Der Tag 2 auf dem Galgenberg

Nachdem wir gestern bereits unsere neue Sondage 10 eröffnet und gleichzeitig damit an die alte Sondage 1 angeschlossen haben, machten wir uns heute mit guter Laune (und noch besserer Musik) motiviert an unsere Arbeit. Das Ziel war klar: Die restliche Grasschicht abtragen und dann Schicht für Schicht weiter in den Boden graben. Begleitet von ACDC, Queen und weiteren Interpreten der 70er und 80er wuchsen so die Abraumhügel weiter und weiter, während die Erde unter uns nach und nach verschwand. Würde man das Ergebnis der Arbeit im Zeitraffer sehen, könnte man sich glatt denken “It´s a kind of magic”.

Während der Arbeit, entdeckten wir einen großen Unterschied in den Schichten, sodass auf Maritas Wunsch die Sondage 10 in eine Nord- und Südhälfte unterteilt wurde. Schnell hatten wir dann unser erstes Planum in der Nordhälfte erreicht und die Südhälfte ließ auch nicht lange auf sich warten. Es wurden Fotos gemacht und mit den Zeichnungen (inkl. kleinen Schwierigkeiten 😉 ) begonnen.

Neben der Sondage 10 wurde jedoch auch schon ein weiterer Plan geschmiedet: Das Körpergrab welches 2014 innerhalb der Sondage  1 gefunden wurde, soll nun ausgehoben und dokumentiert werden. Die Lokalisierung erfolgte mithilfe alter Pläne und Grabungsfotos und morgen werden wir dann hoffentlich berichten können dieses Ziel erreicht zu haben. Natürlich halten wir euch dabei wie immer auf dem Laufenden.

Patrick

Marita überragt uns nicht nur aufgrund ihrer Erfahrung und Fachkenntnis.

Die einen putzen, die anderen Graben. So läuft die Arbeit in Sondage 10.

Die verdiente Pause. Kräfte sammeln und dann zurück an die Arbeit.

Zu meiner Person: Dr. phil., Historikerin/Archäologin M.A. Dozentin an der Europa-Universität Viadrina Frankfurt (Oder) Schwerpunkt: Rechtsarchäologie, archäologische und historische Richtstättenerfassung

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