Mondfinsternis in Köln über einer Eisenbahnbrücke

Curiosity – Wie Neugier uns zu Entdeckern macht

Als ich klein war, wollte ich Polizistin werden. Ich fand das einfach super spannend – die Bösen jagen und die Guten schützen, Spuren verfolgen und Informationen herauskitzeln. Jeden Dienstag durfte ich „Großstadtrevier“ schauen und fieberte mit der Polizistin mit.

Jahre später war ich auf einem Austausch in den USA. Für ein Jahr besuchte ich eine amerikanische High School. Man kann über das amerikanische Bildungssystem sagen was man will, aber die Wissenschaftskurse dort sind oft großartig. Sie sind viel experimenteller. Wir experimentierten mit Regenwürmern, indem wir ihnen Wattestäbchen mit chemischen Substanzen hinhielten um zu schauen wie sie reagierten. Wir sammelten Knochen aus Eulengewölle und legten kleine Mäuseskelette wieder zusammen. Wir studierten das Leben vom Einzeller bis zum Wirbeltier, auch wie sie sich auseinanderentwickelt hatten. Ich wollte wissen, wie das Leben entstanden war, wie all die vielen kleinen Details miteinander interagieren. Was macht das Leben aus – wie funktioniert es?

Mondfinsternis in Köln über einer Eisenbahnbrücke

Ich studierte also Biologie und beschäftigte mich mit Zellforschung. Denn wenn ich das Leben studieren wollte, dann musste ich die kleinsten Spuren verfolgen. Wenn ich wissen wollte, wie es funktioniert, dann musste ich mich in den Anfängen auf Spurensuche begeben.

Gut, einfach gesagt besteht Leben vor allem aus Chemie – die aus physikalischen Gesetzen zusammenhält. Könnten wir Leben dann aber nachbauen? Wenn wir alles zusammenschütten was eine Zelle zum Leben braucht, beginnt sie dann von alleine zu leben? Craig Venter, ein US-amerikanischer Biochemiker, hat künstliche DNA in eine Spenderzelle gegeben – die lebte. Doch die Zelle hatte er nicht selbst gebaut. Wenn auch unsere DNA den Code des Lebens enthält, ist eben auch wichtig, wie oft, wann und ob er gelesen wird.

Ich frage mich oft, wieso ich das eigentlich wissen wollte – warum wollte ich wissen, wie das Leben „funktioniert“ – wieso gehe ich manchen Dingen stärker nach und anderen weniger? Manche Menschen beschäftigen sich über Jahre mit dem Urknall – oder mit Kameras, mit Schmetterlingen oder Musik.  Wie kommen sie dazu? Was bringt sie dazu, sich mit einem Thema zu beschäftigen? Der Motor heißt Neugier.

Neugier ist vielleicht das, was die Tiere veranlasste, das Meer zu verlassen. Gab es an Land vielleicht mehr zu essen? Neugier war vielleicht auch das, was einen Vorläufer von Menschen und Affen von den Bäumen heruntersteigen ließ. Neugier war vielleicht auch das, was Homo Sapiens dazu brachte, die ganze Welt zu besiedeln. Wie sonst hätten wir Feuer, Bronze oder das Rad erfinden können, wenn wir nicht irgendwoher die Motivation genommen hätten, etwas Neues zu probieren.  Neu-Gier, das ist die Lust auf etwas Neues, auf Veränderung. Schon als Kinder wollen wir Neues herausfinden, so erobern wir uns die Welt. Das Wissenschafts- und Technologieunternehmen Merck hat dabei erkannt, dass man Neugier auch trainieren kann und ein eigenes Trainingsprogramm dazu geschaffen.

Wir wollen von Anfang an den Dingen auf den Grund gehen, nachforschen und erforschen. Etwas selbst für sich zu erleben und herauszufinden ist nicht nur die beste Belohnung, sie spornt auch an, immer mehr und mehr herauszufinden. Dazu braucht es aber einige Voraussetzungen. Wir müssen uns wohl fühlen, wenn wir erforschen. Neugier funktioniert nicht auf Knopfdruck, sie kommt von innen heraus. Wir müssen sie sanft wachkitzeln. Das geht am besten in einer Umgebung, in der wir uns sicher fühlen.

