Auf den Kopf gestellt

Details. Viele Details. Sie machen eine gute Doktorarbeit aus. Feine Bruchstücke, die sich zu einem Puzzle zusammensetzen. Und jedes Puzzleteil ist wichtig. So wichtig, dass man ihm Seiten widmen könnte. Aber was sagt Tante Erna dazu? Oder der Flirt auf der letzten Party? Nichts. Denn beide sind wahrscheinlich beim vor-vor-letzten Wortfetzen ausgestiegen und haben sich interessanteren Dingen zugewendet.

Nicht, dass Forschung nicht spannend wäre. Ganz im Gegenteil. Nur: Wissenschaftler und Laien gehen völlig unterschiedlich an das Thema heran. Während der Wissenschaftler in epischer Breite erzählt, wie er zu seinem Ergebnis gekommen ist, interessiert den Nicht-Wissenschaftler in aller erster Linie, was am Ende dabei herausgekommen ist. Der Wissenschaftler muss sich also quasi auf den Kopf stellen, seine Arbeit andersherum aufbauen.

Wie wichtig das ist, wollen wir hier zeigen. Auf dem Klartext-Blog werden wir Beiträge von Wissenschaftlern veröffentlichen, die einen Artikel darüber geschrieben haben, was sie in ihrer Doktorarbeit erforscht haben. Die Autoren haben ihre Texte zu Papier gebracht, um sich damit um den KlarText-Preis für Wissenschaftskommunikation zu bewerben.

Da bekanntlich aber nicht jeder gewinnen kann, blieben im letzten Jahr 178 Texte übrig. 178 Texte, das heißt 178 spannende wissenschaftliche Ergebnisse. Und 178 Mal die Möglichkeit zu erzählen, was am Ende der Doktorarbeit herausgekommen ist. Nicht alle der Autoren haben sich gemeldet, deshalb veröffentlichen wir hier nur eine Auswahl – im wöchentlichen Turnus.

Wir freuen uns auf spannende Berichte, die Kopf stehen. (AS)

 

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