Die Scilogs bei Facebook

BLOG: Bierologie

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Bierologie
Nachdem in Deidesheim nicht nur von Eisbären, Sex und Klimawandel sondern auch von den Vorzügen von Facebook-Fan-Seiten gesprochen wurde, haben sich viele, besonders fleissige Blogger auch direkt am Montag danach hingesetzt und entsprechende Seiten aufgesetzt. Ich selbst bin mit Facebook immer noch nicht so richtig warm geworden. Die Seite erschlägt mich bei jedem Besuch aufs neue. Und bis ich dann mal herausgefunden habe, wo ich klicken muss, vergeht so einige Zeit. Dementsprechend hab ich heute auch irgendwie den halben Tag damit verbracht, bis die Seite so konfiguriert war, dass sie benutzbar war. Aber nun ist es so weit: Wer die Bierologie leiden kann, der kann sie jetzt bei Facebook “liken”, wie man so schön sagt.

Freundlicherweise war Sebastian, vom Blog Enkapsis, so freundlich und hat auf unserer Facebook-Seite sämtliche anderen Scilogger, die er gefunden hat, verlinkt. Um es für euch etwas bequemer zu machen hier eine Auflistung:

Die Liste ist bestimmt nicht vollständig, falls euer Blog also noch nicht erwähnt ist (oder ihr allgemein über den Nutzen von Facebook diskutieren wollt): Tobt euch aus, vielleicht kann mir ja auch noch jemand den Reiz der Plattform für den privaten Nutzen erklären.

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Bastian hat seinen Bachelor in Biologie in nur 8 statt 6 Semestern abgeschlossen. Nach einem kurzen Informatik-Studiums-Intermezzo an der TU Dortmund hat es ihn eigentlich nur für ein Stipendium nach Frankfurt am Main verschlagen. Dort gestrandet studiert er dort nun im Master-Programm Ökologie und Evolution. Zumindest wenn er nicht gerade in die Lebensweise der Hessen eingeführt wird. Neben seinen Studiengebieten bloggt er über die Themen, die gerade in Paperform hochgespült werden und spannend klingen.

14 Kommentare

  1. Reiz und Nutzen

    Den Reiz verstehe ich auch nicht, aber der Nutzen für diejenigen, für die ein Reiz besteht, ist groß: Alles an einem Ort zu haben. Es ist deshalb auch egal, ob Facebook böse ist (wie ein nicht genannter Bloggerkollege in Deidesheim eingewendet hat): Es leben viele Menschen dort, und die müssen wir erreichen Lustiger Fakt am Rande: Es haben sich signifikant überdurchschnittlich die SciBlogger angemeldet, die ich selbst lese.

  2. Facebook

    Facebook hat schon so seine Vorteile, man kann alles in kürzester Zeit an die Freunde teilen.

    Die ist auch bei der Scilog-Seite ein sehr großer Vorteil, denn wer dieses Seite gelikt hat, wird es alles schnell erfahren – Facebook ist bereits auch bei den meisten schon auf dem Handy vorhanden, d. h. auch unterwegs ist man immer auf dem neuesten Stand.

  3. Eure Kommentare gehen bislang alle in die Richtung, die ich gestern auch im Mailaustausch mit Philipp vermutet habe: Facebook ist der RSS-Reader für Menschen, die keine Ahnung haben, was RSS ist. Auf der eigenen Wall sammeln sich dann die neuen Beiträge.

    Für die Leute ist es natürlich praktisch, wenn wir dort vertreten sind, erlaubt es ihnen eine automatisiertere Verfolgung der Geschehnisse auf den Scilogs.

    @Stefan: Ich hab dich auch verlinkt 🙂

  4. Keine Ahnung

    Facebook ist der RSS-Reader für Menschen, die keine Ahnung haben, was RSS ist.

    „Keine Ahnung“ klingt so abwertend. Sagen wir lieber, sie haben ihre eigene kulturspezifische Perspektive auf das Thema RSS, die zwar anders ist als unsere, aber genauso wertvoll…

  5. „Keine Ahnung“ klingt so abwertend. Sagen wir lieber, sie haben ihre eigene kulturspezifische Perspektive auf das Thema RSS, die zwar anders ist als unsere, aber genauso wertvoll…

    Ich würde sagen, dass „Keine Ahnung“ es aber genau trifft. Ich schätze mal das der überwältigende Großteil der Internetuser noch nie von dem Begriff RSS gehört hat. Was ja auch irgendwie okay ist, es gibt auch genug obskure Seiten des Webs die ich nicht nutze.

    Ich verlange noch nicht einmal, dass jeder Internetnutzer sich den Wiki-Artikel zu RSS durchlesen muss, bevor er sich äußert 😉

  6. mehr als RSS

    Naja, etwas mehr als ein RSS-reader ist Facebook schon. Immerhin kann man jeden Beitrag einzeln liken und kommentieren. Und ich kann auf der Quantenwelt/Quantenmechaniker-Facebookseite mehr sammeln als nur die Blogbeiträge. Zum Beispiel Updates zu meinen Web 1.0 Seiten.

    Wir werden sehen, ob es sich bewährt. Einen Versuch kann man wagen. Jetzt muss ich nur noch lernen, was es mit dem befreunden auf sich hat.

  7. Facebook ist böse?

    Um so besser: Wir doch auch…

    FB hat zwei Vorteile: Erstens ist da jeder Honk, und zweitens hat man da seinen ganzen Klumpatsch mal auf einem Haufen. Es ist kein wirkliches Tool, sondern eher ne gut organisierte Rumpelkammer für alle möglichen Dinge, die man einmal im Jahr braucht.

  8. Ob ein RSS-Feature solche Features wie Facebook anbietet oder nicht, hängt auch ein bisschen von der Plattform ab, die man als Reader nutzt. Der Google Reader (ist natürlich auch böse, weil Google die Daten hat) bietet zum Beispiel auch eine Kommentar-Funktion, die neben den eigentlichen Blogkommentaren existiert. Außerdem kann man dort auch Artikel teilen.

    Meine Empfehlungen aus dem Google Reader kann jeder z.B. unter http://www.google.com/reader/shared/bgreshake lesen. Diese lassen sich dann selbst auch wieder als RSS-Feed abonnieren, selbst wenn man selbst kein Google-Nutzer ist

    Sonst finde ich die Beschreibung von Lars zu Facebook eigentlich ganz treffend. 🙂

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