jeder Araber aus SEINEM LAND Israel auswandert und u.a. nach Deutschland kommt.

      Das erinnert mich an die Nazizeit….. Da hat man die Judenfrage auch dadurch lösen wollen, den Juden zu sagen sie haben in Deutschland nichts mehr verloren… das war noch vor der “Endlösung”…. Da ist sie wieder die Blaupause – judenrein – araberrein….

      Deutlicher kann man die Analogie aus den Zeilen nicht herauslesen…

      Aber Yoav braucht sich in Deutschland keine Sorgen zu machen, was das Verhältnis von “Arabern und Europäern” betrifft… Der Prozentsatz liegt nicht bei 50:50….. 🙂

  5. Einige Anmerkungen zur Deutschen/ europäischen Einwanderungs- und Asylpolitik und damit zusammenhängend mit der Sozialstaatsauffassung Europas:

    Würden wir eine Asyl-/ Einwanderungs- und Sozialpolitik a la USA/ Kanada/ Australien durchziehen, wäre schnell Schluss mit lustig. Dann wäre ein nicht unerheblicher Teil, der sich hier vom Sozialstaat aushalten lässt ganz schnell wieder dort, wo er hergekommen ist bzw. wir hätten die Straßen voll von Obdachlosen und Bettlern auch in Berlin….

    Israel hat im Hinblick auf seine ultraorthodoxen Bürger übrigens auch ein Problem, dass durch soziale Zuwendungen wegkaschiert wird. Ultraorthodoxe Juden müssen ja in Israel keiner produktiven Arbeit nachgehen, geschweige denn Militärdienst leisten, sondern dürfen sich staatlich subventioniert ihrem Torastudium widmen.

    Dass gerade unter ultraorthodoxen Juden die Geburtenrate überproportional hoch ist, wundert nicht.

    Auch unter vielen Muslimen, die hier in Deutschland auf staatliche Kosten durchgefüttert werden, weil keiner produktiven Tätigkeit nachgehend, ist die Geburtenrate überproportional hoch…

    Warum das so ist?? Langeweile bzw. mangelndes gesamtgesellschaftliches Engagement bringt wohl die Menschen dazu, sich eher auf die Reproduktion zu konzentrieren…

    Würde man hier den Geldhahn zudrehen…..

  6. Denkt ein deutscher Bürgermeister palästinensischer Herkunft bezüglich Israel und den Juden gleich wie der durchschnittliche Palästinenser, der im Gazastreifen oder Westjordanland lebt so wie er uns in den Nachrichten präsentiert wird? Das nämlich scheint der Jounalist, der ein Telefoninterview mit Yoav Sapir führte, anzunehmen.

    Ehrlich gesagt verwundert mich dies nicht. Wohl viele Deutsche nehmen an, jeder oder fast jeder Jude, Israeli oder Palästinenser sei ein Repräsentant der Juden, Israeli und Palästinenser, die man in den TV-Nachrichten, Zeitungen und Internetforen präsentiert erhält.

    Bis zu einem gewissen Grad ist das zu erwarten, denn wen man nur von Ferne kennt, den neigt man in ein Klischee zu pressen. Jeder Israeli wird in dieser schablonenhaften Sicht dann zum Vertreter eines Landes, das den Palästinensern im Gazastreifen das Leben schwer macht und jeder Palästinenser zu einem der Eingesperrten im Gazastreifen oder Westjordanland und man erwartet von ihm, dass er mindestens Verständnis für die Hamas oder eine der anderen radikalen Gruppierungen dort unten hat. Das ist nämlich das dominierende Bild, das hier vom Konflikt verbreitet wird.

    Diese Projektion wirkt auch auf Palästineser, Israeli und Juden zurück, die in Deutschland leben. Von ihnen erwarten ihre deutschen Mitbürger, dass sie noch weit deutlicher Stellung beziehen als sie es schon selbst tun.

    Viele Deutsche kümmern sich in einem gewissen Sinn zu stark um Israel und Palästina, mindestens wenn man die affektive Beteiligung und die Stärke der eigenen Meinung als Massstab nimmt.. Sie meinen die Verhältnisse und das Denken dort zu kennen und sind sich nicht bewusst, dass ihre Sicht von Ferne notwendigerweise eine recht oberflächliche beliben muss und dass ihre Sicht zudem zu einem grossen Teil gar nicht ihren eigenen Gedanken entspringt sondern ihnen von den Medien eingepflanzt wurde.

    • Die Lösung des Nahostkonfiktes ist/ wäre eigentlich sehr einfach, dauert aber noch ein paar Jahre….
      Im Grunde genommen ist Israel eine säkulare Demokratie nach westlichem Vorbild… Die Diasporajuden in USA und Europa haben das als “Errungenschaft” mitgenommen, insbesondere, was die Unterstützung aus der Willensnation USA betrifft…

      Die Trennung von Staat und Religion ist letztendlich die entscheidende Komponente in diesem Konflikt… Auf arabischer/ palästinensischer Seite ist die Verquickung von Religion und Staat (=Religionsstaat) immer noch derart in den Köpfen verankert bzw. wird dort ideologisiert, dass es schwierig für Israel ist, den (radikalen) Palästinensern überhaupt Demokratie zu vermitteln… Auf beiden Seiten gibt es radikale (religiöse) Strömungen, aber die einfachen Menschen wollen in Frieden miteinanander leben….

      Eine sehr einfache Lösung in zwei Sätzen, die ich als israelischer Präsident formulieren würde:

      “Wir Israelis sind Menschen jüdischen Glaubens und reichen euch Arabern muslimischen Glaubens die Hand, um gemeinsam als Menschen unterschiedlichen Glaubens in Frieden zusammen zu leben, wie viele andere Völker unter dem Dach einer Willensnation…”

      Wäre das zu viel verlangt?

        • Du kannst mich ruhig duzen Yoav! UNO-Generalsekretär? Ich mach mich doch nicht zum Deppen nationalistischer Propaganda… Da werde ich lieber Komiiker und halte der plappernden Kaste den Spiegel vor die Augen… Broder ist auch nicht so blöd gewesen und hat das Amt des Vorsitzenden des ZdJ dankend ausgeschlagen… 🙂

        • Sei froh, dass du in einem freien von USA befreiten Europa mit “Anschluss” der DDR lebst. Da darf man wenigstens noch seine Meinung frei äußern. Irgendwie ist mir auch der Hardcorejude Herr Dr. Poznanski aus Polen recht symphatisch… Er erkennt wenigstens die Absichten des Herrn Putin recht deutlich… Auch wenn der Herr mir ein bisschen arg germanophob ist..:-) http://www.utaliquidfiat.blogspot.de/

  7. Konkret zu deinem Blogeintrag: In der plappernden Kaste (genannt Politik) spielt die Herkunft sowieso keine Rolle, da die plappernde Kaste ohne etwas zur Wertschöpfung beizutragen sich in einem Dunstkreis “da oben” befindet… Da hackt keine Krähe der anderen ein Auge aus…
    Egal ob Moslem, Christ, Jude, Araber, Deutscher oder Palästinenser… etc. p.p.

    Ich nenne das Anpassung an das “Establishment” frei übersetzt: Schleimscheißerei!!!

  8. Es sollte eine Koalition aus CDU und AfD geben.
    Es darf keine Verschleierungen und keine Scharia geben.
    Der Dachverband Geistiges Heilen sollte an die Stelle der Kirche treten. Doch der DGH braucht nicht Millionen Mitglieder zu haben. Es ist für die meisten Menschen nicht nötig, Mitglied in einer religiösen Organisation (z. B. Kirche oder DGH) zu sein. Sondern für die meisten Menschen genügt es, gelegentlich religiöse Kurse (z. B. schamanische Seminare) zu besuchen. Religiöse Rituale brauchen nicht von einem Priester oder Freien Theologen durchgeführt zu werden. Sondern man kann sie selber durchführen (z. B. Eltern taufen ihr Kind). Das Theologie-Studium sollte abgeschafft werden. Es genügt, wenn an einigen Universitäten ein Philosophiestudium angeboten wird.

