A rose is a rose is a rose … oder eine archäologische Fundstätte

Literaturwissenschaft. Oder für Schüler: Deutsch-/Englischunterricht. In Süddeutschland auch Französisch, in manchen Oberstufen sogar Latein. Die meisten haben Erinnerungen an ‘Gequatsche’, ‘Faselfächer’ und vor allem gepflegte Langeweile. Schliesslich muss man irgendwo rumsitzen, ein Buch lesen, vielleicht noch in andere Bücher reinschauen. Booooooring, wie Homer Simpson sagt. Man kann ja auf die Verfilmung warten.

Es geht auch spannend, wie die verlinkten 12 Minuten zeigen: Eine Londoner Spielstätte für William Shakespeare, Christopher Marlowe [der mit dem tödlichen Duell] und andere elisabethanische Dichter wird erhalten.

Nach dem Abitur habe ich an der Universität Hamburg Anglistik, Amerikanistik, Soziologie und Philosophie studiert. Den Magister Artium machte ich 1992/93, danach arbeitete ich an meiner Promotion, die ich aus verschiedenen Gründen aufsteckte.

Ich beschäftige mich meist mit drei Aspekten der Literatur:

– soziologisch [Was erzählt uns der Text über die Gesellschaft]
– technisch [Wie funktioniert so ein Text eigentlich]
– praktisch [Wie bringen wir Bedeutung zum Leser]

Aber auch theoretische Themen liegen mir nicht fern, z.B. die Frage, inwieweit literarische Texte außerhalb von Literatur- und Kunstgeschichte verständlich sein müssen. Oder simpler: Für wen schreiben Autoren eigentlich?