Eine Freundin stellte mir einmal eine ziemlich simple Frage – also, meiner Ansicht nach lag die Antwort auf der Hand. Entschuldigend sagte sie „das war bestimmt eine dumme Frage“. „Nein,“ antwortete ich, „wenn die Antwort dich klüger macht, dann war die Frage niemals dumm.“

Leuchtende Steine

Ich glaube, wir wollen von Natur aus dazulernen und ausprobieren. Nicht ohne Grund steht in fast allen Museen „bitte nicht anfassen“. Wir wollen unsere Welt erleben. Aber wenn wir lernen müssen, unsere Neugier zu unterdrücken, dann stirbt unsere Lust darauf, zu lernen. Wer Fragen stellt hat sich Gedanken schon gemacht. Vielleicht sollten wir uns öfter mal bedanken, dass wir gefragt werden. Denn dann vertraut sich unser Gegenüber uns an. Es gibt in unserer Welt doch noch so viel zu entdecken. Einige der Teilchen, die unsere Materie ausmachen, haben wir noch nicht mal detektieren können. Viele Krankheiten haben noch keine Heilung, manchmal verstehen wir sie nicht mal komplett. Noch nie war ein Mensch auf einem anderen Planeten!

Das meiste in unserem Universum ist uns noch unbekannt. Wer meint, alles schon zu wissen, der hat auch keine Ambitionen weiter zu forschen. Dafür müssen wir vor allem lernen, wie wir Fragen stellen. Der Computer Deep Thought aus „Per Anhalter durch die Galaxis“ weiß auf die Frage nach dem Leben, dem Universum und dem ganzen Rest nur lapidar „42“ zu antworten. Die Frage muss daraufhin erst noch ermittelt werden. So wurde eigentlich eine Frage beantwortet, die noch gar nicht existierte. Antworten sind uns nur dann eine Hilfe, wenn wir wissen, wie wir dorthin gekommen sind. Vielleicht der Grund, weshalb wir in der Mathearbeit immer den Lösungsweg aufschreiben mussten.

Wir stehen als Menschheit vielen Problemen gegenüber, die wir nur lösen können, wenn wir offen nach den Antworten suchen können. Bewundernd blicken wir auf die Menschen zurück, die Stonehenge und die Pyramiden erbauten. Von den Menschen, die die Inquisition anführten und Hexen verbrannten haben wir ein ganz anderes Bild. Wie werden die Menschen der Zukunft auf uns zurückblicken? Im Blick auf den Klimawandel brauchen wissenschaftlich fundierte Lösungen, die aber gleichzeitig sozial und ökologisch sind. Wollen wir verbohrt sein und vor Veränderung fürchten, wie die Menschen aus dem Mittelalter? Oder kreativ und lösungsorientiert, wie die Baumeister der Vorzeit?

Nicht zuletzt brauchen wir Freiheit, um uns zu dem, was uns interessiert, Gedanken zu machen. „Erst kommt das Fressen, dann die Moral,“ lautet ein altes Sprichwort. So ist es auch mit unserer Neugierde: Wer hungert, hart arbeiten muss oder in Kriegsgebieten lebt, hat wahrscheinlich dringendere Probleme, als darüber nachzudenken, wie Sterne entstehen. Wir brauchen sichere Verhältnisse, um Entdecker zu werden. Deshalb ist es so wichtig, dass wir uns wo auch immer es geht gegen Armut und für Frieden einsetzen. Ganz nebenbei: Unter Forschern herrschen viele internationale Verbindungen – die Suche nach Antworten vereint uns!

