Brexit – Folgen für die Fusionsforschung ?

Eine Woche ist es schon her, als sich eine Mehrheit für den Brexit ausgesprochen hatte. Unmittelbare Auswirkungen auf den Finanzmarkt waren die Folgen, Erklärungsversuche allerortens und die Frage danach, wie es denn jetzt weitergeht. Darum soll es hier nicht gehen, vielmehr möchte ich kurz mögliche Auswirkungen auf die Fusionsforschung darstellen.

Vor der Abstimmung am 23. Juni sprachen sich 83 % der britischen Wissenschaftler in einer nature-Umfrage für den Verbleib in der EU aus. Einer der Gründe ist sicherlich die Tatsache, dass die Universitäten im (noch?) Vereinigten Königreich ca. 16 % ihres Budgets von der EU bekommen. Darüber hinaus erlaubt die EU-Mitgliedschaft sehr einfachen Austausch von Wissenschaftlern innerhalb der EU. Auch JET, das größte Fusionsexperiment der Welt, profitiert davon. JET befindet sich südlich von Oxford, und stellt einen Standort regen Austauschs mit Fusionsforschern aus der ganzen Welt, vor allem aber aus der EU, dar.

An JET werden vorbereitende Experimente für ITER durchgeführt, so ist für 2018 eine Deuterium-Tritium Kampagne geplant, also ein „echtes“ Fusionsplasma mit Fusionsprozessen. JET ist das einzige momentan laufende Experiment auf der Welt in dem dies geplant ist. Finanziert wird JET vor allem durch das EUROfusion Konsortium, das ein Zusammenschluss europäischer Fusionsforschungsinstitute ist. EUROfusion soll im Wesentlichen auf den Betrieb von ITER vorbereiten und auch Konzepte für einen Reaktorprototypen entwickeln. EUROfusion wiederum wird durch EURATOM, der europäischen Atomgemeinschaft finanziert.

Die Verträge zum Betrieb von JET laufen zunächst bis 2018, dann wird neu verhandelt. Bis 2018 ändert sich also erst einmal nichts. Auch für die darauf folgenden 2 Jahre (es wird alle 2 Jahre neu verhandelt) gibt sich der Direktor des Instituts an dem JET betrieben wird, Steven Cowley, optimistisch. Hier muss man klar sagen, dass EURATOM eben nicht die EU ist, Schweiz ist zum Beispiel auch Mitglied. Die Position Großbrittaniens innerhalb von EURATOM wird allerdings wohl kritisch überprüft werden und eventuell wird es diesbezüglich extra Verhandlungen geben, in denen auch abgewägt werden wird, wie einfach es für EU-Wissenschaftler ist nach England zu kommen und wie sich die dortige Regierung positioniert. Eine Verlängerung des Betriebs von JET über 2020 hinaus könnte vor allem im Hinblick auf die nun offiziell angekündigte Verspätung von ITER sinnvoll erscheinen.

Der EUROfusion Programmchef, Tony Donné, hat sich bereits klar zu JET bekannt, in dem er gesagt hat, dass er unbedingt eine Zusammenarbeit über 2018 hinaus möchte. Konkret hat er gesagt, dass er hart daran arbeiten werde. Ich denke hier liegt eines der Hauptprobleme: Es werden Verhandlungen nötig sein, die Ressourcen binden welche man auch anders nutzen könnte. Vielleicht hatte der britische Wissenschaftsminister Jo Johnson das bereits im Hinterkopf, als er trocken „Big decision. Let’s make it work.“ als Reaktion auf den Brexit in die Welt hinaus twitterte.

Für ITER selber wird der Brexit keine unmittelbaren Folgen haben, da die europäischen Mitglieder auch hier über EURATOM organisiert sind. Für den Fall, dass JET etwas früher als geplant den Betrieb einstellt, würde man einige der vorbereitenden Studien auf andere Experimente auslagern – bestimmte für ITER relevante Plasmaszenarien werden ohnehin schon an eigentlich allen großen Experimenten auf der Welt untersucht. Lediglich weitere Deuterium-Tritium Plasmen könnte man nicht machen, da dies nur an JET möglich ist.