  9. @YS

    Sie schruben: “Warum sollten Israelis oder überhaupt Juden irgendwas gegen Araber in Berlin haben? ”

    das ist eine ähnliche Aussage, wie sie auch dieser Herr ab 4:40 tätigt:
    https://www.youtube.com/watch?v=v47lNHJAYP4

    Gut zu wissen. Alle Juden, auch H.M.B. denken so. Die Vorstellung, wie sie z-.b-. auf PI verbreitet wird, das Juden gegen den Islam seien und auf Seiten der Europäer, ist völlig naiv.

    Kennen Sie die Seite theoccidentalobserver.net ?

    • Alle Juden, auch H.M.B. denken so. Die Vorstellung, wie sie z-.b-. auf PI verbreitet wird, das Juden gegen den Islam seien und auf Seiten der Europäer, ist völlig naiv.

      Andere Sicht, viele (vs. ‘alle’) Juden sind zu klug, um sich auf Zuruf zu bekannter Problematik zu äußern. Die in aufgeklärten Kreisen übliche kulturalistische Sicht (btw: das I-Wort fiel bisher nicht) muss dennoch weder falsch sein, noch ungeteilt bleiben.

      MFG
      Dr. W (der von der Lektüre oder dem Konsum bestimmter Web-Inhalte eher abrät)

      • Zitat: “der von der Lektüre oder dem Konsum bestimmter Web-Inhalte eher abrät”

        …gegen authentische (nicht manipulierte) Web-Inhalte ist doch nichts einzuwenden, wenn man Selbige in den Kontext seiner hoffentlich dialektisch gebildeten “Birne” einordnen kann.

        In diesem Zusammenhang finde ich das Internet eine riesen Bereicherung, weil hier der sonst nicht sichtbare “Gedankensermon” vieler Menschen zu Tage befördert wird, der sonst im Verborgenen bleibt. Manchmal höchst amüsant, manchmal auch zutiefts traurig.

        Hinzuzufügen ist jedoch, dass die unpersönliche Auseinandersetzung mit Meinungen im virtuellen Raum die persönliche, sprich physische Diskussion mit der emphatischen Komponente, nicht (nie) ersetzen kann. Es bleibt ein großer Interpretationsspielraum bestehen, bzw. eine Einordnung findet lediglich in die “vorgefertigte” eigene Gedankenstruktur statt.

        Pauschalierung sind sowieso problematisch, wobei gerade Pauschalierungen/ Verallgemeinerungen insb. in den (Geistes-) Wissenschaften sehr populär sind (zwecks Komplexitätsreduktion) und dort im Gegensatz zu den Naturwissenschaften fehl am Platz sind.

        S.H.

        • @ Herr Happ :
          ‘wendehals’ ist bekanntermaßen “braun”, der Webbaer hat hier nur ein wenig etwas
          geschrieben, von dem er “nicht wirklich” annimmt, dass es ankommt.

          Bei Ihnen ist vielleicht noch etwas zu machen,
          Dr. W (der generell von der Auseinandersetzung mit bestimmten Kräften abrät, egal wie gut sich der eine andere auch fühlen mag, das da weiter oben war eine Ausnahme)

          • Hm, was soll das heißen, “bei mir ist noch etwas zu machen?” Und warum ist der wendehals “braun”? Und wenn er “braun” ist, dann sollte man sich erst recht mit ihm auseinandersetzen. Dies ist übrigens ein Grund, warum es nicht förderlich wäre, die NPD als politische Partei zu verbieten. Besser sollte man sich offen, sprich öffentlich, mit “bestimmten Meinungen” auseinandersetzen, als dass dies “im Untergrund” geschieht (siehe NSU)..
            Ich bin für offenen Meinungsaustausch…
            Aber keine Angst, auch wenn ich polarisiere/ polemisiere, meine Gesinnung ist stabil in der Mitte mit einer sehr liberal-friedlichen Gesinnung (ethnisch/ religiös unabhängig)

            S.H.

          • @ Stephan Happ & Webbaer

            Wendehals ist auf scilog schon mehrfach mit eindeutig antisemitischen und braunem Gedankengut aufgefallen.
            In Stephan Happs polemisch überspitzten Bemerkungen kann ich nichts antisemitisches entdecken, er ist selber Jude. Ich würde auch nicht die Nazi-Keule schwingen (“araberfrei”), man sollte dem Bedürfnis nach Polemik nicht nachgeben, sondern sachlich argumentieren. Unter Juden ist so etwas aber vielleicht erlaubt 🙂

            Yoaf Sapir vertritt auf einem Wissenschaftsblog jüdisch nationalistische Ansichten. Er erzählt uns viel interessantes über die Relativität historischer Ansichten, kann aber seine wissenschaftliche Erkenntnisse selbst nicht auf sich und seinen nationaljüdischen Standpunkt anwenden.

          • @ Paul Stefan
            So entstehen im virtuellen Raum Missverständnisse. Yoav kann sehr wohl seine “wissenschaftlichen Erkenntnisse” auf seinen nationaljüdischen Standpunkt anwenden. Wie kommen Sie darauf, dass er das nicht könnte. Als Zionist und stolzer jüdischer Israeli tut er dies offensichtlich, wie Millionen andere Zionisten auch. Wir würden das in Deutschland Nationalstolz nennen.
            Da wir aufgrund unserer Geschichte allerdings einen “Knacks” weghaben, was unseren, wohlgemerkt, gesunden Vaterlandspatriotismus betrifft und wir quasi zu Pazifisten mutiert sind (zumindest ein großer Teil der Bevölkerung), tun wir uns schwer mit dem Wort Nationalstolz (deutsches Volk).
            Dies hat noch andere Gründe: Europa hat aufgrund des National(sozial)ismus schreckliche Kriege erlebt und musste erst wieder friedliches Zusammenleben lernen (Stichwort Erzfeindschaft zu Frankreich). Die Entwicklung der europäischen Inegration nach 1945 bis heute ist daher die größte Errungeschaft der europäischen Zivilisation. Nie wieder zurück in die alten nationalistischen Denkschemata. Dem – ich nenne es einmal – Identitätsdruck eines offenen Europa gewachsen zu sein, ist eine große Herausforderung.
            Nationalismus bzw. ethnische Abschottung waren die Grundübel des letzten und vorletzten Jahrhunderts. Unsere Willensnation (a la USA) muss heißen Willensnation Europa (wir haben eine jahrhunderte alte gemeinsame Geschichte). Israel hat das Problem, dass es von Nachbarn umgeben ist, die mit der israelischen Sozialisation so gut wie nichts zu tun hat. Wenn also auf der einen Seite die Araber sagen Palästina den Arabern und auf der anderen Seite Israel den Juden und dieser Status quo von beiden Seiten radikalisiert und “zubetoniert” wird, kann es keinen Frieden geben…
            Im Übrigen bin ich kein Jude, ich habe jüdische Vorfahren und ich verabscheue die Nürnberger Rassengesetze. S.H.

          • Die pers. Erfahrung des Schreibers dieser Zeilen hat ergeben, dass mit “Braunen” und “Islamisten” nicht sinnhaft diskutiert werden kann; es passieren in praxi regelmäßig Aussagen, die abwegig und sittlich niedrig sind, dass sie zu stark stören als dass noch debattiert werden kann.
            Herr Happ tritt antizionistisch auf, überschreitet die im Antizionismus angelegt scheinende Grenze zum Antisemitismus, beispielsweise, wenn er den Zionismus und den Nationalsozialismus vergleicht und dabei ‘Blaupausen’ feststellt.
            Natürlich kann gehofft werden, dass es sich hier um eine junge und irritierte Kraft handelt, np.