Ich finde, genau diese Art der Vernetzung sollte auch in den Betrieben Einzug halten. Viele Unternehmen ebnen bereits ihre Hierarchiestrukturen, so dass alle auf Augenhöhe miteinander reden können. Ich selbst habe bei meiner Arbeitsstelle ein gemeinsames Mittagessen eingeführt, an dem alle Kolleginnen und Kollegen teilnehmen können, wenn sie wollen. Einmal die Woche gehen wir zusammen in ein Restaurant. Solche kleinen Ideen bauen Vertrauen auf sorgen für ein mehr Austausch untereinander. Wenn wir uns wohlfühlen, haben wir die Möglichkeit uns zu entfalten.

Unsere Neugier ist jedoch ein rares Gut. Heute heißt das „Aufmerksamkeitsökonomie“. Im Prinzip ist es Clickbaiting. Zeitungsartikel mit besonders polemisierenden Inhalten klicken sich gut. Dasselbe gilt für Webseiten mit Schlagzeilen mit Zusätzen wie „du wirst nicht glauben was dann passierte“ oder „das wird dich überraschen“. Auf diesen Artikel kann man dann Werbung schalten und Geld verdienen, denn sie werden massenhaft gelesen. Aber vielleicht wird unsere Neugier damit ausgereizt. Mich nerven diese Posts nur noch. Ich ärgere mich oft darüber, wenn ich einen Post sehe und diese typischen Clickbait-Formulierungen sehe. Denn ich weiß, meine Neugier wird enttäuscht werden. „Du wirst nicht glauben was er in einer Kiste Bananen fand“ entpuppt sich zu oft einfach nur als Gurke.

Im Gegensatz dazu steht das Gefühl, wenn man etwas herausfindet. Wenn man lernt, wie etwas funktioniert, wie Dinge zusammenhängen oder was dahintersteckt. Wir wollen für unsere Neugier belohnt werden, mit dem Gefühl einer Erleuchtung. Es ist wie einen Kriminalfall zu lösen – man hat eine Fährte, befragt Zeugen, begutachtet Beweise – und findet schließlich die Antwort.

Und wenn man ganz viel Glück hat, wirft diese Antwort wieder neue Fragen auf.

 

Dieser Beitrag ist Teil einer bezahlten Kooperation mit Merck. Als Technologie-und Wissenschaftsunternehmen stellt sich Merck seit 350 Jahren ähnliche Fragen. Ihre seit 2016 laufende Neugier-Initiative beleuchtet unter dem Motto #alwayscurious die Neugier als treibende Kraft unseres Fortschritts und unserer Entwicklung. Weitere Informationen findet ihr auf der Merck-Webseite.“

Veröffentlicht von

zellmedien.de

Mein Name ist Anna Müllner, ich bin Biologin und habe in der Krebsforschung promoviert. Ich wohne im schönen Hessen und bin als PR-Beraterin für Gesundheitskommunikation tätig. Nach meinem Abitur beschloss ich Biologie zu studieren. Das tat ich zunächst an der Hochschule Bonn-Rhein-Sieg, die weder in Bonn ist, noch am Rhein. Aber einer der drei Campusse liegt wirklich an der Sieg. Das letzte Jahr dieses Studiums verbrachte ich in Schottland, an der Robert-Gordon University of Aberdeen wo ich ein bisschen in die Biomedizin und die Forensik schnuppern durfte. Danach entschied ich mich für ein Masterstudium an der Universität Heidelberg in Molekularer Biotechnologie was ich mit der Promotion fortsetzte.

7 Kommentare Schreibe einen Kommentar

  1. Neugierde ist eine Triebfeder für Forschung – vor allem die Neugierde, die ein System verstehen will, die es „tief“ verstehen will. Tiefes Verständnis bedeutet auch Reduktion: wer die Grundlagen versteht kann sich im Idealfall alles was aus den Grundlagen folgt selbst erarbeiten. Zudem bedeutet die Ableitbarkeit aus den Grundlagen, dass das Wissen stärker gesichert ist, als wenn es nur aus einer Einzelbeobachtung hevorging.
    Das, was ich hier beschrieben habe ist vor allem eine Form der Neugierde, wie sie Wissenschaftlerinnen kennen, eine sachorientierte Neugier. Männer sollen häufiger davon befallen sein – von dieser Krankheit, die einem zwingt herauszufinden wie beispielsweise eine Uhr funktioniert und die eventuell in der Zerstörung der Uhr endet. Frauen dagegen sollen sich weit häüfiger für Menschen als für Dinge zu interessieren. Und auch auseinandernehmen wollen sie das Objekt ihrer Neugier nicht.
    Alles Klischees, klar. Aber Klischees, die jedem und jeder vertraut sind und die die Neugier wecken, was denn hinter diesen Klischees stecke.