Zusammenfassend kann man also festhalten, dass durch die übergeordnete Organisation EURATOM zunächst keine Auswirkungen auf die Fusionsforschung zu erwarten sind. Sollte sich Großbritannien allerdings zu allzu restriktiven Immigrationsgesetzen hinreißen lassen, so könnte dies Folgen für den weiteren Betrieb von JET und eventuell auch für die ITER-Mitgliedschaft haben. Sorgen machen sich britische Forscher wie Cowley vor allem über die langfristigen Perspektiven. Es bleibt zu hoffen, dass sie unbegründet sind und der etwaige Wegfall europäischer Fördergelder kompensiert werden kann.

Veröffentlicht von

Alf Köhn hat in Kiel Physik studiert und an der Uni Stuttgart am Institut für Plasmaforschung promoviert. Momentan ist er als Post-Doc am Max-Planck-Institut für Plasmaphysik in Garching tätig und beschäftigt sich dort überwiegend mit der Wechselwirkung von Plasmen und elektromagnetischen Wellen.

13 Kommentare Schreibe einen Kommentar

  1. Auf rein rechtlicher Seite denke ich dass diese Aussagen so stimmen.
    Dennoch drängen sich mir die Ereignisse im Zusammenhang mit dem Irak Kieg auf:
    Als damals Frankreich und Japan in der „Endausscheidung“ um den Standort für Iter standen kam der Irakkrieg. Die USA die damals Frankreich favorisiert hatten, sind auf die Weigerung Frankreichs (sicher wohl unter politischem Druck) umgeschwenkt und haben begonnen Japan zu understützen.
    Erst als sich herauskristallisierte das der Irakkrieg sowohl ein militärisches wie auch ein moralisches Disaster darstellte wurde die endgültige Entscheidung zugunsten Frankreichs gefällt.
    Zu glauben das Politik und Wissenschaft -wie hier im Brexit Fall- so (einfach) trennbar sind halte ich für unwahrscheinlich.

    Ps: Ich arbeite selbst an einem europäischen Forschungsinstitut.

    • Sicherlich sind Politik & Wissenschaft oft enger miteinander verbunden, als man zunächst ahnen mag. Die Unterstützung der Bundesregierung JET in England zu bauen (und den eigenen Vorschlag Garching zurückzuziehen) wird oft mit der angebotenen Hilfe bei der Entführung der Landshut in Verbindung gebracht.

      Für die Realisierung von W7-X in Greifswald war ganz wesentlich die Unterstützung des damaligen Bildungs- & Forschungsminister Ministers Paul Krüger verantwortlich: Er knüpfte die Zusage an eine Bedingung, W7-X sollte in seiner Heimat Mecklenburg-Vorpommern gebaut werden (was mit Greifswald als bereits etablierten Plasmaphysik-Standort auch Sinn machte).

      Was den Standort für ITER angeht: meines Wissens nach hatten sich die USA erst von dem Standort Japan zurückgezogen, nachdem EURATOM entschlossen hatte ITER notfalls auch ohne die Unterstützung von USA & Japan und Südkorea in Frankreich zu bauen. Japan hatte man daraufhin mit großzügigen Zusagen für die Unterstützung anderer Experimentieranlagen für den Standort Frankreich begeistern können. Erst danach schwenkten dann auch USA und Südkorea ein. Zeitlich passt da natürlich ein Zusammenhang mit dem Irakkrieg, aber ob es da auch einen kausalen Zusammenhang gibt, vermag ich nicht zu sagen. Ich werde mal meine älteren Kollegen nach deren Meinung hierzu befragen.