            MFG
            Dr. W

          • @Dr. W.
            Wo vergleiche ich den Zionismus mit dem Nationalsozialismus? Ich vergleiche den Zionismus (jüdischer Nationalismus) mit dem (europäischen) Nationalismus. Beide Ideologien entstanden zur gleichen Zeit (Ausgang 19. Jht.) und sind demzufolge als Blaupause zu verstehen. Führen Sie sich das Buch von Theodor Herzl “Der Judentaat” zu Gemüte. Im Übrigen waren die Zionisten zu Zeiten des NS-Regimes recht begeistert von den “kruden Ideen” der Nazis. Die Judenfrage (judenreines Dtld.) hat sich ja bis 1939 fast von selbst erledigt. Schauen Sie sich die Auswanderungszahlen von 1933 bis 1939 an. Quellen hierzu erspare ich mir.
            Korrekt ich bin Antizionist, stelle den Staat Israel nicht in Frage, erlaube mir allerdings die eine oder andere Kritik, da die Argumentationskette des jüdischen Staates in meinen Augen durchaus rassistische Züge enthält.

            S.H.

          • Im Zusammenhang mit der nationalen (völkischen) Lösung der Judenfrage im Dritten Reich sei auch auf die Reichszentrale für jüdische Auswanderung verwiesen. 1941 lebten gerade noch 160.000 Juden im Deutschen Reich.
            Anfang 1942 waren es noch 130.000, von denen in den folgenden Jahren bis 1944 quasi alle gen Osten deportiert wurden. Mein Urgroßvater war auch dabei. Meine Urgroßmutter “hatte es nicht so weit”, die war schon im Osten.

            http://de.wikipedia.org/wiki/Reichszentrale_f%C3%BCr_j%C3%BCdische_Auswanderung

            S.H.

          • @ Dr. W.

            Ich muss mich wohl korrigieren, was meinen weiter oben getätigten Kommentar zur Blaupause Zionismus und Nationalsozialismus betrifft.
            Konkret ist der Zionismus die Blaupause des europäischen, später deutschen National(sozial)ismus – deshalb immer die Klammer – , dessen politische Vollendung in der Absicht der Nationalsozialisten darin zu sehen ist, dass die Judenfrage durch Auswanderung (leider später Deportation + Ostjudentumvernichtung, als der Größenwahn die Gehirne völlig zerstört hatte) aller Juden aus dem Deutschen Reich “beantwortet werden sollte”.

            Das Problem war nur, dass das Mandatsgebiet der Briten, Palästina, die Heimstätte der Juden für diese massenhafte Auswanderung nicht zur Verfügung stand, um es einmal vorsichtig auszudrücken. Die meisten Juden wanderten ergo in die USA aus…

            Ich bitte den komplizierten Satzbau zu entschuldigen.

            S.H.

          • @ Dr. W.
            “Natürlich kann gehofft werden, dass es sich hier um eine junge und irritierte Kraft handelt, np.”

            Drücken Sie sich doch einfach in der ersten Person aus Herr Dr. Bezeichnen Sie mich nicht als Kraft, oder gar Subjekt, sondern als Mensch. Ich habe zwar auch mal akademische Weihen genossen, bin aber auf dem Boden geblieben, bzw. wieder zurückgekehrt, bin nicht mehr ganz so jung und irritiert schon gleich gar nicht… Vielen Dank.

            S. H.

          • @ Herr Happ :

            Im Übrigen waren die Zionisten zu Zeiten des NS-Regimes recht begeistert von den “kruden Ideen” der Nazis. Die Judenfrage (judenreines Dtld.) hat sich ja bis 1939 fast von selbst erledigt.

            Es ist richtig, dass Zionisten eine Auswanderungswelle aus dem nationalsozialistischen Deutschen Reich Richtung Israel erwarteten, ‘begeistert’ waren sie aber wohl nicht von bestimmten ‘Ideen’ und die ‘Judenfrage’, die die Nationalsozialisten erst erfunden bzw. intensiv behandelt haben, hat sich in genannter Region und gesamteuropäisch nicht ‘(fast) von selbst’ erledigt.

            Sie haben es womöglich nicht so gemeint, wie geschrieben, aber so, wie Sie vortragen, geht es nicht. Da sind zu viele Unklarheiten, es mag sein, dass Sie nicht in der Lage sind genau in schriftlicher Form auszudrücken, was Sie aussagen wollen; Sie sollten auch von Staccato-artiger Nachrichtengebung absehen, sich nicht aufregen.

            Heißen Sie im “RL” Stephan Happ?

            Dr. W

          • @ Dr. Webbaer

            Ihr Kommentar:

            “Sie haben es womöglich nicht so gemeint, wie geschrieben, aber so, wie Sie vortragen, geht es nicht. Da sind zu viele Unklarheiten, es mag sein, dass Sie nicht in der Lage sind genau in schriftlicher Form auszudrücken, was Sie aussagen wollen; Sie sollten auch von Staccato-artiger Nachrichtengebung absehen, sich nicht aufregen.

            Heißen Sie im “RL” Stephan Happ?”

            In einem Kommentar präzise etwas wieder zu geben, ist in der Tat nicht einfach und es war auch nicht so gemeint, wie Sie es vielleicht verstanden haben. Ich habe mich auf das Deutsche Reich vor dem Krieg bezogen bzw. vor dem Ostfeldzug und der damit durch Nazideutschland einverleibten polnischen und russischen Gebiete, in denen bekannterweise die meisten Juden lebten.
            (im Deutschen Reich bis1933 lebten “gerade mal” 500.000 Juden. Der Holocaust ist demzufolge an 6 Mio. Ostjuden (-130.000 deutsche Juden) begangen worden. Wobei die Zahlen eigentlich unerheblich sind.
            P.S.: Der Zionismus ist ja nicht auf dem Mist der Ostjuden gewachsen, sonder war eine westeuropäische Erfindung an deren Spitze ein Österreich-Ungar stand: Theodor Herzl…

            Ja, im richtigen Leben heiße ich Stephan Happ.. Die Frage hatten Sie mir in einem Blog von Yoav schon einmal gestellt…

            siehe: https://scilogs.spektrum.de/un-zugehoerig/heute-im-zdf-unsere-hochzeit-und-dazu-eine-stellungnahme/#comments weiter unten..

          • P.S.: Die Judenfrage (nicht die Endlösung der Judenfrage!!) war keine Erfindung der Nazis… Die Judenfrage, sprich eine Heimstatt für alle Juden zu finden ist schon Mitte des 18. Jhts. gestellt worden.. Die Judenfrage ist NUR aus der allgemeinen nationalistischen Bewegung des 19. Jhts. in Europa heraus zu verstehen. Der Judenfrage nahmen sich dann eben auch Juden, wie Thodor Herzl an und begründeten den Zionismus als jüdischen Nationalismus… siehe Herzls Buch: Der Judenstaat..
            Wobei die Frage offen war, wo ein Nationalstaat der Juden errichtet werden sollte.. Es war neben Palästina auch Uganda und Argentinien im Gespräch
            siehe: http://de.wikipedia.org/wiki/Judenfrage

          • Ich will im Übrigen keine Zahlenklauberei veranstalten, was die Zahl west- und Osteuropäischer Juden während des Dritten Reichs betraf…
            Schätzungen zu Folge lebten vor 1939 etwa 3,4 Mio. Juden in Polen und weitere 4 Mio. in der europäischen Sowjetunion..

            http://de.wikipedia.org/wiki/Juden_in_Osteuropa

            P.S.: Ich habe sowohl jüdische Vorfahren aus Westeuropa (Ungarn, Nürnberg, Berlin, Frankfurt), als auch Vorfahren aus Pommern (heutiges Polen)

          • Im Übrigen sind auch die Karfreitagsfürbitten für die Juden nicht rassistisch zu verstehen, sondern einzig und allein darin zu verstehen, den überlieferten ethno-religösen Anspruch des jüdischen Volkes als Auserwählte Gottes zu überwinden und damit die Angriffsfläche für jegliche Antipathien (semitische Zuordnung des jüdischen Volkes) aufgrund eben dieses “Überheblichkeitsmerkmals” zu “beseitigen” … Shalom

            Meine Quintessenz: Judetum – Christentum – Islam sind EINE Religion!