  2. Dez. 1973 wurde von einem Vertreter der Fa. Merck in meinem Betrieb (> 4000 Mitarbeiter) ein Vortrag für die leitenden Mitarbeiter zum Thema ´Flüssigkristalle´ angekündigt. Als ich davon erfuhr, fragte ich um Erlaubnis ob ich den Vortrag sehen darf – meine Anfrage ging sogar bis zum Werksleiter (und wurde genehmigt). Solch eine Anfrage von einem Lehrling gab es in der Firmengeschichte noch nie!
    Als praktisches Beispiel hatte der Vertreter ein 5×5 cm Display mit einer 8, die erschien bzw. verschwand je nachdem ob Strom floss oder nicht. Der Vertreter erzählte mir, dass man auch schon an farbigen Flüssigkristallen arbeit – aber deren Lebenszeit war max. 500 Std. Die größten Probleme waren damals noch die Trägheit (gibt verwischte Bilder) und dass man nicht in der Lage war gleichmäßige Schichten zwischen den Glasplatten einzubringen.

    Was aus dem Thema ´Flüssigkristalle´ geworden ist, kann man im Alltag ständig sehen.

    Aus Neugier habe ich seit 2006 das bisher weltweit erste und einzige komplette Erklärungsmodell für das Phänomen ´Nahtod-Erfahrung´(NTE) erstellt. (PDF-Kurztext per Googel [Kinseher NDERF denken_nte] )
    Das Faszinierende an NTEs ist, dass man dabei bewusst wahrnehmen kann, wie das Gehirn einen einzelnen Reiz verarbeitet. Dieser direkte Zugang zur Arbeitsweise des Gehirns ist einzigartig! – und sollte eigentlich alle Menschen interessieren. Besonders aber Gedächtnisforscher, Informatiker, Mediziner und Philosophen sollten daran interessiert sein, wie das Gehirn arbeitet, warum es so schnell arbeitet und wie Gesundheitseffekte (z.B. Selbstheilung) entstehen bzw. beeeinflusst werden.

    Die Realität sieht anders aus: Ich habe in den letzten 12 Jahren deutlich über 2000 Wissenschaftler kontaktiert und noch nicht einmal eine Rückfrage nach Details erhalten. Offenbar ist der GLAUBE – dass NTEs nicht erklärbar seien – viel größer als die Neugier zu wissen, wie unser Gehirn arbeitet.

    Frau Müllner: Sie haben sich früher die Frage gestellt, ´Was macht das Leben aus – wie funktioniert es?´ – Wenn Ihre Neugier noch immer vorhanden ist: in meinem NTE-Erklärungsmodell können Sie konkrete Antworten finden: Bei einer NTE kann man bewusst erleben, wie das Gehirn einen einzelnen Reiz (Gedanken) systematisch und strukturiert verarbeitet. Denken/Kreativität lässt sich als Ergebnis von Mustervergleichsaktivität mir drei einfachen Regeln beschreiben.

