Langsam werden die Gruben zugeschaufelt…

BLOG: Abenteuer Geschichte – Archäologie unterm Galgen

Geköpft und mit Steinen beschwert – archäologische Spuren von Hinrichtungen und Abwehrzauber in Mittelalter und Neuzeit
Abenteuer Geschichte – Archäologie unterm Galgen

 

…und dafür kam heute ein ganzer Schwung gut gelaunter Schüler aus unserer Schule von neben an und schaufelten fleißig zu. Vielen Dank Euch, Ihr wart uns eine große Hilfe! Zum Abschluss gab es noch eine Tüte Vergangenheit, die wir ihnen als Erinnerung an den Blick in die Historie ihrer Stadt mitgaben.

Das ging ruck zuck, schon war die Grube zu
Das ging ruck zuck, schon war die Grube zu
Mädchenpower
Mädchenpower
Die Jungs schafften richtig Kubikmeter
Die Jungs schafften richtig Kubikmeter

 

Vorletzter Tag – so langsam haben wir auch angefangen, unsere Geräte zu säubern, den Sand, der sich unweigerlich überall angesammelt hat, zu entfernen und alles auf Vollständigkeit zu prüfen. Das Eine oder Andere ist in den Gruben und riesigen Sandbergen wohl verloren gegangen – Frank, wir brauchen wohl noch mal deinen Detektor!

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Wir haben großes Glück – die Firma Keßlau aus Füwa schaufelt uns mit einem Bagger alles wieder zu, so dass wir bis zum letzten Moment den Grabungsort intensiv nutzen können.

Das werden wir nach dem restlichen Aufräumen und einsammeln, Rest-Zeichnen und Rest-Bergen auch tun – und zwar mit einem zünftigen Grabungslunch!

An dieser Stelle wollen wir uns auch ganz herzlich bei der Wohnungswirtschaft Fürstenwalde bedanken, die uns so großzügig aufgenommen hat. Durch Ihre Hilfe hatten wir Unterkünfte für Regenzeiten und konnten unser gesamtes Grabungswerkzeug und unsere Funde sicher verwahren. Und schließlich – wichtig bei einer Grabung – fließendes Wasser und Sanitäranlagen zur freien Verfügung. Ganz lieben herzlichen Dank dafür!

Und wo wir beim Bedanken sind: das Museum Fürstenwalde hat uns mit Rat und Tat, mit Gartenmöbeln und unglaublich viel Informationen zur Stadtgeschichte versorgt. Herzlichen Dank, lieber Guido, lieber Christian, dafür!

Und unserem Besucher, der stets eine historische oder archäologische Feinheit für uns dabei hatte, sei an dieser Stelle herzlich für sein Dasein auf dem Galgenberg gedankt.

An dieser Stelle gibt es morgen die letzten Bilder und Zeilen zu einer Grabung,die viel Freude bereitet hat.

Zu meiner Person: Dr. phil., Historikerin/Archäologin M.A. Schwerpunkt: Rechtsarchäologie, archäologische und historische Richtstättenerfassung

2 Kommentare

  1. Hallo Frau Genesis,
    die in Ihrem Bericht lobend erwähnte Firma Keßlau hat ihren Sitz in Fürstenwalde und nicht in Frankfurt. Das sind zwei verschiedene Firmen. Die in Frankfurt schreibt sich auch anders, und zwar Kesslau (mit zwei s). Bitte ändern.
    Aber es waren sehr interessante und amüsant geschriebene Berichte, die ich von Beginn an verfolgt habe.
    Vielen Dank dafür!

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