            Schönen Abend allerseits

          • Und ich lege jetzt noch einen nach, weil ich gerade richtig in Schwung bin und der historischen Entwicklung und damit der Blaupause dessen, was einen völkisch-ethnischen, sprich, nationalistischen Staat betrifft, seine Legitimation bzw. sein Selbtverständnis untermauert… Vielleicht kann das dann der eine oder andere, sollte der Kommentar durchgehen auch logisch nachvollziehen:

            Wie oben bereits angedeutet ist die Judenfrage nicht erst seit den “kruden Ideen” der Nazis Diskussion gewesen, sondern erst mit der – ich nenne es – Umkehrschlussreaktion nach ethnischer/ nationalisitscher Absonderung der europäischen Völker und dem damit etablierten politischen Nationalismus/ Zionismus (von den Juden lernen heißt siegen Lernen – kleine Polemik am Rande). Denn das Wort Nation, Volk, ethnische Einheit… ja da konnte man ja noch was lernen von den Juden… Und die Geschichte nahm ihren Lauf…. Sarkasmus Ende…

            So und nun haben die Juden die gleichen Probleme in Israel mit den Arabern und sie verhalten sich wie?….Gar nicht so leicht, friedliches Zusammensein…
            Jesus lässt grüßen… 🙂

            S.H.

  10. Zitat:
    “Was hat denn schließlich Wowereit persönlich für uns Israelis in Berlin gemacht? Welcher Einfluss sollte ein regierender Bürgermeister in dieser Hinsicht schon ausüben können?”

    Ja was sollte denn ein regierender Bürgermeister in Berlin für die Israelis (Juden) machen?

    Welchen Einfluss sollte er denn ausüben?

    Was sollte er denn für die Araber (Muslime) machen?

    Er sollte in erster Linie dafür sorgen, dass sich alle “Zugereisten” an die Grundsätze unsreres Rechtsstaates halten, der deutschen Sprache mächtig sind und mit unserer freiheitlichen Grundordnung (a la USA) was anfangen können. Da gibt es bei Juden kein Problem mit, die sind anpassungsfähig und das seit 2000 Jahren Diaspora… Manch ein Muslim muss das hier noch lernen… aber im Großen und Ganzen founktioniert es recht gut… auch und gerade in Berlin!

    S.H.

  11. @ Stephan Happ

    Ich habe mich unpräzise ausgedrückt. Ich meinte, dass er eine bestimmte historische Erkenntnis nicht auf sich anwendet, nämlich den der historischen Relativität, dass es auch eine andere Sicht auf den Nahostkonflikt geben könnte, die nicht nationaljüdisch ist und trotzdem keine palästinensische Propaganda. Das ist bei ihm, wenn es auftritt, nur ein Lippenbekenntnis.
    Bezüglich des Nahostkonflikts nimmt er in der Tat eine Haltung ein, die typisch für das 19. und 20. Jh. war (und u.a. in Osteuropa noch verbreitet ist), man benutzt die Geschichtswissenschaft um den eigenen, nationalen Standpunkt “wissenschaftlich” zu begründen.
    Ich habe auf den blinden Fleck hinweisen wollen, nämlich dass nationalistische Historiker (fast) alles, was gegen die eigene Position spricht, unter den Tisch fallen lässt.

      • Nein, Außenseiter bist du nicht Yoav…. auch nicht un-zugehörig. Deine Heimat ist Israel, dort bist du geboren, aufgewachsen und sozialisiert… und das ist auch gut so!

        Gleiches können auch die Palästinenser von sich behaupten. Mit dem Unterschied, dass es zwar ihre Heimat ist, sie aber keinen eigenen Staat haben…

        S.H.

  12. @ YOAV
    “Warum sollten Israelis oder überhaupt Juden irgendwas gegen Araber in Berlin haben?”

    Warum sollten Israelis oder überhaupt Juden etwas gegen DEUTSCHE in Israel haben?

    Warum hatten DEUTSCHE im letzten Jahrhundert im Zeichen des National(sozial)ismus urplötzlich etwas gegen die Juden? Gegen meine deutsch-jüdischen Vorfahren?

    Warum??

    • Ich gebe dir die Antwort auf meine Fragen selbst und du kannst mir gerne widersprechen:

      So traurig das klingt: Die Drecksnazis haben die Blaupause des “jüdischen Nationalismus”, sprich die im jüdischen Selbstverständnis der national-ethno-religiösen Eigenheit dieses Religionsvolkes, welches sich auf die Bibel/ Thora beruft, schlichtweg missbraucht und das Deutschtum erfunden, als Blaupause zum Judentum….

      Das mit der “Rassereinheit” ist NICHT auf deutschem Mist gewachsen. Das ist auf dem jüdischen Mist gewachsen… Schickse, Goi und was weiß ich nicht was da für “rassistische” Ausdrücke auf jüdischer Seite kursieren… Ich nenne es eben Blaupause… Zwei Seiten der gleichen Medaille…

  13. So und nun meine eigene Variante und Zusammenfassung (mal den “bekloppten” unaufgeklärten Islam und die Scharia außen vor gelassen), was das Judentum, die Deutschen und das christliche Abendland betrifft…
    Und ich spreche jetzt bewusst vom aufgeklärten Judentum (denn Selbiges ist, wenn auch mit Tendenzen zu radikal religiösen Vorstellungen) die Grundfeste des Staates Israel:

    1. Das Judentum ist die Grundlage und damit das Schicksal der monotheistischen Religion
    2. Christentum und Islam berufen sich auf den einen Gott des Judentums, ergo sind Teil dieser “philosophischen Erkenntnis”
    3. Das Christentum hat mit dem Juden Jesu eine Zeitenwende herbeigeführt bzw. herbeiführen wollen, um das Auserwähltsein des jüdischen Volkes OHNE damit die Grundlagen seiner Religion aufzuheben.. Sein Botschaft hieß: Öffnung des Reichs Gottes, seines Gottes, für ALLE Völker…
    4. Mit diesem Anspruch hat er das Christentum begründet, dem nicht alle Juden gefolgt sind (ein Fehler? – darüber wird in den Karfreitagsfürbitten diskutiert und ist Auseinandersetzung der Religionen)
    5. Auch der Islam beruft sich auf Abraham als Stammvater… Jedoch geht hier die religiöse Geschichte völlig andere Wege…..

    Quintessenz: Ich konstatiere: Volk/ Ethnie/ Religion bilden im Judentum eine Einheit….

    Das Christentum hat sich durch die “Erlösung” durch den Juden Jesus von dieser völkischen Einheit verabschiedet… Der Konflikt genau dieser “ethnischen” Besonderheit des Judentums und der “weltlichen” Offenbarung des Christentums durch Jesus ist das Schicksal des sog. jüdischen Volkes und die Grundlage des Übels und jeglicher Verfolgung der Juden über 2000 Jahre, unabhängig von ihrer ethnischen Herkunft… Antijudaismus oder Antisemitismus..

    Ein Jude würde als “self fulfilling prophecy” sagen:”Der Jud ist an allem selber Schuld”…

    Was hat eigentlich ein Fritz Haber über seine Herkunft gedacht?

    Shalom

  14. Um der ganzen nationalistischen Debatte (siehe Ukraine/ Russland heute) zu Zeiten der Nazis was die Minderheit des anderen Volkes der Juden betrifft (davon waren die meisten Juden, außer den Zionisten nicht besonders begeistert – auch mein Urgroßvater nicht) jetzt noch meine ganz persönliche Pointe zu dieser ganzen Diskussion über Herkunft/ Ethnie und Religion:

    Nationalismus, und zwar ethnischer, sprich absondernder Nationalismus ist das größte Übel der Menschheit, ein Blick in die jüngere Geschichte genügt.