  3. Anna Müllner:”Neugier ist vielleicht das,was die Tiere veranlasste,das Meer zu verlassen…”
    Wenn dem so gewesen wäre, müßte man ja auch primitiven Lebewesen eine Art Intellekt zusprechen,denn Neugier setzt ja wohl Interesse/Ehrgeiz voraus,was wiederum neuronale Prozesse ,also Reizverarbeitung verlangt.Diese Tiere,so meine Sicht, haben sich einfach an den sich verändernden Umweltbedingungen angepaßt,anpassen müssen.Flachwasserzonen trockneten langsam aus und es überlebten nur die Mutationen,die “überlebensfähige Alternativen” entwickeln konnten.Ansonsten sehe ich NEUGIER als ureigenste Eigenschaft des Gehirns an.Dieses hochkomplerxe Nervensystem kann gar nicht anders als permanent Innen-und Außenreize zu bewerten.(Dafür hat die Evolution es geschaffen). Diese BEWERTUNG verlangt Antworten,also Neugier.Neugier ist für mich also die ständige Suche nach Antworten, die sich aus dem Prozess der Reizverarbeitung ergeben.

  4. Die Wirbeltiere gingen an Land, um die Gliederfüßer zu fressen.
    Die Gliederfüßer waren damals aber schon rund 80 Millionen Jahre lang an Land.
    Vermutlich waren die Gliederfüßer den Pflanzen gefolgt.
    Die Gliederfüßer waren durch ihr Exoskelett sogar besser an das Land angepasst, als die Fische.
    Aus verschiedenen Gründen ist aber der Palmendieb den Laubfröschen und den Eichhörnchen weit unterlegen.
    http://members.chello.at/karl.bednarik/EVOLUTI.PNG

  5. KRichard
    Nahtoterfahrung und warum sich so wenige Menschen dafür interessieren.
    Sie haben da eine einzigartige Erfahrung gemacht, denen die meisten Menschen skeptisch gegenüberstehn. Das Thema Tod ist furchteinflößend und deshalb kein Gesprächsthema.
    Und dann noch Erfahrungen in der Nähe des Todes, dem gehn wir lieber aus dem Weg.
    Mein Tipp: Prägen Sie einen neuen, anderen Begriff, z.B. “Beyondism” und Sie werden Anfragen bekommen, was das ist. Und dann können sie Ihre Erfahrungen häppchenweise
    verabreichen.

  6. @christ
    Es wäre nett, wenn Sie mein Erklärungsmodell wenigstens gelesen hätten, bevor Sie solch einen Unsinn als Antwort schreiben.
    Denn ich gehe ausschließlich davon aus, dass der biologische Tod NICHT reversibel ist – und alle Menschen beim Erleben einer ´Nahtod-Erfahrung´(NTE) lebendig und geistig klar bei Bewusstsein sind. (NTEs haben nichts mit dem Tod zu tun und die Idee von ´Todesnähe/Nahtod´ ist völlig sinnlos. Epikur schrieb schon vor 2300 Jahren ´… solange wir sind – ist der Tod nicht da, wenn der Tod da – ist sind wir nicht mehr.´)

    Sie sind leider auch so ein abschreckendes Negativ-Beispiel zum Blog-Thema ´Neugier´! Obwohl Sie die Möglichkeit haben, sich zu informieren – tun Sie dies nicht.

    Ich habe über 2000 Wissenschaftler zu meinem Erklärungsmodell für NTEs informiert. Speziell Gedächtnisforscher habe ich ausdrücklich darauf hingewiesen, dass man sich im Rahmen von NTEs an Erlebnisse ab dem 5. Schwangerschaftsmonat bewusst erinnern kann! Es kam keine einzige neugierige Rückfrage mit der Bitte um mehr Infos. Bis heute gilt für die Psychologie/Gedächtnisforschung die Lehrmeinung, dass Erfahrungen vor dem 2.-4. Lebensjahr nicht bewusst erinnerbar sind (Fachbegriff: infantile Amnesie).
    Dieses Ignorieren von nachvollziehbaren Sachinformationen durch studierte Gedächtnisforscher ist eine Schande. Jedem ungelernten Hilfsarbeiter würde man den Arbeitsplatz kündigen, wenn er so wenig Interesse an seiner beruflichen Tätigkeit hätte.

Schreibe einen Kommentar


E-Mail-Benachrichtigung bei weiteren Kommentaren.
-- Auch möglich: Abo ohne Kommentar. +