  2. Der Brexit ermöglicht GB mehr „Alleingänge“ – auch im Bereich Nuklearenergie. JET wird wohl seine Rolle beibehalten – nur schon weil keine andere Anlage diese Rolle im gegebenen Zeitrahmen übernehmen kann.. Wenn die EU JET Steine in die Wege legen will, dann legt sie sich zudem selber Steine in den Weg – ist doch ITER schon verspätet und eine Bremse bei JET könnte diesen Rückstand verschlimmern.
    Auf The energy collective wurde im Zusammenhang mit Nuklearenerige ebenfalls auf den Brexit eingegegangen. Im Artikel Nuclear Plant Construction in U.K. Will Gain Momentum from Brexit Vote wird auf die von Deutschland angeffeuerte Negativkampagne gegenüber der Nuklearenergie hingewiesen. Auch Grossbritannien wurde kritisiert, weil es neue Nuklearanlagen (EPR projects at Hinkley and Sizewell ) bauen will. Dies muss GB nun nicht mehr so kümmern, denn es wird bald kein Mitglied der EU mehr sein und kann diesbezüglich seine eigene Politik betreiben.
    Etwas anderes ist die Zusammenarbeit zwischen UK+EU. Diese muss nicht schlechter werden, wenn UK und die EU unterschiedliche Rollen einnehmen. Die EU beispielsweise könnte darauf bestehen, dass britische Wissenschaftler und Manager keine führenden Rollen beim ITER einnehmen. Zum Ausgleich würden die Briten Teilaufträge für ITER erhalten, die sonst kein anderes EU-Miglied will oder ausführen kann.

    • „Auch Grossbritannien wurde kritisiert, weil es neue Nuklearanlagen (EPR projects at Hinkley and Sizewell ) bauen will. Dies muss GB nun nicht mehr so kümmern, denn es wird bald kein Mitglied der EU mehr sein und kann diesbezüglich seine eigene Politik betreiben.“

      Nicht ganz! Im Falle eines Euratom-Exits wird Großbritannien seine Projekte in Zukunft alleine finanzieren müssen, weil es nicht mehr auf Fördergelder der Atomgemeinschaft zurückgreifen kann.
      Siehe dazu auch: http://www.heise.de/tp/artikel/48/48680/1.html

      • GB muss seine neuen AKWs sowieso zum grössten Teil selber finanzieren. GB’s Entscheid für den französischen EPR-Reaktor ist jetzt aber nach dem Brexit noch falscher als er schon vorher war. Die EPR-Reaktoren in Finnland (Okiloutu) und Frankreich (Flamenville) haben sich massiv verspätet und werden viel teurer als geplant. Das liegt am überkomplexen, festungsartig konzipierten Reaktor, der Sicherheit mit viel Beton erreichen will. GB hätte sich besser für einen südkoreanischen oder gar chinesischen Reaktor entschieden. Wer weiss, jetzt wo es auf die EU keine Rücksicht mehr nehmen muss, tut es das vielleicht noch.

      • Hier sollte man in der Tat noch einmal betonen, dass EU-Austritt nicht gleich EURATOM-Austritt bedeutet. Inwiefern das eine eventuell dann doch das andere zur Folge haben könnte (müsste?), müssen Juristen bzw. Politiker klären.
        Ich persönlich halte allerdings ein Ende von EURATOM, wie in dem von Ihnen zitierten Artikel, Mona, für wenig wahrscheinlich.

        Eines ist allerdings auch hier wieder klar: Auch diese Frage/Problematik wird Ressourcen binden. Der Brexit also als Jobmaschine, allerdings wohl überwiegend für Europapolitiker.

  3. Der World Nuclear News -Artikel The Brexit effect on UK nuclear beschäftigt sich sowohl mit den zukünftigen britischen AKW’s als uch mit der Nuklerforschung inklusive JET. Für den Reaktorbau sieht der Artikel keinen grundsätzlichen Einfluss des Brexit, wohl aber für die Nuklearforschung weil sie grösstenteils durch EU-Programme finanziert ist (es geht um 55 Millionen Dollar – für den Reaktorbau st eine solche Summe nichts, für die Forschung aber ist das viel Geld)

