Gruss aus Kreta

Labyrinth des Schreibens

Es ist gar nicht so leicht, in einem fremden Land einen Blog-Eintrag vorzunehmen, schon wegen der anders gestalteten Tastatur (keine deutschen Umlaute, y und z vertauscht usw.) Deshalb nur dieser kurze Gruss aus dem Ursprung der Labyrinth-Mythe. Ein erster Versuch mit dem Internet-Explorer von MS schlug fehl – mit Firefox scheint es zu klappen.

Noch einer relaxten Woche im Norden (Iberostar Creta all-inclusive) sind meine Frau und ich im Sueden gelandet, in Luotro. Sehr schoener, ruhiger kleiner Ort an der Kueste, mit Baden im blauen Meer etc.

Irgendwo am Rande des Dorfes soll vor Jahren eine Yoga-Lehrerin ein Labyrinth mit Steinen ausgelegt haben – das schauen wir uns morgen mal an.

In der Sueddeutschen von heute (ja, die liegt hier im Internet-Cafe des Daskalogiannis Hotel mit dem gelehrigen Papagei ab 11.00 h aus, wenn die Faehre sie geliefert hat), finde ich dieses passende Zitat ueber den kolumbianischen Rockstar Juanes:
 

Dem Buergerkrieg in seiner Heimat mit linken Aufstaendischen, Drogenhaendlern und rechten Todeschwadronen gilt sein Einsatz vor allem. Aus diesem Irrgarten der Gewalt stammt der politische Barde…

 Man koennte sagen, dass sich in diesem Zitat das Minotaurische der Welt manifestiert.

Quelle
Burghardt, Peter: "Juanes: kolumbianischer Rockstar mit Millionen Fans in Kuba". In: Suedd. Zeitung vom 22. Sep 2009, S. 4

  • Veröffentlicht in: Kreta

"Zwei Seelen wohnen a(u)ch in meiner Brust." Das Schreiben hat es mir schon in der Jugend angetan und ist seitdem Kern all meiner Tätigkeiten. Die andere „zweite Seele“ ist die praktische psychologische Arbeit plus wissenschaftlicher Verarbeitung. Nach dem Psychologiestudium seit 1971 eigene Praxis als Klinischer Psychologe. Zunächst waren es die Rauschdrogen, die mich als Wissenschaftler interessierten (Promotion 1976 mit der Dissertation "Der falsche Weg zum Selbst: Studien zur Drogenkarriere"). Seit den 1990er Jahren ist es das Thema „Hochbegabung“. Mein drittes Forschungsgebiet: Labyrinthe in allen Varianten. In der Themenzentrierten Interaktion (TZI) nach Ruth C. Cohn fand ich ein effektives Werkzeug, um mit Gruppen zu arbeiten und dort Schreiben und (Kreativitäts-)Psychologie in einer für mich akzeptablen Form zusammenzuführen. Ab 1978 Seminare zu Selbsterfahrung, Persönlichkeitsentwicklung und Creative Writing, gemeinsam mit meiner Frau Ruth Zenhäusern im von uns gegründeten "Institut für Angewandte Kreativitätspsychologie" (IAK). Als "dritte Seele" könnte ich das Thema "Entschleunigung" nennen: Es ist fundamentaler Bestandteil jeden Schreibens und jedes Ganges durch ein Labyrinth. Lieferbare Veröffentlichungen: "Kreatives schreiben - HyperWriting", "Kurzgeschichten schreiben", "Das Drama der Hochbegabten", "Zeittafel zur Psychologie von Intelligenz, Kreativität und Hochbegabung", "Blues für Fagott und zersägte Jungfrau" (eigene Kurzgeschichten), "Geheimnis der Träume" (Neuausgabe in Vorbereitung). Dr. Jürgen vom Scheidt

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