    Nichts anderes sage ich und habe ich gesagt. Seine Herkunft kann sich keiner aussuchen. Jeder hat allerdings, soweit er nicht ideologisch verblendet wird, die Möglichkeit in einer freiheitlich Gesellschaftsordnung auf der Grundlage der Menschenrechte sein Glück zu finden….

    Die Nazis haben einem Großteil meiner jüdisch-gläubigen Vorfahren diese Grundlage durch die bereits von mir beschriebene Blaupausen-Ideologie (der Jude als Stachel in einer “arischen” Gesellschaft) dieses “Glück” genommen…. Schande!!!

    Und wenn gerade Juden hier in Deutschland über das Problem des Islam und die Muslime zu Felde ziehen, dann sollten sie erst mal vor der eigenen Haustüre kehren…. Shalom

          • Dann sind wir ja wenigstens in einem Punkt einer Meinung, Yoav, ich bin überzeugter Antizionist und jüdischer Herkunft und du bist eben Zionist Jude und Israeli. Dann ist doch alles ok. Warum das allerdings mit dem eigenen Judentstaat erst durch die Drecksnazis vollendet wurde, dass bleibt traurige nationalistisch-kolonialistische Geschichte. In der Datenbank von Yad Vashem sind etliche meiner Vorfahren gelistet…

            Shalom S. Happ

          • Hättest du geschrieben: “Ich bin kein Zionist”, so hätte ich gefragt: “Warum solltest du auch?”

            Aber bei jemandem, der von sich behauptet, ein Antizionist zu sein, stellt sich schon die Frage: Was geht es dich eigentlich an?

          • Es geht mich sehr wohl etwas an, da gerade meine deutsch-jüdische Familie zu Nazizeiten nicht die finanziellen Mittel hatte noch vor den Nazis zu fliehen. Meine Großmutter väterlicherseites ebenso wie mein Großvater mütterlicherseits haben Ihre jüdischen Eltern vor der Deportation ins KZ geschützt, bis zuletzt. Alle meine jüdisch-deutschen Vorfahren waren assimilierte deutsche Juden… Ein großer Teil meiner Vorfahren sind schon vor 1900 in die USA und England ausgewandert (Bettmann/ the Bettmans :.-)
            Viele sind aber auch geblieben und in der Gaskammer “verschwunden”…
            Ich will mich nicht ständig wiederholen… Mein Familie jüdischen Glaubens waren emanzipierte deutsche Juden, wie die meisten…
            Was der Drecksösterreicher aus meiner Familie dann gemacht hat… eine Rasse… Juden können genauso in aller Welt leben, wie Christen und Muslime auch…. Der Himmel ist überall blau….

          • Zum Thema Nationalismus habe ich dir übrigens eine e-mail und einen “Gastbeitrag” gechickt. Wenn du den nicht veröffentlichst, dann mache ich einen eigenen Blog zum Thema Nationalismus/ Ethnie/ Volk/ Religion auf…

            S.H.

          • Die Frage, was mich das eigentlich angeht, ist eine Verhöhnung meiner jüdischen Familie in USA (SF)…, die dort in 3. Generation lebt und sicherlich keine Zionisten sind, sondern bekennende Reformjuden. Alle haben ihre aschkenasischen Wurzeln in Europa/ Deutschland, genauer gesagt in Frankfurt und Nürnberg. Sie waren alle schon in Israel, ebenso meine ukrainisch-jüdische Freundin… Sich deshalb als Zionisten zu bezeichnen würde meiner Cousine in USA nicht im Traume einfallen, da Sie über den “Judaism” zionistischer Couleur keine Ahnung hat….

            Shalom

          • Genauso gut kann ich argumentieren, dass meine christlichen Wurzeln in Israel/ Palästina liegen, weil da mal ein Jude Jesus das Christentum in den Himmel gechrien hat. Willst du mir noch was über Herkunft erzählen, nach 3500 Jahren monotheistischer Weltanschauung, oder willst du weiterhin auf dem Herkunftsdreck aus dem gelobten Land rumreiten…

            Mach dir keine Sorgen, mit der Blaupause des Semitismus-Antisemitimus werden sich die sog. Herkunftsjuden a la Zionismus auch in Zukunft herumschlagen müssen… Ich kann da nur drüber lachen…

            S.H.

          • Frei nach dem Motto: ich bin Antizionist und das ist auch gut so…
            Das schöne am Judentum ist, dass es sich, wie alle andere Weltanschauungen soweit sie sich nicht an völkische Grenzen bindet, frei ist. Ebenso frei wie die sexuelle Orientierung… Da sind wir ja wieder einer Meinung… 🙂

          • Ich hab doch das Anti nicht erfunden… Anti-Semitismus, Anti-Zionismus die Blaupause dazu auch nicht… Wir verstehen uns Yoav, gute Nacht 🙂

  15. Schade, dann habe ich deinen letzen Kommentar:

    ….Aber du bist doch nicht *anti* bzw. gegen Heterosexualität oder Homosexualität?…

    ….falsch verstanden? Ich bin gegen gar nichts, weil ich nur dieses eine Leben habe, ob nun als Hetero, Homo, Deutscher, Christ, Jude oder sonst was…. ich liebe das Leben…

    S.H.

  16. Ich halte es da so wie Rolf Eden… Jedem das Seine… Wenn schon ständig von Juden die Rede ist. Der Herr trägt seine Herkunft wenigstens nicht vor sich her…. Gute Nacht… 😉

  17. Vom politischen Standpunkt aus gesehen bin ich Antizionist, ja, ist das denn so schwer zu verstehen… Leider musste die Welt im letzten Jahrhundert durch den nationalistischen Dreck gezogen werden…
    Ich bin tief in meinem inneren sehr jüdisch, aber eben nicht zionistisch, d.h. ich kann überall leben… dazu brauche ich kein gelobtes Land… ein Großteil meiner jüdischen Familie ist entweder vergast worden oder eben weit vor den braunen Vollidioten aus Europa ausgeandert….
    Deswegen habe ich mit Zion nichts am Hut… aber auch ich fühle mich verbunden mit Jerusalem…

    Ich hoffe du verstehst das, Shalom…

    • Vom politischen Standpunkt aus gesehen bin ich Antizionist, ja, ist das denn so schwer zu verstehen… Leider musste die Welt im letzten Jahrhundert durch den nationalistischen Dreck gezogen werden…

      Was bedeutet denn für Sie genau ‘Antizionist’ zu sein?
      Dr. W

      • @ Dr. W.

        Es bedeutet für mich die Überlieferung des Judentums nach der Thora (Moses). Die Verbindung der Juden in aller Welt mit ihrem Land Israel. Ob sie dort nun leben oder eben nicht. Ein Antizionist, wie ich es einer bin, braucht das Land Israel nicht als nationale Heimstätte, wie etwa die Hälfte aller Juden in der Welt, vornehmlich in USA. Das Wort Anti ist daher meinerseits nicht pejorativ zu deuten, sondern als Lebenskonzept des Judentums außerhalb der nationalen Heimstatt Israel, sprich in der Diaspora.
        Ich bin mit vielem, was die Politik Israels betrifft nicht einverstanden, sprich mit dem politischen Zionismus Israels. Ich stelle aber den Staat Israel nicht in Frage und setze den Antizionismus nicht mit dem Antisemitismus gleich, wie dies etwa H.M. Broder tut. Der Zionismus enthält für mich eine Abschottungsdialektik, die sich im Übrigen durch die Geschichte des Judentums hindurchzieht. Die Grundlage hierfür liegt jedoch in der Religion des Judentums begründet. Da im Judentum jedoch Volk/ Nation und Religion untrennbar miteinander verbunden sind (Bibel = Geschichtsbuch), ist dies sozusagen ein Zirkelschluss, eine nicht auflösbare Einheit. Ein interessantes Interview zu dem Thema mit Walter Homolka gibt es hier:

        http://zeitzeichen.net/interview/2011/israel-fuer-juden/

        Shalom

          • “Wodurch unterscheidet sich also deiner Ansicht nach der Antizionist vom Nichtzionisten?”