    Research funding

    More than 1000 clean-energy exploration jobs may be lost if the UK exits the EU, the head of the country’s nuclear research agency has warned.
    Professor Steve Cowley, CEO of the UK Atomic Energy Authority, told the BBC he was „very concerned“ by the implications Brexit would have on funding research programs. Researchers are afraid, he said, that £55 million in annual European Commission funding would be withdrawn.
    The Joint European Torus (JET) investigates the potential of fusion power as a safe, clean, and virtually limitless energy source for future generations. The largest tokamak in the world, it is the only operational fusion experiment capable of producing fusion energy. As a joint venture, JET is collectively used by more than 40 European laboratories.
    Cowley said the issue was not simply about the jobs at Culham Science Centre, where JET is based, but the fact the UK could lose the expertise of the staff there. „If we should lose our European funding, the lab would have to shrink to a tiny size and the jobs would go and the expertise would move to other countries […] and we would have lost our edge in a future technology that’s very, very important,“ he told the BBC. „After [Brexit] we will lose our influence, we will lose our capability to argue for it, and eventually the EU will put the experiments in this area of science in other places,“ he added.

    • Das deckt sich insofern mit den von mit zitierten Aussagen Cowleys, als dass sich führende britische Forscher vor allem über die langfristigen Perspektiven Sorgen machen. Man wird sehen, wie die britische Regierung hier gegensteuern wird.

  4. Der Brexit ist in Bezug auf die Nuklearfrage nicht nur ein britisches sondern auch ein europäisches Problem. Die Briten waren innerhalb der EU die bedeutendsten Pro-Nuklear-Verfechter – Sie planen mehrere neue AKW’s weil sie als Empiristen – und nicht Idealisten wie die Deutschen – zum Schluss gekommen sind, das man das dichtbevölkerte, oft wochenlang bewölkten Grossbritannien nicht allein mit Solarpaneln und ein paar Windturbinen mit Energie versorgen kann. In Deutschland ist es der politische Tod Pro-Nuklear zu sein und es ist absolut unvereinbar mit jedem intellektuellen Anspruch. In Grossbritannien gibt es mehrere bekannte Intellektuelle und Umweltschützer, die Pro-Nuke sind, George Monbiot beispielsweise und Mark Lynas – zwei Figuren, die in Deutschland schon längst gesteinigt worden wären trotz ihrer liberalen humanitären Grundeinstellung.
    Die EU hat mit den Briten also eine der stärksten Pro-Nuklear-Nationen verloren. Im Westen bleiben nur noch Schweden und Finnland als Nationen die neue AKWs bauen wollen (kein Wunder wenn man wie die Schweden und Norweger 6 Monate in fast völliger Dunkelheit verbringt). Dann gibt es noch ein paar EU-Ostnationen, die AKWs bauen wollen, aber die Oststaaten haben in der EU wenig Einfluss (Jean-Claude Juncker’s Komfortzone sind Deutschland,Frankreich,Italien. Ostländer hat er nur wenige besucht).
    Die lautstärksten Anti-AKW-Stimmen kommen jetzt immer wieder aus Deutschland. Auch Österreich ist in diesem Lager, aber am resolutesten in der Anti-AKW-Frage sind die Deutschen.
    Diese deutschen Anti-AKW-Überzeugten sind nicht nur gegen AKWs, sie sind oft auch gegen Fusionsforschung und selbst gegen Wendelstein-7X, obwohl das eine deutsche Forschungseinrichtung ist. Ich lese einige Energie-Sites und mir fällt immer wieder auf wie stark die Anti-AKW-Stimmen in Deutschland auch nach Europa ausstrahlen in Euractiv beispielsweise liest man: Germany tells Belgium to take two nuclear reactors offline : das ist zwar nicht direkt Anti-Nuklear, zeigt aber dass Deutschland den Ton angibt.
    Hier eine Liste einiger AKW-Beiträge, die man dort findet:
    EU’s ageing nuclear reactors pose significant safety risks
    Nuclear safety now a ‚worrying‘ issue
    Doubts grow over planned UK nuclear plant
    Brussels weighs the cost of another century of nuclear power
    Auditors find that German nuclear providers can afford phase-out

    Study: Brexit would leave EU more anti-nuclear, pro-financial transaction tax

    Der Brexit hat die europäischen Nuklearforscher einen mächtigen Freund weggenommen. Sie müssen jetzt jederzeit und überall mit dem gnadenlosen, deutschen Anti-Nuklearwolf rechnen, der zubeisst wo er kann.

