Auf zum STATT!

Morgen gehts los zum STATT – dem Sankt Andreasberger Teleskoptreffen. Das findet nun schon zum zweiten Mal statt. Über das letztjährige Premiere-STATT hatte Carolin Liefke seinerzeit berichtet. Dieses Mal fahre ich selbst hin, und bin schon gespannt auf dieses noch recht junge Treffen. Auf Einladung von Christian Reinboth werde ich am Samstag einen kleinen Vortrag halten: „Reise(n) zu den Sternen – Beobachtungsplätze weltweit“. Als kleiner Vorgeschmack darauf mag dieses Bild dienen, entstanden Anfang des Monats auf La Palma. Für das Wochenende erwarte ich im Harz selbstredend ebensolch klaren Himmel…

 Man sieht sich auf dem STATT!

Mit dem Astronomievirus infiziert wurde ich Mitte der achtziger Jahre, als ich als 8-Jähriger die Illustrationen der Planeten auf den ersten Seiten eines Weltatlas stundenlang betrachtete. Spätestens 1986, als ich den Kometen Halley im Teleskop der Sternwarte Aachen sah (nicht mehr als ein diffuses Fleckchen, aber immerhin) war es um mich geschehen. Es folgte der klassische Weg eines Amateurastronomen: immer größere Teleskope, Experimente in der Astrofotografie (zuerst analog, dann digital) und später Reisen in alle Welt zu Sonnenfinsternissen, Meteorschauern oder Kometen. Visuelle Beobachtung, Fotografie, Videoastronomie oder Teleskopselbstbau – das sind Themen die mich beschäftigten und weiter beschäftigen. Aber auch die Vermittlung von astronomischen Inhalten macht mir großen Spaß. Nach meinem Abitur nahm ich ein Physikstudium auf, das ich mit einer Diplomarbeit über ein Weltraumexperiment zur Messung der kosmischen Strahlung abschloss. Trotz aller Theorie und Technik ist es nach wie vor das Erlebnis einer perfekten Nacht unter dem Sternenhimmel, das für mich die Faszination an der Astronomie ausmacht. Die Abgeschiedenheit in der Natur, die Geräusche und Gerüche, die Kälte, die durch Nichts vergleichbare Schönheit des Kosmos, dessen Teil wir sind – eigentlich braucht man für das alles kein Teleskop und keine Kamera. Eines meiner ersten Bücher war „Die Sterne“ von Heinz Haber. Das erste Kapitel hieß „Lichter am Himmel“ – daher angelehnt ist der Name meines Blogs. Hier möchte ich erzählen, was mich astronomisch umtreibt, eigene Projekte und Reisen vorstellen, über Themen schreiben, die ich wichtig finde. Die „Himmelslichter“ sind aber nicht immer extraterrestrischen Ursprungs, auch in unserer Erdatmosphäre entstehen interessante Phänomene. Mein Blog beschäftigt sich auch mit ihnen – eben mit „allem, was am Himmel passiert“. jan [punkt] hattenbach [ät] gmx [Punkt] de Alle eigenen Texte und Bilder, die in diesem Blog veröffentlicht werden, unterliegen der CreativeCommons-Lizenz CC BY-NC-SA 4.0.

3 Kommentare Schreibe einen Kommentar

  1. Ich auch!

    Ich bin natürlich auch wieder dabei. Im Gepäck habe ich diesmal „Sommer am Sternhimmel“ für Kinder, hoffentlich läßt er sich dann auch blicken, der Sommer 🙂

  2. Schade…

    …dass das Wetter nun leider doch nicht mitgespielt hat – die Wetterdaten sahen zwei Tage vor dem Treffen noch richtig gut aus… Von meiner Seite trotzdem vielen Dank fürs Vorbeikommen und vor allem natürlich für den tollen Vortrag!

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