            Steht doch alles in meinen Kommentaren bzw. auch den Links:

            Zum plastischen Verständnis:

            Antizionist (ich als Nachkomme jüdischer Vorfahren) = Leben in der Disapora

            Zionist = Überzeugter, dass alle Juden “gefälligst” in ihre jüdische Heimstatt Israel zurückkehren sollen

            Nichtzionist = Antizionist = ich fühle mich wohl in der Diaspora und bin mit meiner religiösen Heimstatt Israel/ Jerusalem verbunden…

            S.H.

          • Das hier, der bekannten Online-Enzyklopädie <a href="entnommen, scheint ganz brauchbar als Arbeitsgrundlage den Begriff 'Zionismus' meinend:
            'Zionism (Hebrew: צִיּוֹנוּת, translit. Tsiyonoot) is a nationalist movement of Jews and Jewish culture that supports the creation of a Jewish homeland in the territory defined as the Land of Israel.' (Quelle)

            Insofern könnte es Herrn Happ um das Konzept des Nationalstaates gehen, das er anzunehmenderweise ablehnt.

            Schwierig, Herr Happ müsste, womöglich ohne es zu wissen, Internationalist und Multikulturalist sein, “One World”-Ideologie und so, er müsste also auch bspw. an den Staaten, an Frankreich und an Doitschland ganz ähnlich nagen.

            Woher genau kommt seine Spezialisierung?

            MFG
            Dr. W (der aber nicht alles und auch nicht alle Kommentare des Herrn Happ lesen kann und wird, sondern eben punktuell rückfragt)

          • v2, so schaut’s besser aus:

            Das hier, der bekannten Online-Enzyklopädie entnommen, scheint ganz brauchbar als Arbeitsgrundlage den Begriff ‘Zionismus’ meinend:
            ‘Zionism (Hebrew: צִיּוֹנוּת, translit. Tsiyonoot) is a nationalist movement of Jews and Jewish culture that supports the creation of a Jewish homeland in the territory defined as the Land of Israel.’ (Quelle)

            Insofern könnte es Herrn Happ um das Konzept des Nationalstaates gehen, das er anzunehmenderweise ablehnt.

            Schwierig, Herr Happ müsste, womöglich ohne es zu wissen, Internationalist und Multikulturalist sein, “One World”-Ideologie und so, er müsste also auch bspw. an den Staaten, an Frankreich und an Doitschland ganz ähnlich nagen.

            Woher genau kommt seine Spezialisierung?

            MFG
            Dr. W (der aber nicht alles und auch nicht alle Kommentare des Herrn Happ lesen kann und wird, sondern eben punktuell rückfragt)

          • Das Wort Anti heißt bekanntlich “gegen” also gegen etwas… Ich habe es schon einmal gesagt, ich bin gegen gar nichts, solange es mich nicht meiner eigenen Haut=meiner Existenz beraubt…
            Ich wiederhole es jetzt noch einmal: Das Judentum ist ein Volk, dass 2000 Jahre in der Diaspora gelebt hat und dies auch noch heute tut, auch nach der Shoa… Das heißt aber nicht, dass alle Juden wieder zurück nach Israel gehen MÜSSEN, so wie es der politische Zionismus gerne hätte… Genau an diesem Punkt bin ich eben ANTI-Zionist… Verstanden?
            Ließ dir nochmal den Beitrag von Uri Avnery durch…
            http://www.nrhz.de/flyer/beitrag.php?id=19657

            Shalom

          • Und ich kann auch nichts für den National(sozial)ismus des letzten Jahrhunderts, der bekanntermaßen die Shoa herbeigeführt hat und meine Vorfahren bis zur Vergasung diskriminiert hat… Die Juden haben den Kopf hinhalten müssen für diesen Rassendreck… Europa hat – durch die Opfer der Juden – daraus gelernt…. Nie wieder… Ich kann auch die israelische Staatsbürgerschaft beantragen… Meine Urgroßeltern waren Juden… Haben halt christlich geheiratet…

          • Die Kreation des jüdischen Nationalstaats ist ja nun verwirklicht und daran ist auch nicht zu rütteln, dazu musste es erst durch die Shoa kommen; die Idee bzw. der Wille dazu bestand ja schon viel früher…Und zwar IM ZUGE DES EUROPÄISCHEN NATIONALISMUS.
            Die USA als WILLENSNATION hatte diese Probleme nicht, wie wir sie in Europa hatten, was die Herkunft der Völker betraf (auch die eingewanderten Amis sind ja ein kunterbunter etnischer Haufen aus Europäern u.a.)…
            Ich bin Deutscher jüdischer Herkunft, wie viele andere Menschen auch Teil des Diasporajudentums (meine Definition von Antizionismus)…

            Und ich sage, dass kaum ein Jude sich aufgrund seiner ethnischen Herkunft auf das Land Israel berufen kann, dann schon eher die Palästinenser, als vielmehr aufgrund der hebräischen Bibel… Darum geht es…. was aber eben nicht bedeutet, dass ich den Staat Israel in Frage stelle, sondern dessen Konzeption… Denn im Grunde ist Israel eine Demokratie nach westlichem Vorbild, jedoch mit einer ethno-religiösen Komponenten… Denn auch Israel ist ein multi-ethnischer Staat und die Mehrheit hat mit dem Judentum nichts am Hut..

            P.S.: Es gibt keine einheitliche jüdische Kultur…. Die Grundlage des Judentums ist die Thora und der babylonische (nicht der palästinische) Thalumd

          • Zum Thema Multikulturalismus habe ich an anderer Stelle bereits bemerkt, dass Europa eine gemeinsame Geschichte hat, die durchaus multi-kulturell ist, ja sogar man glaubt es kaum multi-lingual und eben auch christlich geprägt ist… Über das Verhältnis Judentum-Christentum lässt sich bis heute streiten, sowohl ethnisch, als auch religiös (insbesondere was das Ostjudentum betrifft)…. Die Trennung von Staat und Religion wurde nach blutigen Religionskämpfen in Europa gezogen + national in den letzten ideologischen Weltkriegen, der Islam hat da noch “Nachholbedarf”… Das Judentum in Form des Staates Israel hat heute (immer noch) die “Arschkarte”, was das ganze Dilemma von Herkunft/ Religion/ Volk/ Nation betrifft… (Ironie des Schicksals)

          • @ Webbaer

            Zitat:”Schwierig, Herr Happ müsste, womöglich ohne es zu wissen, Internationalist und Multikulturalist sein, “One World”-Ideologie und so, er müsste also auch bspw. an den Staaten, an Frankreich und an Doitschland ganz ähnlich nagen.”

            Hat weder was mit Internationalist, Multikulturalist (gab’s innerhalb Deutschlands schon immer – ein Bayer lässt grüßen) noch mit “One-World-Ideologie” zu tun…

            Wir können uns im Nachkriegseuropa glücklich schätzen, dass wir den ideologischen Nationalismus vergangener Couleur überwunden haben, ich als einfacher Mensch in Frankreich studieren durfte, mit einer Französin liiert war und Deutsche, Franzosen, Spanier, Italiener und alle anderen Völker Europas heute unter diesem äußerst fragilen Dach der “Nationen” friedlich zusammen lebt und Freizügigkeit genießt… Das soll uns eine andere Multi-Kulti-linguale-Nation erst mal nachmachen. Ich bin stolz darauf, was wir seit 1945 in Europa erreicht haben…. Dafür kämpfe ich gerne.. Shalom

          • @ Herr Happ :

            Ich bin stolz darauf, was wir seit 1945 in Europa erreicht haben….

            Und andere sind ‘stolz’ darauf, was ‘wir’ im Rahmen der Aufklärung erreicht haben, auch außerhalb Europas und in Israel.