    • „Pro-Nuke“ 😉

      Ansonsten stimmt es leider, dass Leute, die eigentlich gegen Kernspaltung sind, gleich ganz gegen Kern* sind – teilweise weil sie einfach falsch von bestimmten Politikern informiert sind oder es selber nicht besser wissen. Da hilft nur Aufklärung betreiben und sich geduldig Diskussionen und Fragerunden zu stellen um mit einigen Missverständnissen aufzuräumen.

      • Ja, für viele Grüne ist Fusionsenergie ein Verstoss gegen den erneuerbaren (moralischen?) Imperativ und eine Zumutung, gibt es doch den heiligen Gral, die blaue Blume der final richtigen Energieform bereits.

        Helga Trüpel, haushaltspolitische Sprecherin der grünen Europafraktion, sagt:

        „Wir halten zusätzliche 650 Millionen Euro für eine dramatische Fehlinvestition in eine atomare Risikotechnologie, die im Fusionsprozess radioaktives Tritium verwendet, und die wir daher grundsätzlich ablehnen.“

        Auch in SPON wird vermeldet: Kernfusionsforschung: Grüne fordern Baustopp bei „Iter“

        Seit 60 Jahren heiße es, es müsse noch 30 Jahre gewartet werden, dann könne Strom erzeugt werden, sagte Trittin. „Wir können es uns nicht leisten, soviel Geld in einen Bereich zu stecken, der bisher nur versprochen und nicht gehalten hat“, sagte Trittin. Weil wegen des Erdbebens in Japan wichtige Komponenten für den Forschungsreaktor nicht wie geplant hergestellt werden könnten, könne das Projekt ohnehin nicht vorangebracht werden.

  5. Der Brexit bedeutet ein tendenziell antinukleares von Deutschland dominiertes Europa in dem EURATOM bald aufgelöst wird.
    GB’s PostBrexit-Zukunft aus Pro-Nuklearer Sicht
    Grossbritannien muss sich nicht mehr von Österreich und Luxemburg oder Deutschland wegen Hinkley Point und anderen geplanten britischen AKW’s rechtfertigen. Dies meint Rod Adams in Will an Independent UK Emphasize Nuclear Energy?.

    Austria and Luxembourg have actually gone to the European Court of Justice to challenge the deal done to encourage the first of a kind Hinkley C.

    Dr. John Bickel, a safety and reliability consultant who lives in the US but occasionally works in the UK, meint: „It certainly ends the Austrian-Luxemburg challenges to issues of state support to British energy firms. …Yes it will take two years for the divorce to go into effect – a lot can happen in two years but the goofy anti-nuclear policies of Brussels elites will not longer be driving the agenda in Britain.

    Dr. Wade Allison meint: Many opinion formers in the UK are influenced by the anti-nuclear philosophy and politics of Germany and Austria that are backed by EU-wide regulations.

    PostBrexit-Zukunft aus Anti-Nuklearer Sicht
    Im Artikel Brexit Offers a Chance to Finally Put an End to the EURATOM Treaty liest man:

    This means the British government would not be able to count on EURATOM financial and research support anymore. That’s the first bit of good news: it implies that Brexit might be the final nail in the coffin of the UK’s Hinkley Point C nuclear power plant project.
    ..
    As a member of the German Parliament with the Green parliamentary group I have repeatedly called for Germany to leave the treaty, to no avail. So the other good news is that Brexit removes any excuse for Germany and other EU member states not to withdraw from the EURATOM treaty.

    Fazit: Der Brexit macht Europa noch stärker antinuklear. Vor allem weil nun Deutschland dominiert und die wirklich lautstarken antinuklearen Töne aus Deutschland kommen.

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