            Sie blieben noch die Antwort auf die Frage schuldig, was Sie an Israel so aufgeilt [1], wenn doch andere Nationalstaaten, die den Ideen und Werten der Aufklärung folgend gesellschaftlich implementiert haben, ganz ähnliche Verfassungen pflegen.

            Dr. W

            [1] K-Probe: ‘Ergo, der Staat Israel KANN auf dauer kein “jüdischer Staat” bleiben, da er damit in Konkurrenz zum “islamischen Staat” steht…’ (Quelle)

          • @ Dr. W.

            1.
            Mit “Wir” ist die europäische Einheit und deren Inegration, die Überwindung der europäischen Nationalstaaten nach 1945 und später gemeint. Teil dieser Integration ist die gemeinsame Währung, über die sich ökonomisch, nicht politisch freudig streiten lässt.

            Würden wir wieder in die alten Nationalsstaatsstrukturen verfallen, die Grenzen der europäischen Nationalstaaten dichtmachen, was dies bedeuten würde, kann sich jeder selbst ausmalen…

            2.
            An Israel “geilt” mich überhaupt nichts auf. Ich habe in meinen Ausführungen lediglich die Existenz einer jüdischen Diaspora (wie gesagt meine Definition von Antizionismus) unterstrichen.

            3.
            Was ich mit meiner Aussage: es kann auf Dauer keinen “jüdischen Staat” und zwar im Sinne eines “theokratischen” Staates geben.. man verfolge hierzu den Einfluss der (Ultra)Orthodoxie auf den Staat Israel, mitteilen wollte, beschreibt sich am Besten damit, dass es in Israel kein Recht auf Zivilehe gibt. Trennung von Religion und Staat (übrigens auch in Dtld. nicht konsequent, im Gegensatz zum laizistischen Frankreich) sind nicht vollzogen.

            4. Die Nationalstaatsverfassungen der Europäischen Mitgliedsstaaten sind in Europa u.a. im Vertrag von Lissabon haromisiert. Damit gibt sich die EU eine quasi europäische Verfassung, mit seinen europäischen Institutionen.

            S.H.

          • Trennung von Religion und Staat (übrigens auch in Dtld. nicht konsequent, im Gegensatz zum laizistischen Frankreich) sind nicht vollzogen.

            Nebem dem VatikanSTAAT existieren noch die beiden katholischen Völkerrechtssubjekte

            http://de.wikipedia.org/wiki/Heiliger_Stuhl
            http://de.wikipedia.org/wiki/Souver%C3%A4ner_Malteserorden

            mit denen wohl selbst die Französische Republik beste Beziehungen pflegt. Der Vatikanstaat ist Kirche und Staat in einem. Jede Nation, die mit einem solchen Subjekt Verträge auf Augenhöhe schließt, erkennt diese Einheit an. Warum soll eigentlich Isreals nicht tun, was etwa Großbritannien nicht verwehrt ist?

            http://de.wikipedia.org/wiki/Staatsreligion#Liste_der_Staaten_mit_Staatsreligion

          • Trennung von Religion und Staat (übrigens auch in Dtld. nicht konsequent, im Gegensatz zum laizistischen Frankreich) sind nicht vollzogen.

            Ganz genau, Herr Happ, warum erregen Sie sich aber nicht primär in Ihrem anzunehmenderweise vorliegenden Heimatland? Warum in die Ferne schweifen, wenn es zu Hause so schön ist?

            Dr. W

          • @Ano Nym

            Und wieder wird nur der Teil meines Kommentars herausgepickt, der Anlass gibt, meine Gedanken aus dem Zusammenhang zu reißen.
            Hier mit dem Vatikanstaat zu argumentieren ist schon sonderlich schräg. (Volk des Vatikan? oder “Popenjünger”?)
            Ich habe auf den Einfluss der Orthodoxie in Israel und auf dessen säkulare Politik verwiesen. Zum zweiten habe ich mich auf die bis heute nicht zulässige Zivilehe bezogen, die einen demokratisch-säkularen Staat ausmacht.
            Über die Staatsreligionen des Islam (insb. Iran= reine Theokratie) in den einzelnen Ländern war nicht die Rede.

            Vielleicht helfen ja diese Artikel:

            http://www.berliner-zeitung.de/archiv/israel-zwischen-theokratie-und-demokratie,10810590,9780974.html

            http://www.bpb.de/internationales/asien/israel/45108/staat-und-religion

            Shalom

          • @Stephan Happ:

            Und wieder wird nur der Teil meines Kommentars herausgepickt,

            Ich muss doch nicht zu jedem Ihrer Sätze etwas schreiben.

            … der Anlass gibt, meine Gedanken aus dem Zusammenhang zu reißen.

            Zitieren geht nicht anders. Für Werke der Dichtkunst, die nur komplett “gewürdigt” werden dürfen, ist das hier wohl der falsche Ort.

            Zum zweiten habe ich mich auf die bis heute nicht zulässige Zivilehe bezogen, die einen demokratisch-säkularen Staat ausmacht.

            Dann ist Isreal eben kein “demokratisch-säkularer” Staat. So wie Deutschland auch keiner ist. Ja aber wo steht denn gemeißelt, dass Staaten “demokratisch-säkular” sein müssen??

            Über die Staatsreligionen des Islam (insb. Iran= reine Theokratie) in den einzelnen Ländern war nicht die Rede.

            Sind das keine richtigen Staaten?

          • @ Dr. W.

            Ganz genau, Herr Happ, warum erregen Sie sich aber nicht primär in Ihrem anzunehmenderweise vorliegenden Heimatland? Warum in die Ferne schweifen, wenn es zu Hause so schön ist?

            Gute Frage:

            Damit kann man jegliche Diskussion sofort beenden und sich das Wunschdenken darüber ersparen, dass möglichst alle Araber sich gefälligst aus Judäa und Samaria verpissen und nach Deutschland einwandern sollen, so wie es überspitzt ausgedrückt Yoav in seinem Blog angemerkt hat und wohl gerne hätte.

            Dann kann ich im Umkehrschluss sofort sagen:

            Alle Araber (Muslime) und Juden sollten sich sofort aus Deutschland verpissen, damit Deutschland wieder juden- und araber- (muslimenfrei) wird.. (Ironie Ende)

            Wehret den Anfängen sage ich da nur…. An dem Punkt waren wir glaube ich im letzten Jahrhundert…

            Shalom

          • Zitat:
            “Dann ist Israel eben kein “demokratisch-säkularer” Staat. So wie Deutschland auch keiner ist. Ja aber wo steht denn gemeißelt, dass Staaten “demokratisch-säkular” sein müssen??”

            Wo steht eigentlich gemeißelt, dass alle Juden ihre Heimstatt in Israel haben?
            Und nach dem Rückkehrgesetz jeder Jude ein Einbürgerungsrecht hat… auch der zum Juden konvertierte… frei nach dem Motto ich konvertiere zum Christentum und habe ein Recht auf deutsche/ europäische Staatsbürgerschaft…

            Wo steht das? In der Thora? Ich könnte jetzt recht provokativ anmerken, dass Völker in der Weltgeschichte kommen und gehen… Dass das Christentum aus dem Judentum entstanden ist und danach der Islam ist ja hinreichend bekannt.

            Wobei wir wieder bei dem allehrwürdigen Thema der Herkunft aller Juden aus dem gelobten Land wären… Die gleiche Leier könnten sich Christen auch auf die Fahne schreiben, als “Nachkommen” des Juden Jesu…

            An diesem Punkt lässt dann wieder der Antisemitismus grüßen…

            Die Trennung von Staat und Religion (als Privatvergnügen) ist in Deutschland sehr wohl konsequent umgesetzt.. Mit der Finanzierung der Kirche über die Kirchensteuer lässt sich streiten… aber den zionistischen Mist der Herkunft aus dem gelobten Land lasse ich nicht gelten…

            Shalom

          • @Stephan Happ

            Wo steht eigentlich gemeißelt, dass alle Juden ihre Heimstatt in Israel haben?

            Ich habe weder behauptet, dass alle Juden ihre Heimstatt in Israel haben noch dass sie sie haben sollen. Ihre “Gegenfrage” verstehe ich daher nicht.

            Die Trennung von Staat und Religion (als Privatvergnügen) ist in Deutschland sehr wohl konsequent umgesetzt.

            In der Bundesrepublik Deutschland existieren tausende in der Form der Körperschaft des öffentlichen Rechts verfasste Organisationen der verschiedensten Glaubensrichtungen [1]. Diese sind genauso staatsfern wie etwa die Rundfunkanstalten – nämlich gar nicht, weil sie selbst über quasistaatliche Fähigkeiten verfügen. Sie können etwa nicht insolvent werden [2]. Übliches Recht (z.B. in Verwaltungsverfahren, im Datenschutz oder im Arbeitsrecht) gilt für sie nicht, nur eingeschränkt oder in der Form ihrer eigenen Regelungen. Versuchen Sie doch beispielweise, sollten Sie getauft aber aus der jeweiligen Kirche ausgetreten sein, Ihren Namen aus den kirchlichen Unterlagen entfernt zu bekommen: Bei jedem privatrechtlichen Unternehmen könnten Sie einen Löschungsanspruch durchsetzen, wenn die Aufbewahrungsfristen erloschen sind. Bei der Kirche ist das genausowenig möglich wie beim staatlichen Einwohnermeldeamt.

            [1] http://de.wikipedia.org/wiki/K%C3%B6rperschaftsstatus
            [2] http://de.wikipedia.org/wiki/Insolvenzunf%C3%A4higkeit

      • P.S.: Juden waren nach dem 2. Jerusalemer Tempel in alle Welt zerstreut und haben dort unter den Völkern gelebt, sich teils assimiliert, teils abgeschottet bzw. wurden abgeschottet als nationale Minderheit. Viele unter ihnen haben tief im Bewusstsein verankert den Spruch und “nächstes Jahr in Jerusalem” über die Generationen weitergegeben. Andere wiederum haben sich mit der autochtonen Bevölkerung vermischt und sich emanzipiert. (Beides hat den Nazis so gar nicht gepasst – Stichwort Rassenideologie). Meine Vorfahren waren assimilierte Juden, bis sie von den Nazis in die Gaskammer geschickt wurden. So pervers das klingt, hätte es die Shoa nicht gegeben, ich weiß nicht, ob der jüdische Staat jemals gegründet worden wäre…. Allein der Gedanke dieses Zusammenhangs macht mich sehr traurig. Warum musste es soweit kommen? Für mich ist also gerade der Antizionismus (sprich die Diaspora des Judentums) eine Gegenreaktion auf die widerlichen Machenschaften des letzten Jahrhunderts gegenüber einer ethno-religiösen Minderheit auf unserem europäischen Boden.

        Gruß S. H.

      • Es wundert mich übrigens immer wieder, wie selektiv Kommentare herausgenommen werden, um auf selbigen herumzureiten, oder vermutlich irgend eine “Gesinnung” zu unterstellen und die entscheidenden Passagen einfach ausgeblendet werden. Lesen Sie meine Kommentare komplett. Dort sind die Antworten auf ihre Frage enthalten… S.H.

          • Wo beantworte ich Fragen unterschiedlich? Ich bitte um entsprechende Zitate meinerseits.
            P.S.: Die Geschichte des jüdischen Volkes ist nicht in drei Sätzen zu beantworten!

          • ….. “wer hat dich denn um so was gebeten?”

            Darum geht es doch gar nicht, Yoav, es geht um meine Einstellung und die Frage (des Webbaers) meines Verständnisses von Antizionismus…
            Die Frage habe ich beantwortet…

          • Und wenn hier jeder Deutsche (Aschkenasim) in seinem Stammbaum rumkramt, dann haben gefühlte 10% aller sog. Germanen jüdische Vorfahren…
            Wo kommt also der Rassenmist her? Shalom und Ende der Durchsage…
            Zionismus=Nationalismus=Rassismus=Herkunftsdenke, hat mit dem ursprünglichen Judentum überhaupt nichts zu tun…
            Sonst könnten auch alle Christen nach Israel einwandern..

            Und wenn das nicht so gesehen wird, dann ist der jüdische Staat eben als solcher ein rassistischer Staat… aber das hatten wir ja alles schon einmal…
            Ergo: die Blaupause… geht weiter…. Ironie Ende

  18. @ Yoav

    Nachdem ich sowieso keine klaren Stellungnahmen von dir bekomme und du plötzlich ethnische Volkszugehörigkeiten oder solche, die sich die Menschheit zusammenreimt, mit psychologisch-hormonellen Vergleichen der sexuellen Orientierung (Homo/ Hetero) ausweichend kommentierst, frage ich mich eigentlich, warum du dich als Israeli und Jude hier nach Deutschland Zugereister, mit einer Deutschen Verheirateter derart national-zionistisch aufführst? Steh doch zu deiner jüdischen Ader, als Weltbürger! Genau das macht das Judentum aus… Wenn du damit ein Problem hast (was ich nicht glaube, sonst wärest du nicht hier), dann müsstest du als überzeugter nationalistischer Jude in Israel leben und die Fahne schwingen…

    Lieben Gruß

    S. Happ-(Bettmann)

  19. Und weil du einmal einen sehr weisen Kommentar zum Diasporajudentum geschrieben hast, nachdem ich sehr provokativ angemerkt habe, wo das Judentum ohne Diaspora (dein Stichwort Runen/ Germanen etc.), wenn es nicht aus Israel vertrieben worden wäre, heute stehen würde (über Geschichtsauffassung lässt sich immer streiten), dann überlege noch einmal ganz genau… Denn du hast mit deiner Aussage im Prinzip das Diasporajudentum und damit im Umkehrschluss den “Antizionismus” unterstrichen….Du hast mit deinen Worten sozusagen den Juden in aller Welt insb. in Europa ihre Errungenschaften als “Antizionisten” und auch ihr Leid unterstrichen…

    Shalom

  20. Und wenn du dich als “frommer Jude”? ein bisschen intensiver mit deinem Volk auseinandersetzen würdest, dann sollten dir auch diese Worte nicht fremd sein:

    “Wenn Israel nur einen einzigen Sabbat genau nach den Vorschriften beachtet, dann wird der Messias kommen”

    mehr zu deinem Volk Gottes:

    http://www.judentum-projekt.de/religion/religioesegrundlagen/messias/

    Und jetzt erzähle mir bitte nichts mehr von jüdischer Nation und Volk im Sinne des politischen Zionismus… Frage mal einen ultraorthodoxen Juden, was er vom Zionismus hält…

    Ich will nicht schon wieder Shlomo Sand zitieren… Gute Nacht… und Shalom chaverim..

  21. Ein sehr nachdenklich stimmender Beitrag eines Nachkommens russischer Juden.
    Ein Grund mehr für das Diasporajudentum in der Welt zu kämpfen.
    Ein Grund mehr aus den Lehren des letzten Jahrhunderts zu lernen und jegliche radikale Islamisierung in Europa ebenso radikale zu bekämpfen, mit allen Mitteln des Rechtsstaates:

    http://www.welt.de/debatte/kommentare/article131537076/Auch-deutsche-Juden-ueberlegen-auszuwandern.html

    Hoffentlich wacht die Politik der “ruhigen Hand” hier endlich mal auf

    P.S.: Dies ist wiederum kein Widerspruch zu meinen bisherigen Ausführungen. Ich sehe den Islamismus heutiger Couleur als die größte Gefahr für den Weltfrieden. Wir dürfen das nicht zulassen.

    S.H.

  22. Das ist ja glatt schon ein Zitat fuer meinen Blog, Yoav 😉
    >>> “»Wovor denn?«, musste ich zurückfragen. Ich bin doch dafür, dass mehr arabische Palästinenser mein Land verlassen und nach Deutschland kommen.”

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